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DE4012802A1 - Verfahren zum betrieb eines mehretagensiebes - Google Patents

Verfahren zum betrieb eines mehretagensiebes

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Publication number
DE4012802A1
DE4012802A1 DE4012802A DE4012802A DE4012802A1 DE 4012802 A1 DE4012802 A1 DE 4012802A1 DE 4012802 A DE4012802 A DE 4012802A DE 4012802 A DE4012802 A DE 4012802A DE 4012802 A1 DE4012802 A1 DE 4012802A1
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DE
Germany
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sieve
screen
housing
decks
vibration
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE4012802A
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English (en)
Inventor
Wolfram Dipl Ing Blachetta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinische Werkzeug & Maschf
Rhewum GmbH
Original Assignee
Rheinische Werkzeug & Maschf
RHEWUM RHEINISCHE WERKZEUG und MASCHINENFABRI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinische Werkzeug & Maschf, RHEWUM RHEINISCHE WERKZEUG und MASCHINENFABRI filed Critical Rheinische Werkzeug & Maschf
Priority to DE4012802A priority Critical patent/DE4012802A1/de
Publication of DE4012802A1 publication Critical patent/DE4012802A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
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    • B07B1/50Cleaning
    • B07B1/54Cleaning with beating devices
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    • B07B2201/04Multiple deck screening devices comprising one or more superimposed screens

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Mehretagensiebes mit mehreren untereinander angeordneten Siebdecks, die von oben nach unten zu­ nehmende Maschenweite aufweisen, wobei zur indirekten Erregung des Siebgewebes der Siebdecks das Siebge­ häuse in Schwingung versetzt wird.
Ein gattungsgemäßes Mehretagensieb sowie ein Verfahren zu dessen Betrieb ist aus Höffel, Zerkleinerungs- und Klassiermaschinen, Springer-Verlag 1986, Seite 326 bis 328, bekannt.
Charakteristisch an diesem Siebprinzip ist, daß für eine Trennung mehrere, relativ kurze Siebgewebe unter­ einander angeordnet sind, die in Siebrichtung von oben nach unten zunehmende Neigung besitzen.
Bedingt durch die Neigung der einzelnen Trenn­ flächen die durch die Siebgewebe gebildet werden, wird die Maschenweite der Siebgewebe grundsätzlich wesentlich größer als der Trennkorndurchmesser ge­ wählt. Dabei kann in Siebrichtung von oben nach unten gesehen mit abnehmender Maschenweite gearbeitet werden. Da infolge großer Maschenweite auf allen Trennflächen im Bereich hoher Durchgangswahrscheinlich gearbeitet wird, muß der geringe Ausleseeffekt beim Einzelwurf durch mehrfache Würfe auf den verschieden geneigten Trennflächen wiederholt werden.
Bevorzugt ist dabei eine progressive Neigung der einzelnen Siebböden zueinander vorgesehen. Daraus ergibt sich, daß die Durchgangswahrscheinlichkeit einer betrachteten Korngröße und der Fehlkornanteil im Überlauf von oben nach unten kleiner wird. Das Feingut fällt bei dem in Siebrichtung obersten Boden, der flach geneigt ist, meist auf dem ersten Drittel mit hoher Geschwindigkeit durch die Trennflächen, so daß das Grobkorn in seiner Bewegung nicht be­ hindert wird.
Hierdurch wird auf allen Trennflächen eine gute Auflockerung und große Durchgangsgeschwindigkeit erreicht. Obwohl hohe spezifische Durchsätze auch bei siebschwierigen Gütern möglich sein sollen, ist eine Klassierung von Grobklassierung bis zur Feinklassierung mit derartigen Mehretagensieben, insbesondere bei schwierigen Siebgütern, nicht möglich. Gerade im Be­ reich der Feintrennung treten erhebliche Probleme auf, die die bisher üblichen Mehretagensiebe zur Anwendung von Feintrennungen ausschließen. Bei diesen Mehr­ etagensieben erfolgt eine indirekte Erregung der Sieb­ gewebe, indem das Siebgehäuse des Mehretagensiebes durch zwei gegenläufig angetriebene Unwuchtmotoren erregt wird, bauartbedingt mit relativ geringer Siebbeschleunigung. Schwierige Siebungen, beispiels­ weise feine Trennungen, hohe Feuchte des Produktes, Forderung nach hoher Trenngenauigkeit, werden ent­ weder gar nicht oder nur durch Einsatz von an sich unerwünschten Hilfsmitteln, wie beispielsweise auf­ gelegten Ketten oder dergleichen durchgeführt. Zur Fein- und Feinstabsiebung siebschwieriger Produkte sind Siebmaschinen bekannt, bei denen eine direkte Er­ regung des Siebgewebes erfolgt. Hierzu wird beispiels­ weise auf Schubert, Aufbereitung fester mineralischer Rohstoffe, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, 1964, Seite 175 bis 176, verwiesen.
Zum Stand der Technik wird weiter auf die deutschen Patentschriften 10 02 188, 11 16 935, 20 16 199 und 33 30 196 verwiesen.
Bei diesen Konstruktionen der direkten Erregung der Siebgewebe wird insbesondere über Magnetvibratoren eine hohe, Siebbeschleunigung erreicht, mit der Folge, daß diese Siebe für die Durchführung von schwierigen Siebungen (feine Trennungen, höhere Feuchte des Produktes, hohe Trenngenauigkeit) geeignet sind. Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Er­ findung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren gattungs­ gemäßer Art zu schaffen, welches unter Beibehalt des Mehretagensiebprinzipes eine Fein- und Feinstab­ siebung siebschwieriger Produkte ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß mindestens bei den zur Feinsiebung dienenden Siebge­ weben der durch indirekte Erregung erzeugten Schwingung des Siebgewebes eine durch direkte Erregung des Siebgewebes erzeugte Schwingung überlagert wird.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird einerseits der Vorteil des Mehretagensiebprinzipes beibehalten, soweit eine Grobklassierung bis zur Feinklassierung erforderlich ist. Im Bereich der Feinklassierung bis zur Feinstklassierung wird der durch indirekte Er­ regung erzeugten Schwingung des Siebgewebes eine durch direkte Erregung des Siebgewebes erzeugte Schwingung überlagert, wodurch die gewünschte Feinstabsiebung, ins­ besondere auch siebschwieriger Produkte, ausgezeichnet erreicht wird.
Um auch ein Zusetzen des Siebgewebes im Bereich der Fein- und Feinstabsiebung zu vermeiden, wird vorge­ schlagen, daß den indirekt und direkt erzeugten Schwingungen Impulse zur periodischen oder aperiodischen Abreinigung des Siebgewebes überlagert werden.
Durch diese Abreinigungsimpulse wird das Frei­ bleiben des Siebgewebes gewährleistet.
Um weitere nutzbare Schwingungseffekte zur Ver­ besserung der Siebeigenschaften zu erreichen, wird vorgeschlagen, daß in Abhängigkeit vom Siebgut die Schwingungsweiten und Siebbeschleunigungen variiert werden.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Mehretagen­ sieb mit mehreren untereinander angeordneten Sieb­ decks, die von oben nach unten eine zunehmende Neigung und abnehmende Maschenweite aufweisen, wobei zur in­ direkten Erregung des Siebgewebes der Siebdecks das Siebgehäuse, zum Beispiel mittels gegenläufiger Unwuchtmotore, in Schwingung versetzt wird, zur Durchführung des Verfahrens.
Eine bevorzugte konstruktive Ausführungsform zur Lösung der eingangs bezeichneten Aufgabenstellung wird darin gesehen, daß am Siebgehäuse des Mehretagensiebes Anstoßer für die direkte Erregung mindestens des Siebegewebes der Siebdecks gehaltert sind, die zur Feinsiebung dienen.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß die Anstoßer durch unterseitig am das Siebgewebe anschlagende Schlagleisten gebildet sind.
Desweiteren ist bevorzugt, daß die Schlagleisten an einer die Wangen des Gehäuses des Mehretagen­ siebes durchgreifenden Welle gehaltert sind, an deren Enden, außerhalb des Gehäuses Antriebsvor­ richtungen angeordnet sind.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung wird darin gesehen, daß als Antriebsvorrichtung Gewichte angeordnet sind, die an von den Wellenenden quer abragenden Hebeln gehaltert sind.
Dabei ist vorteilhaft, daß am Gehäuse einstellbare Begrenzungsanschläge gehalten sind, mittels der die Auslenkung der Hebel begrenzbar ist.
Bei dieser Ausführungsform versetzen die Gewichte die Wellen entsprechend der Betriebsfrequenz des Mehr­ etagensiebes in Schwingung, und zwar so, daß die Be­ wegung der Gewichte zur Schwingbewegung des Sieb­ maschinengehäuses jeweils entgegengesetzt verläuft (infolge der Massenträgheit) .
Zum Anpassen der Schwingweite kann mittels der ein­ stellbaren Begrenzungsanschläge die Auslenkung der Hebel verändert werden, und zwar unabhängig von der Schwing­ weite, die durch den Schwingungsantrieb des Mehr­ etagensiebes erzielt wird.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird noch darin gesehen, daß als Antriebsvorrichtung elektromagnetische Erreger angeordnet sind, die auf an quer von den Wellenenden ab­ ragenden Hebeln getragene Ankerplatten wirksam sind.
Durch diese Ausbildung ist zwar ein zusätzlicher Energiebedarf (elektrische Energie) notwendig, um die direkte Erregung der Siebgewebe zu erreichen, jedoch ist die Einstellungsvielfalt hinsichtlich Amplitude, Frequenz und Impulserzeugung erweitert.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher be­ schrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungs­ gemäßen Mehretagensiebes in Seitenansicht, teil­ weise geschnitten;
Fig. 2 desgleichen von vorn gesehen;
Fig. 3 eine Variante in der Ansicht gemäß Fig. 1;
Fig. 4 die Variante in der Ansicht gemäß Fig. 2.
Das erfindungsgemäße Mehretagensieb weist mindestens drei vorzugsweise fünf bis sechs in Siebrichtung untereinander angeordnete Siebdecks 1 bis 5 auf.
Die Siebdecks 1 bis 5 sind in einem Siebgehäuse 6 gehaltert und mittels üblicher Einrichtungen gespannt. Die Siebneigung des oberen Siebdecks 1 gegen die Hori­ zontale beträgt 18°, die des folgenden Siebdecks 2 27°, die des folgenden Siebdecks 3 33°, die des folgenden Siebdecks 4 35° und die des letzten Siebdecks 5 38°. Die Maschenweite der Siebdecks 1 und 2 beispielsweise kann gleichgroß sein, wobei grundsätzlich die Maschen­ weite in Siebrichtung von oben nach unten gesehen ab­ nimmt. Es können also mehrere Decks gleicher Maschen­ weite übereinander angeordnet sein, denen wieder mehrere Siebdecks kleinerer Maschenweite in Förder­ richtung nach unten nachgeschaltet sind.
Das Mehretagensieb weist eine Aufgabeschurre 7 und eine Unterlaufschurre 8 auf. Dabei ist im Bereich des Aus­ laufes eines jeden Siebdeckes 1-5 ein Siebgutüberlauf vorgesehen.
Desweiteren ist ein Schwingantrieb 9 zur Erzeugung einer linearen Schwingung des Siebgehäuses 6 und damit einer indirekten Erregung der Siebgewebe der Siebdecks 1 bis 5 angeordnet, welcher Schwingantrieb 9 aus gegen­ läufigen Unwuchtmotoren besteht. Das Siebgehäuse 6 ist federnd aufgehängt (vgl. Federn 10).
Zusätzlich sind am Siebgehäuse 6 des Mehretagensiebes Anstoßer 11 für die direkte Erregung der Siebgewebe der Siebdeckes 4 und 5 gehaltert, welche Siebdecks zur Fein- und Feinstsiebung dienen. Die Anstoßer 11 sind durch unterseitig an das Siebgewebe der Sieb­ decks 4 und 5 anschlagende Schlagleisten gebildet. Die Schlagleisten sind jeweils an einer die Seiten­ wangen des Gehäuses 6 des Mehretagensiebes durch­ greifenden, quer zur Flußrichtung des Überlaufes ge­ richteten Welle 12 gehaltert. Die Wellen 12 sind je­ weils unterhalb der Siebgewebe der Siebdecks 4 bzw. 5 angeordnet.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2 sind die Antriebsvorrichtungen für die Schlagleisten als Ge­ wichte 13 ausgebildet, die an von den Enden der Wellen 12 abragenden Hebeln 14 gehaltert sind. Im Bewegungsbereich der Hebel 14 sind Begrenzungsan­ schläge 15 vorgesehen, mittels derer die Auslenkung der Hebel 14 begrenzbar ist. Auch die Gewichte sind austauschbar, so daß die Masse der Gewichte variabel ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 sind die Antriebsvorrichtungen durch elektromagnetische Erreger 16 gebildet, die auf an quer von den Enden der Wellen 12 abragenden Hebeln 17 getragene Ankerplatten wirksam sind.
