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DE2032385A1 - Verfahren zur Synchronisation der Übertragung von Nachrichten über eine Übertragungsstrecke aus mehreren parallel geschalteten Leitungen - Google Patents

Verfahren zur Synchronisation der Übertragung von Nachrichten über eine Übertragungsstrecke aus mehreren parallel geschalteten Leitungen

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Publication number
DE2032385A1
DE2032385A1 DE19702032385 DE2032385A DE2032385A1 DE 2032385 A1 DE2032385 A1 DE 2032385A1 DE 19702032385 DE19702032385 DE 19702032385 DE 2032385 A DE2032385 A DE 2032385A DE 2032385 A1 DE2032385 A1 DE 2032385A1
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DE
Germany
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character
synchronization
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Application number
DE19702032385
Other languages
English (en)
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DE2032385C (de
DE2032385B2 (de
Inventor
Volker Dipl.-Ing. 8034 Germering; Giirth Max 8000 München. P Hinze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from DE19681762162 external-priority patent/DE1762162A1/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19702032385 priority Critical patent/DE2032385C/de
Priority claimed from DE19702032385 external-priority patent/DE2032385C/de
Publication of DE2032385A1 publication Critical patent/DE2032385A1/de
Publication of DE2032385B2 publication Critical patent/DE2032385B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2032385C publication Critical patent/DE2032385C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/14Channel dividing arrangements, i.e. in which a single bit stream is divided between several baseband channels and reassembled at the receiver
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/06Synchronising arrangements
    • H04J3/062Synchronisation of signals having the same nominal but fluctuating bit rates, e.g. using buffers
    • H04J3/0626Synchronisation of signals having the same nominal but fluctuating bit rates, e.g. using buffers plesiochronous multiplexing systems, e.g. plesiochronous digital hierarchy [PDH], jitter attenuators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

  • Verfahren zur Synchronisation der Übertragung von Nachrichten über eine Übertragungsstrecke aus mehreren parallel geschalteten Leitungen.
  • Zusatz zum Patent . ... ... (Patentanm. P 17 62 162.4-31) Die Hauptpatentanmeldung (P 17 62 162.4-31) betrifft ein Verfahren zur Übertragung von Nachrichten über eine Übertragungsstrecke, die durch mehrere parallel geschaltete Leitungen überbrückt ist, auf die zu übertragende Nachrichten verteilt sind, bei dem für die Übertragung erzeugte Kodezeichen, die gleichlang sind, jeweils mehrere Zeichenelemente haben und in Zeichengruppen mit jeweils einem Kodezeichen je Leitung übertragen werden, an einer vorgegebenen Stelle mit zusätzlichen Kombinationen von Zeichenelementen versehen sind, die als Gruppenmarken angeben, zu welcher Zeichengruppe sie gehören, und bei dem die Anzahl aufeinanderfolgender Zeichengruppen mit unterschiedlichen Gruppenmarken größer ist als die Anzahl von Kodezeichen, die während derjenigen Zeitspanne übertragbar sind, um die die Laufzeit des Kodezeichens auf einer Leitung von der entsprechenden Laufzeit auf einer anderen Leitung höchstens abweicht.
  • Durch die Erfindung wird angegeben, wie bei einer derartig durchgeführten Nachrichtenübertragung eine Synchronisation von Sende- und Empfangaorganen erzielt werden kann, ohne daß hierzu eine große Redundanz der übertragenen Kodezeichen in Kauf genommen werden müßte und ohne daß zur Durchführung des Verfahrens ein großer Aufwand an Schaltungemitteln entsteht.
  • Gemäß der Erfindung ist das in der Hauptpatentanmeldung (P 17 62 162.4-31) angegebene Verfahren zur Übertragung von Nachrichten dadurch gekennzeichnet, daß an den für Gruppenmarken vorgesehenen Stellen befindliche Kombinationen von Zeichenelementen zur Synchronisation von Sende- und Empfangsorganen ausgenutzt werden.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens werden Gruppenmarken selbst zur Schrittsynchronisation ausgenutzt.
  • Zur Zeichensynchronisation werden gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens bei der Notwendigkeit einer Synchronisation über mehr als eine Zeichenperiode Synchronisationszeichen übertragen, die dieselbe Länge wie eine Nachricht tragende Zeichen aufweisen und bei denen an Stelle der Gruppenmarken bestimmte für die Synchronisation maßgebliche Kombinationen von Zeichenelementen stehen.
  • Infolge der erfindungsgemässen Maßnahmen müssen die zu übertragenden Kodezeichen keine zusätzlichen Stellen aufweisen, die ausschließlich zur Durchführung der Synchronisation dienen, so daß mit der Möglichkeit eine Synchronisation durchzuführen, keine Erhöhung der Redundanz pro Kodezeichen in Kauf genommen werden muß.
  • Ausserdem ist bei der Durchführung des erfindtngsgemässen Verfahrens ein relativ geringer Aufwand an Schaltungeelementen erforderlich, im Gegensatz zu bekannten Synchronisationsverfahren, nach denen den übertragenen Zeichen ge sonderte Synchronisationszeichen vorangesteilt sind, die béi jedem Empfang zur Anzeige des Syüchronislua dèkodiert werden müssen, was insbesondere beim Zeitmultiplexbetrieb einer Vielahl yon Leitungen einen großen tchaltkréisaufwand erfordert.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Synchronisation wird im folgenden anhand von 6 Figuren näher erläutert, Die Fig. 1 dient der Darstellung der sendeseitigen Vorgänge bei dem Übertragungsverfahren, von dem die Erfindung ausgeht.
  • Die Fig. 2 zeigt Beispiele für hierbei übertragene Kodezeichen.
  • Die Fig. 3 zeigt die Synchronisationszeichen, die bei der Zeichensynchronisation mit 3 Synchronisationszeichen verwendet werden.
  • Die Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild der Anordnung zur Durchführung der Zeichensynchronisation mit 3 Synchronisationszeichen.
  • Die Fig. 5 zeigt Synchronisationszeichen, wie sie bei der Zeichensynchronisation mit 2 Synchronisationszeichen verwendet werden.
  • Die Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild für die S¢hitungsanordnung zur Durchführung der Zeichensynchronisation mit 2 Synchronisationszeichen.
  • Anhand der Fig. 1 werden kurz die sendeseitigen Vorgänge des ubertragungsverfahrens gemäß der Hauptanmeldung P 17 62 162.4-31 erläutert, von dem das erfindungsgemäße Verfahren ausgeht. Die zu-Ubertragenen Kodezeichen a bis f sind zum Zeitpunkt t4 auf die Zuleitungen 11, 12 und 13 zu drei parallel geschalteten Leitungen All, L2 und L3 der Übertragungsstrecke verteilt. Sie bilden 2 Zeichengruppen, von denen die erste aus den Kodezeichen a, b und c und die zweite aus den Kodezeichen d, e und f besteht, wobei jede dieser Zeichengruppen Je Leitung ein Kodeieiohen aufweist.
  • Mit Hilfe eines Gruppengenerators GG werden die Kodezeichen jeder Zeichengruppe mit einer Gruppenmarke versehen. Dementsprechend sind zu dem in der Fig. 1 dargestellten Zeitpunkt t5 die Kodezeichen a, b und c mit der Gruppennarke 1 und die Kodezeichen d, e und f mit der Gruppenmarke 2 versehen. Ein Gruppenmarkenprüfer GP stellt mit Hilfe der Gruppenmarken die Zugehörigkeit zur selben Zeichengruppe fest und veranlaßt die Weitergabe zur selben Gruppe gehörender Kodezeichen an einen Speicher Q.
  • Wenn bei diesem Übertragungsverfahren die Bedingung eingehalten wird, daß die Anzahl aufeinanderfolgender Zeichengruppen mit unterschiedlichen Gruppenmarken größer ist als die Anzahl von Kodezeichen, die während derjenigen Zeitspanne übertragbar sind, um die die Laufzeit eines Kodet zeichens auf einer Leitung von der entsprechenden Laufzeit eins Kodezeichens auf einer anderen Leitung höchstens abweicht, eine solche Laufzeitabweichung ist zum Zeitpunkt t6 in der Fig. 1 für die Leitung L2 mit h bezeichnet, dann ist gewährleistet, daß immer nur zu einer Gruppe gehörende Kodezeichenelemente gleichzeitig an den Speicher Q weitergegeben werden.
