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DE2039716C3 - Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens - Google Patents

Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens

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Publication number
DE2039716C3
DE2039716C3 DE2039716A DE2039716A DE2039716C3 DE 2039716 C3 DE2039716 C3 DE 2039716C3 DE 2039716 A DE2039716 A DE 2039716A DE 2039716 A DE2039716 A DE 2039716A DE 2039716 C3 DE2039716 C3 DE 2039716C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weft
thread
reel
weft thread
conveyor elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2039716A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2039716B2 (de
DE2039716A1 (de
Inventor
Shinichi Hosono
Kazuyoshi Kida
Ishikawa Komatsu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teijin Ltd
Original Assignee
Teijin Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP6320969A external-priority patent/JPS505316B1/ja
Priority claimed from JP8828769A external-priority patent/JPS4932738B1/ja
Application filed by Teijin Ltd filed Critical Teijin Ltd
Publication of DE2039716A1 publication Critical patent/DE2039716A1/de
Publication of DE2039716B2 publication Critical patent/DE2039716B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2039716C3 publication Critical patent/DE2039716C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices
    • D03D47/362Drum-type weft feeding devices with yarn retaining devices, e.g. stopping pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H51/00Forwarding filamentary material
    • B65H51/20Devices for temporarily storing filamentary material during forwarding, e.g. for buffer storage
    • B65H51/22Reels or cages, e.g. cylindrical, with storing and forwarding surfaces provided by rollers or bars
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices
    • D03D47/362Drum-type weft feeding devices with yarn retaining devices, e.g. stopping pins
    • D03D47/363Construction or control of the yarn retaining devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Bei einer bekannten Vorrichtung der vorstehend beschriebenen An wird in der Zeiteinheit soviel Schußfaden zugeführt wie abgeführt wird, so daß die Wickellänge konstant bleibt. Das stößt bei dem intermittierend vorsieh gehenden Eintrag des Schußfadens in das Webfach insofern auf Schwierigkeiten, als dadurch eine ungleiche Fadenspannur^ entsteht und der um die Haspel kreisende Fadenballon noch aufgewikkelte Schußfadenwindungen lockert oder abhebt, bevor diese zum Eintrag kommen. Dadurch ist die Schußfadenlänge nicht genau definiert und der Schußfaden selbst wird unterschiedlichen Spannungen unterworfen. Durch unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft stehende Schwenkhebel der bekannten Vorrichtung, die bt-V Fadenüberschuß auf der Haspel in Tätigkeit treten und die Haspel abbremsen, wird die ungleiche Fadenspannung, die ein ungleichmäßiges Aussehen des Gewebes bewirkt, noch verstärkt (deutsche Auslegeschrift i 25XS(W).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung /u schäften, die es ermöglicht, den Schußfaden genau definiert abzumessen und unter einer konstanten niedrigen Spannung in das Webfach gelangen zu lasten
Die Losung dieser Aufgabe bestellt darin, daß an wenigstens einem Forderelement mehrere Vorsprimge derart vorgesehen sin.S, daß zwischen je zwei Vorsprüngen eine SchuBfadcnlänge entsprechend der Gewebebreite in Windungen wickelbar ist und daß an dem freien Ende der Haspel Auslöseführungen zum Abheben des Schußfadens von dem die Auslöseführung passierenden Vorsprung vorgesehen sind.
Auf diese Weise wird eine exakte Bestimmung der Länge des einzutragenden Schußfadens und ein kontinuierliches Abziehen dieser Schußfadenlänge von der Haspel unter oiner konstanten niedrigen Spannung erzielt. Bei der Bemessung der Länge des Schußfadens wird dieser nur in der vorbestimmten Länge freigegeben, während die nachfolgenden Windungen dabei aul der Hapsel nicht gelockert werden, weil nur die zwischen zwei Vorsprüngen gespeicherte Schußfadenlänge beim Eintrag abgezogen werden kann, jedoch auf der Haspel weiter hinten liegende Windunger nicht ungewollt mitgerissen werden können. Fernci ist auf diese Weise der Schußfaden beim Eintraget in das Webfach so locker, daß eine Schädigung dei Qualität des Gewebes verhindert wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind dii Förderelemente in radialer Richtung einstellbar, s' daß erforderlicherenfalls die Länge des abzumessen den Schußfadens frei regelbar ist.
Besondere Vorteile bietet die Erfindung beim Ein setzen mehrerer verschiedener Arten von Sehußfädet in unterschiedlichen Zyklen. Es ist zwar bekannt muh rc rc Arten von in ihrer Länge abgemesscnei
Schußfäden in das Webfach einzusetzen, jedoch erfolgl bei tier bekannten Vorrichtung «Ja;. Abmessen der Scluißfadenlänge für nlle Garnarten gemeinsam in einem Rohr entsprechender Länge, so daß eine gegenseitige Beeinflussung, Störung und Behinderung tier einzelnen Schußfadenlüngen unvermeidbar und das daraus gefertigte Gewebe unsauber ist (französische Patentschrift 1527 541).
