DE29814627U1 - Ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug mit Hinterrädern mit Kreiselwirkung - Google Patents
Ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug mit Hinterrädern mit KreiselwirkungInfo
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Description
mit Kreiselwirkung
Die vorliegende Erfindung betrifft Spielzeugfahrzeuge und im besonderen ferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge mit unüblichen
Handlungsmöglichkeiten.
Ferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge, im besonderen drahtlose,
funkferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge, stellen einen beachtlichen Sonderspielzeugmarkt dar. Hersteller in diesem Markt versuchen,
gut bekannte Fahrzeuge als auch die neuesten automobilen Entwicklungen nachzubauen, was auch Sonderspielfahrzeuge umfaßt. Zusätzlich
suchen Hersteller ständig nach neuen Wegen und Eigenschaften, um solchen Spielzeugfahrzeugen neuartige Handlungsweisen hinzuzufügen,
um solche Spielzeugfahrzeuge vielseitiger und/oder unterhaltsamer zu machen.
Ein solch gut bekanntes Fahrzeugkunststück ist das Anheben des Vorderrads, auch "Wheelie" genannt, bei dem sich das Vorderende
des Fahrzeuges vom Boden abhebt und das Fahrzeug nur auf seinem(n)
Hinterrad(rädern) fährt. Ein anderes Fahrzeugkunststück ist eine
schnelle Drehung am Stand, wobei sich das Fahrzeug am Platz (oder
im wesentlichen am Platz) mit hoher Geschwindigkeit auf zwei Rädern
im allgemeinen um eine vertikale Achse, welche sich durch das Fahrzeug erstreckt, dreht.
Ein weiteres Kunststückmanöver erfordert, daß ein ferngesteuertes
Spielzeugfahrzeug mit einem Aufbau und einem Fahrgestell ausgestattet ist, welche schmal genug sind, um zwischen Berührungsebenen, die
die Vorder- und Hinterräder oben und unten gegenüberliegend berühren, hineinzupassen, wodurch ermöglicht wird, daß das Fahrzeug mit jeder
seiner zwei Hauptseiten zwischen den Rädern oben oder unten betrieben werden kann. Zusätzlich kann das Hinterende von solchen Fahrzeugen
) innerhalb der Umrisse der zwei Hinterräder des Fahrzeuges angeordnet
sein, so daß das Fahrzeug veranlaßt werden kann, sich um die Hinterräder zu drehen, so daß die Hauptseite des Fahrzeuges, welche
in Betrieb oben angeordnet ist, umgekehrt wird.
Ebenfalls bekannt ist die Verwendung von Rädern in funkferngesteuerten
Motorrädern, die derart mit Gewicht versehen sind, um eine gyroskopische Wirkung zu verstärken, die geschaffen wird, wenn
0 die Räder schnell gedreht werden, um solchen zweirädrigen Fahrzeugen während ihres Betriebes zu helfen, sich aufrecht zu halten. Die
Wirkung des Einsatzes solcher Räder nebeneinander in drei oder mehrrädrigen Spielzeugfahrzeugen ist unbekannt.
In einem Aspekt ist die Erfindung ein ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug,
welches ein Paar von parallelen Vorderrädern, ein Paar von Hinterrädern, welche zumindest im wesentlichen während des Betriebes
unveränderbar in Anordnung und äußerem Durchmesser sind, ein Paar von umkehrbaren Motoren, welche ferngesteuert sind, umfaßt, wobei
0 jeder Motor unabhängig vom anderen Motor ein einzelnes Rad des Hinterradpaares antreibt, um das Fahrzeug während des Betriebes
des Fahrzeuges ausgewählt anzutreiben und zu steuern, wobei die Mittelpunkte der Vorderräder auf einer gemeinsamen Vorderachse liegen
und die Mittelpunkte der Hinterräder auf einer gemeinsamen Hinterachse, welche parallel zur Vorderachse ist, liegen, wobei
das Fahrzeug dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes Hinterrad einen
unveränder-lichen größten äußeren Durchmesser aufweist, der größer ist als ein kleinster Abstand zwischen einander zugewandten Seiten
des Hinterradpaares .
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In einem anderen Aspekt ist die Erfindung ein ferngesteuertes
Spielzeugfahrzeug, welches ein Paar von parallelen Vorderrädern und ein Paar von Hinterrädern, ein Paar von umkehrbaren Motoren,
die ferngesteuert sind, wobei jeder Motor unabhängig vom anderen Motor ein einzelnes Rad des Hinterradpaares antreibt, um das Fahrzeug
während des Betriebes des Fahrzeuges ausgewählt anzutreiben und zu steuern, Mittelpunkte der Vorderräder, die auf einer gemeinsamen
Vorderachse liegen, und Mittelpunkte der Hinterräder, die auf einer gemeinsamen Hinterachse, parallel zur Vorderachse, liegen, umfaßt,
wobei jedes Hinterrad zumindest im wesentlichen unveränderlich in Anordnung während des Betriebes des Spielzeugfahrzeuges ist, jedes
Hinterrad ein Gewicht, einen Außenumfang und einen Radius von der Hinterachse zum Außenumfang aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest zwei Drittel des Gewichts jedes Hinterrads innerhalb 0 fünfzehn Prozent eines äußeren Endes des Hinterradradius, benachbart
dem Außenumfang des Hinterrads, angeordnet sind.
In noch einem weiteren Aspekt ist die Erfindung ein ferngesteuertes
Spielzeugfahrzeug, welches ein Paar von parallelen Vorderrädern und ein Paar von parallelen Hinterrädern, Mittelpunkte der
Vorderräder, die auf einer gemeinsamen Vorderachse liegen, und Mittelpunkte der Hinterräder, die auf einer gemeinsamen Hinterachse,
parallel zur Vorderachse, liegen, ein Paar von umkehrbaren Motoren, die ferngesteuert sind, wobei jeder Motor unabhängig vom anderen
0 Motor ein einzelnes Rad des Hinterradpaares antreibt, um das Fahrzeug
während des Betriebes des Fahrzeuges ausgewählt anzutreiben und zu steuern, eine elektrische Stromversorgung auf dem Fahrzeug, welche
mit dem Paar umkehrbarer elektrischer Motoren verbunden ist, umfaßt, wobei das Fahrzeug ein Gesamtgewicht aufweist, welches die
5 zusammengefaßten Gewichte der zwei Hinterräder und der Strom-
Versorgung miteinschließt, gekennzeichnet dadurch, daß die zusammengezählten
Gewichte der zwei Hinterräder mehr als dreißig Prozent des Gesamtgewichts des Fahrzeuges, welches die zusammengefaßten
Gewichte der zwei Hinterräder und der elektrischen Stromversorgung umfaßt, ausmachen.
Die vorhergehende Zusammenfassung als auch die folgende genaue
Beschreibung der bevorzugten Ausführungen der Erfindung werden besser verstanden werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen gelesen werden. Zum Zwecke der Veranschaulichung der
Erfindung werden in den Zeichnungen die derzeit bevorzugten Aus- \ führungen gezeigt. Es versteht sich jedoch von selbst, daß die
Erfindung nicht auf die gezeigten genauen Anordnungen und Mittel
beschränkt ist. Die Zeichnungen:
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Fig. 1 ist ein teilweise weggebrochener Seitenaufriß eines Spielzeugfahrzeuges nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine teilweise weggebrochene Draufsicht der Oberseite
0 des Fahrzeuges aus Fig. 1;
Fig. 3 ist eine teilweise weggebrochene Draufsicht der Unterseite des Fahrzeuges aus Fig. 1;
Fig. 4 ist ein Seitenaufriß einer Hinterradfelge; und
Fig. 5 ist eine teilweise weggebrochene, auseinandergezogene Draufsicht der Felge aus Fig. 4.
0 In den Zeichnungen werden dieselben Ziffern durchgehend zur Bezeichnung derselben Elemente verwendet. Gewisse Begriffe werden
in der folgenden Beschreibung der Einfachheit halber verwendet und sind nicht beschränkend. Die Begriffe "rechts", "links", "untere",
"obere", "oben", "unten", "waagrecht" und "lotrecht" bezeichnen 5 Richtungen jeweils hin zu oder weg von dem geometrischen Zentrum
des Spielzeugfahrzeuges oder bezeichneter Teile davon. Dieser Hinweis
betrifft die oben besonders erwähnten Wörter und Wörter ähnlichen Inhalts.
Fig. 1-3 zeigen in unterschiedlichen Ansichten ein ferngesteuertes
Spielzeugfahrzeug der vorliegenden Erfindung, allgemein mit 10 bezeichnet. Genauer gesagt ist Fahrzeug 10 ein drahtlos funkferngesteuertes
Spielzeugfahrzeug. Fahrzeug 10 besitzt einen Vorderteil 12, einen Hinterteil 14, eine erste Hauptseite 16, welche in
Drauf sieht in Fig. 2 gezeigt wird, und eine zweite, gegenüberliegende
Hauptseite 18, welche in Draufsicht in Fig. 3 gezeigt wird. Fahrzeug
) 10 weist gegenüberliegende seitliche Seiten 20, 22 auf. Seitliche
Seite 20 wird in Fig. 1 dargestellt. Seitliche Seite 22 ist mit sehr geringen Ausnahmen ein Spiegelbild. Ein Paar von gleichartigen
Vorderrädern 24 befinden sich auf jeder seitlichen Seite 20, 22 des Fahrzeuges, wobei sie zur freien Drehung am äußeren Ende eines
Paars von gerippten, verstärkten Fortsätzen 26a, 26b durch eine Achse 27 (siehe Fig. 1), welche durch die Mitte jedes Rades 20 und
in einen der Fortsätze hindurchgeht, gehalten werden. Fortsätze 26a, 26b halten das Paar Vorderräder 24 an ihren Mitten, parallel
zueinander, zur Drehung um eine gemeinsame Vorderachse 28, welche sich lotrecht zwischen den Rädern 24 erstreckt.
" Fahrzeug 10 ist mit einem Paar von gleichen Hinterrädern 3 0
ausgestattet. Hinterräder 30 werden durch ein geeignetes noch zu beschreibendes Mittel angetrieben. Die Mitten der Hinterräder 3 0
liegen auf einer gemeinsamen Hinterachse 32, welche parallel zu Vorderachse 28 ist. Die Räder 24, 30 sind zueinander parallel und
lotrecht zu der Vorder- und Hinterachse 28, beziehungsweise 30. Fahrzeug 10 weist eine gedachte Längsmittellinie 34 auf, welche
sich durch die Mitten sowohl der gemeinsamen Vorderachse 2 8 als auch der Hinterachse 32, parallel zu den Rädern 24, 30 erstreckt.
Eine vertikale Ebene durch die Mittellinie, parallel zur Ebene aus Fig. 1, teilt das Fahrzeug 10 in zwei im wesentlichen spiegelbildliche
Hälften. Noch mit Bezug auf Fig. 1 sind die Achsen 36,
38 die Vorder- und Hinterräder 24, 30 berührend. Achse 36 stellt des weiteren eine Hinteransicht einer Ebene dar, welche lotrecht
zur Ebene aus Fig. 1 steht und welche alle vier Räder 24, 3 0 berührt und am nächsten zur ersten Hauptseite 16 des Fahrzeuges liegt. In
gleicher Weise stellt Achse 38 des weiteren eine Hinteransicht einer Ebene dar, welche lotrecht zur Ebene aus Fig. 1 steht und welche
alle vier Räder 24, 30 berührt und am nächsten zur zweiten Hauptseite 18 des Fahrzeuges liegt.
Ein stilisierter Flügel 40 ist am Hinterende 14 des Fahrzeuges 10 angeordnet, welcher sich "nach oben" und "nach hinten" weg vom
) verbleibenden Rest des Fahrzeuges 10 erstreckt und über den ebenen
Umriß oder Außenumfang der Hinterräder 30 hinausragt. Das Hinterende der zweiten Hauptseite 18 des Fahrzeuges 10 (untere Seite in Fig.
1) erstreckt sich ebenfalls zwischen den Hinterrädern 3 0 an jeder
der beiden seitlichen Seiten 20, 22 des Fahrzeuges, um ein Paar von spiegelbildlichen hinteren Ständern 48a, 48b zu bilden. Diese
ragen ebenfalls über den Umriß oder Außenumfang der Hinterräder 30 hinaus. Der Flügel 40 und die Ständer 48a, 48b werden in der
0 Durchführung von verschiedenen Kunststücken des Spielzeugfahrzeuges 10 verwendet.
Abgesehen von den Vorder- und Hinterrädern 24, 3 0 und anderen
r Bestandteilen des noch zu beschreibenden Laufgetriebes wird das Fahrzeug 10 vorzugsweise aus einem Hauptfahrgestell 50 gebildet,
welches die Vorder- und Hinterräder 24, 3 0 als auch eine "obere" Fahrzeugaufbauschale 52, welche den stilisierten Flügel 40 und einen
stilisierten Fahrerplatz 53 umfaßt, abstützt. Eine "untere" Teilaufbauschale 54 ist an einer gegenüberliegenden Seite des
Hauptfahrgestells 50 befestigt, so daß sie einen Teil der gegenüberliegenden Hauptseite 18 des Fahrzeuges im Vorderbereich
des Fahrzeuges bildet. Der Hinterteil der zweiten Hauptseite 18 weist eine Ausnehmung 56 auf, welche auf der zweiten Hauptseite
18 (Fig. 3) offen und im hinteren Ende des Fahrzeuges angeordnet 5 ist, um eine entfernbare Energieversorgung 58, vorzugsweise in Form
eines einstückigen, wiederaufladbaren Batteriepakets, aufzunehmen.
Ein geeignet angeordnetes Gehäuse mit ersetzbaren Batterien kann alternativ verwendet werden. Die untere Aufbauschale 54 umfaßt auch
einen stilisierten Fahrerplatz 55. Eine Leiterplatte 42 befindet sich geschützt zwischen den Aufbauschalen 52, 54 im Vorderende des
Fahrgestells 50. Ein EIN/AUS-Energieschalter 44 ist körperlich und
in Funktion mit der Platte 42 verbunden und so angeordnet, daß er durch die untere Aufbauschale 54 oder Fahrgestell 50 auf der zweiten
Seite 18 des Fahrzeuges 10 hindurchragt. Die Leiterplatte 42 ist herkömmlich und umfaßt einen Funkempfänger, Logikschaltkreis und
Leistungstransistoren zur Energieversorgung für jeden Motor eines
\ Paares von gleichen Motoren 60, welche im Hinterbereich des
Fahrgestells 50 befestigt sind. Jeder Motor 60 treibt ein einzelnes der Hinterräder 3 0 unabhängig vom anderen Motor und Hinterrad an,
um ausgewählt das Spielzeugfahrzeug 10 anzutreiben und zu lenken.
U.S. Patent 5.135.247 wird hiermit zum Zwecke der Bezugnahme zitiert und offenbart Schalttechnik für unabhängige (Funk-)Fernsteuerung
für paarmotorisierte Spielzeugfahrzeuge zur Steuerung und zum Antrieb derselben. Die Motoren 60 werden im Fahrgestell 50 zwischen der
0 Ausnehmung 56, welche die Energieversorgung 5 8 aufnimmt, und der
"oberen" Aufbauschale 52 befestigt. Ein Paar von spiegelbildlichen
Getriebegehäusen 62a, 62b sind zwischen einem mittigen Bereich des Fahrgestells und jedem der Hinterräder 30 angeordnet. Mit neuerlichem
&psgr; Bezug auf Fig. 1 werden die bevorzugten Bestandteile des Getriebes
gezeigt. Der Motor 60 besitzt ein Ritzel 61, welches ein einstückiges, mehrfaches Untersetzungsgetriebe 64 antreibt, welches ein
größeres Zahnrad 64a, das in Eingriff mit dem Ritzel 61 steht, und ein paralleles kleineres Zahnrad 64b, das ein viel größeres
Radgetriebe 66a antreibt, umfaßt. Radgetriebe 66a ist Teil eines 0 Antriebselementes 66 , welches des weiteren eine nach außen vorragende
Antriebszahnwalze 66b umfaßt. Mehrfachuntersetzungsgetriebe 64 und
Antriebselement 66 sind im Fahrgestell 50 und in den entsprechenden Getriebegehäusen 62a und 62b mit Lagerzapfen drehbar gelagert. Die
"untere" hintere Ecke des Fahrzeuges 10 in Fig. 2 ist teilweise weggebrochen, um die Verbindung zwischen dem Motor 60 und
Antriebszahnwalze 66b und zwischen jenem Hinterrad 3 0 und der
Antriebszahnwalze 66b darzustellen.
Jedes Hinterrad 3 0 ist zumindest im wesentlichen in Größe und Anordnung (Form) während Bewegung und allen anderen möglichen
Betätigungen des Spielzeugfahrzeuges 10 unveränderlich. Dies soll Spielzeugfahrzeuge wie Fahrzeug 10 bewußt von Spielzeugfahrzeugen
unterscheiden, die die Größe und/oder Anordnung ihrer Räder verändern können oder die sich selbst als ein Ergebnis ihrer eigenen
Betätigung, wie die Hinterräder des Fahrzeuges aus U.S. Patent 5.487.692, verändern. Räder, welche zumindest im wesentlichen
unveränderbar sind, umfassen jene, welche normale Einbuchtungen, welchen "starre" Gebilde bei Betrieb ausgesetzt sind, und das
gewöhnliche Biegen von aufgepumpten oder nur hohlen Reifen oder Rädern während des Gebrauchs erleiden.
Jedes Rad 3 0 umfaßt einen gleichen FeIgenzusammenbau 7 0 und einen
Reifen 74. Mit Bezug auf Fig. 4 und 5 umfaßt der Felgenzusammenbau 70 einen Hauptkörper 71 und vorzugsweise eine Stützplatte 72, welche
am Hauptkörper mit geeigneten Mitteln wie Schrauben 73 befestigt ist. Der Hauptkörper 71 umfaßt einen umlaufenden äußeren Felgenkranz
170, eine mittige Nabe 171 und drei Speichen 172, welche gleichwinkelig und mit gleichem Abstand um die Nabe 171 angeordnet sind und
W die Nabe mit dem Felgenkranz 170 verbinden. Wie aus den Darstellungen ersehen werden kann, besteht der Hauptkörper aus einem hohlen
Leichtgewichtaufbau. Die Nabe 171 und die Speichen 172 sind hohl und mit Verstärkungsrippen 173 ausgestattet. Die Stützplatte hat
die Aufgabe, zu verhindern, daß sich die hohlen Bereiche mit Schmutz füllen und daß die Finger des Benutzers gefangen und gequetscht
werden, wenn die Räder während des Betriebes angegriffen werden. Die mittige Nabe ist genauer bestimmt durch Nutkragen 174, welcher
nach außen von einer "hinteren" oder "inneren" Seite des Felgenkranzes vorsteht und die Antriebszahnwalze 66b, welche von der
hinteren seitlichen Seite des Fahrgestells nach außen vorragt, aufnimmt. Die Nuten des Kragens 174 greifen schlüssig in die radialen
Vorsprünge der Zahnwalze 66b ein. Der Felgenzusammenbau 71 ist an der Zahnwalze 66b durch geeignete Mittel, wie zum Beispiel eine
Schraube 68, befestigt.
Die geringe Masse des Felgenzusammenbaus 71 in Verbindung mit dem niedrigen, breiten Profil des Reifens 74 und dem ungewöhnlich großen
Durchmesser des(der) Hinterrads(räder) 30 tragen zur Erzeugung eines
gyroskopischen Moments bei, wenn das(die) Hinterrad(räder) 30 gedreht
werden. Mit Bezug auf Fig. 5 weist der Reifen 74 ein asymmetrisches Profil auf. Ein erhabener Bereich oder Ring 176 erstreckt sich
entlang des innersten Umfangs des Rades 30, am nächsten zum
) Fahrgestell 50 und dem verbleibenden Teil des Fahrzeuges 10. Der
erhabene Bereich 176 stellt nur einen Bruchteil der Gesamtbreite W des Reifens dar und umfaßt zumindest weniger als die Hälfte der
Breite, wünschenswert nicht mehr als ein Drittel der Breite und vorzugsweise nur ein Viertel oder weniger der Breite W des Reifens
74. Der verbleibende Rest des Reifens 74 ist im wesentlichen flach und erstreckt sich um den Umfang des Felgenkranzes 170. Reifen 74
überlappt des weiteren eine äußere seitliche Seite ("Vorderseite") des Felgenkranzes und überlappt die gegenüberliegende seitliche
Seite ("Hinterseite") des Felgenkranzes, wodurch die Stützplatte 72 überlappt wird. Der Hauptkörper 71 des Felgenzusammenbaus 7 0
um-faßt einen Kreisflansch 175 auf dem kreisrunden Felgenkranz 17 0,
" der achsial nach außen vom Hauptkörper 71 über die Kante des Reifens
5 74 hinausragt und für Kunststückzwecke, wie im weiteren beschrieben, angeordnet ist. Die Räder 30 sind relativ breit und flach, um den
Prozentsatz der Masse der Räder an ihrem äußeren Umfang zu erhöhen. Des weiteren sind die hinteren Radreifen 74 aus einem Material,
wie Vinyl oder hartem Gummi, welcher den Reifen ermöglicht, in einem 0 gewissen Ausmaß Schlupf auch bei festem Kontakt mit der Fahroberfläche
zu haben, um das Rad schnell und noch vor Erreichen der HöchstBetriebsgeschwindigkeit eine hohe Umdrehungszahl (RPM) erzielen
zu lassen, wenn die Hinterräder 30 stark beschleunigt werden.
&iacgr;&ogr;
Während der Reifen 74 einen einstückigen, aus einem Material bestehenden Aufbau haben kann, kann der erhabene Bereich 17 6 durch
ein eigenes Materialband, welches gestrichelt auf 177 eingezeichnet ist, geschaffen werden, das den verbleibenden Rest des Reifens,
gestrichelt als 178 eingezeichnet, überlagert. In dieser Anordnung besteht das eigene Materialband 177 aus einem griffigeren Material,
welches einen höheren Reibungskoeffizienten als das Vinylmaterial des restlichen Reifens 74 aufweist. Dieses schafft eine bessere
Haftung durch den Reifen 74, wenn das Fahrzeug geradeaus und aufrecht fährt. Es ermöglicht dem Fahrzeug auch, die geringere Drehkraft
beim Kurvenfahren einzusetzen und sich schneller zu drehen oder
) herumzuwirbeln, als es das anderenfalls in einer herkömmlichen
aufrechten Lage mit einem Vollvinylreifen tun würde. Das Vinyl oder
andere Material des Reifens 74 hätte einen niedrigeren Reibungskoeffizienten,
um es jenem Bereich des Reifens 74 zu erlauben, auf Teppichen zu rutschen, und es dem Rad 30 zu erlauben, mit nahezu
lastlosen Geschwindigkeiten herumzuwirbeln, auch wenn das Fahrzeug 10 von dem Bereich des Reifens getragen wird, welcher selbst in
Kontakt mit der das Fahrzeug unterstützenden Oberfläche ist. Der Kreisflansch 175, welcher achsial von der Außenseite des Rades 30
hervorragt, weist den niedrigsten Reibungskoeffizienten auf und bildet einen "Reibring", welcher äußerstes Rutschen erlaubt, wenn
sich das Fahrzeug 10 in von Rad 30 unterstützter Seitenlage befindet.
P Dies erlaubt äußersten Schlupf für Kunststücke auf der Außenseite
von jedem Hinterrad 30. Die Hinterräder 30 weisen wenig bis geringe Haftung (Reibungskoeffizienten) im Bereich des Rades, wo sie sowohl
vom verbleibenden Rest 178 des Reifens und des Kreisflansches oder
Reibrings 175 gehalten werden, auf.
0 Die Ausführung der Hinterräder 3 0 macht sie zu wirksamen Schwungrädern,
welche relativ größere gyroskopische Kräfte erzeugen, als auf andere Weise vorher in motorisierten Fahrzeugen für neue und
einzigartige Kunststücke und Handlungen erreicht wurden. Diese Kreiselwirkung ist in großem Umfang ein Ergebnis der Geometrie der
5 physikalischen Kennzeichen der Hinterräder 3 0 selbst als auch ein
Ergebnis ihres Verhältnisses zueinander und zum Gesamtfahrzeug 10.
Die Hinterräder 3 0 sind relativ groß und weisen einen maximalen Außendurchmesser "D", welcher der Durchmesser über den erhabenen
Bereich 176 des Reifens 74 ist, von ungefähr 15 cm (5,875 Inch) und einen Durchmesser um den verbleibenden Rest des Reifens 178
von ungefähr 14,6 cm (5,75 Inch) auf. Die Hinterräder sind relativ
eng zueinander beabstandet, wobei der äußere Durchmesser der Hinterräder größer ist als ein geringster (d.i. lotrechter) Abstand
"T" zwischen einander zugewandten (inneren) Seiten des Hinterradpaares 30. Die Hinterräder 30 befinden sich zueinander im Abstand von
ungefähr 10 cm (weniger als 4,0 Inch) Nabe-zu-Nabe und ungefähr ) 10,7 cm (weniger als 4,2 Inch) Felge-zu-Felge in Fahrzeug 10.
Die Hinterräder 3 0 stellen einen bedeutenden Teil des Gewichts des
Fahrzeuges 10 dar. Zum Beispiel wiegt das Fahrzeug 10, ausgerüstet für den Betrieb mit einem entfernbaren Batteriepaket 58, ungefähr
660 Gramm ohne das Paket und ungefähr 810 Gramm mit das Paket. Die Hinterräder 30 wiegen jedes 126 Gramm. Daher stellt das gemeinsame
Gewicht (252 Gramm) der motorisierten Hinterräder 30 ungefähr 38 0 Prozent oder mehr des Betriebsgewichts des Fahrzeuges 10 ohne dem
Paket und noch immer zumindest dreißig Prozent oder mehr des Gesamtgewichts des Fahrzeuges (unter Einschluß des Gewichts der
Hinterräder und des Batteriepakets) dar. Dies vergleicht sich mit
" weniger als dreißig Prozent mit und weniger als fünfundzwanzig
Prozent ohne das Batteriepaket in anderen funkferngesteuerten Kunststückfahrzeugen alter Technik. Des weiteren sind mehr als 100
der 12 6 Gramm des Gesamtgewichts jedes Hinterrads 3 0 innerhalb von fünfzehn Prozent eines äußeren Endes eines Hinterradradius "R",
welcher sich von der Mitte des Rades zur äußersten Umfangslinie 0 "C" des Hinterrads 3 0 erstreckt, angeordnet.
Das Trägheitsmoment der Räder 3 0 um ihre Mitten beträgt ungefähr 0,780 Gramm/m2. Dies vergleicht sich mit weniger als 0,25 Gramm/m2
für andere funkferngesteuerte Spielzeugfahrzeuge alter Technik mit Antriebsrädern mit vier Inch Durchmesser. Aufgrund der begrenzten
Haftung, die durch den Aufbau des Hinterrads 74 geschaffen wird, sind die Drehkrafterfordernisse des Fahrzeuges 10 nicht so groß
wie bei anderen Kunststückfahrzeugen alter Technik. Dementsprechend braucht die Leistung der Motoren 60 nicht so stark verringert werden
wie in anderen Fahrzeugen. Die Getriebeuntersetzung, welche durch das Getriebe geschaffen wird, beträgt nur ungefähr 25 zu 1 (25,89
: 1). Als ein Ergebnis beträgt die größte, lastfreie Radgeschwindigkeit der Hinterräder 30 ungefähr 1.400 UPM (RPM). Dies steht im
Vergleich zu nur ungefähr 1.200 UPM oder weniger größter DrehgeschwindigkeitfürdieanderenfunkferngesteuertenKunststückfahrzeuge
alter Technik. Die relativ hohe Drehgeschwindigkeit, mit der sich die angetriebenen Räder drehen können, als auch ihr relativ hohes
Trägheitsmoment verbinden sich, um Kreiselkräfte zu erzeugen, die das Fahrzeug 10 beeinflussen und die Arten der Kunststücke
beeinflussen, welche mit dem Fahrzeug 10 durchgeführt werden können.
Das Verhältnis der Hinterräder 3 0 zum Gesamtfahrzeug 10 ist auch von Bedeutung. Fahrzeug 10 kann eine Gesamtlänge "L" von ungefähr
28 cm (11 Inch) entlang der Längsmittellinie 34 zwischen Ebenen, welche zur Mittellinie 34 lotrecht stehen und die Stoßstange 29
am äußersten Vorderende 12 des Fahrzeuges und die Ständer 48a, 48b am äußersten Hinterende des Fahrzeuges berühren, aufweisen. Der
Radabstand "WB" (lotrechter Abstand) zwischen der Vorderachse und
W der Hinterachse 28, 32 beträgt ungefähr 14 cm (5,5 Inch), gemessen
entlang der Mittellinie 34 . Im Gegensatz dazu weisen die Vorderräder 24 einen Durchmesser "d" von nur ungefähr 5,8 cm (2,3 Inch) auf.
Um den gewünschten Kreiseleffekt zu schaffen, wird empfohlen, daß
die Hinterräder einen Durchmesser von zumindest gleich dem und 0 vorzugsweise größer als der Radabstand zwischen der Vorder- und
Hinterachse aufweisen. Es wird des weiteren vorgeschlagen, daß der äußere Durchmesser "D" der hinteren, angetriebenen Räder des weiteren
zumindest gleich dem und vorzugsweise größer als die halbe Fahrzeuglänge "L" zwischen dem Vorderende und dem Hinterende des
Fahrzeuges entlang der Längsmittellinie ist.
Des weiteren liefert die Anordnung des nächst größeren Gewichtselementes,
des entfernbaren Batteriepakets, einen Beitrag zu den einzigartigen Kunststückfähigkeiten, welches im Fahrzeug 10 die
Hinterradachse 32, längsüberlappend und sich davon nach hinten erstreckendangeordnet, ist. InderBetriebsanordnungmiteingebautem
entfernbarem Batteriepaket befindet sich der Schwerpunkt des Fahrzeuges 10 ungefähr 1,2 cm (0,5 Inch) vor der Hinterradachse
32.
Als ein Beispiel für seine einzigartige Fähigkeit kann das Fahrzeug
10 nach links oder rechts gedreht werden, wobei es nur auf den zwei k Rädern entlang einer seitlichen Seite 20, 22 fährt, welche dann
in Kontakt mit der Fahroberfläche sind.
Bei Beschleunigung nach vorne berühren die hinteren Fahrgestellfortsätze
oder Ständer 48a, 48b die Oberfläche, auf der das Fahrzeug 10 fährt, und begrenzen die Höhe, auf die das Vorderende 12 des
Fahrzeuges 10 aufsteigt. Wenn das Fahrzeug 10 mit seiner ersten Hauptseite 16 nach unten, der Fahroberfläche zugewandt, betrieben
wird, erfüllen die Spitzen des Flügels 40 dieselbe Aufgabe.
Sowohl die Fahrgestellfortsätze 48a, 48b und die äußersten hinteren
Spitzen des Flügels 40 erstrecken sich über die Umhüllende hinaus, welche um den verbleibenden Rest des Fahrzeuges durch die Vorder-
und Hinterräder 24, 30 festgelegt wird. Normalerweise könnte dies das Fahrzeug 10 davor bewahren, sich selbst so zu überschlagen,
daß jede der Hauptseiten 16, 18 nach oben weg von der Fahroberfläche
des Fahrzeuges 10 schauen kann. Jedoch ist es möglich, das Fahrzeug 10 zu überschlagen, indem zuerst das Fahrzeug mit Höchstgeschwindig-0
keit in eine rückwärtige Richtung gefahren wird und dann plötzlich die Richtung beider Motoren in die Vorwärtsrichtung umgedreht wird.
Das Rückwärtsmoment verursacht den verbleibenden Rest des Fahrzeuges 10, sich über die gemeinsame Hinterachse 32 um die Hinterräder mit
genug Moment zu drehen, um das Fahrzeug 10 über die äußersten Enden der Ständer 48a, 48b oder Spitzen des Flügels 40 hinwegzutragen.
Wenn dies mit einer genügend hohen Rückwärtsgeschwindigkeit durchgeführt wird, hebt das Fahrzeug 10 in die Luft ab, um zumindest
einen 180° Überschlag durchzuführen und kann tatsächlich mehr als 180° auf seine Vorderstoßstangen 29 oder vollständig überschlagend
auf seine ursprüngliche Ausgangsseite drehen. Vielfache, aufeinanderfolgende Überschläge sind möglich. Wenn beide der angetriebenen
Hinterräder in derselben Richtung mit ungefähr der gleichen Geschwindigkeit angetrieben werden, wird das Fahrzeug fortgesetzt Überschläge
in einer geraden Linie mit seinen Radachsen 28, 32 allgemein parallel zueinander und der Fahroberfläche durchführen. Wenn jedoch ein Rad
3 0 angetrieben wird oder wenn die Räder mit genügend unter-
t schiedlicher Geschwindigkeit angetrieben werden oder wenn sie in
entgegengesetzter Richtung angetrieben werden, wird die sich ergebende Kreiselunwucht das Fahrzeug 10 veranlassen, sich auch
seitwärts zu drehen, während es sich überschlägt.
Ein weiteres Kunststück, welches vom Fahrzeug 10 ausgeführt werden
kann, besteht darin, das Fahrzeug auf ein Ende zu stellen, wobei es durch die Fahrgestellfortsätze 48a, 48b und die Spitzen des
Flügels 40 gehalten wird, während alle vier Räder 24, 30 vom Boden abgehoben sind. Dies kann durch Übung erreicht werden, indem die
Geschwindigkeit des Fahrzeuges 10, welches in eine entgegengesetzte Richtung fährt, geschickt gewählt wird, wenn die Motorendrehrichtung
™ umgekehrt wird. Das Fahrzeug 10 kann auch aus seiner aufrechten
Lage zurück auf alle vier seiner Räder geschüttelt werden, indem die abgehobenen, angetriebenen Hinterräder 30 in eine erste Richtung
zum Laufen gebracht werden und dann plötzlich die Laufrichtung der Räder umgedreht wird.
0 Ein weiteres Kunststück, welches ausgeführt werden kann, besteht
darin, daß die Motoren gleichzeitig in gegenläufige Richtungen mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden. Dies veranlaßt das
Fahrzeug am Ort herumzuwirbeln. In dem Maße, in dem sich die Wirbelgeschwindigkeit erhöht, heben die Vorderräder von der
Fahroberfläche ab, so daß das Fahrzeug sich nur mehr auf den hinteren
zwei Rädern abstützt und um eine Achse herumwirbelt, welche sich
lotrecht von der Ebene der Fahroberfläche, auf welcher das Fahrzeug
wirbelt, durch die Längsmittellinie 34 und die gewöhnliche Hinterachse 32 erstreckt. Wenn die Drehrichtung eines der Motoren
umgedreht wird, wird das Fahrzeug dazu neigen, auf das Rad 3 0 hinüberzukippen, welches verbunden mit dem Motor 60 ist, der in
der ursprünglichen Richtung weiterläuft, so daß das Fahrzeug fortfährt, sich auf nur einem der vier Räder um die eigene Achse
zu drehen. Auch wenn das Fahrzeug 10 auf einer seiner seitlichen Seiten landet, kann es dazu veranlaßt werden, sich selbst auf zurichten,
indem beide Räder in gegenläufige Richtungen gedreht werden. \ Das den Boden berührende Hinterrad, obwohl es auf dem härteren,
schlüpfrigeren, achsial vorstehenden Kreisflansch 175 ruht, wird sich nicht so schnell drehen wie das obere Hinterrad, das von der
Fahroberfläche wegschaut. Die aus dem Gleichgewicht befindliche Kreiselwirkung neigt dazu, das Fahrzeug 10 zum Schaukeln zu
veranlassen und in der weiteren Folge sich selbst zurück auf alle vier Räder zu werfen.
0 Zweirädriges Kurvenfahren wird erreicht durch Differentiallenken.
Das heißt, daß die Motoren so betrieben werden, daß sie die Räder drehen, um das Fahrzeug in dieselbe Richtung (vorwärts oder
rückwärts) anzutreiben, aber mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. P Das Fahrzeug beginnt sich zu neigen, während es seine Kurve aufgrund
der Fliehkraft einleitet, und das Hinterrad hebt von der Fahroberfläche ab und beginnt sich mit einer höheren Geschwindigkeit zu
drehen, wodurch eine gegenausgleichende Kreiselkraft erzeugt wird, welche das Fahrzeug auf den zwei seitlichen Rädern auf der Außenseite
der Kurve balancieren läßt. Differentiallenksteuerung von zwei
0 Motoren ist bekannt und zum Beispiel im U.S. Patent 5.13 5.42 7 offenbart, welches hierin zum Zwecke der Bezugnahme zitiert ist.
Es wird von jenen in der Technik Erfahrenen geschätzt werden, daß Veränderungen an den oben beschriebenen Ausführungen durchgeführt
werden könnten, ohne vom breitangelegten erfinderischen Konzept
davon abzugehen. Zum Beispiel können, während der Reibungskoeffizient
oder Griff von verschiedenen Bereichen des Reifens durch die Verwendung verschiedener Materialien verändert werden kann, sie
auch auf andere Arten, zum Beispiel durch Verändern des Aufbaus von verschiedenen Teilen der Außenoberfläche des Reifens , verändert
werden. Es versteht sich daher von selbst, daß diese Erfindung nicht auf die besonderen Ausführungen, welche offenbart sind, beschränkt,
sondern daß es beabsichtigt ist, Modifikationen innerhalb des Geistes
und Umfangs der vorliegenden Erfindung, wie durch die angeschlossenen
Ansprüche festgelegt, abzudecken.
Ein ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug 10 umfaßt ein Paar von parallelen Vorderrädern 24, ein Paar von Hinterrädern 30, welche
zumindest im wesentlichen unveränderbar in Anordnung und äußerem Durchmesser während des Betriebes sind, und ein Paar von umkehrbaren
elektrischen Motoren 60, welche vom Fahrzeug entfernt fernsteuerbar sind, wobei jeder Motor ein eigenes Rad von dem Paar von Hinterrädern
unabhängig vom anderen Motor antreibt, um ausgewählt das Fahrzeug während des Betriebes des Fahrzeug voranzutreiben und zu lenken.
Jedes Hinterrad weist einen äußeren Durchmesser D auf, welcher ist:
&psgr; größer als ein kleinster Abstand T zwischen einander zugewandten
5 Seiten des Hinterradpaares; mehr als zweimal der Durchmesser d jedes
Vorderrads; größer als der Abstand WB zwischen der Vorder- und der Hinterachse; und/oder mehr als die Hälfte der Gesamtfahrzeuglänge
L entlang seiner Mittellinie. Zumindest zwei Drittel und vorgeschlagenerweise
zumindest drei Viertel des Gewichts jedes 0 Hinterrads ist innerhalb von fünfzehn Prozent eines äußeren Endes
des Hinterradradius R benachbart einem äußeren Umfang C jedes Hinterrads 3 0 angeordnet. Die zusammengefügten Gewichte der zwei
Hinterräder stellen zumindest dreißig Prozent des Gesamtgewichts des Fahrzeuges dar, und, worin das Fahrzeug eine Batterieenergie-5
Versorgung zum Betrieb der Motoren aufweist, stellt das zusammenge-
fügte Gewicht der zwei Hinterräder vorzugsweise zumindest dreißig Prozent des Gesamtgewichts des Fahrzeuges ohne solche Batterien
dar.
- Ansprüche -
Claims (11)
1. Ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug (10), umfassend ein Paar von parallelen Vorderrädern (24), ein Paar von Hinterrädern
(30), welche zumindest im wesentlichen unveränderbar in Anordnung und äußerem Durchmesser während des Betriebs sind,
ein Paar von umkehrbaren Motoren (60), welche vom Fahrzeug entfernt fernsteuerbar sind, wobei jeder Motor ein eigenes
von dem Paar von Hinterrädern unabhängig vom anderen Motor antreibt, um ausgewählt das Fahrzeug während des Betriebs des
" Fahrzeug voranzutreiben und zu lenken, Mitten der Vorderräder,
welche auf einer gemeinsamen Vorderachse (28) liegen, und Mitten der Hinterräder, welche auf einer gemeinsamen zur
Vorderachse parallelen Hinterachse (32) liegen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hinterrad einen festen äußeren
Durchmesser (D) aufweist, der größer ist als ein kleinster Abstand (T) zwischen einander zugewandten Seiten des Paares
von Hinterrädern.
2. Spielzeugf ahr zeug nach Anspruch 1, welches des weiteren dadurch
gekennzeichnet ist, daß der Hinterraddurchmesser (D) mehr als
* zweimal so groß wie der Durchmesser (d) jedes Vorderrads ist.
3. Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, welches des weiteren ein
Vorderende (12), ein Hinterende (14), eine Längsmittellinie
(34) und eine Fahrzeuglänge (L) zwischen dem Vorderende und dem Hinterende entlang der Längsmittellinie aufweist und
dadurch des weiteren gekennzeichnet ist, daß der Hinterraddurchmesser (D) größer als die Hälfte der Fahrzeuglänge
(L) ist.
4. Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, worin jedes Hinterrad ein
Gewicht, einen äußeren Umfang (C) und einen Radius (R) von der Hinterachse zum äußeren Umfang aufweist und dadurch des
weiteren gekennzeichnet ist, daß zumindest zwei Drittel des Gewichts jedes Hinterrads innerhalb von fünfzehn Prozent eines
äußeren Endes des Hinterradradius dem äußeren Umfangs des Hinterrads benachbart angeordnet sind.
5
5. Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, worin jedes Hinterrad ein Gewicht, einen äußeren Umfang (C) und einen Radius (R) von
der Hinterachse zum äußeren Umfang aufweist und dadurch des weiteren gekennzeichnet ist, daß zumindest drei Viertel des
Gewichts jedes Hinterrads innerhalb von fünfzehn Prozent eines äußeren Endes des Hinterradradius dem äußeren Umfangs des
) Hinterrads benachbart angeordnet sind.
6. Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, worin jedes Hinterrad ein Gewicht und das Fahrzeug ein Betriebsgesamtgewicht, wobei
jedwede Energieversorgung ausgeschlossen und die gemeinsamen Gewichte der zwei Hinterräder eingeschlossen sind, aufweist
und dadurch des weiteren gekennzeichnet ist, daß die gemeinsamen Gewichte der zwei Hinterräder zumindest dreißig Prozent
0 des Betriebsgesamtgewichts des Fahrzeuges darstellen.
7. Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 1, des weiteren gekennzeichnet durch den festgelegten größten äußeren Durchmesser jedes
w Hinterrads, welcher größer ist als ein Abstand (WB) zwischen
5 der Vorder- und der Hinterachse.
8. Ferngesteuertes Spielzeugfahrzeug (10), umfassend ein Paar von parallelen Vorderrädern (24) und ein Paar von Hinterrädern
(30), ein Paar von umkehrbaren Motoren (60), welche vom 0 Fahrzeug entfernt fernsteuerbar sind, wobei jeder Motor ein
eigenes Rad von dem Paar von Hinterrädern unabhängig vom anderen Motor antreibt, um ausgewählt das Fahrzeug während
des Betriebes des Fahrzeug voranzutreiben und zu lenken, Mitten der Vorderräder, welche auf einer gemeinsamen Vorderachse (28)
liegen, und Mitten der Hinterräder, welche auf einer gemeinsa-
men zur Vorderachse parallelen Hinterachse (32) liegen, wobei jedes Hinterrad zumindest im wesentlichen unveränderbar in
der Anordnung während des Betriebes des Spielzeugfahrzeuges ist, jedes Hinterrad ein Gewicht, einen äußeren Umfang (C)
und einen Radius (R), welcher sich von der Hinterachse zum äußeren Umfang erstreckt, aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest zwei Drittel des Gewichts jedes Hinterrads innerhalb von fünfzehn Prozent eines äußeren Endes des
Hinterradradius dem äußeren Umfangs des Hinterrads benachbart angeordnet sind.
)
9. Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 8, des weiteren gekennzeichnet
dadurch, daß zumindest drei Viertel des Gewichts jedes Hinterrads innerhalb von fünfzehn Prozent eines äußeren Endes
des Hinterradradiusses dem äußeren Umfangs des Hinterrads benachbart angeordnet sind.
10. Spielzeugfahrzeug nach Anspruch 8, des weiteren gekennzeichnet
dadurch, daß jedes Hinterrad einen Durchmesser aufweist, welcher größer als ein Abstand (WB) zwischen den parallelen
Vorder- und Hinterachsen ist.
11. In einem ferngesteuerten Spielzeugfahrzeug (10), umfassend
f ein Paar von parallelen Vorderrädern (24) und ein Paar von
parallelen Hinterrädern (30), Mitten der Vorderräder, welche auf einer gemeinsamen Vorderachse (28) liegen, und Mitten der
Hinterräder, welche auf einer gemeinsamen zur Vorderachse parallelen Hinterachse (32) liegen, ein Paar von umkehrbaren
Motoren (60), welche vom Fahrzeug entfernt fernsteuerbar sind, 0 wobei jeder Motor ein eigenes Rad von dem Paar von Hinterrädern
unabhängig vom anderen Motor antreibt, um ausgewählt das Fahrzeug während des Betriebes des Fahrzeug voranzutreiben
und zu lenken, eine elektrische Energieversorgung (58) auf dem Fahrzeug, welche mit dem Paar von umkehrbaren elektrischen
5 Motoren verbunden ist, wobei das Fahrzeug ein Ge-
samtgewichtaufweist, welches die zusammengefügten Gewichte der zwei Hinterräder und der Energieversorgung umfaßt, besteht
die Verbesserung darin, daß die zusammengefügten Gewichte der zwei Hinterräder mehr als dreißig Prozent des Gesamtgewichts
des Fahrzeuges, das die zusammengefügten Gewichte der zwei Hinterräder und der elektrischen Energieversorgung einschließt,
darstellen.
Patentanwalt
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1998
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981112 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20010925 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20041014 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20061017 |
|
| R071 | Expiry of right |