DE200703C - - Google Patents
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- DE200703C DE200703C DENDAT200703D DE200703DA DE200703C DE 200703 C DE200703 C DE 200703C DE NDAT200703 D DENDAT200703 D DE NDAT200703D DE 200703D A DE200703D A DE 200703DA DE 200703 C DE200703 C DE 200703C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G11/00—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
- E04G11/06—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
- E04G11/20—Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
- E04G11/22—Sliding forms raised continuously or step-by-step and being in contact with the poured concrete during raising and which are not anchored in the hardened concrete; Arrangements of lifting means therefor
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ .M 200703 KLASSE ZTe. GRUPPE
aus Beton oder sonstigem Mörtel.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
. eine Schalung für von Betonbauten, wie Säulen, Pfeiler, Schornsteine und sonstige
Baukörper ringförmigen Querschnittes, welche dem Baufortgang entsprechend in der Höhe
verschoben werden kann. Sie besteht aus einem äußeren und einem inneren Formmantel,
die zum Zwecke der -Veränderung ihrer Weite längsgeteilt sind; die Formmäntel werden durch nach abwärts gerichtete Stützen
gegen den bereits fertiggestellten Bauwerksteil abgestützt.
Bei den bisher bekannten Schalungen ist die Vorrichtung zum Tragen der Schalung
und zu ihrer Abstützung gegen den bereits fertiggestellten Bauwerksteil inmitten der
Formmäntel untergebracht. Infolgedessen war die Tragvorrichtung für die Arbeiten im
Innern der Vorrichtung "hinderlich. Weiter wird durch die Erfindung der Vorteil erreicht,
daß die Schalung vom Innern des Bauwerks aus gehoben werden kann, so daß nur ein
inneres Baugerüst nötig ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht, teilweise im Längsschnitt, wobei die Schalung im Gebrauche
beim Bau eines Schornsteinschaftes dargestellt ist.
Fig. 2 stellt den äußeren Formmäntel in
Verbindung mit seiner Trag- und Befestigungsvorrichtung dar.
Fig. 3 und Fig. 4 sind Grundrisse zu Fig. 1 und Fig. 2.
Fig. 5 ist eine Ansicht des inneren Formmantels. .
Fig. 6 zeigt einen Grundriß zu Fig. 5, während die
Fig. 7, 8, 9 und 10 Einzelheiten der Vor-.richtung
in größerem Maße darstellen.
In den Zeichnungen ist mit 2 ein zylindrisches Betonbauwerk, z. B. ein Schornsteinschaft,
ein Wasserbehälter, ein Standrohr ο. dgl., bezeichnet. 3 ist der äußere und
4 der innere Formmantel. Der Formmantel 3 wird mittels eines Winkeleisenringes 32, der
mit mehreren.Klemmschuhen 33 versehen ist, gegen die zylindrische Wand des bereits
fertiggestellten Bauwerksteiles abgestützt. Die Klemmschuhe sitzen an dem einen Arm 34
von Winkelhebeln, welche an dem wagerechten Flansch 35 des Ringes 32 drehbar befestigt
sind.
In Fig. 7 und 8 ist die Anordnung der Schuhe und Hebel in größerem Maßstabe
dargestellt. Jeder der Hebel besitzt außer dem erwähnten Arm 34, welcher den Schuh
33 trägt, noch einen Arm 36, welcher an dem unteren Ende einer Stütze 37 angreift, und
einen dritten Arm 38. Auf diesen wirkt eine Schraubenfeder 40 derart, daß der Schuh 33
gegen den fertiggestellten Bauwerksteil 2 gepreßt wird. Die Schuhe 33 können mit einer
Holzauflage 65 mit Gummiauflage 66 versehen sein, um die Reibung der Schuhe am Mauerwerk zu erhöhen. Die Stütze 37 wird
oben an dem wagerechten Flansch 25 des Winkeleisenringes 23 mittels Muttern 44 und
45 festgelegt. Durch die Schraubenmuttern 44 und 45 kann der Schuh 33 gegen die bereits aufgeführte Mauer 2 oder von ihr
wegbewegt werden, und so die Schalung festgelegt oder gelöst werden. Der Formmantel
3 wird also von den Stützen 37 getragen, während letztere wiederum durch die Hebel 34 gestützt werden. Nachdem der
Formmantel aufgestellt worden ist, wird er durch Drehen der Schraubenmuttern 44 und 45
in die richtige Lage eingestellt. Die Federn 40 pressen die Schuhe 33 so stark gegen das
Mauerwerk 2, daß der Formmantel auf diese Weise gestützt wird. Außerdem belastet das
' Gewicht des Formmantels die Hebel 34 genügend, um die Schuhe an das Bauwerk anzupressen.
Die Hebelwirkung kann durch Verlängerung des Armes 36 vermehrt oder durch Verkürzung vermindert werden.
. Der innere Formmantel 4 ist ebenfalls am oberen und unteren Rande mit Winkeleisenringen 46 und 47 versteift. An dem wagerechten Flansch des unteren Ringes greifen Stützen 50 an, um den inneren Formmantel, ähnlich wie die Stützen 37 den äußeren, zu tragen. Schraubenmuttern 51 und 52 und eine Anzahl von Hebeln 53, welche an einem Winkeleisenringe 54 drehbar befestigt sind, dienen demselben Zwecke wie die entsprechenden Teile am äußeren Formmantel (Fig. 7 und 8).
. Der innere Formmantel 4 ist ebenfalls am oberen und unteren Rande mit Winkeleisenringen 46 und 47 versteift. An dem wagerechten Flansch des unteren Ringes greifen Stützen 50 an, um den inneren Formmantel, ähnlich wie die Stützen 37 den äußeren, zu tragen. Schraubenmuttern 51 und 52 und eine Anzahl von Hebeln 53, welche an einem Winkeleisenringe 54 drehbar befestigt sind, dienen demselben Zwecke wie die entsprechenden Teile am äußeren Formmantel (Fig. 7 und 8).
Beim Aufstellen der Formmäntel 3 und 4 muß der äußere Formmantel zusammengepreßt
und der innere erweitert werden, damit sie sich beim Ausrüsten durch Federung von
dem fertigen Betonkörper ablösen.
Die Vorrichtung zur Erweiterung des äußeren Formmäntels 3 ist aus Fig. 2 ersichtlich.
Sie besteht aus zwei Bolzen Ii und 12, welche durch die parallelen Flansche 13 und
14 von an den Kanten 7 und 8 des Formmantels angenieteten Winkeleisen geführt
sind. An den Enden der Bolzen 11 und 12
gelenkig befestigte und durch eine Verbindungsstange 19 miteinander verbundene Hebel
15 und 16 mit Exzentern 17 und 18
können durch einen Handgriff 20 gemeinsam bewegt werden. Wird der Handgriff 20 niedergedrückt, so wird der Formmantel 3
zusammengepreßt. Die Federn 21 und 22 drücken bei Aufwärtsbewegung des Griffes 20
den Formmantel 3 auseinander und lösen ihn vom Mauerwerk ab. Die Ränder des Formmantels
3 sind gleich den Kanten 7 und 8 durch Winkeleisen 23, 24 versteift. Die wagerechten
Flansche 25 und 26 der Winkeleisen 23 und 24 sind mit Ausschnitten 27 versehen (Fig. 4), um die Formänderungen des
Mantels zu erleichtern.
Der untere Rand 28 des äußeren Formmantels ist nach außen umgebördelt, während
der untere Rand 29 des inneren Formmantels nach innen umgebördelt ist (Fig. 1), so daß
eine trichterartige Form des unteren Mantelendes entsteht, welche das Aufsetzen der
Schalung auf den bereits fertigen Bauteil erleichtert. Sind die benachbarten Kanten 7
und 8 nicht bis zur Berührung zusammengepreßt, so wird der Zwischenraum zwischen
ihnen durch eine Platte 30 (Fig. 10) geschlossen, welche auf der Außenseite längs
der Kante 7 angenietet ist.
Der innere Formmantel besitzt an den zusammenstoßenden Kanten 9 und 10 Winkeleisenschienen
55 und 56 (Fig. 9), welche aber nicht parallel den Kanten 9 und io, sondern
keilförmig verlaufen, damit ein keilförmiges Brett 57 (Fig. 5) zwischen die einwärts gerichteten
Flansche 58 und 59 eingeführt und so der Formmantel 4 auseinandergepreßt werden kann. Der Zwischenraum zwischen den Kanten
9 und 10 wird durch einen gekrümmten Blechstreifen 60 geschlossen, der bündig mit
den Mantelblechen ist. Die Kanten 9 und 10 sind mittels Streifen 61 und 62 verstärkt.
Diese Streifen überragen die Kanten 9 und 10 und bilden ein Auflager für den Streifen
60. Der Streifen 60 ist nur im Querschnitt dargestellt. Im Aufriß gleicht er dem keilförmigen
Brett 57.
Ist der Zwischenraum zwischen den Formmänteln 3 und 4 mit dem plastischen Baustoff
ausgefüllt und soll der Formmantel 3 gehoben werden, so daß sein unterer Rand
auf dem oberen Rand des fertiggestellten Bauwerkteiles auf ruht, so wird zunächst
durch Niederdrücken des Hebels 20 der Mantel erweitert, sodann werden die oberen Schraubenmuttern
44 gelöst, so daß zwischen ihnen und den unteren Schraubenmuttern 45 ein Spielraum entsteht. Wird dann der Formmantel
gehoben, so daß der Flansch 25 sich von der Schraubenmutter 45 abhebt und sich
gegen die hochgeschraubten Muttern 44 anlegt, so werden auch die Stützen 37 angehoben
und hierdurch die Schuhe 33 vom Mauerwerk entfernt. Ist der Formmantel 3 bis zur gewünschten Höhe gehoben und dann
wieder auf die Stützen 37 niedergelassen, so
schwingen die Schuhe 33 selbsttätig einwärts gegen das Mauerwerk und tragen so den
Formmantel. Auf diese Weise ist eine selbsttätige Sicherheitsvorrichtung gegen unbeabsichtigtes
Herabgleiten des Mantels 3 geschaffen.
Das Heben und Einstellen des Formmantels 4 auf dem Bauwerk erfolgt in derselben
Weise; das keilförmige Brett 57 und der Streifen 60 werden zunächst entfernt, um den Formmantel vom Mauerwerk zu
lösen. Dann wird die innere Schalung gehoben und in dieser Stellung entsprechend
der äußeren festgelegt.
Sowohl der äußere als auch der innere Formmantel können in einzelnen Fällen für
sich allein verwendet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. In der Höhe verschiebliche und in der Weite verstellbare Doppelschalung für Ringbauten aus Beton oder sonstigem Mörtel, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formmäntel (3, 4) von je einem Tragringe (32, 54) mit federnd gegen den bereits fertiggestellten Bauwerksteil angepreßten Klemmschuhen getragen werden, welche an einem Arme eines Winkelhebels befestigt sind, während der andere Arm durch eine Tragstange mit einem Versteifungsringe des betreffenden Formmantels, und zwar bei dem äußeren (3) mit dem oberen (25) verbunden ist.
- 2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zusammenpressen des äußeren Formmantels dienenden Exzenterhebel (15, 16) durch federnde Bolzen (11, 12) mit einer der aneinanderstoßenden Kanten des Formmantels (3) verbunden sind und auf Vorsprünge (Versteifungswinkeleisen 14) an der anderen Kante einwirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200703C true DE200703C (de) |
Family
ID=463318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200703D Active DE200703C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200703C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3040605A (en) * | 1960-08-01 | 1962-06-26 | Rudolf W Andreasson | Drill |
-
0
- DE DENDAT200703D patent/DE200703C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3040605A (en) * | 1960-08-01 | 1962-06-26 | Rudolf W Andreasson | Drill |
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