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DE234534C - - Google Patents

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Publication number
DE234534C
DE234534C DENDAT234534D DE234534DA DE234534C DE 234534 C DE234534 C DE 234534C DE NDAT234534 D DENDAT234534 D DE NDAT234534D DE 234534D A DE234534D A DE 234534DA DE 234534 C DE234534 C DE 234534C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuse
explosive
shots
spring
wires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT234534D
Other languages
English (en)
Publication of DE234534C publication Critical patent/DE234534C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D5/00Safety arrangements
    • F42D5/02Locating undetonated charges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 234534 KLASSE 78 e. GRUPPE
Anzeigevorrichtung für Sprengschüsse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anzeigevorrichtung für Sprengschüsse, durch welche jederzeit durch entsprechende Stellung von Signalarmen festgestellt werden kann, ob und wie weit eine Zündschnur abgebrannt ist, bzw. ob die Zündschnur überhaupt zur Entzündung geführt hat, wobei man durch die Vorrichtung dann gleichzeitig in der Lage ist, die sonst verlorene Sprengpatrone aus dem Sprengloch
ίο herauszuziehen, so daß diese keinen Schaden anstiften kann. Die Vorrichtung bietet absolute Sicherheit dagegen, daß man sich noch nicht losgegangenen Sprengschüssen in der Meinung nähert, die Entzündung sei bereits erfolgt, wodurch bekanntlich leicht Unglücksfälle vorkommen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar in
Fig. ι in Ansicht und teilweisem Mittel-.
schnitt, in
Fig. 2 in Aufsicht dargestellt.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem Rohr α, an dessen unterem Ende ein Bügel b zur Aufnahme einer Sprengpatrone c vorgesehen ist, während das obere Ende mit mehreren Bügeln d ausgestattet ist. Letztere dienen zur gelenkigen Lagerung von Armen e, an denen noch Fähnchen o. dgl. befestigt sein können. An den einander zugekehrten Enden der Arme e sind aushakbare dünne Drähte f angeschlossen, welche durch das Innere der Röhre führen und in verschiedenem Abstande, wie aus Fig. 1 deutlich ersichtlich ist, mittels aus leicht brennbaren Materialien hergestellter Ringe g an die Zündschnur h der Sprengpatrone angeschlossen sind.
Die Handhabe und Wirkungsweise der Vorrichtung ist hiernach folgende:
Nachdem innerhalb des Bügels b die Sprengpatrone c befestigt ist, wird die Zündschnur h mit den an ihr befestigten Drähten f in das Innere des Rohres eingeschoben und mit der Sprengpatrone dauerhaft verbunden. Nachdem dieses geschehen, werden die losen Drahtenden mit den Armen e, wobei sich die Arme e entgegen der Spannung von Federn i oder Gewichten in annähernd horizontale Stellung einstellen, verbunden. Hierauf wird das Rohr a in das Bohrloch eingeführt. Wird jetzt die Zündschnur entzündet, so löst sich jedesmal mit dem Abbrennen der hintereinander angeordneten Befestigungsringe g ein Arm, der dann durch die Feder in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Stellung e1 gelangt. Der letzte Arm wird zweckmäßig mit der Sprengpatrone selbst verbunden. Man ist endlich in der Lage, jederzeit allein schon dadurch, daß die Zeigervorrichtung noch besteht, feststellen zu können, daß ein Zündschuß noch unentladen ist, und ferner, wie weit die Zündschnur bereits abgebrannt ist. Wenn nach längerer Zeit keine Entzündung eines stehengebliebenen Schusses erfolgt ist, kann mittels des Rohres die Sprengpatrone aus dem Bohrloch wieder entfernt werden, wodurch diese unschädlich gemacht wird. Die Vorrichtung
selbst ist aus leichtem und billigem Material hergestellt, da sie mit jedem losgegangenen Sprengschuß zerstört wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Anzeigevorrichtung für Sprengschüsse, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zündschnur in hintereinander liegenden Abständen aus leicht brennbarem Material hergestellte Anschlußdrähte ο. dgl. verbunden sind, welche entgegen dem Zuge einer Feder, eines Gewichtes o. dgl. einen Signalarm einstellen und diesen bei Abbrennen der Zündschnur bis an die betreffende Verbindungsstelle jeweils in eine andere Stellung bringen, zu dem Zwecke, erkennen zu können, ob und wie weit die Zündschnur niedergebrannt ist, bzw. stehen gebliebene Schüsse sofort von weitem kenntlich zu machen.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem Rohr (α) besteht, an dessen Bügel (b) die Sprengpatrone (c). angeschlossen ist, während die mit der Zündschnur (h) verbundenen Drähte (f) durch das Rohr geführt und an im oberen Teile auf Bügeln (d) drehbare feder- oder gewichtbelastete Arme (e) angeschlossen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT234534D Active DE234534C (de)

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DE234534C true DE234534C (de)

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