  • In Fig. 2 ist ein Beispiel für eines der Kodezeichen dargestellt, wie sie gemäß dem anhand von Fig. 1 erläuterten Verfahren übertragen werden. Das Kodezeichen weist demnach 13 Zeichenelemente auf, von denen die in Senderichtung beiden ersten die Gruppenmarke GM darstellen. Die beiden folgenden Zeichenelemente können als Nachrichtenkennung g ngeben, ob es sich bei dem Zeichen um den Anfang, das Ende oder eines weder Anfang noch Ende darstellenden Teils einer Nachricht handelt. Darauf folgen 8 Zeichenelemente, die die Information I darstellen und als letztes Zeichenelement ist ein der Überwachung der richtigen Kodierung dienendes Zeichenelement P angefügt. Das Vorhandensein 4çr Nachrichtenkennung NK und des Paritätszeichens P.ist ;::.9 ;4S erfindungsgemäße Synchronisationsverfahren nicht zwingend notwendig.
  • Wie schon angegeben, werden die Gruppenmarken selbst zur Synchronisation des richtigen Empfangs der einzelnen Zeichenelemente, d.h. also zur Schrittsynchronisation ausgenutzt.
  • Hierzu wird der Übergang vom Binärwert 1 zum Binärwert 0 der Zeichenelemente der Gruppenmarken ausgenutzt. Es wird daher die Kodierung der Gruppenmarken derart gewählt, daß mindestens alle drei Zeichen ein derartiger Übergang vom Binärwert 1 zum Binärwert 0 auftritt Dieser Flankenübergang wird durch eine geeignete Vorrichtung erkannt und bestimmt die Zählperiode eines durch Taktimpulse fortgeschalteten Ist-Zählers, der im Falle einer Schritt-Neusynchronisation zunächst den Zeitpunkt für eine Mittenabtastung der Zeichenelemente und damit die Übergabe der gesendeten Zeichenelemente in einen empfangsseitigen Leitungsspeicher bestimmt.
  • Gleichzeitig wird auch die Zählperiode eines ebenfalls durch Taktimpulse derselben Impulsfrequenz fortgeschalteten So 11-zählers bestimmt. Nach erfolgter Neusynchronisation ist die weitere Mittenabtastung bzw. Schrittsynchronisation von einem Vergleich der Zählphasen von Ist-Zähler und Soll-Zähler abhängig. Wenn die beiden Zählperioden voneinander abweichen, wird mittels einer Korrekturschaltung der Zeitpunkt der Mittenabtastung in der einen oder in der anderen Richtung verschoben.
  • Damit gewährleistet ist, daß die todezeichen nicht nur schrittsynchron sondern auch zeichensynchron empfangen werden, ist eine Zeichensynchronisation erforderlich. Sie wird gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verfahrens jedoch lediglich beim Einschalten oder beim Auftreten von Synchronisationsfehlern vorgenommen, die aufgrund der Gruppenprd ng anhand der Gruppenmarken kenntlich gemacht werden können. In diesem Falle werden an Stelle der Informationszeichen zwei oder drei Synchronisationazeichen gesendet.
  • In Fig. 3 ist die Kodierung solcher Synchronisationszeichen für den Fall dargestellt, daß drei derselben benötigt werden.
  • Die Synchronisationszeichen I, II und III weisen dieselbe Zeichenlänge wie zuvor gesendete Informationszeichen auf.
  • Anstelle der Gruppenmarken steht bei den ersten beiden Synchronisationszeichen 1 und II eine für die Synchronisation ausschlaggebende Zeichenelementkombination, das erste Zeichenelement weist den Binärwert 0 und das zweite Zeichenelement weist den Binärwert 1 auf. Die übrigen Zeichenelemente der beiden ersten Synchronisationszeichen 1 und II weisen lämtliche den Binärwert 1 auf. Auch das erste Zeichenelement des dritten Synchronisationszeichen III hat den Binärwert 0.
  • Der Binärwert des zweiten anstelle eines arUppenmarkenbestandteils stehenden Zeichenelementes tin dieses Synehroni-Kann sationszeichen3 III/shon wieder zusammen mit dessen ersten Zeichenelement die Bedeutung einer Gruppenmarke haben. Die übrigen Zeiehenelemente können wie bei Zeichen, die keine Synchronisationszeichen sind, die Bedeutung einer Wachrichtenkennung, bzw. einer Information bzw. einer Paritätsstelle haben.
  • Anhand der Fig. 4 wird der Synchronisationsvorgang, bei dem drei Synchronisationszeichen erforderlich sind, näher erläutert. Auf ein die Notwendigkeit einer Synchronisation anzeigendes Signal hin, bzw. zu Beginn der Zeichenübertragung werden die drei Synchronisationszeichen 1, II und III gemäß Fig. 2 gesendet. Sie werden genauso wie die Informationszeichen einer Schrittsynchronisation unterworfen, was in der Figur dadurch angedeutet ist, daß der Eingang El, dem die Synchronisationszeichen zugeführt werden, auch mit einem Eingang einer der Schrittsynchronisation dienenden Einrichtung Sch verbunden ist, deren Ausgang M dementsprechend schrittsynchrone Signale liefert.
  • Die Synchronisationszeichen I, II und III werden auch einer Kontrolleinrichtung K zugeführt, die in der Lage ist, Binärzeichenelementewechsel vom Binärwert 1 zum Binärwert 0 zu erkennen und die auf solche Übergänge hin ein Signal an einen Eingang des UND-Gliedes U abgibt. Diesem UND-Glied U werden ausserdem über einen zweiten Eingang die schrittsynchronen Signale der Schrittsynchronisationseinrichtung Sch sowie über einen dritten Eingang von einem Zähler Z, sofern sich dieser in seiner Endstellung befindet, jeweils ein Signal zugeführt. Der Zähler Z hat dreizehn Zählerzustände.
  • Über den Ausgang des Koinzidenzgliedes U, der die erste Stufe St1 des Zählers Z beeinflußt, kann der Zähler in Gang gesetzt werden. Sobald dies geschehen ist, gibt die erste Stufe Stl an den empfangsseitigen Speicher Sp ein Signal ab, das den Zeitpunkt seiner Empfangebereitschaft fdr an seinem Informationseingang E2 anstehende Zeichen bestimmt.
  • Wenn also von der Kontrollschaltung K ein Binärzeichenelementwechsel 1/0 erkannt wird und der Zähler Z wie normalerweise vor jeder Neusynchronisation seinen letzten Zählzustand eingenommen hat, wird durch ein schrittsynchrones Signal der Einrichtung Sch der Zähler angelassen und zählt, da die Ausgangssignale der Einrichtung Sch über eine Ansteuerschaltung A auch seinen übrigen Stufen zugeführt werden schrittsynchron weiter, bis er seine Endstellung wieder erreicht hat. Wenn der erwähnte, den Zähler Z in Gang setzende 1/O-3inärwertübergang aufgrund des ersten Zeichenelementes des ersten Synchronisationszeichens, das voraussetzungsgemäß den Binärwert 0 aufweist, zustandegekommen ist und wenn während des Zählerdurchlaufs kein Synchronisationsfehler aufgetreten ist, muß der Zähler Z nach einem Durchlauf erneut anlaufen, da der Übergang vom ersten zum zweiten Synchronisationszeichen ebenfalls wieder einen t/0-Bintrzeichentechsel bedeutet.
  • Wenn dagegen nach Zählerdurchlauf von der Kontrolleinrichtung K kein derartiger 1/0-Binärzeichenwechsel erkannt wird, bleibt der Zähler stehen und wartet den nächsten 1/0-Binärzeichenwechsel ab, woraufhin dann der Zähler zeichensynchron anläuft. Es ist also spätestens durch den Binärzeichenwechsel, an dem das erste Binärzeichenelement des dritten Synchronisationszeichens beteiligt ist Synchronbetrieb hergestellt. Das zweite Zeichenelement des dritten Synchronisationszeichens kann daher schon wieder zur Mitbestimmung einer Gruppenmarke dienen und die an den Informationsstellen dieses Zeichens stehenden Zeichenelemente können schon wieder Bestandteil einer Nachricht sein.
  • Wie schon angedeutet kann eine Synchronisation auch unter Zuhilfenahme von nur zwei Synchronisationszeichen vorgenommen werden. Eine derartige Folge zweier Synchronisationszeichen ist in Fig. 5 dargestellt. Demnach weisen die beiden ersten Zeichenelemente des ersten Synchronisationszeichens Ia, die anstelle einer Gruppenmarkierung stehen, die Binärwerte 0 und 1 auf. Die übrigen Zeichenelemente weisen samlich den Binärwert 1 auf. Das erste Zeichenelement des zweiten Synchronisationszeichens IIa weist den Binärwert 0 auf. Die 3inärwerte des zweiten und der übrigen Zeichenelemente sind für die Synchronisation ohne Bedeutung und können Bestandteil einer Gruppenmarkierung bzw. einer Information sein.
  • Anhand der Fig. 6 wird nun das Synchronisationsverfahren unter Verwendung eines solchen Paares von Synchronisationszeichen Ia und IIa näher erläutert. Im Falle der Notwendigkeit einer Synchronisation wird die Sendung der Synchronisationszeichen an den Eingang El veranlaßt. Ausserdem tritt am Eingang N ein Signal auf, das über das UND-Glied U3 und das ODER-Glied 0- eine Rückstellung des Zählers Z veranlaßt, der auch hier wieder- dreizehn mögliche Zählzustände hat.
