DE2032385C - Verfahren zum Herstellen des Gleichlaufs der Sende- und Empfangseinrichtungen bei der Übertragung von Nachrichten über eine aus mehreren parallel geschalteten Leitungen bestehende Übertragungsstrecke - Google Patents
Verfahren zum Herstellen des Gleichlaufs der Sende- und Empfangseinrichtungen bei der Übertragung von Nachrichten über eine aus mehreren parallel geschalteten Leitungen bestehende ÜbertragungsstreckeInfo
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Description
Gegenstand des Hauptpatents ist ein Verfahren zur Übertragung von Nachrichten über eine Übertragungsstrecke,
die durch mehrere parallelgeschaltete Leitungen gebildet ist, auf die die zu übertragenden
Nachrichten verteilt sind, bei dem die für die Übertragung erzeugten gleich langen und jeweils mehrere
Zeichenelemente aufweisenden Kodezeichen, die in Zeichengruppen mit jeweils einem Kodezeichen je
Leitung übertragen werden, an einer vorgegebenen
Stelle mit zusätzlichen Kombinationen von Zeichenelementen versehen sind, die als Gruppenmarken
angeben, zu welcher Zeichengruppe die betreffenden Kodezeichen gehören, und bei dem die Anzahl
von aufeinanderfolgenden Zeichengruppen mit unterschiedlichen Gruppenmarken größer ist als die
Anzahl der !!Codezeichen, die während einer Zeitspanne übertragbar sind, um die die Laufzeiten der
Kodezeichen auf den einzelnen Leitungen im Höchstfalle voneinander abweichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem derartigen Übertragungsverfahren einen
Gleichlaut der Sende- und Empfangseinrichtungen zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die an den vorgegebenen Stellen vorgesehenen
zusätzlichen Kombinationen von Zeichenelementen als Synchronisierkombinationen ausgebildet
sind.
Infolge dieser Maßnahmen brauchen die zu übertragenden Kodezeichen keine zusätzlichen Stellen
aufzuweisen, die dann mit Synchronisierzeichen versehen werden und somit ausschließlich zur Durchführung
der Synchronisierung dienen würden, so daß für die mit diesen Maßnahmen erzielte Synchronisierung
keine Erhöhung der Redundanz der einzelnen Kodezeichen in Kauf genommen werden muß.
Außerdem ist zur Durchführung der Erfindung nur ein gegenüber Jen bekannten Synchronisiereinrichtungen
relativ geringer Aufwand an Schaltungselementen erforderlich; im Gegensatz hierzu erfordern
die bekannten Synchronisierverfahren, bei denen den übertrage ien Zeichen ständig gesonderte Synchronisierzeiche
1 vorangestellt sind, die bei jedem Empfang zur Anzeige des Synchronismus dekodiert werden
müssen, insbesondere beim Zeitmultiplexbetrieb einer Vielzahl von Leitungen, einen großen Schaltungsaufwand.
Zur Zeichensynchronisierung sind gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Synchronisierkombinationen
Bestandteil von besonderen Synchronisierzeichen, die gleich lang wie die eine Nachricht
tragenden Kodezeichen sind, und diese Synchronisierzeichen werden nur auf Anforderung an Stelle
der eine Nachricht tragenden Kodezeichen übertragen.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß zumindest das erste im Anschluß an die zur Herstellung des
Gleichlaufs dienenden Synchronisierzeichen gesendete Nachrichtenzeichen zur Synchronisierung ausgenutzt
werden kann.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Gruppenmarken als Synchronisierkombinationen
ausgebildet.
Der Vorteil dieser Maßnahme liegt darin, daß im Verlaufe der Übertragung von Nachrichtenzeichen
eine Schrittsynchronisierung vorgenommen werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
F i g. 1 dient der Darstellung der sendeseitigen Vorgänge bei dem Übertragungsverfahren nach dem
Hauptpatent.
F i g. 2 ein allgemeines Beispiel für die hierbei übertragenen Kodezeichen.
F i g. 3 zeigt die Synchronisierzeichen für die Synchronisierung mit 3 Synchronisierzeichen.
F i g. 4 zeigt eine Anordnung zur Durchführung der Synchronisierung mit 3 Synchronisierzeichen.
F i g. 5 zeigt die Synchronisierzeichen für die Synchronisierung
mit 2 Synchronisationszeichen.
F i g. 6 zeigt eine Anordnung zur Durchführung der Synchronisierung mit 2 Synchronisierzeichen.
An Hand von F i g. 1 werden zunächst die sendeseitigen Vorgänge bei dem Übertragungsverfahren
gemäß dem Hauptpatent erläutert, von dem die Erfindung
ausgeht. Die zu übertragenden Kodezeichen a bis f sind zum Zeitpunkt/4 auf die Zuleitungen/1,
/ 2 und Z 3 zu den drei parallel zueinander liegenden
Leitungen L1, L 2 und L 3 der Übertragungsstrecke
verteilt; sie bilden dabei zwei Zeichengruppen, von denen die erste aus den Kodezeichen a, b und c und
die zweite aus den Koo szeichen d, e und / besteht;
jede dieser Zeichengruppe weist auf jeder Leitung ein einziges Kodezeichen auf. Mit Hilfe des Gruppengenerators
GG werden die Kodezeichen jeder Zeichengruppe mit einer Gruppenmarke versehen.
Dementsprechend sind Zeitpunkt/5 die Kodezeichen a, b und c mit der Gruppenmarke 1 und die
Kodezeichen d, e und f mit der Gruppenmarke 2 versehen. Der Gruppenmarkenprüfer GP stellt nun mit
Hilfe der Gruppenmarken die Zugehörigkeit der einzelnen K^dezeichen zur jeweils selben Zf ichengruppe
fest und veranlaßt daraufhin die Weitergabe aller zur selben Gruppe gehörenden Kodezeichen an den
Speicher Q.
Wenn bei diesem Übertragungsverfahren die Bedingung eingehalten wird, daß die Anzahl von aufeinanderfolgenden
Zeichengruppen mit unterschiedlichen Gruppenmarken größer ist als die Anzahl der
Kodezeichen, die während einer Zeitspanne übertragbar sind, um die die Laufzeiten der Kodezeichen
auf den einzelnen Leitungen im Höchstfalle voneinander
abweichen, dann ist gewährleistet, daß immer nur zu jeweils einer einzigen Gruppe gehörende Kodezeichenelemente
gleichzeitig an den Speicher Q weitergegeben werden. Eine solche Laufzeitabweichung h
ist zum Zeitpunkt / 6 für die Leitung L 2 eingezeichnet.
In F i g. 2 ist ein Kodezeichen dargestellt, wie
solche bei einem derartigen Verfahren übertragen werden. Das Kodezeichen weist von rechts nach
links 13 Zeichenelemente auf, von denen die beiden ersten die Gruppenmarke GM darstellen. Die beiden
folgenden Lcichonelemente stellen die Nachrichienkennung
NK dar und geben au, ob es sich bei dem betreffenden Kodezeichen am den Anfang, das Ende
oder eines weder Anfang noch Ende darstellenden Teils der betreffenden Nachricht handelt. Darauf
folgen 8 Zcichenekmente, die die Information / darstellen, und als letztes Zeichenelement ist das
der Überwachung der richtigen Kodierung dienende Zeichenelement P (Paritäiszejcher) angefügt. Das
Vorhandensein der Nachrichtenkennung NK und des Paritätszeichens P ist für die Erfindung nicht notwendig.
Wie schon angegeben, sind die Gruppenmarken als Synchronisierzeichen ausgebildet Somit können
die Gruppenmarken selbst zur Synchronisation des richtigen Empfangs der einzelnen Zeichenelemente,
d. h. also zur Schrittsynchronisation ausgenutzt werden.
Hierzu wird jeweils der Übergang der betreffenden Zeichenelemente der Gruppenmarken vom
Binärwert 1 zum Binärwert 0 ausgenutzt. Es wird daher die Kodierung der Gruppenmarken derart
gewählt, daß mindestens bei jedem dritten Zeichen ein derartiger Übergang vom Binärwert 1 zum Binärwert 0 innerhalb der Gruppenmarke auftritt. Dieser
Flankenübergang kaaη dann durch eine geeignete Vorrichtung
erkannt werden und bestimmt die Zählperiode eines durch Taktimpulse fortgeschalteten Ist-Zählers,
der im Falle einer Schritt-Neusynchronisation zunächst den Zeitpunkt für die Mittenabtastung
der Zeichenelemente und damit für die Übergabe der ankommenden Zeichenelemente in einen
empfangsseitigen Speicher bestimmt Gleichzeitig bestimmt er aber auch die Zählperiode eines durch die
gleichen Taktimpulse, also durch Impulse derselben Impulsfrequenz, fortgeschalteten Sollzählers. Nach
erfolgter Neusynchronisation ist die weitere Mittenabtastung bzw. Schrittsynchronisation von einem
Vergleich der Zählphasen des Ist-Zählers und des
ίο Soll-Zählers abhängig. Wenn nun die beiden Zählperioden
voneinander abweichen, wird der Zeitpunkt der Mittenabtastung mittels einer Korrekturschaltung
in der einen oder in der anderen Richtung verschoben.
Damit jedoch gewährleistet ist, daß die Kodezeichen nicht nur schrittsynchron, sondern auch zeichensynchron
empfangen were, η, ist über diese Maßnahmen
hinaus eine Zeichensynchronisierung erforderlich. Diese wird nun durch die Erfindung, jedoch
ao lediglich beim Einschalten oder beim Auftreten von
solchen Synchronisierfehlern, vorgenommen, die auf
Grund der Gruppenprüfung an Hand der Gruppen-
. marken kenntlich gemacht werden können. In diesem
Falle werden zwei oder drei Synchronisierungszeichen
»5 an Stelle der Informationszeichen gesendet.
In Fig. 3 ist die Kodierung solcher Synchronisierzeichen
für den Fall dargestellt, daß drei derselben benötigt werden. Die Synchronisierzeichen I, II
und III weisen dieselbe Zeichenlänge wie die zuvor gesendeten Informationszeichen nach F i g. 2 auf.
An Stelle der Gruppenmarken steht jedoch bei den (beiden ersten) Synchronisierzeichen I und Il jeweils
eine für die Synchronisierung ausschlaggebende Zeichene'.crmentkombination.
Das erste Zeirhenelement weist den Binärwert O und das zweite Zeichenelement
weist den Binärwert 1 auf. Die übrigen Zeichenelemente der Synchronisierzeichen I und II weisen sämtlich
den Binärwert 1 auf, wodurch der Zeichenanfang jeweils eindeutig definiert ist. Auch da« erste Zeichen-
element des (dritten) Synchronisierzeichens III hat den Binärwert O. Der Binärwert des an Stelle eines
Gruppenmarkenbestandteils stehenden zweiten Zeichenelementes des Synchronisierzeichens HI kann
schon wieder zusammen mit dessen ersten Zeichenelement die Bedeutung einer Gruppenmarke haben.
Die übrigen Zeichenelemente können, wie bei Zeichen, die keine Synchronisierzeichen sind, die Bedeutung
einer Nachrichtenkennung, bzw. einer Information bzw. einer Paritätsstelle haben. Es ergeben
sich somit 3 Wechsel vom Binärwort 1 zum Binärwert 0: beim Überrgang vom Ruhestand zum Synchronisierzeichen
I (erstes Zeichenelement), beim Übergang vom Synchronisierzeichen I (letztes Zeichenelement
, zum Synchronisierzeichen II (erstes Zeichtnelement) und beim Übergang vom Synchronisierzeichen
II (letztes Zeichenelement) zum Synchronisierzeichen III (erstes Zeichenelement). Die Wechsel
vom Binärwert 0 zum Binärwert 1 haben keinen Einfluß und erfolgen sofort nach dem ersten Zeichenelement.
