DE20320343U1 - Spielzeugfahrzeug mit bewegbaren Karosserie-Komponenten - Google Patents
Spielzeugfahrzeug mit bewegbaren Karosserie-Komponenten Download PDFInfo
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Abstract
Spielzeugfahrzeug (10) mit
einer schwenkbaren, dreiteiligen Karosserie (26), die mit einem ersten Längsende (12) und einem zweiten gegenüberliegenden Längsende (14) und einem zentralen Karosserieteil (30) versehen ist, welche eine erste und eine zweite laterale Seite (16, 18) aufweist, wobei beide Seiten einander gegenüberliegen, und ein erster seitlicher Karosserieteil (40) schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil an der ersten lateralen Seite des zentralen Karosserieteils verbunden ist und ein zweiter seitlicher Karosserieteil (70) schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil an einer zweiten lateralen Seite des zentralen Karosserieteils verbunden ist und erstes und zweites seitliches Karosserieteil so verbunden sind, dass sie gegenüber dem zentralen Karosserieteil in einer gemeinsamen Ebene schwenkbar sind;
mehreren Strassenrädern (42a, 44a), die rotierbar vom ersten Karosserieteil getragen sind, und
mehreren anderen Strassenrädern (42b, 44b), die rotierbar vom zweiten Karosserieteil getragen sind.
einer schwenkbaren, dreiteiligen Karosserie (26), die mit einem ersten Längsende (12) und einem zweiten gegenüberliegenden Längsende (14) und einem zentralen Karosserieteil (30) versehen ist, welche eine erste und eine zweite laterale Seite (16, 18) aufweist, wobei beide Seiten einander gegenüberliegen, und ein erster seitlicher Karosserieteil (40) schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil an der ersten lateralen Seite des zentralen Karosserieteils verbunden ist und ein zweiter seitlicher Karosserieteil (70) schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil an einer zweiten lateralen Seite des zentralen Karosserieteils verbunden ist und erstes und zweites seitliches Karosserieteil so verbunden sind, dass sie gegenüber dem zentralen Karosserieteil in einer gemeinsamen Ebene schwenkbar sind;
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Description
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Die Erfindung bezieht sich allgemein auf mit Rädern versehene Spielzeugfahrzeuge und insbesondere auf ferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge mit unüblichen Spieleigenschaften.
- Ferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge sind allgemein bekannt. Eine Art von bekannten Spielzeugfahrzeugen ist so ausgebildet, dass sie sich leicht überschlägt und auf jeder der Hauptseiten des Fahrzeuges betrieben werden kann. Beispielsweise offenbart US-Patent Nr. 5,429,543 ein ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug mit sechs Rädern, drei Räder auf jeder Seite. Das Fahrzeug ist statisch so ausbalanciert, dass es normalerweise von dem mittleren Radpaar und dem rückseitigen Radpaar getragen wird. Das Fahrzeug ist dynamisch so ausbalanciert, dass, wenn die Räder des zentralen Paares in entgegengesetzten Richtungen angetrieben werden, das Fahrzeug sich nach vorne neigt und nur durch das zentrale Radpaar getragen wird. Weiterhin offenbart US-PS Nr. 5,727,985 ein ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug, welches mit einer Karosserie mit zwei „Vorder"- und zwei „Hinter"-Rädern mit Ballonreifen versehen ist. Die Räder sind ausreichend gross derart, dass sie einen äusseren Umfang des Fahrzeuges definieren. Die Karosserie liegt insgesamt innerhalb des Umfanges. Kein Teil des Fahrzeuges erstreckt sich über die Reifen hinaus.
- Die elastischen Eigenschaften der Reifen ermöglichen es dem Fahrzeug, eine Reihe von unterschiedlichen taumelnden und abgelenkten Bewegungen durchzuführen. Die internationale Patentveröffentlichung Nr. WO00/07681 und das zugehörige US-Patent Nr. 6,589,098 offenbaren ein ähnliches Fahrzeug, bei welchem an einem zentralen Karosserieteil ein Radträger oder ein Paar Radträger angebracht ist, der bzw. die schwenkbar mit den lateralen Seiten des zentralen Karoserieteils verbunden sind derart, dass sie in Ebenen rotieren, welche senkrecht zu einer Hauptebene des Fahrzeuges verlaufen. Die Ausgestaltung trägt dazu bei, dass das Fahrzeug in der Lage ist, an Hindernissen, auf die es trifft, aufzusteigen und diese zu übersteigen.
