-
Die
Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Auswahl und Realisierung
von Funktionsabläufen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Betrieb eines Elektrogeräts nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 5. Elektrogeräte oder Haushaltsgroßgeräte können beispielsweise
Geschirrspüler,
Wasch- oder Trockengeräte
sein, ebenso wie Kochfelder oder Backöfen.
-
Es
ist beispielsweise bei Waschmaschinen mit einer Vielzahl von Wahlmöglichkeiten
für den
Betriebsparameter bekannt, durch Betätigen einer einem bestimmten
Betriebsparameter zugeordneten Taste gewisse Betriebsparameter auszuwählen. Dieses
ist jedoch aufwendig, da durch mehrmaliges Betätigen einer einzigen Taste
durch eine Gruppe von Betriebsparametern durchgeschaltet werden
muss, bis der gewünschte
Betriebsparameter ausgewählt ist.
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Einrichtung
sowie ein eingangs genanntes Verfahren zu schaffen, mit denen Probleme
des Standes der Technik vermieden werden können, insbesondere die Auswahl
von programmbestimmenden Betriebsparametern vereinfacht wird.
-
Gelöst wird
diese Aufgabe durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 5. Vorteilhafte
sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
weiteren Ansprüche und
werden im folgenden näher
erläutert.
Der Wortlaut der Ansprüche
wird durch ausdrückliche
Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
-
Erfindungsgemäß ist bei
einer vorgenannten Einrichtung eine Anzeige vorgesehen. Des weiteren weisen
die Einrichtung bzw. das Elektrogerät mehrere Bedienelemente auf.
Diese Bedienelemente können
vorteilhaft in separaten Gruppen oder Blöcken zusammengefasst sein.
Es können
beispielsweise bei einer Waschmaschine Wäscheart, Temperatur, Schleuderdrehzahlen
und weitere verschmutzungs- oder wäschespezifische Parameter sein.
Eine Anzeige kann mehrere Anzeigeelemente aufweisen. Die Anzeige
ist mit einer Steuerung der Einrichtung bzw. des Haushaltsgeräts verbunden,
um die jeweiligen durch die Betriebsparameter bestimmten Funktionsabläufe oder
Programmabläufe
zu steuern. Dabei ist jedes Bedienelement konstruktiv sowie gestalterisch mit
dem funktional dazugehörigen
Anzeigeelement der Anzeige verbunden, insbesondere räumlich nahe zugeordnet.
-
Auf
diese Weise kann durch jeweils ein Bedienelement die dazugehörige Funktionalität bzw. der
entsprechende Betriebsparameter ausgewählt werden. Durch das dazugehörige Anzeigeelement kann
der Zustand des Bedienelements bzw. die Auswahl eines Betriebsparameters
direkt angezeigt werden.
-
Vorteilhaft
ist bei der Erfindung kein separates Schaltelement zur Ansteuerung
der einzelnen Bedienelemente im Rahmen einer vorgenannten Gruppe
oder eines vorgenannten Blockes vorhanden. Dies bedeutet, dass das
lediglich mit den Bedienelementen die Bestimmung des Funktionsablaufs erfolgt.
So kann weiterer Aufwand eingespart werden.
-
Bei
den Anzeigeelementen der Anzeige ist es möglich, dass sie eine konstruktive
bzw. gestalterische Einheit mit den Bedienelementen oder eine Bau-
oder Betätigungseinheit
bilden. Dazu können sie
im Inneren oder am Umfang des Bedienelementes angeordnet sein, so
dass die Zuordnung für
einen Benutzer eindeutig und schnell erfassbar ist.
-
Ein
Bedienelement kann aus einem Sensorelement oder einem Sensor bestehen,
welcher kapazitiv oder auf Infrarot-Basis aufbauend ausgebildet sein
kann. Derartige Bedienelemente sind auch bekannt als Berührschalter.
Sie lösen
ein Signal aus, wenn ein Finger daraufgelegt wird oder angenähert wird.
Dieses Signal wird von einer Steuerung als Schaltsignal gewertet.
-
Des
weiteren wird die Aufgabe gelöst
durch das Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 5. Erfindungsgemäß sind bei
einem vorbeschriebenen Elektrogerät mit der Steuerung verschiedene
Steuerprogramme auswählbar.
