DE19839264A1 - Aktivlaufendes Schaukeltier - Google Patents
Aktivlaufendes SchaukeltierInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schaukelgerät, insbesondere für Kinder, welches sich dadurch auszeichnet, daß es bei alternierendem seitlichem Auslenken aus der Ruhelage von selbst eine Vorwärtsbewegung vollführt, bei welcher sich die Beinteile (2l, 2r, 2) des Schaukelgeräts nach der Art des Paßganges vorwärts bewegen. Das Schaukelgerät wird vorzugsweise in Tierform ausgeführt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Schaukelgerät, insbesondere
für Kinder, welches sich dadurch auszeichnet, daß es
bei seitlichem Auslenken aus der Ruhelage von selbst
eine Vorwärtsbewegung vollführt. Dieses Schaukelgerät
wird vorzugsweise in Tierform ausgeführt.
Aus dem Stand der Technik sind Schaukelgeräte bekannt,
deren Unterseite als Schaukelbogen ausgeführt ist und
an denen Räder so angeordnet sind, daß diese
ausgeklappt werden können, so daß das Schaukelgerät
fahrbar wird. Bei diesen Geräten ist eine
Schaukelbewegung und eine Vorwärtsbewegung nur
wahlweise möglich.
In DE 32 36 707 A1 ist ein Schaukelgerät beschrieben,
welches einen in Längsrichtung des Gerätes
ausgebildeten Schaukelbogen aufweist, sowie mindestens
einen außerzentrisch angeordneten Rollenkörper, um
neben dem Schaukeln gleichzeitig auch eine Fortbewegung
mit dem Gerät zu ermöglichen. Nachteilig an diesem
Schaukelgerät ist, daß sich die Verwirklichung einer
tierähnlichen Gestalt des Schaukelgerätes
konstruktionsbedingt kaum verwirklichen läßt.
Da jedoch gerade Kleinkinder eine starke Affinität zu Spielzeugen
in Tierkörperform aufweisen, ist es Aufgabe der
Erfindung, ein Schaukelgerät anzugeben, welches während
des Schaukelvorgangs eine eigenständige
Vorwärtsbewegung vollführt und konstruktiv der
Physiologie eines Tieres nachgebildet ist.
Die Aufgabe wird gelöst gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Hiernach ist für ein Schaukelgerät ein
Körperteil vorgesehen, welcher eine Sitzfläche
aufweist. Seitlich des Körperteils und jeweils
paarweise gegenüber sind wenigstens zwei Beinteile
angeordnet, die jeweils ein Fußteil aufweisen.
Erfindungsgemäß bewegt sich das Schaukelgerät dadurch
nach vorne, daß dieses alternierend links- und
rechtsseitig ausgelenkt wird hervorgerufen durch links- und
rechtsseitige Gewichtsverlagerung eines auf dem
Schaukeltier aufsitzenden Reiters, wodurch die
Beinteile des Schaukeltiers Schwingbewegungen
ausführen.
Die Funktionsweise des Schaukelgeräts besteht also
darin, daß es bei seitlicher Auslenkung eine
Laufbewegung in Form des Paßganges ausführt. Die
seitliche Auslenkung des Schaukelgeräts wird durch eine
alternierend zur Seite gerichtete Gewichtsverlagerung
des Reiters bewirkt.
Dadurch, daß das Schaukelgerät sich durch eine
entsprechende Schaukelbewegung des aufsitzenden Reiters
nach vorne bewegt, steigt die Attraktivität des
Spielzeugs. Andererseits wird die Vorwärtsbewegung
nicht so schnell sein, daß sie bei Benutzung des
Schaukelgeräts auf kleineren Flächen, wie z. B. in
Wohnungen, Gefahren mit sich bringt. Auch führt die
eher langsame Vorwärtsbewegung des Schaukelgeräts in
geschlossenen Räumen nicht dazu, daß die
Schaukelbewegung in kürzester Zeit eingestellt werden
muß, weil das Schaukelgerät auf ein Hindernis, wie z. B.
eine Wand stößt.
