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DE19839264A1 - Aktivlaufendes Schaukeltier - Google Patents

Aktivlaufendes Schaukeltier

Info

Publication number
DE19839264A1
DE19839264A1 DE1998139264 DE19839264A DE19839264A1 DE 19839264 A1 DE19839264 A1 DE 19839264A1 DE 1998139264 DE1998139264 DE 1998139264 DE 19839264 A DE19839264 A DE 19839264A DE 19839264 A1 DE19839264 A1 DE 19839264A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
body part
rocking device
leg parts
parts
rocking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998139264
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Forster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MACHT, KARL-GEORG, 90766 FUERTH, DE
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE29824878U priority Critical patent/DE29824878U1/de
Priority to DE1998139264 priority patent/DE19839264A1/de
Publication of DE19839264A1 publication Critical patent/DE19839264A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G15/00Rocking horses on runners adapted for progressive movement
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G19/00Toy animals for riding
    • A63G19/02Toy animals for riding made to travel by riding movements other than by ratchet wheels

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  • Toys (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schaukelgerät, insbesondere für Kinder, welches sich dadurch auszeichnet, daß es bei alternierendem seitlichem Auslenken aus der Ruhelage von selbst eine Vorwärtsbewegung vollführt, bei welcher sich die Beinteile (2l, 2r, 2) des Schaukelgeräts nach der Art des Paßganges vorwärts bewegen. Das Schaukelgerät wird vorzugsweise in Tierform ausgeführt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Schaukelgerät, insbesondere für Kinder, welches sich dadurch auszeichnet, daß es bei seitlichem Auslenken aus der Ruhelage von selbst eine Vorwärtsbewegung vollführt. Dieses Schaukelgerät wird vorzugsweise in Tierform ausgeführt.
Aus dem Stand der Technik sind Schaukelgeräte bekannt, deren Unterseite als Schaukelbogen ausgeführt ist und an denen Räder so angeordnet sind, daß diese ausgeklappt werden können, so daß das Schaukelgerät fahrbar wird. Bei diesen Geräten ist eine Schaukelbewegung und eine Vorwärtsbewegung nur wahlweise möglich.
In DE 32 36 707 A1 ist ein Schaukelgerät beschrieben, welches einen in Längsrichtung des Gerätes ausgebildeten Schaukelbogen aufweist, sowie mindestens einen außerzentrisch angeordneten Rollenkörper, um neben dem Schaukeln gleichzeitig auch eine Fortbewegung mit dem Gerät zu ermöglichen. Nachteilig an diesem Schaukelgerät ist, daß sich die Verwirklichung einer tierähnlichen Gestalt des Schaukelgerätes konstruktionsbedingt kaum verwirklichen läßt.
Da jedoch gerade Kleinkinder eine starke Affinität zu Spielzeugen in Tierkörperform aufweisen, ist es Aufgabe der Erfindung, ein Schaukelgerät anzugeben, welches während des Schaukelvorgangs eine eigenständige Vorwärtsbewegung vollführt und konstruktiv der Physiologie eines Tieres nachgebildet ist.
Die Aufgabe wird gelöst gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Hiernach ist für ein Schaukelgerät ein Körperteil vorgesehen, welcher eine Sitzfläche aufweist. Seitlich des Körperteils und jeweils paarweise gegenüber sind wenigstens zwei Beinteile angeordnet, die jeweils ein Fußteil aufweisen. Erfindungsgemäß bewegt sich das Schaukelgerät dadurch nach vorne, daß dieses alternierend links- und rechtsseitig ausgelenkt wird hervorgerufen durch links- und rechtsseitige Gewichtsverlagerung eines auf dem Schaukeltier aufsitzenden Reiters, wodurch die Beinteile des Schaukeltiers Schwingbewegungen ausführen.
Die Funktionsweise des Schaukelgeräts besteht also darin, daß es bei seitlicher Auslenkung eine Laufbewegung in Form des Paßganges ausführt. Die seitliche Auslenkung des Schaukelgeräts wird durch eine alternierend zur Seite gerichtete Gewichtsverlagerung des Reiters bewirkt.