Die Steuerprogramme weisen dabei verschiedene Merkmale auf, welche
beispielsweise bei einer Waschmaschine die Temperatur, Wascharten
oder Schleudergeschwindigkeiten sein können und somit den vorgenannten
Betriebsparametern entsprechen können.
Zu Beginn oder vor der Auswahl können
alle Merkmale durch Markierung, beispielsweise Beleuchtung oder
Anzeige überhaupt,
angeboten werden und stehen für
eine Auswahl zur Verfügung.
Jedes Merkmal kann direkt ausgewählt
werden durch ein einziges Betätigen
eines funktional zugeordneten und räumlich nahen Bedienelements,
wobei dieses Merkmal damit für
den Betrieb bestimmt ist. Des weiteren ist vorgesehen, dass abhängig von
einer ersten Auswahl eines Merkmals mindestens ein oder vorteilhaft
mehrere Merkmale nicht mehr markiert sind bzw. ihre Markierung gelöscht wird.
Damit sind diese Merkmale auch von einer Auswahl ausgeschlossen,
können
also für
einen Betrieb nicht ausgewählt
werden. So ist es erfindungsgemäß möglich, sehr
schnell und direkt einen Betriebsablauf oder ein Steuerprogramm
auszuwählen.
Es kann vermieden werden, sich mit wenigen Tasten durch aufwendige
Menüs durchschalten
zu müssen.
-
Es
ist von Vorteil, wenn jedes Merkmal in der Anzeige des Elektrogeräts ein eigenes
Anzeigeelement aufweist. Dies kann entweder ein völlig separates
Anzeigeelement sein, beispielsweise eine LED. Ebenso kann ein eigenes
Anzeigeelement auch ein separates Segment eines LC-Displays oder dergleichen
sein. Jedenfalls ist es von Vorteil, wenn dieses Anzeigeelement
nicht auch von anderen Merkmalen belegt wird.
-
Auf
der Anzeige können
die Merkmale an jeweils festgelegten Stellen angezeigt werden, was
vor allem bei einem LC-Display oder Berührbildschirm von Bedeutung
ist. Dabei können
sie beispielsweise seitlich direkt neben einem Bedienelement angeordnet
sein um die räumliche
Zuordnung deutlich zu machen. Mit der funktionalen Zuordnung sind
dann ein Anzeigeelement und ein Bedienelement, welche direkt nebeneinander
liegen, verbunden.
-
Es
ist möglich,
auf der Anzeige Informationen über
das jeweils bestimmte Steuerprogramm anzuzeigen. Dies können beispielsweise
die Summe und Reihenfolge der ausgewählten Merkmale, eine Betriebszeit
oder eine Restlaufzeit sein. Mittels der Anzeige, besonders vorteilhaft
mittels eines LC-Displays, können
aktuell der Betriebszustand oder das Merkmal angezeigt werden.
-
In
einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass mit
der Steuerung mehrere verschiedene Betriebsabläufe als sogenannte Steuerprogramme
durchführbar
sind. Beispielsweise bei einer Waschmaschine kann dies ein Waschprogramm
sein, welches bestimmte Ablaufmerkmale aufweist. Der Betriebsablauf
kann aus einzelnen Ablaufgruppen zusammengesetzt sein, wobei die
Reihenfolge dieser Ablaufgruppen zumindest teilweise festgelegt
ist. Eine Ablaufgruppe kann beispielsweise bei einer Waschmaschine
Schleudergeschwindigkeit oder Waschtemperatur sein.
-
Eine
Ablaufgruppe kann mehrere Ablaufpunkte als alternative Möglichkeiten
aufweisen, aus denen der gesamte Betriebsablauf oder das Steuerprogramm
dafür zusammengesetzt
ist. Dabei entsprechen die Ablaufpunkte den vorgenannten Merkmalen.
Beispielsweise bei einer Waschmaschine kann dies bedeuten, dass
aus den verschiedenen Ablaufgruppen wie Schleudergeschwindigkeit
oder Waschtemperatur jeweils ein Wert als Ablaufpunkt oder Merkmal
ausgewählt
wird. Für
das Waschprogramm ist dann genau diese Schleudergeschwindigkeit
oder genau diese Waschtemperatur bestimmt.
