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DE2635060A1 - Triaxiale webmaschine mit einer vorrichtung zum umsetzen der litzen - Google Patents

Triaxiale webmaschine mit einer vorrichtung zum umsetzen der litzen

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DE2635060A1
DE2635060A1 DE19762635060 DE2635060A DE2635060A1 DE 2635060 A1 DE2635060 A1 DE 2635060A1 DE 19762635060 DE19762635060 DE 19762635060 DE 2635060 A DE2635060 A DE 2635060A DE 2635060 A1 DE2635060 A1 DE 2635060A1
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DE
Germany
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strands
strand
loom according
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rows
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Application number
DE19762635060
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English (en)
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DE2635060C2 (de
Inventor
Burns Darsie
Karol Kulczycki
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Schneider Electric Buildings Americas Inc
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Barber Colman Co
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Publication date
Application filed by Barber Colman Co filed Critical Barber Colman Co
Publication of DE2635060A1 publication Critical patent/DE2635060A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2635060C2 publication Critical patent/DE2635060C2/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C13/00Shedding mechanisms not otherwise provided for
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D41/00Looms not otherwise provided for, e.g. for weaving chenille yarn; Details peculiar to these looms
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S139/00Textiles: weaving
    • Y10S139/01Bias fabric digest

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Patentanwalt DIPL.-PHYS. DR. W. LANGHOFF Rechtsanwalt B. LANGHOFF*
MÜNCHEN 81 · WISSMANNSTRASSE 14 · TELEFON 93 27 74 · TELEGRAMMADRESSE: LANGHOFFPATENT MÜNCHEN
München, den 4. August 76 Unser Zeichen: 71 - 1652
Barber-Colman Company, 1300 Rock Street, Rockford, Illinois,
USA
Triaxiale Webmaschine mit einer Vorrichtung zum Umsetzen der Litzen
Die Erfindung betrifft eine Webmaschine zum Herstellen triaxialer Gewebe, mit einer Anzahl länglicher Litzen zum Führen von Kettfäden, wobei die Litzen in Schußrichtung in Reihen angeordnet sind, mit einer von den Litzenreihen entfernt liegenden Kettfadenzuführungseinrichtung, mit einer Einrichtung zum Längsbewegen der Litzen zwecks Bildung von Kettfächern, und mit einer Einrichtung zum Durchschießen von Schußfäden durch die Kettfächer.
Es sind bereits derartige Vorrichtungen bekannt (US-PS 550,068 und 1,368,215), bei denen die Litzen am einen Ende einer Reihe unter Eingriff aufgenommen und zum benachbarten Ende einer anderen Reihe verlagert werden. Diese Vorrichtungen sind kompliziert gebaut
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* Standiger allgenneiner Vertreter nach § 46 PatAnwO, zugelassen bei den Landgerichten München I und II. Postscheckkonto: München. Nr. 489 52-808 · Bankkonten: Bayerische Vereinsbank. München, Nr. 861899. Deutsche Bank. München, Nr- 52/13939
ORIGINAL INSPECTED
und weisen eine Reihe von Nachteilen auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Webmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, welche verhältnismäßig einfach gebaut ist, die Beanspruchung der Kettfaden und der Mechanismen der Webmaschine gering hält und die Verlagerungen der Kettfaden vermeidet.
Die Lösung dieser Aufgabe ist gegeben durch eine Verschiebevorrichtung zum Verschieben der Litzen in Schußrichtung und durch eine Umsetzeinrichtung zum Umsetzen der jeweils am Ende einer Reihe befindlichen Litze an das angrenzende Ende einer benachbarten Reihe.
Die Erfindung ist nachstehend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen ergänzend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die bevorzugte Ausführungsform der Kettfachbildungseinrichtungen der triaxialen Webmaschine, wobei insbesondere die neuartige Umsetzeinrichtung an gegenüberliegenden Enden der Kettfachbildungseinrichtungen zu sehen sind;
Fig. 2 eine Seitenansicht im wesentlichen entlang der Linie 2-2 von Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Litzenumsetzeinrichtung am einen Ende der Kettfachbildungseinrichtung, im wesentlichen entlang der Linie 3-3 von Fig. 1;
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Fig. 4 eine Teil-Draufsicht entlang der Linie 4-4 von Fig. 3 auf die parallelograiranförmigen Verbindungen zur Umkehr der Stellungen der Litzengreiforgane 51a, 51b der Umsetzeinrichtung 50;
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Einweg-Kupplung im wesentlichen entlang der Linie 5-5 von Fig. 3;
Fig. 6 einen Vertikalschnitt entlang der Linie 6-6 von Fig. 3;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer typischen Litze zur Verwendung in jeder Schußreihe;
Fig.8, 9 und 10 verschiedene perspektivische Ansichten zur Darstellung der Litzenumsetzeinrichtung von Fig. 1 und 3 in verschiedenen Betriebsstufen, und
Fig. 12, 13 und 14 und 15 Teil-Draufsichten ähnlich der Ansicht nach Fig. 4 zur Darstellung der Umsetzung der Litzen durch die in den Fig. 8-11 gezeigten Betriebsstufen.
Die in den Zeichnungen dargestellte, die vorliegende Erfindung, aufweisende Webmaschine weist mehrere längliche Litzen auf, die in in Schußrichtung liegenden Reihen angeordnet sind zur Führung
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von Kettfaden S und zur Bildung von Kettfächern daraus (Fig.
1 und 2). Es kann jede beliebige Anzahl von in Schußrichtung liegenden Litzenreihen vorgesehen sein, jedenfalls solange mindestens zwei solcher Reihen vorgesehen sind. In Fig. 2 sind beispielsweise vier in Schußrichtung liegende Litzenreihen
A, A', B, B1 dargestellt. Die oberen Reihen A, A! bilden ein erstes Paar sich im wesentlichen gegenüberliegender,in Schußrichtung verlaufender Litzenreihen, und die unteren Reihen B, B1 bilden ein zweites Paar sich im wesentlichen in Schußricntung gegenüberliegender Litzenreihen, wobei die beiden Litzenreihenpaare A, A1, B, B1 in Kettrichtung zueinander angeordnet sind. Insbesondere ergibt sich aus Fig. 2, daß die untere Litzenreihe
B, B! nahe bei und in Richtung des Gewebes oder auch in Arbeitsrichtung unterhalb des anderen Litzenreihenpaares A, A' liegt.
Zur klareren Darstellung sei festgelegt, daß die in Fig. 1 und
2 dargestellten, in Schußrichtung liegenden Litzenreihen A, B als die jeweils erste Reihe des ersten und zweiten Paares bezeichnet werden, während die in Schußrichtung rechten Litzenreihen A1, B' als jeweils zweite Reihe des ersten und zweiten Paares bezeichnet werden. Es sei erwähnt, daß beide ersten Litzenreihen A, B neben einer Seite des Schlusses der Kettfäden S zu einem Schluß 16 eines hergestellten triaxialen Gewebes F liegen, während beide zweiten Litzenreinen A', B1 neben der anderen Seite dieser Bahn liegen.
Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform verlaufen die in Schußricntung liegenden Litzenreihen im wesentlichen horizontal, so daß die Litzen während der Kettfachbildungsbewegung in Längsrichtung im wesentlichen horizontal bewegt werden. Folglich setzt eine
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Schußfadeneinsetzeinrichtung 15 (Fig. 2 und 3) Schußfäden in Fächer ein, die aus den Kettfaden S gebildet sind, und zwar in horizontaler Ebene und im wesentlichen unterhalb der Höhe der Litzenreihen. Auch der Schluß 16 des aus den Kettfäden S und den Schußfäden gewobenen triaxialen Gewebes F erstreckt sich im wesentlichen horizontal und ist unterhalb der Höhe der Litzenreihen A, A1, B, Bf angeordnet. Auf diese Weise bewegt sich das Gewebe F am Schluß 16 während des Webvorgangs entlang einer im wesentlichen vertikalen Bahn nach unten. Eine passende Anschlageinrichtung 17 dient dazu, jeden folgenden eingesetzten Schußfaden gegen den Schluß anzuschlagen und arbeitet zeitlich abgestimmt mit den Litzenreihen A, A1, B, B' und der Schußfadeneinsetzeinrichtung 15, wie allgemein bekannt ist. Ein Beispiel dieser Anschlageinrichtung ist in der US-PS 3,799,209 besenrieben. Eine weitere Beschreibung dieser Einrichtung ist daher hier nicht erforderlich.
Obgleich die Litzenreihen, die zugehörigen Halte- und Steuereinrichtungen und der Schluß 16 des Gewebes F in horizontaler Lage dargestellt sind, können sie auch jede beliebige andere Lage einnehmen, so daß die Bewegungsrichtung des Gewebes an dem Schluß während des WebVorgangs aufwärts oder horizontal oder in jeder Winkelstellung verlaufen kann, ohne daß dadurch vom Erfindungsgedanken abgewichen wird.
Fig. 7 zeigt die bei der vorliegenden Erfindung verwendete Litze. Sie weist eine längliche Form auf, ist relativ dünn und umfaßt einen länglichen Litzenkörper 21 vorbestimmter Breite, von dem sich ein längliches schmales Vorderteil 22 nach vorn erstreckt. Dieses längliche schmale Vorderteil 2 2 ist etwa halb so breit wie der Litzenkörper 21 und endet in einem im wesentlichen abgerundeten oder halbkreisförmig gestalteten Endteil, das die
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Spitze der jeweiligen Litze darstellt. Nahe am freien vorderen Ende ist jede Litze mit einem Fadenauge 24 versehen zur Aufnahme des jeweiligen Kettfadens S. In Fig. 2 und 3 ist erkennbar, daß sich die Kettfaden S durch die jeweiligen Litzen zum Schluß 16 des hergestellten trlaxialen Gewebes erstrecken. Die Kettfaden können von einer nicht dargestellten, von den Litzenreihen A, A', B, B? entfernt liegenden Vorratsquelle den Litzen zugeführt werden.
Die Litzen jeder Reihe A, A1, B, B' können jeden beliebigen Abstand voneinander haben. Vorzugsweise soll der Abstand zwiscnen benachbarten Litzen jeder Reihe aber mindestens gleich der Breite jeder Litze sein, so daß die Kettfaden S leicht durch die Litzen jeder betreffenden Reihe und zwischen benachbarten Litzen in Kettrichtung der Litzen gelangen können, durch die sich die einzelnen Kettfaden erstrecken. Aus diesem Grund sind die Litzen in dem ersten bzw. oberen Paar A, A1 in Schußrichtung bezüglich der Litzen in dem zweiten bzw. unteren Paar B3 B' während jeden Schußfadeneinschießens versetzt angeordnet« Die Litzen sollen möglichst dünn sein, und der Abstand zwischen unmittelbar nebeneinanderliegenden Litzen jeder Schußreihe soll etwa der Breite jeder Litze entsprechen, so daß triaxiale Gewebe hoher Dichte aus dünnen Kettfaden hergestellt werden können. Zur besseren Klarheit sind aus den Reihen in Fig. 1 und 8-11 viele Litzen weggelassen.
In Fig. 7 erkennt man, daß sich die gegenüberliegenden Längskanten der Litze im wesentlichen parallel zueinander erstrecken. Da das längliche schmale Vorderteil 22 weniger breit ist als der längliche Litzenkörper 21, bildet dieser einen vorstehenden Schulterbereich auf der Litze, der von einem Verschiebeblock einer Litzenvers chiebeeinrichtung ergriffen werden kann, um während des Betriebs der Webmaschine jede Litzenreihe in Schußrichtung zu verschieben, wie weiter unten noch erläutert wird.
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Jede Litze ist ferner mit einer Einrichtung versehen, die eine Kettfachbildungsbewegung in Längsrichtung ermöglicht. Zu diesem Zweck ist der rückwärtige Bereich jeder Litze am dem vom Vorderteil 22 entfernt liegenden Ende mit einer Aussparung 25 versehen, die teilweise durch einen hakenförmigen Vorsprung 26 am hinteren Ende des Litzenkörpers 21 jeder Litze gebildet ist.
Wie in Fig. 2 am besten zu sehen ist, werden die Aussparungen 25 in den Litzen jeder Reihe A, A', B, B1 von einem länglichen Vorsprung 31a einer entsprechenden Kettfachbildungseinrichtung 31 ergriffen, wobei jeweils eine Kettfachbildungseinrichtung 31 eine Litzenreihe A, A', B, B1 in Längsbewegung zwischen der in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien dargestellten eingezogenen und der in Fig. 2 in gestrichelten Linien dargestellten von den Reihen A', B' eingenommenen langgestreckten Lage bewegt. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß die Längskanten der Litzen in den beiden ersten Reihen A, B an die obere bzw. untere Fläche einer ersten starren Führungsplatte 32 stoßen, und die Längskanten der Litzen in den zweiten Reihen A', B' können an die untere bzw. obere Fläche einer zweiten starren Führungsplatte 32' stoßen. Die Länge der starren Führungsplatten 32, 32' entspricht in etwa der Breite des triaxialen Gewebes F, und die Kanten der Platten 32, 32' sind im Abstand voneinander angeordnet (Fig. 1), um eine Öffnung für den Durchlaß der Kettfäden S und für die Bildung von Kettfächern zu schaffen, wobei die Fadenaugen 24 für die Kettfäden in den Litzen A5 A1, B, B1 vorn neben den Kanten der Führungsplatten 32, 32' liegen.
Jede Kettfachbildungseinrichtung 31 umfaßt einen sich in Scnußrichtung erstreckenden Antriebsblock 31b für die Längsbewegung der Litze, der entsprechend einem vorbestimmten Muster vor- und rückwärts bewegbar ist und der mit einem sich in Schußrichtung erstreckenden länglichen Vorsprung 31b versehen ist
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zum Eingriff in die Aussparungen 2 5 und hakenförmigen Vorsprünge 26 (Fig. 2, 3 und 7) der jeweiligen Litzenreihen A, A1, B9 B'. Die Litzen in den Reihen A, B werden von links nach rechts bewegt und die Litzen in den Reihen A1, B' von rechts nach links (Fig. 2),. wenn sie in ihre langgestreckten Offenfachstellungen nach vorn bewegt werden. Wenn demnach die Litzen in die in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien dargestellten eingezogenen Offenfachstellungen bewegt werden, werden sie rückwärts bewegt.
Zur weiteren Steuerung der Litzen während der Kettfachbildung und zum Verschieben der Litzen in Schußrichtung sind für jede Litzenreihe A, B, A', B1 Litzenführungs- und Litzenverschiebeeinrichtungen vorgesehen. Die Litzenführungseinrichtungen für
die Reihen A, B, A', B1 sind jeweils mit 34a,*'34b, 34a', 34b1 bezeichnet, und die Litzenverschiebeeinrichtungen für die Litzenreihen A, B, A', B1 sind jeweils mit 35a, 35b, 35a1, 35b' bezeichnet.
Jede Litzenf ührungs einrichtung 34a, 34b, 34a1, 34b' kann d'ie Form eines länglichen, sich in Schußrichtung erstreckenden Litzenführungsblocks 40 aufweisen (Fig. 1, 2 und 8-11'}, der so gelagert ist, daß der Abstand seiner zur entsprechenden Führungsplatte 32 oder 32' gerichteten Fläche von dieser Führungsplatte etwas größer ist als die Breite des länglichen schmalen Vorderteils 22 (Fig. 2 und 7) der entsprechenden Litzen. Die der entsprechenden starren Führungsplatte 32, 32' benachbarte Fläche jedes Litzenführungsblocks 40 hat die Form mehrerer vorstehender Zähne bzw. Wandstücke, die eine in Schußrichtung verlaufende Reihe von Führungsnuten 41 (Fig. 2 und 8) bilden zur Führung der jeweiligen Litzen in und aus der vorgenannten eingezogenen und langgestreckten Offenfachstellung.
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Die Litzenverschiebeeinrichtungen 35a, 35a', 35b, 35b' sind dazu vorgesehen, während des Webvorgangs die jeweiligen Litzen A, A'a ß, B'· und von diesen mitgenommenen Kettfasern S so in Scnußrichtung zu bewegen, daß jede Litze einer Reihe von einer Führungsnut M-I in die nächste bewegt und damit die Kettfasern von einer Schußrichtungsstellung in eine andere bewegt werden, so daß sich die Kettfasern bezüglich der Schußfäden in schräger Richtung erstrecken können. Demgemäß umfaßt jede Litzenverschiebeeinrichtung einen länglichen, sich in Schußrichtung erstreckenden und in Schußrichtung bewegbaren Litzenverschiebeblock 4-5, der hinter, in Gleiteingriff mit oder in der Nähe des entsprechenden Litzenführungsblocks 40 angeordnet ist. Jeder Litzenverschiebeblock ist mit einer in Schußrichtung liegenden Reihe von in geringem Abstand voneinander liegenden, sich nach vor- und rückwärts erstreckenden Zähnen als Trenngliedern versehen, wodurch eine in Schußrichtung liegende Reihe von Führungsnuten 4-6 gebildet wird zur Aufnahme der durch die Litzenkörper 21 gebildeten Schulterbereiche (Fig. 2 und 7). Die den starren Führungsplatten 32, 32' zugewandten Seiten der Litzenverschiebeblocks 45 sind im Abstand von diesen angeordnet, um die Fachbildungsbewegungen der jeweiligen Antriebsblocks 31b für die Längsbewegung der Litzen in dem Raum zwischen den Litzenverschiebeblocks 45 und den Führungsplatten 32, 32' zu erleichtern.
In Fig. 2 ist eine in Form eines Blocks dargestellte Steuereinrichtung 47 gezeigt, die wirksam mit jedem Litzenverschiebeblock 45 verbunden ist, die nach jeder - oder fast jeder Rückwärts- bzw. Einziehbewegung der Antriebsblocks 31b für die Längsbewegung der Litzen jeden Litzenverschiebeblock 45 in Schußrichtung verschiebt» Es versteht sich, daß aufeinanderfolgende Versetzungen in Schußrichtung jedes Litzenverschiebeblocks 45 wahlweise in jeder Schußrichtung durchgeführt werden können, wobei jede Versetzung
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einen Abstand, im. wesentlichen gleich einem, ganzen Vielfachen des Abstandes zwischen den Mittelpunkten benachbarter Führungsnuten 46 ausmacht. Jedoch sollte die Summe aller aktiven Versetzungen jedes Litzenverschiebeblocks 45 in Schußrichtung normalerweise so bemessen sein, daß jeweils eine Litze in einer bestimmten Reihe vom Ende dieser Reihe zum benachbarten Ende einer anderen Litze verlagert wird.
In der dargestellten Ausführungsform der beschriebenen Erfindung sei angenommenj daß aufeinanderfolgende Litzen in den ersten beiden Reihen A, B zu den Enden der dem Betrachter von Fig. 2, und 8-11 am nächsten liegenden Reihen A, B befördert werden und daß die aufeinanderfolgend beförderten Litzen von einer ersten Umsetzeinrichtung 50 zu den benachbarten Enden der jeweils zweiten, im wesentlichen gegenüberliegenden Reihen Af, B? umgelagert werden. Es ist ersichtlich, daß die aufeinanderfolgenden Litzen zu den anderen vorderen Enden der zweiten Reihen A', B1 gebracht und von dort von einer zweiten Umsetzeinrichtung 50' zu den benachbarten hinteren Enden der ersten beiden Litzenreihen A, B umgelagert werden. In jedem Fall soll vorzugsweise die Steuereinrichtung 47 für jeden Litzenverschiebeblock 45 demselben einen inaktiven Hub versetzen, um ihn nach jedem aktivem Hub wieder in seine Ausgangsstellung zurückzubringen.
Nach jedem aktiven Hub jedes Litzenverschiebeblocks 4-5 in Schußrichtung bewegt die entsprechende Kettfachbildungseinrichtung alle Litzen der betreffenden Reihe in die langgestreckte Stellung, so daß sich die Litzenkörper 21 nach vorn außer Eingriff mit den Führungsnuten 46 in den entsprechenden Litzenverschiebeblocks 45 bewegen, wodurch sich die Litzenverschiebeblocks 45 in einem inaktiven Hub wieder in ihre Ausgangsstellung begeben können, ohne die entsprechenden Litzen in Schußrichtung zu bewegen oder von ihnen behindert zu werden.
