DE2036647A1 - Schaftmaschine und Verfahren zu deren Steuerung - Google Patents
Schaftmaschine und Verfahren zu deren SteuerungInfo
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Description
Patentanwälte
C 23. Juli 1970
P 3400
Stäubli AG., Horgen-Zürich, Schweiz
Schaftmaschine und Verfahren zu deren Steuerung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer Schaftmaschine, die pro Schaft eine Kupplung aus
einem auf der Antriebswelle angeordneten Exzenterring mit radial gleitbarem Keil und um den Ring angeordneter Kurbelstange
aufweist, wobei der Keil von einem Arm, der mit einem Organ, wie Nadel, zum Ablesen der Musterkarte versehen
ist, derart gesteuert wird, dass er entweder in eine Ausnehmung der Antriebswelle oder der Kurbelstange eingreift,
sowie eine Schaftmaschine zur Durchführung des Verfahrens.
In echussfolgerichtig arbeitenden Schaftmaschinen - schussfolgerichtig arbeitet eine Schaftmaschine, wenn
die von ihr gesteuerte Webmaschine zu jedem Zeitpunkt
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ohne Fehler im gex^obenen Muster vom Vorwärtslauf in einen
Rückwärtslauf umgeschaltet werden kann, was besonders wichtig ist, wenn beim Eintragen eines Schussfadens ein
Fehler vorkommt und der Schussfehler beseitigt werden
.muss - ist pro Schaft die Anordnung von vier an Ort axial bewegter Tastnadeln bzw. zwei axial und seitwärts bewegter
Tastnadeln bekannt, welche gerade und ungerade sowie ©Ite
und neue Schüsse von der Musterkarte ablesen. Die von den
Tastnadeln abgelesene Musterinformation wird an Hilfsorgane
übertragen, darin gespeichert und zur richtigen Zeit an den zu kuppelnden Teil des Schaftmechanismus weitergeleitet.
Jedes in der Steuerung der Kupplung eingeschaltene Zwischenorgan, welches als Informationsspeicher,
Schussaussortierorgan oder Kraftverstärker dient, verarbeitet
die von der Musterkarte auf die Tastnadel übertragene Information nacheinander, d„h„ mit einer ZeitverseMeirang,
k welche durch Reaktionszeiten, Funktionsspiele und Siciierheitszuschläge
bedingt ist. Solche Zeitverschiebungea sind
auch Zeitverluste im Ablauf der Steuerung vmä äussera sieh?
indem die Gesamtzeit für die Umsteuerung der· EnpplEssgsorgane
aufwendiger wird und die Bewegungszeit für die
Schäfte eingeschränkt wird» Dadurch xcLrd die DrehsaSiL eier
Schaftmaschine gedrückt« Es ist auch bekannt s aase jedes
im Steuermechaaisarus eingeschaltete Zwischenorgan, eiie
Ursaohe für mögliche Bindungsfehler "bildet und sufiea die
■jrb'sse und den Preis der- Maschine beeinträchtigt»
Das Verfahren zeichnet sich bei einer Schaftmaschine der genannten Art dadurch aus, dass pro Schaft
eine einzige Tastnadel angeordnet ist, welche der Reihe nach Informationen für die Stellung des Schaftes für den
geraden, ungeraden, alten und neuen Schusseintrag auf der Musterkarte abtastet und unmittelbar an den Kupplungsteil
überträgt, welcher seinerseits den Schaft betätigt, wobei die Tastnadel allein oder mit einem Teil des mit ihr verbundenen
Uebertragungsorganes auf der Musterkarte in der Laufrichtung und/oder quer dazu um einen oder mehrere
Informationsabstände verschoben wird, oder dass die Musterkarte
in einer oder beiden Richtungen um den Informationsabstand verschoben wird, oder dass sowohl die Musterkarte
wie die Tastnadel in einer oder beiden Richtungen Lage-Veränderungen
vollführen.
Damit im Falle von Unterbrüchen im Arbeitsablauf der Webmaschine und insbesondere beim Rückwärtslauf derselben
keine Fehlsteuerungen erfolgen, ist es bekannt, im Vorwärtslauf nach der Auslösung der Fachbewegung die
vorherige Schaftstellung nochmals abzulesen, so dass für den Fall einer Umschaltung auf Rückwärtslauf der Steuermechanismus
für diese Arbeitsweise bereits in Bereitschaft steht, was Voraussetzung für eine folgerichtig arbeitende
Schaftmaschine ist.
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren kann diese
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folgerichtige Steuerung "beispielsweise dadurch erfolgen,
dass nebst der Querverschiebung das Ableseorgan während eines Schusseintrages zweimal die Musterkarte abliest und
letztere vom Kartenzylinder im Pilgerschritt gefördert wird, d.h. zuerst Vorwärtsschaltung um zwei Schüsse, dann
Rückwärtsschaltung um einen Schuss.