-
In
einem Grundmodus zu Beginn oder vor einer Auswahl können grundsätzlich alle
Ablaufpunkte angeboten werden. Durch Auswahl kann ein Ablaufpunkt
für den
Betriebsablauf bestimmt werden, wobei vorteilhaft abhängig von
einer ersten Auswahl eines Ablaufpunkts einer Ablaufgruppe bei mindestens
einer Ablaufgruppe mindestens ein oder mehrere Ablaufpunkte von
einer Auswahl ausgeschlossen sind. Dies ist insbesondere dann von
Vorteil, wenn sich die Ablaufpunkte verschiedener Ablaufgruppen
für ein bestimmtes
Gerät wiedersprechen
oder nur mit Nachteilen verbunden werden können. So ist es beispielsweise
bei einer Waschmaschine wenig sinnvoll, als Wäscheart „Wolle" einzugeben, als Schleudergeschwindigkeit
möglichst
hochtourig und als Waschtemperatur 90° C. Diese widersinnigen Auswahlmöglichkeiten
bzw. Merkmale oder Ablaufpunkte können wie vorbeschrieben vermieden
werden.
-
Abhängig von
einer ersten Auswahl eines Merkmals oder Ablaufpunkts können ein
oder mehrere Merkmale bei mehreren Ablaufgruppen, insbesondere den
meisten anderen Ablaufgruppen, von einer Auswahl ausgeschlossen
werden oder deren Markierung gelöscht
werden. So kann beispielsweise bei einer Waschmaschine ein Benutzer
als Wäscheart „Wolle" auswählen, und
damit ist eine Vielzahl von Punkten des Ablaufprogramms bereits
festgelegt. Es können
beispielsweise zu hohe Schleudergeschwindigkeiten oder zu hohe Waschtemperaturen
ausgeschlossen werden. Die Löschung
der Markierung eines Ablaufpunkts zeigt optisch dessen nicht mehr
gegebene Auswählbarkeit
an.
-
Es
ist möglich,
zumindest eine Ablaufgruppe als sogenannte Vorzugs-Ablaufgruppe festzulegen. Dies
bedeutet, dass zuerst Ablaufpunkte dieser Vorzugs-Ablaufgruppe angezeigt
oder ausgewählt
werden. Alternativ kann eine Auswahl eines Ablaufpunkts aus der
Vorzugs-Ablaufgruppe in den meisten anderen oder jeder anderen Ablaufgruppe
wenigstens einen Ablaufpunkt einer Auswahl ausschließen.
-
Des
weiteren ist es möglich,
in einigen oder vorteilhaft jeder Ablaufgruppe mindestens einen
Vorzugs-Ablaufpunkt festzulegen. Dieser Vorzugs-Ablaufpunkt kann auf besonders auffällige Weise
markiert werden, beispielsweise durch eine blinkende oder heller
leuchtende Anzeige.
-
Es
ist möglich
bei verschiedenen Betriebsabläufen
oder Ablaufpunkten, welche jeweils nach Auswahl eines ersten Ablaufpunkts
oder Ablaufpunkts der Vorzugs-Ablaufgruppe noch ausgewählt werden können, für jede weitere
Ablaufgruppe genau einen Vorzugs-Ablaufpunkt anzubie ten. Dieses
kann wie vorgenannt durch besondere Art der Anzeige geschehen. Das
bedeutet im Zusammenhang mit dem vorhergenannten Beispiel, dass
bei einer Waschmaschine nach Auswahl der Wäscheart „Wolle" eine niedrige Schleudergeschwindigkeit
sowie eine Waschtemperatur von 30°Celsius
auf besondere Weise angezeigt und angeboten werden. Dieser besondere
Ablaufpunkt kann entweder vom Benutzer direkt gewählt werden.
