DE2035567A1 - Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem Nutzfahrzeug - Google Patents
Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem NutzfahrzeugInfo
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- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
- A01B59/04—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
- A01B59/042—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor
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Description
Firma Alex Weite, Stahl- und Fahrzeugbau
7801 ümkirch bei Freiburg
Akte S 69 494 Mr/dl
Dreipunkt-Anhängevorrichtung zur Befestigung von Arbeitsgeräten od.dgl, an einem Nutzfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Dreipunkt-Anhängevorrichtung
zur Befestigung von Arbeitsgeräten od.dgl. an einem Nutzfahrzeug mit zwei etwa in gleicher Höhe- liegenden vorzugsweise
unteren Lenkern und einem vorzugsweise über deren Ebene angeordneten dritten, in einer etwa vertikalen Ebene
schwenkbaren und etwas drehbaren oberen Lenker, wobei die beiden in gleicher Höhe liegenden Lenker etwas seitenbeweglieh
und mittels Schubstangen auf- und abbewegbar sinde
Derartige Vorrichtungen sind an sich bereits bekannt. Dabei
besitzt jeder der drei Lenker einen eigenen Anlenkungspunkt am Fahrzeug, insbesondere am Getriebe gängiger Traktoren
od.dgl.
Mit den gängigen Traktoren und den daran vorgesehenen Anhängungen ist jedoch insbesondere, wenn ein grosser und mehrschariger
Pflug daran angehängt ist, eine Richtungsänderung
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schwierig. Der in den Boden eingeschnittene Pflug verhindert
bei solchen gängigen Traktoren, insbesondere "bei etwas nassem Boden, häufig das Kurvenfahren, da die Kraft an den eingeschlagenen
Vorderrädern nicht ausreicht, um den eingefahrenen Pflug seitwätejrts zu "bewegen. Ausserdem erfolgt durch die Konstruktion
"bekannter Dreipunkt-Anhängungen eine ungünstige Kraftübertragung
von dieser Anhängung auf das Zugfahrzeug, wodurch die genannten Nachteile noch vergrössert werden. Es hat sich gezeigt, dass
bei gängigen !Traktoren häufig selbst bei eingeschlagenen Rädern aufgrund der vom Pflug ausgehenden Kräfte das Fahrzeug weiterhin
geradeaus fährt.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Dreipunkt-Anhängevorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche auch bei in
den Boden eingefahren Pflügen od.dgl» Arbeitsgeräten das Fahren von Kurven ermöglicht. Dabei soll eine gute und günstige Einleitung
der von den Arbeitsgeräten, über die Dreipunkt-Aufhängung
übertragenen Kräfte in das Zugfahrzeug möglieh sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlängt die Erfindung eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art vor, welche vor allem dadurch
gekennzeichnet ist, dass die beiden in gleicher Höhe liegenden unteren lenker gabelförmig von einer gemeinsamenLagerstelle ausgehen
und mit Hilfe eines verschiedene Bewegungsrichtungen erlaubenden Gelenkes, insbesondere eines Kugelgelenkes an dem Fahrzeug
befestigt sind. Dadurch ist es möglich, dass das Schleppfahrzeug bei Kürvenfahrten um dieses Gelenk etwas "herumschwenkt",
so dass der -^flug od.dgl. erst nach und nach in die vom
Fahrzeug bereite eingenommene neue Richtung gezogen wird. Ein
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ungewolltes weiteres ßeradeausfahren des Zugfahrzeuges wird
dadurch vermieden. Babei ist es zweckmässig, dass die "beiden
unteren Lenker als von einer gemeinsamen Lagerstelle ausgehende Gabel ausgebildet sind, da sich dadurch der Abstand ihrer
Kupplungspunkte und der Winkel zwischen der Verbindungslinie
dieser Kupplungspunkte wolul den Lenkern auch bei einer Verschwenkung
nicht ändert. Atisserdem erlaubt ein Kugelgelenk auf einfache Weise neben der Seitenschwenkbarkeit auch ein Verschwenken
nach oben, so dass ein. Arbeitsgerät in an sich bekannter Weise auch in einer Obenstellung gehalten werden kann. Ausserdem ergibt sich durch eine solche gemeinsamen Lagerstätte für die z.B.
auf Zug beanspruchten unteren Lenker eine güns -ige Einleitung
der Kraft, insbesondere wenn sich das Gelenk etwa in der Fahrzeugmitte,
z.B. unterhalb der Hinterachse befindet. Dadurch können auf das Fahrzeug wirkende Momente kleingehalten und zum
Teil vermieden werden. Weiterhin ist eine Drehbewegung der Lenkergaliel gegenüber dem Fahrzeug möglich.
/Bei einer sweekeässigen Ausgestaltung der Erfindung kann die
Lagerschale od.dgl. für die gemeinsame Lagerstelle der unteren Lenker im Bereich der Hinterachse eines mit einer Knicklenkung
versehenen Zugfahrseuges vorgesehen sein, bei welchem
Fahrzeug die Lenkung durch Abknicken zwischen Vorder- und Hinterachse
(per zir Fahrtrichtung erfolgt. Solche Hutzfahrzeuge sind
an sieh bereits bekannt. Sie haben in der Regel Tierrad-Antrieb
und dementsprechend vier gleichgrosse Räder, welche eine gute
übertragung der Zugkraft des Fahrzeuges auf den Boden erlauben. Als Schleppfahrzeug für den Ackerbau, insbesondere zum Ziehen
grosser, mehrschariger Pflüge sind solche Fahrzeuge jedoch bisher
nicht bekannt. Duxoh die erfindungsgemässe Dreipunkt-Anhänge-
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vorrichtung, welche aufgrund ihrer Ausbildung gut an einem
solchen Fahrzeug anbringbar ist, können diese Fahrzeuge auf einfache Weise für den Ackerbetrieb ausgestaltet werden,,
Aufgrund der Knicklenkung dieser Fahrzeuge, der guten Über-,tragung
der Antriebskräfte auf den Boden sowie der Möglichkeit des Schleppfahrzeuges, bei Kurvenfahrten um die Kugellagerung
etwas herumzuschwenken, eignet sich diese Kombination besonders gut zum Überwinden der eingangs, erwähnten Schwierigkeiten. Insbesondere
Kurven, auch evtl. engere Kurven können mit in den Boden eingefahrenem Pflug od.dgl· gut und sicher durchfahren werden,
selbst wenn der Boden und der Untergrund feucht oder nass ist.
Zweckmässig ist es, wenn an öen beiden Endpunkten der Hubstangen,
welche einerseits an einer Hubeinrichtung und andererseits an den unteren Lenkern angreifen, jeweils Schwenkbewegungen nach
mehreren Seiten erlaubende Gelenke, vorzugsweise ebenfalls Kugelgelenke vorgesehen sind. Dadurch wird ein seitliches Ausweichen der unteren Lenker-Gabel bei Kurvenfahrten noch erleichtert.
Fachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als erfindungswesentlich
zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben· Es zeigt:
Pig· 1 eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Draufsicht eines mit Knicklenkung versehenen
Zugfahrzeuges mit einer erfindungsgemässen Dreipunkt-Anhängevorrichtung, .. ■
in vergrössertem Maßstab
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-5-■ . ·
Pig. 3 eine Seitenansicht,
Pig. 4 eine Draufsicht und
Pig. 5 eine Stirnansicht der erfindungsgemässen Dreiptinkt-
Pig. 4 eine Draufsicht und
Pig. 5 eine Stirnansicht der erfindungsgemässen Dreiptinkt-
Anhängevorrichtung sowie
Pig. 6 einen Längsschnitt durch die gemeinsame lagerstelle der "beiden unteren Lenker,
Pig. 6 einen Längsschnitt durch die gemeinsame lagerstelle der "beiden unteren Lenker,
An einem Fahrzeug 1, bei welchem die Lenkung durch ein Abknieken um eine vertikale Achse 2 zwischen Vorder- und Hinterachse
quer zur Fahrtrichtung erfolgt (vgl. Pig. 2) trägt an
seinem hinteren Ende 1a eine im ganzen mit 3 bezeichnete Dreipunkt-Anhängevorrichtung
zur Befestigung von Arbeitsgeräten wie z.B. Pflügen od.dgl. Derartige Fahrzeuge mit Knicklenkung,
welche in der Regel Vierrad-Antrieb haben, können grösse Zugkräfte
aufbringen und auf den Boden übertragen. Insbesondere bei Kurvenfahrten können durch die Knicklenkung grosse Kräfte zur
Sichtungsänderung aufgebracht werden.
In an sich bekannter Weise besitzt die Dreipunkt-Anhängevorrichtung
3 zwei etwa in gleicher Höhe liegende untere Lenker 4, an welchen eine Hubeinrichtung angreift. Diese Hubeinrichtung
besteht aus Hydraulikzylindern 5, einem Übertragungsgestänge 6 sowie Hubstangen 7. Das Übertragungsgestänge 6 ist an einem
Drehpunkt 8 mit einem Hebelarm 6a angelenkt· An einem weiteren
Hebelarm 6b greift der Hydraulikzylinder 5 an. Der dritte Hebelarm
6c schließlich ist schwenkbar an einer Hubstange 7 befestigt,
so dasspeia Verschwenken des Gestänges 6 um den Drehpunkt 8
in Richtung des Doppelpfeiles Pf
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der Hebelarm 6c die Hubstange 7 hebt oder senkt. Dadurch werden die unteren Lenker 4, an welchen jeweils derartige
Übertragungsgestänge und Hubstangen angreifen9 gehoben oder
gesenkt.
Weiterhin ist ein oberer Lenker 9 vorgesehen, welcher gegenüber seiner Lagerung 10 auf- und absehwenkbar ist« Er kann
damit den Hub- oder Senkbewegungen der unteren Lenker 4 folgen. Ausserdem ist der obere Lenker 9 oder zumindest sein äusserer
Kupplungspunkt 11 um eine Längsachse des Lenkers 9 etwas drehbar, so dass auch Seitenbewegungen der unteren Lenker
durchgeführt werden können.
Sie Kupplungspunkte oder -gelenke 12 der unteren Lenker 4
weisen Kugeln auf, welche von Bolzen durchsetzt werden können, so dass Relativbewegungen zwischen den unteren Lenkern 4 und
daran angehängten Arbeitsgeräten auch nach der Seite hin möglich sind.
Erfindungsgemäss gehen die beiden in gleicher Höhe liegenden
unteren Lenker 4 gabelförmig von einer gemeinsamen Lagerstelle 13 aus und sind mit Hilfe eines verschiedene Bewegungsrichtungen
erlaubenden Gelenkes 14, im Ausführungsbeispiel mit Hilfe eines Kugelgelenkes an dem Fahrzeug befestigt. Dadurch wird eine gewisse
Bewegungsfreiheit zwischen der Dreipunkt-Aufhängung 3 und dem Fahrzeug 1 insbesondere bei~Kurven?ahrten arssielt.
Z.B. kann beim Durchfahren einer Kurve alt einen angehängten,
in den Boden eingeschnittenen Pflug zunächst das Fahrzeug allmählich seine Richtung ändern und dabei gegenüber der
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Vorrichtung £ etwas herumsehwenken, bevor diese nach und nach
in die neue Richtung gezogen wird. Bei einer nach den Seiten
hin verhältnismäesig starren. Verbindung zwischen Pflug und
fahrzeug könnte unte*™ Umständen eine Kurvenfahrt erschwert
oder verhindert werden. Hat das Fahrzeug 1 jedoch seine Sichtung
bereits zum Teil geändert, wird auch ein in den Boden tief eingeschnittener Bflug allmählich in die neue Fahrtrichtung
gezogen. Dabei ist von Vorteil, dass das Fahrzeug 1 eine Knicklenkung besitzt und aufgrund seiner vier grossen, angetriebenen
Räder R eine gate Übertragung der Antriebskräfte auf ™ den Untergrund TT ermöglicht. Bisher bestand bei Zug&hrzeugen
herkömmlicher Bauart mit verhältnismäesig kleinen, nicht angetriebenen
Lenkrädern die Gefahr » dass diese auch bei eingeschlagenen Lenkrädern aufgrund der Kräfte, die vom Arbeitsgerät
ausgehen, weiterhin geradeaus fuhren.