Die Sehaltschritte können sich von der Fachkreuzung
der Schäfte an gerechnet wie nachstehend beschrieben folgen; Während der Fachkreuzung wird das Ableseorgan
abgehoben, seitwärts verschoben und wieder abgesenkt, während in der gleichen Zeit die Musterkarte um einen
Schuss zurückgedreht wurde zum nochmaligen Ablesen und Vorsteuern der'Schaftstellung für den vorhergehenden
Schusseintrag} gleichzeitig mit dem Schusseintrag und zwischen dem neuerlichen Anheben und Senken des Anleseorganes
wird die Musterkarte um zwei Schüsse vorwäBtsgeschaltet,
worauf bei der nächsten Fachkreuzung die zuerst erwähnten Schritte durchgeführt werden, wobei zu berücksichtigen
ist, dass die Seitenverschiebung des Ableseorganes relativ zur Musterkarte in entgegengesetzter Richtung erfolgt usw.
Der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dient eine Schaftmaschine, die sich dadurch auszeichnet,
dass die Ableseorgane, wie Ablesenadeln, in Rechen geführt sind, die für eine Hin- und Herbewegung in axialer Richtung
des Kartenzylinders ausgebildet sind.
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Anhand des auf der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles einer Schaftmaschine für
die Steuerung eines Schaftes wird das erfindungsgemässe Verfahren näher erläutert. Es zeigen; "
Fig. 1 bis 5 die Stirnansicht eines Fachbildungsmechanismus in fünf verschiedenen Stellungen,
Fig. 6 in grösserem Massstab einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 3,
Fig. 7 und 8 eine Draufsicht auf den Fachbildungsmechanismus
mit zwei verschiedenen Stellungen der Ablesenadel,
Fig. 9 das Bewegungsdiagramm der Schaftmaschine bei einfacher, nichtfolgerichtiger
Steuerung,
Fig. 10 das Bewegungsdiagramm der Schaftmaschine bei folgerichtiger Steuerung und die
Fig. 11 bis 14 vier verschiedene Stellungen der Musterkarte bezüglich der Ablesenadel
des Fachbildungsmechanismus.
Vom Kartenzylinder 61 wird die mit Löchern 3» 31
versehene Musterkarte 62 mitgenommen. Am Steuerarm 10 befindet sich die Nadel 4, die dem Ablesen der mustergemässen
Steuerlöcher 3, V dient. Der Steuerarm weist auf der andern Seite einen ringförmigen Kranz 14 auf,
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durch welchen die Antriebswelle 15 hindurchreicht. Auf der Antriebswelle sitzt gleitbar der Exzenterring 28 und
auf diesem die Kurbelstange 18, die das Bewegungsorgan für den auf der Zeichnung nur angedeuteten Schaft 44 um
den Drehpunkt 48 schwenkt. Radial gleitbar ist auf dem Exzenterring. 28 der Keil 13 gelagert, der in seinen beiden
Extremstellungen entweder in die Ausnehmung 29, 29?
der Antriebswelle 15 einrastet oder in den Raum 30, 30' eingreift, der von den Enden der halbkreisförmigen Leitschienen
16 gebildet ist. Diese Leitschienen bestehen aus Federstahl und weisen annähernd radial gerichtete
Schlitze 17 auf, die der Führung der Schiene auf den auf der Kurbelstange befestigten Stiften 31 dient. Der Kranz
14 ist abgekröpft und weist einen über die Ebene des Schaltarmes 10 hinausreichenden Kragen 34 auf, der in
eine Nut 27 des Keiles 13 gleitet und diesen dadurch bezüglich seiner Lage auf dem Exzenterring 28 steuert.
Am Schaltarm 10 greifen die beiden Federn 49 und 50 an, die bei 55 am Rahmen der Schaftmaschine befestigt
sind. Dabei ist die Feder 49, die in der Richtung des Schlitzes 56 wirkt, schwächer ausgebildet als die Feder
zwischen Schlitz 56 und Ablesenadel 4. Mit 57 ist der fixe Bolzen bezeichnet, auf welchem der Schaltarm 10 mit seinem
Schlitz 56 gleiten kann. Das Anheben des Schaltarmes 10 und damit der Nadel 4 erfolgt über die Anhebestange
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Da die Löcher 3, 3' in der Musterkarte 62 in zwei längsverlaufenden Reihen angeordnet sind, Pig. Il bis 14,
■wird je für die nächste Schuss ablesung der im Rechen 58
geführte Arm 10 leicht seitwärts abgebogen und die Nadel 10 vom Rechen aus je um eine halbe Schaftteilung hin- und
herverschoben.
Im Zusammenhang mit dem Bewegungsdiagramm nach Fig. 10 wird der Arbeitsablauf der folgerichtig arbeitenden
Schaftmaschine nachstehend beschrieben. Das Diagramm
zeigt die Schüsse 2', 1 und 2.
Die Fig. 11 bis 14 zeigen je eine Draufsicht auf dieselbe gelochte Musterkarte, wobei jedem Loch 3» 31 die
Nummer des Schusses, den sie steuert, beigegeben ist. Aus den Figuren ist die Lage der Musterkarte 62 bezüglich der
unveränderlichen Lageachse 67 der Nadel 4 quer zur Musterkarten-Laufrichtung
ersichtlich.
Als Ausgangspunkt der Beschreibung wird die Zeit des Eintragens des Schusses 2' gewählt, während welcher
der nächste Schuss 1 abgelesen wird. Die Situation entspricht der Stellung des Fachbildungsmechanismus nach
Fig. 1. Der Schaft 44 befindet sich in der Tieffachstellung
44', d.h. die breitere Seite des Exzenterringes 28 liegt unterhalb der Antriebswelle 15. Die Anhebestange
60 hat die Nadel 4 von der Musterkarte 62 herausgehoben und senkt sich soeben, so dass die Nadel teilweise in das
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Loch 3 für die Abtastung des Schusses Nr. 1 eingreift. Der Kartenzylinder 61 hat soeben die Musterkarte 62 um zwei
Schüsse in Vorwärtsrichtung V weitergeschaltet. Die Nadel befindet sich, wie Fig. 7 zeigt, über der linken Lochreihe
mit den ungeraden Schüssen 1, 3» 5 usw.
Hierauf senkt sich die Anhebestange 60 und die Nadel 4 greift in das Loch 3 ein (Fig. 11). Man gelangt
im Bewegungsdiagramm zum Zeitpunkt, da die Bewegung des Schaftes ausgelöst wird, was der Fig. 2 entspricht. Bei
der Kupplung ist mustergemäss der Keil 13 mit der Antriebs
welle 15 eingerastet, da der Schaft 44 in die Hochfachstellung 44" gelangen soll. Der Steuervorgang für äen
Schuss Nr. 1 ist abgeschlossen.
Damit nun bei einer Umstellung der Webmaschine auf Rückwärtslauf, beispielsweise bedingt durch einen
Fadenbruch, das folgerichtige Arbeiten gewährleistet bleibt, müssen die Steuerorgane der Fachbildungsvorrichtung
den vorhergehenden Schuss nochmals ablesen. Im Bereiche
der Fachkreuzung, also Wellendrehung 180 und Stellung gemäss Fig. 5» wird die Nadel 4 von der Anhebestange
60 aus der Musterkarte 62 herausgehoben, der Kartenzylinder 61 schaltet die Musterkarte um einen Schuss in Rückwärtsrichtung
R zurück, und die Nadel wird über den Rechen 68 um eine halbe Teilung parallel zur Zylinderachse verschoben in die Stellung nach Fig. 8. Hierauf erfolgt das
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Ablesen des vorhergehenden Schusses 2' mit der Nadel 4,
wie dies aus der Fig. 12 ersichtlich ist.
Diese Steuereinsteilung, die lediglich der Sicherheit
dient, wird beibehalten, bis der Schaft 44 in·die Hochfachstellung gelangt und der Eintrag des ersten
Schusses erfolgt (Fig. 3). Hierauf muss nun die Schaftstellung
für den nächsten 2. Schuss abgelesen und gesteuert werden. Die Stange 60 hebt die Nadel 4 an, und
der Fachbildungsmechanismus nimmt die Position gemäss Fig. 3 ein. Nach der Vorwärtsschaltung der Musterkarte
um zwei Schüsse und dem Ibsenken der Nadel 4, Position gemäss Fig. 4f verbleibt der Schaft mustergemäss in der
Hochfachstellung, da der Keil 13 nicht in die Welle 15 einrastet und die Kurbelstange 18 vom Exzenterring 28
nicht in ihrer Lage verändert wird. Dazu hat die Nadel
nach Fig. 13 auf der Musterkarte 62 den zweiten Schuss abgelesen. Der Vollständigkeit halber ist noch die Ablesesituation
für den Rückwärtslauf in Fig. 14 dargestellt. Diese Situation entspricht der Lage bei Fig. 11, indem
die Stellung des Schaftes für den vorherigen, d«h, bereite ausgeführten 1. Schusseintrag abgelesen wurde. Dieses
Ablesen erfolgt ja als vorsorgliche Massnahme für einen
eventuellen Rückwärtslauf.
Die Fig. 9 zeigt ein Bewegungsdiagramm, in welches die Positionen gemäBS den Fig. 1 und 4 eingetragen sind,
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wobei aber der Kartenzylinder die Musterkarte nicht im Pilgerschritt, d.h. zwei Schüsse vorwärts und einen Schuss
rückwärts, sondern Schuss für Schuss vorwärtsschaltet. Man hat kein folgerichtige» Arbeiten der Schaftmaschine, so
dass bei Schussfaden-Reparaturen gewisse Steuerungen von Hand ausgelöst werden müssen.
Die wesentlichsten unterschiede zwischen den in den beiden Diagrammen Fig. 9 und 10 dargestellten Arbeitsweisen
bestehen darin, dass gernäss Fig. 9 der Zylinder
die Musterkarte Schuss um Schuss in der Mitte des Fachstillstandes
schaltet und gleichzeitig die seitliche Verschiebung der Nadel erfolgt, während gemäss Fig. 10 eine
zusätzliche Nadelaushebung während der Fachkreuzung erfolgt und die Musterkarte im Pilgerschritt geschaltet
wird.
Beim beschriebenen Beispiel führt die Ablesenadel 4 eine Bewegung quer zur Laufrichtung der Musterkarte 62
aus. Stattdessen kann aber auch der ganze Musterkarten-Schaltzylinder 61 zusätzlich zu seiner Schaltbewegung
eine Verschiebung in seiner Axialrichtung, d.h. quer zur Laufrichtung der Musterkarte 62 durchführen, während die
Ablesenadel sich nur auf und ab bewegt.
Statt dass der Sehaltzylinder für die Musterkarte
den beschriebenen Pilgerschritt ausführt, kann die Ablesenadel in Längsrichtung der Musterkarte je derart verschoben
werden, dass sie die gleichen Schritte ausführt.
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Claims (4)
- Patentansprüche1, Verfahren zum Steuern einer Schaftmaschine, die pro Schaft eine Kupplung.aus einem auf der Antriebswelle angeordneten Exzenterring mit radial gleitbarem Keil vaaA. um den Ring angeordneter Kurbelstange aufweist, wobei der Keil von einem Arm, der mit einem Organ, wie Nadel, zum Ablesen der Musterkarte versehen ist, derart gesteuert wird, dass er entweder in eine Ausnehmung der Antriebswelle oder der Kurbelstange eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass pro Schaft eine einzige Abldsenadel angeordnet ist, welche der Reihe nach Informationen für die Stellung des Schaftes für geraden, ungeraden, alten und neuen Schusseintrag auf der Musterkarte abtastet und unmittelbar an den Kupplungsteil überträgt, welcher seinerseits den Schaft betätigt, wobei die Ablesenadel allein oder mit einem Teil des mit ihr verbundenen Uebertragungsorganes auf der Musterkarte in der Laufrichtung und/oder quer dazu um einen oder mehrere InformationsabstSnde verschoben wird, oder dass die Musterkarte in einer oder beiden Richtungen um den Informationsabstand verschoben wird, oder dass sowohl die Musterkarte wie die Ablesenadel in einer oder beiden Richtungen Lageveränderungen vollführen.109850/0943
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, bei einer folgerichtig arbeitenden Schaftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass nebst der Querverschiebung des Ableseorganes (4) und/oder des Musterkartenzylinders (61) während eines Schusseintrages das Ableseorgan zweimal die Musterkarte (62) abliest und letztere vom Kartenzylinder (61) im Pilgerschritt gefördert wird, d.h. zuerst Vorwärtsschaltung(V) um zwei Schüsse, dann Rückwärtsschaltung (R) um einen Schuss, oder dass die Ablesenadel die entsprechen den Schritte ausführt durch Verschiebung in Längsrichtung der Musterkarte.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltschritte von der Fachkreuzung an gerechnet sich folgendermassen folgen; während der Fachkreuaung Ablesen und Vorsteuern der Schaftstellung für den vorhergehenden Schusseintragj gleichzeitig mit dem Schusseintrag und zwischen dem neuerlichen Anheben und Senken des Ableseorganes (4) wird die Musterkarte (62) um zwei Schüsse vorwärtsgeschaltet, worauf bei der nächsten Fachkreuzung die zuerst erwähnten Schritte durchgeführt werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Seitenver-Schiebung des Ableseorganes (4) relativ zur Musterkarte (62) in entgegengesetzter Richtung erfolgt usw.109850/0943
- 4. Schaftmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Ableseorgane (4), wie Ablesenadel, in Rechen (68)'·geführt sind, die für eine Hin- und Herbewegung in axialer Richtung des Kartenzylinders (61) ausgebildet sind. *O8O670Jη a a s υ / η 9 4 3ι Λ ·♦ Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |