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DE20320263U1 - Drahtlabyrinthspielzeug - Google Patents

Drahtlabyrinthspielzeug Download PDF

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DE20320263U1 DE20320263U DE20320263U DE20320263U1 DE 20320263 U1 DE20320263 U1 DE 20320263U1 DE 20320263 U DE20320263 U DE 20320263U DE 20320263 U DE20320263 U DE 20320263U DE 20320263 U1 DE20320263 U1 DE 20320263U1
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Abstract

Drahtlabyrinthspielzeug umfassend:
– ein Endlosdrahtgestell (4) von im Wesentlichen konstanter Querschnittskonfiguration über seine Gesamtlänge, wobei das Drahtgestell (4) so konfiguriert ist, dass es Vielfachkurven bildet, und
– einen Wagen bzw. Schlitten (12) mit zwei auf dem Drahtgestell (4) aufgebrachten und entlang dem Drahtgestell verschiebbaren Schiebeelementen (16) und ein Federelement (26, 32) mit zwei mit den beiden Schiebeelementen verbundenen Enden, wobei das Federelement und das Drahtgestell dimensionsmäßig derart zueinander in Verhältnis stehen, dass die Spannung in dem Federelement abhängig ist von den relativen Positionen der Schiebeelemente entlang dem Drahtgestell.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Drahtlabyrnthspielzeug.
  • Ein herkömmliches Drahtlabyrinthspielzeug umfasst eine hölzerne Basis, auf welcher die beiden Enden von einem in eine interessante Form wie beispielsweise Schleifen und Spiralen gebrachten im Wesentlichen steifen Draht montiert sind. Der Draht führt frei bewegliche leuchtend bunte Perlen, die typischerweise aus Holz sind. Ein Kind kann die Perlen auf dem Draht entlang in verschiedenen Mustern bewegen. Diese Tätigkeit trainiert das Zählvermögen des Kinds, sein strategisches Denken, sein räumliches Bewusstsein und seine physische Geschicklichkeit. Wird diese Tätigkeit unter der Aufsicht einer Lehrkraft oder eines Elternteils ausgeübt, kann sie ebenfalls zur Entwicklung von sprachlichen Fähigkeiten beitragen, wobei die Fähigkeiten des Kindes zu Angaben bezüglich Standort und Richtung – wie oben, unten, Mitte, über, unter, links, rechts, durch, nach oben und nach unten – geschult werden. Sind die Drähte und die Perlen vielfarbig und weisen die Perlen verschiedene Formen auf, können sie dazu verwendet werden, das Erkennen von Farben und Formen auszubilden.
  • Gegenwärtig handelsüblich erhältliche Drahtlabyrinthspielzeuge setzen mehrere Drähte ein. Diese Art der Gestaltung ist relativ aufwendig und teuer.
  • U.S. Patent 5,112,268 offenbart ein Drahtlabyrinthspielzeug, bei dem die gegenüberliegenden Enden eines einzelnen Drahtstücks zu einem endlosen Gestell verbunden sind. Der Draht wird zu mehreren Kurven gebogen und die Kurven des Drahts am unteren Teil des Spielzeugs liegen in einer Ebene, um eine flache, unterstützende Fläche für das Gestell zu bilden.
  • U.S. Patent 5,112,268 schlägt das Verbinden der gegenüberliegenden Enden des Drahts durch Punktschweißen bzw. durch die Einführung der Drahtenden in eine Hülse vor. Keine der in U.S. Patent 5,112,268 offenbarten Verfahren zum Verbinden der Drahtenden hat sich jedoch als vollkommen zufriedenstellend erwiesen. Verwendet man zum Beispiel eine Rohrmuffe, in welche die gegenüberliegenden Enden des Drahts eingeführt werden, führt dies dazu, dass das Gestell am Standort der Muffe dicker ist als anderswo, so dass es einem Kind schwer fallen kann, die Perlen über die Verbindungsstelle zu bewegen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In Übereinstimmung mit einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein Drahtlabyrinthspielzeug vorgesehen, umfassend ein endloses Drahtgestell, dessen Querschnittskonfiguration über seine Gesamtlänge im Wesentlichen gleich bleibt, wobei das Drahtgestell in Mehrfachkurven gestaltet ist, und einen auf dem Drahtgestell aufgebrachten und entlang diesem verschiebbaren Wagen einschließlich zwei Schiebeelementen, und ein Federelement mit zwei Enden, die jeweils mit den beiden Schiebeelementen verbunden sind, wobei das Federelement und der Draht dimensional derart miteinander in Verhältnis stehen, dass die Spannung im Federelement von den relativen Positionen der Schiebeelemente entlang dem Drahtgestell abhängt.
