DE2036111C2 - Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum automatischen Steuern - Google Patents
Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum automatischen SteuernInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Waschmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Organe in Waschmaschinen sind beispielsweise der Antriebsmotor, die Heizung, die Laugenpumpe, Frischwasserventile
usw. Funktionsabläufe in einer Waschmaschine bestehen beispielsweise aus Wasserzu- und
-ablauf. Aufheizen. Trommelbewegung mit Wasch- oder Schleuderdreh/ah! usw. Waschmaschinen sind regelmäßie
mit einer Vorwahl-Vorrichtung ausgestattet, durch die eine bestimmte Kombination von Prozeßeigenschaften
vor Beginn des gewünschten Waschprozesses vorgewählt werden kann, die beispielsweise auch die
Wäschesorte, die Wäschemenge und den Verschmutzungsgrad der zu waschenden Wäsche berücksichtigt.
Eine Waschmaschine der im Oberbegriff genannten Art ist aus dem DE-GM 18 34 530 bekannt, bei der ein
Drehschalter mit beliebig vielen Schattstellungen mit einer Anzeigetrommel mechanisch gekoppelt ist,
welche die jeweilige Schaltstellung des Drehschalters durch Angabe eines aus einer festen Kombination von
Prozeßeigenschaften bestehenden Waschprozesses quittiert. Bei einer solchen Waschmaschine hat die
Bedienungsperson keine Möglichkeiten, innerhalb der festen Kombination von Prozeßeigenschaften einzelne
Prozeßeigenschaften, die die Wäschesorte, die Wäschemenge
oder den Verschmutzungsgrad berücksichtigen, zu variieren.
Zwar ist aus der US-PS 23 91 718 eine Waschmaschine bekannt, bei der eine Vorwahl von einzelnen
Prozeßeigenschaften zu einer individuellen Kombination eines Waschprozesses durch eine Reihe von
unabhängig voneinander betätigbaren Schaltern möglich ist An einer praktischen Ausführung nach diesem
Vorschlag hat es bisher deshalb gefehlt weil diese bekannte Vorwärmvorrichtung die große Gefahr von
Fehleinstellungen beinhaltet Da der Benutzer einer solchen Waschmaschine vor der Einstellung eines
Programmes waschtechnische Überlegungen anstellen muß, welche sich beispielsweise auf die beim Waschprozeß
einzusetzende Mechanik, auf die Laugentemperatur oder auf die Behandlungszeit beziehen, kann eine
Fehiciubteiiung zu einer für viele Gewebearten unpassenden
und schädlichen Behandlung führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Waschmaschine der eingangs genannten Art eine für
den Benutzer leicht überschaubare und für die zu behandelnde Wäsche gefahrlose Vorrichtung zum
Vorwählen der c',forderlichen Prozeßeigenschaften
anzugeben, die eine individuelle Anpassung der Prozeßeigenschafter, an die Wäschesorte, die Wäschemenge
und den Verschmutzungsgrad zuläßt
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst
Durch die Erfindung ist der Vorwahl-Vorgang in eine
Reihe von Manipulationen aufgeschlüsselt die eine individuelle Berücksichtigung von gegenüber einem fest
zusammengestellten Waschprozeß abweichenden Wäschesorten. Wäschemengen oder Verschmutzungsgraden
ermöglichen. Dadurch läßt sich ein Prozeß beispielsweise durch Verlängerung irgend einer BehandiüngEzeit
oder niedrigere odei höhere Temperatur variieren. Gleichzeitig wird aber sichergestellt daß der
Benutzer einer solchen Maschine keine komplizierten waschtechnischen Überlegungen anstellen muß und
gegebenenfalls Fehleinsteiiungen vornimmt ihm wer-