An Hand von F i g. 4 wird der Synchronisiervorgang, bei dem diese drei Synchronisierzeichen erforderlich
sind, näher erläutert. Auf ein die Erfordernis einer Synchrorisierung anzeigendes Signal hin,
bzw. zu Beginn der Zeichenübertragung, werden die drei Synchronisierzeichen I, II und III gemäß Fig. 3
gesendet. Sie werden in gleicher Weise wie die Inforcnatior.szeichen
einer Schrittsynchronisierung un-
terworfen, was in der Zeichnung dadurch angedeutet ist, daß der Eingang E1, dem die Synchronisierzeichen
zugeführt werden, auch mit dem Eingang der der Schrittsynchronisierung dienenden Einrichtung
Sch verbunden ist, deren Ausgang M somit schrittsynchrone Signale liefert, die die Nachrichtenübertragung
vom Eingang E1 über die Einrichtung T zum Informationscingang £2 des Speichers Sp
steuert.
Die Synchronisierzeichen I, II und II! werden außerdem der Kontrolleinrichtung K zugeführt, die
in der Lage ist, alle Binärzeichenelcmentcwechsel vom Binärwert 1 zum Binärwert 0 zu erkennen, und die
auf solche Übergänge hin ein Signal an den einen Eingang des UND-Gliedes U abgibt. Dem UND-Glied
U werden außerdem über seinen zweiten Eingang die schrittsynchronen Signale der Einrichtung
Sch sowie über seinen dritten Eingang von einem Zähler Z, sofern sich dieser in seiner Endstellung Stn
befindet, jeweils ein Signal zugeführt; der Zähler hat dreizehn Zählstellungen.
Über den Ausgang des UND-Gliedes U, der die Anfangsstellung St 1 des Zählers Z beeinflußt, kann
der Zähler Z in Gang gesetzt werden. Sobald dies geschehen ist, gibt der Zähler Z an den Speicher Sp
ein Signal ab, das den Zeitpunkt seiner Empfangsbereitschaft für die an seinem !nfnrmationseingang
E 2 anstehenden Zeichen bestimmt.
Wenn also von der Kontrollschaltung K ein Binärzeichenelementwcchsel
vom Binärwert 1 zum Binärwert 0 erkannt worden ist und der Zähler Z, wie normalerweise
vor jeder Neusynchronisierung, seine Endstcllung Stn eingenommen hat, wird der Zähler Z
durch ein schrittsynchrones Signal aus der Einrichtung Sch angelassen und zählt, da die Ausgangssignalc
der Einrichtung Sch über die Ansteuerschaltung A auch seinen übrigen Stufen zugeführt werden,
schrittsynchron weiter, bis er wieder seine Endstellung Sin erreicht hat. Wenn dieser den Zähler Z in
Gang setzende Binärwertübergang von 1 nach 0 auf Grund des ersten Zeichenelementes des (ersten)
Synchronisierzeichens I, das voraussetzungsgemäß den Binärwert 0 aufweist, zustande gekommen ist, und
wenn während des gesamten Zählerdurchlaufs kein Synchronisierfehler aufgetreten ist, muß der Zähler Z
nach seinem Durchlauf ohne Pause erneut anlaufen, da der Übergang vom Synchronisierzeichen I zum
Synchronisierzeichen II ebenfalls wieder einen Binärzeichenwechsel von 1 nach 0 ergibt.
Wenn dagegen die Kontrolleinrichtung K nach erfolgtem Zählerdurchlauf keinen derartigen Binärzcichenwechsel
von 1 nach 0 erkennt, bleibt der Zähler Z stehen bis zum nächsten Binär/eichenwechsel
von 1 nach 0 bei Beginn des Synchronisierzeichens III, woraufhin dann der Zähler erneut zeichensynchron
anläuft Es ist also spätestens durch den Binärzeichenwechsel, an dem das erste Binärzeichenclcment
des (dritten) Synchronisierzeichens III beteiligt ist, Synchronbetrieb hergestellt; das zweite Zeichenelemcnt
des Synchronisitrzeichens III kann daher schon wieder zur Mitbestimmung einer Gruppenmarke
dienen, und die an den Informationsstellen dieses Zeichens stehenden Zeichenelcments können
,schon wieder Bestandteil einer Nachricht sein.
Die Synchronisierung kann jedoch auch unter Zuhilfenahme
von nur zwei Synchronisicrzcichcn vorgenommen werden. Hinc derartige Folge zweier Synch
ronisicrzcichcn ist in F i g. 5 dargestellt. Die beiden
ersten Zeichenelcmente des (ersten) Synchronisierzeichens I a, die an Stelle einer Gruppenmarkierung
stehen, weisen die Binärwerte 0 und 1 auf; die übrigen Zcichcnelemente weisen sämtlich den Binärwert
1 auf. Das erste Zeichenelement des (zweiten) Synchronisierzeichens Πα weist den Binärwert 0 auf;
die Binärwertc des zweiten und der übrigen Zcichenelemcntc sind für die Synchronisierung ohne Bedeutung
und können Bestandteil einer Gruppenmarkierung bzw. einer Information sein. Die Synchronisierzeichen
Ia und Ha gteichen somit den Synchronisierzeichen II und III nach Fig. 3.
An Hand von F i g. 6 wird nun das Synchronisierverfahren unter Verwendung eines solchen Paares
von Synchronisierzeichen la und Ha näher erläutert.
Falls eine Synchronisierung erforderlich ist, wird die Sendung der Synchronisierzeichen Ia und Ha an
den Eingang E1 veranlaßt. Außerdem tritt am Eingang
N ein vom empfangsseitigen Speicher Sp kommcndes
Signal auf, das über das UND-Glied U 3 und das ODER-Glied O eine Rückstellung des Zählers Z
in seine Endstellung Stn veranlaßt, der auch hier wieder di ,izehn Zählstellungen hat.
Die bistabile Kippstufe FF, deren Eingänge, von denen der eine negiert ist, miteinander und mit dem
Eingang N verbunden sind und deren dem nichtnegierten
Eingang entsprechender einer Ausgang an den negierten Eingang des UND-Gliedes i/3 angeschlossen
ist, bewirkt, daß das am Eingang N anliegende Signal den Zähler Z nur kurzzeitig beeinflußt,
da es durch das Umkippen der Kippstufe FF zeitlich beschränkt ist.
Sobald die Kontrollschaltung K einen Binärwert O
feststellt, veranlaßt das Ausgangssignal des UND-Gliedes U1 das Anlaufen des Zählers Z. Am Ausgang
M auftretende Signale, die auf Grund einer Schrittsynchronisierung, die derjenigen des Ausführungsbeispieles
gemäß F i g. 4 gleicht, schrittsynchronisiert sind, veranlassen auch hier das schrittsynchrone
Weiterschalten des Zählers und die Durchschaltung der Einrichtung T.
Wenn es sich bei dem Binärwert O um denjenigen des ersten Zcichenelementes des (ersten) Synchronisierzeichens
Ia gehandelt hat, zählt der Zähler Z bis in seine Endstellung, in der er an den einen Eingang
des UND-Gliedes U 4 ein Signal abgibt. Der negierte andere Eingang des UND-Gliedes U 4 wird von den
Synchronisierzeichen beaufschlagt und erhält zu diesem Zeitpunkt den Binärwert O. Das UND-Glied i/4
gibt daher an seinem Ausgang L ein Signal ab, das die Löschung des am Eingang /V anstehenden, die
Neusynchronisierung auslösenden Signals veranlaßt Im Falle einer richtigen Synchronisierung erkennt
die Kontrollschaltung K zu diesem Zeitpunkt wieder einen Binärwert 0, nämlich denjenigen des ersten
Zeichenelementes des (zweiten) Synchronisierzeichens II a, woraufhin ohne Pause ein erneutes Anlaufen
des Zählers Z erfolgt Hierbei gibt der Zähler Z an den Eingang S des Speichers 5p ein Signal
ab, das den Zeitpunkt zur Übernahme gesendeter Nachrichtenzeichen in den Speicher Sp über dessen
Eingang E 2 festlegt
Im Falle eines Synchronisierfehlers, wenn also nach Durchlaufen des Zählers Z ein Binärwert 1 gesendet
wird, bleibt der Zähler Z so lange stehen, bis der nächste Binärwert 0 auftritt und sein Anlaufen
veranlaßt, womit eine erneute Synchronisierung beginnt.
Falls nach dem Anlaufen des Zählers Z ein Binärwert 0 auftritt, bevor dieser seine Endstellung erreicht
hat, wird der Zähler Z sofort zurückgestellt, da in diesem Falle die Verknüpfungsbedingung des einen
negierten und einen nichtnegierten Eingang aufweisenden UND-Gliedes Ul durch das dem Eingang N
zugeführte, die Neusynchronisierung veranlassende Signal und das den Binärwert 0 aufweisende Zcichenelement
des gesendeten Zeichens erfüllt ist, so daß von dessen Ausgang über das ODER-Glied O ein
Rückstellsignal an den Zähler Z gegeben wird. Ein
erneutes Anlaufen des Zählers Z erfolgt dann, sobald die Kontrollschaltung K einen nachfolgenden Binärwert 0 erkannt hat.
Das an Hand von F i g. 6 erläuterte Synchronisierverfahren weist gegenüber dem an Hand von
F i g. 4 erläuterten Verfahren den Vorteil auf, daß bei ihm nur zwei Synchronisierzeichen zu einer sicheren
Synchronisierung benötigt werden; andererseits ist allerdings hierzu das die Neusynchronisierung veranlassende,
dem Eingang N zugeführte Signal erforderlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen des Gleichlaufs S der Sende- und Empfangseinrichtungen bei der
Übertragung von Nachrichten über eine Übertragungsstrecke, die durch mehrere parallelgeschaltete
Leitungen gebildet ist, auf die die zu übertragenden Nachrichten verteilt sind, bei dem
die für die Übertragung erzeugten gleich langen und jeweils mehrere Zeichenelemente aufweisenden
Kodezeichen, die in Zeichengruppen mit jeweils einem Kodezeichen je Leitung übertragen
weH-n, an einer vorgegebenen Stelle mit zusätzlichen
Kombinationen von Zeichenelementen versehen sind, die, sofern sie Gruppenmarken sind, angeben, zu welcher Zeichengruppe die betreffenden
Kodezeichen gehören, und bei dem die Anzahl von aufeinanderfolgenden Zeichengruppen
mit unterschiedlichen Gruppenmarken größer ist als die Anzahl der Kodezeichen, die
während einer Zeitspanne übertragbar sind, um die die Laufzeiten der Kodezejchen auf den einzelnen
Leitungen im Höchstfalle voneinander abweicher nach Pptent 17 62 162, dadurch
gekennzeichnet, d^ß die an den vorgegebenen
Stellen 1 und 2 vorgesehenen zusätzlichen Kombinationen von ^.eichenelementen als
Synchronisierkombinationen ("01") ausgebildet sind (I, II in Fig. 3, Iain Fig. 5).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierkombinationen
("01") Bestandteil von besonderen Synchronisierzeichen (I, II in Fig. 3, Ia in Fig. 5) sind,
die gleich lang wie die eine Nachricht tragenden Kodezeichen sind, und daß diese Synchronisierzeichen
(I, II in Fig. 3, la in Fig. 5) nur auf besondere Anforderung an Stelle der eine Nachricht
tragenden Kodezeichen übertragen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorbestimmte Gruppenmarken
(GM) als Synchronisierkombinationen ("01" oder "00") ausgebildet sind (III in Fig. 3. ila
in Fig. 5).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032385 DE2032385C (de) | 1970-06-30 | Verfahren zum Herstellen des Gleichlaufs der Sende- und Empfangseinrichtungen bei der Übertragung von Nachrichten über eine aus mehreren parallel geschalteten Leitungen bestehende Übertragungsstrecke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681762162 DE1762162A1 (de) | 1968-04-23 | 1968-04-23 | |
| DE19702032385 DE2032385C (de) | 1970-06-30 | Verfahren zum Herstellen des Gleichlaufs der Sende- und Empfangseinrichtungen bei der Übertragung von Nachrichten über eine aus mehreren parallel geschalteten Leitungen bestehende Übertragungsstrecke |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2032385A1 DE2032385A1 (de) | 1972-01-05 |
| DE2032385B2 DE2032385B2 (de) | 1972-08-03 |
| DE2032385C true DE2032385C (de) | 1973-03-08 |
Family
ID=
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