DE2039837A1 - Scherkopf fuer elektrische Trockenrasiergeraete - Google Patents
Scherkopf fuer elektrische TrockenrasiergeraeteInfo
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- B26B19/02—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the reciprocating-cutter type
- B26B19/04—Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof
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Description
DlPL-INQ. DiETER JANDER DR.-INQ. MANFRED BÖNINQ
Patentanwälte Zustelladresse:
reply to:
8 MÜNCHEN 80 (BOGENHAUSEN) 1 BERLIN 33 (DAHLEM)
738/13416 DE 4. August 1970
Patentanmeldung
der Firma
SEERHX HAND C0RP0EATI0N
1290 Avenue of The Americas
Hew Xork 19, N.Y., U.S.A.
"Scherkopf für elektrische Trockenrasiergeräte"
Die Erfindung betrifft einen Scherkopf für elektrische Trockenrasiergeräte
mit einem Öffnungen für den Zutritt der Haare aufweisenden Außenmesser und einem relativ zu diesem bewegbaren
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Innenmesser, das von einem Grundkörper gebildet wird, der Schneidzähne mit mindestens einer Schneidkante trägt.
Bei Scherköpfen der vorstehenden Art werden die Öffnungen im
ruhenden Außenmesser von einer Vielzahl von Schlitzen gebildet, welche sich an der Oberseite des Messers befinden und von hier
im allgemeinen in den Bereich der Seitenwände des' Messers ragen. Die sich in den Seitenwänden befindlichen Teile der Schlitze
erleichtern den Zutritt von Haaren in den Bereich der Schneidzähne
des Innenmessers, während das Rasiergerät von Hand über die Gesichtshaut des Benutzers geführt wird.
Bei einer Gruppe von Scherköpfen führt das Innenmesser gegenüber dem Außenmesser eine lineare hin- und hergehende Bewegung
aus. Bei einer anderen Gruppe ist das Innenmesser drehbar im äußeren Messer gelagert. Es hat sich gezeigt, daß bei den bekannten
Trockenrasiergeraten der in Rede stehenden Art zusammen mit den in den Scherkopf gekämmten Barthaaren auch Teile der
das Haar umgebenden Haut in die Haaraufnahmeschlitze gepreßt
werden, und daß es hierbei zu Berührungen zwischen der Haut und dem beweglichen Innenmesser kommt. Die Schneidzähne der bekannten
Innenmesser haben im Bereich der Haareintrittszonen der öffnungen des Außenmessers im allgemeinen scharfe rechtwinklige
Eckzonen. Wie ermittelt werden konnte, sind diese Eckzonen der Grund dafür, daß es zu unerwünschten Beanspruchungen der Haut
kommt, bevor die Haare in die Scherstellung gelangen.
Es hat in der Vergangenheit nicht- an Versuchen gefehlt, die auf
die Berührung zwischen der Haut und dem Innenmesser des Scher'-kopfes
zurückzuführenden Hautreizungen zu beseitigen oder zumindest zu verringern. Bei einigen Rasiergeräten befinden sich
neben dem Außenmesser Hilfsmittel zum Spannen der Haut vor Eintreten des Haars in den Scherbereich. Bei anderen Geräten sind
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die Ecken der Innenmesser abgeschrägt, um einen zusätzlichen
Raum zwischen den Ecken der Schneidzähne des Innenmessers und den Haaraufnahmeschlitzen im Außenmesser zu schaffen. Die vorgenannten
Maßnahmen haben in der Tat zu einer Verbesserung des Rasierkomforts geführt. Eine weitere Verbesserung eben dieses
Komforts ist gleichwohl wünschenswert, und der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Scherkopf für elektrische
Trockenrasiergeräte zu schaffen, bei dem die die Schneidbewegungen ausführenden Teile so gestaltet sind, daß sie eine als störend
empfundene Hautreizung ganz oder zumindest weitgehend ver- ™
hindern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Scherkopf der eingangs beschriebenen Art die Schneidzähne
im Bereich ihrer .den Haareintrittszonen zugewandten Abschnitten polierte Oberflächen besitzen.
Die polierten Oberflächen der Schneidzonen, die insbesondere durch Hochglanzpolieren oder Schwabbeln hergestellt werden können,
verhindern, daß die die Haarenden umgebende Haut in den
Bereich der Schneidteile der Messer gerät und unangenehme Hautreizungen auftreten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeich- |
nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Scherkopf nach" der Erfindung;
Fig. 2 die Draufsicht auf eines der Enden des Scherkopfs gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2j
Fig. 4- eine perspektivische Teilansicht des Endes eines Innenmessers
des Scherkopfes;
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ig. 5 einen vergrößerten Querschnitt längs der Linie 5-5
in Fig. 3>
Fig. 6 in vergrößertem Liaßstab eine Teildraufsicht auf einen
Scherkopf gemäß Fig. 5>
Fig. 7 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel eines Scherkopfes
nach der Erfindung und
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Innenmessers des Scherkopfs gemäß Fig. 7·
In Fig. 1 ist 10 allgemein das Gehäuse eines Trockenrasiergeräts bezeichnet, das eine Aufnahme 11 für einen Scherkopf
besitzt. Der Scherkopf 12 hat mindestens eine Schneideinheit 14, die aus einem ruhenden Außenmesser 15 und einem beweglichen Innenmesser
16 besteht. Das Außenmesser 15 wird von einem sich längs erstreckenden U-förmigen Metallelement gebildet, das Ausbuchtungen
18 und im Abstand voneinander angeordnete Seitenwände 19 besitzt (Fig.3). Die unteren Händer der Seitenwände 19
sind fest mit den Seitenwänden eines ebenfalls U-förmigen Abstandshalters
20 verbunden. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ruht dieser Abstandshalter 20 in bekannter Weise auf einer Grundplatte
21 (Fig. 1 und 3). Das Innenmesser 16 besteht aus einem an den Enden offenen metallischen Grundkörper, der einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt aufweist und zum Beispiel durch eine Blattfeder 24 gegen die Unterseite der Ausbuchtungen 18
des Außenmessers 15 gedruckt wird. Die Blattfeder 24 hat Arme 25» welche mit dem Unterteil des Innenmessers 16 verbunden
sind; sie besitzt außerdem einen zentralen Bügelteil, in den ein Antriebsarm 28 greift. Der Antriebsarm 28 gehört zu einem
in Fig. 1 mit 29 bezeichneten Motor, welcher im Gehäuse 10 sitzt, Er ragt durch fluchtende Öffnungen im Gehäuse 10, in einem
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Haarsperrkissen 30 und im Scherkopf 14 und bewegt das innere
Messer 15 bei laufendem Motor 29 längs einer geradlinigen
Bahn hin und her. .
Der mit Ausbuchtungen 18 versehene Teil des Außenmessers besitzt zwei Reihen von Haaraufnahmeschlitzen 31» zwischen denen
sich ein Längskanal 32 befindet. Jede Schlitzreihe ist durch
eine sich längserstreckende Rippe 33 (!ig. 2 und 3) unterteilt.
Die Oberfläche (Fig.3) des Innenmessers 16 liegt gegen die Hn- f
terseite des die Ausbuchtungen aufweisenden Teils des Außenmessers 15 an. Auch das Innenmesser verfügt über einen Längskanal
35$ in den der Längskanal 32 des Außenmessers 16 ragt. Auf jeder Seite des Längskanals 35 trägt das Innenmesser eine Reihe
rechteckig geformter Schneidzähne 36· Jeder Schneidzahn 36
erstreckt sich unter der Rippe 33 um einen Betrag quer zum Außenmesser,
der dem Abstand von zwei Haaraufnahmeschlitzen entspricht.
In Fig. 5 und 6 sind 37 und. 38 die Seitenkanten der rechtwinkligen
Schneidzähne 36, die eine bestimmte Schärfe aufweisen. Sie haben die Aufgabe (in Fig.6 bei A, B und O schematisch angedeutete)
Barthaare abzuscheren, wenn sie die Unterkante 40 "
der Schlitze 31 passiert haben, nachdem sie in die Haareintrittszonen
41 des Außenmessers eingetreten sind. Das Innenmesser führt unter der Einwirkung des Antriebsarms 28 Hin- und Herbewegungen
in Richtung der Pfeile X und Y aus.
Bei den bekannten Scherköpfen der beschriebenen Art waren die übrigen Seitenkanten der Schneidzähne des Innenmessers so geformt,
v/ie dies in Fig. 6 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Die Folge der bekannten Anordnung war, daß Teile der
Haut, gegen die der Scherkopf gedruckt wurde, von den Ecken
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PATENTANWÄLTE
der Schneidkanten 37» 38 gezwickt wurden, so daß eine Reizung der Haut entstand. Um diese Reizung zu verhindern, sind erfindungsgemäß
die Abschnitte 42 und 44 eines jeden Schneidzahns poliert. Sie bilden im Bereich der Eintrittszonen für das Haar
eine extrem glatte gebogene Oberfläche.
Beim Arbeiten des erfindungsgemäßen Scherkopfes wird jedes Barthaar,
welches sich nicht im Bereich der Schneidkanten 37, 38 befindet, also zum Beispiel die Haare B und 0 in S"ig. 6, von den
"abgerundeten Abschnitten 42 oder 44 erfaßt und zurückgestoßen, wenn die Schneidzähne 36 an den Unterkanten 40 der Schlitze 31
vorbeibewegt werden. Auf diese V/eise erreicht man, daß nur die Haare (wie zum Beispiel das Haar A), welche im Bereich der Schneidkanten
37 oder 38 liegen, abgeschert werden. Infolge des Wegfalls
schärfer Ecken und vergleichsweise rauher Oberflächen im Bereich der Abschnitte 42, 44 läßt sich mit dem erfindungsgemäßen Scherkopf
eine außerordentlich hautschonende Rasur durchführen.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen abgewandelten, allgemein mit 48
bezeichneten Scherkopf. Dieser Scherkopf besteht in bekannter Weise aus einem runden Außenmesser 49 mit an seiner Oberfläche
angeordneten Haaraufnahmeschlitzen 50 und einem rotierenden Innenmesser
51 mit mehreren Armen 52, welche Schneidzähne 53 tragen.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Abschnitte 54
der Schneidzähne 53 poliert, d.h. sie weisen eine ganz besonders glatte Oberfläche auf. Beim Umlaufen des Innenmessers 51 verhalten
sich die hochglanzpolierten Abschnitte ^A- in ähnlicher Weise
wie die zuvor beschriebenen Abschnitte 42 und 44 des Scherkopfee 12, so daß sichergestellt ist, daß nur die Haare geschnitten werden,
die sich im Bereich der Schneidkante 55 befinden.
Der erfindungsgemäße Schneidkopf bietet eine Reihe von Vorteilen.
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Die Schneidkanten 37» 38 oder 35 des Innenmessers können schärfer
ausgebildet sein als bei den "bekannten Scherköpfen, ohne
daß Nachteile für den Benutzer entstehen. Der Grund hierfür liegt
darin, daß die polierten Abschnitte der Schneidzähne die zu schneidenden Haare und die Haut in solch einer Weise führen, daß
nur im Bereich, der Schneidkanten ein Schneidvorgang stattfindet. Der Wegfall scharfer Ecken an den Schneidzähnen ist mit einer
bemerkenswerten Erhöhung des Schneidkomforts verbunden, da Hautbeanspruchungen
durch Zwicken oder Kneifen im Bereich der Schneidzahnecken verhindert werden. Außerdem können Schneidbalken
größerer Länge bzw. mehrere Schneidbalken verwendet werden, da eine Verringerung der Kämm- oder Eintrittszone zwischen den
Seiten des Außenmessers 16 und den Haaraufnahmeschlitzen 31
möglich ist·
MB: KK
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Claims (1)
- Patentansprüche :1.) Scherkopf für elektrische Trockenrasiergeräte mit einem öffnungen für den Zutritt der Haare aufweisenden Außenmesser und einem relativ zu diesem bewegbaren Innenmesser, das von einem Grundkörper gebildet wird, der Schneidzähne mit mindestens einer Schneidkante trägt, dadurch gekennze ichn e t , daß die Schneidzähne (36, 53) im Bereich ihrer den Haareintrittszonen zugewandten Abschnitte (42, 44, 54) polierte Oberflächen besitzen.2.) Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (15, 16) als Messerbalken ausgebildet sind.1 09808/ 15300IPL.-INQ. DIETER JANDER DR.-INQ. MANFRED BONINQ 0 Π *3 Q P"5 ΠDlTCKITAKIlifXITC *"* ^* ^ ^ ^ ^ *PATENTANWÄLTE30 Scherkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidzähne (36) im wesentlichen rechteckig sind und zwei parallele Seiten des Rechtecks die Schneidkanten (37>38) "bilden, während die übrigen Seiten von den Kanten der polierten Oberflächen (42, 44, 54) gebildet werden.4.) Scherkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die polierten Abschnitte (42, 44) der Schneidzähne (36) als bogenförmige Haarabweiser ausgebildet sind.5.) Scherkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t , daß er ein rotierendes Innenmesser (51) mit an einem Grundkörper angeordneten Armen (52) aufweist, deren Enden die Sohneidzahne (53) bilden.6.) Scherkopf nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Zähne mit mindestens zwei Schneidkanten (55) und einem Paar polierter Sndabschnitte (5^) versehen sind.IiB: KK109808/153 0
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