Dadurch, daß das Schaukelgerät sich durch eine entsprechende Schaukelbewegung des aufsitzenden Reiters nach vorne bewegt, steigt die Attraktivität des Spielzeugs. Andererseits wird die Vorwärtsbewegung nicht so schnell sein, daß sie bei Benutzung des Schaukelgeräts auf kleineren Flächen, wie z. B. in Wohnungen, Gefahren mit sich bringt. Auch führt die eher langsame Vorwärtsbewegung des Schaukelgeräts in geschlossenen Räumen nicht dazu, daß die Schaukelbewegung in kürzester Zeit eingestellt werden muß, weil das Schaukelgerät auf ein Hindernis, wie z. B. eine Wand stößt.
Vorteilhafterweise sind die Beinteile am Körperteil so angeordnet, daß sie in Längsrichtung des Körperteils schwenkbeweglich und in Querrichtung zum Körperteil starr oder nahezu starr sind. Die Unterseiten der Fußteile sind sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung konvex geformt. Die Beinteile sind über eine Befestigung in der Weise am Körperteil befestigt, daß, wenn der Schwerpunkt der Beinteile geodätisch vertikal unter der Befestigung der Beinteile am Körperteil befindlich ist, das an seiner Unterseite konvexe Fußteil im Fersenbereich auf einer Unterlage zur Auflage kommt. Befindet sich das Schaukelgerät in Ruhestellung - d. h.: es wirkt keine Fremdkraft auf das Schaukelgerät ein - so liegen die Schwerpunkte der Beinteile bezüglich der Längsrichtung des Körperteils hinter einer jeweiligen geodätisch vertikalen Ebene, in welcher die jeweiligen Schwenkachsen dieser Beinteile liegen.
In vorteilhafter Weise weist das Schaukelgerät vier Beinteile auf, welche nach Art eines Tieres seitlich und paarweise gegenüber an dem Körperteil angeordnet sind.
Besonders vorteilhaft ist es, die jeweils auf der gleichen Seite des Körperteils angeordneten Beinteile mit einem Äquidistanzstück zu versehen. Hierdurch wird ein regelmäßiger Paßgang des Schaukelgeräts gewährleistet.
Alternativ zu dem hinteren Beinpaar kann auch ein Wälzkörper vorgesehen werden. In vorteilhafter Weise ist dieser Wälzkörper tonnenförmig geformt. Eine derartige Formung des Wälzkörpers läßt sich am besten an die konvexen Sohlen der Fußteile anpassen.
Besonders vorteilhaft ist es, das Körperteil ohne Kopf und Schwanz zu fertigen. Das Schaukelgerät kann dann mit einem einheitlichen Körperteil hergestellt werden, an welchem verschiedene Kopfteile und Schwanzteile anbringbar sind. Auf diese Weise kann das Schaukelgerät durch Anbringung verschiedener Kopf- und Schwanzteile z. B. als Elefant, Nashorn, Nilpferd, Schwein, ect. ausgebildet werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, das Körperteil, das Kopfteil und das Schwanzteil einstückig auszubilden, also das Körperteil mit Kopf und Schwanz zu fertigen.
In vorteilhafter Weise können das Körperteil und/oder die Beinteile des Schaukelgeräts als Formblaskörper aus thermoplastischem Material ausgebildet sein.
Vorteilhaft ist es auch, das Schaukelgerät aus Holz zu fertigen.
Im Folgenden werden vorteilhafte Ausführungsformen des Schaukelgerätes anhand folgender Figuren beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 Seitenansicht eines aus Formblaskörpern ausgebildeten Schaukelgeräts in Ruhestellung;
Fig. 2 Seitenansicht des Schaukelgerätes aus Fig. 1 in Laufstellung
Fig. 3 Rückansicht des Schaukelgerätes aus Fig. 1 in Laufstellung;
Fig. 4 Seitenansicht eines aus Holz ausgebildeten Schaukelgeräts in Ruhestellung
Fig. 5 Rückansicht des Schaukelgeräts aus Fig. 4.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen in schematischer Darstellung die Ausführungsform eines Schaukelgerätes, wie es vorzugsweise aus aus thermoplastischem Material bestehenden Formblaskörpern hergestellt werden kann.
Dabei weist das Schaukelgerät entsprechend Fig. 1 im wesentlichen ein Körperteil 1 sowie vier Beinteile 2l, 2r, auf. Die Beinteile 2l, 2r sind nach Art eines Tieres jeweils paarweise vorne und hinten an dem Körperteil 1 angebracht, wobei bei den beiden Beinpaaren sich je ein Beinteil 2l links und das jeweils andere Beinteil 2r rechts von der Mitte des Körperteils 1 befindet.
Das Körperteil 1 weist an seiner Oberseite eine sattelartige Sitzfläche 11 auf, die einem Reiter als Sitz auf dem Schaukelgerät dient. Im vorderen Bereich des Körperteils 1 ist eine Befestigungsvorrichtung 12 nach Art eines Schwalbenschwanzes vorgesehen. Auf diese Befestigungsvorrichtung 12 kann ein Kopfteil aufgesetzt werden. In gleicher Weise weist der hintere Bereich des Körperteils 1 eine Befestigungsvorrichtung 13 auf, auf welche ein Schwanzteil aufgesetzt werden kann. Es ist somit möglich, mit einem einzigen Körperteil 1 eine Mehrzahl von verschiedenartigen Tierformen durch Anbringen verschiedener Kopf- und Schwanzteile zu gestalten. So können beispielsweise durch die entsprechende Formung der Kopfteile und Schwanzteile Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Schweine, ect. dargestellt werden. Natürlich ist es auch möglich, das Körperteil 1 mit nicht separaten Kopfteil und Schwanzteil zu versehen.
Die Beinteile 2l, 2r sind ebenfalls als thermoplastische Formblaskörper ausgebildet. Sie weisen jeweils ein Fußteil 3l, 3r auf, welches nach außen ausgestellt ist und dessen Unterseite 3l in Querrichtung und Längsrichtung - bezogen auf das Körperteil 1 - konvex geformt ist.
Die Beinteile 2l, 2r sind am Körperteil 1 schwenkbeweglich befestigt. Sie können eine Schwenkbewegung parallel zur Körperlängsachse, also nach vorne und hinten, ausführen. In Querrichtung können die Beinteile 2 nicht schwenken. Die Befestigung der Beinteile 2l, 2r erfolgt mittels einer Befestigungsachse 4, die zugleich die Schwenkachse Z der Beinteile 2l, 2r definiert. Dabei durchstößt die Befestigungsachse 4 in einer in Fig. 3 erkennbaren Weise die Beinteile 2l, 2r sowie einen Mittelsteg 15 im Körperteil 1 sowie die Außenschürzen 16 des Körperteils 1. Die Beinteile 2l, 2r stecken also mit ihren Oberseiten in Einbuchtungen, die an der Unterseite des Körperteils 1 in diesem vorhanden sind. Die Schwenkbewegung der Beinteile 2l, 2r wird nach vorne und hinten begrenzt durch die vorderen und und hinteren Einbuchtungsränder 14. Der Vorteil dieser Ausführungsform, bei der die Befestigung der Beinteile 2 so zu sagen innerhalb des Körperteils 1 des Schaukelgeräts befindlich ist, liegt darin, daß es auf diese Weise effektiv verhindert wird, daß ein Reiter des Schaukelgeräts seine Finger im Bereich der Befestigung der Beinteile 2l, 2r quetscht.
In der Ruhelage des Schaukelgeräts - wie in Fig. 1 dargestellt - liegt der Schwerpunkt der Beinteile 2l, 2r einschließlich der Fußteile 3l, 3r in Längsrichtung des Schaukelgerätes betrachtet hinter einer geodätisch vertikalen Ebene A, in welcher auch die Schwenkachse Z liegt. In diese Ruhelage sind sowohl die Ebenen Sl, welche durch den Schwerpunkt der Beinteile 2l und die Schwenkachse Z definiert werden, und die Ebenen Sr, welche durch den Schwerpunkt der Beinteile 2r und die Schwenkachse Z definiert werden, aus der Ebene A ausgelenkt.
Der Bewegungsvorgang des Schaukelgerätes läßt sich am sachdienlichsten durch eine Zusammenschau der Fig. 1, 2 und 3 beschreiben.
Um den Laufvorgang des Schaukelgerätes in Gang zu setzen verlagert ein auf der Sitzfläche 11 des Schaukelgerätes sitzender Reiter sein Gewicht so zu einer Seite, beispielsweise zur rechten Seite R, daß die Fußteile 3l auf der der Gewichtsverlagerung entgegengesetzten linken Seite L von ihrer Unterlage abgehoben werden (Fig. 3). Dadurch werden die angehobenen Beinteile 2l frei und schwenken so nach vorne, daß die durch den Schwerpunkt der Beinteile 2l und die Schwenkachse Z definierte Ebene Sl mit der geodätisch vertikalen Ebene Z zur Deckung kommt. Die Beinteile 2l schwenken also nach vorne. Verlagert der Reiter nunmehr sein Gewicht auf die Mitte des Schaukelgerätes, so erreicht die Unterseite 31 der Fußteile 3l die Unterlage mit der Ferse 32, welche in der Ebene Sl liegt. Das Schaukelgerät hat dann nach der Art des Paßganges einen ersten Schritt nach vorne gemacht.
Nach diesem ersten Schritt nach vorne strebt das Schaukelgerät danach, die in Fig. 1 dargestellte Ruhelage wieder einzunehmen. Aufgrund der Reibung mit der Unterlage können die an dem ersten Schritt nicht beteiligten rechten Fußteile 3r jedoch nicht nach vorne gelangen. Das Schaukelgerät befindet sich also in der in Fig. 2 dargestellten Position, bei der die Beinteile 2l, welche den ersten Schritt vollführten nach vorne und die Beinteile 2r, die am ersten Schritt unbeteiligt waren, nach hinten gerichtet sind.
Verlagert der Reiter des Schaukelgeräts nunmehr sein Körpergewicht nach der der ersten Gewichtsverlagerung entgegengesetzten linken Seite L, so werden die Fußteile 3r auf der der Gewichtsverlagerung entgegengesetzten rechten Seite R des Schaukelgeräts von der Unterlage frei. Dadurch wird es den nach vorne ausgerichteten, auf der Unterlage stehenden Beinteilen 2l möglich, eine Position einzunehmen, die der Ruheposition des Schaukelgeräts entspricht. Die durch den Schwerpunkt der Beinteile 2l und die Schwenkachse Z definierte Ebene Sl schwenkt also aus der geodätisch vertikalen Ebene A heraus, so daß sich der Schwerpunkt der Beinteile 2l nunmehr wieder hinter der Ebene A befindet. Gleichzeitig schwenken die von der Unterlage freigewordenen Beinteile 2r so nach vorne, daß ihr Schwerpunkt in die Ebene A fällt.
Verlagert der Reiter nunmehr sein Gewicht wieder in die Mitte des Schaukelgerätes, so erreichen die Fersen 32 der von der Unterlage abgehobenen Fußteile 3r wieder die Unterlage. Das Schaukelgerät hat also nach Art des Paßganges einen Schritt vollführt, bei dem in Relation zu dem Körperteil 1 die auf der linken Seite befindlichen Beinteile 2l eine Bewegung nach hinten und die auf der anderen Seite befindlichen Beinteile 2r eine Bewegung nach vorne gemacht haben.
Durch ständige Hin- und Herverlagerung des Gewichts des Reiters von der einen Seite zur anderen Seite des Schaukelgeräts vollführt das Schaukelgerät also Beinbewegungen in der Weise, daß es sich nach Art des Paßgangs nach vorne bewegt.
Eine weitere Ausführungsform des Schaukelgerätes ist in Fig. 4 dargestellt. Diese zeigt das Schaukelgerät in Ruhestellung in Seitenansicht. Dieses Schaukelgerät ist aus Holz gefertigt. Das Körperteil 1 ist im wesentlichen gefertigt aus zwei gleichartig geformten, parallel zueinander angeordneten Holzplatten. An dem Körperteil 1 ist bereits das Kopfteil 17 in Form eines Schweinskopfes angebracht. Das Auge 171 ist als Holzring ausgefertigt. An der Hinterseite des Körperteils 1 ist ein einen Schwanz 18 darstellender Holzstab in eine Rückplatte 19 eingebracht. Diese Rückplatte 19 ist zwischen den das Körperteil 1 mitbildenden parallel angeordneten Holzplatten eingebracht und trägt dazu bei, diese in gegenseitigem Abstand zu halten. Die Beinteile 2 mit den Fußteilen 3 sind seitlich am Körperteil 1 angebracht. Auf der Oberseite des Körperteils 1 befindet sich eine Sitzfläche 11. Diese aus einem hölzernen Brett gefertigte Sitzfläche 11 dient wie die Rückseite 19 ebenfalls zugleich dazu, die das Körperteil 1 mitbildenden parallel angeordneten Holzplatten in gegenseitigem Abstand zu halten. Vor der Sitzfläche 11 ist ein Haltegriff 110 angebracht, durch den eine horizontale Griffstange 111 führt. An der Hinterseite der Sitzfläche 11 ist eine Rückenlehne 112 vorhanden.
An den Außenseiten der Beinteile 2 im Bereich ihrer Befestigung am Körperteil 1 befinden sich Endstücke 41 der Befestigungsachsen 4. Diese Befestigungsachsen 4 sind durch Bohrungen, durch die das Körperteil 1 mitbildenden parallel angeordneten Holzplatten und die Beinteile 2 geführt. Mit den das Körperteil 1 mitbildenden Holzplatten sind die Befestigungsachsen 4 durch Verklebung fest verbunden und halten diese in gegenseitigem Abstand. Die Beinteile 2 sind hingegen mit ihren Bohrungen unf ixiert über die aus dem Körperteil 1 austretenden Befestigungsachsen 4 geschoben. Somit sind die Beinteile 2 in Längsrichtung des Körperteils 1 schwenkbeweglich. Zur Begrenzung der Schwenkbewegung ist im hinteren Bereich des Körperteils 1 ein Anschlagzapfen 113 vorhanden. Dieser Anschlagzapfen 113 verhindert, daß die Schwenkbewegung des hinteren Beinteils 2 über die Position hinausgeht, die durch den Anschlagzapfen 113 festgelegt ist. In ähnlicher Weise ist im vorderen Bereich des Körperteils 1 an dessen Außenseite ein Anschlagsstück 114 vorhanden, welches die Schwenkbewegung des vorderen Beinteils 2 über eine Position hinaus verhindert, die durch das Anschlagsstück 14 festgelegt ist. Zwischen den jeweiligen vorderen und hinteren Beinteilen 2 befindet sich ein Äquidistanzstück 21. Dieses Äqudistanzstück 21 bedingt einerseits die Parallelität der Schwenkbewegungen der Beinteile 2 auf jeweils einer Seite des Körperteils 1 und bewirkt im Zusammenwirken mit dem Anschlagzapfen 113 und Anschlußstück 114 eine Begrenzung der Schwenkbewegung der Beinteile 2.
An der Unterseite der Beinteile 2 befinden sich Fußteile 3. Die Unterseiten 31 der Fußteile 3 sind in Längsrichtung des Körperteils 1 sowie in Querrichtung dazu konvex geformt.
In Fig. 5 ist die Rückansicht des aus Holz gefertigten Schaukelgeräts dargestellt. In der Figur erkennbar ist die Griffstange 111 sowie die Rückenlehne 112, welche am Körperteil 1 befestigt ist. Desweiteren erkennbar ist die Befestigungsachse 4, welche quer durch das Körperteil 1 und die jeweils 1inks und rechts des Körperteils 1 angebrachten Beinteile 2 verläuft und von der Rückplatte 19 verdeckt wird. Die Befestigungsachse 4 ist an ihren Enden durch ein Endstück 41 abgeschlossen. Ebenfalls ist in Fig. 5 erkennbar, daß die Äqudistanzstücke 21 als Vierkanthölzer ausgeformt sind. Diese Äqudistanzstücke 21 sind in ihren Befestigungen an den Beinteilen 2 beweglich.
Die Funktionsweise des in Fig. 4 und 5 dargestellten Schaukelgerätes entspricht dem Funktionsmechanismus des in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Schaukelgeräts. Durch Verlagerung des Körpergewichts des Reiters alternierend von links nach rechts werden die Fußteile 3 des Schaukelgerätes linksseitig beziehungsweise rechtsseitig von der Unterlage abgehoben und schwingen in Längsrichtung des Körpers 1 gesehen nach vorne. Das Schaukelgerät bewegt sich im Paßgang nach vorn.

Claims (10)

1. Schaukelgerät insbesondere für Kinder mit einem Körperteil (1), welches eine Sitzfläche aufweist, und mit wenigstens zwei an dem Körperteil (1) seitlich und paarweise gegenüber angeordneten Beinteilen (2l, 2r, 2), die jeweils einen Fußteil (3l, 3r, 3) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Schaukelgerät bei alternierender links- und rechtsseitiger Auslenkung, hervorgerufen durch links- und rechtsseitige Gewichtsverlagerung eines auf diesem aufsitzenden Reiters, durch Schwingbewegung der Beinteile (2l, 2r, 2) nach vorne bewegt.
2. Schaukelgerät, insbesondere für Kinder mit einem Körperteil (1), welches eine Sitzfläche (11) aufweist, und mit wenigstens zwei an dem Körperteil (1) seitlich und paarweise gegenüber angeordneten Beinteilen (2l, 2r, 2), die jeweils ein Fußteil (3l, 3r, 3) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beinteile (2l, 2r, 2) in Längsrichtung des Körperteils (1) schwenkbeweglich und in Querrichtung dazu starr oder nahezu starr angeordnet sind, die Fußteile (3l, 3r, 3) nach außen ausgestellt sind und deren Sohlen geformt sind, daß wenn der Schwerpunkt der Beinteile (2l, 2r, 2) vertikal unter der Befestigung der Beinteile (2l, 2r, 2) am Körperteil (1) befindlich ist, das jeweilige Fußteil (3l, 3r, 3) im Fersenbereich (32) zur Auflage auf einer Unterlage kommt und,
daß in Ruhestellung des Schaukelgeräts die Schwerpunkte der Beinteile (2l, 2r, 2) bezüglich der Längsrichtung des Körperteils (1) hinter der jeweiligen geodätisch vertikalen Ebene (A) liegen, in welche die jeweiligen Schwenkachsen (Z) dieser Beinteile (2l, 2r, 2) liegen.
3. Schaukelgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es vier Beinteile (2l, 2r, 2) aufweist, welche seitlich und paarweise gegenüber an dem Körperteil (1) angeordnet sind.
4. Schaukelgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils auf einer Seite des Körperteils (1) angeordneten Beinteile (2l, 2r, 2) mit einem Äqudistanzstück (21) versehen sind.
5. Schaukelgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß hinter einem Paar von Beinteilen (2l, 2r, 2) ein Wälzkörper angeordnet ist.
6. Schaukelgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß der Wälzkörper tonnenförmig ist.
7. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem an ein einheitliches Körperteil (1) verschieden geformte Kopfteile und Schwanzteile anbringbar sind.
8. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem das Körperteil (1), das Kopfteil und das Schwanzteil einstückig sind.
9. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem das Körperteil (1) und/oder die Beinteile (2l, 2r, 2) als Formblaskörper aus thermoplastischem Material ausgebildet sind.
10. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem das Körperteil (1) und/oder die Beinteile (2l, 2r, 2) aus Holz ausgebildet sind.
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Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MACHT, KARL-GEORG, 90766 FUERTH, DE

8181 Inventor (new situation)

Inventor name: FORSTER, GUENTHER, 90768 FUERTH, DE

8139 Disposal/non-payment of the annual fee