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DE2035567A1 - Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem Nutzfahrzeug - Google Patents

Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem Nutzfahrzeug

Info

Publication number
DE2035567A1
DE2035567A1 DE19702035567 DE2035567A DE2035567A1 DE 2035567 A1 DE2035567 A1 DE 2035567A1 DE 19702035567 DE19702035567 DE 19702035567 DE 2035567 A DE2035567 A DE 2035567A DE 2035567 A1 DE2035567 A1 DE 2035567A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
ball
vehicle
handlebars
point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702035567
Other languages
English (en)
Inventor
Alex 7801 Umkirch Weite
Original Assignee
Alex Weite, Stahl u Fahrzeugbau, 7801 Umkirch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alex Weite, Stahl u Fahrzeugbau, 7801 Umkirch filed Critical Alex Weite, Stahl u Fahrzeugbau, 7801 Umkirch
Priority to DE19702035567 priority Critical patent/DE2035567A1/de
Priority to FR7126263A priority patent/FR2099444A1/fr
Publication of DE2035567A1 publication Critical patent/DE2035567A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
    • A01B59/042Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor
    • A01B59/043Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor supported at three points, e.g. by quick-release couplings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Firma Alex Weite, Stahl- und Fahrzeugbau 7801 ümkirch bei Freiburg
Akte S 69 494 Mr/dl
Dreipunkt-Anhängevorrichtung zur Befestigung von Arbeitsgeräten od.dgl, an einem Nutzfahrzeug
Die Erfindung betrifft eine Dreipunkt-Anhängevorrichtung zur Befestigung von Arbeitsgeräten od.dgl. an einem Nutzfahrzeug mit zwei etwa in gleicher Höhe- liegenden vorzugsweise unteren Lenkern und einem vorzugsweise über deren Ebene angeordneten dritten, in einer etwa vertikalen Ebene schwenkbaren und etwas drehbaren oberen Lenker, wobei die beiden in gleicher Höhe liegenden Lenker etwas seitenbeweglieh und mittels Schubstangen auf- und abbewegbar sinde
Derartige Vorrichtungen sind an sich bereits bekannt. Dabei besitzt jeder der drei Lenker einen eigenen Anlenkungspunkt am Fahrzeug, insbesondere am Getriebe gängiger Traktoren od.dgl.
Mit den gängigen Traktoren und den daran vorgesehenen Anhängungen ist jedoch insbesondere, wenn ein grosser und mehrschariger Pflug daran angehängt ist, eine Richtungsänderung
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schwierig. Der in den Boden eingeschnittene Pflug verhindert bei solchen gängigen Traktoren, insbesondere "bei etwas nassem Boden, häufig das Kurvenfahren, da die Kraft an den eingeschlagenen Vorderrädern nicht ausreicht, um den eingefahrenen Pflug seitwätejrts zu "bewegen. Ausserdem erfolgt durch die Konstruktion "bekannter Dreipunkt-Anhängungen eine ungünstige Kraftübertragung von dieser Anhängung auf das Zugfahrzeug, wodurch die genannten Nachteile noch vergrössert werden. Es hat sich gezeigt, dass bei gängigen !Traktoren häufig selbst bei eingeschlagenen Rädern aufgrund der vom Pflug ausgehenden Kräfte das Fahrzeug weiterhin geradeaus fährt.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Dreipunkt-Anhängevorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche auch bei in den Boden eingefahren Pflügen od.dgl» Arbeitsgeräten das Fahren von Kurven ermöglicht. Dabei soll eine gute und günstige Einleitung der von den Arbeitsgeräten, über die Dreipunkt-Aufhängung übertragenen Kräfte in das Zugfahrzeug möglieh sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlängt die Erfindung eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vor, welche vor allem dadurch gekennzeichnet ist, dass die beiden in gleicher Höhe liegenden unteren lenker gabelförmig von einer gemeinsamenLagerstelle ausgehen und mit Hilfe eines verschiedene Bewegungsrichtungen erlaubenden Gelenkes, insbesondere eines Kugelgelenkes an dem Fahrzeug befestigt sind. Dadurch ist es möglich, dass das Schleppfahrzeug bei Kürvenfahrten um dieses Gelenk etwas "herumschwenkt", so dass der -^flug od.dgl. erst nach und nach in die vom Fahrzeug bereite eingenommene neue Richtung gezogen wird. Ein
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ungewolltes weiteres ßeradeausfahren des Zugfahrzeuges wird dadurch vermieden. Babei ist es zweckmässig, dass die "beiden unteren Lenker als von einer gemeinsamen Lagerstelle ausgehende Gabel ausgebildet sind, da sich dadurch der Abstand ihrer Kupplungspunkte und der Winkel zwischen der Verbindungslinie dieser Kupplungspunkte wolul den Lenkern auch bei einer Verschwenkung nicht ändert. Atisserdem erlaubt ein Kugelgelenk auf einfache Weise neben der Seitenschwenkbarkeit auch ein Verschwenken nach oben, so dass ein. Arbeitsgerät in an sich bekannter Weise auch in einer Obenstellung gehalten werden kann. Ausserdem ergibt sich durch eine solche gemeinsamen Lagerstätte für die z.B. auf Zug beanspruchten unteren Lenker eine güns -ige Einleitung der Kraft, insbesondere wenn sich das Gelenk etwa in der Fahrzeugmitte, z.B. unterhalb der Hinterachse befindet. Dadurch können auf das Fahrzeug wirkende Momente kleingehalten und zum Teil vermieden werden. Weiterhin ist eine Drehbewegung der Lenkergaliel gegenüber dem Fahrzeug möglich. /Bei einer sweekeässigen Ausgestaltung der Erfindung kann die Lagerschale od.dgl. für die gemeinsame Lagerstelle der unteren Lenker im Bereich der Hinterachse eines mit einer Knicklenkung versehenen Zugfahrseuges vorgesehen sein, bei welchem Fahrzeug die Lenkung durch Abknicken zwischen Vorder- und Hinterachse (per zir Fahrtrichtung erfolgt. Solche Hutzfahrzeuge sind an sieh bereits bekannt. Sie haben in der Regel Tierrad-Antrieb und dementsprechend vier gleichgrosse Räder, welche eine gute übertragung der Zugkraft des Fahrzeuges auf den Boden erlauben. Als Schleppfahrzeug für den Ackerbau, insbesondere zum Ziehen grosser, mehrschariger Pflüge sind solche Fahrzeuge jedoch bisher nicht bekannt. Duxoh die erfindungsgemässe Dreipunkt-Anhänge-
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vorrichtung, welche aufgrund ihrer Ausbildung gut an einem solchen Fahrzeug anbringbar ist, können diese Fahrzeuge auf einfache Weise für den Ackerbetrieb ausgestaltet werden,, Aufgrund der Knicklenkung dieser Fahrzeuge, der guten Über-,tragung der Antriebskräfte auf den Boden sowie der Möglichkeit des Schleppfahrzeuges, bei Kurvenfahrten um die Kugellagerung etwas herumzuschwenken, eignet sich diese Kombination besonders gut zum Überwinden der eingangs, erwähnten Schwierigkeiten. Insbesondere Kurven, auch evtl. engere Kurven können mit in den Boden eingefahrenem Pflug od.dgl· gut und sicher durchfahren werden, selbst wenn der Boden und der Untergrund feucht oder nass ist.
Zweckmässig ist es, wenn an öen beiden Endpunkten der Hubstangen, welche einerseits an einer Hubeinrichtung und andererseits an den unteren Lenkern angreifen, jeweils Schwenkbewegungen nach mehreren Seiten erlaubende Gelenke, vorzugsweise ebenfalls Kugelgelenke vorgesehen sind. Dadurch wird ein seitliches Ausweichen der unteren Lenker-Gabel bei Kurvenfahrten noch erleichtert.
Fachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als erfindungswesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben· Es zeigt:
Pig· 1 eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Draufsicht eines mit Knicklenkung versehenen Zugfahrzeuges mit einer erfindungsgemässen Dreipunkt-Anhängevorrichtung, .. ■ in vergrössertem Maßstab
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-5-■ . ·
Pig. 3 eine Seitenansicht,
Pig. 4 eine Draufsicht und
Pig. 5 eine Stirnansicht der erfindungsgemässen Dreiptinkt-
Anhängevorrichtung sowie
Pig. 6 einen Längsschnitt durch die gemeinsame lagerstelle der "beiden unteren Lenker,
An einem Fahrzeug 1, bei welchem die Lenkung durch ein Abknieken um eine vertikale Achse 2 zwischen Vorder- und Hinterachse quer zur Fahrtrichtung erfolgt (vgl. Pig. 2) trägt an seinem hinteren Ende 1a eine im ganzen mit 3 bezeichnete Dreipunkt-Anhängevorrichtung zur Befestigung von Arbeitsgeräten wie z.B. Pflügen od.dgl. Derartige Fahrzeuge mit Knicklenkung, welche in der Regel Vierrad-Antrieb haben, können grösse Zugkräfte aufbringen und auf den Boden übertragen. Insbesondere bei Kurvenfahrten können durch die Knicklenkung grosse Kräfte zur Sichtungsänderung aufgebracht werden.
In an sich bekannter Weise besitzt die Dreipunkt-Anhängevorrichtung 3 zwei etwa in gleicher Höhe liegende untere Lenker 4, an welchen eine Hubeinrichtung angreift. Diese Hubeinrichtung besteht aus Hydraulikzylindern 5, einem Übertragungsgestänge 6 sowie Hubstangen 7. Das Übertragungsgestänge 6 ist an einem Drehpunkt 8 mit einem Hebelarm 6a angelenkt· An einem weiteren Hebelarm 6b greift der Hydraulikzylinder 5 an. Der dritte Hebelarm 6c schließlich ist schwenkbar an einer Hubstange 7 befestigt, so dasspeia Verschwenken des Gestänges 6 um den Drehpunkt 8 in Richtung des Doppelpfeiles Pf
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der Hebelarm 6c die Hubstange 7 hebt oder senkt. Dadurch werden die unteren Lenker 4, an welchen jeweils derartige Übertragungsgestänge und Hubstangen angreifen9 gehoben oder gesenkt.
Weiterhin ist ein oberer Lenker 9 vorgesehen, welcher gegenüber seiner Lagerung 10 auf- und absehwenkbar ist« Er kann damit den Hub- oder Senkbewegungen der unteren Lenker 4 folgen. Ausserdem ist der obere Lenker 9 oder zumindest sein äusserer Kupplungspunkt 11 um eine Längsachse des Lenkers 9 etwas drehbar, so dass auch Seitenbewegungen der unteren Lenker durchgeführt werden können.
Sie Kupplungspunkte oder -gelenke 12 der unteren Lenker 4 weisen Kugeln auf, welche von Bolzen durchsetzt werden können, so dass Relativbewegungen zwischen den unteren Lenkern 4 und daran angehängten Arbeitsgeräten auch nach der Seite hin möglich sind.
Erfindungsgemäss gehen die beiden in gleicher Höhe liegenden unteren Lenker 4 gabelförmig von einer gemeinsamen Lagerstelle 13 aus und sind mit Hilfe eines verschiedene Bewegungsrichtungen erlaubenden Gelenkes 14, im Ausführungsbeispiel mit Hilfe eines Kugelgelenkes an dem Fahrzeug befestigt. Dadurch wird eine gewisse Bewegungsfreiheit zwischen der Dreipunkt-Aufhängung 3 und dem Fahrzeug 1 insbesondere bei~Kurven?ahrten arssielt. Z.B. kann beim Durchfahren einer Kurve alt einen angehängten, in den Boden eingeschnittenen Pflug zunächst das Fahrzeug allmählich seine Richtung ändern und dabei gegenüber der
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Vorrichtung £ etwas herumsehwenken, bevor diese nach und nach in die neue Richtung gezogen wird. Bei einer nach den Seiten hin verhältnismäesig starren. Verbindung zwischen Pflug und fahrzeug könnte unte*™ Umständen eine Kurvenfahrt erschwert oder verhindert werden. Hat das Fahrzeug 1 jedoch seine Sichtung bereits zum Teil geändert, wird auch ein in den Boden tief eingeschnittener Bflug allmählich in die neue Fahrtrichtung gezogen. Dabei ist von Vorteil, dass das Fahrzeug 1 eine Knicklenkung besitzt und aufgrund seiner vier grossen, angetriebenen Räder R eine gate Übertragung der Antriebskräfte auf ™ den Untergrund TT ermöglicht. Bisher bestand bei Zug&hrzeugen herkömmlicher Bauart mit verhältnismäesig kleinen, nicht angetriebenen Lenkrädern die Gefahr » dass diese auch bei eingeschlagenen Lenkrädern aufgrund der Kräfte, die vom Arbeitsgerät ausgehen, weiterhin geradeaus fuhren.
Ausserdem stellt die erfindungsgemässe Ausbildung der Lagerung der unteren Lenker eine Vereinfachung und Verbesserung gegenüber bisher bekannten Breipunkt-Anhängungen dar. Dadurch g wird nämlich die von diesen, unteren Lenkern 4 ausgehende Kraft praktisch in einen Punkt am Fahrzeug eingeleitet, welchen man auf einfache Weise an eine Stelle legen kann, wo möglichst wenig Momente auf das Fahrzeug einwirken.
lach einem Merkmal der Erfindung ist deshalb die Lagerschale 15 für die gemeinsame Lageretelle 13 der unteren Lenker im Bereich der Hinterachse 16 des Zugfahrzeuges 1 vorgesehen. Man erkennt in Fig. 3t dass eich die Lageretelle 13 etwas unterhalb
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der Hinterachse 16 befindet. Aus fig. 4 erkennt man, dass sieh die lagerstelle aussenden etwa in der Fahrzeugmitte befindet.
An den beiden Endpunkten 7a bzw« 7b der Hubstangen 7$ welche einerseits an der Hubeinrichtung bzw. dem Übertragungsgestänge 6 und andererseits an den unteren Lenkern 4 in der Nähe deren Kupplungsgelenke 12 angreifen, sind jeweils Schwenkbewegungen nach mehreren Seiten erlaubende Gelenke 17» zweckmässigerweise ebenfalls Kugelgelenke vorgesehen. Bei einer seitlichen Relativbewegung zwischen den unteren Lenkern 4 und dem Zugfahrzeug 1 können auf diese Weise die Hubstangen 7 diese Bewegungen gut ausgleichen·
Ee kannjzweekmäesig sein, wenn die Hubstangen 7 bei mittlerer Stellung der Vorrichtung 5 jeweils von oben nach unten etwas nach aussen verlaufend schräg angeordnet sind. Gemäss den Fig. 4 und 5 »ind sie im Ausführungsbeispiel allerdings gerade senkrecht angeordnet. Eine Anordnung von oben nach unten schräg nach auseen hat den Yorteil, dass bei einer SJeitswärtsbewegung der unteren Lenker 4 gegenüber dem Fahrswiig 1 die Hubstangen, welche aufgrund ihrer Kugellagerungen nach den Seiten pendel», eine leichte Schrägeteilung der unteren Gabel und damit eines angehängten Arbeitsgerätes bewirken. Der auf der Innenseite einer Kurv· befindliche, Bunäehet schräg n&ok aussen ins Kurven-
etway ι
innere weisende Hubarm wird dabei nämlich /In die Senkrechte/gestellt, wodurch eein unterer Anlenkungspunkt 7b in eine tiefere Lage körnet. Gleichzeitig wird der auf der Kurvenaussenseite be~
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- ORIGINAL INSPECTED
■ -9-
findliche Hubarm mehr nach aus sen geschwenkt, wodurch, sein unterer Anlenkungspunkt 7b in eine etwas höhere Lage gelangt. Dadurch ergibt eich eine gewisse Verschwen-
m" ν "Orelning/ ,
_( ^TETTages od.dgl. Arbeitsgerätes und seiner Anhängung, was durch die erfindungsgemässe Kugellagerung der unteren Lenker 4 ermöglicht wird.
Wie bereits erwähnt, ist unterhalb des Zugfahrzeuges 1 in der Nähe, vorzugsweise unter dessen Hinterachse 16 die Lagerschale 15 zum Einhängen der mit den unteren Lenkern 4 verbundenen Lagerkugel 18 angeordnet. In Fig. 6 ist diese Lagerung im Schnitt näher dargestellt.
Danach wird die Lagerkugel 18 unter Federdruek in die Lagerschale 15 gedrückt. Dazu sind zwischen der Lagersehale 15 und der an der Lagerkugel 18 angreifenden HalteruBg 19 Druckfedern, im Ausführungsbeispiel Tellerfedern 20 vorgesehen· Diese können mit Hilfe der Mutter 21, welche eine-Verstellung der Halterung 19 und der Kugel 18 gegeneinander ermöglicht, vorgespannt werden. Durch diese Federung ist es möglich, ein Lösen der beiden !»agerkörper 15 und 18 voneinander auch im entlasteten Zustand zu verhindern.
Für die Kugellagerung dtientjim Ausführungsbeispiel etwa eine Halbkugel 18, welche in eine etwas konische oder kugelig ausgenommene Lochung 18a einer die Lagerschale 15 bildenden Lagerplatte eingesetzt ist und diese Lochung in Richtung der Lenker 4 zumindest mit ihrer Halterung durchsetzt. Im Ausführungebei-
spiel erkennt man, dass auch die Kugelfläche noch etwas nach aussen über die Lagerplatte hinausragt, so dass auch grössere Verschwenkbewegungen gut möglich sind*
Die beiden unteren Lenker 4 sind vm etwa senkrecht zu der Kugelhalterung 19 angeordnete Drehachsen 22 gegeneinander verschwenkbar. Dadurch ist z.B. eine Anpassung an unterschiedliche Anschlussmasse von Arbeitsgeräten mögliche Dabei ist es ebenfalls von Yorteil, dass die Hubstangen 7 mit ihren unteren Anlenkungspunkten 7b seitwärts-verschwenkbar sind. "Sind die Ansehlussmasee des Arbeitsgerätes grosser als der in den Fig. 4 und 5 dargestellte Abstand der Kupplungsgeleake 12 voneinander, erhält man dementsprechend die vorgeschriebene Sehrägsteilung der Hubstangen 7ο Insbesondere bei grossen Pflügen kaiin diese Schrägst ellung vorteilhaft sein9 welche sieh dann auch Ton selbst ergibt 9 da bei Kurvenfahrten mit grossen Pflügen grosse Kräfte auftreten und ein etwas -um eine Längsachse gekippter Pflug leichter die Richtung ändert«,
In vorteilhafter Weise ermöglicht die erfindungsgemässe Dreipuakt-Jjihänge vor richtung eine gute Anpassung an Kurvenfahr ten· Gleichseitig ermöglicht insbesondere ein Fahrzeug mit Knicklenkung eine gute Übertragung der auftretenden Kräfte, Dabei erlaubt die erfindungggemässe Lagerung eine besonders günstige Einleitung dieser Kräfte is das Zugfahrzeug, da diese Lagerung möglichst nahe in der Mitte unterhalb des Fahrzeuges s.B. unterhalb dessen Hinterachse angebracht werden kann«
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und
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den Zeichnungen dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Es sei noch erwähnt, dass die Hubstangen 7 vorzugsweise in
ihrer Länge verstellbar, auch als Hydraulikzylinder od.dgl. ausgebildet sein können, wodurch eine Fernsteuerung bei deren Verstellung möglich ist.
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Claims (10)

Patentanspiffche
1. Dreipunkt-Anhängevorrichtung zur Befestigung von Arbeitsgeräten od.dgl» an einem Nutzfahrzeug mit zwei etwa in gleicher Höbe liegenden Torzugsweise untere» Lenkern und einem vorzugsweise über deren Ebene angeordneten dritten in einer etwa vertikalen Ebene schwenkbaren und etwas drehbaren oberen Lenker, wobei die beiden in gleicher Höhe liegenden Lenker etwat seitenbeweglich und mittels Schubstangen auf- und abbewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden in gleicher Höhe liegenden Lenker (4) gabelförmig von einer gemeinsamen Lagerstelle (13) ausgehen und mit Hilfe eines verschiedene Bewegungsrichtungen erlaubenden Gelenkes, insbesondere eines Kugelgelenkes (14) an dem Fahrzeug (1) befestigt sind.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Bndpunkten (7a; 7b) der Hubstangen (7), welche einerseits an der Hubeinrichtung und andererseits an den unteren Lenkern (4) angreifen, jeweils Schwenkbewegungen naefe mehreren Seiten, erlaubende Gelenke (V7), vorzugsweise Kugelgelenke vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstangen (7) bei mittlerer Stellung
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■-13- ·
der Vorrichtung (3) jeweils -on oben nach unten etwas , · nach aussen verlaufend angeordnet sind.
4· Torrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Zugfahrzeuges (1) in der Nähe, vorzugsweise unterhalb dessen Hinterachse (16) die Lagerschale (15) od.dgl. zum Einhängen der mit den unteren Lenkern (4) verbundenen Lagerkugel (18) angeordnet ist,
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkugel (18) unter Pederdruck in die Lagerschale (15) gedrückt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lagerschale (15) und der an der Lagerkugel (18) angreifenden Halterung (19) Druckfedern, vorzugsweise Tellerfedern (20) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass für die Kugellagerung etwa eine Halbkugel dient, welche in eine etwas kenische oder kugelig ausgenommene Lochung einer Lagerplatte eingesetzt ist und diese Lochung in Sichtung der Lenker zumindest mit deren Halterung durchsetzt.
8. Vorrichtung insbesondere nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager-
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sohale od.dgl« für die gemeinsame Lagerstelle (13) der unteren Lenker (4) im Bereich der Hinterachse (16) eines mit einer Knicklenkung versehenen Zugfahrzeuges (1) vorgesehen ist, bei welchem Fahrzeug die lenkung durch Abknicken zwischen Vorder- und Hinterachse quer zur Fahrtrichtung erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unteren Lenker (4) um etwa senkrecht zu der Sugelhalterung (19) angordnete Drehachsen (22) gegeneinander versehwenkbar sind.
10. Vorrichtung nach einem oder meJireren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubstangen (7) vorzugsweise in ihrer Länge verstellbar, z*B. als Hydraulikzylinder ausgebildet sind.
Patent-Assessor
A 6 Ir. 123/70 (§ 46 PatAO)
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DE19702035567 1970-07-17 1970-07-17 Dreipunkt Anhangevorrichtung zur Be festigung von Arbeitsgeraten od dgl an einem Nutzfahrzeug Pending DE2035567A1 (de)

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FR7126263A FR2099444A1 (de) 1970-07-17 1971-07-12

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FR (1) FR2099444A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2948899A1 (de) * 1978-12-11 1980-06-12 Deere & Co Fahrzeug mit geraete-schnellkuppler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2948899A1 (de) * 1978-12-11 1980-06-12 Deere & Co Fahrzeug mit geraete-schnellkuppler

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