*5 den vielmehr die verschiedenen zu wählenden Eigenschaften
in einer dem Prozeß entsprechenden sinnvollen Reihenfolge zur Auswahl freigegeben, wodurch die
Gefahr von Feineinstellungen vermieden werden kann. Die einzelnen Schaltergruppen und/oder ihre Anzeigefelder
können dabei getrennt beleuchtbar ausgebildet s?in, so daß die den einzelnen Eigenschaften zugeordneten
Schalter und Schaltergruppen für den Benutzer optisch unterscheidbar sind. Die Beleuchtung jedes
Schalters bzw. jeder Schaltergruppe und/oder ihrer
rjl> Anzeigefelder sind von der in der Prozeßwahl vorgeordneten Schaltergruppe einschaltbar ausgebildet,
so daß die Aufmerksamkeit eines Benutzers blickfangmäßig bei jeder Schaltung auf die danacn zu
betätigende weitere Schaltergruppe hingeleitet wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet Das zusätzliche Anzeigefeid kann durch Zusatzangaben ergänzt werden,
z. B. durch Hinweise über die Menge des Waschoder Spülmittels und in welche EinfüIIvGrrichtungen die
einzelnen Wasch- oder Spülmittel hineinzuschütten sind. Beispielsweise kann es heißen: »Vorwaschmittel in
Kammer 1 einfüllen«.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines
schematised gehaltenen Ausfuhrungsbeispiels naher dargestellt. Darin zeigt die einzige Figur die Ansicht
einer Vorwahl-Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Die in der Figur dargestellte Vorwahl-Vorrichtung 10
besteht aius einer Reihe von Schaltergruppen 11 bzw. 13a bis e, mit deren Hilfe alle für ein bestimmtes
Waschprogramm wichtigen Organe und Funktionsabläufe der Maschine eingestellt werden können. Den
einzelnen Schaltergruppen sind Anzeigeeinrichtungen 12 bzw. 14a bis e zugeordnet '
Die Schaltergruppe 11 umfaßt dreizehn untereinander liegende einzelne Schalter, wobe; nc-'.-n jedem
Schalter 11a bis/nein Anzeigefeld i?· bi- " ν »-gesehen
ist Mit Hilfe dieser Schalterg! ;τ ^r, die
verschiedenen Wäschesortcn. wi»* -_ wäsche«,
»Heißwäsche«, »Wolle« oder . ' ■ ■ ·.· ''. -webe«
vorgewählt werden.
Die Schaltergruppen 13a bis e umfassen jeweils mehrere Einzeischalter (z. B. 13ai bis 13a3) mit links oder
rechts von diesen Schaltern vorgesehenen Anzeigefeidem (z. B. 14ai bis 14a3). Jede dieser Schaltergruppen
13a bis e ist bestimmten Funktionen bzw. Funktionsabläufen der Maschine zugeordnet
Die Vorwahlvorrichtung arbeitet wie folgt:
B.ei Inbetriebsetzen der Waschmaschine wird die der Schaltergruppe 11 zugeordnete Anzeigeeinrichtung 12
beleuchtet Wählt der Benutzer beispielsweise die Wäschesorte »Kochwäsche 95°« und betätigt den
entsprechenden Schalter 11a, so erlischt die Beleuchtung der restlichen Anzeigefelder 126 bis 12m, und
gleichzeitig wird die der Schaltergruppe 13a zugeordnete Anzeigeeinrichtung beleuchtet Dadurch wird die
Aufmerksamkeit des Benutzers auf die mögliche Programm-Differenzierung bezüglich des Verschmutzungsgrades
der Wasch" gelenkt. Wenn bei dieser Gruppe z. B. der Schalter 13aj »stark verschmutzt«
betätigt wird, so leuchtet von der Gruppe 136 das Anzcigefeld 146i »mit Vorwäsche« auf, woduich der
Benutzer den Hinweis erhält den entsprechenden Schalter betätigen zu müssen. Gleichzeitig wird nach
erfolgter Betätigung die Anzeigeeinrichtung der Schaltergruppe 13c beleuchtet die die Auswahl
zwischen voller oder halber Beladung des Wäschebehälters ermöglicht Die weiteren Gruppen 13c/ und e
ermöglichen ferner eine Variation bezüglich der Waschintensität und des Schleuderablaufes. Die beispielsweise
betätigten Schalter sind schraffiert dargestellt
Wenn ein Schalter der letzten Schaltergruppe i_3e
vom Benutzer betätigt u irde, z.B. der Schalter 13as
»Trockenschleüdern«, erlöschen alle Anzeigefelder bis
auf das Feld 12a (Kochwäsche), das die ausgewählte Wäschesorte kennzeichnet und es wird das zusätzliche
Anzeigefeld 30 beleuchtet, und zwar derart daß der Benutzer mit einem Blick übersehen kann, welches
Programm mit weichen differenzierten Eigens«, haften er vorgewählt hat In F i g. 1 sind die beleuchteten
Felder durch Einrahmung des Textes angedeutet
Im gewählten Beispiel wird also dem Benutzer folgende Information zuteil: Er hat da., Programm
»Kochwäsche 95° C« ausgewählt und eine volle Beladung der Trommel vorgesehen. In diesem Fall
umfaßt das Programm einen Vorwaschgang, und er wird aufgefordert, ergänzend zu der dem jeweiligen Waschmittelpaket
zu entnehmenden Angabe der Waschmittelmenge eine etwas größere Menge zu wählen. Ferner
erhält er den Hinweis, Waschmittel in die Kammer 1 und in die Kammer 2 zu füllen, nämlich für den Haupt-
und Vorwaschgang. Außerdem wird ihm gesagt, daß die Verwendung eines Biowaschmittels möglich sei und daß
ein Weichspülmittel in die Kammer 3 eingefüllt werden kann. Schließlich kann dein Anzeigefeld noch entnommen
werden, daß die Wäsche geschleudert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Waschmaschine mit einer Vorrichtung zum automatischen Steuern aller Organe und Funktionsabläufe und mit einer Schaltanordnung zum
Vorwählen der der Wäschesorte, Wäschemenge und dem Verschmutzungsgrad angepaßten Prozeßeigenschaften,
wobei die ausgeführte Vorwahl durch eine Anzeigeeinrichtung quittiert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltanordnung aus einer Reihe von Schaltergruppen (11,13a bis e) mit
jeweils mehreren Schaltern (11a bis m, 13a 1 bis e4) besteht jeder Schaltergruppe (11, 13a bis e) eine
Anzeigeeinrichtung (12, 14a bis e) zugeordnet ist
jede · Schaltergruppe (11,13a bis e)zum Auswählen
bestimmter einzelner Prozeßeigenschaften mittels eines der zugehörigen Schalter (11a bis m, 13a 1 bis
e4) vorgesehen ist und die Schaltergruppen (11,13a bis ε} derart untereinander verbunden sind, daß die
Auswahl der einzelnen Prozeßeigenschaften nur in einer durch di^se Verbindung bestimmten Reihenfolge
erfolgen xann und diese Reihenfolge durch Aktivieren der zugeordnetenT
(12,141 bis ^sichtbar ist.
2. Waschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß jede Anzeigeeinrichtung (12,
14a bis 14e,)aus mehreren Anzeigefeldern (12a bis m,
14a 1 bis e4) gebildet wird, wobei jedem Schalter
(llabis m. \3a 1 bis 13e4)ein Anzeigefeld (12a bis m,
14a 1 bis 14e 4) zugeordnet ist
3. Waschmaschine nach Anspruch 1 oder Z dadurch gekennzeichnet daß die Verbindung der
Schaltergruppen (11, 13a 1 bis e4) derart ausgebildet ist daß die Auswahl einer b^^ immten Prozeßeigenschaft
innerhalb der in dsr R ihenfolge nächsten
Schaltergruppe eingeschränkt ist.
4. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet daß nach Betätigung
eines Schalters (13e ί bis 4) der in der Reihenfolge letzten Schaltergruppe (13ejein zusätzliches Anzeigefeld
(30) aktiviert wird, das alle einzeln vorgewählten
Prozeßeigenschaften im Zusammenhang anzeigt.
Priority Applications (4)
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