  • In Übereinstimmung mit einem zweiten Aspekt der Erfindung ist ein Drahtlabyrinthspielzeug vorgesehen, umfassend einen im Wesentlichen steifen Draht mit zwei gegenüberliegenden Enden. wobei der Draht zwischen seinen Enden so gebogen ist, dass sich Kurven bilden und die beiden gegenüberliegenden Drahtenden axial zueinander ausgerichtet sind, wobei sich in jedem Ende des Drahts eine Axialaussparung befindet, einen Zapfen mit zwei entgegengesetzten Enden, die jeweils in den Axialaussparungen in den beiden gegenüberliegenden Enden des Drahts aufgenommen sind, die beiden gegenüberliegenden Enden des Führungszapfens mit den beiden jeweils gegenü berliegenden Enden des Drahts verbindendes Material, und ein auf den Draht aufgesetztes und auf dem Draht verschiebbares Schiebelement.
  • In Übereinstimmung mit einem dritten Aspekt der Erfindung ist ein Drahtlabyrinthspielzeug vorgesehen, umfassend einen im Wesentlichen steifen Draht mit zwei gegenüberliegenden Enden, wobei der Draht zwischen seinen Enden so gebogen ist, dass sich Mehrfachkurven bilden, und einen auf dem Draht befestigten und auf dem Draht verschiebbaren Schlitten einschließlich zwei Schiebeelementen, und ein Federelement mit zwei Enden, die jeweils mit den beiden Schiebeelementen verbunden sind, wobei das Federelement und der Draht dimensionsmäßig derart miteinander in Beziehung stehen, dass Spannung im Federelement abhängig ist von den relativen Positionen der Schiebeelemente entlang dem Draht.
  • In Ubereinstimmung mit einem vierten Aspekt der Erfindung ist ein neuartiges und ornamentales Drahtlabyrinthspielzeug wie dargestellt vorgesehen.
  • Im Großen und Ganzen befasst sich Erfindung in einer Hinsicht mit einem Drahtlabyrinthspielzeug, in welchem der Draht endlos ist. Diese Art von Spielzeug ist besonders geeignet für ein mit Manipulationsspielen beschäftigtes Kind, und weil das Spielzeug leicht und robust ist, kann es von einem Platz zum anderen mitgenommen werden. Weil keine Notwendigkeit besteht, das Spielzeug auf einem Tisch oder einer anderen flachen Oberfläche zu platzieren; ist das Spielzeug besonders dafür geeignet, die Aufmerksamkeit eines Kinds während einer Reise zu fesseln. Nach einem weiteren Aspekt befasst sich die vorliegende Erfindung mit einem Drahtlabyrinthspielzeug, in welchem zwei oder mehrere Perlen, bevorzugterweise mindestens drei Perlen, auf dem Draht aufgereiht sind und durch Zugfedern miteinander verbunden sind, so dass ein mit dem Spielzeug spielendes Kind beobachten kann, dass die Bewegung einer Perle entlang des Drahts eine andere Perle anders als durch direkten Kontakt beeinflussen kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung und um zu zeigen, wie diese verwirklicht werden kann, wird nun, beispielhaft, auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in welchen
  • 1 eine perspektivische Ansicht von einem ersten die gegenwärtige Erfindung ausführenden Drahilabyrinthspielzeug darstellt,
  • 2 eine Schnittansicht von einem Bauteil des in 1 gezeigten Spielzeugs darstellt,
  • 3 eine vergrößerte Ansicht eines Konstruktionsmerkmals des in 1 gezeigten Spielzeugs darstellt,
  • 4 eine erste Alternative des in 3 gezeigten Konstruktionsmerkmals darstellt,
  • 5 eine zweite Alternative des in 3 gezeigten Konstruktionsmerkmals darstellt,
  • 6 eine dritte Alternative des in 3 gezeigten Konstruktionsmerkmals darstellt,
  • 7 eine vierte Alternative des in 3 gezeigten Konstruktionsmerkmals darstellt,
  • 8 eine fünfte Alternative des in 3 gezeigten Konstruktionsmerkmals darstellt,
  • 9 eine sechste Alternative des in 3 gezeigten Konstruktionsmerkmals darstellt,
  • 10 ein zweites die Erfindung ausführendes Drahtlabyrinthspielzeug zeigt, und
  • 11 und 12 Details eines dritten die vorliegende Erfindung ausführenden Drahtlabyrinthspielzeugs zeigen.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Das in 1 und 2 dargestellte Drahtlabyrinthspielzeug umfasst einen Draht 2, der zu einem Endlosgestell 4 gebogenen ist, das aus zwei Schleifen 6, 8 mit einem kleineren bzw. größeren Durchmesser besteht. Jede Schlaufe besitzt im Wesentlichen die Form von einer Kurve einer Helix und jede Schleife ist an ihren gegenüberliegenden Enden mit den beiden Enden der anderen Schleife verbunden. Im Fall der in den 1 und 2 dargestellten Ausführungsform ist der Draht aus Stahl und ist sehr steif und widerstandsfähig. Obwohl ein Erwachsener in der Lage sein kann, das Gestell durch manuellen Druck zu deformieren, bedarf es einer großen Kraft, um das Gestell über seine Elastizitätsgrenze hinaus zu verformen. Ein kleines Kind kann das Gestell mit manuellem Druck nicht merklich deformieren, so dass das Gestell dem Kind steif erscheint.
  • Ein Wagen oder Schlitten 12 wird auf dem Drahtgestell gehalten und ist entlang diesem bewegbar. Wie die 1 und 2 zeigen, umfasst der Wagen oder Schlitten vier Schiebeelemente oder Perlen 16, die auf den Draht aufgereiht sind und mit einem inneren Kern 20 mittels entsprechender Radialelemente 24 verbunden sind. Jedes Radialglied enthält eine Spannfeder 26, die die Außenperle 16 mit dem inneren Kern 20 und auf der Zugfeder aufgefädelten Abstandshaltern 28 verbindet.
  • Jede Perle 16 ist entlang des Drahtgestells 4 verschiebbar. Die gleitende Bewegung einer Perle 16 entlang des Drahtgestells 4 wird durch die Reibung zwischen der Perle und dem Gestell beeinflusst und durch die Zugkraft in der mit der Perle ver bundenen Feder. Da die beiden Schleifen 6, 8 des Drahtgestells verschiedene Krümmungen aufweisen, und da es zwei Bereiche des Gestells gibt, wo sich die Krümmung erheblich verändert, hält die Zugkraft in den Federn den Wagen in Richtung einer Konfiguration unter Vorspannung, in welcher sich alle vier Perlen 16 auf der kleineren Schleife 6 befinden. Ein mit dem Spielzeug spielendes Kind kann eine oder mehrere Perlen entlang des Drahtgestells bewegen und dabei beobachten, wie diese Bewegung die anderen Komponenten des Schlittens beeinflusst oder durch diese beeinflusst wird.
  • Der Schlitten kann einen Hilfsabstandshalter 30 enthalten, der mit dem Kern 20 mittels einer Zugfeder 32 an einer Stelle nahe der kürzeren Radialglieder des Wagens verbunden ist. Der Hilfsabstandshalter 30 ist so dimensioniert, dass, wenn er zwischen die kürzeren Radialglieder verschoben wird, die kürzeren Glieder auseinandergedrückt werden, wobei die Spannung in den Federn dieser Glieder und die Spannung in der Feder 32 erhöht wird. Der Hilfsabstandshalter 30 hat also zwei Positionen stabilen Gleichgewichts in Bezug zu den beiden kürzeren Gliedern und kann mit Leichtigkeit von der einen Position in die andere bewegt werden.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, dargestellt in den 1 und 2, ist der Schlitten so proportioniert, dass er eine menschliche Gestalt darstellt. Die zwei kürzeren Radialglieder stellen demgemäß die Arme der menschlichen Gestalt dar, und die beiden längeren Radialglieder stellen die Beine der menschlichen Gestalt dar, und jede der Federn 26 ist durch zwei Abstandshalter geführt, die hintereinander verbunden sind bzw. die oberen und unteren Teile der jeweiligen Gliedmaßen bilden. In diesem Fall stellt der Hilfsabstandshalter 30 auch den Kopf der menschlichen Gestalt dar, und der innere Kern 20 bestehet aus zwei Perlen, die jeweils dem Brustkorb- und Beckenbereich der menschlichen Gestalt entsprechen. Die Federn werden durch elastische Stränge zur Verfügung gestellt, die an ihren gegenüberliegenden Enden durch Anknoten befestigt sind.
  • Aus 2 ist ersichtlich, dass die Interferenz zwischen den Oberschenkelabstandshaltern und zwischen jedem Oberschenkelabstandshalter und der Beckenperle die relativen Positionen der Fußperlen 16 beeinflusst.
  • Bezug nehmend auf 3 ist das Gestell 4 hergestellt, indem vor dem Zurechtbiegen des Drahts ein Loch in jedes Ende des Drahts 2 gebohrt wird. Nach dem Bohren der Löcher wird der Draht in Form gebogen, der Wagen wird sodann auf den Draht aufgefädelt und die beiden Enden des Drahts werden zueinander ausgerichtet. Ein Tropfen Klebemittel kommt in jedes Loch, die Enden eines Stahldübels 34 werden jeweils in die beiden Löcher eingeführt und die Drahtenden werden mit Kraft auf Stoß zusammengeführt. Das Klebemittel lässt man dann aushärten und das Ergebnis ist eine nahtlose Verbindung. Perlen können mit Leichtigkeit über die nahtlose Verbindung bewegt werden.
  • 4 zeigt eine erste Alternative eines Mechanismus zur Sicherung der zwei Drahtenden. Ein Ende des Drahts ist mit einem rechtsdrehenden Außengewinde und das andere Ende mit einem linksdrehenden Außengewinde versehen, und eine Hülse 36 ist mit entsprechenden Innengewinden ausgestattet. Der Schlitten wird auf dem Draht platziert, der Draht wird in die gewünschte Konfiguration gebogen, und die zwei gegenüberliegenden Enden werden axial ausgerichtet, wobei die mit den Gewinden versehene Hülse dazwischen liegt. Durch das Drehen der Hülse greifen die Innengewinde der Hülse und die Außengewinde der zwei gegenüberliegenden Drahtenden ineinander und ziehen die Drahtenden auf Stoß zusammen.
  • 5 zeigt eine zweite Alternative eines Mechanismus zur Befestigung der zwei Drahtenden. Eine aus Vinyl bestehende Schutzhülse 38 wird auf einem Ende des Drahts angebracht und die zwei Stirnflächen des Drahts werden z.B. durch Schleifen zum Schweißen vorbehandelt. Der Draht wird in die gewünschte Konfiguration gebogen und der Wagen wird auf dem Draht platziert und die zwei Enden des Drahts werden axial ausgerichtet. Die zwei Enden werden zusammengeschweißt und danach werden sämtliche rauen Ränder oder Kanten glatt geschliffen. Die Vinylhülse wird sodann über die Schweißung geschoben und durch Kleben befestigt.
  • 6 zeigt eine dritte Alternative eines Mechanismus zur Sicherung der beiden Drahtenden. Eine Metallhülse 40 wird über einem Ende des Drahts angebracht und die zwei Enden werden präpariert, indem sich ergänzende Kerbformationen eingeschnitten werden. Die Kerbformationen haben Seiten parallel zur Längsachse des Drahts und Flächen senkrecht zur Längsachse des Drahts. Der Draht wird sodann in die passende Konfiguration gebogen, der Schlitten wird auf dem Draht platziert, und die zwei komplementären Kerbungen werden in Eingriff gebracht. Die Metallhülse wird dann entlang des Drahts bewegt, so dass sie sich über die Verbindungsstelle erstreckt, und durch Kleben in Position gehalten.
  • 7. zeigt eine vierte Alternative eines Mechanismus zur Befestigung der beiden Enden eines Drahts. Eine Perle 42 und ein erster Abstandshalter 44A werden an einem Ende des Drahts und ein zweiter Abstandshalter 44B wird am gegenüberliegenden Ende des Drahts angebracht. Das Bohrloch der Perle 42 ist in seinem Durchmesser wesentlich größer als der Draht und jeder der Abstandshalter 44, welcher relativ eng am Draht sitzt, beinhaltet eine Nabe, die fest in das Bohrloch der Perle passt. Die zwei Enden des Drahtes werden zum Schweißen präpariert, beispielsweise durch Schleifen, und der Draht wird in die passende Konfiguration gebogen, die bereits im Zusammenhang mit der 1 beschrieben worden ist. Der Wagen wird auf dem Draht platziert, und die zwei Enden des Drahtes werden axial ausgerichtet. Die beiden Enden des Drahts werden zusammengeschweißt und nach dem Schweißen werden beispielsweise durch Schleifen alle rauen Ränder entfernt. Die Perle 42 wird daraufhin über der verschweißten Verbindungsstelle positioniert, die Naben der zwei Abstandshalter 44 werden in die gegenüberliegenden Enden des Bohrloch der Perle eingepasst und die Abstandshalter werden an die Perle und den Draht geklebt. Es wird darauf hingewiesen, dass bei dem in 7 dargestellten Aufbau die Bewegung des Wagens auf dem Gestell durch den zur Verbindung der zwei Drahtenden angewandten Mechanismus eingeschränkt ist.
  • 8 zeigt eine fünfte Alternative eines Mechanismus zur Befestigung der beiden Enden des Drahts. Ein Ende des Drahts ist mit einem Schwalbenschwanzzapfen 48 und einer Schwalbenschwanznut 50 und das andere Ende ist mit komplementären Formationen versehen. Jedes Ende des Drahtes ist zur Aufnahme von Nieten 52 mit Löchern versehen. Die zwei Enden werden in Eingriff gebracht und in den Löcher werden Nieten angebracht, um die Enden miteinander zu befestigen.
  • 9 zeigt eine sechste Alternative eines Mechanismus zur Befestigung der beiden Enden des Drahts. Ein Ende des Drahts wird mit einer Längsnut 54 ausgestattet, und das gegenüberliegende Ende wird mit einem Längszapfen 65 geformt, der so dimensioniert ist, dass er in die Nut passt. Jedes Ende des Drahts ist mit Löchern zur Aufnahme von Nieten ausgebildet. Die zwei Enden werden in Eingriff gebracht und in den Löchern werden die Nieten eingebracht, um die Enden miteinander zu befestigen.
  • In dem in 10 dargestellten Spielzeug sind die zwei Schlaufen des Drahtgestells von gleichem Durchmesser. Jede Schleife ist teilweise eher kreisförmig als spiralförmig, und die zwei Schleifen sind im Wesentlichen parallel zueinander. Die zwei Schleifen sind durch zwei Abschnitte verbunden, die im Verhältnis zu den von den Schleifen aufgespannten Ebenen geneigt sind. Das in 10 dargestellte Drahtlabyrinthspielzeug ist rollbar.
  • Der Draht 2 des in den 1 und 2 gezeigten Spielzeugs ist ein Stahldraht und kann ein pulverlackierter Stahldraht sein. Obwohl das Gestell, dass in dem in den 1 und 2 gezeigten Spielzeug benutzt wird, aus Stahl ist, und Bezug nehmend auf 39 in den beschriebenen alternativen Konstruktionen ebenfalls Gestelle aus Stahldraht eingesetzt werden, beschränkt sich der Ausdruck „Gestell", wie er in der Beschreibung im Allgemeinen verwendet wird, nicht auf einen Artikel aus Draht oder aus Stahl oder einem anderen Metall, sondern schließt Artikel aus anderen Materialien ein, die geeignet sind, die erforderlichen Funktionen des Gestells zu leisten. Ebenso ist der Ausdruck „Draht", wie er in der Beschreibung im Allgemeinen benutzt wird, nicht auf einen Artiket aus Stahl oder anderem Metall beschränkt, sondern schließt Artikel aus anderen Materialien ein, die geeignet sind, die erforderlichen Funktionen des Drahts zu leisten. So könnte zum Beispiel das Gestell aus einem spritzgegossenen synthetischen Polymermaterial bestehen, das von seinem Wesen her halbstarr ist. Bevorzugte Polymermaterialien sind POM und Nylon. Wird das Gestell durch Spritzgießen hergestellt, so kann das Gestell als eine oder mehrere Schleifen oder Schlaufen hergestellt werden, ohne dass die Notwendigkeit besteht, zwei Drahtenden miteinander zu verbinden. Alternativ könnte das Gestell dadurch hergestellt werden, dass PP Kunststoff über ein Metalldrahtgerüst gespritzt wird. In diesem Fall werden die Drahtenden vor dem Spritzgießen des Kunststoffes über den Draht auf Stoß zueinander gebracht, aber es besteht keine Notwendigkeit, die Drahtenden vor dem Spritzgießen miteinander zu verbinden.
  • Aus der Beschreibung der 110 geht hervor, dass, wenn die Schiebeelemente Perlen sind, eine Verbindungsstelle im Draht gebildet werden muss und das Gestell erst fertiggestellt werden kann, nachdem die Perlen auf den Draht aufgefädelt worden sind. 11 und 12 zeigen Schiebeelemente, die auf dem Gestell nach dessen Fertigstellung angebracht werden können. Die in den 11 und 12 gezeigten Schiebeelemente sind als eine Hand bzw. als ein Fuß konfiguriert, wobei jedes einen Durchlass und eine Verengung zu diesem Durchlass definiert. Das Schiebeelement wird auf den Draht geknipst, indem der Draht durch die Verengung gezwungen wird und der Draht dann mit Zwischenraum durch den Durchlass verläuft.
  • Selbstverständlich sind viele Modifikationen des Spielzeugs möglich, wie diese zuvor – Bezug nehmend auf die verschiedenen in den 112 dargestellten Ausführungsbeispiele – beschrieben wurden. Zum Beispiel kann der Schlitten, obwohl er bei jedem dieser Ausführungsbeispiele einer menschlichen Gestalt entspricht, wahlweise auch ein anderes Lebewesen oder eine andere Figur sein, die für das damit spielende Kind wiedererkennbar ist, oder es kann ein Fantasietier oder ein lebloser Gegenstand sein. Behält man den Wagen als eine menschliche Gestalt bei, hat er vier vom Kern ausgehende Gliedmaßen, jedoch kann der Schlitten auch weniger als vier Gliedmaßen oder mehr als vier Gliedmaßen haben, besonders dann, wenn der Schlitten kein Tier darstellt. Ferner sind in jeder der dargestellten Ausführungsformen der Erfindung alle vier Gliedmaßen mit Perlen versehen, die auf dem Drahtgestell laufen, jedoch können bei einer Modifikation ein oder mehrere Glieder. vorzugsweise zwei Glieder, nicht an das Gestell gebunden sein, während die übrigen Glieder mit Perlen versehen sind, die auf dem Gestell gleiten.
  • Obwohl im Fall der dargestellten Ausführungsformen der Erfindung sich das Endlosgestell durch zwei Schleifen auszeichnet, ist die Erfindung nicht auf diese Konfiguration des Gestells beschränkt.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die spezifische, hier beschriebene Ausführungsform beschränkt, und Umgestaltungen der Ausführungsform können vorgenommen werden, ohne den Umfang der Erfindung, wie er in den angehängten Ansprüchen und deren Äquivalenten definiert ist, zu verlassen. Sofern der Kontext nicht auf etwas anderes schließen lässt, benötigt der Verweis auf die Anzahl von Beispielen eines Elements in einem Anspruch – sei es der Verweis auf ein oder mehrere Beispiele – wenigstens die angegebene Anzahl der Beispiele des aufgeführten Elements; es ist jedoch nicht beabsichtigt von dem Umfang des Anspruchs ein Gebilde oder eine Methode auszuschließen, das bzw. die mehr Beispiele des Elements als angegeben umfasst.

Claims (11)

  1. Drahtlabyrinthspielzeug umfassend: – ein Endlosdrahtgestell (4) von im Wesentlichen konstanter Querschnittskonfiguration über seine Gesamtlänge, wobei das Drahtgestell (4) so konfiguriert ist, dass es Vielfachkurven bildet, und – einen Wagen bzw. Schlitten (12) mit zwei auf dem Drahtgestell (4) aufgebrachten und entlang dem Drahtgestell verschiebbaren Schiebeelementen (16) und ein Federelement (26, 32) mit zwei mit den beiden Schiebeelementen verbundenen Enden, wobei das Federelement und das Drahtgestell dimensionsmäßig derart zueinander in Verhältnis stehen, dass die Spannung in dem Federelement abhängig ist von den relativen Positionen der Schiebeelemente entlang dem Drahtgestell.
  2. Drahtlabyrinthspielzeug nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen bzw. Schlitten (12) vier auf dem Drahtgestell (4) montierte und entlang dem Draht (2) verschiebbare Schiebeelemente (16) umfasst, und dass das Federelement (26, 32) vier elastische Stränge beinhaltet, die jeweils mit den vier Schiebeelementen (16) verbunden sind.
  3. Drahtlabyrinthspielzeug zumindest nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (26, 32) zwei elastische jeweils mit den zwei Schiebelementen (16) verbundene Stränge beinhaltet, und dass außerdem der Wagen bzw. Schlitten (12) einen Kern (20) beinhaltet, an dem gegenüberliegende Enden der beiden elastischen Stränge befestigt sind.
  4. Drahtlabyrinthspielzeug nach zumindest Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Schiebeelemente (16) einen Durchlass definieren, durch welchen der Draht sich erstreckt, sowie eine begrenzte Verengung zum Einschnappen des Schiebeelements auf dem Draht.
  5. Drahtlabyrinthspielzeug nach zumindest Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosgestell (4) aus einem spritzgegossenen Synthetikpolymermaterial hergestellt ist.
  6. Drahtlabyrinthspielzeug umfassend: – einen im Wesentlichen steifen Draht (2) mit zwei gegenüberliegenden Enden, wobei der Draht zwischen den beiden Enden zu Kurven gebogen ist und die zwei gegenüberliegenden Enden axial ausgerichtet sind und sich dabei eine Axialaussparung in jedem Drahtende befindet, – einen Zapfen (34) mit zwei entgegenstehenden Enden, die jeweils von den Axialaussparungen in den gegenüberliegenden Enden des Drahts aufgenommen sind, – jeweils die zwei gegenüberliegenden Enden des Zapfens mit den zwei gegenüberliegenden Enden des Drahts verbindendes Material, und – ein auf den Draht aufgesetztes und auf dem Draht verschiebbares Schiebeelement (16).
  7. Drahtlabyrinthspielzeug umfassend: – einen im Wesentlichen steifen Draht (2) mit zwei gegenüberliegenden Enden, wobei der Draht zwischen seinen Enden zu Mehrfachkurven gebogen ist, und – einen Wagen bzw. Schlitten (12), der zwei auf dem Draht befestigte und auf dem Draht verschiebbare Schiebeelemente (16) beinhaltet, und – ein Federelement (26 ,32) mit zwei jeweils mit den beiden Schiebeelementen verbundenen Enden, wobei das Federelement und der Draht dimensionsmäßig derart zueinander in Verhältnis stehen, dass die Spannung in dem Federelement abhängig ist von den relativen Positionen der Schiebeelemente entlang dem Draht.
  8. Schiebevorrichtung für den Gebrauch mit einem Drahtgestell (4) zur Verfügungstellung eines Drahtlabyrinthspielzeugs nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebevorrichtung (16) umfasst: – zumindest zwei jeweils einen Durchlass und eine Verengung definierende Schiebeelemente (16), wobei das Drahtgestell (4) durch die Verengung derart drückbar ist, so dass sich das Drahtgestell durch den Durchlass erstreckt, und – ein Federelement (26) mit zwei jeweils mit den beiden Schiebeelementen verbundenen Enden.
  9. Schiebevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Federmittel (26) zwei jeweils an den beiden Schiebeelementen (16) befestigte elastische Stränge umfasst und dass das Schiebeelement einen Kern (20) umfasst, an dem gegenüberliegende Enden der beiden elastischen Stränge befestigt sind.
  10. Ein Drahtlabyrinthspielzeug umfassend: – ein Drahtgestell (4), und – ein auf das Drahtgestell montiertes und entlang diesem verschiebbares Schiebeelement (12), wobei das Schiebeelement einen Durchlass definiert, durch welchen sich das Drahtgestell erstreckt und eine Verengung, durch welche das Drahtgestell derart drückbar ist, dass das Schiebeelement von dem Drahtgestell abnehmbar ist.
  11. Drahtlabyrinthspielzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Drahtgestellspielzeug außerdem zumindest ein zusätzliches auf das Drahtgestell (4) montiertes und entlang diesem verschiebbares Schiebeelement (12) und ein Federmittel (26) mit zwei jeweils mit den beiden Schiebeelementen verbunden Enden umfasst.
DE20320263U 2002-02-08 2003-02-07 Drahtlabyrinthspielzeug Expired - Lifetime DE20320263U1 (de)

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