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Bei der besonderen Ausfuhrungsform nach Fig. 2 sei angenommen, daß die Litzen der ersten Reihen A, B im wesentlichen in Längsrichtung mit den entsprechenden Litzen der zweiten Reihen A', B1 fluchten, wobei jedoch die Litzen des ersten Paares A, A1 bezüglich der Litzen des zweiten Paares B, B1 versetzt angeordnet sind. Wenn daher eine Litzenreihe in ihrer langgestreckten Stellung ist, ist die im wesentlichen gegenüberliegende Reihe des jeweiligen Paares in der zurückgezogenen Stellung, und umgekehrt. So erkennt man beispielsweise aus Fig. 2, daß immer, wenn die zweite Litzenreihe A1 des oberen bzw. ersten Paares sich in der gestrichelt dargestellten langgestreckten Stellung befindet, die entgegengesetzte erste Litzenreihe A sich in der mit durchgezogenen Linien dargestellten eingezogenen Stellung befindet. Umgekehrt nimmt dann, wenn sich die obere erste Litzenreihe A in der langgestreckten Stellung befindet,die obere zweite Litzenreihe A1 desselben Paares die in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien dargestellte eingezogene Stellung ein. Die Litzen B, B1 bewegen sich in gleicher Weise wie die Litzen A, A1.
In der dargestellten Ausführungsform fluchten die Litzen jeder Reihe im wesentlichen mit den Litzen der jeweils gegenüberliegenden bzw, zweiten Reihe,die Litzen jeder Reihe können aber auch anders angeordnet sein, ohne daß hierdurch vom Erfindungsgedanken abgewichen wird.
Vieles der oben beschriebenen Anordnung und Wirkungsweise ist zum Verständnis der vorliegenden Erfindung wichtig und ist Gegenstand einer gesonderten Anmeldung.
Gemäß der hier beschriebenen Erfindung sind an gegenüberliegenden Seiten der Webmaschine Litzenumsetzeinrichtungen 50, 50' vorgesehen, die aufeinanderfolgende Litzen von einem Ende jeder Reihe zum benachbarten Ende einer anderen Reihe umlegen.
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Bei der dargestellten Ausführungsform wird jede Litze vom vorderen Ende jeder Litzenreihe A5 B, Ar, Hf zum benachbarten hinteren Ende der jeweils im wesentlichen gegenüberliegenden Litzenreihe umgelegt. Beide Umsetzeinrichtungen 50, 50' sind im wesentlichen gleich ausgebildet. Aus diesem Grund ist die zweite Umsetzeinrichtung 50' in Fig. 1 nur als gestrichelt gezeichneter Block dargestellt, und im folgenden wird nur die erste Litzenverlagerungseinrichtung 50 im einzelnen beschrieben^ in*. Zusammenhang mit den dem Betrachter von Fig. 2, 3 und 8-11 am nächsten liegenden Enden der Litzenreihen A, B, Ar und B1.
3 und 4 zeigen die Litzenumsetzeinrichtung 50, die aus zwei abwechseldnd wirksamen Litzenaufnahmeeinricntungen in Form von U- oder gabelförmigen Litzenführungsbügeln 51a, 51b besteht. Diese Litzenführungsbügel 51a, 51b arbeiten abwechselnd, nehmen die vorderen Litzen unter Eingriff auf und bewegen sie von den vorderen Enden der jeweiligen Litzenreihen A, B zu den benachbarten hinteren Enden der jeweils im wesentlichen gegenüberliegenden Litzenreihen A', B'. Zur klareren Beschreibung der Litzenumsetzeinrichtung 50 ist die letzte vordere Litze der oberen ersten Reihe A mit A" und die letzte vordere Litze der unteren ersten Reihe B mit B" bezeichnet (Fig. 3 und 8), Es sei erwähnt, daß dann, wenn der erste Litzenführungsbügel 51a sich in seiner Arbeitsstellung am vorderen Ende der Litzenreihe A befindet (Fig. 8 und 12), der zweite Litzenführungsbügel 51b inaktiv ist und außerhalb des benachbarten vorderen Endes der unteren Litzenreihe B liegt, und umgekehrt (Fig. 10 und 14·).
Die sich gegenüberliegenden, im wesentlichen parallelen Seitenwände der ersten und zweiten Litzenführungsbügel 51a, 51b sind relativ dünn und bilden Litzenführungsnuten zur Aufnahme der umzulegenden Litzen. Die Wände dieser Führungsnuten sind dünn, damit sie nicht an andere Litzen der entsprechenden Reihen stoßen, wenn die Litzenführungsbügel 51a, 51b sich in der
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voll aktiven ld. taenaiafnaihimes teilung befinden und wenn sie die Litzen verlageraa ©den? wieder freigeben. Die sich gegenüberliegenden Seitenwande jedes Litzenführungsbügels 51a, 51b können durch Federkraft: nachgiebig gegeneinander vorgespannt sein, so daß die Litzen wShreind des Umlegens nachgiebig darin festgehalten wenden
Die offenen Enden deip üwPGfa. die beiden Litzenfuhrungsbügel 51a, 51b gebildetem TShT'ijm.gßiiut&a sind gespreizt und stoßen an eine gemeinsame ¥ea?2.ageniang5platte 55 a die in geeigneter Weise an den Unterteil eines Sohrsitücks 56 angebracht ist (Fig. 3 und 6). Die ferlageiPMiagsplatite 55 fluchtet mit den Führungsplatten 32, 32', wenn sie die Lxtzenaiufiiaitae - bzw. Litzenverlagerungsposition einnimmt. Zur klarerem Darstellung ist die Verlagerungsplatte 55 in den Figuren. I3 h und 8-11 weggelassen.
Das Rohrstück 56 ist in geeigneter Weise mit dem freien Ende eines im wesentlich horizontal angeordneten Schwenkarms 57 verbunden. An dem anderen Ende des Schwenkarms 57 sitzt eine Hülse 60, die ihrerseits in geeigneter Weise an der Unterseite einer im wesentlichen vertikal angeordneten Welle 61 befestigt ist.
Es sei erwähnt, daß sich die Achse der Welle 61 im wesentlichen senkrecht zum Schluß 16 des Gewebes F erstreckt und in einer Ebene zwischen den gegenüberliegenden Litzenreihen A5A', B, B1 liegt. Vorzugsweise liegt die Achse der Welle 61 nahe und zu einer Seite des Punktes, an dem die freien Enden der vorderen Litzen A", B" liegen, wenn sie in ihrer voll gestreckten Stellung sind. Hierdurch wird das Umlegen jeder folgenden vorderen Litze von einer Reihe zum hinteren Ende einer anderen im wesentlichen gegenüberliegenden Reihe erleichtert, ohne daß die Position der jeweiligen Kettfaser S in dem Kettfach währenddessen wesentlich verändert wird. Insbesondere geschieht das Umlegen
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ohne daß sich der Kettfaden nach außen biegt und nicht mehr mit der Kante der hergestellten Faser fluchtet, so daß Änderungen bei der Spannung der Kettfaden auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Die Welle 61 erstreckt sich von der Hülse 60 nach oben und ist in einem Laufwerk 6 2 schwenkbar gelagert, das mit einem länglichen Schieber 63 in geeigneter Weise verbunden ist. Zur Vor- und Rückwärts längsbewegung ist der Schieber 6 3 in einem Haltebügel 64- angeordnet, der in passender Weise an einem starren Teil der Webmaschine befestigt ist. Aus Gründen, die weiter unten noch erläutert werden, ist eine Einrichtung vorgesehen, die das Laufwerk 62 bezüglich des Haltebügels 6 4- hin- und herbewegt und die die Welle 61 um etwa eine halbe Drehung verschwenkt.