Das wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß hei verschiedenen in das Fach einzutragenden Schußfäden A und Ii die auf die Zeit für einen Webmaschinentakt bezogene Steigung der schraubenlinienförmig auf der Haspe! aufgewickelten Schußfäden A und B bei einem Zyklus \A:\B gleich zweimal der Grundsteigung ist, bei einem Zyklus von XA: IB die Steigung für den Schußfaden A der Grundsteigung und die Steigung für den Schußfaden B einhalbmal der Grundsteigung auf zwei benachbarten Förderelementen entspricht und auf einem von ihnen eine verschobene Auslöscfiihriing und Ki einem Zyklus von 2A : 2/J für beide Schußfäden A und B jeweils zwei benachbarte Förderelemente mit Steigung von einhalbmal der Grundsteigung und mit <:in<-r versetzten Auslösefuhrung für beide benachbarten Förderelemente vorgesehen sind.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert.
Fig. 1 stellt einen axialen Schnitt durch eine Schußfadeneinrichtung gemäß der Erfindung dar;
Fig. 2 ist ein Querschnitt der Einrichtung der Fig. 1;
Γ- ig. 3 und 4 sind Funktionsschemata nach Fig. 1:
Fig. 5 ist eine andere Ausführung der Einrichtung gemäß der Erfindung:
Fig. (i ist noch eine andere Einiichtung;
Fig. 7 ist ein Teilquersdiniti der Fig.fi;
Fig. S zeigt die Antriebsmittel Itir die endlosen Händer:
Fi^. S) zeigt eine Einrichtung ähnlich der in Fig. 6;
Fig. K) bis 19 bctrelfen lunktionsschematas zum wahlweisen Eintragen von zwei -Arten von Schußgarn, wobei Fig. 10 ein Anordnungsschema ist;
F i g. 20 bis 23 zeigen Zeitdiagramme für den wahlweisen Eintrag von zwei Arten von Schußgarnen.
Gemäß üen Fig. 1 und 2 ist eine Welle 1 in einer Lagerung 2 eines Rahmens der Webmaschine F1 drehbar und fest mit einer Antriebsscheibe 3 verbunden und wird beispielsweise über diese angetrieben. Auf der Welle 1 ist in Abzugsrichtung des Schußgarnes, (rechts in Fig. 1) eine Abmeßeinrichtung auf einer auf der Welle 1 drehbaren Lagerung 8 angebracht. Diese Abmeßeinrichtung besteht aus einer Mehrzahl von endlosen Bändern 6, Antriebswalzen 5 und angetriebenen Walzen 7, die mit je einem endlosen Band zusammenarbeiten und aus Armen 11 und 1Γ bestehen, die jedes endlose Hand auf den Lagerungen 8 und 8' abstützen. Die endlosen Bänder 6 erstrecken sich praktisch parallel /in Welle 1. Beispielsweise sind gemäß Fig. 2 vier endlose Bänder 6 in radialen Ebenen zur Mitte der Welle 1 angeordnet. Damit jedes endlose Band 6 angetrieben werden kann, ist ein Ritzel S' auf der Antriebswalze 5 befestigt. Eine spiralförmig verlaufende Nut 4, die mit dem Ritzel zusammenarbeitet, ist in die Vorderwand der Antriebsscheibe 3eingefrüst. Dadurch.wird das Ritzel 5' durch die Dn.hung der Antriebsscheibe 3 gedreht und dadurch laufen alle endlosen Händer 6 in der gleichen Richtung'!i:r Pfeile A und mit der gleichen Geschwindigkeit, wobei jedes äußere Trum ein Förderungselement M darstellt. Auf das Förderelement M ist der Schußfaden gewickelt, von dem mittels der Meßeinrichtung eine vorbestimmte Länge jbgemes-
S sen wird, wie später beschrieben wird. Zur Kontrolle und Einstellung der Abmeßeinrichtung sind die Antriebswalze S und die angetriebene Walze 7 in einem Fußteil 9 gehalten, der mit dem Gleitring 10 und der Lagerung 8 durch Arme 11 und 11' verbunden ibt,
»° die sich kreuzen und an der Kreuzungsstelle einen gemeinsamen Drehpunkt 12 haben. Mit einem Schlitz 13 am Fußteil 9 ist ein Ende des Armes 11 gleitend verbunden, so daß der Abstand zwischen der Welle 1 und dem Förderelement M frei eingestellt werden
»5 kann. Bei dieser Ausführungsform wird die Meßeinrichtung nicht gedreht.
Bei dieser Einrichtung ist ein Gewicht (nicht gezeigt) unterhalb der Abmeßeinrichtung oder ein Mechanismus, wie in Fig. 5 gezeigt, der später beschrie-
*° ben wird, notwendig, um die Meßeinrichtung stabil zuhalten. Das wichtigste Merkmal bei dieser Meßeinrichtung ist eine Mehrzahl \on Vorsprüngen 17, die in regelmäßigen Abständen aut mindestens einem der endlosen Bänder 6 angebracht sind. Fine bestimmte
»5 Anzahl von Wicklungen des Schußfadens wird zwischen zwei Meßführungen 17 aufgewickelt, beispielsweise sind es in Fig. 1 drei Wicklungen. Zum Aufwikkeln des Schußfadens wird zunächst der von einem Wickelkörper außerhalb des Faches abgezogene
Schußfaden 16 durch die Schüßgarnführung 14 in der Welle 1 und eine zweite Schußgarnführung 14' in der Antriebsscheibe 3 geführt und zur Wicklungsführung 15 geleitet, so daß er auf das Förderelement M trifft. Wie vorstehend gesagt, ist die Meßeinrichtung stationur, wahrend die Antriebsscheibe 3 und die Wicklungsführimg 15 drehbar sind. Auf diese Weise wird das Schußgarn 16 auf die Förderelemente M gewikkclt. Gleichzeitig dreht jedes Pvitzel 5', das mit der in die Vorderwand der Antriebsscheib; 3 eingefrästen Spiralnut 4 zusammenarbeitet, die Antriebswalze 5, wodurch sich die Forderelemente M der endlosen Bänder 6 in Richtung der Pfeile A bewegen. Das Schußgarn 16 wird dreimal zwirnen zwei Vorsprüngen 17 kontinuierlich in einer Spirale quer zur Bandlaufrichtung aufgewickelt.
Eine Schußfaden-Auslöseführung 18 ist so angeordnet, daß sie den Schußfaden von dem Vorsprung
17 abhebt, sobald dieser unter der Auslöseführung
18 hindurchgeht. Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, errocht der auf den Förderelementen aufgewickelte Schußfaden 16 den Vorsprung 17 in der dritten Windung, und hier ändert sich seine Richtung und verläuft nun in der Laufrichtung des endlosen Bandes. Zu diesem Zeitpunkt sind der Schußfaden und der Vorsprung 17 zum Durchgang durch die Schußfaden-Auslöseführung 18 bereit. Mit 19 ist eine Abwickelführung bezeichnet. Diese Führung verhindert die Ballon!: ildung des Schußgarnes, damit es sich nich an den Spitzen der endlosen Bänder verfängt, wem das Schußgarn von dem Vorsprung 17 in der Band laufrichtung freigegeben wird. Von rechts in Fig. '. gesehen soll die Abwicklungsführung 19 sämtlich« Spitzen der Bänder abdecken, und ihre äußere Kanti ist leicht gebrochen.
Die Wicklung des Sehußgarnes, die Bestimmun; seiner Länge und der Schußeintrag werden nachfol iiend besehrieben.
Bei der in den Figuren gezeigten Ausführungsforr
dreht sich die Welle 1 der Meßeinrichtung dreimal bei je einer Drehung der Webmaschine. Das licii.il. die Antriebsscheibe 3 setzt ihre Drehung ununterbrochen fort und wickelt das Schußgarn 16 auf das Forderelement M einer Mehrzahl von endlosen Mündern ft auf. Das Schußgarn 16 wanden zusammen mit den Fördcrelcmcntcn M, während es dreimal zwischen den Vorsprüngen 17 aufgewickelt wird, und verläßt nahe dem Ende des Förderelemcntcs M den Vorsprung 17 mittels der Auslöseführung 18. Hier ist die Längenmessung der drei Windungen des Schlißgarnes beendet und sie werden zu dem Schußeintrag abtransportiert. Die Schußgarnführung 20 ist auf diesem Weg angeordnet. Die Wicklung und Längenmessung des nächsten einzutragenden Schusses in das Fach ist zu diesem Zeitpunkt bereits beendet und der folgende Vorsprung 17 geht unter die Schußgarn-Auslöseführung 18. die wiederum eine Schußgarnlänge freigibt. Durch Wiederholung des vorstehend beschriebenen Vorganges wird die Länge des Schußgarnes je Schuß bestimmt. Auf der Abwicklungsführung 19 gleitet das Schußgarn 16. selbst wenn der Ballon verhältnismäßig klein ist, auf dem schwach gebrochenen äußeren Rand der Abwickelführung 19 und kommt nicht mit den Kanten der Bander in Verwicklung. Dabei wird der Schußgarncintrag unter einheitlicher und kleiner Spannung durchgeführt.