Alternativ ist es möglich,
nach Verstreichen einer bestimmten Zeit ohne Auswahl eines Ablaufpunkts
einer Ablaufgruppe den Vorzugs-Ablaufpunkt der Ablaufgruppe als
ausgewählt und
für den
Betriebsablauf bestimmt anzusehen. Ebenso kann durch Drücken einer
Start-Taste des Elektrogeräts
für den
Start des Betriebablaufs davon ausgegangen werden, dass sämtliche
Vorzugs-Ablaufspunkte der Ablaufgruppen für den Betriebsablauf als ausgewählt gelten
sollen. Somit kann bei einem solchen Vorzugs-Betriebsablauf ein
Benutzer beispielsweise bei einer Waschmaschine lediglich die Wäscheart „Wolle" auswählen und
anschließend auf „Start" drücken und
der Betriebsablauf ist eindeutig bestimmt und beginnt.
-
Dazu
kann beispielsweise in der Steuerung eine sogenannte Fuzzy Logic
vorgesehen sein. In dieser können
vom Hersteller bestimmte Betriebsabläufe vorgegeben werden, welche
beispielsweise abhängig
von einer Auswahl eines Merkmals oder Ablaufpunkts aus einer Vorzugs-Ablaufgruppe sein
können.
Diese Steuerung mit Fuzzy Logic kann sich jedoch auch auf häufig von
einem Benutzer Betriebsabläufe
einstellen. Sie erkennt also beispielsweise bei einer Waschmaschine,
wie der Benutzer mit überwiegender
Häufigkeit
die Wäscheart „Wolle" gewaschen haben
möchte
und stellt dann bei Auswahl der Wäscheart „Wolle" für
einen erneuten Betriebsablauf für
die anderen Ablaufpunkte entsprechend ein. Dafür können herstellerseitige Vorgaben gemacht
werden, welche durch die Fuzzy Logic jedoch auch geändert werden
können.
-
In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, Anzeige und Bedienelemente
derart zu kombinieren, dass über
die Anzeige selber eine Auswahl der Merkmale möglich ist. Dies ist beispielsweise
möglich
durch einen sogenannten Berühr-Bildschirm
oder Touch-Screen. Dadurch kann zum einen eine ansprechende Anzeige
mit sehr guter Bedienbarkeit geschaffen werden. Vor allem aber auch
kann Platz an einer Bedienblende eines Elektrogeräts eingespart
werden.
-
Diese
und weitere Merkmale gehen außer aus
den Ansprüchen
auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die
einzelnen Merkmale jeweils für
sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei
einer Ausführungsform der
Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte
sowie für
sich schutzfähige
Ausführungen
darstellen können,
für die
hier Schutz beansprucht wird.
-
Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
-
Zwei
Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
-
1 eine Anzeige mit einer
Vielzahl von LED-Tasten, wobei grundsätzlich alle Auswahlmöglichkeiten
jederzeit durch eigene LED-Tasten angezeigt werden können,
-
2 die Anzeige aus 1 nach einer getätigten Auswahl, 3–8 eine
alternative Anzeige in Form eines Touch-Screens, bei dem eine vorgenommene
Auswahl durch Änderung
der Anzeige insgesamt verdeutlicht wird.
-
Detaillierte
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
-
In 1 ist eine Anzeige 11 in
einem Grundzustand dargestellt. Die Anzeige 11 ist für eine Waschmaschine
ausgelegt und dient zur Bestimmung eines Waschprogramms. Die Anzeige 11 weist ein
Anzeigefeld 12 auf, welches beispielsweise in einer Blende
in der Waschmaschine vorgesehen sein kann. Ebenso kann es ein separates
Bauteil sein.
-
An
dem Anzeigefeld 12 ist zum einen rechts unten ein Ein/Aus-Schalter 13 vorgesehen,
mit dem die Waschmaschine ein/ oder ausgeschaltet werden kann. Somit
betätigt
der Ein/Aus-Schalter 13 auch die Anzeige 11.
-
Des
weiteren sind eine Vielzahl von LED-Tasten 14 vorgesehen,
hinter denen jeweils eine Beschriftung 15 angebracht ist.
