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DE2036924C - Vorrichtung zum Abstützen eines Brückenüberbaus auf Widerlagern und Zwischenstützen während des Einschiebens - Google Patents

Vorrichtung zum Abstützen eines Brückenüberbaus auf Widerlagern und Zwischenstützen während des Einschiebens

Info

Publication number
DE2036924C
DE2036924C DE2036924C DE 2036924 C DE2036924 C DE 2036924C DE 2036924 C DE2036924 C DE 2036924C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
superstructure
support
supporting
sliding
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Compagnie Industrielle de Travaux, Paris
Publication date

Links

Description

Fi g. 3 einen schematischen Teillängsschnitt durch
den oberen Teil einer Zwischenstütze, auf der eine as den Überbau stützende Vorrichtung nach der F.rfin Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab- dung angeordnet ist.
stützen eines Brückenüberbaus auf Widerlagern und Die in Fig. 1 dargestellte Brücke hat einen Wider-
Zwischenstützer. während des Einschiebens, be- lagerpfeiler 1 und Zwischenstützen 2, 3, 4 usw. Der stehend aus mindestens einer Gleitbahn und einer Überbau der Brücke besteht aus hintereinander anvertikal elastisch nachgiebigen Stützeinrichtung, de- 30 geordneten Kastenträgerabschnitten 6 bis 12, die ren unterseilige Gleitfläche in Rerunning mit der nacheinander und hintereinander auf einem Ferti-Gleitbahn und deren oberseitige Stützfläche mit ho- gungsbett 13 hergestellt und vorgespannt werden. In hem Reibungsbeiwert in Berührung mit dem Über- Fig. 1 befindet sich auf dem Fertigungsbett ein bau steht. Kastenträgerabschnitt 16. Entsprechend dem Vor-
Bei einer bekannten Abstützvorrichtung ist jede 35 schieben des Brückenüberbaus werden die hinterzwischen die Gleitbahn und den Überbau eingefügte, einander angeordneten KastenvHgerabschnitte in der aus einem mit einem Gummilager versehenen Schiit- Weise miteinander verbunden, wie dies Fig. 2 zeigt, ten bestehende Stützeinrichtung während der Dauer Zwei aufeinanderfolgende 'Kastenträgerabschnitte eines jeden Vorschubschritts durch Reibung mit dem sind durch Seile 14 derart zusammengespannt, daß Überbau verbunden. Nach jedem Vorschubschritt 40 sie an der Verbindungsstelle Momente in begrenzter muß der Überbau zum Zurückbewegen des Schiit- Größe aufnehmen können.
tons in seine Ausgangslage angehoben und, nachdem An dem Widerlagerpfeiler 1 ist ein Gerüsi 17 an-
dies geschehen ist, wieder auf den zurückgescho- gebaut, an dem zwei hydraulische Pressen 18 i..it benen Schlitten abgesenkt werden, damit er für den großer Hubweite angeschlossen sind, die jeweils auf nächsten Vorschubschritt bereit ist. Bei dieser Vor- 45 der einen und der anderen Seite des Überbaus liegen, richtung entstehen mithin während des Vorschiebens Die Kolbenstangen der Pressen 18 sind durch je eine größere Totzeiten. Die Länge des Vorschubschritts Zugstange 20 mit einer an dem Kastenträgerabschnitt entspricht äußerstenfalls der Länge der Gleitbahn. zugfest befestigten Konsole 19 verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wie F i g. 3 zeigt, weist jede Vorrichtung zum
Vorrichtung zu schaffen, bei der das meist einen ver- so Abstützen des Brücket Überbaus eine Gleitbahn 22 hültnismäßig großen Zeitaufwand erfordernde An- auf, die aus einer dicken Sohlplatte 23 aus Beton heben und Absenken des Überbaus nicht erforder- und einer Abdeckung 24 aus nichtrostendem Stahl lieh ist und mit der längere Vorschubschritte aus- besteht.
geführt werden können. Die Oberseite der Sohlplatte 23 und die Abdek-
Dic Lösung besteht darin, daß die Gleitbahn die 55 kung24 haben die Gestalt einer allgemeinen Zylin-Gestalt einer in Richtung der Vorschubbewegung derfiäche, deren gerade Mantelünicn horizontal und stetig ansteigenden und wieder abfallenden allge- senkrecht zur Vorschubrichtung des Brückenübermeinen Zylinderfläche hat, deren gerade Mantel- baus und damit auch der Überbauabschnitte verlinicn senkrecht zur Vorschubrichtung des Überbaus laufen. Der Querschnitt der Öberseiie der Gleitliegen, und daß die Stützeinrichtung aus mehreren 60 bahnen in der axialen Längsebene des Überbaus ist zwischen Gleitbahn und Überbau einzulegenden bei dem Ausführungsbeispiel ein Kreisbogen mit Stützgleitkörpern besteht. großem Halbmesser, dessen Mittelpunkt auf der ver-
Unter einer »allgemeinen Zylinderfläche« sind alle tikalen Achse der Stütze liegt, d. h., daß die Gleitdic angegebenen Bedingungen erfüllenden Formen bahn 22 in der Vorschubrichtung stetig ansteigt und der Gleitbahn zu verstehen, also nicht nur Streifen 65 wieder abfällt und symmetrisch zur vertikalen Achse aus dem Mantel eines Kreiszylinders oder eines Ke- der Stütze ist.
gels. So kann /.. B. die Gleitbahn aucn einen mitt- Vor und hinter der Gleitbahn 22, gesehen in Rich-
lcrcn geradlinigen Teil zwischen zwei gekrümmten tung der Vorschubbewegung 27, sind Blöcke 25 und
