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DE281840C - - Google Patents

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Publication number
DE281840C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
electrodes
arc lamp
inclination
plane
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT281840D
Other languages
English (en)
Publication of DE281840C publication Critical patent/DE281840C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0036Electric arc lamps of a special type for projection, copying or stage lighting

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVe 281840 KLASSE 21/. GRUPPE
. A. ZÖLLER in CHARLOTTENBURG und W SCHULZ in BERLIN.
Projektionsbogenlampe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Bogenlampe, die sich insbesondere für Projektionszwecke (Kinematographen und Scheinwerfer) eignet. Der Vorschub der Elektroden wird in bekannter Weise dadurch geregelt, daß der eine Pol von einer Elektrode allein und der andere Pol von zwei Elektroden gebildet, wird, derart, daß letztere schräg zueinander gestellt sind und sich mit ihren
ίο Brennenden berühren. Der Nachschub der Elektroden erfolgt dann in dem Maße, in dem die sich gegenseitig abstützenden Elektrodenstäbe der einen Elektrode abbrennen. Die Erfindung besteht nun darin, daß der Winkel der Ebene der schräg gegeneinander sich stützenden Elektrodenstäbe zu der anderen Elektrode beliebig geändert werden kann. Die Zündung erfolgt dabei in der Weise, daß entweder die eine Elektrode nach oben geschwungen oder nach rückwärts verstellt wird. Durch die Möglichkeit der Verstellung dieser Elektrode nach rückwärts, oder gegebenenfalls nach vorwärts, können außerdem noch Abbrandsunterschiede dieser Elektrode gegenüber den beiden schräg zueinanderstehenden Elektroden ausgeglichen werden. Zum besseren Verständnis ist der Erfindungsgegenstand auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, während Fig. 2 eine Vorderansicht veranschaulicht.
Die Lampe ruht, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, auf einem mittels eines Knopfes ι verstellbaren Ständer 2, dessen Unterteil 3 in einem Schlitten 4 befestigt ist. Der Schlitten kann mit der Schraube 5 nach vorn oder hinten verstellt und der Unterteil 3 mittels der Schraube 6 unl die Hauptachse gedreht werden.
Die Lampe selbst besteht aus einer wagerecht angeordneten Elektrode 7 und zwei schräg zueinander und schräg zur Elektrode 7 angeordneten Elektroden 8, Q11 deren Ebene durch eine Schraube 10 je nach Bedarf zu der Elektrode 7 geändert werden kann.
Die Elektrode 7 gleitet auf einem Schlitten 11 und die beiden unteren Elektroden auf Schlitten 12 und 13, die in Fig. 2 nicht gezeichnet sind. Die obere Elektrode 7 ist an einer Kette 14 befestigt, die um eine Rolle 15 herumgeht und zum Federgehäuse 16 führt. Die Feder im Gehäuse kann entweder nach Einsetzen der Kohlen neu aufgezogen oder bei ausgezogenen Kohlenhaltern 18, 181 zum Einsetzen der Kohlen festgestellt werden. Von jeder der beiden Elektroden 8, 9 führt eine Kette 19, 191 über zwei Rollen 151, 15 und über zwei Rollen 20, 201 zur Elektrode 7. Da nun die Feder im Gehäuse 16 gespannt ist, so übt sie einen Zug auf die Kette 14 aus; dieser überträgt sich auf die Ketten 19, 191 und damit auf die Kohlen 8, 9. Die Rollen 20, 201 können außerdem nach links oder rechts mittels eines Knopfes 21 verstellt und damit auch Abbrandsunterschiede der Kohlen ausgeglichen werden, so daß der Lichtbogen immer die richtige Lage einnimmt. Diese Anordnung
kann aber auch im Notfalle zur Zündung verwendet werden. In vorliegendem Falle wird zur Zündung eine besondere Einrichtung verwendet. Sie besteht aus einem Hebel 22, der durch einen Knopf 23 gedreht werden kann und durch sein Gleiten an einem zweiarmigen Hebel 24 bewirkt, daß dieser einen in seinem Schlitz 25 gleitenden, am Führungsgestell 4 befestigten Stift 26 in seiner Höhen- lage verstellt, wodurch die Elektrode 7 von den anderen 8, 9 abgehoben wird und der Lichtbogen sich bildet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Projektionsbogenlampe mit Regelung des Elektrodenvorschubs durch zwei gleichpolige, sich an den Brennenden abstützende Elektrodenstäbe, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Ebene dieser Elektrodenstäbe gegen die andere Elektrode durch Schwingung der Ebene um eine feste Achse verändert werden kann, zum Zwecke, den für die Lichtbogen- und Kraterbildung günstigsten Neigungswinkel einstellen zu können.
  2. 2. Projektionsbogenlampe nach Anspruch i, daduuch gekennzeichnet, daß das Gewicht oder die Triebfeder für den Elektrodenvorschub in der Anfangslage festgestellt werden kann, zum Zwecke, ein leichtes Einsetzen der Elektrodenstäbe zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT281840D Active DE281840C (de)

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DE281840C true DE281840C (de)

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DENDAT281840D Active DE281840C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE281840C (de)

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