DE2036819C3 - Verfahren zur Herstellung von silikatischen Adsorptions- und Trocknungsmitteln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von silikatischen Adsorptions- und TrocknungsmittelnInfo
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Description
Zur Reinigung, Entfärbung, Raffination oder Klärung von verunreinigten Lösungen, Wein, Bier. Säften,
Moike, Zuckerlösungen sowie Ölen und Fetten, Paraffin, Schwefel. Lösungsmitteln und vielen flüssigen chemischen
Reaktionsprodukten werden u. a. Aktivkohle, Entfärbungsharze, Ionenaustauscher und natürliche
silikatische Tonmineralien, z. B. vom Typ Attapulgit oder Bentonit, verwendet. Besondere Adsorptions- bzw.
Entfärbungskraft haben die genannten Tonmineralien nach einer thermischen oder sauren Aktivierung. Als
Kriterium für eine gute Adsorptionskraft dieser natürlichen und/oder aktivierten silikatischen Tonmineralien
können u. a. eine große spezifische Oberfläche. ein hohes Mikroporenvolumen bis 800 Ä, vorzugsweise
bis herab zu 140 A, und meist ein pH-Wert des Adsorbens, der im sauren Bereich liegt, angesehen
werden. Man war bisher der Meinung, daß die Verwendbarkeit dieser silikatischen Tonmineralien als r>o
Entfärbungsmittel bzw. Adsorbens sowie auch als Katalysatoren bzw. Trägermaterial für Insektizide.
Fungizide. Katalysatoren und Trocknungsmittel weitgehend von der Morphologie der Tonmineralkristalle
abhängt und an den strukturellen Aufbau gebunden ist.
Auch bei der Herstellung von synthetischen silikatischen Adsorptions- und Entfärbungsmitteln war man
darauf bedacht, Produkte mit einer Morphologie und einem strukturellen Aufbau ähnlich denen von natürlichen
Adsorptionsmitteln zu erhalten. fen
Die synthetischen Adsorptionsmittel wurden deshalb unter den für eine hydrothermale Synthese günstigen
Bedingungen, d, h. bei höheren Temperaturen und Drucken, hergestellt.
Weiterhin ist aus der GB-PS 4 52 247 ein Verfahren zur Herstellung von synthetischen Entfärbungsmitteln
auf der Grundlage von hydratisiertem Magnesiumsilikat bekannt, bei dem Calciumsilicate mit löslichen Magnesit
umverbindungen unter hydrothermalen Bedingungen, d.h. bei etwa 230°C oder höher, umgesetzt werden.
Nach einer Variante dieses Verfahrens kann Portlandzement
mit Kieselsäurehydrat und einer Magnesiumchloridlösung bei der Siedetemperatur der Lösung unter
Atmosphärendruck umgesetzt werden. Die Umsetzung dauert aber 10 Stunden. Die erhaltenen Produkte sollen
hinsichtlich ihrer Bleichaktivität mit säurebehandelten Tonen vergleichbar sein.
Aus der GB-PS 2 40 253 ist ein Verfahren zum Reinigen von Zuckerlösungen mittels Ionenaustauschern
bekannt, die durch Behandlung von Fällungsprodukten aus Eisen-, Aluminium- dnd Erdalkalisalzen
einerseits und Natriumsilikat andererseits, mit Erdalkalisalzlösungen hergestellt werden. Der Alkaligehalt des
bekannten Fällungsproduktes muß noch relativ hoch sein, damit der anschließende Austausch der Alkaliionen
durch Erdalkaliionen zu Folgeprodukten mit hoher lonenaustauschkapazität führt. Bei einer honen lonenaustauschkapazität
werden die eine Adsorption aufgrund von van der Waalsschen Kräften bedingenden .Adsorptionszentren zu stark durch die elektronegativen
Stellen abgeschirmt, so daß diese Produkte nicht als Adsorptionsmittel geeignet sind.
In der DE-AS 12 67 667 ist die Herstellung eines Kieselsäuregels beschrieben, das aus einem Kieselsäuresol
und einem zu einem wasserhaltigen Oxid hydrolysierbaren Metallsalz durch Gelieren dieses Sols
hergestellt wird; das Gel soll als Adsorptionsmittel für
Gasgemische geeignet sein. Bei diesem Verfahren wird eine Reaktion zwischen einem bereits gebildeten
Kieselsäuresol und hydrolisierbaren Metallsalzen durchgeführt, wobei mit Ausnahme von Aluminiumsalzen
nur Verbindungen vierwertiger Metalle verwendet und Produkte aus etwa 0,5 bis 2,5% Metalloxid und etwa
95% SiO2 erhalten werden.
In der US-PS 34 73 890 ist ein Verfahren zur Herstellung von silikatischen Adsorptionsmitteln durch
Umsetzung von Alkalisilikatlösungen mit angesäuerten Lösungen von Salzen der Metalle Aluminium, Magnesium,
Calcium, Barium, Strontium und Bor beschrieben. Der pH-Wert wird zwischen 5 und 8 gehalten, und die
Suspension der ausgefällten Kieselsäure wird mit Hilfe einer Mineralsäure auf einen End-pH-Wert von 4 bis 4.5
eingestellt. Die Kieselsäuregehalte der Produkte liegen über 85%. Infolge Verwendung einer angesäuerten
Metallsalzlösung wird die Alkalisilikatlösung weitgehend neutralisiert, und es fällt damit zunächst hydratisierte
Kieselsäure aus. so daß die zweiwertigen und/oder dreiwertigen Kationen nich' mit dem Silikation,
sondern mit dem zuerst gebildeten Kieselsäuresol reagieren.
In der US-PS 35 73 228 ist die Herstellung von Katalysatoren durch Ionenaustausch beschrieben, wobei
zunächst getrocknete Kieselsäure mit einer wäßrigen Alkalilösung behandelt wird, so daß der Wasserstoff
durch Alkalikationen ausgetauscht wird. Die Suspension wird dann /um Austausch der Alkalikationen mit
Kationen eines Metalls der Gruppen Ib, Mb b/w. VIII behandelt. Das Produkt wird anschließend mit Wasser
gewaschen und getrocknet. Fs handelt sich also um einen Ionenaustausch und nicht Um die Umsetzung einer
Alkalisilikatlösung mit der Lösung eines Salzes mit einem zweiwertigen oder dreiwertigen Kation unter
Bildung eines Niederschlages.
In der US-PS 34 91020 ist die Herstellung eines
Katalysators und Adsorptionsmittels durch Zusatz einer Ferrichloridlösung zu einem kälionenfreien Kieselsäu-
resol mit einem pH-Wert von weniger als 5 beschrieben. Anschließend wird der pH-Wert auf etwa 8 erhöht,
worauf das Material gewaschen, getrocknet und calciniert wird.
Die GB-PS 7 58 472 betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines feinteiligen kieselsäurehaltigen Pigments.
Es handelt sich nicht um ein Adsorptionsmittel, wie aus den Angaben über die verhältnismäßig
niedrigen spezifischen Oberflächen hervorgeht. Weiterhin wird die Fällung in Anwesenheit einer Säure
durchgeführt, so daß zuerst die Kieselsäure aus der Lösung ausfällt. Der SiO2-Gehalt ist höher als 85
Gew.-%.
In der GB-PS 7 29 194 ist die Herstellung von hochdispersen kolloidalen SiOj-Niederschlägen angegeben,
die jedoch nicht als Adsorptionsmittel, sondern als Füllstoffe für Kautschuk verwendet werden. Das
Verfahren umfaßt die Umsetzung einer wäßrigen Alkalisilikatlösung mit einer Metallsalzlösung in Gegenwart
eines alkalisch reagierenden Salzes, wie Natriumcarbonat oder N&«riumsulfid, um zusätzlich unlösliche
Carbonate, wie Magnesium- oder Zinkcarbonat, oder unlösliche Sulfide wie Zinksulfid herzustellen, deren
Aufgabe darin besteht, die Kieselsäureteilchen voneinander zu trennen, die aber das Fällungsprodukt als
Adsorptionsmittel ungeeignet machen.
In der GB-PS 5 79 139 ist die Herstellung von Eisenoxid-Kieselsäurepigmenten beschrieben, die nur 5
bis 15% FeO^Oi enthalten, wobei der Rest, d. h. mehr als
85%, aus S1O2 besteht. Weiterhin werden eine wasserlösliche
anorganische Fernverbindung und eine relativ hochkonzentrierte anorganische Säure mit einem
löslichen Alkalisilikat umgesetzt. Fs gelten also die
gleichen Überlegungen wie vorstehend zu der US-PS 34 73 890.
In der GB-PS 5 71123 ist ein Verfahren zur Herstellung von gemischten Aluminiumoxid-Kieselsäure-Gelen
oder synthetischen Aluminiumsilikat-Gelen in Form von harten Klumpen als Adsorptionsmittel oder
Katalysatoren beschrieben. Hierbei werden wäßrige Lösungen einer Aluminiumverbindung und von Alkalisilikat,
gegebenenfalls unter Zusatz einer alkalischen Lösung, miteinander vermischt, so daß das Gemisch
etwa neutral oder schwach sauer ist. Dieses Verfahren entspricht dem Verfahren nach der US-PS 34 73 890,
nur mit umgekehrten Vorzeichen, d. h. der Zusatz von Alkali bewirkt die Ausfällung von Aluminiumhydroxid.
Es ist angegeben, daß der Niederschlag höchstwahrscheinlich ein Gemisch aus Kieselsäure- und Aluminiumhydroxid-Gel
ist und möglicherweise etwas Aluminiumsilikat enthält. Er isi also kein unmittelbares
Reaktionsprodukt.
Aus der US-PS 26 50 203 sind schließlich Magnesiumsilikate als Adsorptionsmittel bekannt, die durch
Umwandlung von Calciumsilikaten mit Magnesiumsalzen in einer Kationenaustauschreaklion erhalten werden.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß
silikatische Adsorptionsmittel, deren Adsorptionsvermögen dem der hochaktiven säurebehandelten Bleichtone
entspricht b/w. dieses in vielen Fällen übertrifft und die außerdem als Trocknungsmittel eingesetzt
werden können, durch einfache Fällungsreaktionen unter Verwendung von Alkalisilikatlösungen und
Lösungen Von Salzen zwei- und/oder dreiwertiger Metalle erhalten werden können. Es ist auf diese Weise
rnöglichj eine Vielzahl von neuen Fällungsprodukten zu erhalten, die auch aufgrund ihrer höheren Selektivität
den Erfordernissen des jeweiligen Anwendungsgebietes angepaßt werden können. Außerdem sind diese
Produkte überraschenderweise auch als Trocknungsmittel geeignet und übertreffen viele der bekannten
■5 Trocknungsmittel. Sie können also auf Anwendungsgebieten
eingesetzt werden, bei denen es sowohl auf eine Adsorptionswirkung als auch auf eine Trocknungswirkung
ankommt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von silikatischen Adsorptions- und Trocknungsmitteln mit einem Alkaligehalt von weniger als 0,1 Gew.-%, einer spezifischen Oberfläche von 300—600 m2/g, einem Anteil an Mikroporen (< 140 Ä) von mindestens 0,35 ml/g und einer Ionenaustauschkapazität von 15 bis 20mvaI/100g; das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man aus Salzlösungen, die mindestens eines der Kationen Fe++, Mg++, Zn++, Mn++, Al + T+ bzw. Fe++ + enthalten, mit Hilfe von wäßrigen Alkalisilikatlösungen bei Raumtemperatur bis zum Siedepunkt der Lösungen unter Atmosphärendruck homogene Fällprodukte herstellt und die erhaltenen Fällprodukte weitgehend von Alkali befreit und bei nicht mehr als 130°C trocknet, wobei das Verhältnis zwischen Alkaiisilikatlösung und Salzlösung so gewählt wird, daß der SiOi-Gehalt im getrockneten Fällprodukt 50 bis 80 Gew.-% beträgt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von silikatischen Adsorptions- und Trocknungsmitteln mit einem Alkaligehalt von weniger als 0,1 Gew.-%, einer spezifischen Oberfläche von 300—600 m2/g, einem Anteil an Mikroporen (< 140 Ä) von mindestens 0,35 ml/g und einer Ionenaustauschkapazität von 15 bis 20mvaI/100g; das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man aus Salzlösungen, die mindestens eines der Kationen Fe++, Mg++, Zn++, Mn++, Al + T+ bzw. Fe++ + enthalten, mit Hilfe von wäßrigen Alkalisilikatlösungen bei Raumtemperatur bis zum Siedepunkt der Lösungen unter Atmosphärendruck homogene Fällprodukte herstellt und die erhaltenen Fällprodukte weitgehend von Alkali befreit und bei nicht mehr als 130°C trocknet, wobei das Verhältnis zwischen Alkaiisilikatlösung und Salzlösung so gewählt wird, daß der SiOi-Gehalt im getrockneten Fällprodukt 50 bis 80 Gew.-% beträgt.
Das Verhältnis zwischen Alkalisilikatlösung und
Salzlösung wird vorzugsweise so gewählt, daß der SiOrGehalt im getrockneten Fällprodukt zwischen
etwa 60 und 70 Gew.-% liegt.
Die Fällung wird vorzugsweise unter Verwendung von 0,2- bis 0,8molaren Salzlösungen durchgeführt. Als
Salze kommen in erster Linie die Sulfate in Betracht. Nitrate, Chloride und andere lösiiche Salze mit
j5 anorganischen oder organischen Säureresten sind aber
ebenfalls geeignet. Die Alkaiisilikatlösung ist entweder eine Natron- oder Kaliwasserglaslösung, die vorzugsweise
in einer 0.6 bis l,4molaren Konzentrat'on verwendet wird.
Die Fällung wird vorzugsweise beik Siedepunkt der
Lösungen durchgeführt, indem entweder die Salzlösung der Alkaiisilikatlösung oder die Alkalisilikatlösung der
Salzlösung zugegeben wird. Damit eine homogene Fällung erfolgt, wird die Fällungslösung zweckmäßig
4Ί gerührt. Vorzugsweise wird die höherviskose Alkalisilikatlösung
der Salzlösung zugetropft. Nachdem die Fällung beendet ist. wird der Niederschlag weitgehend
von Alkali befreit, gewöhnlich zuerst durch Dekantieren und anschließend durch gründliches Waschen des
-,ο abfiltrierten Niederschlages mit Wasser, so daß das
fertige Produkt nicht mehr als 0.1 Gew.-% Alkali enthält.
Der Niederschlag wird dann schonend getrocknei. wobei die Trocknungstemperatur 1300C nicht über-
ss schreiten soll. Üblicherweise erfolgt die Trocknung bei
etwa 110 C bei Atmosphärendruck. Die Trocknung kann auch bei niedrigen Temperaturen im Vakuum
erfolgen.
Das getrocknete Produkt wird dann in üblicher Weise
ho gemahlen und abgesiebt. Es kann auch gekörnt werden.
Das Adsorptionsvermögen der erfindungsgemäß
hergestellten Produkte ist in erster Linie durch die spezifische Oberfläche und den Anteil an Mikroporen
bestimmt. Weitere Faktoren sind der niedrige Restalkaligehalt und die lonenaustauschkapazität. Das Adsorptionsvermögen
wird durch eine gewisse lonenaustauschkapazität begünstigt, wahrscheinlich deshalb, weil
die elektronegativen Stellen auf der Oberfläche, die den
Ionenaustausch verursachen, besonders für die Adsorption
von Ladungsträgern und größeren Molekülen geeignet sind. Neben van der Waalsschen Kräften sind
also auch Coulombsche Kräfte wirksam. Bei einer höheren lonenaustauschkapazität von mehr als etwa
20 mval/100 g wurden die eine Adsorption aufgrund von
van der Waalsschen Kräften bedingten Adsorptionszentren zu stark durch die elektronegativen Stellen
abgeschirmt werden. Deshalb ist nicht nur die Größe der Oberfläche, sondern auch die Oberflächenstruktur
von Bedeutung.
Ein wesentlicher Faktor für die Ausbildung der
Ein wesentlicher Faktor für die Ausbildung der
gewünschten OberflSchengröße und -struktur und des Mikroporenanteils ist auch der SiO2-Gehalt des
Fällproduktes, der, bezogen auf das Trockenprodukl, mindestens 50 Gew.-°/o betragen soll. Im allgemeinen
liegt der SiOi-Gehalt zwischen etwa 50 und 80 Gew.-%,
vorzugsweise zwischen etwa 60 und 75 Gew.-%. Die spezifische Oberfläche und der Mikroporenanteil eine.»
typischen, erfindungsgemäß hergestellten Adsorptionsmittels (Fe-Mg-Mischsilikats) sind nachstehend im
Vergleich mit einigen bekannten Adsorptionsmitteln (säurebehandelte hochaktive Bleicherde; naturaktive
Bleicherde, und Attapulgit) angegeben.
Adsorbens Säurebe- Naturaktive
gemäß der handelte Bleicherde
Erfindung hochaktive
Bleicherde
gemäß der handelte Bleicherde
Erfindung hochaktive
Bleicherde
Attapulgil
Spezifische Oberfläche mVg
Mikroporenvolumen
0— 140 Α ml/g
0-250 A ml/g
0-800 A ml/g
0— 140 Α ml/g
0-250 A ml/g
0-800 A ml/g
294
0,367
0,360
0,411
0,360
0,411
121
0,081
0,104
0,151
0,104
0,151
88
0.175 0,274 0,466
Das Adsorptionsvermögen der erfindungsgemäß hergestellten Fällprodukte kann je nach Verwendungszweck
durch eine Säurebehandlung in Wirksamkeit und Selektivität verbessert werden. Vorzugsweise werden
für die Säurebehandlung Mineralsäuren, insbesondere Salzsäure, verwendet. Schwefelsäure oder Salpetersäure
können aber ebenfalls verwendet werden.
Die Säurebehandlung kann noch im Fällungsmedium erfolgen. Man kann aber auch das abgetrennte und
gegebenenfalls auch das getrocknete Fällprodukt der Säurebehandlung unterziehen.
Durch die Säurebehandlung werden wahrscheinlich die zum Ionenaustausch befähigten Kationen von der
Oberfläche entfernt und durch H+ -Ionen ersetzt. Außerd-m wird durch Lösungsvorgänge das Mikroporenvolumen
erhöht, so daß eine größere Anzahl von aktiven Zentren für die Adsorption zur Verfügung steht.
Die erfindungsgemäß hergestellten Adsorptionsmittel haben aufgrund ihrer Feinteiligkeit und großen
spezifischen Oberfläche sowie ihres hohen Anteiles an Mikroporen eine ausgezeichnet: Adsorptionsfähigkeit
und Kapazität gegenüber Farbstoffen, wie Carotin und Chlorophyll aus öliger bzw. wäßriger Phase. Es wurde
auch festgestellt, daß mit den erfindungsgemäß hergestellten synthetische,- Adsorptionsmitteln Öle und Fette,
wie Lein-, Cotton-, Soja-. Oliven-, Erdnuß-. Palmkernöl. Mineralöle, Paraffin sowie Schwefel entfärbt, raffiniert
und desodoriert werden können. Die Adsorptionswirkung der synthetischen Adsorptionsmittel übertrifft
häufig diejenige von natürlichen und aktivierten Bleicherden, die üblicherweise großtechnisch für derartige
Entfärbungs- und Raffinationsprozesse verwendet werden.
Die erfindungsgemäß hergestellten Adsorptionsmittel eignen sich auch als Trocknungsmittel. Zum Beispiel
ist die Trocknungswirkung eines Fe-Mg-Misehsilikats höher als diejenige von Blaugel.
Die Erfindung ist durch die nachstehenden Beispiele erläutert.
0,3 Mol Eisen(M)-,fulfat werden in 500 ml destilliertem
Wasser gelöst und auf Siedetemperatur erhitzt. In die
kochende Lösung werden innerhalb von etwa 30 min 0,4 Mol S1O2 in Form einer Natriumsilikatlösung
(38,3° Be), die mit 500 ml destilliertem Wasser verdünnt wurde, unter Rühren eingetropft.
j0 Anschließend wird das Reaktionsprodukt 4 Stunden
unter Rühren bei Kochtemperatur gehalten. Dann werden 400 ml einer 6%igen Natriumcarbonatlösung
langsam zugegeben; die kochende Suspension wird anschließend mit 70 ml HCl (Dichte = 1,158) versetzt
und 5 min gekocht. Sodann wird filtriert, der Filterkuchen mit 400—500 ml Wasser gewaschen, bei 1100C
getrocknet, gemahlen und über ein 60^-Sieb abgesiebt. Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes
wird nach der Lovibond-Methode an Cottonol (neutral) geprüft. Hierzu wird das Cottonol 20 min bei 95°C mit
4% des Produktes zusammengebracht und anschließend in eine Küvette (5Ua") eingefüllt. Zum Vergleich wird
die Bleichaktivität einer säurebehandelten aktivierten Bleicherde unter den gleichen Bedingungen bestimmt.
Man erhält folgende Ergebnisse:
Lovibondzahlen
Unbehandeltes Mit Adsorptions
Un
Öl
Öl
mittel nach Beispiel t behandeltes Öl
Mit säurebehandelter aktivierter Bleicherde behandeltes öl
".Oi. 12,0
Gelb 40,0
Gelb 40,0
2,6
28,0
28,0
2,9 31,0
Das Adsorptionsmittel nach Beispiel I hat eine bessere Wirkung als säurebehandelte aktivierte Bleicherde,
die als eines der besten Bleichmittel gilt.
0,2 Mol Eisen(II)-sulfat werden in 500-ml Wasser
gelöst und auf Siedetemperatur erhitzt. In die kochende Lösung wird innerhalb von etwa 30 min eine Natriumsilikatlösung
von 38,3° Be, die mit 500 ml destilliertem Wasser verdünnt wurde, in einer Menge entsprechend
0,4 Mol S1O2 unter Rühren eingetropft. Anschließend
wird das Reaktionsprodukt 4 Stunden unter Rühren bei
Kochtemperatur gehallen. Dann wird der Niederschlag abfiltriert, mit 400 bis 500 ml Wasser gewaschen, bei
HO0C getrocknet, gemahlen und über ein 60^Sieb
abgesiebt.
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes wurde wie nach Beispiel 1 im Vergleich zum
Adsorptionsvermögen der Bleicherde geprüft, wobei folgende Ergebnisse erhallen wurden:
LoOibondzahlen
IO
Unbehandeltes
Cottonöl
(neutral)
Mit Adsorptionsmittel nach Beispiel 2 behandeltes
Ol
Ol
Mit Bleicherde
behandeltes
öl
Rot 12,0
Gelb 40,0
Gelb 40,0
3,2
34.0
34.0
2,9
31,0
31,0
15 Obwohl das Produkt nach Beispiel 3 nicht mit Säure
behandelt war, zeigte es eine bessere Bleichwirkung als
die Bleicherde.
0,15 Mol Eisen(li)-sulfal und 0,15 Mol Mangansulfat werden ifi 500 rhi destilliertem Wasser gelöst, auf
Siedetemperatur gebracht und wie iri Beispiel 2 weiterbehandelt.
Das Adsorplionsverinögen des erhaltenen Produktes wurde wie nach Beispiel I im Vergleich zum
Adsorptionsvermögen der Bleicherde geprüft, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden:
Lovibondzahlen
Unbehandeltes
Cottonöl
(neutral)
Das Produkt nach Beispiel 2 war im Gegensatz zu dem Produkt nach Beispiel I nicht mit Säure behandelt.
Trotzdem kommt seine Bleichwirkung der der Bleicherde nahe.
0,15 Mol Eisen(II)-sulfat und 0,15 Mol Magnesiumsulfat werden in 500 ml destilliertem Wasser gelöst, auf
Siedetemperatur gebracht und wie in Beispiel 2 weiterbehandelt.
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes wurde wie nach Beispiel 1 im Vergleich zum
Adsorplionsverrhögen der Bleicherde geprüft, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden:
Lovibondzahlen
Mit Adsorptionsmittel nach Beispiel 4 behandeltes
Λι
Λι
Mit Bleicherde behandeltes Öl
Rot
Gelb
Gelb
12,0
40,0
40,0
2,9
15,0
15,0
2,9
31,0
31,0
Unbehandeltes
Cottonöl
(neutral)
Mit Adsorptionsmittel nach Beispiel 3 behandeltes
Mit Bleicherde behandeltes öl
Rot 12,0
Gelb 40,0
Gelb 40,0
Lovibondzahlen
2.7
29.0
29.0
2,9
31,0
31,0
Obwohl das Produkt nach Beispiel 4 nicht mit Säure behandelt war, war die Lovibondzahl (rot) gleich der der
Bleicherde und die Lovibondzahl (gelb) besser.
0,075 Mof Eisen(ll)-sulfat und 0,225 Mol Magnesiumsulfat
werden in 500 ml destilliertem Wasser gelöst, auf Siedetemperatur gebracht und wie in Beispiel 2
weiterbehandelt.
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes wurde im Vergleich zum Adsorptionsvermögen von
säurebehandelter aktivierter Bleicherde, aktivierte Bleicherde und Attapulgit anhand einer Reihe von
Flüssigkeiten nach der Lovibond-Methode geprüft. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle angegeben.
Die Zeit und die Temperatur der Behandlung mit den Adsorptionsmitteln sind bei den einzelnen Ölen
angegeben. Es wurde immer eine Küvette von 5'Λ" verwendet.
Unbehandelte
Flüssigkeit
Flüssigkeit
Adsor- Adsorbens nach bens Beispiel 5
Naturaktivierte
Bleicherde
Bleicherde
Attapulgit
rot gelb blau %
rot
Säurebehandelte
aktivierte Bleicherde
gelb blau rot gelb blau rot gelb blau rot gelb blau
aktivierte Bleicherde
gelb blau rot gelb blau rot gelb blau rot gelb blau
Carotin, gelöst 10,8 30,0 —
in Weißöl
in Weißöl
| Chlorophyll | 0,8 | 40,0 | - | 40,0 | 6,0 | 40,0 | 10,0 | 03 | - | 4,0 |
| gelöst in Wasser | 1,0 | |||||||||
| Leinöl, roh | 11,0 | 40,0 | 40,0 | 4,0 | 1,6 | 1,0 | ||||
| 30', 95° C | - | |||||||||
| Cottonöl, neu | 13,0 | 30,0 | 1,0 | 1,0 | ||||||
| tral, 20', 95°C | ||||||||||
| Sojaöl, neutral, | 7,4 | 12,0 | — | 1,0 | ||||||
| 20', 95° C | ||||||||||
| Olivenöl, neu | 2,0 | 2,0 | 6,0 | |||||||
| tral, 20', 95°C | ||||||||||
| Erdnußöl, neu | 1,0 | — | ||||||||
| tral, 20', 95°C | 1,0 | |||||||||
| Mineralöl, | nicht | meßbar, zu | ||||||||
| gesäuert. | dunkel | |||||||||
| 30', 95° C | ||||||||||
| Paraffin, | 30,0 | |||||||||
| 30'. 95° C | ||||||||||
1,2 15,0 - 6.0 30,0 - 10,1 30,0 - 9,3 30,0 -
0,6 32,0 5,0 0,7 40,0 5,0 0,3 40,0 5,0 0,5 20,0 3,C
- 1,0 0,6 0,4 20,0 43 0,4 26,0 4,0 - 4,0 1,2
3,0 32,0 — 4,1 40,0 — 11,0 40,0 4,0 10,0 40,0 3,0
2,4 26,0 — 2,8 30,0 —
15,0 — 1,2 14,0 —
1,0 13,0 — 0,7 11,0 —
0,7 9,0 — 0,6 8,0 —
I^ 17,0 — 1,2 14,0 -
7,2 40,0 1,0 3,8 40,0 -
3,6 38,0 — 53 40,0 — 21,0 40,0 5,0
6,1 40,0 —
809 642/111
| 8,1 | 40,0 - | 43 | 40,0 — | f |
| 7,0 | 40,0 — | 4,0 | 40,0 — | fe I |
| 1,6 | 24,0 1,0 | 1,1 | 14,0 — | |
| 0,8 | 12,0 — | 2,1 | 20,0 — | |
Das Produkt nach Beispiel 5 zeigte im allgemeinen ein
besseres Adsorpliönsvefrnögen als die Vergleichssubstanzen.
Es wurde weiterhin die Wasseraufnahmefähigkeit des Produktes nach Beispiel 5 im Vergleich zu US-Sub-Ben-
!0
foriif, Attüpulgit und Biaugel nach 3f 6 und 8 Stunden bei
einer relativen Luftfeuchte von 32, 67 bzw. 87% (2O0C) bestimmt. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden
Tabelle angegeben.
Wasseraufnahmefähigkeit (%)
US-Sub-Bentonit Attapulgit
relative
Luftfeuchte, %
32 67 87
Luftfeuchte, %
32 67 87
relative
Luftfeuchle, %
67 87
Luftfeuchle, %
67 87
Blaugel
relative
Luftfeuchte, %
32 67 87
Luftfeuchte, %
32 67 87
Adsorbens nach
Beispiel 5
Beispiel 5
relative
Luftfeuchle, %
32 67 87
Luftfeuchle, %
32 67 87
Nach 3 Std.
Nach 6 Std.
Nach 8 Std.
Nach 6 Std.
Nach 8 Std.
2,6 4,0 4,0
4.3 6,8 6,4
5.4 8,3 9,3
0,6 3,3 4,3
0,7 3,9 5,3
1,0 4,1 5,7
0,7 3,9 5,3
1,0 4,1 5,7
2,4 4,7
3,9 8,0
4,9 9,9
3,9 8,0
4,9 9,9
4,8
8,7
10,7
2,9 5,7 6,1
5,0 9,6 10,5
5,3 11,2 12,8
5,0 9,6 10,5
5,3 11,2 12,8
Die Ergebnisse zeigen, daß das Produkt nach Beispiel 5 als Trocknungsmittel sogar dem Blaugel überlegen ist.
0,075 Mol Magnesiumsulfat und 0,225 Mol Mangan-•ulfat
werden in 500 ml destilliertem Wasser gelöst, auf Siedetemperatur gebracht und wie in Beispiel 2
weiterbehandelt.
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes Würde wie nach Beispiel 1 im Vergleich zum
■/uisorptionsvermögen der Bleicherde geprüft, wobei
folgende Ergebnisse erhalten wurden:
Lovibondzahlen
Unbehandeltes
Cottonöl
(neutral)
Mit Adsorptionsmittel nach Beispiel 6 behandeltes
Öl
Öl
Mit Bleicherde behandeltes öl
Hot 12,0
Gelb 4G,0
Gelb 4G,0
2,8
30,0
30,0
2,9
31,0
31,0
Obwohl das Produkt nach Beispiel 6 nicht mit Säure behandelt war, zeigte es eine bessere Bleichwirkung als
die Bleicherde.
0,3 Mol Zinksulfat werden in 500 ml destilliertem Wasser gelöst, auf Siedetemperatur gebracht und wie in so
■eispiel 2 weiterbehar.delt.
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes wurde wie nach Beispiel 1 im Vergleich zum
■ AdsorptionsvermÖgerff*ineiv; aktivierten Bleicherde , -.
geprüft, wobei jedoch statt neutralem Cottonöl gesäuertes Mineralöl verwendet wurde, das 30 min bei
95° C mit jeweils 6% Adsorbens behandelt wurde. Die Messung wurde in einer 1 "-Küvette durchgeführt
Lovibondzahlen
Das Produkt nach Beispiel 7 zeigte auch bei stark verschmutztem Mineralöl eine bessere Bleichwirkung
als die bisher für dieses Öl bevorzugt verwendete aktivierte Bleicherde.
0,2 Mol Eisen(III)-chlorid werden in 500 ml destilliertem
Wasser gelöst und auf Siedetemperatur erhitzt. In die kochende Lösung werden innerhalb von etwa 30 min
1 Liter 1 molare Natriumsilikatlösung eingetropft. Anschließend wird das Reaktionsprodukt 4 Stunden
unter Rühren bei Kochtemperatur gehalten. Der Niederschlag wird wie in Beispiel 2 weiterbehandelt
(Produkt A, ohne Säurebehandlung).
Ein zweiter Ansatz wird wie oben beschrieben hergestellt. Das Reaktionsprodukt wird jedoch nach
einer Kochzeit Von 4 Stunden wie nach Beispiel 1 weiterbehandelt (Produkt B, mit Säurebehandlung).
Das Adsorptionsvermögen der erhaltenen Produkte wurde wie nach Beispiel 1 nach der Lovibond-Methode
geprüft. Es wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Unbehandeltes Mit Adsorptions- Mit aktivierter
gesäuertes mittel nach Bei- Bleicherde
Mineralöl spiel 7 behandejtes behandeltes
Öl Öl
| Rot | nicht | 1,5 | 1,8 |
| Gelb | meßbar | 17,0 | 20,0 |
| (zu dunkel) |
| Lovibondzahlen | Mit Produkt A behandeltes öl |
Mit Produkt B behandeltes öl |
| Unbehandeltes Cottonöl (neutral) |
5,3 40,0 |
3,8 40,0 |
| Rot 12,0 Gelb 40,0 |
||
Die Ergebnisse zeigen die durch die Saurebehandlung verbesserte Bleichwirkung.
60
65
0,3 Mol Aluminiumsulfat werden in 500 ml destilliertem Wasser gelöst, auf Siedetemperatur gebracht und
wie in Beispiel 2 weiterbehandelt.
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes wurde im Vergleich zu der natuf aktiven Bleicherde und
Attapulgit nach Beispiel 5 geprüft, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden:
Lovibondzahlen
Ünbehandeltes Mit Adsorptionsmittel Mit naturaktivierter Mit Attapulgit
Cottonöl (neutral) nach Beispiel 9 Bleicherde be- behandeltes Öl
behandeltes Öl handeltes Öl
| Rot | 13,0 | 4,4 | 8,1 |
| Gelb | 40,0 | 40,0 | 40,0 |
| Bltfü | 1,0 | — | — |
4,5
40,0
40,0
Das Produkt nach Beispiel 9 zeigt eine bessere Bleichwirkung als die Bleicherde und kommt etwa
einem Attapulgit gleich.
Bei s pi el 10
0,3 Mol Eisen(ll)-sulfat werden in 500 ml destilliertem
Wasser gelöst und bei Zimmertemperatur mit 0,4 Mol SiO? in Form einer Natriumsilikatiösung von 38,3° Be,
die mit 500 ml destilliertem Wasser verdünnt wurde, in ca. 3 min vermischt. Anschließend wird das Reaktionsprodukt 4 Stunden unter Rühren bei 7O0C gehalten.
Dann wird der Niederschlag abfiltriert, mit 400—500 ml Wasser gewaschen, bei 110°C getrocknet, gemahlen
und über ein δΟ-μ-Sieb abgesiebt.
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes wurde wie nach Beispiel 1 im Vergleich zum
Adsorptionsvermögen von säurebehandelter aktivierter Bleicherde geprüft, wobei folgende Ergebnisse erhalten
wurden. jn
Lovibondzahlen
Ünbehandeltes
Cottonöl
(neutral)
Mit Adsorptionsmittel nach Beispiel 10 behandeltes Öl
Mit Bleicherde behandeltes Öl
Rot 12,0
Gelb 40,0
Gelb 40,0
3,1
33,0
33,0
2,9
31,0
31,0
J5
40
| Lovibondzahlen | Unbehandletes Cottonöl (neutral) |
Mit Adsorptions mittel nach Bei spiel 11 be handeltes Öl |
Mit Bleicherde behandeltes Öl |
| 12,0 40,0 |
3,2 34,0 |
2,9 31,0 |
|
| Rot Gelb |
45 Obwohl das Reaktionsprodukt bei Zimmertemperatur hergestellt war, zeigte es eine nur geringfügig
schwächere Bleichwirkung als die Bleicherde.
Es wurde das Adsorptionsvermögen eines Gemisches eines Adsorptionsmittels nach Beispiel 1 für Hühnereiweiß (Hühnerklar) nach dem Internationalen Codex für
Weinbehandlungsmittel aus einer wäßrigen Lösung im Vergleich mit dem Adsorptionsvermögen von naturaktivierter
Bleicherde, Attapulgit und säurebehandelter aktivierter Bleicherde bestimmt. Die Adsorptionsmittel
wurden jeweils in Mengen von 1 g/Liter verwendet. Nach einer Einwirkungsdauer von 24 Std. wurden
folgende Ergebnisse erhalten.
Restgehalt an Eiweiß in der Lösung (mg/Liter)
Wird das Produkt nach Beispiel 10 mit Säure behandelt, wird die Bletehwirkung der Bleicherde
erreicht.
Beispiel 11
0,3 Mol Eisen(II)-sulfat werden in 500 ml destilliertem Wasser gelöst und bei Zimmertemperatur mit 0,4 Mol
SiO2 in Form einer Natriumsilikatlösung von 38,3° Be,
die mit 500 ml destilliertem Wasser verdünnt war, in ca. 10 min unter Rühren eingetropft. Anschließend wird das
Reaktionsprodukt 4 Stunden unter Rühren bei Zimmertemperatur (ca. 200C) gehalten. Dann wird der
Niederschlag abfiltriert, mit 400—500 ml Wasser gewaschen, bei 110°C getrocknet, gemahlen und über ein
60-n-Sieb abgesiebt. " .
Das Adsorptionsvermögen des erhaltenen Produktes wurde wie nach Beispiel 1 im Vergleich zum
Adsorptionsvermögen der Bleicherde geprüft, wobei folgende Ergebnisse erhalten wurden:
60
65
Blindwert 579
Naturaktivierte Bleicherde 508
Attapulgit 505
Säurebeh. Bleicherde 476
Adsorptionsmittel nach 368
Beispiel 1
Beispiel 1
Nach den in den Beispielen erläuterten Arbeitsweisen können in analoger Weise synthetische Adsorptionsund
Trocknungsmittel aus wasserlöslichen Salzen aller zwei- und dreiwertigen Kationen und ihrer Mischungen
hergestellt werden. Auch Salzlösungen, die bei industriellen Verfahren anfallen, wie z. B. Ablaugen bei der
Bleicherde-Herstellung oder Beizlaugen in der Metallindustrie, eignen sich als Ausgangsprodukte zur Herstellung
der synthetischen Adsorptions- und Trocknungsmittel.
Nachstehend sind einige Versuche mit bekannten Substanzen als Vergleichsbeispiele angegeben.
Vergleichsbeispiel 1
Die Produkte nach den Beispielen I und II der US-PS 34 73 890 wurden mit den erftndungsgemäß hergestellten
Produkten im Hinblick auf das Verhältnis Siß2/Metallkation,
AikäJigehalt, spezifische Oberfläche';- Anteil
an Mikroporen, lonenaustauschkapazität und Adsorptionsvermögen verglichen. Neben dem magnesiumhaltigen
Adsorptionsmittel (MS) wurden auch andere, erfindungsgemäß hergestellte Adsorptionsmittel mit
anderen Kationen untersucht.
a) Herstellung
Beispiel I der US-PS 34 73 890
Beispiel I der US-PS 34 73 890
0,85 MoI SiO2 in Form einer Natriumsilikatlösung
(Na2O : SiO2 = 1 :3,30) in 200 rnl Wasser und ein
Gemisch von 40 ml Wasser, 9,14 g Al2(SO4J3 - 18 H2O
(27,4 mMol Al 3+) und 11,6 ml konzentrierte H2SO4
werden gleichzeitig innerhalb eines Zeitraums von 70 Minuten zu 880 ml destilliertem Wasser (45"C) zugetfopfi
daß die gebildete Suspension bei einem pH-Wert im Bereich von 5,5 bis 6,0 gehalten wird. Nach
Beendigung der Zugabe wird der pH-Wert durch Zutropfen von H2SO4 auf 4,5 gebracht. Dann wird das
ausgefallene Produkt abgenutscht, in 1 Liter Wasser aufgeschlämmt, wieder abgenutscht, 4rhal mit je 1 Liter
Wasser gewaschen und bei 1050G getrocknet (Probe 1/4 I).
Molverhältnis Al : H2SO4: SiO2 = 1 : 7,8 :31.
Molverhältnis Al : H2SO4: SiO2 = 1 : 7,8 :31.
Beispiel II der US-PS 34 73 890
12,9 g MgSO4 ' 7 H2O (52,2 mMol) werden in ein?
Lösung von 14,3 g AI2(SO4)J · 18 H2O (43 mMol Al3+)
ίη 0,8 Liter Wasser und 9,2 ml H2SO4 eingerührt. Dann
werden 0,6 Liter verdünnte Natriurrisilikatlösung
(Na2O : SiO2 = I : 3,3; I Mol SiO2) innerhalb eines
Zeitraumes von 45 Minuten bei 900C zugetropft, bis der
pH-Wert 6,5 erreicht hat. Der pH-Wert wird dann mit verdünnter H2SO4 (1:1) auf 4,0 gebracht. Die so
hergestellte Probe wird wie oben weitcrbehanclclt (Probe 11/4 1).
Molverhältnis Al + Mg : H2SO4 : SiO2 = 1 : 1,79 : 10.5.
Molverhältnis Al + Mg : H2SO4 : SiO2 = 1 : 1,79 : 10.5.
Verfahren gemäß der Erfindung
Eine verdünnte Nalriumsilikatlösung (0,53 Mol SiO2;
SiO2: Na2O = 3,3 :1; 500 ml Wasser) wird innerhalb
eines Zeitraumes von 30 Minuten einer heißen Lösung von 0,3 Mol MgCl2 ;.6 H2O in 500 rrii Wasser zügetröpfl.
Dann wird das Reaktionsgemisch einige Stunden erhitzt. Der Niederschlag wird wie oben weiterbehandelt
(Probe MS/4 1).
Molverhältnis Mg : H2SO4 : SiO2 = 1 : 0 :1,72.
Molverhältnis Mg : H2SO4 : SiO2 = 1 : 0 :1,72.
b) Eigenschaften der Fällungsprodukte
| i | Probe | NazO | Ionenaust.- | Adsorpt.-vermögen | gelb | Sojaöl | gelb | Spez. Oberfl. | Mikroporen- |
| i | kapazität | (Lovibondzahlen) | 40 | rot | 40 | volumen 0—140 Ä | |||
| Ϊ 'j |
Cottonöl | 40 | 8,9 | 40 | |||||
| .i | (%) | (mÄqu/iOOg) | rot | 40 | 8,8 | 40 | (mVg) | (ml/g) | |
| I | 1/41 | 1,23 | 45 | 9,7 | 40 | 5,9 | 40 | 567 | 0,312 |
| j | 11/41 | 1,78 | 65 | 8,2 | 9,2 | 592 | 0,554 | ||
| MS/41 | 0,07 | 15 | 7,0 | 522 | 0,370 | ||||
| Lovibondzahlen von | ungebleichten Ölen | 14,5 | |||||||
Bemerkungen:
Die Lovibondzahlen nach der vorstehenden und der nachstehenden Tabelle wurden mit 4% Adsorptionsmittel für neutrales
Cottonöl und 1,25% Adsorptionsmittel für neutrales Sojaöl, jeweils bei 96°C bestimmt; 30 Min. mit Cottonöl und 20 Min. mit
Sojaöl. Es wurde eine Lovibond-Küvette K 51/4 verwendet.
Eigenschaften einiger anderer erfindungsgeinäß hergestellter Produkte (0,3 Mol fMei +Me2]/0,52 Mol S1O2)
Metallkationen
Mei Me2
Mei Me2
Molverhältnis
Mei M
Mei M
S1O2
Spezif. Oberfl.
m2/g
m2/g
Adsorpt.-vermögen Mikroporenvolumen
(Lovib.-zahlen) Cottonöl 0-140 A
gelb (ml/g)
gelb (ml/g)
rot
| Fe2+ | Mn2+ | 0,3 | 0,15 | 0,52 | 450 |
| Mg*+ | Mn2+ | 0,15 | 0,225 | 0,52 | 444 |
| Mg2+ | Mn2+ | 0,075 | 0,15 | 0,52 | 414 |
| Fe2+ | 0,15 | 0,52 | 475 | ||
4,6
3,0
3,2
4,3
3,0
3,2
4,3
40
32
34
40
32
34
40
0,423
0,465
0,465
c) Diskussion der Ergebnisse
Die Zahlenwerte in den Tabellen zeigen, daß die Produkte nach der US-PS 34 73 890 zum Bleichen von
pflanzlichen Ölen (Soja- und Cottonöl) nicht geeignet sind, während die erfindungsgemäß hergestellten
Produkte ein gutes Adsorptionsvermögen beim Bleichen von Cotton- und Sojaöl, ausgedrückt in einer
starken Herabsetzung der ursprünglichen Lovibondzahlen, aufweisen. Es besteht eine gewisse Abhängigkeit
hinsichtlich der verwendeten Kationen, d. h. die besten Ergebnisse werden mit Gemischen von Mg2+ und Mn2+
bzw. von Fe2+ und Mn2+ erzielt.
Die nach dem bekannten bzw, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Produkte unterscheiden
sich weitgehend hinsichtlich ihrer quantitativen Zusammensetzung:
Bestandteile
US-PS 34 73 890
Erfindung
| S1O2 | etwa 85% | 60-75% |
| Me-Oxide | 2-3% | 10-30% |
| (ohne Na2O) | ||
| Na2O') | 1,23-1,78% | 0,07% |
| Glühverlust | 11% | 10% |
*) Der Na2O-Gehait der Probe MS betrug 0,1% nach dem
Waschen mit 3x1 Liter Wasser, verglichen mit 1,48 bzw.
1,65% bei den mit den gleichen Mengen Wasser gewaschenen Proben I und II nach der US-PS 34 73 890.
Der niedrige Na2O-Gehalt der erfindungsgerr.äß hergestellten Produkte beruht wahrscheinlich auf der
Adsorption geringer Mengen Natriumionen, während
der hohe Na.O-Gehalt der bekannten Produkte
wahrscheinlich sowohl auf Adsorption als auch auf den Einbau von Natnumionen zurückzuführen isi. Während
der Natriumgehalt bei den erfindungsgemäß hergestellten
Produkten stetig in Abhängigkeit von der verwendeten Menge Waschwasser abnimmt, bleibt der
NajO-Gehalt bei den bekannten Produkten nach dem
Waschen mit 1 Liter Wasser praktisch konstant.
Die spezifische Oberfläche der erfindungsgemäß hergestellten Produkte ist etwas niedriger als die der
Produkte nach der US-PS 34 73 890.
Trotz ihrer größeren Oberfläche eignen sich die bekannten Produkte nicht so gut zum Bleichen von
pflanzlichen Ölen. Die Anwesenheit der zweiwertigen
Metall-Kationen (10—30%. verglichen mit 2—3% bei den bekannte! Produkten) ist offenbar für die
Wirksamkeit der Adsorptionsmittel beim Bleichen von Öl wichtig.
Der Einbau der zweiwertigen oder dreiwertigen Metaükat'.onen in die erfindungsgemäß hergestellten
Produkte beruht wahrscheinlich darauf, daß sich während der Fällung unmittelbar Metallsilikate bilder*,
während bei dem bekannten Verfahren die Säure zunächst die Kieselsäure ausfällt, die gegenüber
zweiwertigen und dreiwertigen Kationen nicht so reaktionsfähig ist.
Die lonenaustauschkapazität der Produkte nach der L)S-PS 34 73 890 liegt außerhalb des erfindungsgemäß
beanspruchten Bereichs. Offensichtlich besteht eine indirekte Korrelation zwischen der lonenaustauscherkapa/ital
und dem Adsorptionsvermögen.
Vergleichsbeispiel 2
Vergleich zwischen den Fällungsprodukten nach der GB PS 5 71 123 und einigen erfindungsgemäß hergestellten
Produkten.
a) Herstellung
BeispiellderGB-PS5 71 123
BeispiellderGB-PS5 71 123
Eine Lösung von 0,65 Mol Al3+ (216 g AI3
(SO4)3 · 18 H2O) in 650 ml Wasser wurde langsam unter
Rühren einem Gemisch aus 0,65 MoI SiO2 (in Form von
Wasserglas; 7,9% Na30,253% SiO2 (in 1300 ml Wasser
und 116 ml einer 25%igen Ammoniaklösung (verdünnt
auf 155OmI) bei Raumtemperatur zugesetzt. Dann
wurde noch eine halbe Stunde weitergerührl, worauf das Gemisch filtriert wurde. Die Paste wurde mit
Wasser praktisch sulfatfrei gewaschen. Die Hälfte der gewaschenen Paste wurde in eine Kugelmühle gebracht
und 4 Stunden gemahlen, durch Abfiltrieren von überschüssigem Wasser befreit und in einem Luftstrom
von 50°C getrocknet Das Produkt wurde gemahlen und 3 Stunden bei 250°C calciniert (Probe »a KM cala«) Die
zweite Hälfte dieser Probe wurde bei 1050C getrocknet
(Probe »a«). Ein Teil dieser Probe wurde anschließend 3
Stunden bei 250° C calciniert (Probe »a calc.«).
Die Probe »a KM calc.« entspricht genau der Probe von Beispiel 1 der GB-PS: die Proben »a« und »a calc.«
wurden hergestellt, um den Vergleichsbereich zu
25 erweitern.
Beispiel II der GB-PS 5 71 123
Eine Lösung von 0,65 Mol AP+ (216 g Al2(SO4J3 · 18 H2O) in 650 ml Wasser wird langsam dem
M gerührten Gemisch von 13 MoI SiO2 (in Form von
Wasserglas) in 2,61 Wasser und 86 ml 25%igem
Ammoniak in 115OmI Wasser bei Raumtemperatur
zugesetzt Die Produkte wurden wie in Beispiel I getrocknet und calciniert, wobei die entsprechenden
Proben »b KM calc«: »b« und »b calc.« erhalten wurden.
Die chemische Zusammensetzung der Fällungsprodukte ist nachstehend im Vergleich mit der von einigen
Fällungsprodukten gemäß der Erfindung angegeben.
b) Chemische Zusammensetzung der Fällungsprodukte nach Beispiel II der GB-PS 5 71 123
SiOj
AUOi
NaK)
Glühverlust NH4
AhOi:SiO2
| a | calc. | calc. | 41.8 |
| a | KM | 45.7 | |
| a | 46.0 | ||
| b | calc. | calc. | 55.3 |
| b | KM | 58.2 | |
| b | 60.2 | ||
372
39.5
38.8
25.3
262
27.0
0.21
022
0.17
0.03
0.03
0.03
195 12.4 12,7
16.9 123 112
2.1
1.7
1.4
1.7
1.4
0,45
0.40
0.33
0.40
0.33
1 :1.91
1 : 1.97
1 :2,01
1 :3,71
1 :3,77
1 :3.87
1 :3,77
1 :3.87
Das AIjOj : SiOi-Verhältnis ist nicht genau 1 :4, doch liegen die gefundenen Werte innerhalb der üblichen Fehlergrenzen
für die AbOi- und SiO2-Bestimmung (vgl. auch Beispiel [c] in der Tabelle auf Seite 5 der GB-PS) 26,0%
AI2O3 und 595% SiOj entsprechen einem AbOj: SiÖ2-Verhältnis von 1 :3,88.
Erfindungsgemäß hergestellte Produkte
| Al-Silikat | 66,9 | 13.1 | AbOj | 0,10 | 17,0 |
| Mg'Silikat | 74,0 | 15,4 | MgO | 0,03 | 9,4 |
| Mn-SÜikät | 66,7 | 25,1 | MnO | 6,1 | |
| Fe-Silikat | 64,0 | 27,6 | Fe2O3 | 8,7 | |
| Zn-Silikat | 64,3 | 26.1 | ZnO | 7.4 | |
—AI2O3! SiOi=I !8,69
-MgO: SiOj-1 i'3,22
-MnOiSiOi=I ;3,09
-FezÖJi SiO2=I :6,I8
-ZnO:SiÖ2=1 :3,34
-MgO: SiOj-1 i'3,22
-MnOiSiOi=I ;3,09
-FezÖJi SiO2=I :6,I8
-ZnO:SiÖ2=1 :3,34
809 642/111
| 20 36 819 | 0^39 0346 0325 |
0,470 0,482 0,503 |
18 | 800 Ä | |
| 17 | Mikroporenvolumina | 0,225 0,201 0,190 |
0,226 0.236 |
0,666 0,690 0,653 |
|
| c) Spezifische Oberflächen und | 0,258 0,282 |
||||
| Probe | |||||
| a a calc. a KM calc. |
Spezifische Oberfläche Mikroporenvolumen (mVg) 140 A 250 Ä |
||||
| b b calc b KM calc. |
202 232 161 |
||||
| 239 171 83 |
Vergleich (03 Mol Metallsalz + 0,4-0,6 MoI S1O2)
320-460 0,34-0,49 0,40-0,57 0,46-0,79
Die spezifischen Oberflächen und die Mikroporenvolumina (140 Ä) der Produkte gemäß der GB-PS liegen weit
niedriger als die der Produkte gemäß der Erfindung.
d) Bleichwirkung bei pflanzlichen ölen—Lovibondzahlen
| Probe | 1,25% Adsorptionsmittel 4% Adsorptionsmittel | gelb | in Cottonöl | gelb | Molverhälinis | 0,52 S1O2 |
| in Sojaöl | 40 | rot | 40 | : 0,52 S1O2 | ||
| rot | 40 | 6,7 | 40 | : 0,52 S1O2 | ||
| a | 8,2 | 40 | 6a | 40 | ||
| a calc | 8,8 | 40 | 7.1 | 40 | ||
| a KM calc. | sä | 40 | 11.0 | 40 | ||
| b | 9a | 40 | 10.2 | 40 | ||
| bcalc | 9.2 | 40 | 12.1 | 40 | ||
| b KM calc | 9,0 | 143 | ||||
| Ungebleichtes öl | 9a | |||||
| Erfindungsgemäß | 40 | 40 | ||||
| hergestellte Produkte | 40 | 5.6 | 40 | |||
| Al-Silikat | 4.1 | 41 | 5,7 | 40 | 0,3 AP+ : | |
| Mg-Silikat | 6.0 | 4,0 | 0,3 Mg2 + | |||
| Fe-Silikat | 3.1 | 0,25 Fe2 ♦ | ||||
Die Tabellenwerte zeigen, daß die nach der GB-PS bedingt geeignet sind, im Gegensatz zu den erfindungs-5
71123 hergestellten Produkte zum Bleichen von gemäß hergestellten Produkten.
Sojaöl ungeeignet und zum Bleichen von Cottonöl nur
Sojaöl ungeeignet und zum Bleichen von Cottonöl nur
Vergleichsbeispiel 3
Es wurden Vergleichsversuche unter Verwendung der Präparate nach den Beispielen 1 und 2 der GB-PS
7 29 194 bzw. nach dem vorstehenden Beispiel 7 durchgeführt.
a) Herstellung
Beispiel 1 derGB-PS7 29 l94(l/4-Ansatz)
Beispiel 1 derGB-PS7 29 l94(l/4-Ansatz)
Zu einer 65° warmen Lösung von 0,3 Mol ZnCl? in zugegeben. Das Fällungsprodukt wurde abfiltriert, mit
500 ml dest. Wasser wurde eine ebenfalls 65° warme dest. Wasser gewaschen, bei 110° C getrocknet und
Lösung von Wasserglas (0,5 Mol SiO2, 0,15 Mol NajO: gemahlen.
</= 1,36) und 0,15 Mol Soda in 500 ml dest. Wasser v;
Beispiel 2derGB-PS 7 29 194(l/4-Ansatz)
|; Zu einer 60" warmen Lösung von 03 Mol ZnCl? in gegeben. Das Fällungsprodukt wurde abfiltriert, gcwa-
§j 250 ml dest. Wasser wurde eine ebenfalls 60" warme sehen, 2 h auf 300°C erhitzt und nach dem Abkühlen
" Lösung von Wasserglas (0,33 Mol S1O2. 0,1 Mol Na?O: ω gemahlen,
c/= 136) und 0,2 Mol Soda in 250 ml dest. Wasser
b) Analysendaten
b) Analysendaten
GB-PS GB-PS Erfindung
Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 7
SiO2,% 513 43,7 65,9
ZnO1 0A , 37,9 49,4 26,4
19
Fortsetzung
CiB PS Beispiel I
GB-PS
Beispiel 2
Beispiel 2
| NiuO, % | 030 | 0,60 |
| Glühverlusi (1000"C)1 % | 9,41 | 6,05 |
| Spez. Oberfl, m2/g | 191 | 203 |
| Mikroporenvolumen, ml/g | ||
| 140 A | 0,31 | 0,28 |
| 250 A | 0,36 | 0,37 |
| 800 A | 0,57 | 0,56 |
20
Erfindung Beispiel 7
0,10 7,27 340
0,51 0,68 0,74
Die spezifische Oberfläche und das Mikroporenvolu-15
men der Poren (140 Ä) des Beispiels 7 sind deutlich größer als die der Beispiele der GB-PS.
Beim Vergleich der chemischen Zusammensetzung fallen der höhere SiO2-Gehalt, der entsprechend
niedrigere ZnO-Gehalt sowie der geringe NaiO-Gehalt
des Beispiels 7 auf.
c) Bleichversuche
Die drei Präpar?te wurden zu Bleichungen von Lein-, 20 Palmöl etwas bessere Bleichwirkung als die Beispiele
Soja-, Palm- und Altöl verwendet, deren Ergebnisse in und 2 der GB-PS, jedoch deutlich bessere Wirkung an
den nachstehenden Tabellen angegeben sind. Lein- und vor allem an Altöl.
Das Beispiel 7 nach der Erfindung zeigt an Soja- und
Bleichung von Leinöl
| Bleicherde | % | 1 | % | % | % | 0C | °C | mir | min | Lovibond | 5Ά" | gelb | gelb blau | blau | weiß | 80 7,0 | 1,0 |
| Bleicherde | Bleicherde | Bleicherde | Bleicherde | 40 | 7,0 | 1,0 | 80 9,9 | 1,0 | |||||||||
| rot | gelb | 40 | 7,0 | 1,0 | 70 - | 1.0 | |||||||||||
| Ungebleicht | _^ | 18 | 70 | 40 | 7,4 | 1,0 | |||||||||||
| Beispii' ί GB-PS | 2,13 | 1,2 | 3 | 10 | 95 | 130 | 30 | 30 | 17,7 | 70 | 30 | 2,9 | 1,0 | ||||
| Beispiel 2 GB-PS | 2,13 | 1,2 | 3 | 10 | 95 | 130 | 30 | 30 | 17,7 | 70 | |||||||
| Beispiel 7 Erf. | 2,13 | 1.2 | 3 | 10 | 95 | 130 | 30 | 30 | 9,5 | 59 | Lovibond 51A" | ||||||
| Bleichung von Sojaö | Bleichung von entsäuertem Palmöl | Bleichung von gesäuertem Altöl | |||||||||||||||
| Bleicherde | Bleicherde | Bleicherde | 0C | min | min | Lovibond | 51/4" | rot | weiß | ! weiß | |||||||
| 2 | nicht meßbar (zu dunkel) | ||||||||||||||||
| rot | gelb | 2 | 41,0 | ||||||||||||||
| Ungebleicht | Ungebleicht | Ungebleicht | 10,4 | 60 | 2 | 34,0 | |||||||||||
| Beispiel 1 GB-PS | Beispiel 1 GB-PS | Beispiel 1 GB-PS | 95 | 300 | 30 | 25 | 10,4 | 60 | 2 | 14.5 | |||||||
| Beispiel 2 GB-PS | Beispiel 2 GB-PS | Beispiel 2 GB-PS | 95 | 300 | 30 | 25 | 10,2 | 60 | |||||||||
| Beispiel 7 Erf. | Beispiel 7 Erf. | Beispiel 7 Erf. | 95 | 300 | 30 | 25 | 8,8 | 40 | |||||||||
| 1 mm | Hg Lovibond 5Ά" | ||||||||||||||||
| Vak. | |||||||||||||||||
| rot | |||||||||||||||||
| 54 | |||||||||||||||||
| 100 | 49 | ||||||||||||||||
| 100 | 46 | ||||||||||||||||
| 100 | 31 | ||||||||||||||||
| mm Hg | |||||||||||||||||
| Vak. | |||||||||||||||||
| 50 | |||||||||||||||||
| 50 | |||||||||||||||||
| 50 |
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von silikatischen Adsorptions- und Trocknungsmitteln mit einem
Alkaligehalt von weniger als 0,1 Gew.-%, einer spezifischen Oberfläche von 300—600 mVg, einem
Anteil an Mikroportm (<140A) von mindestens
035 ml/g und einer lonenaustauschkapazität von 15
bis 20mval/100g, dadurch gekennzeichnet,
daß man aus Salzlösungen, die mindestens eines der Kationen Fe++, Mg++, Zn++, Mn++,
Al + + + bzw. Fe+ + + enthalten, mit Hilfe von wäßrigen Alkalisilikatlösungen bei Raumtemperatur
bis zum Siedepunkt der Lösungen unter Atmosphärendruck homogene Fällprodukte herstellt und die
erhaltenen Fällprodukte weitgehend von Alkali befreit und bei nicht mehr als 1300C trocknet, wobei
das Verhältnis zwischen Alkalisilikatlösung und Salzlösung so gewählt wird, daß der SiC>2-Gehalt im
getrockneten Fällprodukt 50 bis 80 Gew.-% beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Fällung 0,2- bis 0,8mo!are
Salzlösungen und 0,6- bis l,4molare Alkalisilikatlösungen verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Fällprodukt mit
Säuren behandelt.
15
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| DE2036819A DE2036819C3 (de) | 1970-07-24 | 1970-07-24 | Verfahren zur Herstellung von silikatischen Adsorptions- und Trocknungsmitteln |
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| DE2036819C3 true DE2036819C3 (de) | 1978-10-19 |
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