  • Die bistabile Kippstufe PF, deren Eingänge, von denen der eine negiert ist, miteinander verbunden und an den Eingang N angeschlossen sind und deren einer Ausgang an den negierten Eingang des UND-Gliedes U3 angeschlossen ist, bewirkt, daß das am Eingang N anliegende Signal nur kurzzeitig den Zähler beeinflußt.
  • Sobald die Kontrollschaltung K einen Binärwert 0 feststellt, veranlaßt das Ausgangssignal des UND-Gliedes U1, das die erste Stufe St1 des Zählers Z beeinflußt, dessen Anlaufen.
  • Dem Eingang M zugeführte Signale, die aufgrund einer Schrittsynchronisation, die derjenigen des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 4 gleicht, schrittsynchronisiert sind, veranlassen.
  • ein schrittsynchrones Weiterschalten des Zählers Z.
  • Wenn es sich bei dem O-Binärwert um denjenigen des ersten Zeichenelementes des ersten Synchronisationszeichens gehandelt hat, zählt der Zähler Z bis in seine Endstellung, in der er an den einen Eingang des UND-Gliedes U4 ein Signal abgibt. Der andere Eingang des UND-Gliedes U4, der negiert ist, wird von den Synchronisationszeichen beaufschlagt und erhält zu diesem Zeitpunkt den Binärwert 0. Das UND-Glied U4 gibt daher an seinen Ausgang L ein Signal ab, das die Löschung des am Eingang N anstehenden, die Neusynchronisation auslösenden Signals veranlaßt. Im Falle einer richtigen Synchronisation erkennt zu diesem Zeitpunkt die Kontrollschaltung K wieder einen O-Binärwert, nämlich denjenigen des ersten Zeichenelemente::des zweiten Synchronisationszeichens, woraufhin ein ernautesAnlaufen des Zählers Z erfolgt. Hierbei gibt der Zahler an den Eingang 8 des Speichers Sp ein Signal ab, das den Zeitpunkt der Übernahme gesonderter Zeichen in den Speicher über dessen Eingang E2 festlegt.
  • Im Palle eines Synchrcnisationsfehlers, wenn also nach Durchlaufen des Zählers Z ein Binärwert 1 gesendet wird, bleibt der Zähler Z solange stehen bis der nächste O-Binärwert auftritt und sein Anlaufen veranlaßt, womit eine erneute Synchronisation beginnt Falls nach Anlaufen des Zählers Z ein O-Binärwert auftritt, bevor dieser seine Endstellung erreicht hat, wird der Zähler sofort zurückgestellt, da in diesem Falle die Verknüpfungsbedingung des einen nsierten und einen nichtnegierten Eingang aufweisendenUND-Gliedes U2 durch das dem Eingang N zugeführte, die Neusynchronisation veranlassende Signal und das den O-Binärwert aufweisende Zeichenelement des gesendeten Zeichens erfüllt ist und von dessen Ausgang über das ODER-Glied 0 ein Rückstellsignal an den Zähler Z gegeben wird. Ein erneutes Anlaufen des Zählers Z erfolgt dann sobald die Kontrollschaltung K einen nachfolgenden O-Binärwert erkannt hat. Das anhand der Fig. 6 erläuterte Synchronisationsverfahren weist gegenüber dem anhand der Fig. 4 erläuterten den Vorteil auf, daß lediglich zwei Synchronisationszeichen zu einer sicheren Synchronisierung benötigt werden. Andererseits ist allerdings hierzu das die Neusynchronisation veranlassende, dem Eingang N zugeführte Signal erforderlichX 6 Patentansprüche 6 Figuren

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Übertragung von Nachrichten über eine Übertragungsetrecke, die durch mehrere parallel geschaltete Leitungen überbrückt ist, auf die zu übertragende Nachrichten verteilt sind, nach dem für die bertragung erzeugte Kodezeichen, die gleichlang sind, jeweils mehrere Zeichenelemente haben und in Zeichengruppen mit jeweils einem Kodezeichen je Leitung übertragen werden, an einer vorgegebenen Stelle mit zusätzlichen Kombinationen von Zeichenelementen versehen sind, die als Gruppenmarken angeben, zu welcher Zeichengruppe sie gehören, und nach dem die Anzahl aufeinanderfolgender Zeichengruppen mit unterschiedlichen Gruppenmarken größer ist als die Anzahl von Kodezeichen, die während derjenigen Zeitspanne übertragbar sind, um die die Laufzeit eines Kodezeichens auf einer Leitung von der entsprechenden Laufzeit auf einer anderen Leitung höchstens abweicht, nach Patentanmeldung P 17 62 162.4-31, d a d u r c h g e ken n z e i c h n e t daß an den für Gruppenmarken vorgesehenen Stellen (GM) befindliche Kombinationen von Zeichenelementen zur Synchronisation von Sende- und Empfangs organen ausgenutzt werden (Fig. 2), 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Gruppenmarken selbst zur Schrittsynchronisation ausgenutzt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß eine an Stelle der Gruppenmarken stehende bestimmte Kombination von Zeichenelementen (z.B. O, 1) Bestandteil von zur Synchronisation dienenden Synchronisationszeichen sind, die erst bei der Notwendigkeit einer Synchronisation gesendet werden und die die gleiche Länge wie eine Nachricht tragende Zeichen aufweisen und an deren statt über mehr als eine Zeichenperiode übertragen werden (Fig. 3, 5).
    4. Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e 1 c h n e t , daß 3 Synchronisationszeichen gesendet werden, und daß durch das Auftreten eines bestimmten Binärzeichenwechsels (z.B. O, 1), der durch das letzte vor Auftreten eines Synchronisationszeichens (I) gesendete Zeichenelement und das erste an Stelle eines Gruppenmarkenbestandteils stehende Zeichenelement (1, I) eines Synchronisationszeichen bzw. durch das letzte Zeichenelement eines Synchronisationszeichens (I) und das erste Zeichenelement des nachfolgenden Synchronisationszeichens (1, II) bestimmt ist, ein Zähler (Z) mit der Anzahl von Zeichenelementen eines Synchronisationszeichens entsprechender Zählkapazität angelassen wird, der synchron mit dem Auftreten der Zeichenelemente der Synchronisationszeichen (I, II, III) fortgeschaltet wird und nach Durchlaufen sämtlicher Zählzustände zum Zeitpunkt eines wiederholten Auftretens des bestimmten Binärzeichenwechsels (z.B. O, 1) erneut anläuft, wobei er durch Abgabe eines Signals dem Zeitpunkt der empfangsseitigen Übernahme der gesendeten Zeichen bestimmt (Fig. 3, 4).
    5. Verfahren nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i ch n e t , daß die Synchronisationszeichen an den ersten die Gruppenmarken ersetzenden Stellen (1) Zeichenelemente des Binärwertes 0 aufweisen, und daß zumindest die beiden ersten Synchronisationszeichen (I, II) an sämtlichen übrigen Stellen (2...13) Zeichenelemente des Binärwertes 1 aufweisen (Fig. 3).
    6. Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß zwei Synchronisationszeichen (Ia, IIa) gesendet werden, deren erste Stellen (1) Zeichenelemente desselben einen Binärwertes (z.B. 0) aufweisen und von denen zumindest das erste (Ia) an den übrigen Stellen (2...13) Zeichenelemente des anderen.
    Binärwertes (z.B. 1) aufweist, und daß ein Zähler (Z) mit der Anzahl von Zeichenelementen eines Synchronisationszeichen entsprechender Zählkapaeität, der synchron mit dem Auftreten von Zeichenelementen fortgeschaltet wird, auf ein die Neusynchronisation anzeigendes Signal hin in seine Anfangsstellung zurückgestellt wird und bei Auftreten eines Zeichenelementes von dem an der ersten Stelle der Synchronisationszeichen stehenden entsprechenden Binärwert (0) wieder anläuft und solange fortgeschaltet wird, bis ein Zeichenelement dieses seinen Anlauf veranlassenden Binärwertes .(0) eine erneute Rückstellung veranlaßt, woraufhin ein weiteres Zeichenelement dieses Binärwertes (o) ein Wiederanlaufen veranlaßt, oder solange fortgeschaltet wird, bis seine Endstellung erreicht ist, wonach, sofern mit dem nächsten Schritt wieder ein Zeichenelement mit dem den ursprunglichen Anlauf veranlassenden Binärwert (o) auftritt, das die Neusynchronisation anzeigende Signal beendet und der Zeitpunkt der empfangsseitigen Übernahme der gesendeten Zeichen bestimmt wird, im Falle des Auftretens des anderen Binärwertes (i) aber der Synchronisationsvorgang wiederholt wird.
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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
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8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent