DE203942C - - Google Patents
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- DE203942C DE203942C DENDAT203942D DE203942DC DE203942C DE 203942 C DE203942 C DE 203942C DE NDAT203942 D DENDAT203942 D DE NDAT203942D DE 203942D C DE203942D C DE 203942DC DE 203942 C DE203942 C DE 203942C
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- ring
- extinguishing
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- 239000003208 petroleum Substances 0.000 claims description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D3/00—Burners using capillary action
- F23D3/02—Wick burners
- F23D3/18—Details of wick burners
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q25/00—Extinguishing-devices, e.g. for blowing-out or snuffing candle flames
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 203942 -KLASSE 4 d. GRUPPE
CARL FRIEDRICH GERBODE in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Löschvorrichtung für Petroleum- o. dgl. Lampen, bei welcher
zweckmäßig halbringförmige, zum Dochtrohr konzentrische Dochtkappen mittels geeigneter
Bewegungsarme an einem Ring befestigt sind, der auf das meistens konische Döchtrohr aufgeschoben
werden kann.
Nach der Erfindung sind die Dochtkappen innen so abgeschrägt oder ausgerundet, daß
ίο sie sich leicht über den Rand des Dochtrohres
hinwegschieben lassen. Werden die Kappen niedergezogen, so gleiten sie mit ihrer schrägen
Innenfläche an dem Dochtgehäuserande entlang und werden hierdurch gleichzeitig seitlieh
nach außen bewegt. Schließlich legen sich die Kappen mit ihrem oberen Rande außen an dem Dochtrohr an und geben den
Brenndocht frei/ Infolge dieser Gestaltung der Kappen bzw. infolge ihrer selbsttätigen
Bewegung können die Kappen mit den Bewegungsarmen starr verbunden sein, so daß gegenüber den bisher bekannten, mit allerlei
Gelenken und Scharnieren versehenen Löschvorrichtungen die Erfindung unbedingt sicher
wirkt.
Es sind zwar Löschvorrichtungen bekannt, bei denen eine auf dem entsprechend kugeligen
Dochtgehäuse verschiebbare Löschkappe innen ausgerundet ist. Die Ausrundung hat jedoch nicht den Zweck, die Auseinanderbewegung
der Dochtkappenteile selbsttätig zu gestalten, sondern sie dient lediglich als Führung.
Durch einfaches Niederziehen der Dochtkappenteile bzw. des ihre Tragfedern festhalten
den Gleitringes können also die Löschkappen nach der Erfindung vom Dochtrand
entfernt werden; umgekehrt wird natürlich durch Emporschieben des Gleitringes die
Flamme gelöscht, da die Tragfedern die Löschkappen oberhalb des Dochtrohres zusammendrücken.
Ist an dem Gleitring ein einfacher starrer Arm befestigt, der, durch eine Durchbrechung
des Zylindernalters hindurchgesteckt, von außen bequem zu handhaben ist, so kann durch
leichten Druck auf diesen Arm die Lampe gebrauchsfertig gemacht, durch kurzes Anheben
des Armes die Leuchtflamme gelöscht werden.
Ein großer Vorzug dieser einfachen Gesamtvorrichtung ist noch der, daß durch Erschütterung
der Lampe — beispielsweise beim Fallen — der Gleitring sich nach oben verschiebt
und die Leuchtflamme dadurch von selbst erlischt, so daß jegliche Feuersgefahr ausgeschlossen
ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar in
Fig. ι ein Lampenbrenner mit an dem auf das Dochtrohr aufgeschobenen Ring federnd
angebrachten Bewegungsarmen, in
Fig. 2 die Löschvorrichtung in schaubildlicher Ansicht allein, in
Fig. 3 eine Löschvorrichtung mit verstellbaren Bewegungsarmen und verstellbarem Befestigungsring
und in
Fig. 4 ein Horizontalschnitt durch den verstellbaren
Befestigungsring.
Auf dem Dochtrohr α ist der Ring Z aufgeschoben,
an dem die Bewegungsarme m befestigt sind. In der Zeichnung liegt der Ring
so tief, daß die Kappen η sich auf der Außenseite des Dochtrohres an dessen Rand anlegen.
Die Arme m sind zweckmäßig Stabfedern, welche die Kappen beständig gegeneinanderdrücken.
Sobald man den Ring I ein Stück anhebt, so daß die Kappen η nicht
mehr außen an das Dochtrohr anstoßen, schieben sie sich über die Mündung des Dochtrohres
und löschen dadurch die Flamme.
Wird der Ring I niedergezogen, so legen sich die Kappen wieder außen am Dochtrohre an.
Die Bewegung des Ringes I kann beispielsweise durch den Griff q ausgeführt werden, welcher
vorn in der öse 0 endigt.
In dem Zylinderhalter δ kann man leicht einen Ausschnitt anbringen, durch welchen
sich der Griff q hindurchstecken läßt.
Im einzelnen ist die Löschvorrichtung verschiedenartig auszugestalten; besonders wichtig
ist, daß die Löschkappen η innen schräg oder ausgerundet sind, so daß sie durch einfaches
Niederziehen von dem Brenndocht seitlich abgleiten. Auch ist es zweckmäßig, die die
Dochtkappen tragenden Arme in der Länge und den Befestigungsring in der Weite regelbar
zu machen, um die Löschvorrichtung jeder beliebigen Lampe anpassen zu können. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, bestehen die
verstellbaren Arme aus je zwei Teilen, den Rohren s und den in denselben verschiebbaren
Stiften t. Eine beispielsweise Ausführungsform eines verstellbaren Befestigungsringes ist in Fig. 4 dargestellt. Dabei ist das
eine Ende des Ringes r umgebogen, so daß dieses umgebogene Ende in am anderen Ende
des Ringes r vorgesehene öffnungen je nach Bedarf eingesteckt werden kann.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Löschen von Pe- · troleum- o. dgl. Lampen, bei welcher die
Löschkappen mittels Federn an einem auf dem Dochtrohr verschiebbaren Ringe befestigt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschkappen (n) an den Federn (m)
starr befestigt und innen so abgeschrägt oder ausgerundet sind, daß sie bei dem
Hochschieben bzw. Niederziehen des Befestigungsringes (r). über den Rand des
Dochtrohres leicht hinweggleiten.
2. Löschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (m)
aus in der Längsrichtung gegeneinander verschiebbaren Teilen (s, t) bestehen und
der Ring (r) in seiner Weite verstellbar ist, zu dem Zwecke, die Löschvorrichtung
jeder Lampengröße anpassen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203942C true DE203942C (de) |
Family
ID=466311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203942D Active DE203942C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203942C (de) |
-
0
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