- Trotz dieser unterschiedlichen Ausführungen bemühen sich Spielzeughersteller weiterhin, andere Ausgestaltungen für ferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge zu finden, die unterschiedliche funktionale Fähigkeiten und neue Spielmöglichkeiten anbieten.
- KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Im wesentlichen bezieht sich die Erfindung auf ein Spielzeugfahrzeug mit einer schwenkbaren, dreiteiligen Karosserie, die mit einem ersten Längsende und einem zentralen Karosserieteil versehen ist, welcher eine erste und eine zweite laterale Seite aufweist, die einander gegenüberliegen. Ein erster seitlicher Karosserieteil ist mit dem zentralen Karosserieteil schwenkbar am ersten seitlichen Bereich des zentralen Karosserieteils verbunden; ein zweiter seitlicher Karosserieteil ist mit dem zentralen Karosserieteil schwenkbar an einem zweiten seitlichen Bereich des zentralen Karosserieteils verbunden. Erster und zweiter seitlicher Karosserieteil sind so miteinander verbunden, dass sie gegenüber dem zentralen Karosserieteil in einer gemeinsamen Ebene schwenkbar sind. Mehrere Strassenräder werden drehbar vom ersten Karosserieteil getragen. Mehrere andere Strassenräder werden drehbar vom zweiten Karosserieteil getragen. gen.
- Eine Reihe zusätzlicher Merkmale kann ggf. vorgesehen sein. Z. B. können erster und/oder zweiter seitlicher Karosserieteil jeweils schwenkbar direkt mit dem zentralen Karosserieteil am zweiten Längsende des Fahrzeuges verbunden sein.
- Weiterhin kann das Spielzeugfahrzeuge ein Paar Verbindungselemente aufweisen, von denen jedes Verbindungselement schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil und mit entweder dem ersten oder dem zweiten seitlichen Karosserieteil am ersten Längsende des Fahrzeuges verbunden ist derart, dass das erste Längsende jedes seitlichen Karosserieteils von dem zentralen Karosserieteil weg und zu diesem hin schwenkbar ist.
- Das Spielzeugfahrzeug kann weiterhin eine besondere Lichtquelle an jedem Verbindungselement aufweisen.
- Das Spielzeugfahrzeug kann weiterhin wenigstens ein Federelement aufweisen, welches so angeordnet ist, dass erstes und zweites seitliches Karosserieteil oder wenigstens eines derselben gegen den zentralen Karosserieteil beaufschlagt sind bzw. ist.
- Das Spielzeugfahrzeug kann weiterhin eine elektrische Energiequelle aufweisen, die am zweiten Längsende des Fahrzeuges positioniert ist.
- Alternativ kann die elektrische Energiequelle am zentralen Karosserieteil am zweiten Längsende des Fahrzeuges angebracht sein.
- Das Spielzeugfahrzeug kann weiterhin mehrere Streifen aufweisen, die entfernbar an einer äusseren Umfangs-Lauffläche wenigstens eines Strassenrades an jedem der erstes und zweites seitliches Karosserieteil umfassenden seitlichen Karosserietei le angebracht sind.
- Jedes Strassenrad kann einen elastisch flexiblen Reifen umfassen und jeder Streifen kann aus einem Material hergestellt sein, welches einen niedrigeren Reibungskoeffizienten aufweist als das Material, welches den den Streifen aufnehmenden Reifen bildet.
- Die Streifen können mit der Rotationsachse des wenigstens einen Strassenrades einen von Null abweichenden Winkel bilden.
- Von erstem und von zweitem seitlichen Karosserieteil kann jedes einen elektrischen Motor aufweisen, welcher antriebsmässig mit wenigstens einem der mehreren Strassenräder verbunden ist, welche rotierbar vom seitlichen Karosserieteil getragen sind.
- Jeder elektrische Motor kann umkehrbar und mit wenigstens einem Paar der Strassenräder verbunden sein, die an dem mit dem Motor versehenen seitlichen Karosserieteil rotierbar sind.