Vorteilhafterweise sind die Beinteile am Körperteil so
angeordnet, daß sie in Längsrichtung des Körperteils
schwenkbeweglich und in Querrichtung zum Körperteil
starr oder nahezu starr sind. Die Unterseiten der
Fußteile sind sowohl in Längsrichtung als auch in
Querrichtung konvex geformt. Die Beinteile sind über
eine Befestigung in der Weise am Körperteil befestigt,
daß, wenn der Schwerpunkt der Beinteile geodätisch
vertikal unter der Befestigung der Beinteile am
Körperteil befindlich ist, das an seiner Unterseite
konvexe Fußteil im Fersenbereich auf einer Unterlage
zur Auflage kommt. Befindet sich das Schaukelgerät in
Ruhestellung - d. h.: es wirkt keine Fremdkraft auf das
Schaukelgerät ein - so liegen die Schwerpunkte der
Beinteile bezüglich der Längsrichtung des Körperteils
hinter einer jeweiligen geodätisch vertikalen Ebene, in
welcher die jeweiligen Schwenkachsen dieser Beinteile
liegen.
In vorteilhafter Weise weist das Schaukelgerät vier
Beinteile auf, welche nach Art eines Tieres seitlich
und paarweise gegenüber an dem Körperteil angeordnet
sind.
Besonders vorteilhaft ist es, die jeweils auf der
gleichen Seite des Körperteils angeordneten Beinteile
mit einem Äquidistanzstück zu versehen. Hierdurch wird
ein regelmäßiger Paßgang des Schaukelgeräts
gewährleistet.
Alternativ zu dem hinteren Beinpaar kann auch ein
Wälzkörper vorgesehen werden. In vorteilhafter Weise
ist dieser Wälzkörper tonnenförmig geformt. Eine
derartige Formung des Wälzkörpers läßt sich am besten
an die konvexen Sohlen der Fußteile anpassen.
Besonders vorteilhaft ist es, das Körperteil ohne Kopf
und Schwanz zu fertigen. Das Schaukelgerät kann dann
mit einem einheitlichen Körperteil hergestellt werden,
an welchem verschiedene Kopfteile und Schwanzteile
anbringbar sind. Auf diese Weise kann das Schaukelgerät
durch Anbringung verschiedener Kopf- und Schwanzteile
z. B. als Elefant, Nashorn, Nilpferd, Schwein, ect.
ausgebildet werden.
Selbstverständlich ist es auch möglich, das Körperteil,
das Kopfteil und das Schwanzteil einstückig
auszubilden, also das Körperteil mit Kopf und Schwanz
zu fertigen.
In vorteilhafter Weise können das Körperteil und/oder
die Beinteile des Schaukelgeräts als Formblaskörper aus
thermoplastischem Material ausgebildet sein.
Vorteilhaft ist es auch, das Schaukelgerät aus Holz zu
fertigen.
Im Folgenden werden vorteilhafte Ausführungsformen des
Schaukelgerätes anhand folgender Figuren beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 Seitenansicht eines aus Formblaskörpern
ausgebildeten Schaukelgeräts in Ruhestellung;
Fig. 2 Seitenansicht des Schaukelgerätes aus Fig. 1
in Laufstellung
Fig. 3 Rückansicht des Schaukelgerätes aus Fig. 1
in Laufstellung;
Fig. 4 Seitenansicht eines aus Holz ausgebildeten
Schaukelgeräts in Ruhestellung
Fig. 5 Rückansicht des Schaukelgeräts aus Fig. 4.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen in schematischer Darstellung
die Ausführungsform eines Schaukelgerätes, wie es
vorzugsweise aus aus thermoplastischem Material
bestehenden Formblaskörpern hergestellt werden kann.
Dabei weist das Schaukelgerät entsprechend Fig. 1 im
wesentlichen ein Körperteil 1 sowie vier Beinteile 2l,
2r, auf. Die Beinteile 2l, 2r sind nach Art eines
Tieres jeweils paarweise vorne und hinten an dem
Körperteil 1 angebracht, wobei bei den beiden
Beinpaaren sich je ein Beinteil 2l links und das
jeweils andere Beinteil 2r rechts von der Mitte des
Körperteils 1 befindet.
Das Körperteil 1 weist an seiner Oberseite eine
sattelartige Sitzfläche 11 auf, die einem Reiter als
Sitz auf dem Schaukelgerät dient. Im vorderen Bereich
des Körperteils 1 ist eine Befestigungsvorrichtung 12
nach Art eines Schwalbenschwanzes vorgesehen. Auf diese
Befestigungsvorrichtung 12 kann ein Kopfteil aufgesetzt
werden. In gleicher Weise weist der hintere Bereich des
Körperteils 1 eine Befestigungsvorrichtung 13 auf, auf
welche ein Schwanzteil aufgesetzt werden kann. Es ist
somit möglich, mit einem einzigen Körperteil 1 eine
Mehrzahl von verschiedenartigen Tierformen durch
Anbringen verschiedener Kopf- und Schwanzteile zu
gestalten. So können beispielsweise durch die
entsprechende Formung der Kopfteile und Schwanzteile
Elefanten, Nashörner, Nilpferde, Schweine, ect.
dargestellt werden. Natürlich ist es auch möglich, das
Körperteil 1 mit nicht separaten Kopfteil und
Schwanzteil zu versehen.
Die Beinteile 2l, 2r sind ebenfalls als
thermoplastische Formblaskörper ausgebildet. Sie weisen
jeweils ein Fußteil 3l, 3r auf, welches nach außen
ausgestellt ist und dessen Unterseite 3l in
Querrichtung und Längsrichtung - bezogen auf das
Körperteil 1 - konvex geformt ist.
Die Beinteile 2l, 2r sind am Körperteil 1
schwenkbeweglich befestigt. Sie können eine
Schwenkbewegung parallel zur Körperlängsachse, also
nach vorne und hinten, ausführen. In Querrichtung
können die Beinteile 2 nicht schwenken. Die Befestigung
der Beinteile 2l, 2r erfolgt mittels einer
Befestigungsachse 4, die zugleich die Schwenkachse Z
der Beinteile 2l, 2r definiert. Dabei durchstößt die
Befestigungsachse 4 in einer in Fig. 3 erkennbaren
Weise die Beinteile 2l, 2r sowie einen Mittelsteg 15 im
Körperteil 1 sowie die Außenschürzen 16 des Körperteils
1. Die Beinteile 2l, 2r stecken also mit ihren
Oberseiten in Einbuchtungen, die an der Unterseite des
Körperteils 1 in diesem vorhanden sind. Die
Schwenkbewegung der Beinteile 2l, 2r wird nach vorne
und hinten begrenzt durch die vorderen und und hinteren
Einbuchtungsränder 14. Der Vorteil dieser
Ausführungsform, bei der die Befestigung der Beinteile
2 so zu sagen innerhalb des Körperteils 1 des
Schaukelgeräts befindlich ist, liegt darin, daß es auf
diese Weise effektiv verhindert wird, daß ein Reiter
des Schaukelgeräts seine Finger im Bereich der
Befestigung der Beinteile 2l, 2r quetscht.
In der Ruhelage des Schaukelgeräts - wie in Fig. 1
dargestellt - liegt der Schwerpunkt der Beinteile 2l,
2r einschließlich der Fußteile 3l, 3r in Längsrichtung
des Schaukelgerätes betrachtet hinter einer geodätisch
vertikalen Ebene A, in welcher auch die Schwenkachse Z
liegt. In diese Ruhelage sind sowohl die Ebenen Sl,
welche durch den Schwerpunkt der Beinteile 2l und die
Schwenkachse Z definiert werden, und die Ebenen Sr,
welche durch den Schwerpunkt der Beinteile 2r und die
Schwenkachse Z definiert werden, aus der Ebene A
ausgelenkt.
Der Bewegungsvorgang des Schaukelgerätes läßt sich am
sachdienlichsten durch eine Zusammenschau der Fig.
1, 2 und 3 beschreiben.
