DE1150012B - Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur Fernbedienung - Google Patents
Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur FernbedienungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H30/00—Remote-control arrangements specially adapted for toys, e.g. for toy vehicles
- A63H30/02—Electrical arrangements
- A63H30/04—Electrical arrangements using wireless transmission
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- A63H11/00—Self-movable toy figures
- A63H11/10—Figure toys with single- or multiple-axle undercarriages, by which the figures perform a realistic running motion when the toy is moving over the floor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur Fernbedienung nach Patent
1 033 572. In diesem Patent ist eine Einrichtung zur Fernbedienung, insbesondere von Kinderspielzeugen,
z. B. Fahr- oder Schwimmspielzeugen, gezeigt, bei 5 denen zwei Schaltvorgänge oder Schaltfolgen durch
Fernbedienung steuerbar sind. Die Einrichtung nach dem Hauptpatent arbeitet mit verschieden langen
Steuerimpulsen und ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung mit einem in einem Drehsinn
drehbaren Stellglied, das nach Beendigung eines kurz dauernden Steuerimpulses rückläufig in die Ausgangsstellung
zurückkehrt und dabei einen ersten Schaltvorgang oder eine erste Schaltfolge betätigt
und das während eines lang andauernden Steuerimpulses einen von dem ersten unabhängigen zweiten
Schaltvorgang oder eine zweite Schaltfolge betätigt, verbunden ist, wobei eine am Stellglied exzentrisch angebrachte
Rückstellfeder jeweils die Rückführung in die Ausgangsstellung bewirkt.
Die Zusatzpatentanmeldung bezieht sich nun auf eine Anwendung dieser Einrichtung zur Fernbedienung.
Die Verwendung fahrbarer Plattformen, auf die Figuren, z. B. Puppen, Tiere od. dgl., aufstellbar sind,
ist an sich bekannt. Die Fortbewegung dieser Plattformen erfolgt jedoch durch Ziehen oder Schieben
derselben durch den Benutzer in die gewünschte Richtung. Es ist weiterhin bekannt, in die Plattformen,
auf denen die Figuren stehen, Triebwerke ein- oder anzubauen. Jedoch besteht bei diesen Ausführungsformen
der Nachteil, daß die Lenkeinrichtung manuell vor Beginn der Fahrbewegung einzustellen
ist und die als Träger der Figuren dienenden Plattformen, die einmal eingestellte Fahrtrichtung unverändert
beibehalten.
Hier schafft die Erfindung Abhilfe dadurch, daß diese Einstellungen für die verschiedenartigen Fahrbewegungen
durch eine Fernsteuerung, insbesondere durch eine drahtlose Fernsteuerung erfolgt. Dabei ist
das Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur Fernbedienung nach dem Patent 1033 572 ausgerüstet
und dadurch gekennzeichnet, daß auf sein Fahrgestell Menschen- oder Tierfiguren aufgesetzt sind und das
Fahrgestell ganz oder teilweise durch die Figuren selbst bzw. deren Kleidungsstücke verdeckt ist. Das
Fahrgestell kann dabei als Plattform ausgebildet sein und mit zwei gleichachsig angeordneten Antriebsrädern
ausgerüstet werden sowie mindestens eine Laufrolle aufweisen, die in einem drehbar an der
Plattform angeordneten Bügel geführt ist. Auch kann zur besseren Überwindung von Unebenheiten auf
Fahrspielzeug
mit einer Einrichtung zur Fernbedienung
mit einer Einrichtung zur Fernbedienung
Zusatz zum Patent 1033 572
Anmelder:
Max Ernst, Nürnberg, Lohengrinstr. 14
Max Ernst, Nürnberg, Lohengrinstr. 14
Max Ernst, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dem Laufboden das Fahrgestell als Plattform ausgebildet sein und mit Laufketten ausgerüstet werden,
die über Trieb- und Umlenkräder laufen.
Es ist ohne weiteres möglich, dem Fahrspielzeug die äußere Form eines Traktors, Autos od. dgl. zu
verleihen. Auch kann die Plattform Abstandshalter zur Wahrung des lichten Raumes um die Antriebsräder
und Laufrollen aufweisen, wodurch verhindert wird, daß die Spielfigur, z. B. die Puppe, über ihr
eigenes Kleid fährt und dadurch umfällt.
Als Stromquelle des Antriebsmotors und der Fernsteuereinrichtung dienen vorwiegend Batterien. Zum
Halten der Puppe bzw. der auf der Plattform aufgestellten Figuren kann ein Halteglied, ζ. Β. ein
Haltering vorgesehen sein, der die Figuren umfaßt und mit der Plattform durch Streben od. dgl. verbunden
ist, oder das Halteglied wird durch ein lösbares Klemmglied aus elastischen Werkstoffen gebildet,
das Teile der Figuren pressend mit der Plattform verbindet.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Plattform mit aufgestellter Puppe entsprechend einer Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Plattform entsprechend einer anderen Ausführungsform nach der Erfindung mit aufgestellter
Clownfigur,
Fig. 3 eine Plattform mit aufgestellter Puppe entsprechend einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 4 eine Unteransicht der Fig. 3.
In der Fig. 1 ist mit 1 die fahrbare Plattform und mit 2 eine auf dieser aufgestellte Puppe üblicher Aus-
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bildung bezeichnet. Im Inneren der Plattform! ist ein an sich bekannter Antriebsmotor sowie eine Fernsteuereinrichtung
angeordnet. Die beiden Antriebsräder 3 der Plattform 1 stehen über Getrieberäder 4
und 5 sowie die Welle 6 mit ihrem Antrieb in Verbindung. Die Antriebsräder 3 sind zur Erzielung von
Geradeausfahrten der Plattform 1 gleichzeitig und zur Erzielung von Kurvenfahrten einzeln mit ihrem
Antriebsmotor kraftschlüssig verbunden. Wie die Fig. 1 weiter zeigt, ist die Plattform 1 mit Laufrollen
7 versehen, die in bei 8 abgewinkelten Bügeln 9 geführt sind. Mittels der Zapfen 10 sind die
Bügel 9 in an der Plattform 1 befestigten Lagerkörpern 11 drehbar gehalten. Die Lagerkörper 11
sind in dem in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel durch U-förmig gebogene Blechformteile gebildet.
Auf der Oberseite 12 der Plattform 1 sind als Stromquelle dienende Batterien 13 aufgesetzt, die
über elektrische Leiter 14, 15 mit dem im Inneren der Plattform 1 befindlichen Antriebsmotor sowie der ao
Fernsteuereinrichtung verbunden sind. Auf der Oberseite 12 der Plattform 1 ist der Behälter 16 lösbar befestigt,
der den Empfängerteil der Fernsteuereinrichtung aufnimmt. Die Befestigung des Behälters 16 mit
der Plattform erfolgt durch druckknopfartige Verbindungsteile 17,18. Zur Sicherung der auf der Plattform
1 aufgestellten Puppe 2 gegen Umfallen ist der im Abstand von der Oberseite 12 der Plattform angeordnete
Ringkörper 19 vorgesehen, der durch Streben 20 mit der Plattform 1 fest verbunden ist. Die
Puppe 2 trägt, wie die Fig. 1 weiterhin zeigt, das Kleid 21, daß sich bis annähernd zur Aufstellfläche
der Plattform 1 erstreckt und dabei die Plattform, die Batterien und den Behälter vollkommen, die
Laufrollen? und die Antriebsräder3 zum größten
Teil abdeckt. Mit 22 ist die am Behälter 16 befestigte Antenne bezeichnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 dient die Plattform 1 als Träger der Clownfigur 23. Das Fahrwerk
der Plattform 1 weist beiseitig angeordnete Laufketten 26 auf, die um mit Zähnen 28 versehene
Triebräder 24 und Umlenkräder 25 herumgelegt sind. Zur Erzielung von Fahrbewegungen wird das Drehmoment
über die Wellen 6, Ritzel 5, Getrieberäder 4 auf die Triebräder 24 und weiter auf die Laufketten
26 übertragen. Durch wahlweises Stillsetzen einer der beiden Laufketten 26 sind Kurvenfahrten der Plattform
und der aufgestellten Figur erzielbar. Der Empfängerteil der Fernsteuereinrichtung ist ebenfalls in
einem Behälter 16 untergebracht, der über Druckknöpfe 17, 18 mit der Plattform 1 lösbar verbunden
ist. Die Batterien 13 sind, wie die Fig. 2 weiter zeigt, in dem kofferähnlichen Gehäuse 27 untergebracht
und über die elektrischen Leiter 14, 15 mit dem Antriebsmotor und der Fernsteuereinrichtung im
Innern der Plattform 1 verbunden. Der Körper der aufgestellten Fig. 23 ist durch den Ring 19 umfaßt,
der durch Streben 20 im Abstand von der Oberseite der Plattform 1 gehalten und an dieser befestigt ist.
Der Behälter 16 kann, wie das Ausführungsbeispiel zeigt, durch Anordnung eines Überzuges in Form
einer Tierfigur ausgebildet sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 weist die Plattform die Form eines Traktors auf. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel nimmt der Fahrzeugkörper 29 den Antriebsmotor und die Fernsteuereinrichtung
und die als Stromquelle dienenden Batterien auf. Zu beiden Seiten des Fahrzeugkörpers 29
erstrecken sich Aufstellflächen 30, auf die die Puppe 2 aufstellbar ist. Die Aufstellflächen 30 sind
durch Bänder 31 aus elastischem Werkstoff übergriffen, die die Füße 32 zur Halterung der Puppe 2
auf dem Fahrspielzeug pressend gegen die Aufstellflächen 30 halten. Die aus elastischem Werkstoff bestehenden
Bänder 31 sind mittels der Öse 33 fest am Fahrzeugkörper und mittels des Hakens 34 lösbar an
den Aufstellflächen angebracht. Mit 35 sind Abstandshalter bezeichnet, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel
durch Drahtformteile gebildet sind und das Auffahren auf die annähernd bis zur Aufstellfläche
des Fahrzeugkörpers reichenden Kleidungsstücke verhindern. Die Befestigung der Bänder 31 an
den Aufstellflächen 30 erfolgt durch Eingreifen der Haken 34 in die Aussparungen 40 der Aufstellflächen.
Zur Abdeckung der Getrieberäder 4, 5 sind Schutzbleche 39 vorgesehen, die mit einem Ende an
den Aufstellflächen 30 und mit dem anderen Ende an den rückwärtigen Abstandshaltern 35 angreifen. Mit
16 ist der lösbar an dem Fahrzeugkörper 29 angebrachte Behälter bezeichnet, der den Empfängerteil
des Fahrspielzeuges aufnimmt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist die Verwendung einer Laufrolle? vorgesehen, die im
Bügel 8 gehalten und um die Achse 10 drehbar mit dem Fahrzeugkörper 29 verbunden ist. Die Laufrolle
7 ist, wie aus der Fig. 4 erkennbar, in der Mittelebene des Fahrspielzeuges angeordnet. Die Antriebsräder
3 sind mit den Getrieberädern 4 durch die Hohlwellen 36 verbunden, die um die gemeinsame
Achse 38 drehbar sind. Die Ritzel 5 stehen über Wellen 6 mit Getrieberädern 37 in Verbindung, die
mittels der Fernsteuereinrichtung wahlweise gemeinsam mit dem Antriebsmotor kuppelbar oder zur Erzielung
von Kurvenfahrten einzeln vom Antriebsmotor trennbar sind. Wie aus der Fig. 4 weiter ersichtlich,
ist das als Träger der Puppe dienende Fahrspielzeug von dem Kleid 21 ringsum umgeben.
Claims (8)
1. Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur Fernbedienung nach Patent 1033 572, dadurch
gekennzeichnet, daß auf sein Fahrgestell Menschen- oder Tierfiguren aufgesetzt sind und das
Fahrgestell ganz oder teilweise durch die Figuren selbst bzw. deren Kleidungsstücke verdeckt ist.
2. Fahrspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell als Plattform
ausgebildet ist, die mit zwei gleichachsig angeordneten Antriebsrädern ausgerüstet ist, sowie mindestens
eine Laufrolle aufweist, die in einem drehbar an der Plattform angeordneten Bügel
geführt ist.
3. Fahrspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell als Plattform
ausgebildet ist, die mit Laufketten ausgerüstet ist, die über Trieb- und Umlenkräder laufen.
4. Fahrspielzeug nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß es die äußere Form eines
Traktors, Autos od. dgl. hat.
5. Fahrspielzeug nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform
Abstandshalter (35) zur Wahrung des lichten Raums um die Antriebsräder und Laufrollen
aufweist.
6. Fahrspielzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Stromquelle des Antriebsmotors und der Fernsteuereinrichtung Batterien (13)
dienen.
7. Fahrspielzeug nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der
Plattform (1) aufgestellten Figuren (2, 23) durch ein Halteglied, z. B. einen Haltering (19), umfaßt
sind, der mit der Plattform (1) durch Streben (20) od. dgl. verbunden ist.
8. Fahrspielzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (31) durch ein
lösbares Klemmglied aus elastischem Werkstoff gebildet ist, das Teile der Figuren pressend mit
der Plattform verbindet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Siegfried Jahn, Einfache Fernschaltung, Fernsteuerung und Fernübertragung, 2. Auflage 1956, S. 61 bis 76.
Siegfried Jahn, Einfache Fernschaltung, Fernsteuerung und Fernübertragung, 2. Auflage 1956, S. 61 bis 76.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
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| DEE13845A DE1150012B (de) | 1957-03-20 | 1957-03-20 | Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur Fernbedienung |
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| GB208558A GB841177A (en) | 1957-03-20 | 1958-01-21 | A remote-controlled carriage for supporting toy figures |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEE13845A DE1150012B (de) | 1957-03-20 | 1957-03-20 | Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur Fernbedienung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1150012B true DE1150012B (de) | 1963-06-06 |
Family
ID=7068674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEE13845A Pending DE1150012B (de) | 1957-03-20 | 1957-03-20 | Fahrspielzeug mit einer Einrichtung zur Fernbedienung |
Country Status (3)
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| FR2574674B1 (fr) * | 1984-12-19 | 1987-02-27 | Boillon Pierre | Patins a roulettes miniatures electriques |
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1957
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1958
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- 1958-01-21 GB GB208558A patent/GB841177A/en not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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| GB841177A (en) | 1960-07-13 |
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