DE2039716B2 - Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens - Google Patents
Vorrichtung zum Speichern des SchußfadensInfo
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- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
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- D03D47/36—Measuring and cutting the weft
- D03D47/361—Drum-type weft feeding devices
- D03D47/362—Drum-type weft feeding devices with yarn retaining devices, e.g. stopping pins
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Schußfäden in da? Webfach einzusetzen, jedoch erfolgt
bei der bekannten Vorrichtung das Abmessen der Schußfadenlange für alle Garnarten gemeinsam
in einem Rohr entsprechen !er Länge, so daß eine gegenseitige Beeinflussung, Störung und Behinderung
der einzelnen Schußfadenlängen unvermeidbar und das daraus gefertigte Gewebe unsauber ist (französische
Patentschrift 1527541).
Das wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß
bei verschiedenen in das Fach einzutragenden Schußfäden A und B die auf die Zeit für einen Webmaschinentckt
bezogene Steigung der schraubenlinienförmig auf der Haspel aufgewickelten Schußfäden A
und B bei einem Zyklus IA : IB gleich zweimal der
Grundsteigung ist, bei einem Zyklus von IA : IB die
Steigung für den Schußfaden A der Grundsteigung und die Steigung für den Schußfaden B einhalbmal
der Grundsteigung auf zwei benachbarten FördereJementen
entspricht und auf einem von ihnen eine verschobene Auslöseführung und bei einem Zyklus von
2A.2B für beide Schußfäden A und B jeweils zwei
benachbarte Förderelemente mit Sieigung von einhalbmal der Grundsteigung und mit einer versetzten
Auslöseführung für beide benachbarten Förderelemente vorgesehen sind,
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 stellt einen axialen Schnitt durch eine Schußfadeneinrichtung gemäß der Erfindung dar;
Fig. 2 ist ein Querschnitt der Einrichtung der Fig. 1;
Fig. 3 und 4 sind Funktionsschemata nach Fig. 1;
Fig. 5 ist eine andere Ausführung der Einrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig. 6 ist noch eine andere Einrichtung;
Fig. 7 ist ein Teilquerschnitt der Fig. 6;
Fig. 8 zeigt die Antriebsmittel für die endlosen Bänder;
Fig. 9zeigt eine Einrichtung ähnlich der in Fig. 6;
Fig. K) bis 19 betreffen Funktionsschematas zum
wahlweisen Eintragen von zwei Arten von Schußgarn, wobei Fig. 10 ein Anordnungsschema ist;
Fig. 20 bis 23 zeigen Zeitdiagramme für den wahlweisen
Eintrag von zwei Arten von Schußgarnen.
Genuß den Fig. 1 und 2 ist eine Welle 1 in einer
Lagerung 2 eines Rahmens der Webmaschine F2 drehbar und fest mit einer Antriebsscheibe 3 verbunden
und wird beispielsweise über diese angetrieben. Auf der Welle 1 ist in Abzugsrichtung des Schußgarnes,
(rechts in F i g. 1) eine Abmeßrinrichtung auf einer
auf der Welle 1 drehbaren Lagerung 8 angebracht. Diese Abmcßeinrichtung besteht aus einer
Mehrzahl von endlosen Bändern 6, Antriebswalzen 5 und angetriebenen Walzen 7, dir mit je einem endlosen
Band zusammenarbeiten und aus Armen Il und 11' bestehen, die jedes endlose Band auf den Lagerungen
8 und 8' abstützen. Die endlosen Bänder 6 erstrecken sich pruKlisch parallel /ur Welle 1. Beispielsweise
sind gemäß Fig. 2 vier endlose Bänder 6 in radialen Ebenen zur Mitte der Welle 1 angeordnet.
Damit jedes endlose Band 6 angetrieben werden kann, ist ein Ritzel 5' auf der Antriebsvvalze 5 befestigt.
Eine spiralförmig verlaufende Nut 4, die mit dem Ritzel zusammenarbeitet, ist in die Vorderwand der
Antriebsscheibe 3 eingefräst. Dadurch wird das Ritzel 5' durch die Drehung der Antriebsscheibe 3 gedreht
und dadurch laufen alle endlosen Bänder 6 in der gleichen Richtung der Pfeile A und mit der gleichen Geschwindigkeit,
wobei jedes äußere Trum ein Förde rungselement M darstellt. Auf das Förderelement M
ist der Schußfaden gewickelt, von dem mittels der Meßeinrichtung eine vorbestimmte Länge abgemes-
sen wird, wie später beschrieben wird. Zur Kontrolle und Einstellung der Abmeßeinrichuing sind die Antriebswalze
5 und die angetriebene Walze 7 in einem Fußteil 9 gehalten, der mit dem Gleitring 10 und der
Lagerung 8 durch Arme 11 und 11' verbunden ist,
ίο die sich kreuzen und an der Kreuzungsstelle einen gemeinsamen
Drehpunkt 12 haben. Mit einem Schlitz 13 am Fußteil 9 ist ein Ende des Armes 11 gleitend
verbunden, so daß der Abstand zwischen der Welle 1 und dem Förderelement M frei eingestellt werden
kann. Bei dieser Ausführungsform wird die Meßeinrichtung nicht gedreht.
Bei dieser Einrichtung ist ein Gewicht (nicht gezeigt) unterhalb der Abmeßeinrichtung oder ein Mechanismus,
wie in Fig. 5 gezeigt, der später beschrie-
ben wird, notwendig, um die Meßeinrichtung stabil zu halten. Das wichtigste Merkmal bei dieser Meßeinrichtung
ist eine Mehrzahl von Vorsprüngen 17, die in regelmäßigen Abständen auf mindestens einem der
endlosen Bänder 6 angebracht sind. Eine bestimmte
Anzahl von Wicklungen des Schußfadens wird zwischen zwei Meßführungen 17 aufgewickelt, beispielsweise
sind es in Fig. 1 drei Wicklungen. Zum Aufwikkeln
des Schußfadens wird zunächst der von einem Wickelkörper außerhalb des Faches abgezogene
Schußfaden 16 durch die Schußgarnführung 14 in der Welle 1 und eine zweite Schußgarnführung 14' in der
Antriebsscheibe 3 geführt und zur Wicklungsführung 15 geleitet, so daß er auf das Förderelement M trifft.
Wie vorstehend gesagt, ist die Meßeinrichtung statio-
när, während die Antriebsscheibe 3 und die Wicklungsführung 15 drehbar sind. Auf diese Weise wird
das Schußgarn 16 auf die Fördereleniente M gewikkelt.
Gleichzeitig dreht jedes Ritzel 5', das mit der in die Vorderwand der Antriebsscheibe 3 eingefrästen
Spiralnut 4 zusammenarbeitet, die Antriebswalze 5, wodurch sich die Förderelemente M der endlosen
Bänder 6 in Richtung der Pfeile A bewegen. Das Schußgarn 16 wird dreimal zwischen zwei Vorsprüngen
17 kontinuierlich in einer Spirale quer zur Bandlaufrichtung aufgewickelt.
Eine Schußfaden-Auslöseführung 18 ist so angeordnet, daß sie den Schußfaden von dem Vorsprung
17 abhebt, sobald dieser unter der Auslöseführung
18 hindurchgeht. Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, erreicht der auf den Förderelementen aufgewickelte
Schußfaden 16 den Vorsprung 17 in der dritten Windung, und hier ändert sich seine Richtung und verläuft
nun in der Laufrichtung des endlosen Bandes. Zu diesem Zeitpunkt sind der Schußfaden und der Vorsprung
17 zum Duicftgang durch die Schußfaden-Auslöseführung
18 bereit. Mit 19 ist eine Abwickelführung bezeichnet. Diese Führung verhindert die
Ballonbildung des Schußgarnes, damit es sich nicht an den Spitzen der endlosen Bänder verfängt, wenn
öo das Schußgarn von dem Vorsprung 17 in der Bandlauf
richtung freigegeben wird. Von rechts in Fig. 1 gesehen soll die Abwicklungsführung 19 sämtliche
Spitzen der Bänder abdecken, und ihre äußere Kante ist leicht gebrochen.
6S Die Wicklung des Schußgarnes, die Bestimmung
seiner Länge und der Schußeintrag werden nachfolgend beschrieben.
Bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsform
dreht sich die Welle 1 der Meßeinrichiungdreimal hei
je einer Drehung der Webmaschine. Das heißt, die Antriebsscheibe 3 setzt ihre Drehung ununterbrochen
fort und wickelt das Schußgarn 16 auf das Förderelement
M einer Mehrzahl von endlosen Bändern 6 auf. Das Schußgarn 16 wandert zusammen mit den
Förderelementen M, während es dreimal zwischen den Vorsprüngen 17 aufgewickelt wird, und verläßt
nahe dem Ende des Förderelementes M den Vorsprung 17 mittels der Auslöseführung 18. Hier ist die
Längenmessung der drei Windungen des Schußgarnes beendet und sie werden zu dem Schußeintrag abtransportiert.
Die Schußgarnführung 20 ist auf diesem Weg angeordnet. Die Wicklung und Längenmessung des
nächsten einzutragenden Schusses in das Fach ist zu diesem Zeitpunkt bereits beendet und der folgende
Vorsprung 17 geht unter die Schußgarn-Auslöseführung 18, die wiederum eine Schußgarnlänge freigibt.
Durch Wiederholung des vorstehend beschriebenen Vorganges wird die Länge des Schußgarnes je Schuß
bestimmt. Auf der Abwicklungsführung 19 gleitet das Schußgarn 16, selbst wenn der Ballon verhältnismäßig
klein ist, auf dem schwach gebrochenen äußeren Rand der Abwickelführung 19 und kommt nicht mit den
Kanten der Bänder in Verwicklung. Dabei wird der Schußgarneintrag unter einheitlicher und kleiner
Spannung durchgeführt.
Das Schußgarn 16, welches auf den Förderelementen mit drei Windungen zwischen den Vorspriingen
17 aufgewickelt ist, deren Länge abgemessen ist, wird also über Kopf von den Förderelementen M abgewikkelt
und eingetragen.
Da das Schußgarn durch die Mitte der Drehachse zugeführt wird, wird eine Zwirnung in der Laufrichtung
der Antriebsscheibe 3 eingeführt, während es auf die Förderelemente aufgewickelt wird, und dann,
wenn es abgewickelt wird, wird die gleiche Anzahl von Zwirnungen in der entgegengesetzten Richtung
eingeführt. Daher tritt keine Zunahme oder kein Abfall der Zwirnung auf. Bei der bekannten Vorrichtung
nach der deutschen Auslegeschrift 1 258 809 wird nur eine Zwirnung in einer Richtung eingeführt, wenn das
Schußgarn axial abgewickelt wird. Dabei erfolgt eine Zunahme oder Abnahme der Zwirnung durch die eingeführte
Zwirnung. Bisweilen ist eine Zwirneinführung ungünstig für das Endprodukt.
Wenn bei üblichen schützenlosen Webmaschinen nach Beendigung des Schußgarneintrages das Schußgarn
angeschlagen wird, nimmt die Schußgarnspannung zu, was wiederum eine teilweise Ungleichmäßigkeit
des Gewebes ergibt, da das Schußgarn außerhalb der Kante der Eintragseite entspannt ist und dann bis
zur anderen Kante wiederum gespannt wird. Dadurch wird die Spannung des Schußgarnes in dem Fach erhöht.
Gemäß der Erfindung wird jedoch das Schußgarn direkt bis zum nächsten Vorsprung 17 in das Fach
eingetragen und der Vorsprung 17 bewegt sich nach Beginn des Eintrages weiter; infolgedessen wird eine
Spannungszunahme vermieden und es ergibt sich keine Ungleichmäßigkeit des Gewebes.
Weiterhin ist in Fig. 5 eine Ausführungsform gezeigt,
bei der die Abmeßeinrichtung drehbar ist. Das Getrieberad 21 ist am Rahmen F2 des Webmaschinengestells
F, koaxial mit der Drehachse der Welle 1 befestigt und ein mit dem Getrieberad 21 in Eingriff
stehendes zweites Getrieberad 22 ist an einem Ende der Welle 23 befestigt. Die Welle 23 ist drehbar in
den Lagern 23' gelagert, die an der Antriebsscheibe 3 befestigt sind, und verläuft durch die Antriebsscheibe
3 hindurch parallel zur Welle 1. Ein Getrieberad 24 ist am anderen Ende der Welle 23 befestigt
und steht in Eingriff mit einem Getrieberad 25, das an der Lagerung 8 befestigt ist. Das Getriebeverhältnis
der Räder 21 und 22 ist dasselbe wie das der Räder 25 und 24. Deshalb wandert, selbst wenn die Welle 1
und die Antriebsscheibe 3 rotieren, das Getrieberad 24 um den Umfang des Getrieberades 25; deshalb
drehen sich die Lagerung 8 und die mit ihr durch Stangen
26 verbundene Meßeinrichtung nicht.
In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungs-
form einer nicht drehbaren Meßeinrichtung gezeigt.
Ein Ende einer Einstellstange 33 ist an einem Arm 32, der am Rahmen F2 befestigt ist, angeordnet, und
am anderen Ende ist drehbar eine Walze 31 befestigt. Wie sich aus Fig. 7 ergibt, wird, wenn die Antriebsscheibe
3 in der Richtung des Pfeiles B rotiert, die Drehung der Meßeinrichtung durch die Anlage der
Kante des Förderelementes M an die Walze 31 verhindert.
Um die endlosen Bänder 6 anzutreiben, können Zahnformen an der inneren Oberfläche eines an der
Vorderseite der Antriebsscheibe 3 vorspringenden
»5 Zylinders ausgebildet werden,oder, wie in Fig. 8 gezeigt,
kann ein Schneckenrad 5 auf der Welle 1 mit dem Ritzel 5' zusammenarbeiten.
Gemäß Fig. 9 ist die Meßeinrichtung drehbar und
das Schußgarn wird von einer stationären Führung zugeführt. Die Meßeinrichtung ist im übrigen die gleiche
wie in Fig. 1. Äquivalente Teile sind durch gleiche Bezugsziffern bezeichnet. Das Lgerteil 8 ist in diesem
Fall auf der Welle 1 befestigt.
Eine Meßeinrichtung, die rotiert, wobei eine stationäre Führung das Schußgarn aufwickelt, wird nachfolgend
als S-Verfahren (Fig. 9) bezeichnet. Wird das Schußgarn von einer über der Oberfläche einer stationären
Meßeinrichtung sich drehenden Führung aufgelegt, so wird dies nachfolgend als T-Verfahren
(Fig. 1 und 2) bezeichnet.
Ein weiterer Teil der Erfindung besteht in der Regelung des Abslandes der Förderelemente von der
Drehachse der Welle 1 durch Reguliereinrichtungen, wie die Arme 11 und 11' und hiermit in Verbindung
stehende Teile; wodurch eine Änderung der Länge des Schußgarnes, je Windung ermöglicht wird. Das
Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung ist, wie bereits gesagt, daß Vorsprünge 17 auf den Förderelementen
M und eine Schußgarn-Auslöseführung 18 vorgesehen sind, wodurch das Schußgarn unter konstant
niedriger Spannung und unter genauer und einheitlicher Länge je Schuß in das Fach eintragbar ist.
Es kann auch eine Mehrzahl von Arten von Schußgarn gemessen und selektiv in das Fach eingesetzt werden.
Bisher wurden hierbei keine völlig zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt. Verschiedene Ursachen für
diese schlechten Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt.
a) Das Schußgarn wurde intermittierend und nicht kontinuierlich abgezogen, wodurch sich Schwankungen
der Zugspannung, Schußgarnrisse, Zunahme der Verformung, Fusselbildung, Verwicklung
u.dgl. ergaben.
b) Wenn das Schußgarn in einem Saugrohr in Schleifen gespeichert wurde, trat Verzwirnung
oder Verwicklung auf. Deshalb war ein genauer Schußgarneintrag unmöglich,
c) Wenn das Schußgarn auf einer Trommel
c) Wenn das Schußgarn auf einer Trommel
u.dgl. gespeichert wurde, wurde das Schußgarn fusselig auf Grund der Reibung mit einem festen
Material.
Auf Grund der Erfindung werden diese Nachteile vermieden.
Die Arbeitsweise mit mehreren Schußgarnen wird nachstehend beschrieben. Gemäß Fig. 3 bildet das
Schußgarn 16 drei Windungen a, b, c, zwischen den Vorsprüngen 17 und 17' und die Windung d wird bereits
hinter dem Vorsprung 17' gebildet. Die Förderelemente M machen einheitliche Bewegungen und
dadurch wird jede Windung mit konstanter Steigung aufgewickelt. In diesem Fall wird der Abstand P1 zwischen
der Mitte der Windung α und der Windung b und der Mitte der Windung b und der Windung c als
Schußgarnsteigung bezeichnet und eine Wickellänge von drei Windungen zwischen den Vorsprüngen 17
und 17', d. h. eine dreifach so große Wickellänge wie der Windungsabstand oder die Steigung, wird mit
Wickellänge bezeichnet. Das Schußgarn 16 einer Wickellänge ist äquivalent zur Schußgarnlänge je Eintragung.
In dieser Ausführungsform können die Vorsprünge 17' auf den Förderelementen als Unterteilungsvorsprünge
angesehen werden. Infolgedessen wird das Schußgarn in Eintragungsabschnitten, deren
jeder aus den Windungen a, b, oder c besteht, zu dem Fach geführt und die Windung wird von dem Vorsprung
17' ergriffen und abgewickelt. Der Vorsprung 17' passiert dann die Schußgarn-Auslöseführung 18,
und schließlich wird das Schußgarn in das Fach eingetragen. Diese Arbeitsweise wiederholt sich. Das stellt
den Arbeitsgang mit einem Schußgarn dar.
Gemäß Fig. 10 werden zwei Arten von Schußgarn 16,4 und 16B selektiv in das Fach eingesetzt und die
in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung auf die jeweilige Art des Schußgarnes angewandt. Es ist eine
große Vielzahl von Reihenfolgen möglich; beispielsweise werden zwei Arten von Schußgarn 16/4 und
16ß alternierend, also 1 : 1 oder ein Schußgarn A auf jeweils zwei B (1:2) oder zwei Schußgarne A auf
zwei Schußgarne B (2 : 2) eingesetzt oder drei oder mehr Arten von Schußgarnen A bis .Y können in
freier Weise kombiniert werden. Bei der Eintragung des Schußgarnes hat die Webmaschine einen konstanten
Anschlagzeitabstand. Im Fall einer Reihenfolge 2 : 1 von 3 Schüssen in drei Anschlagzeitabständen.
P1: Abstand zwischen zwei Windungen des Schußgarnes
(Windungssteigung).
P,: Abstand zwischen den für eine Eintragung notwendigen Windungen im Fall der Ausführungsform
mit drei Windungen pro Eintragung (Wickellänge).
/J3: Zeit von einer Eintragung bis zur nachfolgenden
Eintragung.
/j,: Wickelzeit (erforderlicher Zeitraum zur Aufwicklung
des Schußgarnes je Schuß).
P1: Zeit zum Aufwickeln einer Windung.
p4: Zeitabstand zwischen den Anschlägen.
Bei einem Zyklus von 1 : 1 gemäß den Fig. 11a,
11b, 12a, 12b ergeben wieder drei Windungen des
Schußgarnes die Länge je Schuß. Die Eintragung erfolgt alternierend je Drehung der Webmaschine. Das
heißt, in den Fig. 11a und 11 b wird das Schußgarn
16/4 in das Fach eingetragen, da der Vorsprung YIA die Schußgarn-Auslöseführung 18/4 passiert, das
Schußgarn 16ß wird jedoch noch von dem Vorsprung 17B gehalten. Nach Eintragung des Schußgarnes 16/4
wird das Schußgarn 16B in das Fach durch Zusammenwirken
des Vorsprunges 17 B der Schußgarn-Auslöseführung 18B eingetragen, wie in Fig. 12a
und 12 B gezeigt. Die vorstehend aufgeführten Arbeitsgänge werden wiederholt.
In Fig. 20 bezeichnet der Pfeil TA im oberen Diagramm
den Zeitpunkt, zu dem das Schußgarn 16/4 eingesetzt wird. Der Abstand zwischen benachbarten
Pfeilen T4 gibt die Zeit p} an. Die Pfeile Tu im unteren
Diagramm gelten für das Schußgarn 16B. Im oberen
Diagramm für das Schußgarn 16/4 werden drei Windungen des Schußgarnes je Eintragung vor Freigabe
der Zeit p} hergestellt.
Die Geschwindigkeiten der Antriebsscheibe 3 und der Förderelemente M werden so bestimmt, daß die
vorstehenden Erfordernisse erfüllt werden. Da zwei Eintragungen des Schußgarnes 16B nachdem unteren
Diagramm zwischen zwei Zeitpunkten TA erfolgen, wird der Abstand zwischen ihnen in drei gleiche Teile
unterteilt. Die Zeitabstände p'3 und p"3 zwischen den
Zeitpunkten TB sind daher kleiner als p, und ungleich
zueinander, nämlich p'}: p"3 =1:2. Für das Schußgarn
16ß müßte daher die Laufgeschwindigkeit der Förderelemente M ungleichmäßig sein. Dies ist
schwierig, weil während der Zeiten p'3 und p"} jeweils
drei Windungen des Schußgarnes je Schuß eingesetzt werden müssen. Falls zwei Abmessungseinrichtungen
für das Schußgarn 16 B angewandt werden können, läßt sich das Problem trotz des Unterschiedes zwischen
p\ und p"3 lösen. Wenn jedoch lediglich eine
Abmeßeinrichtung für das Schußgarn 16B zur Anwendung
kommt, ist in folgender Weise zu verfahren:
In Fi g. 21 ist das obere Diagramm hinsichtlich des
Schußgarnes 16/4 gleich dem in Fig. 20. Im unteren
Diagramm ist jeder zweite Pfeil TB verschoben, so
daß ungleichmäßige Zeiten zwischen den Eintragungen entstehen. Die Windungen des Schußgarnes werden
gleichmäßig aufgewickelt, aber die Eintragung erfolgt ungleichmäßig. Das Verfahren ist in den
Fig. 13 a und 15 bgezeigt. Die Maßnahmen hinsichtlich
des Schußgarnes 16/4 sind in den Fig. 13 a, 14a und 15 a gezeigt, ohne daß es dazu einer Erläuterung
bedarf. InFig. 13 b, 14 b, 15 b sind zwei endlose Bänder parallel zueinander für das Schußgarn 16ß angeordnet.