Der in Fig. 3 und 4 gezeigte Antrieb ist nur beispiel­ haft für die an sich bekannten Arten der direkten Erregung von Siebgeweben.
Durch die dargestellte Ausbildung wird erreicht, daß die Vorteile des Mehretagensiebes beibehalten werden können und dennoch eine Feinstklassierung ermöglicht ist. Mit dem zusätzlichen Direktantrieb des Siebge­ webes ist die Möglichkeit gegeben, eine stufenlose Einstellung der Schwingweiten und Siebbeschleunigungen vorzunehmen. Ferner können auch automatische Ab­ reinigungsimpulse erzeugt werden, um damit weitest­ gehend das Freibleiben der Siebgewebe der Siebdecks 4 und 5 zu erreichen. Die Schwingungsüberlagerung, die durch die Überlagerung der Frequenz des Schwingantriebes 9 mit der direkten Erregung der Siebgewebe durch die An­ stoßer erreicht wird, wird für die Siebung zusätzlich ein nutzbarer Schwingungseffekt erzeugt.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (9)

1. Verfahren zum Betrieb eines Mehretagensiebes mit mehreren untereinander angeordneten Siebdecks, die von oben nach unten zunehmende Neigung und abnehmende Maschenweite aufweisen, wobei zur indirekten Erregung des Siebgewebes der Siebdecks das Siebgehäuse in Schwingung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens bei den zur Feinsiebung dienenden Siebge­ weben der durch indirekte Erregung erzeugten Schwingung des Siebgewebes eine durch direkte Erregung des Siebgewebes erzeugte Schwingung überlagert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den indirekt und direkt erzeugten Schwingungen Impulse zur periodischen oder aperiodischen Abreinigung des Siebgewebes überlagert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß in Abhängigkeit vom Siebgut die Schwingungs­ weiten und Siebbeschleunigungen variiert werden.
4. Mehretagensieb mit mehreren untereinander ange­ ordneten Siebdecks, die von oben nach unten eine zu­ nehmende Neigung und abnehmende Maschenweite aufweisen, wobei zur indirekten Erregung des Siebgewebes der Sieb­ decks das Siebgehäuse zum Beispiel mittels gegen­ läufiger Unwuchtmotore in Schwingung versetzt wird, zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Siebgehäuse (6) des Mehretagensiebes Anstoßer (11) für die direkte Erregung mindestens des Siebgewebes der Siebdecks (4, 5) gehaltert sind, die zur Fein­ siebung dienen.
5. Mehretagensieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstoßer (11) durch unterseitig an das Siebge­ webe anschlagende Schlagleisten gebildet sind.
6. Mehretagensieb nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schlagleisten an einer die Wangen des Gehäuses (6) des Mehretagensiebes durchgreifenden Welle (12) gehaltert sind, an deren Enden, außerhalb des Gehäuses (6) Antriebsvorrichtungen angeordnet sind.
7. Mehretagensieb nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrich­ tung Gewichte (13) angeordnet sind, die an von den Wellenenden quer abragenden Hebeln (14) gehaltert sind.
8. Mehretagensieb nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (6) ein­ stellbare Begrenzungsanschläge (15) gehalten sind, mittels derer die Auslenkung der Hebel (14) begrenz­ bar ist.
9. Mehretagensieb nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsvorrichtung elektromagnetische Erreger (16) angeordnet sind, die auf an quer von den Wellenenden abragenden Hebeln (17) getragene Ankerplatten wirksam sind.
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