[go: up one dir, main page]

DE2039716B2 - Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens - Google Patents

Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens

Info

Publication number
DE2039716B2
DE2039716B2 DE2039716A DE2039716A DE2039716B2 DE 2039716 B2 DE2039716 B2 DE 2039716B2 DE 2039716 A DE2039716 A DE 2039716A DE 2039716 A DE2039716 A DE 2039716A DE 2039716 B2 DE2039716 B2 DE 2039716B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weft
weft thread
thread
reel
length
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2039716A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2039716A1 (de
DE2039716C3 (de
Inventor
Shinichi Hosono
Kazuyoshi Kida
Ishikawa Komatsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teijin Ltd
Original Assignee
Teijin Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP6320969A external-priority patent/JPS505316B1/ja
Priority claimed from JP8828769A external-priority patent/JPS4932738B1/ja
Application filed by Teijin Ltd filed Critical Teijin Ltd
Publication of DE2039716A1 publication Critical patent/DE2039716A1/de
Publication of DE2039716B2 publication Critical patent/DE2039716B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2039716C3 publication Critical patent/DE2039716C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices
    • D03D47/362Drum-type weft feeding devices with yarn retaining devices, e.g. stopping pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H51/00Forwarding filamentary material
    • B65H51/20Devices for temporarily storing filamentary material during forwarding, e.g. for buffer storage
    • B65H51/22Reels or cages, e.g. cylindrical, with storing and forwarding surfaces provided by rollers or bars
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices
    • D03D47/362Drum-type weft feeding devices with yarn retaining devices, e.g. stopping pins
    • D03D47/363Construction or control of the yarn retaining devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Schußfäden in da? Webfach einzusetzen, jedoch erfolgt bei der bekannten Vorrichtung das Abmessen der Schußfadenlange für alle Garnarten gemeinsam in einem Rohr entsprechen !er Länge, so daß eine gegenseitige Beeinflussung, Störung und Behinderung der einzelnen Schußfadenlängen unvermeidbar und das daraus gefertigte Gewebe unsauber ist (französische Patentschrift 1527541).
Das wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß bei verschiedenen in das Fach einzutragenden Schußfäden A und B die auf die Zeit für einen Webmaschinentckt bezogene Steigung der schraubenlinienförmig auf der Haspel aufgewickelten Schußfäden A und B bei einem Zyklus IA : IB gleich zweimal der Grundsteigung ist, bei einem Zyklus von IA : IB die Steigung für den Schußfaden A der Grundsteigung und die Steigung für den Schußfaden B einhalbmal der Grundsteigung auf zwei benachbarten FördereJementen entspricht und auf einem von ihnen eine verschobene Auslöseführung und bei einem Zyklus von 2A.2B für beide Schußfäden A und B jeweils zwei benachbarte Förderelemente mit Sieigung von einhalbmal der Grundsteigung und mit einer versetzten Auslöseführung für beide benachbarten Förderelemente vorgesehen sind,
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 stellt einen axialen Schnitt durch eine Schußfadeneinrichtung gemäß der Erfindung dar;
Fig. 2 ist ein Querschnitt der Einrichtung der Fig. 1;
Fig. 3 und 4 sind Funktionsschemata nach Fig. 1;
Fig. 5 ist eine andere Ausführung der Einrichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 6 ist noch eine andere Einrichtung;
Fig. 7 ist ein Teilquerschnitt der Fig. 6;
Fig. 8 zeigt die Antriebsmittel für die endlosen Bänder;
Fig. 9zeigt eine Einrichtung ähnlich der in Fig. 6;
Fig. K) bis 19 betreffen Funktionsschematas zum wahlweisen Eintragen von zwei Arten von Schußgarn, wobei Fig. 10 ein Anordnungsschema ist;
Fig. 20 bis 23 zeigen Zeitdiagramme für den wahlweisen Eintrag von zwei Arten von Schußgarnen.
Genuß den Fig. 1 und 2 ist eine Welle 1 in einer Lagerung 2 eines Rahmens der Webmaschine F2 drehbar und fest mit einer Antriebsscheibe 3 verbunden und wird beispielsweise über diese angetrieben. Auf der Welle 1 ist in Abzugsrichtung des Schußgarnes, (rechts in F i g. 1) eine Abmeßrinrichtung auf einer auf der Welle 1 drehbaren Lagerung 8 angebracht. Diese Abmcßeinrichtung besteht aus einer Mehrzahl von endlosen Bändern 6, Antriebswalzen 5 und angetriebenen Walzen 7, dir mit je einem endlosen Band zusammenarbeiten und aus Armen Il und 11' bestehen, die jedes endlose Band auf den Lagerungen 8 und 8' abstützen. Die endlosen Bänder 6 erstrecken sich pruKlisch parallel /ur Welle 1. Beispielsweise sind gemäß Fig. 2 vier endlose Bänder 6 in radialen Ebenen zur Mitte der Welle 1 angeordnet. Damit jedes endlose Band 6 angetrieben werden kann, ist ein Ritzel 5' auf der Antriebsvvalze 5 befestigt. Eine spiralförmig verlaufende Nut 4, die mit dem Ritzel zusammenarbeitet, ist in die Vorderwand der Antriebsscheibe 3 eingefräst. Dadurch wird das Ritzel 5' durch die Drehung der Antriebsscheibe 3 gedreht und dadurch laufen alle endlosen Bänder 6 in der gleichen Richtung der Pfeile A und mit der gleichen Geschwindigkeit, wobei jedes äußere Trum ein Förde rungselement M darstellt. Auf das Förderelement M ist der Schußfaden gewickelt, von dem mittels der Meßeinrichtung eine vorbestimmte Länge abgemes-
sen wird, wie später beschrieben wird. Zur Kontrolle und Einstellung der Abmeßeinrichuing sind die Antriebswalze 5 und die angetriebene Walze 7 in einem Fußteil 9 gehalten, der mit dem Gleitring 10 und der Lagerung 8 durch Arme 11 und 11' verbunden ist,
ίο die sich kreuzen und an der Kreuzungsstelle einen gemeinsamen Drehpunkt 12 haben. Mit einem Schlitz 13 am Fußteil 9 ist ein Ende des Armes 11 gleitend verbunden, so daß der Abstand zwischen der Welle 1 und dem Förderelement M frei eingestellt werden
kann. Bei dieser Ausführungsform wird die Meßeinrichtung nicht gedreht.
Bei dieser Einrichtung ist ein Gewicht (nicht gezeigt) unterhalb der Abmeßeinrichtung oder ein Mechanismus, wie in Fig. 5 gezeigt, der später beschrie-
ben wird, notwendig, um die Meßeinrichtung stabil zu halten. Das wichtigste Merkmal bei dieser Meßeinrichtung ist eine Mehrzahl von Vorsprüngen 17, die in regelmäßigen Abständen auf mindestens einem der endlosen Bänder 6 angebracht sind. Eine bestimmte
Anzahl von Wicklungen des Schußfadens wird zwischen zwei Meßführungen 17 aufgewickelt, beispielsweise sind es in Fig. 1 drei Wicklungen. Zum Aufwikkeln des Schußfadens wird zunächst der von einem Wickelkörper außerhalb des Faches abgezogene
Schußfaden 16 durch die Schußgarnführung 14 in der Welle 1 und eine zweite Schußgarnführung 14' in der Antriebsscheibe 3 geführt und zur Wicklungsführung 15 geleitet, so daß er auf das Förderelement M trifft. Wie vorstehend gesagt, ist die Meßeinrichtung statio-
när, während die Antriebsscheibe 3 und die Wicklungsführung 15 drehbar sind. Auf diese Weise wird das Schußgarn 16 auf die Fördereleniente M gewikkelt. Gleichzeitig dreht jedes Ritzel 5', das mit der in die Vorderwand der Antriebsscheibe 3 eingefrästen Spiralnut 4 zusammenarbeitet, die Antriebswalze 5, wodurch sich die Förderelemente M der endlosen Bänder 6 in Richtung der Pfeile A bewegen. Das Schußgarn 16 wird dreimal zwischen zwei Vorsprüngen 17 kontinuierlich in einer Spirale quer zur Bandlaufrichtung aufgewickelt.
Eine Schußfaden-Auslöseführung 18 ist so angeordnet, daß sie den Schußfaden von dem Vorsprung
17 abhebt, sobald dieser unter der Auslöseführung
18 hindurchgeht. Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, erreicht der auf den Förderelementen aufgewickelte Schußfaden 16 den Vorsprung 17 in der dritten Windung, und hier ändert sich seine Richtung und verläuft nun in der Laufrichtung des endlosen Bandes. Zu diesem Zeitpunkt sind der Schußfaden und der Vorsprung 17 zum Duicftgang durch die Schußfaden-Auslöseführung 18 bereit. Mit 19 ist eine Abwickelführung bezeichnet. Diese Führung verhindert die Ballonbildung des Schußgarnes, damit es sich nicht an den Spitzen der endlosen Bänder verfängt, wenn
öo das Schußgarn von dem Vorsprung 17 in der Bandlauf richtung freigegeben wird. Von rechts in Fig. 1 gesehen soll die Abwicklungsführung 19 sämtliche Spitzen der Bänder abdecken, und ihre äußere Kante ist leicht gebrochen.
6S Die Wicklung des Schußgarnes, die Bestimmung seiner Länge und der Schußeintrag werden nachfolgend beschrieben.
Bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsform
dreht sich die Welle 1 der Meßeinrichiungdreimal hei je einer Drehung der Webmaschine. Das heißt, die Antriebsscheibe 3 setzt ihre Drehung ununterbrochen fort und wickelt das Schußgarn 16 auf das Förderelement M einer Mehrzahl von endlosen Bändern 6 auf. Das Schußgarn 16 wandert zusammen mit den Förderelementen M, während es dreimal zwischen den Vorsprüngen 17 aufgewickelt wird, und verläßt nahe dem Ende des Förderelementes M den Vorsprung 17 mittels der Auslöseführung 18. Hier ist die Längenmessung der drei Windungen des Schußgarnes beendet und sie werden zu dem Schußeintrag abtransportiert. Die Schußgarnführung 20 ist auf diesem Weg angeordnet. Die Wicklung und Längenmessung des nächsten einzutragenden Schusses in das Fach ist zu diesem Zeitpunkt bereits beendet und der folgende Vorsprung 17 geht unter die Schußgarn-Auslöseführung 18, die wiederum eine Schußgarnlänge freigibt. Durch Wiederholung des vorstehend beschriebenen Vorganges wird die Länge des Schußgarnes je Schuß bestimmt. Auf der Abwicklungsführung 19 gleitet das Schußgarn 16, selbst wenn der Ballon verhältnismäßig klein ist, auf dem schwach gebrochenen äußeren Rand der Abwickelführung 19 und kommt nicht mit den Kanten der Bänder in Verwicklung. Dabei wird der Schußgarneintrag unter einheitlicher und kleiner Spannung durchgeführt.
Das Schußgarn 16, welches auf den Förderelementen mit drei Windungen zwischen den Vorspriingen 17 aufgewickelt ist, deren Länge abgemessen ist, wird also über Kopf von den Förderelementen M abgewikkelt und eingetragen.
Da das Schußgarn durch die Mitte der Drehachse zugeführt wird, wird eine Zwirnung in der Laufrichtung der Antriebsscheibe 3 eingeführt, während es auf die Förderelemente aufgewickelt wird, und dann, wenn es abgewickelt wird, wird die gleiche Anzahl von Zwirnungen in der entgegengesetzten Richtung eingeführt. Daher tritt keine Zunahme oder kein Abfall der Zwirnung auf. Bei der bekannten Vorrichtung nach der deutschen Auslegeschrift 1 258 809 wird nur eine Zwirnung in einer Richtung eingeführt, wenn das Schußgarn axial abgewickelt wird. Dabei erfolgt eine Zunahme oder Abnahme der Zwirnung durch die eingeführte Zwirnung. Bisweilen ist eine Zwirneinführung ungünstig für das Endprodukt.
Wenn bei üblichen schützenlosen Webmaschinen nach Beendigung des Schußgarneintrages das Schußgarn angeschlagen wird, nimmt die Schußgarnspannung zu, was wiederum eine teilweise Ungleichmäßigkeit des Gewebes ergibt, da das Schußgarn außerhalb der Kante der Eintragseite entspannt ist und dann bis zur anderen Kante wiederum gespannt wird. Dadurch wird die Spannung des Schußgarnes in dem Fach erhöht. Gemäß der Erfindung wird jedoch das Schußgarn direkt bis zum nächsten Vorsprung 17 in das Fach eingetragen und der Vorsprung 17 bewegt sich nach Beginn des Eintrages weiter; infolgedessen wird eine Spannungszunahme vermieden und es ergibt sich keine Ungleichmäßigkeit des Gewebes.
Weiterhin ist in Fig. 5 eine Ausführungsform gezeigt, bei der die Abmeßeinrichtung drehbar ist. Das Getrieberad 21 ist am Rahmen F2 des Webmaschinengestells F, koaxial mit der Drehachse der Welle 1 befestigt und ein mit dem Getrieberad 21 in Eingriff stehendes zweites Getrieberad 22 ist an einem Ende der Welle 23 befestigt. Die Welle 23 ist drehbar in den Lagern 23' gelagert, die an der Antriebsscheibe 3 befestigt sind, und verläuft durch die Antriebsscheibe 3 hindurch parallel zur Welle 1. Ein Getrieberad 24 ist am anderen Ende der Welle 23 befestigt und steht in Eingriff mit einem Getrieberad 25, das an der Lagerung 8 befestigt ist. Das Getriebeverhältnis der Räder 21 und 22 ist dasselbe wie das der Räder 25 und 24. Deshalb wandert, selbst wenn die Welle 1 und die Antriebsscheibe 3 rotieren, das Getrieberad 24 um den Umfang des Getrieberades 25; deshalb drehen sich die Lagerung 8 und die mit ihr durch Stangen 26 verbundene Meßeinrichtung nicht.
In den Fig. 6 und 7 ist eine weitere Ausführungs-
form einer nicht drehbaren Meßeinrichtung gezeigt.
Ein Ende einer Einstellstange 33 ist an einem Arm 32, der am Rahmen F2 befestigt ist, angeordnet, und am anderen Ende ist drehbar eine Walze 31 befestigt. Wie sich aus Fig. 7 ergibt, wird, wenn die Antriebsscheibe 3 in der Richtung des Pfeiles B rotiert, die Drehung der Meßeinrichtung durch die Anlage der Kante des Förderelementes M an die Walze 31 verhindert.
Um die endlosen Bänder 6 anzutreiben, können Zahnformen an der inneren Oberfläche eines an der Vorderseite der Antriebsscheibe 3 vorspringenden
»5 Zylinders ausgebildet werden,oder, wie in Fig. 8 gezeigt, kann ein Schneckenrad 5 auf der Welle 1 mit dem Ritzel 5' zusammenarbeiten.
Gemäß Fig. 9 ist die Meßeinrichtung drehbar und das Schußgarn wird von einer stationären Führung zugeführt. Die Meßeinrichtung ist im übrigen die gleiche wie in Fig. 1. Äquivalente Teile sind durch gleiche Bezugsziffern bezeichnet. Das Lgerteil 8 ist in diesem Fall auf der Welle 1 befestigt.
Eine Meßeinrichtung, die rotiert, wobei eine stationäre Führung das Schußgarn aufwickelt, wird nachfolgend als S-Verfahren (Fig. 9) bezeichnet. Wird das Schußgarn von einer über der Oberfläche einer stationären Meßeinrichtung sich drehenden Führung aufgelegt, so wird dies nachfolgend als T-Verfahren (Fig. 1 und 2) bezeichnet.
Ein weiterer Teil der Erfindung besteht in der Regelung des Abslandes der Förderelemente von der Drehachse der Welle 1 durch Reguliereinrichtungen, wie die Arme 11 und 11' und hiermit in Verbindung
stehende Teile; wodurch eine Änderung der Länge des Schußgarnes, je Windung ermöglicht wird. Das Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung ist, wie bereits gesagt, daß Vorsprünge 17 auf den Förderelementen M und eine Schußgarn-Auslöseführung 18 vorgesehen sind, wodurch das Schußgarn unter konstant niedriger Spannung und unter genauer und einheitlicher Länge je Schuß in das Fach eintragbar ist. Es kann auch eine Mehrzahl von Arten von Schußgarn gemessen und selektiv in das Fach eingesetzt werden.
Bisher wurden hierbei keine völlig zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt. Verschiedene Ursachen für diese schlechten Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt.
a) Das Schußgarn wurde intermittierend und nicht kontinuierlich abgezogen, wodurch sich Schwankungen der Zugspannung, Schußgarnrisse, Zunahme der Verformung, Fusselbildung, Verwicklung u.dgl. ergaben.
b) Wenn das Schußgarn in einem Saugrohr in Schleifen gespeichert wurde, trat Verzwirnung oder Verwicklung auf. Deshalb war ein genauer Schußgarneintrag unmöglich,
c) Wenn das Schußgarn auf einer Trommel
u.dgl. gespeichert wurde, wurde das Schußgarn fusselig auf Grund der Reibung mit einem festen Material.
Auf Grund der Erfindung werden diese Nachteile vermieden.
Die Arbeitsweise mit mehreren Schußgarnen wird nachstehend beschrieben. Gemäß Fig. 3 bildet das Schußgarn 16 drei Windungen a, b, c, zwischen den Vorsprüngen 17 und 17' und die Windung d wird bereits hinter dem Vorsprung 17' gebildet. Die Förderelemente M machen einheitliche Bewegungen und dadurch wird jede Windung mit konstanter Steigung aufgewickelt. In diesem Fall wird der Abstand P1 zwischen der Mitte der Windung α und der Windung b und der Mitte der Windung b und der Windung c als Schußgarnsteigung bezeichnet und eine Wickellänge von drei Windungen zwischen den Vorsprüngen 17 und 17', d. h. eine dreifach so große Wickellänge wie der Windungsabstand oder die Steigung, wird mit Wickellänge bezeichnet. Das Schußgarn 16 einer Wickellänge ist äquivalent zur Schußgarnlänge je Eintragung. In dieser Ausführungsform können die Vorsprünge 17' auf den Förderelementen als Unterteilungsvorsprünge angesehen werden. Infolgedessen wird das Schußgarn in Eintragungsabschnitten, deren jeder aus den Windungen a, b, oder c besteht, zu dem Fach geführt und die Windung wird von dem Vorsprung 17' ergriffen und abgewickelt. Der Vorsprung 17' passiert dann die Schußgarn-Auslöseführung 18, und schließlich wird das Schußgarn in das Fach eingetragen. Diese Arbeitsweise wiederholt sich. Das stellt den Arbeitsgang mit einem Schußgarn dar.
Gemäß Fig. 10 werden zwei Arten von Schußgarn 16,4 und 16B selektiv in das Fach eingesetzt und die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung auf die jeweilige Art des Schußgarnes angewandt. Es ist eine große Vielzahl von Reihenfolgen möglich; beispielsweise werden zwei Arten von Schußgarn 16/4 und 16ß alternierend, also 1 : 1 oder ein Schußgarn A auf jeweils zwei B (1:2) oder zwei Schußgarne A auf zwei Schußgarne B (2 : 2) eingesetzt oder drei oder mehr Arten von Schußgarnen A bis .Y können in freier Weise kombiniert werden. Bei der Eintragung des Schußgarnes hat die Webmaschine einen konstanten Anschlagzeitabstand. Im Fall einer Reihenfolge 2 : 1 von 3 Schüssen in drei Anschlagzeitabständen.
P1: Abstand zwischen zwei Windungen des Schußgarnes (Windungssteigung).
P,: Abstand zwischen den für eine Eintragung notwendigen Windungen im Fall der Ausführungsform mit drei Windungen pro Eintragung (Wickellänge).
/J3: Zeit von einer Eintragung bis zur nachfolgenden Eintragung.
/j,: Wickelzeit (erforderlicher Zeitraum zur Aufwicklung des Schußgarnes je Schuß).
P1: Zeit zum Aufwickeln einer Windung.
p4: Zeitabstand zwischen den Anschlägen.
Bei einem Zyklus von 1 : 1 gemäß den Fig. 11a, 11b, 12a, 12b ergeben wieder drei Windungen des Schußgarnes die Länge je Schuß. Die Eintragung erfolgt alternierend je Drehung der Webmaschine. Das heißt, in den Fig. 11a und 11 b wird das Schußgarn 16/4 in das Fach eingetragen, da der Vorsprung YIA die Schußgarn-Auslöseführung 18/4 passiert, das Schußgarn 16ß wird jedoch noch von dem Vorsprung 17B gehalten. Nach Eintragung des Schußgarnes 16/4 wird das Schußgarn 16B in das Fach durch Zusammenwirken des Vorsprunges 17 B der Schußgarn-Auslöseführung 18B eingetragen, wie in Fig. 12a und 12 B gezeigt. Die vorstehend aufgeführten Arbeitsgänge werden wiederholt.
In Fig. 20 bezeichnet der Pfeil TA im oberen Diagramm den Zeitpunkt, zu dem das Schußgarn 16/4 eingesetzt wird. Der Abstand zwischen benachbarten Pfeilen T4 gibt die Zeit p} an. Die Pfeile Tu im unteren Diagramm gelten für das Schußgarn 16B. Im oberen Diagramm für das Schußgarn 16/4 werden drei Windungen des Schußgarnes je Eintragung vor Freigabe der Zeit p} hergestellt.
Die Geschwindigkeiten der Antriebsscheibe 3 und der Förderelemente M werden so bestimmt, daß die vorstehenden Erfordernisse erfüllt werden. Da zwei Eintragungen des Schußgarnes 16B nachdem unteren Diagramm zwischen zwei Zeitpunkten TA erfolgen, wird der Abstand zwischen ihnen in drei gleiche Teile unterteilt. Die Zeitabstände p'3 und p"3 zwischen den Zeitpunkten TB sind daher kleiner als p, und ungleich zueinander, nämlich p'}: p"3 =1:2. Für das Schußgarn 16ß müßte daher die Laufgeschwindigkeit der Förderelemente M ungleichmäßig sein. Dies ist schwierig, weil während der Zeiten p'3 und p"} jeweils drei Windungen des Schußgarnes je Schuß eingesetzt werden müssen. Falls zwei Abmessungseinrichtungen für das Schußgarn 16 B angewandt werden können, läßt sich das Problem trotz des Unterschiedes zwischen p\ und p"3 lösen. Wenn jedoch lediglich eine Abmeßeinrichtung für das Schußgarn 16B zur Anwendung kommt, ist in folgender Weise zu verfahren:
In Fi g. 21 ist das obere Diagramm hinsichtlich des Schußgarnes 16/4 gleich dem in Fig. 20. Im unteren Diagramm ist jeder zweite Pfeil TB verschoben, so daß ungleichmäßige Zeiten zwischen den Eintragungen entstehen. Die Windungen des Schußgarnes werden gleichmäßig aufgewickelt, aber die Eintragung erfolgt ungleichmäßig. Das Verfahren ist in den Fig. 13 a und 15 bgezeigt. Die Maßnahmen hinsichtlich des Schußgarnes 16/4 sind in den Fig. 13 a, 14a und 15 a gezeigt, ohne daß es dazu einer Erläuterung bedarf. InFig. 13 b, 14 b, 15 b sind zwei endlose Bänder parallel zueinander für das Schußgarn 16ß angeordnet. Die Förderelemente M1, M-, bewegen sich parallel zueinander mit gleicher Geschwindigkeit und das Schußgarn 16ß wird auf beiden in Windungen aufgewickelt. Wie aus Fig. 13b ersichtlich, sind auf dem Förderelement M1 Vorsprünge 17'ß, hinter einem Vorsprung 17ß, vorhanden. Zwischen diesen sind sechs Windungen gewickelt. Auch auf dem Förderelement M, sind sechs Windungen zwischen den Vorsprüngen 17'B1 und 17ß, gewickelt. Der Vorsprung IT B2 ist auf dem halben Wege zwischen den Vorsprüngen 17'B1 und 17ß, angeordnet. Weiterhin ist eine Schußgarn-Auslöseführung 18B2 verschoben gegenüber der Auslöseführung 18B1 angeordnet. Deshalb wird die Kante von 18B2, unter der der Vorsprung 17ß, hindurch passiert, um eine Windungssteigung P1 gegenüber 18B1 versetzt. Das Schußgarn 16B ist in Windungen auf den Förderelementen M1 und M2 aufgewickelt und die Wicklungsgeschwindigkeit ist zweimal so hoch wie diejenige des Schußgarnes 16A der F i g. 13 a. Während bei dem Schußgarn 16A für einen Schuß drei Windungen auf dem Förderelement M1 aufgewickelt werden, werden für zwei Schüsse sechs Windungen des Schußgarnes 16B auf den Förderelementen M, und M2 aufgewickelt.
Der Zustand, nachdem V3 des Aufnahmevorganges
309548/209
vergangen ist, ist in Fig. 14a gezeigt, und derjenige, nachdem 7, des Zeitabstandes vergangen sind, ist in Fig. 15a gezeigt. Nach dem Schußvorgang ist der Anfangszustand wieder erreicht, wie in Fig. 13a gezeigt. Somit wird gemäß Fig. 14b die erste Eintragung des Schußgarnes 16B und gemäß Fig. 15b die zweite Eintragung durchgeführt. Das Schußgarn 16B liegt in der Fi g. 13 b fest hinter dem Vorsprung 17 B1. Zu diesem Zeitpunkt ist das Schußgarn 16A bereit zum Eintrag. In der Fig. 14b ist dann das Schußgarn 16/i bereit zum Eintrag. Zu diesem Zeitpunkt hat das Schußgarn 16 A gerade V3 der Wickellänge durchlaufen und schließlich wird in Fig. 15b die Eintragung aufeinanderfolgend durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt hat das Schußgarn 16/1 2/3 der Wickellänge durchlaufen. Nach einem vollen Schußvorgang kehrt dann das Schußgarn 16B zu seiner Ursprungsstellung der Fig. 13b zurück.
In den Fig. 22 und 23 sind Zeitabstände und Windungsbildung für den Zyklus 2 : 2 gezeigt, d. h. zwei aufeinanderfolgende Eintragungen des Schußgarnes 16/4 und zwei aufeinanderfolgende Eintragungen des Schußgarnes 16ß. Gleiche Bezugsziffern wie in den Fig. 20 und 21 werden auf gleiche Teile angewandt. Wie aus Fig. 22 ersichtlich, sind die Zeitabständc p3 für die Schußgarne 16A und 16B ungleich zueinander. Entsprechende Verschiebungen TA und TB sind vorgesehen. In den Fig. 16 a bis 19 bist diese Ausführungsform gezeigt. In jeder Figur sind, wie in den Fig. 13b, 14b und 15b, eine Mehrzahl von Förderelementen M1, M2 und Vorsprünge ITA1, ITA2, ITB1 und ITB2 sowie 17A1, 17A2, 17B1 und 17B2 und Schußgarnauslöseführung ISA,, 18A2,18B1 und IHB2 vorgesehen, die um 1,5 Windungsabstände oder um die l,5fache Steigung P1 (IHA1 zu 18B1) versetzt sind. Die Laufgeschwindigkeiten der Schußgarne 16A und 16ß je Webmaschinendrehzahl sind gleich. In den Fig. 16a und 16b ist das Schußgarn 16 A im Eingriff mit dem Vorsprung 17A1, während das Schußgarn 16B außer Eingriff mit dem Vorsprung 17B1 und bereit zum Einsatz ist. Wie aus den F i g. 17a und 17 b ersichtlich, wird das Schußgarn 16A nicht festgehalten, wahrend drei Windungen des Schußgarnes 16B zum Einsatz bereit sind, da der Vorsprung 18B2 um 1,5 Windungsabstände P1 versetzt ist.
Wie aus den Fig. 18a und 18b ersichtlich, ist das Schußgarn 16/1 zum Eintrag bereit, während das Schußgarn 16ß noch festgehalten wird. Schließlich ist
ίο gemäß den Fig. 19a und 19b das Schußgarn 16/1 bereit zum Eintrag und das Schußgarn 16ß liegt noch fest. Der Schußgarneintrag oder Zyklus von 2: 2 wird durch die Wiederholung der vorstehend aufgeführten
■ Verfahren möglich. Wie aus Fig. 23 ersichtlich, werden zwei Eintragungen während der Eintragungszeit P3 ausgeführt.öDer Wert p3 = 1,5 p2 = 4,5 ρλ, P\ = 1,5 P1, p\ ist äquivalent zu dem Anschlagabstand in der Webmaschine. Damit der Eintrag gemäß dem unteren Diagramm in Fig. 23 durchgeführt werden kann; ist es notwendig, daß der Eintrag bei 1,5 P1 = p\ durchgeführt wird.
Im Vorstehenden wurden die Eintragungen bei einem Zyklus von 1:1, 1:2 und 2:2 beschrieben. In ähnlicher Weise sind andere unterschiedliche Arbeitsgänge mit mehreren Schußgarnen durchführbar.
Auf Grund der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist das Schußgarn keiner zusätzlichen Spannung ausgesetzt und frei von Schußgarnbrüchen, Verformung, Fusselbildung, Verwicklung u. dgl., wie es bei üblichen Vorrichtungen der Fall ist. Das ist deshalb der Fall, weil mindestens ein Schußgarn je Schuß in einheitlicher Spannung gemäß der Erfindung gelagert wird. Ein ungewolltes Abziehen des Schußgarnes wird vermieden.
Die Freigabe des Schußgarnes stört nicht die Schußgarnspeicherung und wirkt sich besonders günstig bei der Arbeitsweise mit mehreren Schußgarnen aus.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens bei Webmaschinen mit ortsfest angeordneter Vorratsspule, bestehend aus einem der Vorratsspule nachgeschalteten, als Schußfadenzwischenspeicher dienenden Wickelkörper, der den Schußfaden in einer einzigen Wickellage trägt und als Haspel ausgebildet ist, die aus mindestens zwei, den Haspelumfang bildenden, koaxial verlaufenden, angetriebenen endlosen Förderelementen besteht, deren äußeres Trum die Wickellage trägt, wobei der Faden bei Schußeintrag aus der in Richtung der Drehachse der Haspel bewegten Wickellage über Kopf abziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem Förderelement (M) mehrere Vorspriinge (17) derart vorgesehen sind, daß zwischen je zwei Vorsprüngen (17) eine Schußfadenlänge entsprechend der Gewebebreite in Windungen wickelbar ist und daß an dem freien Ende der Haspel Auslöseführungen (18) zum Abheben des Schußfadens (16) von dem die Auslöseführung (18) passierenden Vorsprung (17) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderelemente (M) der Haspel in radialer Richtung einstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Förderelementen (m) derart einander benachbart und parallel zueinander angeordnet sind, daß die beiden Enden der Förderelemente in einer Ebene angeordnet sind, welche die Laufrichtung der Trume im rechten Winkel schneidet, und daß die Fadenauslöseführungen (18) der benachbarten Förderelemente in unterschiedlichen Abständen von den Außenenden der Förderelemente angeordnet sind, so daß die Schußfäden von den äußersten Vorsprüngen (17) durch ungleiche Eintragungsintervalle (p}) getrennt werden, während verschiedene Schußfäden (A, B) Windungen von gleicher oder ungleicher Steigung auf der Haspel bilden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei verschiedenen in das Fach einzutragenden Schußfäden (16/1,16ß) die auf die Zeit für einen Webmaschinentakt bezogene Steigung der schraubenlinienförmig auf der Haspel aufgewickelten Schußfäden (16/4, 16ß) bei einem Zyklus IA : Iß gleich zweimal der Grundsteigung ist, bei einem Zyklus von 1A.2B die Steigung für den Schußfaden A der Grundsteigung und die Steigung für den Schußfaden ß einhalbmal der Grundsteigung auf zwei benachbarten Förderelementen (M) entspricht und auf einem von ihnen eine verschobene Auslöseführung (18) und bei einem Zyklus von 2A : 2B für beide Schußfäden A und B jeweils zwei benachbarte Förderelemente (M) mit Steigungen von einhalbmal der Grundsteigimg und mit einer versetzten Auslöseführung (18) für beide benachbarten Förderclemente vorgesehen sind.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens bei Webmaschinen mit ortsfest angeordneter Vorratsspule, bestehend aus einem der Verratsspule nachgeschalteten, als Schußfadenzwischenspeicher dienenden Wickelkörper, dei den Schußfaden in einer einzigen Wickellage trägt und als Haspel ausgebildet ist, die aus mindestens zwei, den Haspelumfang bildenden, koaxial verlaufenden, angetriebenen endlosen Förderelementen besteht, deren
ίο äußeres Trum die Wickellage trägt, wobei der Faden bei Schußeintrag aus der in Richtung der Drehachse der Haspel bewegten Wickellage über Kopf abziehbar ist.
Bei einer bekannten Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Art wird in der Zeiteinheit soviel Schußfaden zugeführt wie abgeführt wird, so daß die Wickellänge konstant bleibt. Das stößt bei dem intermittierend vor sich gehenden Eintrag des Schußfadens in das Webfach insofern auf Schwierigkeiten, als dadurch eine ungleiche Fadenspannung entsteht und der um die Haspel kreisende Fadenballon noch aufgewikkelte Schußfadenwindungen lockert oder abhebt, bevor diese zum Eintrag kommen. Dadurch ist die Schußfadenlänge nicht genau definiert und der
»5 Schußfaden selbst wird unterschiedlichen Spannungen unterworfen. Durch unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft stehende Schwenkhebel der bekannten Vorrichtung, die bei Fadenüberschuß auf der Haspel in Tätigkeit treten und die Haspel abbremsen, wird die ungleiche Fadenspannung, die ein ungleichmäßiges Aussehen des Gewebes bewirkt, noch verstärkt (deutsche Auslegeschrift 1258 809).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, den Schußfaden genau definiert abzumessen und unter einer konstanten niedrigen Spannung in das Webfach gelangen zu lassen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß an wenigstens einem Förderelement mehrere Vor-Sprünge derart vorgesehen sind, daß zwischen je zwei Vorsprüngen eine Schußfadenlänge entsprechend der Gewebebreite in Windungen wickelbar ist und daß an dem freien Ende der Haspel Auslöseführungen zum Abheben des Schußfadens von dem die Auslöseführung passierenden Vorsprung vorgesehen sind.
Auf diese Weise wird eine exakte Bestimmung der Länge des einzutragenden Schußfadens und ein kontinuierliches Abziehen dieser Schußfadenlänge von der Haspel unter einer konstanten niedrigen Spannung erzielt. Bei der Bemessung der Länge des Schußfadens wird dieser nur in der vorbestimmten Länge freigegeben, während die nachfolgenden Windungen dabei auf der Hapsel nicht gelockert werden, weil nur die zwischen zwei Vorsprüngen gespeicherte Schußfadenlänge beim Eintrag abgezogen werden kann, jedoch auf der Haspel weiter hinten liegende Windungen nicht ungewollt mitgerissen werden können. Ferner ist auf diese Weise der Schußfaden beim Eintragen in das Webfach so locker, daß eine Schädigung der Qualität des Gewebes verhindert wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Förderelemente in radialer Richtung einstellbar, se daß crforderlicherenfulls die Länge des abzumessenden Schußfadens frei regelbar ist.
fis Besondere Vorteile bietet die Erfindung beim Ein setzen mehrerer verschiedener Arten von Schußfädei in unterschiedlichen Zyklen. Es ist zwar bekannt mehrere Arten von in ihrer Länge abgemessene!
DE2039716A 1969-08-09 1970-08-10 Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens Expired DE2039716C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6320969A JPS505316B1 (de) 1969-08-09 1969-08-09
JP8828769A JPS4932738B1 (de) 1969-11-04 1969-11-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2039716A1 DE2039716A1 (de) 1971-04-08
DE2039716B2 true DE2039716B2 (de) 1973-11-29
DE2039716C3 DE2039716C3 (de) 1974-07-04

Family

ID=26404297

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2039716A Expired DE2039716C3 (de) 1969-08-09 1970-08-10 Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3674057A (de)
CH (1) CH563480A5 (de)
DE (1) DE2039716C3 (de)
GB (1) GB1325901A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2751380A1 (de) * 1976-11-17 1978-05-18 Rueti Te Strake Bv Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen
DE3237278A1 (de) * 1981-10-13 1983-04-28 Saurer Diederichs Sa Mess- und vorabgabevorrichtung fuer den schussfaden auf schuetzenlosen webmaschinen

Families Citing this family (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE408890B (sv) * 1977-11-14 1979-07-16 Aros Electronics Ab Sett och apparat for styrning av en tradmatningsanordning
DE2902023C2 (de) * 1978-02-22 1983-04-07 Leningradskoe mašinostroitel'noe ob"edinenie imeni Karla Marksa, Leningrad Fadenliefervorrichtung für Strickmaschinen
DE2809661A1 (de) * 1978-03-07 1979-09-20 Akzo Gmbh Vorrichtung zum abziehen, speichern und ablegen von endlosen filament-, strang- oder kabelmaterial
NL7806469A (nl) * 1978-06-15 1979-12-18 Rueti Te Strake Bv Inrichting voor het vormen van een voorraadwikkel uit een van een garenvoorraad aangevoerde draad.
JPS5516944A (en) * 1978-07-18 1980-02-06 Yoshida Kogyo Kk Weft yarn lettoff motion
FR2478144A1 (fr) * 1979-08-06 1981-09-18 Leesona Corp Systeme d'alimentation et d'insertion d'un fil de trame dans un metier a tisser
JPS5626038A (en) * 1979-08-10 1981-03-13 Nissan Motor Weft yarn storage apparatus of shuttleless loom
NL7907093A (nl) * 1979-09-24 1981-03-26 Rueti Te Strake Bv Werkwijze voor het weven met een spoelloze weefmachine, alsmede daarbij te gebruike inslagvoorbereidingsinrich- ting.
NL7908595A (nl) * 1979-11-27 1981-07-01 Rueti Te Strake Bv Inrichting voor het vormen van voorraadeenheden uit een van een garenpakket aangevoerde draad.
US4226379A (en) * 1979-12-06 1980-10-07 Leesona Corporation Loom storage feeder improvement
US4378821A (en) * 1980-06-27 1983-04-05 Nissan Motor Co., Ltd. Weft detaining device of shuttleless loom
JPS5782546A (en) 1980-11-12 1982-05-24 Nissan Motor Storage apparatus of "futakoshi" weft yarn of shuttleless loom
JPS57149532A (en) * 1981-03-06 1982-09-16 Tsudakoma Ind Co Ltd Weft yarn storing apparatus for fluid jet type loom
FR2514380A1 (fr) * 1981-10-13 1983-04-15 Saurer Diederichs Sa Predelivreur-mesureur de trame pour machine a tisser sans navette
CS243054B1 (en) * 1983-05-16 1986-05-15 Jindrich Henzl Method and equipment for selective discharging of pre-determined weft length into shed with shuttless looms
CS243742B1 (en) * 1984-10-02 1986-06-12 Stanislav Klimes Yarn length measuring device on shuttless loom
EP0179178A1 (de) * 1984-10-24 1986-04-30 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Verfahren für den Betrieb eines Schussfadenspeichers einer Webmaschine und Schussfadenspeicher zur Durchführung des Verfahrens
FR2576885B1 (fr) * 1985-02-01 1987-06-12 Superba Sa Dispositif accumulateur de fils textiles
JP2012188255A (ja) * 2011-03-11 2012-10-04 Murata Machinery Ltd 糸巻き取り装置
BE1022755B1 (nl) * 2015-01-26 2016-08-30 Picanol Draadscheidingsmechanisme voor een inslagtoevoerinrichting

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3131729A (en) * 1959-12-04 1964-05-05 Sulzer Ag Weft thread supply system for looms for weaving
CH439161A (de) * 1965-06-25 1967-06-30 Sulzer Ag Webmaschine mit Schussfadenzwischenspeicher
US3482606A (en) * 1966-06-18 1969-12-09 Nissan Motor Multi-weft fluid jet loom
US3513882A (en) * 1968-06-03 1970-05-26 Rueti Ag Maschf Arrangement for producing thread windings on a loom

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2751380A1 (de) * 1976-11-17 1978-05-18 Rueti Te Strake Bv Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen
DE3237278A1 (de) * 1981-10-13 1983-04-28 Saurer Diederichs Sa Mess- und vorabgabevorrichtung fuer den schussfaden auf schuetzenlosen webmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
CH563480A5 (de) 1975-06-30
DE2039716A1 (de) 1971-04-08
US3674057A (en) 1972-07-04
DE2039716C3 (de) 1974-07-04
GB1325901A (en) 1973-08-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2039716B2 (de) Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens
DE2751380A1 (de) Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen
CH651862A5 (de) Fangfadenaufwickelvorrichtung bei einem schuetzenlosen webstuhl.
DE2164095C3 (de) Fadenliefer- und -speichervorrichtung für Textilmaschinen
DE1242489B (de) Angetriebenes Fadenfuehrungsorgan zur Herstellung einer Fadenreserve
DE879067C (de) Spulmaschine mit einer Einrichtung zum Bilden einer Fadenreserve am Anfang des Wickels
DE1574394B1 (de) Wickelkoerper aus einem kunststoffband mit in einer richtung verlaufenden windungen und verfahren und vorrichtung zum her stellen deses wickelkoerpers
DE2704786C2 (de) Webmaschine
DE3347499A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur wahlweisen freigabe einer vorbestimmten schussfadenlaenge an schuetzenlosen webmaschinen
DE4233638A1 (de) Vorrichtung zum Aufspulen mindestens eines synthetischen Fadens
DE1063537B (de) Vorrichtung zum periodischen Abwickeln und Abmessen gleicher Laengen des Schussfadens fuer Webmaschinen mit Entnahme des Schussfadens von feststehenden Spulen
DE10057354B4 (de) Verfahren zum Erzeugen einer Musterkette und Musterketten-Schärmaschine
DE1760847C3 (de) Vorrichtung zum Erstellen von Fadenwicklungen
AT205893B (de) Einrichtung zum Zwirnen von kontinuierlichem Fasergarn
AT121154B (de) Einrichtung zum Bilden eines Garnvorrates.
EP1918433A1 (de) Verfahren zum Erzeugen einer Musterkette und Musterkettenschärmaschine
DE2440939C3 (de) Einrichtung zum Speichern von fadenförmigem Material
DE883871C (de) Verfahren zum Aufwickeln eines gummielastischen Fadens auf eine Schussspule mit flachovalem Kernquerschnitt
DE2120584A1 (de) Verfahren zum Füllen der Schützen von Webmaschinen mit Schussfaden und Einrichtung zur Durchfuhrung des Ver fahrens
DE2552595A1 (de) Verfahren zum aufspulen bzw. ablegen eines kuenstlichen fadens
DE1435835C (de) Zuführvorrichtung für eine kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Verbinden einer Gliederreihe eines Reißverschlusses mit dem Tragband
DE1574394C (de) Wickelkörper aus einem Kunststoffband mit in einer Richtung verlaufenden Windungen und Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen dieses Wickelkörpers
AT209778B (de) Vorrichtung zum Zusammenzwirnen von zwei Fäden
DE1535364C (de) Schußgarn-Abziehvorrichtung für schützenlose Webmaschinen
DE2750192A1 (de) Vorrichtung an einer textilmaschine zum zufuehren von faden-, band- oder streifenfoermigen materialien

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee