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DE1295419B - Druckmechanik mit einem Druckstift und einer Fuehrungshuelse - Google Patents

Druckmechanik mit einem Druckstift und einer Fuehrungshuelse

Info

Publication number
DE1295419B
DE1295419B DET23024A DET0023024A DE1295419B DE 1295419 B DE1295419 B DE 1295419B DE T23024 A DET23024 A DE T23024A DE T0023024 A DET0023024 A DE T0023024A DE 1295419 B DE1295419 B DE 1295419B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide groove
pressure pin
guide sleeve
piece
longitudinal guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23024A
Other languages
English (en)
Inventor
Tanner Marcel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mecatec S A
Original Assignee
Mecatec S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mecatec S A filed Critical Mecatec S A
Publication of DE1295419B publication Critical patent/DE1295419B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G7/00Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof
    • G05G7/02Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance
    • G05G7/08Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with one single controlled member; Details thereof characterised by special provisions for conveying or converting motion, or for acting at a distance in which repeated movement of the controlling member moves the controlling member through a cycle of distinct positions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/003Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor copy milling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/02Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions
    • B43K24/08Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by push-buttons
    • B43K24/086Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by push-buttons with heart-shaped cams, balls

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  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckmechanik aus einem verschiebbaren, einteiligen Druckstift in einer einteiligen Führungshülse und aus einer Querführungsnut in dem 'einen Teil und einer herzförmigen Längsführungsnut in dem anderen Teil mit einer Ausnehmung zum Einführen eines Sperrkörpers für die beiden durch die Längsführungsnut bestimmten Raststellungen.
  • Bei einer derartigen Druckmechanik ist der Druckstift in zwei Endstellungen einrastbar, indem der Sperrkörper die Lage des insbesondere federbelasteten Druckstiftes in bezug zur Führungshülse in den Endstellungen festlegt. Die Tiefe der an den sich gegenüberliegenden Flächen der beiden Teile befindlichen Nuten entspricht etwa dem Radius des Sperrkörpers. Durch Druck auf den Druckstift, der jeweils entgegen der Federbelastung ausgeübt wird, gelangt der Sperrkörper von der einen in die andere Raststellung. Diese Endstellung wird dann beibehalten, sobald der Druck auf den Druckstift wegfällt. Derartige Druckmechaniken dienen insbesondere bei Kugelschreibern zum Festlegen der Schreibminen in den Raststellungen.
  • Bei solchen Druckmechaniken trägt der Druckstift oder die Führungshülse einen getrennten, als Anschlag dienenden Teil, der erst nach dem Einbau des Sperrkörpers angebracht wird. Dieser Anschlag dient dazu, den Sperrkörper zwischen dem Druckstift und der Führungshülse der Druckmechanik verschiebbar festzulegen und somit den Druckstift und die Führungshülse dauernd miteinander derart zu verbinden, daß die Axialbewegungen des Druckstiftes von einer seiner Endstellungen zur anderen stets möglich sind. Bei dieser Druckmechanik ist die Längsführungsnut mit zwei Haltestellungen durch einander gegenüber angeordnete, geschweifte Ränder zweier Ringe begrenzt. Diese Ringe bestehen üblicherweise aus Kunststoff und sind beide auf dem Druckstift befestigt. Um solche Druckmechaniken zusammenzubauen, wird zunächst der erste Ring am Druckstift befestigt, der darauf in die Führungshülse eingeführt wird. Dann wird der Sperrkörper in die Längsführungsnut der Führungshülse eingelassen, worauf der zweite Ring am Druckstift angebracht wird. Dieser letzte Vorgang muß mit großer Genauigkeit durchgeführt werden, da die gegenseitige Lage der beiden Ringe für die Form der Längsführungsnut mit zwei Haltestellungen maßgebend ist. Andernfalls arbeitet die Druckmechanik nicht befriedigend.
  • Der Zusammenbau einer solchen Druckmechanik ist somit sehr schwierig und erfordert entweder eine sehr große Aufmerksamkeit und eine ungewöhnliche Fingerfertigkeit der damit beschäftigten Person oder teuere und umständliche Maschinen.
  • Ferner sind Druckmechaniken bekannt, bei denen die Längsführungsnut mit zwei Haltestellungen völlig in die Mantelfläche des Druckstiftes gefräst ist. Dabei erstreckt sich diese Längsführungsnut normalerweise bis zu einem Ende des Druckstiftes. Um den Zusammenbau der Druckmechanik überhaupt durchführen zu können, muß zunächst der Sperrkörper in die Quernut der waagerecht gehaltenen Führungshülse eingelassen werden. Dann wird der Druckstift in die Hülse derart eingeführt, daß der Eingang seiner Längsführungsnut mit dem Sperrkörper übereinstimmt. Dann wird ein Einsatz mit einem mittleren Vorsprung am Ende des Druckstiftes befestigt. Dieser Einsatz schließt den Eingang der Nut. Sein Vorsprung wird in eine am Ende des Druckstiftes vorgesehene axiale Bohrung mit Reibungssitz eingeführt.
  • Bei einer Druckmechanik dieser Art ist der Zusammenbau maschinell nicht möglich und muß von Hand erfolgen, so daß eine Massenproduktion ausgeschlossen ist. Außerdem ist die Befestigung des Einsatzes samt Vorsprung im Drücker nicht vollkommen sicher, indem sich diese Einsätze während des Betriebes aus dem Drücker lösen. Weiterhin besteht diese Druckmechanik aus drei Teilen, nämlich der Führungshülse, dem Druckstift und dem Einsatz. Diese drei Teile müssen getrennt bearbeitet und zusammengebaut werden. Verglichen mit einem einteiligen Druckstift verursacht ferner der in die axiale Bohrung des Druckstiftes eingeführte Vorsprung des Einsatzes einen Materialverlust.
  • Schließlich ist auch eine Druckmechanik bekannt, bei der die Führungshülse und der Druckstift je aus einem einzigen Stück, z. B. aus Metall, bestehen. Der Zusammenbau der Druckmechanik, insbesondere das Einführen des Sperrkörpers, erfolgt über einen in der Führungshülse oder im Druckstift vorgesehenen Einführungskanal, der in eine Längsführungsnut mit zwei Haltestellungen mündet. Das andere Ende dieses Einführungskanals mündet an einer freien Stirnfläche des Druckstiftes oder der Führungshülse. Der Einführungskanal weist eine Verengung auf, die derart ausgebildet ist, daß der bei bekannten Ausführungen als Kugel ausgebildete Sperrkörper nur in einer Richtung in den Kanal eingeführt werden kann. Beispielsweise weist diese Verengung im Bereich des Einganges eine gegenüber der Kanalachse leicht geneigte und im Bereich der Nut eine schräge oder gar senkrechte Flanke auf.
  • Diese Druckmechanik verursacht jedoch bei der Fertigung erhebliche Schwierigkeiten und arbeitet nicht zuverlässig. Es genügt nicht, nur die Quernut und die Längsführungsnut sowie den Einführungskanal, hauptsächlich aber dessen Verengung mit einer genügend Betriebssicherheit bietenden Toleranz zu bearbeiten. Ist nämlich die Verengung des Einführungskanals nicht stark genug, so fällt die Kugel in den Einführungskanal zurück, so daß der Druckstift und die Führungshülse nicht mehr miteinander verbunden sind. Die Druckmechanik ist somit außer Betrieb. Ist die Verengung zu stark, so entstehen andere Schwierigkeiten. Entweder kann dann die Kugel beim Zusammenbau der Druckmechanik nicht eingeführt werden oder die Kugel beschädigt die Verengung oder sie wird selbst beschädigt. Wird die Verengung des Einführungskanals während des Zusammenbaues beschädigt, so ist die Lebensdauer der Druckmechanik sehr begrenzt. Wird die Kugel beschädigt, so ist eine zuverlässige Arbeitsweise von vornherein fraglich.
  • Die Erfindung hat sich demgegenüber die Aufgabe gestellt, die Druckmechanik mit den eingangs im ersten Absatz erläuterten Merkmalen so weiterzubilden, daß bei leichter und billiger Herstellung der Zusammenbau einfach und eine zuverlässige Arbeitsweise für lange Zeit gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Ausnehmung am vorderen Ende der Längsführungsnut angeordnet und als eine mindestens die Abmessungen des Sperrkörpers aufweisende Aufnahmestelle ausgebildet ist, an die sich ein Anschlag an einem der beiden Teile anschließt, und die nach dem Einbringen des Sperrkörpers in die Längsführungsnut mittels der Querführungsnut von einem am Anschlag anstehenden, verformbaren Sperrstück übergriffen ist. Im einzelnen ist der Anschlag als Bund des Druckstiftes ausgebildet und das verformbare Sperrstück befindet sich an der Führungshülse. Dabei wird das verformbare Sperrstück als rohrförmiges Profilstück am Vorderende der Führungshülse ausgebildet.
  • Die Erfindung vereinigt die Vorteile einer sehr einfachen Herstellung - die Druckmechanik besteht ausschließlich aus zwei bearbeiteten Teilen, dem Druckstift und der Führungshülse - und eines sehr raschen Zusammenbaus. Da die Längsführungsnut aus einem Werkstück herausgearbeitet wird, kann sie mit höchster Genauigkeit gefertigt werden. Die Herstellungskosten einer solchen Druckmechanik sind somit sehr niedrig und trotzdem arbeitet die Druckmechanik mit voller Zuverlässigkeit. Sie ist insbesondere zur Anwendung in einem Kugelschreiber geeignet, bei dem Herstellungskosten und Betriebssicherheit von maßgebender Bedeutung sind. Dabei können beliebige Sperrkörper, wie Kugelen, zylinderförmige Rollen od. dgl., verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. An Hand dieses Ausführungsbeispiels wird insbesondere der Zusammenbau der Druckmechanik dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch den hinteren Teil eines Kugelschreibers mit einer Druckmechanik, F i g. 2 eine teilweise Abwicklung der Mantelfläche des Drückers gemäß F i g. 1, F i g. 3, 4 eine Ansicht der Druckmechanik gemäß F i g. 1 mit geschnittener Führungshülse und teilweise geschnittenem Drücker in zwei aufeinanderfolgenden Schritten während des Zusammenbaues.
  • Die als Ausführungsbeispiel gewählte Druckmechanik ist in einem Kugelschreiber mit einem Gehäuse 1 aus Kunststoff vorgesehen, in dem eine axial verschiebbare Schreibpatrone 2 angeordnet ist. Diese Schreibpatrone 2 ist durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, sie umschließende Feder von unten nach oben belastet. Diese Feder stützt sich einerseits auf einen Bund der Schreibpatrone 2 und andererseits auf eine innere Schulterfläche des Gehäuses 1. Am oberen Ende des Gehäuses 1 ist eine mit einem Gewinde 4 und einem Kopf 5 versehene Führungshülse 3 derart aufgeschraubt, daß der Kopf an dem oberen Rand des Gehäuses anliegt. Diese Führungshülse 3 weist eine mittlere, durchgehende, zylindrische Bohrung 6 auf. Im Bereich des vorderen Endes ist diese Bohrung 6 mit einer ringförmigen, offenen Querführungsnut 7 trapezförmigen Querschnittes versehen. Ferner ist diese Führungshülse 3 mit einem rohrförmigen Profilstück versehen, das als verformbares Sperrstück 8 dient. Die beiden Flächen des Sperrstückes 8 sind zylindrisch bearbeitet, wie dies aus F i g. 3 ersichtlich ist. Die F i g. 3 zeigt die Stellung des als Profilstück ausgebildeten Sperrstückes 8 am Anfang des Zusammenbaues. Das als Profilstück ausgebildete Sperrstück 8 hat eine geringere Wandstärke als der übrige Teil der Führungshülse 3, so daß es leicht verformbar ist. Der Innendurchmesser des Sperrstückes 8 ist etwas größer als der Innendurchmesser der Bohrung 6, so daß am Übergang zwischen dieser Bohrung 6 und dem als Profilstück ausgebildeten Sperrstück 8 eine Schulterfläche 19 entsteht.
  • Ein zylindrischer Druckstift 9, dessen vorderes Ende einen als Anschlag 10 dienenden Bund aufweist, ist in der Bohrung 6 axial verschiebbar angeordnet. Die Mantelfläche dieses Druckstiftes 9 weist eine Längsführungsnut 11 auf, deren Tiefe gleichmäßig, deren Breite jedoch ungleichmäßig ist. Der Verlauf der Längsführungsnut 11 entspricht im wesentlichen einer herzförmigen Linie (F i g. 2). Die gegen unten gerichtete Herzspitze hat eine abnehmbare Breite und mündet in eine Aufnahmestelle 12, deren Tiefe größer ist als die Tiefe der Längsführungsnut 11. Als Sperrkörper 13 dient eine Kugel, deren Durchmesser den Tiefen der Querführungsnut 7 und der Längsführungsnut 11 entspricht. Die Kugel liegt teilweise in der Querführungsnut 7 der Führungshülse 3, teilweise in der Längsführungsnut 11 des Druckstiftes 9. Wie in F i g. 1 ersichtlich, ist das als Profilstück ausgebildete Sperrstück 8 der Führungshülse 3 leicht nach innen in die endgültige Arbeitsstellung verstaucht. Unter der Wirkung der in der Zeichnung nicht dargestellten, die Schreibpatrone 2 belastenden Feder, schlägt der als Anschlag 10 dienende Bund bei Aufwärtsbewegung des Druckstiftes 9 an das verformte Sperrstück B. Der Druckstift 9 befindet sich dann in seiner oberen Endstellung. In dieser oberen Endstellung liegt die ringförmige Zone 18 des Druckstiftes 9 auf der Höhe der Querführungsnut 7. Diese Zone 18 liegt quer durch den unteren Teil der Längsführungsnut 11, so daß die Kugel in dieser Lage nicht durch die Zone 18 wandern und demnach auch nicht in die Aufnahmestelle 12 fallen kann. Wenn, ausgehend von der Stellung der F i g. 1, der Druckstift 9 nach unten verstellt wird, wird entgegen der Wirkung der in der Zeichnung nicht dargestellten Feder auch die Schreibpatrone 2 nach unten verstellt. Die als Sperrkörper 13 dienende Kugel wandert entlang des linken Zweiges der Längsführungsnut 11 (F i g. 2) und gelangt in den hinteren linken Teil der Längsführungsnut 11. Sie gleitet dabei entlang einer Schrägfläche 14, die den oberen Rand der Längsführungsnut 11 bildet. Wenn jetzt der Druckstift 9 freigegeben wird, verschiebt er sich samt der Schreibpatrone 2 unter Wirkung der in der Zeichnung nicht dargestellten Feder axial nach hinten. Die Kugel gleitet dabei entlang einer weiteren Schrägfläche 15, die den unteren Rand der Längsführungsnut 11 bildet und gelangt in eine Tasche 16, in deren Grund sie von der genannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Feder festgehalten wird. Der Druckstift 9 ist somit in seiner zweiten Haltestellung blockiert, wobei die Spitze der Schreibpatrone 2 aus dem Gehäuse 1 hinausragt, so daß der Kugelschreiber nunmehr benutzt werden kann. Um die Schreibpatrone 2 wieder in die Stellung der F i g. 1 zu bringen, genügt es, wieder auf den Druckstift 9 zu drücken. Von der Tasche 16 ausgehend, gleitet die Kugel entlang einer dritten Schrägfläche 17, die den oberen Rand des rechten Teiles der Längsführungsnut 11 bildet und gelangt in den oberen rechten Teil der Längsführungsnut 11. Wenn jetzt der Druckstift 9 wieder losgelassen wird, gleitet die als Sperrkörper dienende Kugel in den rechten Teil der Längsführungsnut 11, während sich der Druckstift 9 unter der Wirkung der Feder wieder nach oben bewegt. Die Axialbewegung des Druckstiftes 9 hört nur dann auf, wenn der als Bund ausgebildete Anschlag 10 an das Sperrstück 8 anstößt. Der Druckstift 9 nimmt dann wieder die in F i g. 1 dargestellte Stellung ein. Bei jedem neuen Druck auf den Druckstift 9 fängt der gleiche Zyklus im gleichen Sinne wieder an. Die als Sperrkörper 13 dienende Kugel ist stets in den beiden Nuten 7 und 11 gehalten, die sich in allen Stellungen des Druckstiftes einander gegenüberstehen.
  • Damit die Druckmechanik zuverlässig arbeitet, sind die Tiefe der Querführungsnut 7 und die Tiefe der Längsführungsnut 11 annähernd gleich dem Radius der als Sperrkörper 13 dienenden Kugel, Wenn diese Teile zusammengebaut sind, soll sich die als Sperrkörper 13 dienende Kugel ohne Spiel, aber auch ohne Verklemmung bewegen lassen.
  • Wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich, ist die Tiefe der Aufnahmestelle 12 größer als der Durchmesser der als Sperrkörper 13 dienenden Kugel. Der Zusammenbau der beschriebenen Druckmechanik kann daher sehr schnell und auf äußerst einfache Weise durchgeführt werden. Das als Profilstück ausgebildete Sperrstück 8 besteht aus einem Stück mit der Führungshülse 3 und hat eine zylindrische Form. Der Innendurchmesser der Führungshülse 3 ist derart gewählt, daß der als Anschlag 10 dienende Bund ohne Schwierigkeiten in das Sperrstück 8 eingeführt werden kann (F i g. 3).
  • Um die Druckmechanik zusammenzubauen, wird folgendermaßen vorgegangen: Der Druckstift 9 wird horizontal mit der Aufnahmestelle 12 nach oben gehalten, worauf ein als Kugel ausgebildeter Sperrkörper 13 in die Aufnahmestelle eingeführt wird. Dies kann sehr schnell dadurch verwirklicht werden, daß der Druckstift 9 unter den Ausgang eines Verteilers, eines Trichters oder eines mit Kugeln beladenen Magazins gehalten wird und das Ganze derart ausgebildet ist, daß eine Kugel abgegeben wird, sobald ein Druckstift in die Vorrichtung eingeführt ist. Der Druckstift 9 mit der in der Aufnahmestelle 12 liegenden, als Sperrkörper 13 dienenden Kugel wird dann in die Führungshülse 3 eingeführt, und zwar bis der als Anschlag 10 dienende Bund an die Schulterfläche 19 anschlägt (F i g. 3). Da die Kugel tief in der Aufnahmestelle 12 liegt, deren Tiefe größer ist als ihr Durchmesser, kann der Druckstift 9 ohne Schwierigkeit in die Bohrung 6 eingeführt werden. Wenn der als Anschlag 10 dienende Bund gegen die Schulterfläche 19 anschlägt, liegt die Aufnahmestelle 12 und die als Sperrkörper 13 dienende Kugel vor der Querführungsnut 7. Es genügt, den Druckstift 9 um 180° um seine eigene Achse zu drehen, um die als Sperrkörper 13 dienende Kugel in die Querführungsnut 7 fallen zu lassen. Dann wird der Druckstift 9 teilweise aus der Führungshülse 3 herausgezogen (F i g. 4). Die als Sperrkörper 13 dienende Kugel gelangt in den Teil der Längsführungsnut 11, die die Spitze der herzförmigen Längsführungsnut bildet. Der Druckstift samt Führungshülse wird jetzt aufrecht gehalten, worauf in einem einzigen Arbeitsgang ein geeignetes Werkzeug das als Profilstück ausgebildete Sperrstück 8 derart verstaucht, daß es seine in F i g. 1 dargestellte, endgültige Arbeitsstellung einnimmt. In diesem Augenblick ist die Druckmechanik verriegelt, d. h. die Führungshülse 3 und der Druckstift 9 sind aneinander befestigt. Der Druckstift 9 kann sich nur von einer seiner Endstellungen zur anderen bewegen. Diese Endstellungen sind dadurch bestimmt, daß die als Sperrkörper 13 dienende Kugel gegen die Schrägflächen 14,17 und der als Anschlag 10 dienende Bund an den unteren Rand des Sperrstückes 8 anschlägt. Da also die Aufnahmestelle 12 in bezug auf die Zone 18 auf der zur Längsführungsnut 11 entgegengesetzten Seite liegt, kann die als Sperrkörper 13 dienende Kugel nie mehr dahin zurückfallen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Druckmechanik aus einem verschiebbaren, einteiligen Druckstift in einer einteiligen Führungshülse und aus einer Querführungsnut in dem einen Teil und einer herzförmigen Längsführungsnut in dem anderen Teil mit einer Ausnehmung zum Einführen eines Sperrkörpers für die beiden durch die Längsführungsnut bestimmten Raststellungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung am vorderen Ende der Längsführungsnut (11) angeordnet und als eine mindestens die Abmessungen des Sperrkörpers (13) aufweisende Aufnahmestelle (12) ausgebildet ist, an die sich ein Anschlag (10) an einem der beiden Teile anschließt und die nach dem Eindringen des Sperrkörpers in die Längsführungsnut mittels der Querführungsnut (7) von einem am Anschlag anstehenden, verformbaren Sperrstück (8) übergriffen ist.
  2. 2. Druckmechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag als Bund (10) des Druckstiftes (9) ausgebildet ist und sich das verformbare Sperrstück (8) an der Führungshülse (3) befindet.
  3. 3 Druckmechanik nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das verformbare Sperrstück als rohrförmiges Profilstück (8) am Vorderende der Führungshülse (3) ausgebildet ist.
DET23024A 1961-11-15 1962-11-15 Druckmechanik mit einem Druckstift und einer Fuehrungshuelse Pending DE1295419B (de)

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SE317606B (de) 1969-11-17

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