- Das Spielzeugfahrzeug kann weiterhin eine erste und eine zweite äussere Hauptseite umfassen, wobei diese beiden Seiten einander gegenüberliegen und die mehreren Strassenräder eine Grösse in Bezug auf einen übrigen Teil des Fahrzeuges aufweisen derart, dass wenigstens vier der mehreren Räder eine ebene Stützfläche kontaktieren und jede der ersten und der zweiten äusseren Hauptseite auf dieser tragen können und jede der ersten und der zweiten äusseren Hauptseite jeweils der ebenen Stützfläche gegenüberliegt.
- KURZE BESCHREIBUNG DER VERSCHIEDENEN ANSICHTEN DER ZEICHNUNG
- Sowohl die vorstehende Zusammenfassung wie auch die folgende detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungen der Erfindung werden besser zu verstehen sein, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen werden. Zum Zwecke der Veranschaulichung der Erfindung werden in den Zeichnungen Ausführungen gezeigt, die gegenwärtig bevorzugt werden. Es sollte jedoch klar sein, dass die Erfindung nicht auf die gezeigten genauen Anordnungen und Ausgestaltungen beschränkt ist. Es zeigen:
-
1 die perspektivische Ansicht eines ersten Längsendes eines Spielzeugfahrzeuges gemäss der Erfindung, wobei eine erste Hauptseite nach oben gerichtet ist; -
2 eine Draufsicht einer zweiten Hauptseite des Spielzeugfahrzeugs gemäss1 mit erstem und zweitem seitlichen Karosserieteil parallel zueinander und gegen den zentralen Karosserieteil geschwenkt; -
3 eine Draufsicht der ersten Hauptseite des Spielzeugfahrzeuges gemäss1 mit erstem und zweitem seitlichen Karosserieteil zueinander parallel und gegen den zentralen Karosserieteil geschwenkt; -
4 eine Draufsicht der ersten Hauptseite des Spielzeugfahrzeuges gemäss den1 –3 mit einem ersten (rechten) seitlichen Karosserieteil, welches weg vom zentralen Karosserieteil geschwenkt ist; -
5 eine Draufsicht der ersten Hauptseite des Spielzeugfahrzeuges mit dem zweiten (linken) seitlichen Karosserieteil weg von dem zentralen Karosserieteil geschwenkt; -
6 eine perspektivische Ansicht des ersten Längsendes und der ersten Hauptseite des Spielzeugfahrzeuges, wobei die schwenkbare Anbringung von Verbindungselementen am zentralen Karosserieteil dargestellt ist, die sich vom zentralen Karosserieteil zu jedem seitlichen Karosserieteil erstrecken; -
7 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Längsendes des Spielzeugfahrzeuges, welche die schwenkbare Anbringung eines zweiten Längsendes eines der seitlichen Karosserieteile am zentralen Karosserieteil zeigt; -
7A eine Detailansicht, welche eine Torsionsfeder zeigt, die den dargestellten seitlichen Teil gegen den zentralen Karosserieteil beaufschlagt; und -
8 ein Blockdiagramm, welches elektrische Komponenten des Spielzeugfahrzeuges gemäss1 erläutert. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
- In der folgenden Beschreibung wird lediglich aus Gründen der Zweckmässigkeit eine bestimmte Terminologie benutzt, die nicht beschränkend ist. Die Begriffe „rechts", „links", „oben" und „unten" bezeichnen Richtungen in den Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. Die Begriffe „innen" und „aussen" beziehen sich auf Richtungen auf das bzw. weg vom geometrischen Zentrum des Spielzeugfahrzeugs oder bezeichnete Teile desselben. Die Terminologie umfasst die vorstehend besonders erwähnten Wörter, Ableitungen derselben und Wörter mit ähnlicher Bedeutung.
- In den Figuren ist eine bevorzugte Ausführung eines allgemein mit
10 bezeichneten Spielzeugfahrzeuges gemäss der Erfindung gezeigt. Das Fahrzeug10 hat ein erstes Längsende12 , ein zweites, entgegengesetztes Längsende14 , eine erste laterale Seite 16 und eine zweite entgegengesetzte laterale Seite 18. Das Fahrzeug10 hat weiterhin eine erste Haupt-Aussenseite20 (1 und3 –5 ) und eine zweite entgegengesetzte Haupt-Aussenseite22 (am besten in2 zu erkennen). Das Fahrzeug10 ist insbesondere gekennzeichnet durch eine schwenkbare Karosserie, die allgemein mit 26 bezeichnet ist. Die schwenkbare Karosserie26 umfasst einen zentralen Karosserieteil30 und ersten und zweiten seitlichen Karosserieteil40 bzw.70 . Der erste seitliche Karosserieteil40 ist schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil an der ersten lateralen Seite 16 des Fahrzeuges10 und des zentralen Karosserieteils30 verbunden. Der zweite seitliche Karosserieteil70 ist ein Spiegelbild des ersten seitlichen Karosserieteils40 und schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil30 an der zweiten lateralen Seite 18 des Fahrzeuges10 und des zentralen Karosserieteiles30 verbunden. Mehrere, insbesondere zwei Strassenräder42 und44 sind rotierbar vom ersten Karosserieteil40 getragen. Eine andere Mehrzahl von gleichen Rä dern42 ,44 ist rotierbar vom zweiten Karosserieteil70 getragen. Erster und zweiter seitlicher Karosserieteil40 ,70 sind mit dem zentralen Karosserieteil verbunden derart, dass sie in Bezug auf den zentralen Karosserieteil30 in einer gemeinsamen Ebene schwenken, die parallel zur Ebene der2 –5 und zu den Ebenen ist, die gleichzeitig tangential zu allen vier Strassenrädern42 ,44 sind. Die Mehrzahl der Strassenräder42 ,44 ist von einer Grösse in Bezug auf das übrige Fahrzeug derart, dass alle vier Räder42 ,44 mit einer ebenen Stützfläche in Berührung kommen und die erste Haupt-Aussenseite20 oder die zweite Haupt-Aussenseite22 des Fahrzeuges auf der ebenen Stützfläche stützen können derart, dass es mit derjenigen der beiden Haupt-Aussenseiten20 ,22 , welche der ebenen Stützfläche jeweils gegenüberliegt, gefahren werden kann. - Da erster und zweiter Karosserieteil
40 ,70 Spiegelbilder sind, wird lediglich der erste Karossserieteil40 bezüglich weiterer Details beschrieben. Der erste seitliche Karosserieteil40 weist einen reversiblen Elektromotor46 auf, der unter einer ersten Abdeckung 50 am ersten seitlichen Karosserieteil40 untergebracht ist. Eine zweite Abdeckung51 an der zweiten ebenen Hauptseite22 des Fahrzeuges10 ist am besten in2 zu erkennen. Der Motor ist antriebsmässig mit wenigstens einem Strassenrad (wenigstens44 ) verbunden, vorzugsweise mit jedem der Strassenräder42 ,44 , die vom seitlichen Karosserieteil40 getragen werden, um die angetriebenen Räder in derselben Richtung durch einen Antriebsstrang (in keiner der Figuren zu erkennen) innerhalb des Karoserieteils40 zu rotieren. Der Antriebsstrang (nicht dargestellt) kann irgendeine der verschiedenen bekannten Ausgestaltungen haben. Beispielsweise kann der Antriebsstrang als Stirnrad-Antriebsstrang mit einem zentralen Getrieberad, welches direkt durch das Motorritzel angetrieben wird, einem Paar Stirnrädern, die durch das zentrale Getrieberad angetrieben werden, und einem Paar Rad-Getrieberäder ausgebildet sein, die durch die Stirnräder angetrieben werden, wobei jedes Rad-Getrieberad eine Keilwelle aufweist, die nicht rotierbar von einem der Räder42 ,44 aufgenommen wird. Die Rad-Getrieberäder rotieren in derselben Richtung wie das zentrale Getrieberad. - Der erste seitliche Karosserieteil
40 ist direkt schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil30 am zweiten Längsende14 des Fahrzeuges verbunden. Das erste Längsende12 des ersten seitlichen Karosserieteils40 ist frei schwenkbar zwischen einer in den2 und3 dargestellten inneren Position, in welcher es im wesentlichen in Längsrichtung parallel zum zentralen Karosserieteil30 und dem zweiten Karosserieteil70 und einer zentralen Längsachse28 durch den zentralen Karosserieteil30 ist. Eine äussere Position des zweiten Karosserieteils70 ist in4 dargestellt. In der äusseren Position bildet der zweite seitliche Karosserieteil70 einen Winkel von etwa 40 – 60°, vorzugsweise etwa 50°, mit der zentralen Längsachse28 .5 zeigt den ersten seitlichen Karosserieteil40 ebenfalls in seine äusserste Position geschwenkt. - Das erste Längsende
12 des ersten seitlichen Karosserieteils40 ist mit dem ersten Längsende12 des zentralen Karosserieteils30 durch ein erstes Verbindungselement54a verbunden. Das Verbindungselement54a hat ein proximales Ende, welches schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil30 verbunden ist; es schwenkt um eine Achse, welche quer zur Hauptebene des Fahrzeuges verläuft. Gemäss den4 –6 ist das distale Ende des Verbindungselementes54a auch mit einem querverlaufenden Führungsteil56 in Form eines Stiftes oder eines einem Stift gleichwertigen Teils versehen, welches von einem längsverlaufenden Schlitz52 an einer inneren lateralen Seite des ersten seitlichen Karosserieteils40 an der zweiten ebenen Hauptseite des Fahrzeuges10 aufgenommen und entlang demselben gleitbar ist. - Die
7 und7A zeigen die direkte schwenkbare Anbringung des ersten seitlichen Karosserieteils40 am zentralen Karosserie teil30 am zweiten Längsende14 des Fahrzeuges10 . Die Anbringung des zweiten seitlichen Karosserieteils70 ist spiegelbildlich. Ein eine Drehbwegung ermöglichendes Element62 (z. B. ein Stift) verläuft quer zur Hauptebene des Fahrzeuges10 und erstreckt sich durch einander überlappende Flansche30a ,b des zentralen Karosserieteils30 und40a ,40b des ersten seitlichen Karosserieteiles40 . Eine Torsions-Schraubenfeder64 ist um das eine Drehbewegung ermöglichende Teil62 herum angeordnet. Ein erstes Ende der Feder (nicht dargestellt) ist mit einem Flansch des ersten seitlichen Karosserieteils40 in Eingriff. Ein zweites, entgegengesetztes Ende (nicht dargestellt) ist mit einem Flanschelement des zentralen Karosserieteils30 in gleicher Weise in Eingriff. Die Torsions-Schraubenfeder64 ist angeordnet, um den ersten seitlichen Karosserieteil40 in Richtung auf den zentralen Karosserieteil30 und die innere Position, die in den2 und3 dargestellt ist, zu beaufschlagen. Die Beaufschlagung durch die Feder64 kann jedoch während des Betriebes des Fahrzeuges10 überwunden werden, um eine oder beide seitliche Karosserieteile40 ,70 zu veranlassen, nach aussen vom zentralen Karosserieteil30 wegzuschwenken. Ein spiegelbildliches Verbindungselement64b (4 ) verbindet in gleicher Weise das erste Längsende12 des zweiten Karosserieteiles70 mit dem zentralen Karosserieteil. - Andere in verschiedenen Figuren sichtbare Elemente sind erste und zweite Karosserieabdeckungen
31 ,32 an erster und zweiter Haupt-Seite20 bzw.22 des zentralen Karosserieteils30 , die einander gegenüberliegen, und ein An-/Ausschalter34 an der zweiten Haupt-Seite22 . Elastisch nachgiebige, spiegelbildlich angeordnete Schutzbleche41 ,71 sind wahlweise am ersten Ende12 jedes Karosserieteils40 ,70 vorgesehen, die teilweise die Räder42 umschliessen. Eine elektrische Energiequelle38 vorzugsweise in Form eines aufladbaren Batteriesatzes ist gemäss7 vorzugsweise extrem am zweiten Längsende14 des Fahrzeuges10 auf dem Ende des zentralen Karosserieteils30 angeordnet, um den Schwerpunkt des Fahrzeuges10 näher in Richtung auf das zweite Längsende14 des Fahrzeuges zu verschieben, damit das Fahrzeug10 besser bestimmte Stunt-Arten durchführen kann. Wenngleich dies nicht erforderlich ist, ist jedes seitliche Karosserieteil40 ,70 mit einer transparenten Abdeckung60 aus polymerem Kunststoffmaterial am ersten Längsende14 der Karosserieteile40 ,70 versehen, jede über einer Hochleistungs-Lumineszenzdiode („LED")36 (vgl.1 ). Vorzugsweise ist auch jedes Verbindungselement54 aus einem transparenten polymeren Kunststoffmaterial hergestellt und schliesst auch eine Hochleistungs-LED36 ein, deren Positionen in den1 sowie 4 – 6 angegeben sind. - Die Steuerung der umherfahrenden Bewegung des Fahrzeuges
10 ist von üblicher Art. Gemäss8 umfasst das Fahrzeug einen Steuerkreis100 vorzugsweise im zentralen Karosserieteil30 und mit einem drahtlosen Signalempfänger102 , vorprogrammierter Mikroprozessor-Steuerung104 und Motor-Steuerkreisen106 und106' , deren Betrieb durch den Mikroprozessor104 in Abhängigkeit von Steuersignalen gesteuert wird, welche durch den Empfänger102 von einer Fernsteuereinheit112 empfangen werden, welche Fahr-Steuersignale erzeugt und sendet. Wenngleich Radiofrequenz-(RF)-Steuerung bevorzugt wird, ist auch optische (z. B. Infrarot) oder Schallsteuerung, z. B. Utraschall-Steuerung möglich. Das Fahrzeug10 wird durch Steuern jedes Motors46 ,46 zwecks Rotation der verschiedenen Strassenräder42 ,44 in derselben Richtung mit derselben Geschwindigkeit angetrieben und wird gelenkt durch Steuern der Motoren zwecks unterschiedlichen Antreibens der Räder auf den lateralen Seiten 16, 18 der seitlichen Karosserieteils40 ,70 , entweder in unterschiedlichen Richtungen oder mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder beidem. Durch Rotieren der Räder42 ,44 an einander gegenüberliegenden lateralen Seiten 16, 18 in entgegengesetzten Richtungen kann das Fahrzeug10 auf der Stelle in schnelle Drehung versetzt werden. Die Fliehkraft hat zur Folge, dass das freie Längsende jedes seitlichen Karosserieteils40 ,70 am ersten Längsende12 des Fahrzeuges10 auseinander bewegt wird, wie dies in5 erkennbar ist. Das Auseinanderbewegen der seitlichen Karosserieteile40 ,70 bewirkt eine weitere Verschiebung des Schwerpunktes des Fahrzeuges10 in Richtung auf das zweite Längsende14 , so dass, wenn das schnelle Rotieren des Fahrzeuges10 auf der Stelle weitergeht, es sein erstes Längsende12 anhebt und um sein zweites Längsende14 in aufrechter Weise schnell rotiert. Wie in5 erkennbar, tendiert das Fahrzeug10 dazu, sich auf den Kanten und Seitenwänden seiner Strassenräder 44 am zweiten Ende14 des Fahrzeuges10 während dieses Manövers abzustützen. Während dieses Manövers bewirken die LED(s) einen unüblichen visuellen Effekt von konzentrischen Lichtringen; dieser Effekt ist insbesondere in wenig beleuchteter Umgebung ausgesprochen auffällig. - Andere unübliche vom Fahrzeug
10 ausführbare Manöver sind Schleuderbewegungen und unkontrolliertes Drehen, die dadurch begünstigt werden, dass die Räder42 und44 unterschiedliche Griffigkeiten aufweisen, um das Auseinanderfalten der gelenkigen Karosserie zu unterstützen. Vorzugsweise umfasst jedes Rad42 ,44 einen Reifen420 bzw.440 , vorzugsweise an einer gleichen Kunststoffnabe, welche jeweils eine Keil-Antriebswelle aufnimmt, die von einem äusseren Getrieberad des Antriebsstranges vorsteht, um jedes der Räder42 ,44 anzutreiben. Vorzugsweise sind die „Vorder"-Reifen420 halb-pneumatisch, indem sie hohl und zur Atmosphäre offen und elastisch nachgiebig sind, so dass sie ohne weiteres nachgeben und elastisch wieder in ihre ursprüngliche Form zurückfedern, wenn sie gegen Objekte prallen. Wahlweise können die Reifen420 , welche an den ersten Längsenden („freien" Enden) des ersten und zweiten seitlichen Karosserieteils40 ,70 vorgesehen sind, mit mehreren „Rutschstreifen" versehen sein, die bei422 gestrichelt dargestellt sind. Die Streifen422 sind vorzugsweise an jedem der Reifen420 je nach Wunsch des Benutzers entfernbar angebracht und aus einem Material (z. B. Nylon) hergestellt, welches einen geringeren Reibungskoeffizienten aufweist als das Material, welches die Reifen420 und440 bildet (z. B. Naturgummi Kraton oder PVC). Eine mögliche Konstruktion besteht darin, Loch- oder Schlitzpaare in den Reifen920 an den seitlichen Enden der Lauffläche (d.h. an oder nahe den Seitenwänden) vorzusehen, um einander gegenüberliegende Enden jedes Schleuderstreifens422 aufzunehmen. Die Löcher/Schlitze können so dimensioniert sein, dass sie die Streifen mittels Reibung erfassen und die Streifen können ausreichend elastisch gemacht sein, damit sie die Seite des Loches oder Schlitzes erfassen. Andere entfernbare anbringbare Konfigurationen können verwendet werden. Die Streifen422 können entfernbar angebracht werden derart, dass der Benutzer die Anzahl der angebrachten Streifen und die relative Griffigkeit der Vorderräder42 für unterschiedliche Fahrzeugbetriebsweisen ändern kann. Gemäss1 sind die Streifen420 vorzugsweise an den Reifen420 angebracht, so dass die Längsachsen422a der Streifen422 einen Winkel410 quer zur Rotationsachse42c jedes Rades42 bilden. Dies hat zur Folge, dass die Streifen422 in Längsrichtung zur Rotationsrichtung des Fahrzeuges ausgerichtet sind, wenn das Fahrzeug10 auf der Stelle schnell rotiert wird, wobei seine seitlichen Karosserieteile40 ,70 nach aussen verschoben sind. Die Reifen440 der „Hinter"-Räder44 sind ebenfalls elastisch nachgiebig und vorzugsweise ausreichend abgedichtet, so dass sie voll pneumatisch und aufblasbar sind, um eine ausreichende Steifigkeit aufzuweisen, um das Fahrzeug10 aufrecht auf seinem Ende114 zu unterstützen und seine Toroidform (Donut) in dieser Position aufrechtzuerhalten. Es wird angenommen, dass diese Form das Rollen der Räder44 begünstigt, wenn das Fahrzeug10 auf seinem Ende14 sitzt. Es wird allerdings angenommen, dass auch semi-pneumatische Hinterreifen440 verwendet werden könnten, wenn sie richtig ausgebildet sind und wenn das weniger gute Ergebnis, das bei ihrer Verwendung erreichbar ist, noch akzeptabel ist. Die grössere elastische Federkraft von vollständig pneumatischen Hinterreifen440 kann auch die Trennung der seitlichen Karosserieteile40 ,70 bei Zusammenstössen begünstigen, die das rückseitige Ende14 involvieren. Ggf. können Vorder- und Hinterreifen420 ,440 aus unterschiedlichen Materialien mit unterschiedlichen Reibungsko effizienten hergestellt sein, um ein Rutschen der „Vorder"-Reifen420 ohne Verwendung von Rutschstreifen422 zu begünstigen. - Dem Fachmann ist klar, dass die vorbeschriebenen Ausführungen geändert werden könnten, ohne das breite erfinderische Konzept zu verlassen. Deshalb ist diese Erfindung nicht auf die besonderen offenbarten Ausführungen beschränkt. Vielmehr soll sie auch Modifikationen umfassen, die innerhalb des Gedankens und des Bereiches der Erfindung, wie sie durch die beigefügten Ansprüche definiert sind, liegen.
Claims (13)
- Spielzeugfahrzeug (
10 ) mit einer schwenkbaren, dreiteiligen Karosserie (26 ), die mit einem ersten Längsende (12 ) und einem zweiten gegenüberliegenden Längsende (14 ) und einem zentralen Karosserieteil (30 ) versehen ist, welche eine erste und eine zweite laterale Seite (16, 18) aufweist, wobei beide Seiten einander gegenüberliegen, und ein erster seitlicher Karosserieteil (40 ) schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil an der ersten lateralen Seite des zentralen Karosserieteils verbunden ist und ein zweiter seitlicher Karosserieteil (70 ) schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil an einer zweiten lateralen Seite des zentralen Karosserieteils verbunden ist und erstes und zweites seitliches Karosserieteil so verbunden sind, dass sie gegenüber dem zentralen Karosserieteil in einer gemeinsamen Ebene schwenkbar sind; mehreren Strassenrädern (42a ,44a ), die rotierbar vom ersten Karosserieteil getragen sind, und mehreren anderen Strassenrädern (42b ,44b ), die rotierbar vom zweiten Karosserieteil getragen sind. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, bei welchem erster und zweiter seitlicher Karosserieteil jeweils schwenkbar direkt mit dem zentralen Karosserieteil am zweiten Längsende des Fahrzeuges verbunden sind.
- Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 2, welches weiterhin umfasst ein Paar Verbindungselemente (
54a ,54b ), von denen jedes Verbindungselement schwenkbar mit dem zentralen Karosserieteil und jeweils mit einem der beiden seitlichen Karosserieteil am ersten Längsende des Fahrzeuges verbunden ist derart, dass das erste Längsende jedes seitlichen Karosserieteils vom zentralen Karosserieteil weg und zu diesem hin schwenkbar ist. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 3, welches weiterhin eine besondere Lichtquelle (
36 ) an jedem Verbindungselement umfasst. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 3, welches weiterhin wenigstens ein Federelement (
34 ) aufweist, welches so angeordnet ist, dass wenigstens eines der seitlichen Karosserieteile aus der ersten und zweiten seitlichen Karosserieteil umfassenden Gruppe gegen den zweiten Karosserieteil beaufschlagt ist. - Spielzeugfahrzeug nach Anspr4uch
5 , welches weiterhin eine elektrische Energiequelle (38 ) aufweist, welche am zweiten Längsende des Fahrzeuges angeordnet ist. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, welches weiterhin eine elektrische Energiequelle (
38 ) aufweist, welche am zentralen Karosserieteil am zweiten Längsende des Fahrzeuges angebracht ist. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, welches weiterhin mehrere Streifen (
422 ) umfasst, die entfernbar an einer äusseren Umfangs-Lauffläche wenigstens eines Strassenrades (42a ,42b ) an jedem der beiden seitlichen Karosserieteile umfasst. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 8, bei welchem jedes Stras senrad (
42 ,44 ) einen elastisch flexiblen Reifen aufweist und jeder Reifen aus einem Material hergestellt ist, welches einen niedrigeren Reibungskoeffizienten aufweist als das Material, welches den den Streifen aufnehmenden Reifen bildet. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 9, bei welchem die Streifen einen von Null abweichenden Winkel (
410 ) mit einer Rotationsachse (42c ) des wenigstens einen Strassenrades einschliessen. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, bei welchem von erstem und zweitem seitlichen Karosserieteil jedes einen elektrischen Motor (
46 ) aufweist, welcher antriebsmässig mit wenigstens einem der mehreren Strassenräder (42 ,44 ) verbunden ist, welche rotierbar vom seitlichen Karosserieteil getragen sind. - Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 11, bei dem jeder Elektromotor umkehrbar und mit wenigstens einem Paar der Strassenräder, welche rotierbar an dem den Motor aufweisenden seitlichen Karosserieteil sind, verbunden ist.
- Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, welches weiterhin eine erste und eine zweite äussere Hauptseite (
20 ,22 ) umfasst, wobei diese beiden Seiten einander gegenüberliegen und die mehreren Strassenräder (42 ,44 ) eine Grösse in Bezug auf einen übrigen Teil des Fahrzeuges aufweisen derart, dass wenigstens vier der mehreren Räder mit einer ebenen Stützfläche in Berührung kommen und die erste Haupt-Aussenseite oder die zweite Haupt-Aussenseite auf der ebenen Stützfläche stützen können, die jeweils der ersten oder zweiten äusseren Hauptseite gegenüberliegt.
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