DE2036933A1 - Ohmsches Kontaktsystem für Festkörper-Halbleitereinrichtungen - Google Patents
Ohmsches Kontaktsystem für Festkörper-HalbleitereinrichtungenInfo
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Description
DR. BERG DIPL.-ING. STAPF
8 MÜNCHEN 2, HILBLESTRASSE 2O
Unser Zeldien 19 767 Datum
24, JuU 1970
MOFSANTO COMPANY, St. Louis, Missouri, U.S.A.
Ohmsches Kontaktsystem für Pestkörper-Halbleiterein-
richtungen
Die Erfindung betrifft Ohmsche Kontaktsysteme für die
Rückseite von Licht emittierenden Pestkörperdioden (kurz
bezeichnet als LED).
Nach neueren wie auch nach früheren Verfahren werden
verschiedene Metalle oder Legierungen zur Bildung Ohmscher Kontakte mit den n- oder p-Bereichen einer HaTbleitereinrichtung
verwendet. In einigen Fällen ist es bei Ohmschen Kontaktmaterialien erforderlich, an der HaIb-
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leitereinrichtung zu löten. Andere- Ohmsche Kontakte wurden
während des Wachstums des Halbleiterkristalls ausgebildet. Wieder ein anderes System beruht darauf, daß hoher
Druck angewendet wird, um das Kontaktmaterial an dem ' Halbleiter zu befestigen.
Bestimmte Nachteile bei einigen Ohmsehen Kontaktsystem nach dem Stand der Technik sind mit der Anwendung hoher
Temperaturen oder Drücke oder der Verwendung von Kontaktmaterialien, welche die elektrischen Eigenschaften des
Kristalls nachteilig beeinflussen, verbunden. Andere Probleme bei Ohmsehen Kontakten nach dem Stand der Technik
betreffen eine schlechte Haftung an dem oder einen schlechten Kontakt mit dem Halbleiterkristall, was zu unregelmäßiger
Leistungsfähigkeit und/oder Ausfall der Einrichtung führt.
Die Erfindung schafft ein rückseitiges Ohmsches Kontaktsystem
für Pestkörper-Halbleitereinrichtungen, welches keinen mit hoher Lottemperatur oder hohem Druck verbundenen Kontaktiervorgang erfordert, und welches eine zusammenhängende
Verbindung mit dem Halbleiterkristall schafft.
Weiter schafft die Erfindung einen hervorragenden Ohmschen Kontakt an der Rückseite von monolithischen, Licht emit-
. - 3 - ■ ■
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tierenden 3?estkörper-Planardioden und Anordnungen von innen.
Gemäß Erfindung wird der Ohmsche Kontakt an Hallsleitermaterialien von n-leitfähigkeit vorgesehen, indem eine
Mehrzahl von Schichten von Bestandteilen des Kontaktsystems aufeinanderfolgend an dem Halbleiter vorgesehen
wird, und zwar gewöhnlich an dessen Rückseite, gleichgültig, Qt es sich um einzelne Dioden oder Anordnungen
von ihnen handelt. Bei einer Ausführungsform wird zuerst
eine Schicht von Zinn auf den Halbleiter aufgedampft. Darauf folgt dann ein aufgedampfter Goldfilm. Dieser Aufbau
wird dann erhitzt, damit das Zinn und das Gold mit dem Halbleiter verschmelzen und auf diese Weise in ihm
einenN+-Bereich bilden. Danach wird der legierte Aufbau
mit einer Schicht von Nickel plattiert, auf welche danach
eine Schicht von Gold aufgedampft wird. Der ganze Aufbau wird dann erhitzt, um das Nickel und das Gold mit den
Bestandteilen des N+-Bereichs des Halbleiterkristalls
zu verschmelzen. Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden die verschiedenen Schichten von Zinn,
Gold, Nickel und Gold alle aufgebracht, bevor der Aufbau zur Bildung des N+-Bereichs des Halbleiters und einer mit
ihm in Kontakt befindlichen nickelreichen Schicht legiert wird. Der für die Verwendung mit entweder einer
einzelnen Diode oder einer Anordnung von ihnen legierte
. ·; ■;■■'■ - 4 -
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Aufbau wird dann oben auf einer Vorform einer Gold/Epoxyharz-Mischung
angeordnet, welche wiederum auf einem goldplattierten Basismaterial oder Hauptstück oder wahlweise
auf einer mit Gold/Palladium siebbedruckten Grundplatte wie etwa aus Aluminiumoxyd angeordnet ist. Die
ganze Anordnung wird dann erhitzt, um den Halbleiterkristall mit der Grundplatte zu verbinden. Elektrische Leitungen
werden entweder direkt an der P-Fläche oder an einem Metallkontakt an der P-Fläche der Einrichtung und an
der goldplattierten Grundplatte angebracht. Nach dem Anbringen der Leitungen wird die Einrichtung mit einer Linse
versehen und ist dann für den Betrieb fertig.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
von ihr und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Verfahrensdiagramm, wobei im
Querschnitt eine Licht emittierende Halbleiter-Festkörperdiode gemäß Erfindung, welche einen Ohmschen Kontaktaufbau
gemäß Erfindung aufweist, in aufeinanderfolgenden Fertigungsstufen gezeigt ist.
Fig. 2 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer abgewandelten Form der in Fig. 1D gezeigten,
Licht emittierenden Diodeneinrichtung, bei welcher der metallische Ohmsche Kontakt direkt an der p-Fläche des
— 5 _.
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Halbleiterkristalls ohne eine Zwischenschicht aus Siliciumdioxyd
vorgesehen ist und "bei welcher der Ohmsehe Kontakt gemäß Erfindung an der Rückseite des Kristalls angebracht ist.
Pig. 5 zeigt eine schematische Querschnittsansicht
einer weiteren Ausführungsform einer licht emittierenden Diodeneinrichtung, bei welcher das ursprüngliche Substrat,
auf welchem ein epitaxialer PiIm aufgebracht wurde, an
einer Einrichtung gehalten ist, welche mit dem rückseitigen
Ohmschen Kontakt gemäß Erfindung versehen ist.
Pig. 4 zeigt eine schematische Querschnittsansicht einer abgewandelten Ausführungsform der in Pig. 3 gezeigten,
Licht emittierenden Diodeneinrichtung, bei welcher der metallische Kontakt direkt auf der P-Oberflache
des Halbleiterkristalls ohne eine Zwischenschicht aus
Silieiumdioxyd vorgesehen ist.
Nachfolgend wird auf Pig. 1 Bezug genommen. Der in Pig.1A
gezeigte Aufbau ist eine Halbleitereinrichtung, welche zur Anbringung eines rückseitigen Ohmschen Kontakts gemäß Erfindung vorbereitet ist. Bei dieser Ausführungsform ist ein Gallium-Arsenid-Phosphid-Kristall mit n-Leitfähigkeit
mit 1 bezeichnet. Der Kristall ist durch folgende Größen gekennzeichnet; er besitzt einen Phos-
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phorgehalt im Bereich von 30$ bis 50$, eine irägerkonzentration
von I1O χ 1016 bis 1,0 χ ΙΟ18 Iräger/ccm von
!Tellur, eine Beweglichkeit über.1300 cm2/Vsec, einen spezifischen
Widerstand von etwa 0,028 Ohm-cm und eine Versetzungsdichte - im Amerikanischen mit dislocation density
bezeichnet - (dieser Begriff betrifft Fehler im Pestkörper-KrIstallaufbau)
von weniger als 2000/om2. Die Kristalldicke
beträgt von 0,15 bis 0,2 mm» Das in diesem Beispiel
verwendete Gallium-Arsenid-Phosphid-Plättchen hat man vorher epitaxial auf einem Substrat eines einzelnen n-GaAs-Kristalls
wachsen lassen, welcher mit Tellur dotiert wurde und einen spezifischen Widerstand im Bereich von 0,001 bis 0,005 Ohm-cm
besitzt. Nachdem die Gallium-Arsenid-Phosphid-Schichtfür die
Verbindung mit der Leitung in der unten beschriebenen Art und Weise vorbereitet wurde, wird das GaAs-Substrat duroh Schleifen
bzw. Läppen entfernt, und es wird der rückseitige Ohmsche
Kontakt in der hierin beschriebenen Weise angebracht·
Im Kristall 1 ist ein Plächenbereich 2 mit p-Leitfähigkeit
ausgebildet, in welchen Zink-Arsenid bei 8000C 50
Minuten lang diffundiert wurde, um einen p-Bereich mit einer pn-Grenzschichttiefe von 0,006 mm zu bilden. Bei
einer Ausführungsform weist die für den Zink-Arsenid-Diffusionsvorgang
verwendete Diffusionsmaskff (nicht gezeigt) eine Schicht von auf dem Gallium-Arsenid-Phosphid-Kristall
niedergeschlagenem Siliciumdioxyd auf, über der
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sich eine Schicht von mit Phosphor dotiertem Siliciumdioxyd und eine weitere Schicht von Siliciumdioxyd befinden. Mittels eines herkömmlichen photolithographischen
Verfahrens - im Amerikanischen photoresist techniques genannt - wird ein Fenster mit der gewünschten geometrischen
Konfiguration geöffnet, um den Kristall der oben erwähnten Diffusion auszusetzen. Nach der Diffusion werden die
Diffusionsmaske und etwa 0,003 bis 0,004 nun des Grallium-Arsenid-Phosphids
durch einen ÄtzVorgang mit einem geeigneten Ätzmittel, z.B. einer Mischung aus Schwefelsäure
und Wasserstoffperoxyd, entfernt. Über der gereinigten
Oberfläche des Kristalls wird eine neue Schicht von Siliciumdioxyd
niedergeschlagen, und unter Anwendung eines photolithographischen Verfahrens (photosensitive resist
method) wird eine Maske verwendet, um ein Gebiet des p-Bereichs des Kristalls so abzugrenzen und durch Ätzen so
freizulegen, daß ein Teil des die pn-Übergänge an der Oberfläche des Kristalls überdeckenden Siliciumdioxyds belassen
wird. Danach wird eine Schicht von Aluminium über, die Oberfläche des· Kristalls aufgedampft, welche einen
Xontakt mit dem freiliegenden Bereich des p-Bereichs herstellt. Dann wird wieder unter Verwendung eines photolithographischen
Verfahrens (photosensitive resist techniques) eine Maske verwendet, um den Bereich.des Aluminiumkontakts auf die gewünschte Konfiguration zu begrenzen.Durch
Ätzen werden die Bereiche der Aluminiumschicht, welche
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nicht in den der gewünschten Aluminiumkontaktkonfiguration 4 entsprechenden Bereichen verwendet werden, entfernt.
Der damit erhaltene Halbleiteraufbau ist nunmehr
zum Aufbringen des rückseitigen Ohmschen Kontakts gemäß Erfindung bereit.
In Fig. 1B ist ein bevorzugter Ablauf bei der Aufschichtung
der rückseitigen Ohmschen Kontaktmaterialien gezeigt. Aufeinanderfolgend wird zuerst eine Schicht 5
von Zinn auf die Rückseite des Kristalls 1 aufgedampft und dann eine Schicht 6 von Gold auf die Zinnschicht
aufgedampft. Dann wird eine Schicht 7 von Nickel auf die erste Goldschicht plattiert und eine zweite Schicht 8
von Gold wird auf die Nickelschicht aufgedampft, um es vor Oxydation zu schützen. Dieser Mehrschichten-Kontaktaufbau
wird dann auf 4300C etwa 30 Minuten lang, oder ganz allgemein auf eine ausreichend hohe Temperatur er-}
hitzt, um die Metalle in den Schichten mit den Bestandteilen des Bereichs 1 mit η-Leitfähigkeit des Halbleiters
zu verschmelzen, und um einen Bereich 9 mit ^-Leitfähigkeit
und eine metallische Schicht 10 mit hohem Nickelgehalt zu bilden, wie dies aus Fig· 1C ersichtlich ist.
Gemäß einer Abwandlung der vorhergehenden Ausführungsfona werden die Zinnschicht 5 und die erste Goldschicht 6
(Fig. 1B) mit dem Kristall mit η-Leitfähigkeit bei etwa
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4-3O0O in einer Stickstoffatmosphäre verschmolzen, um den
n+-Bereich 9 zu bilden, wie er in Pig. 10 gezeigt ist.
Dann werden die ITiekelschicht 7 aufplattiert und die
Goldschicht 8 aufgedampft und wiederum erhitzt, um das Nickel und das Gold mit den Bestandteilen der n+-Schicht 9
zu verschmelzen und die nickelreiche Schicht 10, welche in
Fig. IC gezeigt ist, zu bilden.
Nach dem oben beschriebenen Legierungsvorgang wird der
Halbleiterkristall, auf welchem viele einzelne Dioden oder Anordnungen von Dioden ausgebildet sein können, eingeritzt und in einzelne Einheiten (Quader oder Würfel)
auseinandergebrochen. Entsprechend Pig. ID wird der Quader
dann mit einer Gold/Epoxyharz-Vorform 11 (unter dem Begriff
"Vorform" wird in der Anmeldung durchweg eine Einrichtung mit
sehr genauen Abmessungen verstanden, mittels welcher andere getrennt hergestellte Einrichtungen sehr genau zusammen gepaßt
werden können) auf einer Kovar-Grundplatte (Kovar ist
ein Warenzeichen für bestimmte Legierungen; siehe dazu Römpp Chemielexikon, 1966, Spalte 3432) 12, welche mit einer Goldschicht
13 plattiert ist, angebracht und erhitzt, um den Quader mit der Basis zu verbinden. Dann werden Goldleiter 14 und
15 oder ein anderes geeignetes Leitermaterial angebracht, wie dies aus Pig.ID. ersichtlich ist. Die Einrichtung wird
dann umhüllt und zweckmäßig mit einer Epoxyharzlinse (nicht
gezeigt) versehen.
Gemäß anderen Ausführungsformen nach der Erfindung kann
die Grundplatte oder Basis 12 verschiedene Leiter, Isola
toren oder Halbleiter aufweisen, welche mit verschiedenen Metallen oder Legierungen plattiert aind oder siebbedruokt
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- 10 -
- ίο -
und gebrannt sind. Bei einer bevorzugten AusfiiHiuhgsforffl:-
wird eine Aluminiumoxyd-Grundplatte verwendet, weichö;'mälteiner
Gold/Palladium-Legierung siebbedruckt und gebränn%»^
ist. Andere geeignete Plattier- oder Siebdruckmaterialien für die Grundplatte schließen verschiedene Metalle und Legierungen
wie etwa. Molybdän und/oder Mangan, Molybdän/ Gold usw. ein. Andere Vorformen wie etwa Legierungen von
verschiedenen Metallen, z.B. Gold/Silicium-, Zinn/Blei-,;
Gold/Germanium-Legierungen, können zweckmäßig verwendet werden. Es kann auch irgendein Plattier- oder Siebdruckmaterial
und Vorformmaterial verwendet werden,; welches in
der Lage ist, eine gute mechanische und elektrische Verbindung mit dem Halbleiterbauteil und der Grundplatte
oder dem Hauptstück zu schaffen.
Beispiel 2 :
In Pig. 2 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
" gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden auch die im Beispiel 1 angewendeten Verfahrensschritte zur Ausbildung
des rückseitigen Ohmschen Kontakts verwendet. Die Einrichtung wird jedoch auf andere Weise geändert, indem
der Metall-p-Flächenkontakt direkt auf die Oberfläche des
Kristalls aufgebracht wird. Die gewünschte Metallkontaktkonfiguration
wird wieder durch photolithographische Teü~h<
niken erreicht. In diesem Beispiel wird der Aluminiumkontakt 4-a mit irgendeiner Konfiguration im Mittelbereich
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des p-Bereichs 2 befestigt. Elektrische Leitungen 14-
und 15 aus Golddraht oder irgendeinem anderen zweckmäßigen
Material werden mit der Einrichtung verbunden, wonach die Einrichtung z.B. mit klarem Epoxyharz umhüllt wird
und für den Gebrauch fertig ist.
B e i s ρ i e 1 3
In Pig.3 ist eine weitere Ausführungsform gemäß Erfindung
gezeigt. Ein epitaxialer EiIm von GaAs-j..χ^χ (x=° ^is einschließlich
1)1 wird epitaxial auf einem Substrat von n-GaAs (welche die n- und n+-Schichten 16 bzw. 17 aufweist)
niedergeschlagen, wie auch schon im Beispiel 1. Bei dieser
Ausführungsform wird das GaAs-Substrat nicht durch Schleifen oder Läppen entfernt (seine Dicke kann jedoch
vermindert werden), es wird vielmehr als integraler Bestandteil der hergestellten, Licht emittierenden Diodeneinrichtung
beibehalten. Der Vorgang der Anbringung des rückseitigen Ohmschen Kontakts wird, wie er oben bereits
beschrieben wurde, auf die GaAs-Oberflache angewendet. Dadurch
wird ein η -Bereich 17 und ein nickelreicher Bereich
18 darin ausgebildet. Die Einrichtung wird mit einer geeigneten Grundplatte 12 wie etwa einer goldplattierten
Kovar-Grundplatte mittels einer Gold-Epoxyharz-Vorform
19 verbunden. Dann werden an der Einrichtung die elektrischen
Leitungen angebracht und die Einrichtung wird dann, wie bereits oben beschrieben,
- 12 -
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7 - 12 -
für die Verwendung umhüllt.
Beispiel 4
Die in diesem Beispiel beschriebene Ausführungsform ist
in Fig. 4 gezeigt. Die Einrichtung nach dieser Ausführungsform kombiniert Merkmale, welche in den Beispielen
2 und 3 beschrieben und zum Teil in den Pig. 2 und 3 gezeigt sind. Insbesondere wird gemäß Fig. 4 das GaAs-Substrat
(welches von den Schichten 16 und 17 vor der Bildung des n+-Bereichs gebildet wird), welches bei dem
Originalepitaxialniederschlagen der Gallium-Arsenid-Phosphidschicht
1 verwendet wird, beibehalten, und das oben beschriebene Ohmsche Mehrschichten-Kontaktsystem
wird in der weiter oben beschriebenen Weise angebracht. Nachdem bei 4300C 50 Minuten lang legiert wurde, ist in
dem GaAs- mit η-Leitfähigkeit ein η -Bereich 17 ausgebildet,
und unterhalb des n+-Bereichs des GaAs-Kristails
ist eine nickelreiche Schicht 18 ausgebildet. Die Einrichtung wird mit einer Aluminiumdioxydbasis 12, welche^
mit Gold/Palladium siebbedruckt und gebrannt wurde, mittels einer Gold/Germanium-Legierung 13 verbunden. Im allgemeinen
bewegen sich die bei den oben beschriebenen Ausführungsformen vorteilhaften Legierungstemperaturen
für den Ohmschen Kontakt im Bereich von 400 bis 50O0O während einer Zeitdauer im. Bereich von 0,5 Minuten bis
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zu 1 Stunde. Diese !Temperaturen und Zeiten können jedoch
auch anders gewählt werden» um die notwendige Legierung
auszuführen»
In ähnlicher Weise, wie schon weiter oben beschrieben!
können zweckmäßige Ohmsehe Kontakte mit anderen Halblei«
• . i- ■ ■ ■ " .
termaterialien mit η-Leitfähigkeit verwendet werden, wie
etwa Germanium, Silicium, und Legierungen davon und Verbindungen von !lementen der 11. und Vl* Gruppe des
Periodensystems, wie etwa die Sulfide, Selenide, und !Telluride von Zink, Cadmium, Quecksilber und Mischungen
davon, Verbindungen von Elementen der IV. und VI»Gruppe
des Periodensystems, wie etwa Selenide und !Telluride von
Blei und Verbindungen von Elementen der III. und Elementen der V· Gruppe des Periodensystems, wie etwa Nitride,
Phosphide, Arsenide und Antimonide von Bor, Aluminium, Gallium, Indium und Mischungen davon. Selbstverständlich
soll jeder Kristall 'mit η-Leitfähigkeit von der Srfindung
umfaßt werden, welcher mit dem Kontaktsystem gemäß Erfindung zur Schaffung einer guten mechanischen und elektrischen Verbindung legierbar ist. Weiter können die Zeiten und !Temperaturen und andere 2um Erhalten des notwendigirtOhmschen
Kontaktes gemäß Erfindung erforderlichen Bedingungen entsprechend den Erfordernissen der besonderen
Halbleitermaterialien verändert werden*
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2038933
H -
Die Erfindung wurde insbesondere unter Bezug auf beiror* ^j
zugte Aüsführungsforiaen Von ihr beschrieben» Ma: f aeh» ^ l
leute ist es jedoch seibstverätändliöhi daß das verstehende lediglieh als beispielhafte Erläuterung dient" und
die Erfindung nicht erschöpfend wiedergibt» und daß an*
dere Abwandlungen der Erfindung für faehleuteaogiieh
Sind, ohne daß der Erfindungsgedanke und der* Schutzbereich
der Erfindung verlassen wenden» Während sich die
" Besenreibung insbesondere auf die Ausbildung des Ohmsehen
Kontakts gemäß Erfindung au-f der Rückseite des Kristalls
bezieht, kann der Kontakt selbstverständlich genau so gut an der Öbert- oder Vorderseite je nach den Erfordernissen angebracht werden, wie 2*B. bei jener Einäätzart
der Halbleitereinrichtung, welche es erfordert, daß die p-Oberfläche des Kristalls sich rückwärts befindet, oder
dann, wenn der Ohmsehe Kontakt auf dem oberen Flächen«
bereich mit η-Leitfähigkeit eines Kristalls, wie etwa
bei einem iransistor, vorgesehen sein muß. Selbstverständlich
können die verschiedenen Bestandteile des Öhmsehen Kontaktsystems in Schichten von verschiedener flicke, die
während versehiedener Zeitdauern, !Temperaturen und Brücke
erhitzt wurden, aufgebracht werden, um den Ohmsehen Kontakt gemäß Erfindung zu erzeugen* Ebenso können selbstverständlich
auch die Verfahren, mittels welcher die verschiedenen Schichten aufgebracht werden» verändert
werden* Die verschiedenen Schichten können durch von
109841/iBia
" ' "■■.■""■■■. . 15■ .
Fachleuten ausgewählte Techniken aufgebracht werden,
wie etwa, durch gesteuerte Auf dampf ung, durch Spritzen, Sprühen, Streichauftragen, elektrolytisches Plattieren usw. und/oder ausgewählte Kombinationen von diesen und anderen Techniken.
wie etwa, durch gesteuerte Auf dampf ung, durch Spritzen, Sprühen, Streichauftragen, elektrolytisches Plattieren usw. und/oder ausgewählte Kombinationen von diesen und anderen Techniken.
Patentansprüche:
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Claims (1)
1.J Verfahren zur Ausbildung eines Ohmschen Kontakts
auf einer Halbleitereinrichtung, gekennzeichnet durch:
a) Schaffung einer Halbleitereinrichtung mit einem
Bereich mit η-Leitfähigkeit;
b).Aufbringen einer Schicht von Zinn auf eine
Fläche mit η-Leitfähigkeit der Halbleitereinrichtung; ψ c) Aufbringen einer Goldschicht auf die Zinnschicht;
§) Aufbringen einer Nickelschicht auf die &oldschicht;
e) Aufbringen einer Goldschicht auf die Nickelschicht;
f) Erhitzen des zusammengesetzten und mit den
Schritten (a-e) gebildeten Aufbaus bei Temperaturen und
während einer Zeitdauer, welche ausreichen, um die Me-
^ talle in den Schichten gemäß den Schritten (b-e) mit
dem Bereich mit η-Leitfähigkeit zu verschmelzen und einen Bereich mit η -Leitfähigkeit darin sowie eine
nickelreiche Schicht zu bilden;
g) oder anders den in den Schritten (a-c) gebildeten Aufbau bei einer Temperatur und während einer
Zeitdauer zu erhitzen, welche ausreichen, um die Metalle in den Schichten entsprechend den Schritten (b und c)
mit dem Bereich mit η-Leitfähigkeit zu verschmelzen und
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einen Bereich mit n+«-Iieitfähigkeit darin zu bilden und
nachfolgend die Ausführung des Verfahrens nach den Sehritten {d und e) und
h) Anbringen des in Stufe (f oder g)
Aufbaus muf einer geeigneten Grundplatte mittels einer
geeigneten Torfοrau
2, Terfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich^
net, daß der Halbleiterbestandteil der Halbleitereinrich-·-
tung n-GraAs|__xPx aufweist, wobei χ eine Zahl von 0 to is
einschließlich 1 ist, daß sieh das GaAs1 _J?'in epitaxial
ler yerbindung mit einem Substrat von n-GaAs befindet»
daß die Vorform eine Gold/Spoxyharzmischung ist, daß
die Grundplatte goldplattiertes Kovar ist, und daß die Torform eine Gold/Germaniumlegierung ist und daß die
Grundplatte Aluminiumoxyd mit einer siebaufgedruelctej!
und gebrannten Gold/Palladiumlegierung ist»
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J!
le® rst ί
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3310349A1 (de) * | 1983-03-22 | 1984-09-27 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zur herstellung eines hochreflektierenden ohmschen kontaktes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE753889A (fr) | 1971-01-25 |
| US3636618A (en) | 1972-01-25 |
| GB1273466A (en) | 1972-05-10 |
| AU1802470A (en) | 1972-01-27 |
| ZA705095B (en) | 1971-04-28 |
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