Ausserdem stellt die erfindungsgemässe Ausbildung der Lagerung
der unteren Lenker eine Vereinfachung und Verbesserung gegenüber bisher bekannten Breipunkt-Anhängungen dar. Dadurch g
wird nämlich die von diesen, unteren Lenkern 4 ausgehende Kraft
praktisch in einen Punkt am Fahrzeug eingeleitet, welchen man auf einfache Weise an eine Stelle legen kann, wo möglichst wenig
Momente auf das Fahrzeug einwirken.
lach einem Merkmal der Erfindung ist deshalb die Lagerschale
15 für die gemeinsame Lageretelle 13 der unteren Lenker im Bereich der Hinterachse 16 des Zugfahrzeuges 1 vorgesehen. Man
erkennt in Fig. 3t dass eich die Lageretelle 13 etwas unterhalb
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der Hinterachse 16 befindet. Aus fig. 4 erkennt man,
dass sieh die lagerstelle aussenden etwa in der Fahrzeugmitte
befindet.
An den beiden Endpunkten 7a bzw« 7b der Hubstangen 7$ welche
einerseits an der Hubeinrichtung bzw. dem Übertragungsgestänge
6 und andererseits an den unteren Lenkern 4 in der Nähe deren Kupplungsgelenke 12 angreifen, sind jeweils Schwenkbewegungen
nach mehreren Seiten erlaubende Gelenke 17» zweckmässigerweise ebenfalls Kugelgelenke vorgesehen. Bei einer seitlichen
Relativbewegung zwischen den unteren Lenkern 4 und dem Zugfahrzeug 1 können auf diese Weise die Hubstangen 7 diese
Bewegungen gut ausgleichen·
Ee kannjzweekmäesig sein, wenn die Hubstangen 7 bei mittlerer
Stellung der Vorrichtung 5 jeweils von oben nach unten etwas nach aussen verlaufend schräg angeordnet sind. Gemäss den Fig.
4 und 5 »ind sie im Ausführungsbeispiel allerdings gerade
senkrecht angeordnet. Eine Anordnung von oben nach unten schräg nach auseen hat den Yorteil, dass bei einer SJeitswärtsbewegung
der unteren Lenker 4 gegenüber dem Fahrswiig 1 die Hubstangen,
welche aufgrund ihrer Kugellagerungen nach den Seiten pendel»,
eine leichte Schrägeteilung der unteren Gabel und damit eines
angehängten Arbeitsgerätes bewirken. Der auf der Innenseite einer Kurv· befindliche, Bunäehet schräg n&ok aussen ins Kurven-
etway ι
innere weisende Hubarm wird dabei nämlich /In die Senkrechte/gestellt,
wodurch eein unterer Anlenkungspunkt 7b in eine tiefere Lage körnet. Gleichzeitig wird der auf der Kurvenaussenseite be~
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- ORIGINAL INSPECTED
■ -9-
findliche Hubarm mehr nach aus sen geschwenkt, wodurch,
sein unterer Anlenkungspunkt 7b in eine etwas höhere
Lage gelangt. Dadurch ergibt eich eine gewisse Verschwen-
m" ν "Orelning/ ,
_( ^TETTages od.dgl. Arbeitsgerätes und seiner Anhängung,
was durch die erfindungsgemässe Kugellagerung der unteren Lenker 4 ermöglicht wird.
Wie bereits erwähnt, ist unterhalb des Zugfahrzeuges 1
in der Nähe, vorzugsweise unter dessen Hinterachse 16 die Lagerschale 15 zum Einhängen der mit den unteren Lenkern 4
verbundenen Lagerkugel 18 angeordnet. In Fig. 6 ist diese Lagerung im Schnitt näher dargestellt.
Danach wird die Lagerkugel 18 unter Federdruek in die Lagerschale 15 gedrückt. Dazu sind zwischen der Lagersehale 15
und der an der Lagerkugel 18 angreifenden HalteruBg 19 Druckfedern,
im Ausführungsbeispiel Tellerfedern 20 vorgesehen· Diese können mit Hilfe der Mutter 21, welche eine-Verstellung
der Halterung 19 und der Kugel 18 gegeneinander ermöglicht, vorgespannt werden. Durch diese Federung ist es möglich, ein
Lösen der beiden !»agerkörper 15 und 18 voneinander auch im entlasteten
Zustand zu verhindern.
Für die Kugellagerung dtientjim Ausführungsbeispiel etwa eine
Halbkugel 18, welche in eine etwas konische oder kugelig ausgenommene
Lochung 18a einer die Lagerschale 15 bildenden Lagerplatte eingesetzt ist und diese Lochung in Richtung der Lenker
4 zumindest mit ihrer Halterung durchsetzt. Im Ausführungebei-
spiel erkennt man, dass auch die Kugelfläche noch etwas
nach aussen über die Lagerplatte hinausragt, so dass auch grössere Verschwenkbewegungen gut möglich sind*
Die beiden unteren Lenker 4 sind vm etwa senkrecht zu der Kugelhalterung
19 angeordnete Drehachsen 22 gegeneinander verschwenkbar. Dadurch ist z.B. eine Anpassung an unterschiedliche
Anschlussmasse von Arbeitsgeräten mögliche Dabei ist es ebenfalls von Yorteil, dass die Hubstangen 7 mit ihren unteren
Anlenkungspunkten 7b seitwärts-verschwenkbar sind. "Sind die
Ansehlussmasee des Arbeitsgerätes grosser als der in den Fig.
4 und 5 dargestellte Abstand der Kupplungsgeleake 12 voneinander,
erhält man dementsprechend die vorgeschriebene Sehrägsteilung
der Hubstangen 7ο Insbesondere bei grossen Pflügen
kaiin diese Schrägst ellung vorteilhaft sein9 welche sieh dann
auch Ton selbst ergibt 9 da bei Kurvenfahrten mit grossen
Pflügen grosse Kräfte auftreten und ein etwas -um eine Längsachse
gekippter Pflug leichter die Richtung ändert«,
In vorteilhafter Weise ermöglicht die erfindungsgemässe Dreipuakt-Jjihänge
vor richtung eine gute Anpassung an Kurvenfahr ten·
Gleichseitig ermöglicht insbesondere ein Fahrzeug mit Knicklenkung
eine gute Übertragung der auftretenden Kräfte, Dabei erlaubt die erfindungggemässe Lagerung eine besonders günstige
Einleitung dieser Kräfte is das Zugfahrzeug, da diese Lagerung
möglichst nahe in der Mitte unterhalb des Fahrzeuges s.B. unterhalb
dessen Hinterachse angebracht werden kann«
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und
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' -11- .
den Zeichnungen dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails
können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Es sei noch erwähnt, dass die Hubstangen 7 vorzugsweise in
ihrer Länge verstellbar, auch als Hydraulikzylinder od.dgl. ausgebildet sein können, wodurch eine Fernsteuerung bei deren Verstellung möglich ist.
ihrer Länge verstellbar, auch als Hydraulikzylinder od.dgl. ausgebildet sein können, wodurch eine Fernsteuerung bei deren Verstellung möglich ist.
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Claims (10)
1. Dreipunkt-Anhängevorrichtung zur Befestigung von
Arbeitsgeräten od.dgl» an einem Nutzfahrzeug mit
zwei etwa in gleicher Höbe liegenden Torzugsweise
untere» Lenkern und einem vorzugsweise über deren Ebene angeordneten dritten in einer etwa vertikalen
Ebene schwenkbaren und etwas drehbaren oberen Lenker, wobei die beiden in gleicher Höhe liegenden Lenker
etwat seitenbeweglich und mittels Schubstangen auf-
und abbewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in gleicher Höhe
liegenden Lenker (4) gabelförmig von einer gemeinsamen Lagerstelle (13) ausgehen und mit Hilfe eines verschiedene
Bewegungsrichtungen erlaubenden Gelenkes, insbesondere eines Kugelgelenkes (14) an dem Fahrzeug (1)
befestigt sind.
2» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Bndpunkten (7a; 7b) der Hubstangen (7),
welche einerseits an der Hubeinrichtung und andererseits an den unteren Lenkern (4) angreifen, jeweils
Schwenkbewegungen naefe mehreren Seiten, erlaubende Gelenke
(V7), vorzugsweise Kugelgelenke vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hubstangen (7) bei mittlerer Stellung
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■-13- ·
der Vorrichtung (3) jeweils -on oben nach unten etwas , ·
nach aussen verlaufend angeordnet sind.
4· Torrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Zugfahrzeuges (1) in der Nähe, vorzugsweise unterhalb dessen
Hinterachse (16) die Lagerschale (15) od.dgl. zum Einhängen
der mit den unteren Lenkern (4) verbundenen Lagerkugel (18) angeordnet ist,
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkugel (18) unter
Pederdruck in die Lagerschale (15) gedrückt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen der Lagerschale (15) und der an der Lagerkugel (18) angreifenden Halterung (19) Druckfedern, vorzugsweise
Tellerfedern (20) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass für die Kugellagerung etwa
eine Halbkugel dient, welche in eine etwas kenische oder
kugelig ausgenommene Lochung einer Lagerplatte eingesetzt ist und diese Lochung in Sichtung der Lenker zumindest mit deren
Halterung durchsetzt.
8. Vorrichtung insbesondere nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager-
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sohale od.dgl« für die gemeinsame Lagerstelle (13) der
unteren Lenker (4) im Bereich der Hinterachse (16) eines mit einer Knicklenkung versehenen Zugfahrzeuges (1) vorgesehen
ist, bei welchem Fahrzeug die lenkung durch Abknicken zwischen Vorder- und Hinterachse quer zur Fahrtrichtung
erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7» dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unteren Lenker (4) um etwa senkrecht zu der Sugelhalterung (19) angordnete
Drehachsen (22) gegeneinander versehwenkbar sind.
10. Vorrichtung nach einem oder meJireren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstangen (7) vorzugsweise in ihrer Länge verstellbar, z*B. als Hydraulikzylinder
ausgebildet sind.
Patent-Assessor
A 6 Ir. 123/70 (§ 46 PatAO)
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702035567 DE2035567A1 (de) | 1970-07-17 | 1970-07-17 | Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem Nutzfahrzeug |
| FR7126263A FR2099444A1 (de) | 1970-07-17 | 1971-07-12 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702035567 DE2035567A1 (de) | 1970-07-17 | 1970-07-17 | Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem Nutzfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2035567A1 true DE2035567A1 (de) | 1972-01-20 |
Family
ID=5777103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702035567 Pending DE2035567A1 (de) | 1970-07-17 | 1970-07-17 | Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem Nutzfahrzeug |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2035567A1 (de) |
| FR (1) | FR2099444A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2948899A1 (de) * | 1978-12-11 | 1980-06-12 | Deere & Co | Fahrzeug mit geraete-schnellkuppler |
-
1970
- 1970-07-17 DE DE19702035567 patent/DE2035567A1/de active Pending
-
1971
- 1971-07-12 FR FR7126263A patent/FR2099444A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2948899A1 (de) * | 1978-12-11 | 1980-06-12 | Deere & Co | Fahrzeug mit geraete-schnellkuppler |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2099444A1 (de) | 1972-03-17 |
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