An dem Laufwerk 62 ist ein unter Federspannung stehendes Verriegelungsglied 65 (Fig. 3 und 6) schwenkbar angebracht und wird derart gegen die Welle 61 gedrückt, daß es normalerweise eine oder die andere von zwei diametral gegenüberliegenden Nuten 66 in der Wand einer Einwegkupplung 6 7 ergreift (Fig. 5). Wie in der Zeichnung dargestellt, kann die Einwegkupplung 6 7 in Form einer Hülse bzw. eines Kragens ausgebildet sein, der zwischen dem Schwenkarm 57 und dem Laufwerk 6 2 an einem mittleren Bereich der Welle 61 lose angebracht ist. An dem. unteren Teil der Einwegkupplung 67 ist in starrer Axialverbindung ein Zahnrad 70 angebracht. Dieses Zahnrad 70 ist über passende Zahn- und Kettenverbindungen 71 antriebsmäßig mit einem ersten Schaltwellenpaar 72 (Fig. 3) sowie mit einer zweiten Schaltwelle 7 3 für die Litzenumlegung verbunden. Die ersten Schaltwellen 72 sind drehbar an einem mittleren Bereich des Schwenkarms 57 befestigt, und die unteren Bereiche der Wellen 7 2 sind mit einem passenden Parallelogramm-Gelenk 71+ versehen, auf dem der obere Bereich des ersten Litzenführungsbügels 51a in passender Weise befestigt ist.
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Wie aus Fig. 6 zu sehen ist, ist die zweite Schaltwelle 7 3 für die Litzenverlagerung drehbar in dem Rohrstück 56 befestigt und erstreckt sich bis unterhalb der Litzenverlagerungsplatte 55 und trägt ein passendes Parallelogramm-Gelenk 75. Wie aus Fig. 3 und 4 am besten zu sehen ist, ist der untere Bereich des zweiten Litzenführungsbügels 51b in passender Weise an dem Gelenk befestigt. Die Parallelogramm-Gelenke 74 und 7 5 sind so angeordnet, daß immer j wenn der erste Litzenführungsbügel 51a zu einer Seite der vertikalen Ebene des Schwenkarms 57 liegt, der zweite Litzenführungsbügel 51b auf der anderen Seite dieser Ebene liegt, und umgekehrt.
Wie aus Fig. 1 und 8-15 hervorgent, ist der vordere Bereich jedes starren Litzenführungsblocks 40 der jeweils linken Litzenführungseinrichtung 34a, 34b bei 40a weggebrochen oder ausgespart, so daß die nachfolgende vordere Litze freigelegt ist, wenn sie das vordere Ende des Litzenführungsblocks 40 erreicht und wenn sie die oben beschriebene langgestreckte Stellung einnimmt. Mit anderen Worten: die vorderste Führungsnut 46 (Fig. 4) im Litzenverschiebeblock 45 der Litzenverschiebeeinrichtung 35a liegt dann außerhalb jeder Führungsnut 41 im Litzenführungsblock 40 der Litzenführungseinrichtung 34a. In gleicher Weise sind die hinteren Bereiche der beiden Litzenverschiebeblocks 45 der rechten Litzenverschiebeexnrxchtungen 35a', 35b1 für die oberen bzw. unteren zweiten Litzenreihen A1, B1 weggebrochen oder ausgespart (bei 45a), so daß die Litzenverschiebeblocks 45 der Litzenverschiebeeinrichtungen 35a1, 35b' bei jeder Litzenumlegung nicht mit den benachbarten hinteren Führungsnuten 41 der Litzenführungsblocks 40 der Litzenführungseinrichtungen 34aT, 34b' . fluchten. Die weggebrochenen hinteren Bereiche 45a sind an den hinteren Enden der rechten Litzenverschiebeblocks 45 vorgesehen, um die richtige Stellung der Litzen zu erleichtern, die zu den hinteren Enden der Litzenreihen A1, B' verlagert werden sollen, wie weiter unten noch beschrieben wird.
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Die weggebrochenen vorderen ßereicne 40a der Litzenfiihr-ungsblocks 40 der Litzenführungseinrichtungen 34a, 34b für die ersten Litzenreihen A, B können dadurch gebildet sein, daß die vorderen Stirnwände der entsprechenden Führungsnuten der Litzenfüirrungsblocks einfach weggelassen oder die vorderen Enden der Litzenführungsblocks 40 bezüglich der hinteren Enden der Litzenverschiebeblocks 45 der Litzenverschiebeeinrichtungen 35a, 35b einfach verkürzt sind» Die weggebrochenen hinteren Bereiche 45a der Litzenverschiebeblocks 45 der Litzenverschiebeeinrichtungen 35a!, 35bl für die zweiten Litzenreihen A1, B' können in gleicher Weise dadurch gebildet sein, daß die hinteren Stirnwände der hinteren Führungsnuten der Litzenverschiebeblocks weggelassen oder sie bezüglich der hintersten Führungsnuten der entsprechenden Litzenführungsblocks 40 für dieselbe Litzenreihe verkürzt werden. Wenn für die Litzenführungsbügel 51a, 51b ein weiterer freier Raum erforderlich ist, können die weggebrochenen Bereiche 45a teilweise entlang den hinteren Enden der entsprechenden Litzenführungsblocks 40 fortgesetzt werden, wie aus der rechten Hälfte von Fig. 4 ersichtlich ist.
Unter Bezugnahme auf die in Fig. 5 dargestellte Einwegkupplung 6 7 erkennt man, daß die darin diametral angeordneten Nuten 66 abwechselnd von einer unter Federspannung stehenden bzw. nachgiebigen Antriebsklaue 6 5a ergriffen werden können. Diese Antriebsklaue 65a ist in einem Hohlraum in der Welle 61 radial beweglich und normalerweise nach außen gegen die Innenfläche der Einwegkupplung 6 7 vorgespannt oder in Eingriff mit einer der beiden Nuten 66 gebracht. Eine Seite des radialen äußeren Endbereichs der Antriebsklaue 65a weist eine passende Nockenfläche 65b auf, die abgerundet oder abgeschrägt sein kann, so daß immer,wenn die Welle 61 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird (Fig. 5) und das Verriegelungsglied 6 5 eine der Nuten 6 6 ergreift, die Einwegkupplung 67 ortsfest bleibt, da die Nockenfläche 6 5b nach innen in Eingriff mit der Innenfläche der Einwegkupplung gebracht wird.