Die Förderelemente M1, M-, bewegen sich
parallel zueinander mit gleicher Geschwindigkeit und das Schußgarn 16ß wird auf beiden in Windungen
aufgewickelt. Wie aus Fig. 13b ersichtlich, sind auf dem Förderelement M1 Vorsprünge 17'ß, hinter einem
Vorsprung 17ß, vorhanden. Zwischen diesen sind sechs Windungen gewickelt. Auch auf dem Förderelement
M, sind sechs Windungen zwischen den Vorsprüngen 17'B1 und 17ß, gewickelt. Der Vorsprung
IT B2 ist auf dem halben Wege zwischen den
Vorsprüngen 17'B1 und 17ß, angeordnet. Weiterhin
ist eine Schußgarn-Auslöseführung 18B2 verschoben
gegenüber der Auslöseführung 18B1 angeordnet.
Deshalb wird die Kante von 18B2, unter der der Vorsprung
17ß, hindurch passiert, um eine Windungssteigung P1 gegenüber 18B1 versetzt. Das Schußgarn
16B ist in Windungen auf den Förderelementen M1
und M2 aufgewickelt und die Wicklungsgeschwindigkeit ist zweimal so hoch wie diejenige des Schußgarnes
16A der F i g. 13 a. Während bei dem Schußgarn 16A
für einen Schuß drei Windungen auf dem Förderelement M1 aufgewickelt werden, werden für zwei
Schüsse sechs Windungen des Schußgarnes 16B auf den Förderelementen M, und M2 aufgewickelt.
Der Zustand, nachdem V3 des Aufnahmevorganges
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vergangen ist, ist in Fig. 14a gezeigt, und derjenige,
nachdem 7, des Zeitabstandes vergangen sind, ist in Fig. 15a gezeigt. Nach dem Schußvorgang ist der
Anfangszustand wieder erreicht, wie in Fig. 13a gezeigt.
Somit wird gemäß Fig. 14b die erste Eintragung des Schußgarnes 16B und gemäß Fig. 15b die
zweite Eintragung durchgeführt. Das Schußgarn 16B liegt in der Fi g. 13 b fest hinter dem Vorsprung 17 B1.
Zu diesem Zeitpunkt ist das Schußgarn 16A bereit zum Eintrag. In der Fig. 14b ist dann das Schußgarn
16/i bereit zum Eintrag. Zu diesem Zeitpunkt hat das Schußgarn 16 A gerade V3 der Wickellänge durchlaufen
und schließlich wird in Fig. 15b die Eintragung
aufeinanderfolgend durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt hat das Schußgarn 16/1 2/3 der Wickellänge
durchlaufen. Nach einem vollen Schußvorgang kehrt dann das Schußgarn 16B zu seiner Ursprungsstellung
der Fig. 13b zurück.
In den Fig. 22 und 23 sind Zeitabstände und Windungsbildung
für den Zyklus 2 : 2 gezeigt, d. h. zwei aufeinanderfolgende Eintragungen des Schußgarnes
16/4 und zwei aufeinanderfolgende Eintragungen des Schußgarnes 16ß. Gleiche Bezugsziffern wie in den
Fig. 20 und 21 werden auf gleiche Teile angewandt.
Wie aus Fig. 22 ersichtlich, sind die Zeitabständc p3
für die Schußgarne 16A und 16B ungleich zueinander. Entsprechende Verschiebungen TA und TB sind
vorgesehen. In den Fig. 16 a bis 19 bist diese Ausführungsform gezeigt. In jeder Figur sind, wie in den
Fig. 13b, 14b und 15b, eine Mehrzahl von Förderelementen
M1, M2 und Vorsprünge ITA1, ITA2,
ITB1 und ITB2 sowie 17A1, 17A2, 17B1 und 17B2
und Schußgarnauslöseführung ISA,, 18A2,18B1 und
IHB2 vorgesehen, die um 1,5 Windungsabstände oder
um die l,5fache Steigung P1 (IHA1 zu 18B1) versetzt
sind. Die Laufgeschwindigkeiten der Schußgarne 16A und 16ß je Webmaschinendrehzahl sind gleich. In den
Fig. 16a und 16b ist das Schußgarn 16 A im Eingriff
mit dem Vorsprung 17A1, während das Schußgarn 16B außer Eingriff mit dem Vorsprung 17B1 und bereit
zum Einsatz ist. Wie aus den F i g. 17a und 17 b ersichtlich, wird das Schußgarn 16A nicht festgehalten,
wahrend drei Windungen des Schußgarnes 16B zum Einsatz bereit sind, da der Vorsprung 18B2 um
1,5 Windungsabstände P1 versetzt ist.
Wie aus den Fig. 18a und 18b ersichtlich, ist das
Schußgarn 16/1 zum Eintrag bereit, während das Schußgarn 16ß noch festgehalten wird. Schließlich ist
ίο gemäß den Fig. 19a und 19b das Schußgarn 16/1
bereit zum Eintrag und das Schußgarn 16ß liegt noch fest. Der Schußgarneintrag oder Zyklus von 2: 2 wird
durch die Wiederholung der vorstehend aufgeführten
■ Verfahren möglich. Wie aus Fig. 23 ersichtlich, werden
zwei Eintragungen während der Eintragungszeit P3 ausgeführt.öDer Wert p3 = 1,5 p2 = 4,5 ρλ,
P\ = 1,5 P1, p\ ist äquivalent zu dem Anschlagabstand
in der Webmaschine. Damit der Eintrag gemäß dem unteren Diagramm in Fig. 23 durchgeführt werden
kann; ist es notwendig, daß der Eintrag bei 1,5 P1 = p\ durchgeführt wird.
Im Vorstehenden wurden die Eintragungen bei einem Zyklus von 1:1, 1:2 und 2:2 beschrieben. In
ähnlicher Weise sind andere unterschiedliche Arbeitsgänge mit mehreren Schußgarnen durchführbar.
Auf Grund der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist das Schußgarn keiner zusätzlichen Spannung ausgesetzt
und frei von Schußgarnbrüchen, Verformung, Fusselbildung, Verwicklung u. dgl., wie es bei üblichen
Vorrichtungen der Fall ist. Das ist deshalb der Fall, weil mindestens ein Schußgarn je Schuß in einheitlicher
Spannung gemäß der Erfindung gelagert wird. Ein ungewolltes Abziehen des Schußgarnes wird vermieden.
Die Freigabe des Schußgarnes stört nicht die Schußgarnspeicherung und wirkt sich besonders günstig
bei der Arbeitsweise mit mehreren Schußgarnen aus.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens
bei Webmaschinen mit ortsfest angeordneter Vorratsspule, bestehend aus einem der Vorratsspule
nachgeschalteten, als Schußfadenzwischenspeicher dienenden Wickelkörper, der den Schußfaden
in einer einzigen Wickellage trägt und als Haspel ausgebildet ist, die aus mindestens zwei, den
Haspelumfang bildenden, koaxial verlaufenden, angetriebenen endlosen Förderelementen besteht,
deren äußeres Trum die Wickellage trägt, wobei der Faden bei Schußeintrag aus der in Richtung
der Drehachse der Haspel bewegten Wickellage über Kopf abziehbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß an wenigstens einem Förderelement (M) mehrere Vorspriinge (17) derart vorgesehen
sind, daß zwischen je zwei Vorsprüngen (17) eine Schußfadenlänge entsprechend der Gewebebreite
in Windungen wickelbar ist und daß an dem freien Ende der Haspel Auslöseführungen (18)
zum Abheben des Schußfadens (16) von dem die Auslöseführung (18) passierenden Vorsprung
(17) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderelemente (M) der
Haspel in radialer Richtung einstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von
Förderelementen (m) derart einander benachbart und parallel zueinander angeordnet sind, daß die
beiden Enden der Förderelemente in einer Ebene angeordnet sind, welche die Laufrichtung der
Trume im rechten Winkel schneidet, und daß die Fadenauslöseführungen (18) der benachbarten
Förderelemente in unterschiedlichen Abständen von den Außenenden der Förderelemente angeordnet
sind, so daß die Schußfäden von den äußersten Vorsprüngen (17) durch ungleiche Eintragungsintervalle
(p}) getrennt werden, während verschiedene Schußfäden (A, B) Windungen von
gleicher oder ungleicher Steigung auf der Haspel bilden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei verschiedenen in
das Fach einzutragenden Schußfäden (16/1,16ß) die auf die Zeit für einen Webmaschinentakt bezogene
Steigung der schraubenlinienförmig auf der Haspel aufgewickelten Schußfäden (16/4,
16ß) bei einem Zyklus IA : Iß gleich zweimal der
Grundsteigung ist, bei einem Zyklus von 1A.2B die Steigung für den Schußfaden A der Grundsteigung
und die Steigung für den Schußfaden ß einhalbmal der Grundsteigung auf zwei benachbarten
Förderelementen (M) entspricht und auf einem von ihnen eine verschobene Auslöseführung
(18) und bei einem Zyklus von 2A : 2B für beide Schußfäden A und B jeweils zwei benachbarte Förderelemente (M) mit Steigungen von
einhalbmal der Grundsteigimg und mit einer versetzten Auslöseführung (18) für beide benachbarten
Förderclemente vorgesehen sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens bei Webmaschinen mit ortsfest
angeordneter Vorratsspule, bestehend aus einem der Verratsspule nachgeschalteten, als Schußfadenzwischenspeicher
dienenden Wickelkörper, dei den Schußfaden in einer einzigen Wickellage trägt und als
Haspel ausgebildet ist, die aus mindestens zwei, den Haspelumfang bildenden, koaxial verlaufenden, angetriebenen
endlosen Förderelementen besteht, deren
ίο äußeres Trum die Wickellage trägt, wobei der Faden
bei Schußeintrag aus der in Richtung der Drehachse der Haspel bewegten Wickellage über Kopf abziehbar
ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Art wird in der Zeiteinheit soviel
Schußfaden zugeführt wie abgeführt wird, so daß die Wickellänge konstant bleibt. Das stößt bei dem intermittierend
vor sich gehenden Eintrag des Schußfadens in das Webfach insofern auf Schwierigkeiten, als dadurch
eine ungleiche Fadenspannung entsteht und der um die Haspel kreisende Fadenballon noch aufgewikkelte
Schußfadenwindungen lockert oder abhebt, bevor diese zum Eintrag kommen. Dadurch ist die
Schußfadenlänge nicht genau definiert und der
»5 Schußfaden selbst wird unterschiedlichen Spannungen
unterworfen. Durch unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft stehende Schwenkhebel der bekannten Vorrichtung,
die bei Fadenüberschuß auf der Haspel in Tätigkeit treten und die Haspel abbremsen, wird die
ungleiche Fadenspannung, die ein ungleichmäßiges Aussehen des Gewebes bewirkt, noch verstärkt
(deutsche Auslegeschrift 1258 809).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, den
Schußfaden genau definiert abzumessen und unter einer konstanten niedrigen Spannung in das Webfach
gelangen zu lassen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß an wenigstens einem Förderelement mehrere Vor-Sprünge
derart vorgesehen sind, daß zwischen je zwei Vorsprüngen eine Schußfadenlänge entsprechend der
Gewebebreite in Windungen wickelbar ist und daß an dem freien Ende der Haspel Auslöseführungen
zum Abheben des Schußfadens von dem die Auslöseführung passierenden Vorsprung vorgesehen sind.
Auf diese Weise wird eine exakte Bestimmung der Länge des einzutragenden Schußfadens und ein kontinuierliches
Abziehen dieser Schußfadenlänge von der Haspel unter einer konstanten niedrigen Spannung
erzielt. Bei der Bemessung der Länge des Schußfadens wird dieser nur in der vorbestimmten Länge freigegeben,
während die nachfolgenden Windungen dabei auf der Hapsel nicht gelockert werden, weil nur die zwischen
zwei Vorsprüngen gespeicherte Schußfadenlänge beim Eintrag abgezogen werden kann, jedoch
auf der Haspel weiter hinten liegende Windungen nicht ungewollt mitgerissen werden können. Ferner
ist auf diese Weise der Schußfaden beim Eintragen in das Webfach so locker, daß eine Schädigung der
Qualität des Gewebes verhindert wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Förderelemente in radialer Richtung einstellbar, se
daß crforderlicherenfulls die Länge des abzumessenden Schußfadens frei regelbar ist.
fis Besondere Vorteile bietet die Erfindung beim Ein
setzen mehrerer verschiedener Arten von Schußfädei in unterschiedlichen Zyklen. Es ist zwar bekannt
mehrere Arten von in ihrer Länge abgemessene!
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| JP6320969A JPS505316B1 (de) | 1969-08-09 | 1969-08-09 | |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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