Die LED-Tasten 14 sind dabei so aufgebaut, dass sie einerseits
einen beleuchtbaren LED-Kopf
oder dergleichen aufweisen. Des weiteren sind sie derart mit einem
nicht dargestellten Schalter versehen, dass durch Drücken auf
die LED-Taste 14 der
Schalter betätigt
wird. Dies kann beispielsweise ein Druckschalter sein, der sich hinter
der Anzeige 11 befindet. So kann durch Drücken auf
eine LED-Taste 14, deren Funktion durch die danebenstehende
Beschriftung 15 verdeutlicht ist, eine Auswahl vorgenommen
werden.
-
Die
LED-Tasten 14 sowie Beschriftungen 15 sind in
Spalten 17 angeordnet. Jede Spalte 17 ist mit einer
darunter angeordneten Spalten-Beschriftung 18 versehen.
Diese Spalten-Beschriftung 18 charakterisiert die jeweilige
Spalte 17 hinsichtlich einer einzelnen Ablaufgruppe eines
auswählbaren
Betriebsablaufs. Die einzelnen LED-Tasten 14 samt ihrer
Beschriftung 15 bilden dabei einen Ablaufpunkt. Durch jeweils
einen Ablaufpunkt aus jeder der Ablaufgruppen der Spalten 17 kann
ein komplet tes Waschprogramm zusammengestellt werden. Dabei kann
aus jeder Ablaufgruppe bzw. jeder Spalte 17 nur ein einziger
Ablaufpunkt bzw. nur eine einzige LED-Taste für die endgültige Auswahl ausgewählt sein.
-
Des
weiteren weist die Anzeige 11 rechts unten eine Start-Taste 20 auf.
Mit dieser kann nach fertiggestellter Auswahl eines Ablaufprogramms
oder Waschprogramms dieses gestartet werden. Rechts oben ist in
der Anzeige 11 eine 7-Segment-Anzeige 21 vorgesehen.
Mit dieser kann, wie dargestellt, beispielsweise eine Startzeit
angezeigt werden.
-
Die 3–8 zeigen
eine alternative Ausbildung einer Anzeige 111, ebenfalls
für eine
Waschmaschine. Die Anzeige 111 ist hierbei als Touch-Screen 112 ausgebildet.
Dieser ist zum einen dazu ausgebildet, wie ein normaler Bildschirm
jegliche beliebige Darstellung anzuzeigen, welche einprogrammiert werden
kann. Des weiteren ist der Touch-Screen 112 derart
mit Berührungssensoren
versehen, dass eine Betätigung
durch das Anlegen eines Fingers an eine beliebige Stelle ausgewertet
werden kann. Hierbei kann auch eine Ortung der Anlegestelle des
Fingers erfolgen derart, dass der Touch-Screen 112 erfassen kann,
welche Stelle betätigt
worden ist. Da gleichzeitig in einer Steuerung bekannt ist, welche
Beschriftung an dieser Stelle angezeigt wird und somit von einem
Benutzer auch betätigt
werden wollte, kann jeweils eine Betätigung eines bestimmten Ablaufpunktes
oder dergleichen festgestellt werden.
-
In
dem Touch-Screen 112 ist jeweils eine Bildschirm-Überschrift 116 vorgesehen.
Diese zeigt vor allem an, an welcher Stelle einer Menüführung sich
ein Benutzer gerade befindet. Des weiteren sind Beschriftungen 115 dargestellt.
Diese können
durch Draufdrücken
ausgewählt
werden. Die Beschriftungen 115 sind in Form von Spalten 117 angeordnet. Links
von den Spalten 117 ist jeweils eine Art Spalten-Beschriftung 118 vorgesehen.
Die Spalten-Beschriftung 118 kann entweder, wie in den
-
3 und 4, links neben einer Spalte angeordnet
sein. Des weiteren kann sie, wie in den 5 und 6,
darüber
angeordnet sein.
-
Des
weiteren ist es möglich,
innerhalb der Bildschirm-Überschrift 116 bzw.
oben rechts in dem Touch-Screen 112 eine Start-Taste 120 darzustellen.
-
Funktion
-
Zum
einen soll im folgenden die Funktion des Ausführungsbeispiels der Erfindung
gemäß den 1 und 2 erläutert
werden. Ausgehend von dem Grundzustand der Anzeige 11 gemäß 1 können von einem Benutzer verschiedene
LED-Tasten 14 als Ablaufpunkte gewählt werden. So kann ein Waschprogramm
zusammengestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass aus jeder der
durch die Spalten 17 gebildeten Ablaufgruppen ein Ablaufpunkt
ausgewählt
sein muss. Hierbei kann jedoch vorgesehen sein, dass nicht alle
Ablaufpunkte bzw. LED-Tasten 14 dazu separat betätigt werden
müssen.
-
Einerseits
ist es möglich,
beispielsweise sämtliche
LED-Tasten 14, welche in 2 durch
Striche leuchtend dargestellt sind, einzeln zu betätigen zur
Festlegung eines Waschprogramms. Nach der Festlegung des Waschprogramms
kann die Start-Taste 20 gedrückt werden und das Waschprogramm
beginnt und läuft
mit den gewählten
Ablaufpunkten ab.
-
Alternativ
ist es möglich,
die Steuerung der Waschmaschine bzw. der Anzeige 11 derart
auszubilden, dass die Betätigung
bestimmter LED-Tasten 14 oder
der entsprechenden Ablaufpunkte andere Ablaufpunkte bzw. LED-Tasten 14 in
anderen Ablaufgruppen bzw. Spalten 17 beeinflusst, insbesondere von
einer Auswahl ausschließt.
So ist es beispielsweise möglich,
durch Betätigen
der LED-Taste 14 „Wolle" der Spalte „Wäscheart" ganz links, die
Temperaturen „60" und „95" von einer weite ren
Auswahl auszuschließen.
Ebenso wird in der Spalte „Waschen" die Möglichkeit „stark" und „normal" ausgeschlossen,
sowie bei „Schleudern" die Drehzahlen „800", „1200" und „1600". Diese Auswahlen
würden nämlich keinen
Sinn machen für
ein Waschprogramm für
Wolle. Insofern können
sie auch direkt nach Auswahl von „Wolle" von einer weiteren Auswahl gesperrt
werden. Dies ermöglicht
eine sozusagen sinnvolle bzw. mitdenkende Menüsteuerung.
-
Des
weiteren ist es möglich,
die LED-Tasten 14 oder entsprechend den Touch-Screen 112 derart auszubilden,
dass sie nach einmaliger Betätigung ausgewählt sind,
ebenso wie der dadurch dargestellte Ablaufpunkt. Durch erneutes
Betätigen
oder Drücken
einer LED-Taste 14 kann sie wieder deaktiviert werden,
ebenso der entsprechende Ablaufpunkt.
-
Bei
dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung gemäß den 3–8 ist
die Funktion abweichend ausgebildet. Es wird davon ausgegangen, dass
zuerst eine bestimmte Auswahlart bzw. Ablaufgruppe angeboten bzw.
angezeigt wird, welche für die
weitere Auswahl bestimmend ist. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel einer Waschmaschine ist
dies sinnigerweise die Wäscheart.
Somit wird die Spalten-Beschriftung „Wäscheart" dargestellt mit den einzelnen Beschriftungen 115 bzw.
Ablaufpunkten. Sollte die Darstellung in den Spalten 117 nicht
ausreichen, kann, wie in 3 zu
sehen ist, durch eine Beschriftung „weitere" eine weitere Spalte 117 mit
weiteren Wäschearten
dargestellt werden.
-
Nach
der Wahl einer Wäscheart,
nämlich „Buntwäsche", gelangt ein Benutzer
zu der Anzeige gemäß 5. In der bisherigen Auswahl 119,
welche unterhalb der Bildschirm-Überschrift 116 dargestellt wird,
sind verschiedene bisher ausgewählte
Ablaufpunkte dargestellt. Hier sind ausgewählt „Buntwäsche 40°C normal 16000/min". Dies bedeutet,
dass nach Wahl der Wäscheart „Buntwäsche" die anderen Ablaufpunkte,
also sogenannte Vorzugs-Ablaufpunkte, mit welchen die Wäscheart „Bunt wäsche" in der Regel gewaschen
wird, vorausgewählt
werden bzw. als Vorauswahl angeboten werden. Es ist zu erkennen,
dass nun auch eine Start-Taste 120 angezeigt wird, um direkt
das vorausgewählte
Waschprogramm zu starten.
-
Es
werden noch Spalten mit einer Spalten-Beschriftung 118 „Temperatur" und „Verschmutzung" angeboten. Damit
kann sowohl die Temperatur als auch der Grad der Verschmutzung noch
verändert
werden. Hierbei ist zu erkennen, dass bei der Anzeige von möglichen
Temperaturen die vorausgewählten „40°C" nicht mehr angezeigt
werden. Durch Drücken
von „Optionen" in der rechten Spalte „Verschmutzung" gelangt man zu der
Anzeige 111 nach 6.
Dort könnten
die Ablaufgruppen „Spülen" und „Schleudern" noch verändert werden.
Wie in 6 zu sehen ist,
ist für
die Ablaufgruppe „Spülen" anstelle der vorausgewählten Einstellung „normal" der Ablaufpunkt „leicht" ausgewählt worden.
-
In 7 ist die Anzeige 111 dargestellt
nach einer Veränderung
der Auswahl gegenüber
der Vorauswahl gemäß 5. Bis auf die Wäscheart „Buntwäsche" sind sämtliche
Ablaufpunkte gegenüber
der Vorauswahl verändert
bzw. derart angepasst, wie es der Benutzer für das durchzuführende Waschprogramm
wünscht.
Des weiteren ist noch durch eine Art Zeitsteuerung ein Programmstart
sowie ein Programmende gewählt.
Diese können
durch Betätigen
der Tasten „h" und „min" auch noch verändert werden. Anschließend drückt der
Benutzer die Start-Taste 120, und das Waschprogramm wird
durchgeführt. Dieses
wird durch eine Anzeige 111 gemäß 8 dargestellt. Zum einen ist die Start-Taste 120 in
die Funktion „Stop" umgewandelt worden.
Des weiteren wir jeweils angezeigt, welcher Programmabschnitt erreicht
ist. Schließlich
wird noch das voraussichtliche Programmende angezeigt.
-
In
weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
eine Vorauswahl, wie sie aus 5 hervorgeht,
von einem Benutzer umprogrammiert werden kann. Dazu sind vor allem
mit einem Touch-Screen 112 vielfältige Programmiermöglichkeiten
gegeben. Solche Programmiermöglichkeiten
auszuführen
und jeweils darzustellen ist jedoch für einen Fachmann ausgehend
von der vorhergehenden Beschreibung leicht möglich und braucht deswegen
nicht näher
ausgeführt
zu werden.
-
Ein
großer
Vorteil der Erfindung bei einem Ausführungsbeispiel gemäß den 1 und 2 ist darin zu sehen, dass sämtliche
auswählbaren
Abwahlpunkte oder Parameter eines Waschprogramms direkt angezeigt
und zur Auswahl angeboten werden. Des weiteren ist es für einen
Benutzer auch nicht nötig,
sich mit einer einzigen Taste durch mehrere Ablaufpunkte einer Ablaufgruppe
bzw. Spalte 117 durchzuschalten bis die gewünschte erreicht
ist. Das Auswählen
eines Ablaufpunktes erfolgt durch einmaliges Drücken einer LED-Taste 14.
Durch erneutes Drücken
der LED-Taste 14 kann diese Auswahl wieder rückgängig gemacht
werden, beispielsweise um einen anderen Ablaufpunkt auszuwählen.
-
Ein
besonderer Vorteil des Ausführungsbeispiels
gemäß in 3–8 ist
darin zu sehen, dass ebenfalls die Funktionen von Schalter oder
Taste mit der Anzeige des jeweiligen Ablaufpunktes direkt kombiniert
oder zugeordnet sind. Beispielsweise kann bei 3 durch Drücken auf die Beschriftung „Buntwäsche" diese über die
Schaltfunktion des Touch-Screens 112 ausgewählt werden.
Somit ist auch hier eine Auswahl für einen Benutzer sehr komfortabel.
-
Des
weiteren ist es möglich,
nach Auswahl bestimmter Ablaufpunkte andere Ablaufpunkte, insbesondere
auch in anderen Ablaufgruppen, von einer Auswahl auszuschließen, wenn
dies nach bestimmten hinterlegten Regeln nicht sinnvoll ist.