Das Schußgarn 16, welches auf ilen Fordcrclementen mit drei Windungen zwischen den Vorsprüngen 17 aufgewickelt ist, deren Länge abgemessen ist, wird also über Kopf von den Fördcrelemcnten M ahgewikkclt und eingetragen.
Da das Schußgarn durch die Mitte der Drehachse zugeführt wird, wird eine Zwirnung in der Laufrichtung der Antriebsscheibe 3 eingeführt, während es auf die Fördcrelemente aufgewickelt wird, und dann, wenn es abgewickelt wird, wird die gleiche Anzahl von Zwirnungen in der entgegengesetzten Richtung eingeführt. Daher tritt keine Zunahme oder kein Abfall der Zwirnung auf. Bei der bekannten.Vorrichtung nach der deutschen Auslegcschrift 1 258 809 wird nur eine Zwirnung in einer Richtung eingeführt, wenn das Schußgarn axial abgewickelt wird. Dabei erfolgt eine Zunahme oder Abnahme der Zwirnimg durch die cinueführte Zwirnung. Bisweilen ist eine Zwirneinführung ungünstig fur das Endprodukt.
Wenn bei üblichen schützenlosen Webmaschinen nach Beendigung des Schußgarncintragcs das Schußgarn angeschlagen wird, nimmt die Schußgarnspanluingzu. was wiederum eine teilweise Ungleichmäßigkeit des Gewebes ergibt, da das Schußgarn außerhalb der Kante der Eintragseite entspannt istf und dann bis zur anderen Kante wiederum gespannt wird. Dadurch wird die Spannung des Schußgarnes in dem Fach erhöht. Gemäß der Erfindung wird jedoch das Schuß garn direkt bis zum nächsten Vorsprung 17 in das Fach eingetragen und der Vorsprung 17 bewegt sich nach Beginn des Eintrages weiter; infolgedessen wird eine Spannungszunahme vermieden und es ergibt sich keine Ungleichmäßigkeit des Gewebes.
Weiterhin ist in Fig. 5 eine Ausführungsform gezeigt, bei der die AbmeBeinrichtung drehbar ist. Das Getrieberad 21 ist am Rahmen F2 des Webmaschiriengestells F1 koaxial mit der Drehachse der Welle 1 befestigt und ein mit dem Getrieberad 21 in Eingriff stehendes zweites Getrieberad 22 ist an einem Ende der Welle 23 befestigt. Die Welle 23 ist drehbar in den Lagern 23' gelagert, die an der Antriebsscheibe 3 befestigt sind, und verläuft durch die Antriebsscheibe 3 hindurch parallel zur Welle 1. Ein Getrieberad 24 ist am anderen Ende der Welle 23 befestigt und steht in Eingriff mit einem Getrieberad 25, das an der Lagerung H befestigt ist. Das Gctriebeverhälinisder Rüder 21 und 22 ist dasselbe wie das der Räder 25 und 24. Deshalb wanden, selbst wenn die Welle 1 und die Antriebsscheibe 3 rotieren, das Getrieberad 24 um den Umfang lies Getrieberades 25; deshalb
ίο drehen sich clic Lagerung 8 und die mit ihr durch Slangen 26 verbundene Meßeinrichtung nicht.
In den Pig. Ci und 7 isl eine weitere Ausführungs-
form einer nicht drehbaren Meßeinrichtung gezeigt.
Hin Ende einer HinslHlstange 33 is! an einem Arm
• 5 32, der am Rahmen /■', befestigt ist, angeordnet, und am anderen Ende ist drehbar eine Walze 31 befestigt. Wie sich aus Fig. 7 ergibt, wird, wenn die Antriebs scheibe 3 in der Richtung des Pfeiles Π rotieri. die Drehung der Meßeinrichtung durch die Anlage der Kante des Fördcrelementes Λ/ an die Walze 31 verhindert.
Um die endlosen Bander 6 anzutreiben, können Zahnformen an der inneren Oberfläche eines an de ι Vorderseite der Antriebsscheibe 3 vorspringenden
*5 Zylinders ausgebildet werden, oder, wie in Fig N pezeigt, kann ein Schneckenrad 5 auf der Welle I mn (■' m Ritzel 5' zusammenarbeiten.
Gemäß Fig. '» isl die Meßeinrichtung drehbar im·* das Schußgarn wird von einer stationären Führung "i geführt. Die Meßeinrichtung ist im übrigen die glcn ;■' wie in Fig. I. Äquivalente Teile sind durih gl· ■ !;> Bezugsziffern bezeichnet. Das Lgerteil 8 ist in dit^em Fall auf der Welle 1 befestigt.
Eine Meßeinrichtung.die rotiert, wobei eine si:i!i< >-
.15 närc Führung das Schußgarn aufwickelt, wird naclimlgend als S-Verfahren (Fig (J) bezeichnet. Wird uas Schußgarn von einer über der Oberfläche einer slatii· nären Meßeinrichtung sich drehenden Führung auf gelegt, so wird dies nachfolgend als T-Verfahren (Fig. 1 und 2) bezeichnet.
Ein weiterer Teil der Erfindung besteht in der Regelung des Abstandes der Fürdcrclementc von der Drehachse der Welle 1 durch Reguliereinrichtungen, wie die Arme 11 und 11' und hiermit in Verbinduni:
stehende feile; wodurch eine Änderung der Länge lies SciiuügaincN. je Windung ermöglicht wird. D;s: Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung ist. v/ic bereits gesagt, daß Vorspränge 17 auf den Förderelcmcnien M und eine Schußgarn-Ausli.*eführung IH
vorgesehen sind, wodurch das Schußgarn unter konstant niedriger Spannung und unter genauer und einheitlicher Länge je Schuß in das Fach eintragbar ist Es kann auch eine Mehrzahl von Arten von Schußgarr gemessen und selektiv in das Fach eingesetzt werden Bisher wurden hierbei keine völlig zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt. Verschiedene Ursachen fiii diese schlechten Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt.
a) Das Schußgarn wurde intermittierend und nich kontinuierlich abgezogen, wodurch sich Schwan kungen der Zugspannung, Schmßgarnrisse, Zu nähme der Verformung, Fusüelbildung, Ver wicklung u.dgl. ergaben.
b) Wenn das Schußgarn in einem Saugrohr ir Schleifen gespeichert wurde, tirat Verzwirnunj
oder Verwicklung auf. Deshalb war ein genauci Schußgarncintrag unmöglich, c) Wenn das Schußgarn auf einer Tromme
menwirkcn des Vorsprunges 17/} der Schuttgarn-Auslösefiihrung 18B eingetragen, wie in Fig. 12a und 12 H gezeigt. Din; vorstehend aufgeführten Arbeitsgänge werden wiederholt.
In Fig. 20 bezeichnet der Pfeil TA im oberen Diagramm den Zeitpunkt, zu dem das Sehuttgarn 16/1 eingesetzt wird. Der Abstand zwischen benachbarten Pfeilen /'., gibt die Zeit />,an. Die Pfeile Tn im unteren Diagramm gelten fin das Schußgarn 16B. Im oberen ίο Diagramm für das Sehuttgarn 16/1 werden drei Windungen des Sehußgarnes je Eintragung vor Freigabe der Zeit p, hergestellt.
Die Geschwindigkeiten der Antriebsscheibe 3 und der l-ordereleniente M werden so bestimmt, daß die '5 vorstehenden Erfordernisse erfüllt werden. Da zwei Eintragungendes Schuttgarncs 16/} nachdem unteren Diagramm zwischen zwei Zeitpunkten T4 erfolgen, wird der Absland zwischen ihnen in drei gleiche Teile unterteilt. Die Zeilabslände /Λ und ρ". zwischen den Zeitpunkten T11 sind dahei kleiner als /;, und ungleich zueinander, nämlich /»',:/'", = I :2. Fur das Schußgarn 16/} mußte daher die Laufgeschwindigkeit der Fördcrclemcnte /V/ uiiglcichrniittig sein. Dies ist schwierig, va eil während der Zeiten />', und p'\ jeweils
u.dgl. gespeichert wurde, wurde das Schuttgarn fusselig auf Grund der Reibung mit einem festen Material.
Auf Grund der Erfindung werden diese Nachteile
vermieden.
Die Arbeitsweise mit mehreren Schuttgarnen wird nachstehend beschrieben. Gemäß Fig. 3 bildet das Sel;.ittgarn 16 drei Windungen u, b, <, zwischen den Vorsprüngen 17 und 17' und die Windung d wird bereits hinter dem Vorsprung 17' gebildet. Die Förderelemente M machen einheitliche Hewegungen und dadurch wird jede Windung mi! konstanter Steigung aufgewickelt. In diesem I all wird der Abstand /', zwi sehen der Mitte der Windung α und der Windung h und der Mitte der Windung h und der Windung < als '5 Schußgarnsteigung bezeichnet und eine Wickellänge von drei Windungen zwischen den Vorsprüngen 17 und 17'. d.h. eine dreifach so große Wickelliinge wie der Windungsahstand oder die Steigung, wird mit Wickelliinge bezeichnet. Das Scliuttgarn 16 einer 2« Wickelliinge ist äquivalent zur Schuttgai nlänge je F.intragung. In dieser Ausführungslorm können die Vor sprunge 1" auf den Fördciclemcnten als llnterteilungsvorspi iiiige angesehen werden. Infolgedessen
wird das Schuttgarn in Eiiitragungsabschnitteii. deren 25 drei Windungen des Schuttgarnes je Schutt eingesetzt jeder ,ms den Windungen u. !>, oder 1 besieht, zu dem
lach geführt und die Windung wird von dem Vorsprung 17' ergriffen und abgewickelt. Der Vorsprung
17' passiert dann die SchuUgarn-Auslöseführung 18.
und schließlich wird das Schuttgarn in das Fach einge-
und .. _..
tragen. Diese Arbeitsweise wiederholt sich. Das stellt den Arbeitsgang mit einem Schuttgarn dar.
Gemiitt Fig. 10 werden zwei Arten von Schuttgarn 16/1 und 16/} selektiv in das Fach eingesetzt und die in den Fig. I und 2 gezeigte Vorrichtung auf die jeweilige Art des Schuttgarnes angewandt. I is ist eine trotte Vielzahl von Reihenfolgen möglich·, beispielsweise werden zwei Arten von Schuttgarn KiA und 16/} alternierend, also I : 1 oder ein Schußgarn |iweils zwei /} (1:2) oder zwei SchuttgaMuzwei Schuttgarne /} (2:2) eingesetzt oder drei mehr Arten von Schuttgarnen .1 \n< X können in freier Weise kombiniert werden. Hei der Eintragung des Sehußgarnes hat die Webmaschine einen konstanten Anschlagzeilabstiüii! Im I all einer Reihen folge 1 : I von λ Schlissen m drei Anschlagzeitabstän-
/',: Abstand zwischen zwei Windungen des Schuttgarnes (Windlingssteigung).
/',: Abstand zwischen den fur eine Eintragung not ■ wendigen Windungen im Fall der Ausfuhrungslorm mit drei Windungen pro Eintragung (Wickellängc)
P1: Zeit von einer Eintragung bis zur nachfolgenden
A auf .1 auf i oder werden müssen. Falls zwei Abmessungseinrichtungen für das Scliußgarn 16/} angewandt werden können. laßt sich das Problem trotz, ties Unterschiedes zwischen />', und />", lösen. Wenn jedoch 'lediglich eine Abmeßcinrichtung für das Scliußgarn I6/i zur Anwendung kommt, ist in folgender Weise zu verfahren: In Fig. 21 ist das obere Diagramm !hinsichtlich des Schuttgarnes 16/1 gleich dem in Fig. 20. Im unteren Diagramm ist je» 1 /weite Pfeil Tn verschoben, so daß ungleichmäßige Zeiten zwischen den Eintragungen entstehen. Die Windungen des Schuttgarnes werden gleichmäßig aufgewickelt, aber die Eintragung erfolgt ungleichmäßig. Das Verfahren ist in den F it;. 13 a und 1 5 b gezeigt. Die Maßnahmen hinsichtlich des Schiittgarno 16/1 sind in den Fig. Iff a, 14a und I 5 a gezeigt, ohne daß es dazu einer Erläuterung bedarf. In Fi g. I 3 b. 14 b. 15b sind zwei endlose Händer paiallel zueinander fur das Schußgarn 16/} angeordnet. Die Förderelemente M1, M2 bewegen sich parallel zueinander mit gleicher Geschwindigkeit und das Sehuttgarn 16/} wird auf beiden in Windungen aufgewickelt. Wie aus Fig. 13b ersichtlich, sind auf dem Förderelemenl .Vf, Vorsprünge 177}, hinter einem Vorsprung 17/i, vorhanden. Zwischen diesen sind sechs Windungen gewickelt. Auch auf dem Forilciclemeni M2 sind icchs Windungen zwischen den Vorsprüngen 17'B2 und 17B2 gewickelt. Der Vorsprung 17'B, ist auf dem halben Wege zwischen den Vorsprungen 17'B1 und 17B1 angeordnet. Weiterhin
icklung des Schug j
η ■ Zeit zum Aufwickeln einer Windung. p\: Zeitabstand zwischen den Anschlagen.
SC\TyI18Ill d
Eintragung. (crforderlichcr Zeitraum zur Auf- 55 ist eine Schußgarn-Auslöseführung 18B2 verschoben
P2. wicKei/Λ-ιι i<- crhnR> gegenüber der Auslöseführung 18B1 angeordnet,
wicklung des SchuBgarn« je Schuß). ^ ^ ^ g^ ^ ^ ^^ ^ ^ ^. ^ ^
sprung 17B1 hindurch passiert, um eine Windungslla, Steigung P1 gegenüber 18B1 versetzt. Das Schußgarn Windungen des 60 16ß ist in Windungen auf den Forderelementen Af1 und Af, aufgewickelt und die Wicklungsgeschwindigkeit ist zweimal so hoch wie diejenige des Sehußgarnes 16/4 der Fig. 13 a. Wählend bei dem Schußgarn 16/4 für einen Schuß drei Windungen auf dem Fördcrele-65 ment Af. aufgewickelt werden, werden für zwei Schusse sechs Windungen des Schußgarnes 16 B auf den Forderelemcntcn Af1 und Af2 aufgewickelt. Der Zustand, nachdem V, des Aufnahmevorganges
409627/171
Schußgarnes die Länge je Schuß. Die Eintragung erfolgt alternierend je Drehung der Webmaschine. Das heißt, in den Fig. lla und 1 1 b wird das Schußgarn 16/4 in das Fach eingetragen, da der Vorsprung Yl A die Schußgarn-Auslöscführung 18/1 passiert, das Schußgarn 16ß wird jedoch noch von dem Vorsprung I7ß gehalten. Nach Eintragung des Sehußgarnes 16/4 wird das Schuttgarn 16B in das Fach durch Zusam-
vergangen ist, ist in Fig. 14a gezeigt, und derjenige, nachdem 1I1 des Zeilabslandes vergangen sind, ist in F- ig. ISa gezeigt. Naeh dem Schußvorgang ist der Anfangs/.ustand wieder erreicht, wie in Fig. 13a ge-/eigl. Somit wird gemäß Fig. 14b die erste Eintragung des Schußgarnes 16H und gemäß Fig. 15b die /.weite Eintragung durchgeführt. Das Schußgarn 16 Ii liegt in der Fig. 13 b fest hinter dem Vorsprung XTB1. Zu diesem Zeitpunkt ist das Schußgarn 16/1 bereit «um Eintrag. In der Fig. 14b ist dann das Schußgarn 16ß bereit zum Eintrag. Zu diesem Zeitpunkt hat das Schußgarn 16/1 gerade '/, der Wickellängc durchlaufen und schließlich wird in Fig: 15 b die Eintragung aufeinanderfolgend durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt hat das Schußgarn 16/1 2/3 der Wickellänge durchlaufen. Nach einem vollen Schußvorgang kehrt dann das Schußgarn 16/i zu seiner Ursprungsstellung der Fig. 13b zurück.
In den Fig. 22 und 23 sind Zeitabstiinde und Wtndungsbildung für den Zyklus 2 : 2 gezeigt, d. h. zwei aufeinanderfolgende Eintragungen des Schußgarnes 16/1 und zwei aufeinanderfolgende Eintragungen des Schußgarnes 16ß. Gleiche Bezugsziffern wie in den Fig. 20 und 21 werden auf gleiche Teile angewandt. Wie aus Fig. 22 ersichtlich, sind die Zeitabstände p, für die Schußgarne 16/1 und 16ö ungleich zueinander. Entsprechende Verschicbungen TA und TB sind vorgesehen. In den F ig. 16 a bis 19b ist diese Ausführungsform gezeigt. In jedjr Figur sind, wie in den Fig. 13b, 14b und 15b, eine Mehrzahl von Förderelcmcnten Af1, Af2 und Vorsprünge 17'^1. ITA2, ITB1 und 17'ß2 sowie 17/I1, XTA1, 17Ö, und 17/J2 und Schußgarnauslöseführung 18/1,, 18/1,, 18ß, und 18 O2 vorgesehen, die um 1,5 Windungsabstände oder um die l.Sfachc Steigung P1 (18/1, zu 18ß,) versetzt sind. Die Laufgeschwindigkeiten der Schußgarne 16/1 und 16 ö je Webmaschinendrehzahl sind gleich. luden Fig. 16a und 16b ist das Schußgarn 16/4 im Eingriff mit dem Vorsprung 17/1,, während das Schußgarn 16/i außer Eingriff mit dem Vorsprung 17ß, und bereit zum Einsatz ist. Wie aus den Fig. 17a und 17b ersichtlich, wird das Schußgarn 16/1 nicht festgehalten, während drei Windungen des Schußgarnes 16ß zum Einsatz bereit sind, da der Vorsprung 18ß2 um 1,5 Windungsabstände P, versetzt ist.
Wie aus den Fig. IKa und 18b ersichtlich, ist das Schußgarn 16/1 zum Eintrag bereit, während das Schußgarn 16/J noch festgehalten wird. Schließlich ist
»° gemäß den Fig. 19a und 19b das Schußgarn 16/1 bereit zum Eintrag und das Schußgarn I6ß liegt noch fest. Der Schußgarneintrag oder Zyklus von 2 :2 wird durch die Wiederholung der vorstehend aufgeführten
' Verfahren möglich. Wie aus Fig. 23 ersichii'.ch, wer-
>5 den zwei Eintragungen während der Eintragungszeit p, ausgeführt.öDer Wert P3 = 1,5 /J2 = 4,5 pt, P\ = 1,5 p,, p', ist äquivalent zu dem Anschlagabstand in der Webmaschine. Damit der Eintrag gemäß dem unteren Diagramm in Fi g. 23 durchgeführt werden kann: ist es notwendig, daß der Eintrag bei 1,5p, = p'3 durchgeführt wird.
Im Vorstehenden wurden die Eintragungen bei einem Zyklus von 1:1, 1:2 und 2 : 2 beschrieben. In ähnlicher Weise sind andere unterschiedliche Ar-
*5 beitsgänge mit mehreren Schußgarnen durchführbar.
Auf Grund der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist das Schußgarn keiner zusätzlichen Spannung ausgesetzt und frei von Schußgarnbrüchen, Verformung, Fusselbildung, Verwicklung u. dgl., wie es bei üblichen Vorrichtungen der Fall ist. Das ist deshalb der Fall, weil mindestens ein Schußgarn je Schuß in einheitlicher Spannung gemäß der Erfindung gelagert wird. Ein ungewolltes Abziehen des Schußgarnes wird vermieden.
Die Freigabe des Schußgarnes stört nicht die Schußgarnspeicherung und wirkt sich besonders günstig bei der Arbeitsweise mit mehreren Schußgarncn aus.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens, bei Webmaschinen mit ortsfest angeordneter Vorrulsspule, bestehend aus einem der Vorratsspule nachgeschalteten, als Schußfadenzwiseherispeicher dienenden Wickelkörper, der den Schußfaden in einer einzigen Wickellage trägt und als Haspel ausgebildet ist, die aus mindestens zwei, den Haspelumfang bildenden, koaxial verlaufenden, angetriebenen endlosen Förderelementen besteht, deren äußeres Trum die Wickellage trägt, wobei der Faden bei Schußeinirag aus der in Richtung der Drehachse der Haspel bewegten Wickellage '5 über Kopf abziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem Förderelement ( M) mehrere Vorsprünge (17) derart vorgesehen sind, daß zwischen je zwei Vorsprüngen (17) eine Schußfadenlänge entsprechend der Gewebebreite in Windungen wickelbar ist und daß an dem freien Ende der Haspel Auslöseführungen (18) zum Abheben des Schußfadens (16) von dem die Auslöseführung (18) passierenden Vorsprung (17) vorgesehen ist. a5
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderelemente (M) der Haspel in radialer Richtung einstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch I oder ?., dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Förderelementen (m) derart einander benachbart und parallel zueinander angeordnet sind, daß die beiden Enden der Förderel^mente in einer Ebene angeordnet sind, welche die Laufrichtung der Trume im rechten Winkel s. hneidet, und daß die Fadenauslöseführungen (18) der benachbarten Förderelemente in unterschiedlichen Abständen von den Außenenden der Förderelemente angeordnet sind, so dqß die Schußfäden \on den äußersten Vorsprüngen (17) durch ungleiche Einiragungsintervalle (p,) getrennt werden während verschiedene Schußfäden (A, B) Windungen von gleicher oder ungleicher Steigung auf der Haspel bilden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei verschiedenen in das Fach einzutragenden Schußfäden (16/4, 16Ö) die auf die Zeit für einen Webmaschinentakt bezogene Steigung der schraubenlinienförmig auf der Haspel aufgewickelten Schußfäden (16/4, 16ß) bei einem Zyklus IA : Iß gleich zweimal der Grundsteigung ist, bei einem Zyklus von 1.4:20 die Steigung für den Schußfaden A der Grundsteigung und die Steigung für den Schußfaden B einhalbmal der Grundsteigung auf zwei benachharten Förderelementen (M) entspricht und auf einem von ihnen eine verschobene Auslöseführung (18) und bei einem Zyklus von : 2/i für beide Schußfäden A und B jeweils zwei benachbarte Förderelemente (M) mil Steigungen von einhalbmal der Grundsteigung und mit einer versetzten Auslösefiihrung (18) für beide benachbarten Förderelemente vorgesehen sind.
Pie Erfindimg betrifft eine Vorrichtung zum Speichern des Schußfadens bei Webmaschinen mit ortsfest angeordneter Vorratsspule, bestehend aus einem der Vorratsspule naelMjeschaltelen, als Schußfadenzwischenspeicher dienenden Wickelkörper, der den Schußfaden in einer einzigen Wickellage trägt und als Haspel ausgebildet ist, die aus mindestens zwei, den Haspelumfang bildenden, koaxial verlaufenden, angetriebenen endlosen Förderelementen besteht, deren äußeres Trum die Wickellage tragt, wobei der Faden bei Schußeintrag aus der in Richtung det Drehachse der Haspel bewegten Wickellage über Kopf abziehbar
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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee