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DE270467C - - Google Patents

Info

Publication number
DE270467C
DE270467C DENDAT270467D DE270467DA DE270467C DE 270467 C DE270467 C DE 270467C DE NDAT270467 D DENDAT270467 D DE NDAT270467D DE 270467D A DE270467D A DE 270467DA DE 270467 C DE270467 C DE 270467C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
lifting
tower
stop
platform
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT270467D
Other languages
English (en)
Publication of DE270467C publication Critical patent/DE270467C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B7/00Spring guns
    • F41B7/08Toy guns, i.e. guns launching objects of the gliding type, e.g. airplanes, parachute missiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77/. GRUPPE
HUGO OTTOMAR SEIDLER in DRESDEN.
Auf und nieder beweglicher und drehbarer Spielzeug-Panzerturm.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Februar 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein auf und nieder beweglicher und drehbarer Spielzeug-Panzerturm, bei dem die Geschützrohre nach verschiedenen Richtungen eingestellt werden können, nach dem Heben selbsttätig herausgeschoben und nach dem Abschießen zurückgezogen werden. Das Neue besteht in der in den Ansprüchen gekennzeichneten Einrichtung.
ίο Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch
Fig. ι teils in der Ansicht und teils im Schnitt nach der Linie A-B des Grundrisses von Fig. 2 dargestellt.
Der Deutlichkeit halber ist das Panzerturmgehäuse in Fig. 2 abgenommen gedacht.
Fig. 3 und 4 sind Einzelteile.
Ein kugelzonenförmiges, oben offenes Gehäuse ι ist mit einem Boden 2 verbunden, auf dem im Mittelpunkt eine senkrecht stehende Säule 3 befestigt ist. Ein auf dieser Säule verschiebbar angeordnetes Rohr 4 trägt eine kugel-' segmentförmige Haube 5, die unten in einem hohlzyliridrischen Ansatz 6 endigt, an welchem eine rechtwinklig zur Säule 3 liegende Plattform 7 befestigt ist, durch deren Mittelpunkt das Rohr 4 in der Weise hindurchführt, daß letzteres mit der Haube 5 und der Plattform 7 ein festes Ganzes, den eigentlichen Panzerturm, bildet.
Die Plattform 7 ist mit einer Gleitbahn 8 versehen, in welcher zur Hin- und Herbewegung ein Schlitten 9 ruht, der mit seitlich angebogenen, aufwärts stehenden Wänden 10 versehen ist, zwischen und an denen zwei Geschützrohre 11 durch Ansätze 12 festgelagert sind. Außerdem sind an der unteren Bodenfläche des Schlittens 9 Führungsansätze 13 und 14 vorgesehen, die durch in der Plattform 7 befindliche Schlitze 15 hindurchgreifen und übergreifende Lappen 16 besitzen, wodurch der Schlitten 9 am Herausbringen aus der Gleitbahn 8 gehindert wird. Der Ansatz 13 ist gleichzeitig als öse ausgebildet zwecks Aufnahme eines Bolzens 17, um den ein Hebelarm 18 drehbar gelagert und dessen unteres Ende als Gabel ausgebildet ist (Fig. 1 und 4), deren Arme 19 mit Gelenkbolzen 20 gekuppelt sind, die in Schlitzen 21 eines Hubstückes 22 horizontal verschiebbar lagern. Ein zweiter Hebel 23, der mittels eines an der unteren Fläche der Plattform 7 angeordneten Halters 24 durch einen Bolzen 25 lose gehalten wird, ist ebenfalls wie Hebel 18 am unteren Ende als Gabel ausgebildet und auf den Bolzen 20 drehbar gelagert (Fig. 1 und 4). Hebel 23 ist oben mit einer Nase 26 versehen, die als Anschlag gegen einen in der Plattform 7 senkrecht verschiebbar angeordneten Abdrückbolzen 27 dient.
Das Hubstück 22 besteht aus einer gelochten Scheibe, die verschiebbar auf dem Rohr 4 angeordnet ist und an der sich zwei parallel zueinander gerichtete, rechtwinklig angebogene und aufwärts stehende Wände 28 befinden, in denen zur Aufnahme der Gelenkbolzen 20 dienende Schlitze 21 vorgesehen sind. Unterhalb des Hubstückes 22 befindet sich eine ebenfalls über das Rohr 4 geschobene, mit einer Muffe 29 versehene Scheibe 30, auf der das Hubstück 22 lose aufliegt. Letzteres ist mit angebogenen Streifen 31 versehen, durch welche
die Scheibe 30 klauenartig umfaßt wird, um dadurch einen sicheren Niedergang des Panzerturmes herbeizuführen, wenn irgendein Hemmnis eintreten sollte.
Die Muffenscheibe 30 dient zum Anheben des Hubstückes 22. Zu diesem Zweck ist die Muffe 29 mit feststehenden Zapfen 32 versehen, auf denen ein zweiarmiger Hebel 33 durch eine an ihm ausgebildete Gabel 34 in einem Schlitz 35 verschiebbar gelagert ist (Fig. 1). Der Hebel 33 ist durch den Bolzen 36 in einem Halter 37 drehbar gelagert, wobei der über den letzteren (37) hinausstehende kurze Hebelarm 38 mit zwei Lagerstützen 39 versehen ist, in welchen eine Kurbelwelle 40 in paralleler Richtung zur Plattform 7 liegt, wenn sich die Panzerturmvorrichtung, wie nach Fig. 1 ersichtlich, in tiefster Stellung befindet.
An dem einen nach innen zeigenden Ende der Kurbelwelle 40 ist ein Zahnrad 41 unterhalb der Plattform 7 befestigt, das in eine an der unteren Bodenfläche der Plattform 7 vorgesehene gezahnte Bahn 42 in ■ bekannter Weise eingreift. Am anderen Ende der Kurbelwelle 40 befindet sich zum Antrieb derselben ein Kurbelrad 43.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch Drehen des Kurbelrades 43 in beliebiger Richtung wird die Plattform 7 in drehende Bewegung versetzt und mit ihr alle zusammenhängenden Teile, so daß die Geschützrohre 11 in beliebige Schußrichtung eingestellt werden können, wobei sich der Panzerturm jedoch noch in tiefster Lage (Fig. 1) befindet. Hat man eine beliebiege Schußrichtung gewählt, dann drückt man das Kurbelrad 43 nach unten, wobei der Hebel 33 in Tätigkeit tritt, derart, daß die von der Gabel 34 umfaßte Muffe 29 und dadurch das Hubstück 22 mit dem in ihrer Verbindung stehenden Hebel 18, 23 angehoben wird, wo-, bei auch die Plattform 7 mit dem Panzerturm 5 angehoben wird, und zwar so hoch, bis die Plattform 7 an einen an der Innenwand ι des Gehäuses vorgesehenen Ansatz 44 anstößt. Bis zu dieser Höhenlage bleiben die Gelenkbolzen 20 in den Schlitzen 21 in unverrückbarer Lage und alle mit ihnen zusammenhängenden Teile 18, 23, 9, 11 usw., und zwar wird ein Verschieben dieser Teile durch den von einem Anschlag 45 gehaltenen Sperrbügel 46 verhindert. Beim weiteren Anheben des Hebels 33 wird Hebel 18 nach links verschoben und mit ihm der an diesen angelenkte Schlitten .9, 10 mit den Geschützrohren 11, die durch geeignete, in der zylindrischen Panzerturmwand 6 vorgesehene Schießscharten 47 hindurchgehen. Hierbei treten die Rohre 11 nach außen hindurch, bis etwa die strichpunktierte Lage bei 48 erreicht ist, und zwar so weit, als es die Länge des Hebels 18 zuläßt. Bei dieser Linksschiebung werden die in bekannter Weise in den Rohren 11 um Kolbenstangen 49 zwischen zwei Scheiben 52 und 53 liegenden Federn 50 gespannt, indem die Kolbenstangen 49 durch den in den Haken 51 eingehängten Bügel 46 gehalten werden, der hinter dem Anschlag 45 eingelegt ist und gleichzeitig auf dem Bolzen 27 aufliegt, so daß die Rohrverschlüsse 52 die Federn 50 gegen die mit den Kolbenstangen 49 fest verbundenen Scheiben 53 drücken. Hierbei schieben sich die Ladeöffnungen 54 der Rohre 11 unter die Ausmündung 55 der Laderohre 56, die in der Decke 5 des Panzerturmes 7 angebracht sind. Hierbei fällt das im Laderohr 56 bzw. Magazin befindliche Geschoß 57 in das Geschützrohr 11. Bei der Stellung 48 hat der Hebel 18 die gestrichelte Lage bei 58 erreicht. Beim weiteren Hochdrücken des Hebels 33 kommt Hebel 23 in die gestrichelte Lage bei 59, wobei Nase 26 gegen den in der Plattform 7 verschiebbar eingelassenen Bolzen 27 drückt und ihn aushebt. Dadurch wird auch Bügel 46 ausgehoben, bis er vom Anschlag 45 abschnappt. In diesem Augenblick spreizen sich die bis jetzt gespannten Federn 50 aus, wodurch die durch die Laderohre 56 den Geschützrohren 11 zugeführten Geschosse 57 abgeschossen werden.
Eine zwischen dem Hubstück 22 und der Plattform 7 über das Rohr 4 geschobene, auf der Hubstückscheibe 22 stehende Spiralfeder 60 dient mit zur Zurückführung des Panzerturmes in die ursprüngliche Anfangslage (Fig. 1). Ansätze 61 dienen als Füße.
Ein Steg 62 dient außer den Ansätzen 12 als festes Verbindungsstück der Rohre 11. Die Schlittenplatte ist mit einer Verschiebungsaussparung 63 versehen. Bügel 46 fällt nach dem Ausklinken durch sein eigenes Gewicht auf die Plattform 7 und legt sich beim Zurückgehen durch die schiefe Ebene des An-Schlages 45 hinter demselben selbsttätig ein.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Auf und nieder beweglicher und drehbarer Spielzeug-Panzerturm, bei dem die Geschützrohre nach dem Heben selbsttätig herausgeschoben und nach dem Abschießen zurückgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß an einem auf der Drehachse des Turmes verschiebbaren Rohr (4) ein Hubstück (22) verschiebbar angeordnet ist, in welchem die Gelenkbolzen (20) eines Hebelpaares (18, 23) in Schlitzführungen (21) verschiebbar gelagert sind, wobei das Ende des einen Hebels (23) am Turm selbst und das Ende des ■ anderen Hebels
    (i8) am Schlitten (9, 10) der Geschützrohre (ti) angreift.
  2. 2. Spielzeug-Panzerturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben des Stückes (22) durch einen es unterfassenden Schwenkhebel (33) erfolgt, an dem gleichzeitig die Kurbel (43) zum Drehen des Turmes gelagert ist.
  3. 3. Spielzeug-Panzerturm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorschieben der Geschützrohre (11) die Federn (50) gespannt werden, indem die Kolbenstangen (49) durch einen Anschlag (45) festgehalten werden, der beim weiteren Verschieben des Hebels (23) durch einen Anschlag (26) und einen Bolzen (27) ausgelöst wird, so daß in bekannter Weise den Rohren (11) durch ein Magazin (56) zugeführte Geschosse (57) durch die freigegebenen Federn (50) abgeschossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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