DE20380213U1 - Spielzeugfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Spielzeugfahrzeug (10) mit
einer Fahrzeugkarosserie mit einem vorderen Teil (100) und einem hinteren Teil (200) und einer Längsachse (434), die sich durch vorderes Teil und hinteres Teil erstreckt,
wenigstens einem Hinterrad (250), welches mit dem hinteren Teil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet ist, dass es wenigstens teilweise den hinteren Teil trägt,
einem ersten Elektromotor (310), der antriebsmässig mit dem wenigstens einen Hinterrad verbunden ist,
wenigstens einem Vorderrad (150), welches mit dem vorderen Teil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet ist, dass es wenigstens teilweise den vorderen Teil trägt,
einer elektrisch betriebenen Lenk-Betätigungseinrichtung (172), welche am vorderen Teil angebracht und antriebsmässig mit dem wenigstens einen Vorderrad verbunden ist, um das we nigstens eine Rad zu rotieren, um das Spielzeugfahrzeug zu lenken, und
einem federbeaufschlagten Überschlagmechanismus (400), der vorderes Teil und hinteres Teil miteinander verbindet, um das vordere Teil der Fahrzeugkarosserie um wenigstens 360° gegenüber dem...
einer Fahrzeugkarosserie mit einem vorderen Teil (100) und einem hinteren Teil (200) und einer Längsachse (434), die sich durch vorderes Teil und hinteres Teil erstreckt,
wenigstens einem Hinterrad (250), welches mit dem hinteren Teil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet ist, dass es wenigstens teilweise den hinteren Teil trägt,
einem ersten Elektromotor (310), der antriebsmässig mit dem wenigstens einen Hinterrad verbunden ist,
wenigstens einem Vorderrad (150), welches mit dem vorderen Teil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet ist, dass es wenigstens teilweise den vorderen Teil trägt,
einer elektrisch betriebenen Lenk-Betätigungseinrichtung (172), welche am vorderen Teil angebracht und antriebsmässig mit dem wenigstens einen Vorderrad verbunden ist, um das we nigstens eine Rad zu rotieren, um das Spielzeugfahrzeug zu lenken, und
einem federbeaufschlagten Überschlagmechanismus (400), der vorderes Teil und hinteres Teil miteinander verbindet, um das vordere Teil der Fahrzeugkarosserie um wenigstens 360° gegenüber dem...
Description
- Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Spielzeugfahrzeuge und insbesondere auf ferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge, welche sich bei Aktivierung eines federbelasteten Überschlagsmechanismus überschlagen.
- Es ist eine Anzahl von Spielzeugfahrzeugen bekannt, die einen Mechanismus zum Umwerfen oder Kippen des Fahrzeuges während des normalen Betriebes aufweisen. Spielzeughersteller haben festgestellt, dass Fahrzeuge, welche einen Überschlagmechanismus aufweisen, ein dynamischeres und unterhaltsameres Spielzeug darstellen und eine grössere Spielfreude bereiten.
- Bekannte Spielzeugfahrzeuge weisen üblicherweise ein Überschlagelement auf, welches sich vom Spielzeugfahrzeug erstreckt und rotiert, um mit einer Stützfläche in Berührung zu kommen, um das Fahrzeug umzukippen. Es wird angenommen, dass die Ausgestaltung eines neuen Spielzeugfahrzeuges mit einer unüblichen Überschlagaktion erwünscht wäre und einen grösseren Unterhaltungswert hätte.
- KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Gemäss einem Aspekt der Erfindung ist ein Spielzeugfahrzeug vorgesehen, welches eine Fahrzeugkarosserie mit einem vorderen Teil und einem hinteren Teil und einer sich durch vorderen Teil und hinteren Teil erstreckende Längsachse aufweist. Wenigstens ein Hinterrad ist mit dem hinteren Teil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet, dass es wenigstens teilweise den hinteren Teil trägt. Ein erster Elektromotor ist antriebsmässig mit dem wenigstens einen Hinterrad verbunden. Wenigstens ein Vorderrad ist mit dem Vorderteil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet, dass es wenigstens teilweise den vorderen Teil trägt. Eine elektrisch betriebenes Lenk-Betätigungseinrichtung ist am vorderen Teil angebracht und antriebsmässig mit dem wenigstens einen Vorderrad verbunden, um das wenigstens eine Rad zu rotieren, um das Spielzeugfahrzeug zu lenken. Ein federbeaufschlagter Überschlagmechanismus kuppelt rotierbar Vorderteil und Hinterteil zusammen, um den vorderen Teil der Fahrzeugkarosserie wahlweise wenigstens 360° gegenüber dem hinteren Teil der Fahrzeugkarosserie um die Längsachse zu überschlagen.
- Gemäss einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Fernsteuer-Einrichtung für ein Spielzeugfahrzeug in Kombination mit einer von Hand gehaltenen Fernsteuerung vorgesehen, die ein mehrteiliges Gehäuse aufweist, wobei wenigstens zwei der Gehäuseteile gegeneinander schwenkbar sind, um den Betrieb des Spielzeugfahrzeuges zu steuern.
- KURZE BESCHREIBUNG DER VERSCHIEDENEN ANSICHTEN DER ZEICHNUNG
- Sowohl die vorstehende Zusammenfassung als auch die folgende detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungen der Erfindung werden besser zu verstehen sein, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen werden. Zum Zwecke der Erläuterung der Erfindung sind in den Zeichnungen Ausführungen gezeigt, die gegenwärtig bevorzugt werden. Die Erfindung soll jedoch nicht auf die genauen dargestellten Anordnungen und Ausgestaltungen beschränkt sein.
- Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Vorderansicht einer Ausführung des Spielzeugfahrzeuges gemäss der Erfindung, -
2 eine obere Draufsicht des Spielzeugfahrzeuges der1 , wobei die Karosserieabschnitte entfernt sind, -
3 eine obere Draufsicht des Spielzeugfahrzeuges der1 , teilweise demontiert, um die Beziehungen zwischen einigen Komponenten eines Überschlagmechanismus zu zeigen, -
4 eine rückwärtige perspektivische Ansicht einer Wellenscheibe des Spielzeugfahrzeuges der1 , -
5 eine untere Draufsicht der Ausführung der1 , wobei die untere Verkleidung der Karosserie entfernt ist, -
6 eine Explosionsansicht des Spielzeugfahrzeuges der1 , -
7 eine obere Draufsicht der Sub-Baugruppe den Auslösemechanismus betreffend der Überschlagmechanismus-Baugruppe des Spielzeugfahrzeuges der1 , -
8 eine seitliche perspektivische Ansicht der den Rotations-Antriebsmechanismus betreffenden Sub-Baugruppe des Überschlagmechanismus und der Lenk-Baugruppe des Spielzeugfahrzeugs der1 , -
9 eine Draufsicht von Teilen des Feder-Schutzmechanismus des Spielzeugfahrzeuges der1 , -
10 eine Draufsicht von anderen Teilen des Feder-Schutzmechanismus des Spielzeugfahrzeuges der1 , -
11 eine perspektivische Vorderansicht einer Ausführung einer Fernsteuerung zur Verwendung mit der Erfindung und -
12 eine Explosionsansicht der Fernsteuerungseinrichtung der11 . - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
- In der folgenden Beschreibung wird lediglich aus Gründen der Zweckmässigkeit eine bestimmte Terminologie benutzt, die nicht beschränkend ist. Die Wörter „unterer" und „oberer" bezeichnen Richtungen in den Zeichnungen, auf welche Bezug genommen wird. Die Wörter „nach innen" und „nach aussen" beziehen sich auf Richtungen auf das bzw. weg vom geometrischen Zentrum des Fahrzeuges und bezeichneter Teile desselben. Das Wort „ein" soll „wenigstens eins" bedeuten. Die Terminologie umfasst die vorstehend besonders erwähnten Wörter, Ableitungen derselben und Wörter mit ähnlicher Bedeutung. In den Zeichnungen werden überall gleiche Bezugszeichen verwendet, um gleiche Teile anzugeben.
- In den Zeichnungen und insbesondere in den
1 –10 ist eine bevorzugte Ausführung des Spielzeugfahrzeugs10 gemäss der Erfindung offenbart. Das Fahrzeug10 ist mit einem vorderen Karosserieteil100 (auf welches auch als „Vorderkarosserie 100" Bezug genommen wird) und mit einem hinteren Karosserieteil200 (auf welches auch als „Hinterkarosserie 200" Bezug genommen wird) versehen. - Gemäss
6 umfasst die Vorderkarosserie100 eine erste obere Gehäuseplatte110 und eine erste untere Gehäuseplatte120 . Ein Vordergehäuse140 , welches eine Motorhaube142 und Schutzbleche144 aufweist, ist an der ersten oberen Gehäuseplatte110 angebracht. Die erste untere Gehäuseplatte120 enthält eine Lenk-Baugruppe170 und trägt eine vordere Stossstange130 und wenigstens eine, vorzugsweise zwei Vorderrad-Baugruppen150 . Die erste untere Gehäuseplatte120 umfasst weiterhin einen ersten Batteriekasten122 , einen zweiten Batteriekasten124 (vgl.2 ). Erster und zweiter Batteriekasten122 ,124 sind vom Boden der ersten unteren Gehäuseplatte120 über erste und zweite Batteriekasten-Tür126 bzw.128 zugänglich. - Die Vorderrad-Baugruppen
150 umfassen jeweils eine Radnabe154 und einen Reifen152 (vgl.6 ). Gemäss2 ist die Nabe an einem Tragarm156 angebracht. Die Tragarme156 weisen einen oberen Tragstift158 (2 ) und einen unteren Tragstift160 (5 ) auf. Die Tragarme156 umfassen weiterhin einen Lenk-Schwenkstift162 (2 ). - Die Lenk-Baugruppe
170 ist mit den Vorderrad-Baugruppen150 verbunden, um eine motorisch angetriebene Lenksteuerung zu bewirken. Die Lenk-Baugruppe170 ist vorzugsweise von üblicher Ausgestaltung, die einen Motor, eine Rutschkupplung und ein Lenkgetriebe aufweist, die alle innerhalb des Motor- und Getriebegehäuses172 untergebracht sind. Gemäss2 erstreckt sich ein Lenk-Betätigungshebel174 vom Motor- und Getriebegehäuse172 nach oben und bewegt sich von einer Fahrzeugseite zur anderen. Der Lenk-Betätigungshebel174 passt in eine Aufnahme175 in einer Koppelstange176 . Die Koppelstange176 ist an jedem der entgegengesetzten Enden mit Löchern178 versehen. Die Lenk-Schwenkstifte162 passen in die Löcher178 . Wenn die Koppelstange176 unter der Einwirkung des Lenk-Betätigungshebels174 sich von einer Seite zur anderen bewegt, erfahren die Vorderrad-Baugruppen150 eine Verschwenkung, wenn die Tragarme156 durch die Lenk-Schwenkstifte162 verschwenkt durch die Lenk-Schwenkstifte162 verschwenkt werden. Die Position der Koppelstange176 ist mittels eines Lenk-Justiermechanismus180 einstellbar. Der Lenk-Justiermechanismus ist mittels einer Lenk-Justierstellschraube182 einstellbar, welche an der Unterseite des Fahrzeuges10 angeordnet ist, wie dies in3 dargestellt ist. Die Justierstellschraube182 ist betriebsmässig mit der Koppelstange176 in Eingriff derart, dass eine Rotation der Schraube182 die seitenmässige Nullposition der Koppelstange176 einstellt. Der Durchschnittsfachmann erkennt, dass im Zusammenhang mit der Erfindung jede bekannte Lenkanordnung verwendet werden kann, um eine Lenksteuerung des Spielzeugfahrzeuges10 einschliesslich eines unabhängigen Antriebes von Rädern250 und/oder 150 auf der linken und rechten Seite zu bewirken. - Gemäss
6 weist das hintere Karossserieteil200 eine zweite obere Gehäuseplatte210 und eine zweite untere Gehäuseplatte220 auf. An der zweiten oberen Gehäuseplatte210 sind Motoren212 als Ornamente und eine hintere Stossstange214 angebracht. Eine zweite obere Abdeck-Baugruppe240 ist vorzugsweise ebenfalls an der zweiten oberen Gehäuseplatte210 angebracht. Die zweite obere Abdeck-Baugruppe240 umfasst eine Montageplatte242 , an welcher ornamentale Raketen244 und Flossen246 angebracht sind. - Die zweite untere Gehäuseplatte
220 enthält eine Linearantriebsbaugruppe300 (3 ) und Komponenten der Überschlagmechanismus-Baugruppe400 (6 ). Sub-Baugruppen des Überschlagmechanismus400 weisen eine Sub-Baugruppe410 für einen Auslösemechanismus (7 ), eine Sub-Baugruppe430 eines rotierbaren Antriebsmechanismus (8 ) und eine Sub-Baugruppe460 eines Federschutzmechanismus (9 und10 ) auf. Eine oder mehrere Hinterrad-Baugruppen250 , von denen jede eine Nabe252 und einen Reifen254 aufweist, sind an einer Achse256 angebracht und rotierbar an der zweiten unteren Gehäuseplatte220 angebracht (6 ). - Die zweite untere Gehäuseplatte
220 ist mit einem Tragelement222 für eine Antriebswelle (2 ) wie auch mit einem vorderen Tragelement224 für eine Antriebswelle (6 ), einem Tragelement226 für eine Feder (2 ), einem Überschlagbügel228 (1 ) und einem Paar Schutzblechen230 versehen (6 ), welche an der Unterseite der zweiten unteren Gehäuseplatte220 nahe der Hinterrad-Baugruppe250 befestigt sind. Eine Leiterplatte232 (2 ), welche die elektronischen Bauteile der Vorrichtung enthält, wird an ihrem hinteren Ende von einer Aufnahme234 getragen, welche in die zweite untere Gehäuseplatte220 eingeformt ist, und wird an ihrem vorderen Ende von einer Aufnahme236 getragen (2 ), welche in das Feder-Tragelement226 eingeformt ist (6 ). Ein Ein-/Aus-Schalter238 ist von der Unterseite der zweiten unteren Gehäuseplatte220 zugänglich. - Der Überschlagbügel
228 dient vorzugsweise dazu, das Spielzeugfahrzeug10 vor Berührung mit dem Boden während des Überschlagens zu schützen. Der Überschlagbügel228 trägt weiterhin dazu bei, dass das Spielzeugfahrzeug10 sich selbst aufrichtet, wenn es sich überschlägt. Vorzugsweise ist der Überschlagbügel228 aus Metall oder anderem geeigneten Material hergestellt, wobei es als Antenne dient. Der bzw. die Überschlagbügel/Antenne228 ist vorzugsweise mit der Leiterplatte232 verbunden und in der Lage, Signale zwischen einer Fernsteuerung (nachstehend erörtert) und der Leiterplatte232 zu empfangen und/oder zu senden, um den Betrieb des Spielzeugfahrzeuges10 zu steuern. - Die Linearantriebs-Baugruppe
200 weist einen Antriebsmotor310 auf. Gemäss insbesondere den2 und5 ist der Antriebsmotor310 vorzugsweise an entgegengesetzten Enden an einer ersten Motor-Montageplatte312 und einer zweiten Montageplatte314 (auch in6 ) angebracht. Der Antriebsmotor310 ist vorzugsweise ein reversibler Elektromotor der Art, welche allgemein in Spielzeugfahrzeugen verwendet wird. Der Motor310 ist durch einen Antriebs-Getriebestrang320 betriebsmässig mit der Achse256 verbunden (2 ). Der Antriebs-Getriebestrang320 umfasst ein Ritzel322 , welches an einer Abtriebswelle (nicht dargestellt) des Antriebsmotors310 befestigt ist. Das Ritzel322 ist mit einem kombinierten Untersetzungsgetriebe324 mit integralem Stirnrad326 in Eingriff, welches mit einem Antriebszahnrad328 in Eingriff ist, welches fest an der Achse256 angebracht ist. Der Motor310 kann somit die Hinterrad-Baugruppen250 durch den Antriebs-Getriebestrang320 entweder vorwärts oder rückwärts antreiben. Es könnten auch andere Antriebsstrang-Anordnungen verwendet werden, z. B. Riemen oder andere Formen der Kraftübertragung. Die hier offenbarten Anordnungen sollen nicht beschränkend sein. - Ein federbeaufschlagter Überschlagmechanismus, der allgemein in
6 mit400 bezeichnet wird, ist am Spielzeugfahrzeug10 angebracht. Der Überschlagsmechanismus400 ist betriebsmässig sowohl mit der Vorderkarosserie100 als auch der Hinterkarosserie200 verbunden. Bei Betätigung überschlägt oder rotiert der Überschlagsmechanismus400 die Vorderkarosserie 100 um 360° in Bezug auf die Hinterkarosserie200 um eine Längsachse434 (8 ) des Spielzeugfahrzeuges10 . - Bei der in den
1 –10 dargestellten bevorzugten Ausführung umfasst der Überschlagmechanismus400 drei Sub-Baugruppen: einen Auslösemechanismus410 (7 ), einen Rotations-Antriebsmechanismus430 (8 ) und einen Feder-Schutzmechanismus460 (9 und10 ). - Gemäss insbesondere den
6 und8 umfasst der Rotations-Antriebsmechanismus430 eine Hauptantriebswelle432 mit einer Längsachse434 . Die Hauptwelle432 wird am hinteren Ende von einem hinteren Übergangsstück436 der Hauptwelle getragen, welches eine Verbindung zur zweiten unteren Gehäuseplatte220 durch das hintere Tragelement222 der Hauptwelle herstellt (2 ). Eine Hauptfeder440 umgibt einen Abschnitt der Hauptwelle432 . Die Hauptfeder440 ist vorzugsweise eine Torsionsfeder mit mehreren Windungen eines Federdrahtes. Die Hauptfeder440 ist vorzugsweise vorgespannt (z. B. etwa zwei- bis dreimal verdreht), um ein Mindest- oder Start-Drehmoment auf die Hauptwelle432 zu bewirken. Die Vorspannung der Hauptfeder444 ermöglicht der Hauptfeder440 eine im wesentlichen linear erfolgende Entspannung (d. h. die Einwirkung einer im wesentlichen linearen Kraft auf die Hauptwelle432 ), wenn der Überschlagmechanismus400 betätigt wird. Eine im wesentlichen lineare Kraft von der Hauptfeder440 bewirkt eine relativ gleichmässige Überschlagaktion, wenn der Überschlagsmechanismus400 betätigt wird. - Eine Hauptwellen-Buchse
438 ist vorzugsweise in Form einer Manschette um die Hauptwelle432 herum zwischen dieser und der Hauptfeder440 angeordnet. Die Hauptwellen-Buchse438 verhindert ein Reiben der Hauptfeder440 auf der Hauptwelle432 und das Verursachen eines unnötigen Verschleisses der Hauptwelle432 oder der Hauptfeder440 . Die Hauptwellen-Buchse438 verhindert weiterhin ein Klemmen der Hauptfeder440 auf der Hauptwelle432 , wenn die Hauptfeder440 gespannt ist. - Auf der Hauptwelle
432 ist eine Federhalterung442 angebracht und ein Ende der Hauptfeder440 ist an der Federhalterung442 befestigt. Das entgegengesetzte Ende der Hauptfeder440 ist vorzugsweise durch das Federhalteelement226 getragen, um die Torsion in der Hauptfeder440 aufrecht zu erhalten. - An die Federhalterung
442 stösst ein Aufziehzahnrad448 , welches fest an der Hauptwelle432 angebracht ist. Das Aufziehzahnrad448 ist einstückig mit einer Aufziehzahnradbasis444 hergestellt. Teile der Aufziehzahnradbasis444 stossen an einer Wellenscheibe450 an, wobei eine Torsionsdämpffeder446 , die um die Hauptwelle432 gewickelt ist, zwischen der Aufziehzahnradbasis444 und der Wellenscheibe450 angeordnet ist. - Wie insbesondere in
4 erkennbar, ist die Wellenscheibe450 mit einem vorstehenden Teil versehen, welches einen Wellenscheibenanschlag456 auf der hinteren Stirnfläche der Wellenscheibe450 bildet. Wie noch zu beschreiben sein wird, wirkt dieser vorstehende Wellenscheibenanschlag456 mit einem Sperrelement424 und mit einem ein zu weites Aufziehen verhindernden Arm468 (beide in3 ) zusammen als Teil der Wirkungsweise des Auslösemechanismus410 bzw. des Feder-Schutzmechanismus. - Eine Karosserie-Ausrichtescheibe
452 ist vorzugsweise auf der Hauptwelle432 zwischen der Vorderkarosserie100 und der Hinterkarosserie200 angebracht. Die Karosserie-Ausrichtescheibe342 hält die axiale Ausrichtung des vorderen und des hinteren Karosserieteiles100 ,200 aufrecht. Das Aufrechterhalten der axialen Ausrichtung von vorderem und hinterem Karosserieteil100 ,200 hindert die Vorderkarosserie100 daran, mit der Hinterkarosserie200 in Berührung zu kommen, wenn die Vorderkarosserie 100 um die Längsachse434 des Spielzeugfahrzeuges10 und die Hauptwelle432 rotiert. - Die Hauptwelle
432 erstreckt sich vorzugsweise nach vorn von der Hinterkarosserie200 , wobei sie von einem Schwenkblock454 aufgenommen wird. Letzterer ist sowohl mit der ersten oberen Gehäuseplatte110 und der ersten unteren Gehäuseplatte120 der Vorderkarosserie100 in Berührung, um die Vorderkarosserie100 mit der Hauptwelle432 zu verbinden. Vorzugsweise kann der Schwenkblock454 zwischen etwa 0 – 15° (plus oder minus etwa 7,5°) innerhalb der Vorderkarosserie100 rotieren, um ein ggf. auftretende Fehlausrichtung zwischen vorderem und hinterem Karosserieteil100 ,200 auszugleichen, wenn das Spielzeugfahrzeug10 sich nicht auf einer ebenen Fläche befindet. - Gemäss insbesondere den
3 und7 weist der Auslösemechanismus410 ein Achsritzel412 auf, welches an der hinteren Antriebsachse256 befestigt ist. Das Achsritzel412 ist mit einem Betätigungszahnrad414 in Eingriff. Letzteres hat an seiner inneren Stirnfläche einen Betätigungszahnradstift416 , welcher mit einem Betätigungsauslöser418 in Berührung kommt, welcher nahe dem Betätigungszahnrad414 angebracht ist. Der Betätigungsauslöser418 kommt mit einer federbeaufschlagten Gleitplatte420 in Eingriff. Letztere ist durch eine Feder428 so beaufschlagt, dass sie eine vordere Position420a (in ausgezogenen Linien in den3 und5 und gestrichelt in7 dargestellt) einnimmt. Sich von der Gleitplatte420 erstreckende Arme kommen mit einem ersten Schwingtürelement422 in Eingriff und veschwenken dieses. In einer unausgelösten Sollposition422a ist das erste Schwingtürelement422 mit einem Sperrelement424 in Eingriff. Weiterhin ist in dieser unausgelösten Sollposition das Sperrelement424 in der Position424a und in Eingriff mit dem Wellenscheibenanschlag456 an der Wellenscheibe450 (4 ), wodurch die Wellenscheibe450 (wie auch andere Komponenten der Rotationsantriebs-Baugruppe430 ) gegen die Spannung der Hauptfeder440 in Position gehalten wird. Eine Sperrelement-Feder426 ist mit dem Sperrelement424 verbunden. Die Arbeitsweise des Auslösemechanismus wird nachstehend beschrieben. - Gemäss insbesondere den
3 ,9 und10 weist der Federschutzmechanismus460 einen Zahnkranz462 auf, welcher mit dem Aufziehzahnrad448 in Eingriff ist (2 ,6 und8 ). Der Zahnkranz462 weist eine Kurvenfläche464 an einer unteren Seite des Zahnkranzes462 auf. Ein Arm468 , welcher ein zu weites Aufziehen verhindern soll, ist vorzugsweise nahe dem Zahnkranz462 und der Wellenscheibe450 angebracht. Wie nachstehend beschrieben, kann der ein zu weites Aufziehen verhindernde Arm468 durch die Kurvenfläche464 am Zahnkranz562 so beaufschlagt sein, dass er in Eingriff mit dem Wellenscheiben-Anschlag456 ist, wobei ein weiteres Aufziehen der Hauptfeder440 verhindert wird, wenn die Hauptfeder440 vollständig aufgezogen worden ist. - Der Federschutzmechanismus
460 (9 und10 ) umfasst weiterhin Elemente, um ein Freisetzen der auf die Hauptfeder440 aufgebrachten Vorspannung zu verhindern (d. h. Verhinderung eines zu geringen Aufziehens). Bei einer bevorzugten Ausführung kommt eine Kurvenaussparung466 , die an der unteren Seite des Zahnkranzes462 angeordnet ist, mit einem zweiten Schwingtürelement470 über einen Stift472 in Eingriff, der sich vom zweiten Schwingtürelement470 erstreckt und sich innerhalb der Kurvenaussparung466 bewegt. Wie nachstehend beschrieben, kann das zweite Schwingtürelement470 so beaufschlagt sein, dass es in Eingriff mit dem Sperrelement424 kommt und Sperrelement424 in die Position424a beaufschlagt, wobei eine Rotation des Sperrelementes424 aus dem Eingriff mit dem Wellenscheibenanschlag456 heraus verhindert wird und somit das Freisetzen (und weitere Entspannen) der Wellenscheibe450 verhindert wird. - Im Betrieb zieht der Benutzer von Hand den Rotations-Antriebsmechanismus
430 auf, indem er die Hinterkarosserie200 festhält und die Vorderkarosserie100 entgegen dem Uhrzeigersinn (gesehen von hinten nach vorne) um die Längsachse434 der Hauptwelle432 verwindet oder rotiert. Ein Aufziehen des Rotations-Antriebsmechanismus430 spannt die Hauptfeder440 . Bei einer bevorzugten Ausführung ist der Rotations-Antriebsmechanismus430 so ausgestaltet, dass er es einem Benutzer ermöglicht, den Rotations-Antriebsmechanismus430 bis zu drei (3) vollen Umdrehungen (1,080°) zu verdrehen. Der Fachmann weiss, dass der Rotations-Antriebsmechanismus430 auch so ausgestaltet sein kann, dass der Benutzer die Möglichkeit hat, den Rotations-Antriebsmechanismus 430 um mehr oder weniger als drei volle Umdrehungen aufzuziehen oder zu spannen. Der Rotations-Antriebsmechanismus430 ist vorzugsweise mit einem fühlbaren, beim Aufziehen auftretenden „Klick" versehen, so dass der Benutzer die Anzahl der vollständigen Drehungen feststellen kann - Bei einer bevorzugten Ausführung wird, wenn das Spielzeugfahrzeug
10 rückwärts angetrieben wird, der Auslösemechanismus410 betätigt, so dass die Wellenscheibe450 und der Wellenscheibenanschlag456 ausser Eingriff mit dem Sperrelement424 kommen, welches vorstehend unter Bezugnahme auf den Auslösemechanismus410 beschrieben wurde, wobei der Rotations-Antriebsmechanismus430 den vorderen Karosserieteil100 des Spielzeugfahrzeuges10 sich um etwa 360° in Bezug auf den hinteren Karosserieteil 200 um die Längsachse434 der Hauptwelle432 überschlagen oder rotieren lässt. Das Spielzeugfahrzeug10 landet vorzugsweise auf den Rädern150 ,250 und kann die Rückwärtsfahrt fortsetzen oder Richtungen wechseln. - Wenn das Spielzeugfahrzeug
10 weiterhin rückwärts fährt, werden der Auslösemechanismus410 und der Rotations-Antriebsmechanismus430 weiterhin den vorderen Karosserieteil100 sich überschlagen lassen, bis der Rotations-Antriebsmechanismus430 entspannt ist (d.h. der Rotations-Antriebsmechanismus430 erfährt eine Entspannung, bis die Spannung auf der Hauptfeder440 ihren Vorspannungs-Zustand erreicht und der Feder-Schutzmechanismus460 ein weiteres Entspannen verhindert, wie nachstehend beschrieben). Wenn der Rotations-Antriebsmechanismus430 entspannt ist, kann das Spielzeugfahrzeug10 rückwärts oder in irgendeiner anderen Richtung) in üblicher Weise (d.h. ohne Überschlag) angetrieben werden. - Insbesondere wird der federbeaufschlagte Überschlagmechanismus
400 durch den Auslösemechanismus410 betätigt, wenn das Spielzeugfahrzeug10 rückwärts angetrieben wird und die Hinterrad-Baugruppe250 , die hintere Antriebsachse256 und das Achsritzel412 rotieren. Rotation des Achsritzels412 rotiert das Betätigungszahnrad414 . Bei Rotation des Betätigungszahnrades414 kommt der Betätigungszahnradstift416 am Betätigungszahnrad414 in Eingriff mit dem Betätigungsauslöser418 , der mit der federbeaufschlagten Gleitplatte420 in Eingriff kommt und diese zurückzieht und die Gleitplatte420 aus einer ersten Position420a (gestrichelt in7 dargestellt) in eine zweite Position420b (auszogen in7 ) bewegt. Die Gleitplatte420 kommt mit dem ersten Schwingtürelement422 in Eingriff und verschwenkt dies rückwärts aus einer ersten Position422a (gestrichelt dargestellt) in eine zweite Position422b (ausgezogen dargestellt). Wenn das erste Schwingtürelement422 rückwärts schwenkt, kommt das Sperrelement424 ausser Eingriff mit dem ersten Schwingtürelement422 .Das Sperrelement424 schwenkt aus einer ersten Position424a (gestrichelt) in eine zweite Position422b (ausgezogen), wobei das Sperrelement424 ausser Eingriff mit dem Wellenscheibenanschlag456 (in4 gezeigt) auf der Wellenscheibe450 kommt. Wenn der Wellenscheibenanschlag456 und die Wellenscheibe450 ausser Eingriff mit dem Sperrelement424 kommen, bewirkt das durch die Hauptfeder440 auf die Hauptwelle432 ausgeübte Drehmoment ein Überschlagen oder Rotieren der Wellenscheibe450 , der Hauptwelle432 , des vorderen Schwenkblockes454 und der Vorderkarosserie100 um die Längsachse434 der Hauptwelle432 . Die Sperrelementfeder426 beaufschlagt das Sperrelement424 rückwärts in Richtung auf die Position424a und wenn die Wellenscheibe450 eine komplette Rotation ausführt, kommt das Sperrelement424 wieder mit dem Wellenscheibenanschlag456 in Eingriff, so dass die Rotation des Rotations-Antriebsmechanismus nach einem vollen (360°) Zyklus beendet wird. Eine Dämpfungsfeder446 übt eine Dämpfungskraft oder ein Abschwächen aus derart, dass die Kraft auf den verschiedenen Komponenten des Rotations-Antriebsmechanismus430 aus dem Drehmoment, welches durch die Rotation der Vorderkarosserie100 erzeugt wird, reduziert wird, so dass ein Bruch der Komponenten verhindert wird. - Der Federschutzmechanismus
460 dient dazu, sowohl ein zu weites als auch ein zu geringes Aufziehen der Hauptfeder440 zu vermeiden. Ein manuelles Aufziehen der Vorderkarosserie100 relativ zur Hinterkarosserie200 findet statt, wenn ein Benutzer die Vorderkarosserie100 relativ zur Hinterkarosserie200 rotiert, was zu einer Rotation der Hauptwelle432 unter der Einwirkung des Schwenkblockes454 führt. Eine Rotation der Hauptwelle432 bewirkt ihrerseits eine Rotation des Aufziehzahnrades448 , welches in Eingriff mit dem Zahnkranz462 ist. Bei der bevorzugten Ausführung ist das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Aufziehzahnrad448 und dem Zahnkranz462 derart gewählt, dass drei vollständige manuelle Rotationen der Vorderkarosserie100 relativ zur Hinterkarosserie200 zwecks vollständigem Aufziehen der Hauptfeder440 eine Rotation des Zahnkranzes462 bis zu einem Punkt bewirken, an welchem die Kurvenfläche464 des Zahnkranzes mit dem Hebel468 , der ein zu weites Aufziehen verhindert, in Eingriff kommt, wobei der ein zu weites Aufziehen verhindernde Arm468 aus einer ersten Position468a in eine zweite Position468b in Richtung auf die rückseitige Stirnfläche der Wellenscheibe450 gedrückt wird (vgl. insbesondere10 ). Wenn ein Benutzer ein weiteres Aufziehen des Spielzeugfahrzeuges10 versuchen sollte, kommt der Schutzarm468 gegen zu weites Aufziehen in Eingriff mit dem Wellenscheibenanschlag456 , so dass ein weiteres Aufziehen verhindert wird. Somit ist die Hauptfeder440 gegen zu weites Aufziehen geschützt. Wenn der Überschlagmechanismus400 betätigt wird, rotiert die Zahnkranzkurvenfläche464 ausser Eingriff mit dem Schutzarm468 gegen zu weiteres Aufziehen und erlaubt dem Benutzer, wieder erneut den Rotations-Antriebsmechanismus430 aufzuziehen. - Der Federschutzmechanismus
460 dient weiterhin dazu, ein Freisetzen der auf die Hauptfeder440 aufgebrachten Vorspannung zu verhindern (d. h., Schutz gegen Entspannung), welche aufgebaut wird, wenn das Spielzeugfahrzeug10 montiert wird. Die Kurvenausnehmung466 des Zahnkranzes (vgl. insbesondere3 und9 ) ist mit einem Stift472 an dem zweiten Schwingtürelement470 in Eingriff. Wenn die Vorderkarosserie100 relativ zur Hinterkarosserie200 rotiert, rotiert der Zahnkranz462 unter der Einwirkung des Aufziehzahnrades448 auf der Hauptwelle432 . Bei einer bevorzugten Ausführung rotiert der Zahnkranz462 , wenn die Vorderkarosserie100 drei Zyklen aus einem vollständig aufgezogenen Zustand rotiert, in eine Position, in welcher die zweite Schwingtür470 aus einer ersten Position470a in eine zweite Position470b (vgl.9 ) bewegt wird (über eine Bewegung des Stiftes472 , der sich in der Kurvenausnehmung466 des Zahnkranzes bewegt). In dieser zweiten Position470b hindert die zweite Schwingtür470 das Sperrelement424 daran, sich aus dem Eingriff mit dem Wellenscheibenanschlag456 (d.h., aus der Position424a ) heraus zu bewegen. Somit wird die Wellenscheibe450 daran gehindert, weiter zu rotieren, und der Rotations-Antriebsmechanimus430 wird daran gehindert, sich weiter zu entspannen. Wenn der Rotations-Antriebsmechanismus430 aufgezogen wird, rotiert der Zahnkranz462 und die zweite Schwingtür470 wird ausser Eingriff mit dem Sperrelement424 bewegt, wenn der Stift472 der Kurvenausnehmung466 des Zahnkranzes folgt. - Das Fahrzeug
10 kann beispielsweise aus Kunststoff oder jedem anderen geeigneten Material wie Metall oder Verbundmaterial hergestellt werden. Aus der vorliegenden Offenbarung ergibt sich für jeden Fachmann die Möglichkeit, die Dimensionen des dargestellten Spielzeugfahrzeuges10 zu variieren, beispielsweise indem Komponenten des Spielzeugfahrzeuges kleiner oder grösser im Vergleich mit den anderen Komponenten gemacht würden. Das Fahrzeug10 ist vorzugsweise in der Lage, sich zu überschlagen, wenn es sich auf dem Boden bewegt oder wenn es sich in der Luft befindet (beispielsweise während eines Satzes von einer Rampe). - Das Spielzeugfahrzeug
10 wird vorzugsweise durch Funksignale (drahtlos) von einer Fernsteuerung gesteuert. Jedoch können auch andere Steuerungsarten verwendet werden einschliesslich solcher mit Leitungen und andere drahtlose Steuerungen (z. B. Infrarot, Ultraschall und/oder stimmaktivierte Steuerungen) und dgl. - Eine bevorzugte Ausführung einer Fernsteuerung
500 zur Verwendung mit der Erfindung ist in den11 und12 dargestellt. Die Fernsteuerung500 umfasst vorzugsweise ein mehrteiliges Gehäuse, welches ein linkes und ein rechtes Teil510 ,520 aufweist. Linkes und rechtes Teil510 ,520 werden vorzugsweise jeweils von einem oberen Gehäuse516 ,528 und einem unteren Gehäuse512 ,524 gebildet. Ein linker Knopf540 ist vorzugsweise im linken Teil510 angebracht; ein rechter Wippenschalter526 ist im rechten Teil520 angebracht. Eine Antenne530 kann vorgesehen sein, um Signale von (und/oder zu) der Fernsteuerung500 zu empfangen (oder zu senden). - Wie in
11 dargestellt, sind linkes Teil und rechtes Teil510 ,529 vorzugsweise gegeneinander schwenkbar. Ein Schalter540 ist vorzugsweise innerhalb der Fernsteuerung500 angebracht. Der Schalter540 spricht vorzugsweise auf das Verschwenken von linkem und rechtem Teil510 ,520 an. Der Fernsteuerung500 umfasst ebenfalls vorzugsweise eine Schaltungsanordnung550 , um beispielsweise Inputs vom Schalter540 , dem linken Knopf540 und dem rechten Wippenschalter526 zu verarbeiten und Signale zum und vom Spielzeugfahrzeug10 zu senden und zu empfangen. Vorzugsweise steuert die Betätigung des Schalters540 , des linken Knopfes540 und des rechten Wippenschalters526 einzeln oder im Zusammenwirken den Betrieb des Spielzeugfahrzeuges10 und des Überschlagmechanismus400 . - Bei einer bevorzugten Ausführung ist die Fernsteuerung
500 so ausgebildet, dass ein Drücken des linken Knopfes514 den Antriebsmotor310 des Spielzeugfahrzeugs10 aktiviert, um das Spielzeugfahrzeug vorwärts zu fahren. Ein Drücken des rechten Wippenschalters526 aktiviert den Motor in der Lenk-Baugruppe170 , um das Spielzeugfahrzeug10 zu lenken. Ein Verschwenken des linken und des rechten Teils510 und520 gegeneinander betätigt den Schalter540 , kehrt den Antrieb des Antriebsmotors310 um und aktiviert dementsprechend den Überschlagmechanismus400 . - Es bedarf keiner Erläuterung, dass die Fernsteuerung
500 aus verschiedenen Materialien hergestellt und modifiziert werden kann, um zusätzliche Schalter und/oder Knöpfe aufzuweisen. Es bedarf ferner keiner Erläuterung, dass verschiedene andere Arten von Steuerungen einschliesslich nicht verschwenkbarer Standardsteuerungen verwendet werden können, um den Betrieb des Spielzeugfahrzeuges gemäss der Erfindung einschliesslich der Aktivierung des Überschlagmechanismus zu steuern. - Dem Fachmann ist klar, dass, wenngleich die vorstehend erörterten Ausführungen sich auf die Betätigung des Überschlagmechanismus
400 beziehen, wenn das Spielzeugfahrzeug10 rückwärts fährt, andere Betriebsarten verwendet werden könnten. Z. B. könnte der Überschlagmechanismus betätigt werden, wenn das Fahrzeug vorwärts fährt oder durch Aktivieren eines besonderen Schalters an einer Fernsteuerung oder dadurch, dass das Spielzeugfahrzeug10 über einen Betätiger fährt, welcher durch einen Sensor und einen Schaltkreis am Spielzeugfahrzeug10 erfasst wird. - Wenngleich die Erfindung hier im Zusammenhang mit den bevorzugten vierrädrigen Ausführungen beschrieben ist, könnte die Erfindung auch ein Fahrzeug mit drei Rädern oder mehr als vier Rädern umfassen.
- Für den Fachmann ist weiterhin klar, dass an den vorstehend beschriebenen Ausführungen Änderungen durchgeführt werden könnten, ohne das breite erfinderische Konzept derselben zu verlassen. Die Erfindung soll somit nicht auf die besonderen offenbarten Ausführungen beschränkt sein; vielmehr sollen auch Modifikationen umfasset sein, welche innerhalb des Gedankens und des Bereiches der Erfindung liegen.
Claims (13)
- Spielzeugfahrzeug (
10 ) mit einer Fahrzeugkarosserie mit einem vorderen Teil (100 ) und einem hinteren Teil (200 ) und einer Längsachse (434 ), die sich durch vorderes Teil und hinteres Teil erstreckt, wenigstens einem Hinterrad (250 ), welches mit dem hinteren Teil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet ist, dass es wenigstens teilweise den hinteren Teil trägt, einem ersten Elektromotor (310 ), der antriebsmässig mit dem wenigstens einen Hinterrad verbunden ist, wenigstens einem Vorderrad (150 ), welches mit dem vorderen Teil verbunden und am Fahrzeug so angeordnet ist, dass es wenigstens teilweise den vorderen Teil trägt, einer elektrisch betriebenen Lenk-Betätigungseinrichtung (172 ), welche am vorderen Teil angebracht und antriebsmässig mit dem wenigstens einen Vorderrad verbunden ist, um das we nigstens eine Rad zu rotieren, um das Spielzeugfahrzeug zu lenken, und einem federbeaufschlagten Überschlagmechanismus (400 ), der vorderes Teil und hinteres Teil miteinander verbindet, um das vordere Teil der Fahrzeugkarosserie um wenigstens 360° gegenüber dem hinteren Teil der Fahrzeugkarosserie um die Längsachse selektiv zu überschlagen. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, bei welchem der federbeaufschlagte Überschlagmechanismus weiterhin einen Auslösemechanismus (
410 ), einen Rotations-Antriebsmechanismus (430 ) und einen Feder-Schutzmechanismus (460 ) aufweist. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 2, bei welchem der Rotations-Antriebsmechanismus umfasst: eine Hauptwelle (
432 ), die sich sowohl durch den vorderen Teil als auch durch den hinteren Teil des Spielzeugfahrzeuges entlang der Längsachse erstreckt, eine Hauptfeder (440 ), die betriebsmässig zwischen der Hauptwelle und einem von vorderem Teil und hinterem Teil verbunden ist, ein Aufziehzahnrad (448 ), welches fest mit der Hauptwelle verbunden ist, eine Wellenscheibe (450 ), die fest mit der Hauptwelle verbunden und in lösbarem Eingriff mit dem Auslösemechanismus ist, und bei Wegfall des Eingriffs des Auslösemechanismus mit der Wellenscheibe letztere und die Hauptwelle freigesetzt sind, um den vorderen Teil in Bezug auf den hinteren Teil des Spielzeugfahrzeuges um die Hauptwelle unter der Einwirkung der Hauptfeder zu rotieren. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 3, bei welchem der Auslösemechanismus weiterhin umfasst: ein Sperrelement (
424 ), welches lösbar mit der Wellenscheibe des Rotations-Antriebsmechanismus in Eingriff ist, eine erste Schwingtür (424 ), die mit dem Sperrelement in Eingriff ist, eine Gleitplatte (420 ), die linear bewegbar angebracht und mit der ersten Schwingtür in Eingriff ist, einen Auslöser (418 ), welcher einmal pro voller Rotation des Auslösers einmal mit der Gleitplatte in Eingriff ist, und der Eingriff des Auslösers mit der Gleitplatte eine lineare Bewegung der Gleitplatte bewirkt und die lineare Bewegung der Gleitplatte ihrerseits eine Rotation der ersten Schwingtür bewirkt, deren Rotation ihrerseits die erste Schwingtür ausser Eingriff mit dem Sperrelement bewegt, und es dem Sperrelement ermöglicht, sich ausser Eingriff mit der Wellenscheibe zu bewegen und so dem Rotations-Antriebsmechanismus ermöglicht, den vorderen Teil der Fahrzeugkarosserie gegenüber dem hinteren Teil des Fahrzeuges zu rotieren. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 4, bei welchem nach einer Umdrehung von 360° des vorderen Teiles gegenüber dem hinteren Teil die Schwingtür mit dem Sperrelement wieder in Eingriff kommt und das Sperrelement in einen Eingriff mit der Wellenscheibe bewegt wird, und eine weitere Rotation des vorderen Teils gegenüber dem hinteren Teil verhindert.
- Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 4, bei welchem der Auslösemechanismus mit dem wenigstens einen Hinterrad verbunden ist und die Rotation des wenigstens einen Hinterrades, welche der Rückwärtsbewegung des Spielzeugfahrzeuges entspricht, den Betrieb des Rotations-Antriebsmechanismus auslöst, um den vorderen Teil des Fahrzeuges gegenüber dem hinteren Teil zu rotieren.
- Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 3, bei welchem der Feder-Schutzmechanismus umfasst: einen Zahnkranz (
462 ) in Getriebeeingriff mit dem Aufziehzahnrad, eine Kurvenausnehmung (466 ), die an einer ersten Stirnseite des Zahnkranzes angeordnet ist, eine Schwingtür (470 ), die mittels eines Stiftes (472 ) mit der Kurvenausnehmung in Eingriff ist, der integraler Teil der Schwingtür und in die Kurvenausnehmung eingeführt ist, und, wenn der Zahnkranz um ein vorherbestimmtes Ausmass rotiert ist, die Schwingtür in einen Eingriff mit dem Sperrelement des Auslösemechanismus rotiert wird und ein weiterer Betrieb des Rotations-Antriebsmechanismus zwecks Rotation des vorderen Teiles es Spielzeugfahrzeuges gegenüber dem hinteren Teil des Fahrzeuges durch Einwirken des Auslösemechanismus verhindert wird. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 7, bei welchem der Feder-Schutzmechanismus weiterhin umfasst: eine Kurvenfläche (
464 ), die an einer ersten Stirnseite des Zahnkranzes angeordnet ist, einen Schutzarm (468 ) gegen zu weites Aufziehen, welcher zwecks Zustandekommen eines Eingriffs mit der Kurvenfläche beaufschlagt ist, und, wenn das Kurvengetriebeteil um ein vorher bestimmtes Ausmass durch einen Benutzer, welcher die Hauptfeder des Spielzeugfahrzeuges aufzieht, rotiert wird, der Schutzarm gegen zu weites Aufziehen in einen Eingriff mit der Wellenscheibe rotiert und ein weiteres Aufziehen der Hauptfeder des Spielzeugfahrzeuges verhindert wird. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1 in Kombination mit einer Fernsteuereinrichtung (
500 ), die so ausgebildet ist, dass sie selektiv Bewegungen des Spielzeugfahrzeuges und Aktivierung des Rotations-Antriebsmechanismus steuert. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 9, bei welcher die Fernsteuereinrichtung ein Gehäuse mit einem linken Teil (
510 ) und einem rechten Teil (520 ) aufweist und der linke Teil und der rechte Teil gegeneinander schwenkbar sind, um einen Betrieb des Spielzeugfahrzeuges zu steuern. - Kombination des Anspruches 10, wobei die Fernsteuerungseinrichtung weiterhin einen ersten elektrischen Schalter (
514 ) und einen zweiten elektrischen Schalter (526 ) umfasst und der erste Schalter die Vorwärtsbewegung des Spielzeugfahrzeuges und der zweite Schalter das Lenken des Spielzeugfahrzeuges steuert. - Kombination des Anspruches 10, bei welcher die Fernsteuerungseinrichtung weiterhin einen elektrischen Schalter (
540 ) umfasst, der so ausgebildet ist, dass er Zustände mittels Schwenkbewegung der Gehäuseteile gegeneinander ändert, um ein Steuersignal an das Spielzeugfahrzeug auszulösen. - Kombination des Anspruches 12, bei welcher das Steuer signal eine Rückwärtsbewegung des Spielzeugfahrzeuges bewirkt.
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