26 angeordnet, deren Höhe ein wenig kleiner als die kleinste Hohe der Gleitbahn 22 ist D!e Stütze 2 trägt außerdem vor und lunter den Blöcken 25 und 26 hydiaulische Pressen31, die in besonderen AusüÄmumgen vertikal angeordnet und je auf einer Druwkviirteilungsplane 32 aus Neopren abgestützt sied.
Ein Überbauabschnitt, z. B. der Kastentugerabschnftt 8 der Brücke, ist auf der Gleitbahn 22 mit voneinander unabhängigen Stützgleitkörpem 35, 36, 37 und 38 abgestützt Jeder Stützgleitkörper, beispielsweise der Stützgleitkörper 35, besteht aus einer mit Einlagen versehenen oder bewehrten dicken Platte 3? eines Materials aus der Gruppe der Elastomere, die an ihrer Unterseite mit einer ihrerseits an ihrer Unterseite mit Ausnehmungen oder Vertiefungen versehenen Gleitplatte 40 aus Tetrafluoräthylen verbunden ist. Die Pfeilhöhe der nach oben gebogenen Gleitbahn 22 ist größer als das höchste Zusammeridrückmaß des elastisch nachgiebigen Mate- ao rials des Stützgleilliörpers. Man ka-.n infolgedessen die Stützgleitkörper 35, 36, 37 un1 38 leicht zwischen den Überbauabschnitt 8 und die Gleitbahn 22 einführen. So wird der Stützgleitkörper 35, der zunächst auf den Block 25 gesetzt wird, mit der Hand a5 oder durch eine mechanische Vorrichtung bis zu seinem Anstoßen an den Stützgleitkörper 36 vorgeschoben. Sowie der Stützgleitkörper 35 in Berührung mit der Unterseite des Überbauabschnitts kommt, wird er wegen des großen Reibungsbeiwerts an seiner Oberseite, der ganz wesentlich großer ist als der Reibungsbetwert an der mit Ausnehmungen oder Vertiefungen versehenen Gleitplatte 40 gegenüber der Gleitbahn 22, von dem sich vorwärtsbewegenden Überbau mitgenommen.
Der Stützgleitkörper 36 ist in der Darstellung der Fig. 3 bereits im Eingriff und beteiligt sich zunehmend an dei Übernahme von Stützkräften zum Abstützen des Überbaus; der Stützgleitkörper 37 ist voll belastet Der Stützgleitkörper 38 ist im Begriff, sich aus dsm Eingriff zwischen Überbau und Gleitbahn unter Verringerung der zu übernehmenden Stützkräfte zu lösen. Sobald er ausgeschoben ist und frei auf dem Block 26 steht, wird er dort abgenommen und im Umlauf an Stelle des inzwischen in Eingriff gekommener. StützgleUkörpers 35 auf den vorderen Block 25 aufgesetzt, um wieder in Eingriff geschoben zu werden. Durch die Anwendung der geschilderten Vorrichtung kann das Einschieben des Brückenüberbaus praktisch stetig und ohne Totzeiten erfolgen. Die Stetigkeit des Vorschubs ist nicht durch den Hub der Vorschubpresse begrenzt, der sehr lang ausgeführt werden kann; sie muß auch nicht durch die Zwischenzeiten für das Zusammenbauen der hintereinander hergestellten Überbauabschnitte unterbrochen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. ' Teilen entkalten. Weiterhin kann ihr LäagsproBl
    * Patentanspruch· etwas unsymmetrisch zur vertikalen Mittelachse der
    *'. raicniansprucn. Unterstützung sein; es kann beispielsweise eine Iang-
    ** Vorrichtung zum Abstützen eines Brücken- sam ansteigende Rampe zum E«ahrw der Stütz-V. Überbaus auf Widerlagern und Zwischenstützen 5 gleitkörper und *« *"*^J*^ *"™^ » i während des Einschiebens, bestehend aus min- der Ablaufseite der Stutegleitkorper haben, an der * destens einer Gleitbahn und einer vertikal sich diese aus dem Eingriff losen.
    elastisch nachgiebigen Stützeinrichtung, deren Die Erfindung hat den Vorteil, daß uie vertikal
    unterseitige Gleitfläche in Berührung mit der zusammendrückbaren elastisch nachgiebigen Stütz-
    Gleitbahn und deren oberseitige Stützfläche mit io gleitkörper ohne Anheben des Überbaus aitsge-
    hohem Rejbungsberwert in Berührung mit dem tauscht werden können und damit keine Unter-
    Überbau steht, dadurch gekennzeich- brechung der Vorschubbewegung nötig ist
    net, daß die Gleitbahn(22) die Gestalt einer Die Erfindung wird an Hand eines Ausfuhrungs-
    in Richtung der Vorschubbewegung stetig an- beispiels weiter erläutert, das in der Zeicnnung ver-
    S steigenden und wieder abfallenden allgemeinen 15 anschaulicht ist. Es zeigt
    Zylinderfläche hat, deren gerade Mantellinien Fig. 1 eine schematische Darstellung des Einsenkrecht zur Vorschubrichtung des Überbaus Schiebens eines Brückenüberbaus, der auf der erfinliegen, unJ daß die Stützeinrichtung aus meh- dungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung abgestut/t reren zwischen Gleitbahn (22) und Überbau ein- ist,
    zulegenden Stützgleitkörpern (35 bis 38) besteht, ao F i g. 2 in größerem Maßstab die Verbindung
    aufeinanderfolgender, einzuschiebender Überbau abschnitte und

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4319374A (en) 1977-12-06 1982-03-16 Dyckerhoff & Widmann Aktiengesellschaft Method of constructing a stayed girder bridge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4319374A (en) 1977-12-06 1982-03-16 Dyckerhoff & Widmann Aktiengesellschaft Method of constructing a stayed girder bridge

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