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Auf diese Weise ist die Äntriebsklaue 6 5a ausgekuppelt und ermöglicht eine Drelnung der Welle 61, ohne daß die Einwegkupplung 6 7 sieh gleichfalls dreht.
Diese Sncehvuig,.der Welle 61 im Gegenuhrzeigersinn dauert etwa eine halbe Ifedrelmng, so daß der Schwenkarm 57 in einem aktiven LitzeiumLegiingsliiib von der in Fig. 3, 8 und 10 dargestellten in die in Fig. 9 und 11 dargestellte Stellung bewegt wird. Da die Eimwegkupplung 67 während jedes aktiven Hubes des Schwenkarms 57 durch das Verriegelungsglied 65 an einer Drehbewegung gehindert wird, dreht sich auch das Zahnrad 70 nicht und versetzt dadurch die Schaltwellen 72 und 73 in Drehung, wie man erkennt, wenn man die oberen Enden der Schaltwellen 72 und 73 in Fig. 8-11 betrachtet. Die Schaltwellen 72, 73 drehen also die entsprechenden Parallelogramm-Gelenke 7H, 75 und kehren somit während jedes aktiven Hubes des Schwenkarms 57 die relativen Stellungen der ersten und zweiten Litzenführungsbügel 51a, 51b um. In Fig. 12 sind die aktiven Hübe für die oberen Litzenreihen Aj A1, in Fig. IU für die unteren Litzenreihen B, B' dargestellt.
Es sei jedoch besonders angemerkt, daß das Zahnrad 70 während der inaktiven Hübe des Schwenkarms 57 im Uhrzeigersinn von der Stellung entsprechend Fig. 9 und 11 in die Stellung entsprechend Fig. 8 und 10 die Schaltwellen 72, 73 nicht antreibt. Zu diesem Zweck wird vor jedem inaktiven Hub auf den Schwenkarm 57 das Verriegelungsglied 6 5 außer Eingriff mit der entsprechenden Nut 66 in der Einwegkupplung gebracht, wie hier noch im einzelnen beschrieben wird. Zusätzlich blickt die gerade Seite der Antriebsklaue 6 5a in Fig. 5 im Uhrzeigersinn, so daß dann, wenn die Welle 61 sich im Uhrzeigersinn dreht, sowohl der Schwenkarm 57 als auch die Einwegkupplung 67 mit der Welle 61 sich etwa um eine halbe Umdrehung drehen, so daß ein inaktiver Hub des Schwenkarms 57 und der von diesem getragenen Litzenführungsbügel 51a, 51b etsteht. Inaktive Hübe sind in Fig. 13 und 15 dargestellt.
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Da sich die Schaltwellen 72, 73 bei jedem folgenden aktiven Hub des Schwenkarms 57 in derselben Richtung drehen, ist ersichtlich, daß nach einem inaktiven Hub des Schwenkarms 57 der erste Litzenführungsbügel 51a eine Betriebsstellung neben oder in der entsprechenden Aussparung 40a des Litzenführungsblocks M-O der Litzenführungseinrichtung 34a einnimmt. Somit kann der erste Litzenführungsbügel· 51a die nächste vordere Litze A" aufnehmen nach deren Verschiebung zum vorderen Ende der entsprechenden Führungsnutenreihe 41 und während der folgenden Vorwärtsbewegung von der ganz eingezogenen in die ganz gestreckte Stellung j die in Fig. 8 dargestellt ist. Die so aufgenommene Litze wird dann, wie aus Fig. 12 ersichtlich ist, durch Schwenkbewegung in horizontaler Richtung umgelegt.
Nach den aktiven Hüben des Schwenkarms 57 nimmt der zweite Litzenführungsbügel 51b eine Betriebsstellung neben oder in der entsprechenden Aussparung 40a der Litzenführungseinrichtung 34b ein. Der zweite Litzenführungsbügel 51b nimmt dann eine solche Stellung ein, daß er die nächstfolgende vordere Litze B" (Fig. 10) aufnehmen kann nach deren Verschiebung zum vorderen Ende der entsprechenden Führungsnutenreihe 41 und während der folgenden Vorwärtsbewegung dieser Litze B" aus der in Fig. 10 dargestellten ganz eingezogenen in die ganz gestreckte Stellung. Die Litze wird dann durch Schwenkbewegung umgelegt, währenddessen der erste Litzenführungsbügel 51a seine umgekehrte Stellung einnimmt, wie in Fig. 14 zu sehen ist.
In Fig. 8 erkennt man, daß der erste Litzenführungsbügel 51a so angeordnet ist, daß die dadurch gebildete Führungsnut den länglichen Litzenkörper 21 der jeweils oberen vorderen Litze A" während deren Bewegung aus der in Fig. 1, 3 und 4 dargestellten eingezogenen in die in Fig. 8 dargestellte langgestreckte Stellung verschiebbar ergreift. Wenn die Welle 61 und der
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Schwenkarm 5 7 im Gegenuhrzeigersinn in Drehung versetzt werden (Fig. 8) und während die Positionen der beiden Litzenführungsbügel 51a und 51b im wesentlichen umgekehrt werden, wie vorstehend beschrieben wurde, erkennt man, daß die Litze A" entlang einer vorbestimmten Bahn im wesentlichen parallel zum Schluß 16 des triaxialen Gewebes und um eine Achse bewegt wird, die im wesentlichen senkrecht zu dem Schluß und in einer Ebene zwischen den sich gegenüberliegenden Litzenreihen jedes Litzenpaares verläuft. Da die Achse der Welle 61 nahe, jedoch aus der normalen Position, die das freie vordere Ende der vorderen Litze A" einnimmt, wenn sie in die in Fig. 8 dargestellte langgestreckte Stellung bewegt wird, nach außen versetzt angeordnet ist, befindet sich das Litzenauge 24 der Litze A" sehr nahe bei der Achse, um welche die Litze A" während des Umlegens gedreht wird (Fig. 12), so daß dadurch vermieden wird, daß der durch das Fadenauge laufende Kettfaden während des Umlegens übermäßig gespannt wird.
Nach einer halben Umdrehung während eines aktiven Hubes der Welle 61 und des Schwenkarms 57 haben die beiden Litzenführungsbügel 51a und 51b ihre Positionen im wesentlichen umgekehrt, so daß der erste Litzenführungsbügel 51a in die Aussparung 45a im hinteren Ende des Litzenverschiebeblocks 45 der Litzenverschiebeeinrichtung 34a' gelangt. Auch befindet sich der rechte obere Antriebsblock 31b für die Längsbewegung der Litze dann in der in den Figuren 1-4 und 8-10 dargestellten eingezogenen Stellung, woraufhin die Aussparung 25 in dem hinteren Bereich der Litze A", die gerade umgelegt wird, in Eingriff mit dem Vorsprung 31a im entsprechenden Antriebsblock 31b gelangt. Daraufhin wird die nun umgelegte Litze A", die die Stellung gemäß Fig. 9 einnimmt, zusammen mit den anderen Litzen der Reihe A1 in die in Fig. 2 gestrichelt dargestellte langgestreckte Stellung nach vorn bewegt, wodurch die jetzt umgelegte Litze A"
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außer Eingriff mit dem ersten Litzenführungsbügel 51a und in die hinterste Führungsnut 41 (Fig. 4) im Litzenführungsblock UO der Litzenführungseinrichtung 34a' gelangt. Diese Verlagerung der Umsetzeinrichtung 50 geschieht zeitlich abgestimmt mit dem Betrieb der Kettfachbildungseinrichtung 31, der Litzenvers chiebeeinrichtungen 35a, 35b, 35a', 35b1, der Schußfadeneinschießeinrichtung 15 und der Anschlageinrichtung 17 und kann während eines einzigen Schützenschlages während des Betriebes der Webmas chine durchgeführt werden. Beim nächsten Schützenschlag oder nach mehreren vorbestimmten Schützenschlägen kann die Litzenumsetzeinrichtung 50 von neuen zu arbeiten beginnen. Die zweite Litzenumsetzexnrxcntung 50' kann in gleicher Weise mit gewünschtem Zeitabstand wirksam werden.
Nach dem Umlegen der Litze A" in die Stellung gemäß Fig. 9 und der nachfolgenden Bewegung der Litze A" in die langgestreckte Stellung erkennt man auf jeden Fall, daß während der folgenden inaktiven und aktiven Hübe des Schwenkarms 57 (Fig. 13 und I1+) eine vordere Litze B" dreh den zweiten Litzenführungsbügel 51b von dem vorderen Ende der ersten unteren Reihe B zu dem hinteren Ende der zweiten unteren Reihe B' verlagert wird. Dies geschieht in gleicher Weise wie vorstehend unter Bezug auf den ersten Litzenführungsbügel 51a beschrieben wurde, wobei die Stellungen der beiden Litzenführungsbügel 51a und 51b wieder umgekehrt werden, wodurch ein Arbeitszyklus der Vorrichtung abgeschlossen wird. Aus diesem Grund erübrigt sich eine detaillierte Beschreibung des Umlegens der Litze B" von der ersten, unteren Reihe B in die zweite, untere Reihe B'.
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Da ein einziger Antriebsblock 31b für die Längsbewegung der Litzen (Fig. 2) zur längsbewegung aller iiitzen der jeweiligen Reihen A, A', ß, B1 in und aus der Offenfachstellung vorgesehen ist, wird wänrend des Umlegens die vordere Litze A" (Fig. 8) zur gleichen Zeit in Eingriff mit dem ersten Litzenführungsbügel 51a der Umsetzeinrichtung 50 gebracht, wenn der entsprecnende obere linke Antriebsblock 31b alle Litzen derselben Reihe A aus der eingezogenen in die langgestreckte Stellung bewegt. Folglich erkennt man, daß die vordere Litze der Reihe A die hintere Litze der Reihe A' wird, wenn die Litze A" aus der Stellung gemäß Fig. 8 in die Stellung gemäß Fig. 9 umgelegt wird. Daher wird die hintere Litze A" in Fig. 9 zur gleichen Zeit außer Eingriff mit dem entsprechenden Litzenführungsbügel 51a der Verlagerungseinrichtung 50 gebracht, wenn der Antriebsblock 31b alle Litzen der oberen zweiten Reihe A1 aus der eingezogenen in die langgestreckte Stellung bewegt.
In gleicher Weise wird die vordere Litze B", die aus der Reihe B umgelegt werden soll, dann mit dem zweiten Litzenführungsbügel 51b in Eingriff gebracht, wenn der linke untere Antriebsblock 31b (Fig. 2) alle Litzen der Reihe B von der eingezogenen Stellung (Fig. 1-4, 8 und 9) in die langgestreckte Stellung (Fig. 10) bewegt. So wird nach der folgenden Umlegung der Litze B" in die Stellung gemäß Fig. 11 diese die nintere Litze der Reihe B1, und diese hintere Litze wird dann außer Eingriff mit dem zweiten Litzenführungsbügel 51b gebracht, wenn der Antriebsblock 31b alle Litzen der Reihe B1 von der eingezogenen in die langgestreckte Stellung bewegt. Es können allerdings auch andere Einrichtungen zur Bewegung der jeweils letzten Litzen der Reihen A, A', B, B' unabhängig von den anderen Litzen aus und in die eingezogene bzw. langgestreckte Stellung verwendet werden, ohne daß dadurch vom eigentlichen Erfindungsgedanken abgewichen wird.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Welle 61 jeweils um eine halbe Umdrehung gedreht wird, zuerst in der einen und dann in der entgegengesetzten Richtung, so daß eine Litze von dem vorderen Ende einer Litzenreihe 5um benachbarten hinteren Ende einer anderen, im wesentlichen gegenüberliegenden Litzenreihe umgelegt wird. Aus Fig. 1, 3 und 8-11 erkennt man, daß am oberen Ende der Welle 61 ein Zahnrad 85 sitzt, das in eine Zarinstange 86 greift, die zwecks einer im wesentlichen horizontalen Gleitbewegung im weiter oben beschriebenen Haltebügel 64 sitzt.
Die Enden der Zahnstange 86 und des Schiebers 63 sind wirksam mit einer passenden Steuereinrichtung 9 0 (Fig. 8-11) verbunden, um Zahnstange 86 und Schieber 63 wunschgemäß zu bewegen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß die Welle 61 und der Schwenkarm 57 sich im Gegenuhrzeigersinn bewegen, wenn die Zahnstange 86 von links nach rechts läuft (Fig. 1,3,8 und 10), wodurch ein aktiver Hub entsteht. Umgekehrt verursacht die Bewegung der Zahnstange 86 von rechts nach links (Fig. 1,3,9 und 11) die Drehbewegung der Welle im Uhrzeigersinn, so daß auf Welle 61 und Schwenkarm 57 ein inaktiver Hub ausgeübt wird.
Zur Ausschaltung des Verriegelungsgliedes 6 5 vor jeder Bewegung von Welle 61 und Schwenkarm 5 7 im Uhrzeigersinn (Fig. 1 und 11) ist ein Laufwerk 6 2 mit zugeordnetem Schieber 6 3 für Vor- und Rückwärtsbewegung bezüglich des Haltebügels 64 vorgesehen. Demgemäß kann die Steuereinrichtung 9 0 mit einem Nocken oder einem ähnlichen passenden Teil versehen sein, um dem Schieber 6 3 und dem Laufwerk 6 2 der Umsetzeinrichtung 50 einen rechts-nach-links-Bewegungshub zu versetzen, bevor zwischen Zahnstange 86 und Zapfen 85 eine Bewegung durchgeführt wird, um die Welle 61 im Uhrzeigersinn zu drehen (Fig. 9 und 11).
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Der Hub des Laufwerks 6 2 von rechts nach links (Fig. 3) ist so stark, daß der obere Bereich des Verriegelungsgliedes 65 in Eingriff mit einem starren Anschlag 9 2 an dem Haltebügel 64 gebracht wird. Wänrend dieser Bewegung des Verriegelungsgliedes 6 5 in Eingriff mit dem Anschlag 9 2 wird das Verriegelungsglied 6 5 um seine im wesentlichen horizontale Achse gedreht, so daß diese außer Eingriff mit der entsprechenden Nut 6 6 (Fig. 5) in der Einwegkupplung 6 7 gelangt. Wenn sich daraufhin die Zahnstange 86 von rechts nach links in den Figuren 3, 8 und 11 zu bewegen beginnt in Bezug auf Laufwerk 62 und Haltebügel 64, gelangt die vorerwähnte Nut 66 in der Einwegkupplung 76 außer Eingriff mit dem Verriegelungsglied 65. Unmittelbar wenn die entsprechende Nut 66 in der Einwegkupplung 6 7 außer Eingriff mit dem Verriegelungsglied 65 ist, kann das Laufwerk 62 wieder in seine Ausgangsstellung zurückkehren, d.h. die in den Figuren 1 und 3 dargestellte Stellung. Die Antriebsklaue 6 5a (Fig. 5) versetzt sodann die Einwegkupplung 6 7 in Drehung, und zwar gleichzeitig mit der im Uhrzeigersinn gedrehten Welle 61, wodurch gewährleistet ist, daß die Schaltwellen 72 und 73 sich nicht drehen und die Stellung der Litzenführungsbügel 51a und 52 während der inaktiven Hübe der Litzenumsetzeinrichtung 50 nicht umgekehrt wird.
Die beschriebene Ausführungsform der Webmaschine veranschaulicht eine mögliche Realisierung der vorliegenden Erfindung. Es sind jedoch viele Abänderungen möglich, ohne daß dadurch vom Erfindungsgedanken abgewichen wird. So nimmt z.B. vorzugsweise jede vordere Litze, die umgelegt werden soll, eine vollgestreckte Offenfachstellung ein, sobald die Bewegung aus der jeweiligen Litzenreihe heraus begonnen hat, und nach dieser Bewegung um ihre durch die Welle 61 dargestellte Achse nimmt sie
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eine vollständig eingezogene Stellung ein; es ist jedoch auch denkbar, daß sich die Litze in der voll eingezogenen oder voll gestreckten Stellung oder dazwischen befinden kann, wenn die jeweilige Bewegung von einer Reihe zur anderen beginnt oder endet. Die Anordnung der Aussparungen 40a, 45a in den Enden der Litzenführungsblocks 40 kann auch nach Wunsch verändert werden, je nachdem, welche Stellung die zu verlagernden Litzen einnehmen. Auch ist es denkbar, daß zur Herstellung mancher triaxialer Fasern mehr als eine Litze gleichzeitig umgelegt werden soll, etwa wenn zwei benachbarte Kettfaden gemeinsam verarbeitet werden.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1» Webmaschine zum Herstellen triaxialer Gewebe, mit einer Anzahl länglicher Litzen zum Führen von Kettfaden, wobei die Litzen in Schußrichtung in Reihen angeordnet sind, mit einer von den Litzenreihen entfernt liegenden Kettfadenzuführungsvorrichtung, mit einer Einrichtung zum Längsbewegen der Litzen zwecks Bildung von Kettfächern, und mit einer Einrichtung zum Durchschießen von Schußfäden durch die Kettfächer, gekennzeichnet durch eine Verschiebevorrichtung zum Verschieben der Litzen in Schußrichtung und durch eine Umsetζeinrichtung zum Umsetzen der jeweils am Ende einer Reihe befindlichen Litze an das angrenzende Ende einer benachbarten Reihe.
    2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß die Litzen längs einer vorbestimmten Bahn um eine Achse bewegt werden, die sich rechtwinklig zur Webkante des hergestellten Gewebes und in einer Ebene zwischen den Litzenreihen erstreckt.
    . Webmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich net, daß die Umsetzeinrichtung einen um die Achse bewegbaren und sich radial von dieser erstreckenden Umsetzarm auf-
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    weist, daß der Umsetzarm im Abstand von der Achse einen Aufnehmer für eine Litze aufweist und daß er mit einer Antriebseinrichtung verbunden ist.
    4. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebevorrichtung Führungen aufweist, in denen die Litzen für ihre Längsbewegung geführt sind, und daß die Litzen in Bezug auf die Führungen in Schußrichtungen verschiebbar sind.
    5. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß sie eine Litze in ihrem mittleren Bereich erfaßt.
    6. Webmaschine nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Litzenaufnehmer in einer Endstellung des Umsetzarmes in Längsrichtung mit einer am Ende einer Reihe befindlichen Litze liegt und dieselbe durch Bewegung in einer Längsrichtung aufnehmen . kann, und daß der Litzenaufnehmer in der anderen Endstellung des Umsetzarmes mit der Aufnahmeposition für die Litze am Ende der anderen Reihe fluchtet und die Litze nach einer Längsbewegung in dieser Position aufgenommen wird.
    7. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetζeinrichtung um eine Achse bewegbar ist, die nahe der Fadenführungsöffnung einer am Ende befindlichen Litze in ihrer ausgefahrenen Stellung verläuft.
    8. Webmaschine nach Anspruch 4 und Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen für die am Ende einer Reihe liegenden Litzen zu dem Umsetzarm hin offen sind.
    9. Webmaschine nach Anspruch 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Umsetzarm zwei Aufnehmer angebracht sind,
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    die jeweils einer von paarweise angeordneten Reihen zugeordnet sind.
    10. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß die umzusetzenden Litzen jeweils um eine in Kettrichtung verlaufende Achse geschwenkt werden.
    11. Webmaschine nach Anspruch 1 bis TO, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß die Litzen in einer horizontalen Ebene umgesetzt werden.
    12. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß die umzusetzenden Litzen um eine Achse geschwenkt werden, die normal zur Längserstreckung der Litzen sowie normal zur Webkante des gefertigten Gewebes verläuft.
    13. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß die Litzen während des Umsetzens von einer» in die andere Offenfachstellung bewegt werden.
    14. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeich net, daß die umzusetzenden Litzen während des Umsetzens von der ausgefahrenen in die zurückgezogene Längsstellung bewegt werden.
    15. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennze. ichn e t , daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß die Litzen während des Umsetzens auf einer solchen Bahn geführt werden, daß die sich zwischen den Litzen und der Webkante erstreckenden Kettfadenabschnitte in Fluchtung mit der Webkante bleiben.
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    16. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 15, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Umsetzeinrichtung so ausgebildet ist, daß das Umsetzen von Litzen nur in den Zeiten erfolgt, in denen die Litzen in den Reihen nicht in Schußrichtung verschoben werden.
    17. Webmaschine nach Anspruch 1 bis 16, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Aufnehmer (51b) an einem Gelenkarm (75) sitzen, der mit einer in der Schwenkachse liegenden Antriebseinrichtung (67) bewegungsmäßig gekuppelt ist.
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    ORIGINAL
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