Um den Laufvorgang des Schaukelgerätes in Gang zu
setzen verlagert ein auf der Sitzfläche 11 des
Schaukelgerätes sitzender Reiter sein Gewicht so zu
einer Seite, beispielsweise zur rechten Seite R, daß
die Fußteile 3l auf der der Gewichtsverlagerung
entgegengesetzten linken Seite L von ihrer Unterlage
abgehoben werden (Fig. 3). Dadurch werden die
angehobenen Beinteile 2l frei und schwenken so nach
vorne, daß die durch den Schwerpunkt der Beinteile 2l
und die Schwenkachse Z definierte Ebene Sl mit der
geodätisch vertikalen Ebene Z zur Deckung kommt. Die
Beinteile 2l schwenken also nach vorne. Verlagert der
Reiter nunmehr sein Gewicht auf die Mitte des
Schaukelgerätes, so erreicht die Unterseite 31 der
Fußteile 3l die Unterlage mit der Ferse 32, welche in
der Ebene Sl liegt. Das Schaukelgerät hat dann nach der
Art des Paßganges einen ersten Schritt nach vorne
gemacht.
Nach diesem ersten Schritt nach vorne strebt das
Schaukelgerät danach, die in Fig. 1 dargestellte
Ruhelage wieder einzunehmen. Aufgrund der Reibung mit
der Unterlage können die an dem ersten Schritt nicht
beteiligten rechten Fußteile 3r jedoch nicht nach vorne
gelangen. Das Schaukelgerät befindet sich also in der
in Fig. 2 dargestellten Position, bei der die
Beinteile 2l, welche den ersten Schritt vollführten
nach vorne und die Beinteile 2r, die am ersten Schritt
unbeteiligt waren, nach hinten gerichtet sind.
Verlagert der Reiter des Schaukelgeräts nunmehr sein
Körpergewicht nach der der ersten Gewichtsverlagerung
entgegengesetzten linken Seite L, so werden die
Fußteile 3r auf der der Gewichtsverlagerung
entgegengesetzten rechten Seite R des Schaukelgeräts
von der Unterlage frei. Dadurch wird es den nach vorne
ausgerichteten, auf der Unterlage stehenden Beinteilen
2l möglich, eine Position einzunehmen, die der
Ruheposition des Schaukelgeräts entspricht. Die durch
den Schwerpunkt der Beinteile 2l und die Schwenkachse Z
definierte Ebene Sl schwenkt also aus der geodätisch
vertikalen Ebene A heraus, so daß sich der Schwerpunkt
der Beinteile 2l nunmehr wieder hinter der Ebene A
befindet. Gleichzeitig schwenken die von der Unterlage
freigewordenen Beinteile 2r so nach vorne, daß ihr
Schwerpunkt in die Ebene A fällt.
Verlagert der Reiter nunmehr sein Gewicht wieder in die
Mitte des Schaukelgerätes, so erreichen die Fersen 32
der von der Unterlage abgehobenen Fußteile 3r wieder
die Unterlage. Das Schaukelgerät hat also nach Art des
Paßganges einen Schritt vollführt, bei dem in Relation
zu dem Körperteil 1 die auf der linken Seite
befindlichen Beinteile 2l eine Bewegung nach hinten und
die auf der anderen Seite befindlichen Beinteile 2r
eine Bewegung nach vorne gemacht haben.
Durch ständige Hin- und Herverlagerung des Gewichts des
Reiters von der einen Seite zur anderen Seite des
Schaukelgeräts vollführt das Schaukelgerät also
Beinbewegungen in der Weise, daß es sich nach Art des
Paßgangs nach vorne bewegt.
Eine weitere Ausführungsform des Schaukelgerätes ist in
Fig. 4 dargestellt. Diese zeigt das Schaukelgerät in
Ruhestellung in Seitenansicht. Dieses Schaukelgerät ist
aus Holz gefertigt. Das Körperteil 1 ist im
wesentlichen gefertigt aus zwei gleichartig geformten,
parallel zueinander angeordneten Holzplatten. An dem
Körperteil 1 ist bereits das Kopfteil 17 in Form eines
Schweinskopfes angebracht. Das Auge 171 ist als
Holzring ausgefertigt. An der Hinterseite des
Körperteils 1 ist ein einen Schwanz 18 darstellender
Holzstab in eine Rückplatte 19 eingebracht. Diese
Rückplatte 19 ist zwischen den das Körperteil 1
mitbildenden parallel angeordneten Holzplatten
eingebracht und trägt dazu bei, diese in gegenseitigem
Abstand zu halten. Die Beinteile 2 mit den Fußteilen 3
sind seitlich am Körperteil 1 angebracht. Auf der
Oberseite des Körperteils 1 befindet sich eine
Sitzfläche 11. Diese aus einem hölzernen Brett
gefertigte Sitzfläche 11 dient wie die Rückseite 19
ebenfalls zugleich dazu, die das Körperteil 1
mitbildenden parallel angeordneten Holzplatten in
gegenseitigem Abstand zu halten. Vor der Sitzfläche 11
ist ein Haltegriff 110 angebracht, durch den eine
horizontale Griffstange 111 führt. An der Hinterseite
der Sitzfläche 11 ist eine Rückenlehne 112 vorhanden.
An den Außenseiten der Beinteile 2 im Bereich ihrer
Befestigung am Körperteil 1 befinden sich Endstücke 41
der Befestigungsachsen 4. Diese Befestigungsachsen 4
sind durch Bohrungen, durch die das Körperteil 1
mitbildenden parallel angeordneten Holzplatten und die
Beinteile 2 geführt. Mit den das Körperteil 1
mitbildenden Holzplatten sind die Befestigungsachsen 4
durch Verklebung fest verbunden und halten diese in
gegenseitigem Abstand. Die Beinteile 2 sind hingegen
mit ihren Bohrungen unf ixiert über die aus dem
Körperteil 1 austretenden Befestigungsachsen 4
geschoben. Somit sind die Beinteile 2 in Längsrichtung
des Körperteils 1 schwenkbeweglich. Zur Begrenzung der
Schwenkbewegung ist im hinteren Bereich des Körperteils
1 ein Anschlagzapfen 113 vorhanden. Dieser
Anschlagzapfen 113 verhindert, daß die Schwenkbewegung
des hinteren Beinteils 2 über die Position hinausgeht,
die durch den Anschlagzapfen 113 festgelegt ist. In
ähnlicher Weise ist im vorderen Bereich des Körperteils
1 an dessen Außenseite ein Anschlagsstück 114
vorhanden, welches die Schwenkbewegung des vorderen
Beinteils 2 über eine Position hinaus verhindert, die
durch das Anschlagsstück 14 festgelegt ist. Zwischen
den jeweiligen vorderen und hinteren Beinteilen 2
befindet sich ein Äquidistanzstück 21. Dieses
Äqudistanzstück 21 bedingt einerseits die Parallelität
der Schwenkbewegungen der Beinteile 2 auf jeweils einer
Seite des Körperteils 1 und bewirkt im Zusammenwirken
mit dem Anschlagzapfen 113 und Anschlußstück 114 eine
Begrenzung der Schwenkbewegung der Beinteile 2.
An der Unterseite der Beinteile 2 befinden sich
Fußteile 3. Die Unterseiten 31 der Fußteile 3 sind in
Längsrichtung des Körperteils 1 sowie in Querrichtung
dazu konvex geformt.
In Fig. 5 ist die Rückansicht des aus Holz gefertigten
Schaukelgeräts dargestellt. In der Figur erkennbar ist
die Griffstange 111 sowie die Rückenlehne 112, welche
am Körperteil 1 befestigt ist. Desweiteren erkennbar
ist die Befestigungsachse 4, welche quer durch das
Körperteil 1 und die jeweils 1inks und rechts des
Körperteils 1 angebrachten Beinteile 2 verläuft und von
der Rückplatte 19 verdeckt wird. Die Befestigungsachse
4 ist an ihren Enden durch ein Endstück 41
abgeschlossen. Ebenfalls ist in Fig. 5 erkennbar, daß
die Äqudistanzstücke 21 als Vierkanthölzer ausgeformt
sind. Diese Äqudistanzstücke 21 sind in ihren
Befestigungen an den Beinteilen 2 beweglich.
Die Funktionsweise des in Fig. 4 und 5 dargestellten
Schaukelgerätes entspricht dem Funktionsmechanismus des
in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Schaukelgeräts.
Durch Verlagerung des Körpergewichts des Reiters
alternierend von links nach rechts werden die Fußteile
3 des Schaukelgerätes linksseitig beziehungsweise
rechtsseitig von der Unterlage abgehoben und schwingen
in Längsrichtung des Körpers 1 gesehen nach vorne. Das
Schaukelgerät bewegt sich im Paßgang nach vorn.
Claims (10)
1. Schaukelgerät insbesondere für Kinder mit einem
Körperteil (1), welches eine Sitzfläche aufweist,
und mit wenigstens zwei an dem Körperteil (1)
seitlich und paarweise gegenüber angeordneten
Beinteilen (2l, 2r, 2), die jeweils einen Fußteil
(3l, 3r, 3) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Schaukelgerät bei alternierender links-
und rechtsseitiger Auslenkung, hervorgerufen durch
links- und rechtsseitige Gewichtsverlagerung eines
auf diesem aufsitzenden Reiters, durch
Schwingbewegung der Beinteile (2l, 2r, 2) nach vorne
bewegt.
2. Schaukelgerät, insbesondere für Kinder mit einem
Körperteil (1), welches eine Sitzfläche (11)
aufweist, und mit wenigstens zwei an dem Körperteil
(1) seitlich und paarweise gegenüber angeordneten
Beinteilen (2l, 2r, 2), die jeweils ein Fußteil (3l,
3r, 3) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beinteile (2l, 2r, 2) in Längsrichtung des Körperteils (1) schwenkbeweglich und in Querrichtung dazu starr oder nahezu starr angeordnet sind, die Fußteile (3l, 3r, 3) nach außen ausgestellt sind und deren Sohlen geformt sind, daß wenn der Schwerpunkt der Beinteile (2l, 2r, 2) vertikal unter der Befestigung der Beinteile (2l, 2r, 2) am Körperteil (1) befindlich ist, das jeweilige Fußteil (3l, 3r, 3) im Fersenbereich (32) zur Auflage auf einer Unterlage kommt und,
daß in Ruhestellung des Schaukelgeräts die Schwerpunkte der Beinteile (2l, 2r, 2) bezüglich der Längsrichtung des Körperteils (1) hinter der jeweiligen geodätisch vertikalen Ebene (A) liegen, in welche die jeweiligen Schwenkachsen (Z) dieser Beinteile (2l, 2r, 2) liegen.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beinteile (2l, 2r, 2) in Längsrichtung des Körperteils (1) schwenkbeweglich und in Querrichtung dazu starr oder nahezu starr angeordnet sind, die Fußteile (3l, 3r, 3) nach außen ausgestellt sind und deren Sohlen geformt sind, daß wenn der Schwerpunkt der Beinteile (2l, 2r, 2) vertikal unter der Befestigung der Beinteile (2l, 2r, 2) am Körperteil (1) befindlich ist, das jeweilige Fußteil (3l, 3r, 3) im Fersenbereich (32) zur Auflage auf einer Unterlage kommt und,
daß in Ruhestellung des Schaukelgeräts die Schwerpunkte der Beinteile (2l, 2r, 2) bezüglich der Längsrichtung des Körperteils (1) hinter der jeweiligen geodätisch vertikalen Ebene (A) liegen, in welche die jeweiligen Schwenkachsen (Z) dieser Beinteile (2l, 2r, 2) liegen.
3. Schaukelgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß es vier Beinteile (2l, 2r, 2) aufweist, welche
seitlich und paarweise gegenüber an dem Körperteil
(1) angeordnet sind.
4. Schaukelgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweils auf einer Seite des Körperteils (1)
angeordneten Beinteile (2l, 2r, 2) mit einem
Äqudistanzstück (21) versehen sind.
5. Schaukelgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet.
daß hinter einem Paar von Beinteilen (2l, 2r, 2) ein
Wälzkörper angeordnet ist.
6. Schaukelgerät nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet
daß der Wälzkörper tonnenförmig ist.
7. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
bei welchem an ein einheitliches Körperteil (1)
verschieden geformte Kopfteile und Schwanzteile
anbringbar sind.
8. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
bei welchem das Körperteil (1), das Kopfteil und das
Schwanzteil einstückig sind.
9. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
bei welchem das Körperteil (1) und/oder die
Beinteile (2l, 2r, 2) als Formblaskörper aus
thermoplastischem Material ausgebildet sind.
10. Schaukelgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei
welchem das Körperteil (1) und/oder die Beinteile
(2l, 2r, 2) aus Holz ausgebildet sind.
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|---|---|---|---|
| DE29824878U DE29824878U1 (de) | 1998-08-28 | 1998-08-28 | Aktivlaufendes Schaukeltier |
| DE1998139264 DE19839264A1 (de) | 1998-08-28 | 1998-08-28 | Aktivlaufendes Schaukeltier |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE (1) | DE19839264A1 (de) |
Citations (4)
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| US1615383A (en) * | 1925-05-04 | 1927-01-25 | Carmi A Winslow | Toy-horse device |
| US1633147A (en) * | 1923-10-23 | 1927-06-21 | Arthur L Whiteside | Walking toy |
| DE938055C (de) * | 1949-12-08 | 1956-01-19 | Erich Hahmann Dr | Durch Verschwenken der Beine eines oder mehrerer Beinpaare vorwaerts bewegbares Spielzeugreittier |
| US2913248A (en) * | 1957-06-05 | 1959-11-17 | George F Bauer | Saddle actuated hobby horse |
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1998
- 1998-08-28 DE DE1998139264 patent/DE19839264A1/de not_active Withdrawn
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| DE1603165A1 (de) | Geraet zur Unterhaltung,insbesondere Spielzeug | |
| DE69314481T2 (de) | Bewegliches tierspielzeug | |
| DE2707210A1 (de) | Spielzeugfigur | |
| DE3545127A1 (de) | Bewegliche spielzeugfigur | |
| DE3632613A1 (de) | Bewegliche spielfigur | |
| DE20320263U1 (de) | Drahtlabyrinthspielzeug | |
| DE3143760A1 (de) | "laufpuppe" | |
| DE2207796A1 (de) | Puppe | |
| DE19839264A1 (de) | Aktivlaufendes Schaukeltier | |
| DE29824878U1 (de) | Aktivlaufendes Schaukeltier | |
| DE2738795A1 (de) | Ausgestopfte biegsame puppe | |
| DE7826432U1 (de) | Spielzeug-gliedertier mit gelenkigen gliedmassen | |
| DE29815483U1 (de) | Aktivlaufendes Schaukeltier | |
| AT368398B (de) | Menschenaehnliche spielzeugfigur, die zerlegbar und wieder zusammensetzbar ist | |
| DE2422865A1 (de) | Spielzeug | |
| DE820561C (de) | Mittels Schnur o. dgl. zu ziehendes Spielzeug mit einem oder mehreren Paaren laufender Beine | |
| DE138072C (de) | ||
| DE2457773A1 (de) | Schaukelpferd | |
| AT163755B (de) | Spielzeugfigur | |
| DE1868973U (de) | Verbessertes schaukelpferd. | |
| DE3543971A1 (de) | Mechanische spielfigur mit teleskopaugen | |
| DE345226C (de) | Spielzeug, bestehend aus Turngeraeten und Puppen | |
| DE1103201B (de) | Spiel- oder Werbefigur | |
| DE1986432U (de) | Spielgeraet aus mehreren kettenfoermig miteinander verbundenen gliedern. | |
| DE1603530A1 (de) | Puppe mit innerhalb eines Halbkugelbereichs beweglichen und einstellbaren Armen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MACHT, KARL-GEORG, 90766 FUERTH, DE |
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| 8181 | Inventor (new situation) |
Inventor name: FORSTER, GUENTHER, 90768 FUERTH, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |