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Die Erfindung betrifft einen Christbaumständer mit
den im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
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Ein Christbaumständer der gattungsgemäßen Art
ist aus der
DE 100
11 712 A bekannt. Dieser Christbaumständer weist einen Sockel und
einen daran befestigten Aufnahmeteil zum Halten des Baumstammes
auf. Der Baumstamm selbst wird in den Aufnahmeteil mittels mindestens
zweier, um eine vertikale zentrale Symmetrieachse angeordnete Halteelemente
in Form von doppelseitigen Hebeln festgeklemmt. Die unteren Schenkel
der Hebel werden von untergreifenden, auf einer Ringbahn des Sockels
angeordneten Hebelteilen mit Leitkurven gegen die Kraft einer Rückstellfeder
bei relativer Drehung der Ringbahn verschwenkt. Bei anderen Ausführungen sind
einseitige Hebel oder Kniehebel vorgesehen, deren Schwenkachsen
sich oberhalb des Aufnahmeteiles befinden und die durch auf die
Schenkel unmittelbar wirkende Seilzüge oder Federn in Richtung des
Baumstammes verschwenken und diesen einklemmen. Bei anderen Ausführungen
werden Kniehebel über
hydraulische Einrichtungen gesteuert verschwenkt.
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Des Weiteren ist aus der
EP 0 419 972 B ein Christbaumständer mit
einem Fußteil
bekannt. An dem Fußteil
ist ein Aufnahmeteil für
den Stamm des Christbaumes angeordnet. Dieser Aufnahmeteil ist von
mehreren um die Symmetrieachse angeordneten Halteelemente umgeben,
die zwischen einer Öffnungsstellung
und einer Haltestellung in Ebenen bewegbar sind, welche sich zumindest
annähernd
in der Symmetrieachse schneiden, wobei die Halteelemente in der
Haltestellung mit einem Anlagebereich unter Druck an dem Stamm des
Christbaumes anliegen. Die Betätigung
der Halteelemente erfolgt über eine
einzige Spanneinrichtung, die über
ein Kraftübertragungselement
an sämtlichen
Halteelementen angreift und die Halteelemente mit einer in ihrem Endwert
einstellbaren Haltekraft in die Haltestellung bewegt. Die Halteelemente
sind ohne formschlüssige Verbindung
untereinander bewegbar. Die Halteelemente liegen zunächst im
Wesentlichen kraftfrei an dem Stamm an. Durch Betätigung des
Kraftübertragungselementes
werden die Halteelemente in einem Zug mit einer im Wesentlichen
gleichen Haltekraft an den Stamm des Christbaumes angedrückt. Das
eine Ende des Kraftübertragungselementes,
das ein Zugseil ist, ist unmittelbar, und das andere Ende mittelbar über die
Spanneinrichtung mit dem Fußteil
verbunden. Bei dieser bekannten Ausführungsform von Christbaumständern sind
die Kraftübertragungselemente
oberhalb des umschließenden
Gehäuses
angeordnet, so dass diese sichtbar sind. Bei den anderen eingangs
beschriebenen Ausführungen
werden relativ komplizierte, schwer zu handhabende Krafteinleitungen
realisiert, um die gewünschte
Haltekraft der Halteelemente aufbringen zu können.
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Der vorliegenden Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, einen Christbaumständer so auszugestalten, dass
sämtliche
Elemente unterhalb des oberen Randes des Aufnahmeteils angeordnet
sind, die für die
Krafteinleitung auf die Halteelemente benötigt werden, so dass das Gebilde
von einem Gehäuse geschlossen
abgedeckt werden kann und gegebenenfalls nur die oberen Enden der
Halteelemente hervorstehen. Des Weiteren soll ein möglichst
einfacher und leicht montierbarer Aufbau realisiert werden.
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Die Aufgabe löst die Erfindung durch Ausgestaltung
des Christbaumständers
entsprechend den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen
im einzelnen detailliert angegeben.
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Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist
es möglich,
alle für
den Antrieb der Halteelemente benötigten Kraftübertragungselemente
in das Gehäuse
des Christbaumständers
zu verlegen, so dass nur noch die oberen Schenkel der Halteelemente
aus dem Gehäuse
hervorstehen. Der Christbaum kann mit seinem Baumstamm zentral in
den Aufnahmeteil eingesetzt werden und wird durch Drehen des Spannrades
um die sich anlegenden Halteelemente, die voneinander unabhängig eine
Druckkraft aufbauen, gesichert gehalten. Dies bedeutet, dass ein
bereits anliegendes Halteelement ein Widerlager für das Zugseil
und damit für
die noch nicht anliegenden Halteelemente bildet. Die noch nicht
vollständig
in Klemmposition verbrachten Halteelemente werden weiterhin verschwenkt,
bis ein Ausgleich der Spannkräfte
aller Halteelemente, z. B. 3, 4 oder 5 vorgesehene, erfolgt ist.
Um die gewünschten
Schwenkbewegungen zu erreichen, ist in einer Ausführungsform vorgesehen,
dass die verschwenkbaren Halteelemente, und zwar die unten überstehenden
Hebelarme, von dem Zugseil hintergriffen werden, das Zugseil also
zwischen den Hebelarmen und der Wand des Aufnahmeteiles geführt ist,
und über
Stützen,
die sich im Wesentlichen radial nach außen erstrecken, umgelenkt wird,
so dass bei Ausübung
einer Zugkraft auf das Seil automatisch die oberen Hebelarme der Halteelemente
zur Symmetrieachse hin verschwenken. Bei einer anderen Ausführungsform
wird dies dadurch bewirkt, dass das Zugseil nicht direkt auf die unteren
Hebelarme der Halteelemente wirken, sondern indirekt über zwischengeführte Kraftübertragungselemente,
die verschieb- und drehbar mindestens jeweils in einer Nut in der
Wand des Aufnahmeteils und/oder des Bodenteils gelagert sind. Die se Kraftübertragungselemente
untergreifen je eine Führungskurve
an den unteren Hebelarmen mit einer Druckfläche. Durch Ausübung einer
vom Zugseil ausgeübten
Kraftkomponente in Richtung der Symmetrieachse wird das Kraftübertragungselement
geführt
verschoben und gleichzeitig auch nach oben bewegt, also in den Führungen
nach oben gedreht, so dass hierdurch die Halteelemente ebenfalls
mit ihren oberen Klemmenden zur Symmetrieachse hin verschwenkt werden.
Bei dieser Anordnung liegen die Umlenkpunkte bzw. die Stützen, um
die das Zugseil herumgeführt
ist, zwischen der äußeren Lochführung in
dem Kraftübertragungselement
für das
Zugseil und der Wand des Aufnahmeteils. Als zweckmäßige Umlenkelemente
können
dabei Stützen
in Form von Rippen oder auch Bolzen an den Bodenteil befestigt sein.
Es ist hierdurch praktisch eine kinematische Umkehr der Bewegung
zur ersten Ausführung
gegeben.
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In allen Fällen ist vorgesehen, dass im
Falle des Zurückdrehens
des Spannrades, dass das Zugseil spannt, die Rückstellung der Halteelemente
in die Öffnungsstellung über Rückstellfedern
erfolgt, die auf die Halteelemente einzeln wirken, wie dies aus dem
Stand der Technik ebenfalls bekannt ist. Bei der ersten Ausführungsform,
bei der der untere Hebelarm unmittelbar von dem Zugseil hintergriffen
wird, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, eine Feder
in Form eines Gummiringes, oberhalb des Zugseilangriffpunktes verlaufend,
anzuordnen und an einem Widerlager an der Wand des Aufnahmeteils zu
befestigen, so dass eine stetige Zugkraft auf jedes Halteelement
ausgeübt
wird und die Halteelemente bei Nichtbelastung durch das Zugseil
automatisch in die Öffnungsstellung
verschwenken. Diese Ausführungsform
hat zudem den Vorteil, dass die Rückstellfeder nicht sichtbar
in Erscheinung tritt. Andere Federanordnungen sind selbstverständlich auch
möglich.
Um beim Spannen des Zugseiles über
kurze Wegstrecken einen hohen Verschwenkungsgrad zu erzielen ist
es angebracht, dass die Stirnflächen
der Haltearme, an denen das Zugseil anliegt, eine stärkere Längskrümmung aufweisen
als die anderen Abschnitte der Hebelarme. Hierdurch wird praktisch eine Übersetzung
realisiert. Das Zugseil wird über das
Spannrad gespannt. Dieses Spannrad ist auf einer Achse drehbar angeordnet,
die radial zur Symmetrieachse des Christbaumständers sich erstreckt. Das Spannrad
ist in der einfachsten Ausführungsform
als zylinderförmiges
Rad ausgebildet, in einer anderen Form, bei der gleichzeitig das
Spannrad eine erhöhte
Spannwirkung ausübt,
als Kegelrad mit ansteigender Kegelfläche zur Symmetrieachse hin. Das
Spannrad stützt
sich dabei an einer Stützwand ab.
Durch die ausgeübte
Reibkraft an der Fläche
der Stützwand
kann dabei bereits eine Selbsthaltung herbeigeführt werden. Es ist aber auch
möglich,
das Spannrad zusätzlich über ein
Rastgesperre in der jeweiligen Drehstellung zu arretieren. Das Spannrad selbst
wird über
ein Betätigungselement,
vorzugsweise ein Fußbetätigungselement,
das entweder statisch auf der Achse angebracht ist oder auf einen
Ansatz an der Achse oder in eine Aufnahmebohrung verdrehsicher eingesetzt
werden kann, gedreht, so dass nur im Bedarfsfall das Betätigungselement
anbringbar ist und aus dem Christbaumständer hervorsteht. Im Falle
der Verwendung eines axialen Rastgesperres muss das Spannrad zwischen
den Lagerungen um ein Höhenmaß axial
verschiebbar sein, das der Rastlamellenhöhe entspricht. Anstelle eines
axialen Rastgesperres kann aber auch an dem Rad ein radiales Rastgesperre
vorgesehen sein, z. B. ein radialer Zahnkranz aus dreieckförmigen Zähnen, in den
ein Rastgesperre eingreift, so dass das Rad zwar arretiert ist,
sich jedoch durch das Betätigungselement
in beide Richtungen bewegen kann. Es ist ferner auch möglich, ein
Rastgesperre mit dem Spannrad über
axiale Mitnahmebolzen, die vorzugsweise um 180° stirnseitig versetzt vorstehen
und in einer Leitkurve mit Anschlagkante im Spannrad greifen, zu koppeln,
so dass bei der Rückbewegung
eine axiale Entkopplung von dem Rastgesperre erfolgt und die Rückstellfedern
automatisch die Halteelemente in die Öffnungsstellung verbringen
können,
wobei gleichzeitig eine Rückstellung
des Spannrades in die Ausgangsposition erfolgt.
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Es hat sich ferner als vorteilhaft
erwiesen, die Enden des Zugseiles zwischen zwei Halteelementen an
dem Bodenteil zu fixieren und das Zugseil selbst durch ein radiales
Durchgangsloch in dem Spannrad hindurchzuführen. Durch diese Anordnung
ist eine große Übersetzung
möglich,
so dass schon bei wenigen Winkelgradverstellungen des Rades die
gewünschte
Einklemmung des Baumstammes des Christbaumes erfolgt. Damit eine
ausreichende Spannkraft auf das Zugseil, das in der Regel ein Stahlseil
ist, das aber auch aus Kunststoff bestehen kann, ausgeübt werden
kann, ist das Betätigungselement
wie bei den bekannten Ausführungen
auch als Fußbetätigungselement
ausgebildet.
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Vorteilhafte Weiterbildungen der
Erfindung werden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungen
ergänzend
erläutert.
In den Zeichnungen zeigen
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1 einen
Christbaumständer
der erfindungsgemäßen Art
in schematischer perspektivischer Darstellung mit abgenommenem Außengehäuse mit
Halteelementen in der Öffnungsstellung,
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2 den
in 1 schematisch dargestellten
Christbaumständer
in der Position, in der sich die Halteelemente in der größtmöglichen
Klemmstellung befinden und
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3 eine
weitere schematische Darstellung eines Christbaumständers in
einer Teilansicht, bei dem die Verschwenkung der Halteelemente mittels
zusätzlicher
Kraftübertragungselement
erfolgt.
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Das Ausführungsbeispiel in den 1 und 2 zeigt einen Christbaumständer nach
der Erfindung. Dieser besteht aus einem Bodenteil 1, der
beispielsweise einen Durchmes ser von 385 mm aufweisen kann. An dem
Bodenteil sind alle anderen Elemente des Christbaumständers befestigt,
die zum leichten Einklemmen und damit Fixieren des Baumstammes des
Christbaumes im Aufnahmeteil 2 benötigt werden. An dem Bodenteil 1 ist
um einen zentrische Symmetrieachse herumgelegt ein zylinderförmiges Aufnahmeteil 2 vorgesehen,
das eine zylinderförmige Wandung
aufweist. Um 90° verteilt
sind an dieser Wandung jeweils paarig parallel verlaufend Stützen 10 nach
außen
vorstehend vorgesehen, die als Rippenwände ausgebildet sind. Zwischen
den paarigen Rippenwänden
befinden sich die Halteelemente 3, die verschwenkbar um
die Schwenkachsen 4 in den Stützen 10 gelagert sind.
Die Halteelemente 3 weisen untenseitig die Schwenkachsen 4 überstehende Hebelarme 7 auf,
die sich nach unten erstrecken. Diese Hebelarme 7 können z.
B. die in 1 gestrichelt
eingezeichnete Form aufweisen. Die verlängerten unteren Hebelarme 7 können aber
auch zwischen zwei Verengungen der Stützen 10 geführt sein,
so dass die Halteelemente 3 sowohl obenseitig als auch untenseitig
geführt
sind. Die unteren Hebelarme 7 sind relativ schmal ausgeführt, so
dass zwischen dem beidseitig angeordneten Stützen 10 und dem unteren
Hebelarm 7 um diesen herum ein Zugseil 9 eingelegt
werden kann. Der Verlauf ist aus 1,
linke Darstellung ersichtlich. Dieses Zugseil wird um die Stützen 10 umgelenkt,
die, wie die Wandung des Aufnahmeteils 2, am Bodenteil 1 befestigt
sind, wobei beispielsweise das gesamte Gebilde aus Kunststoff gefertigt
sein kann. Das Zugseil 9 wird so über alle vorhandenen Stützen umgelenkt.
Die Enden des Zugseiles 9 können miteinander verbunden
sein, sie können
aber auch am Bodenteil befestigt sein und zwar vorzugsweise zwischen
den beiden Halteelementen 3, die dem Spannrad 11 gegenüberliegen. Das
Zugseil 9 wird über
ein Spannrad 11 geführt,
das auf einer Achse 13 drehbar gelagert ist, die sich radial
zur Symmetrieachse erstreckt. Das hier zur Anwendung kommende Spannrad 11 ist
ein Kegelrad, so dass eine Selbstspannung bei gleichzeitigem Andrücken des
Rades gegen die Stützwand 14 gegeben
ist.
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Das Zugseil 9 kann dabei
durch ein Durchgangsloch 23 geführt sein, es kann aber auch
in anderer Art und Weise an dem Spannrad befestigt sein. Es können auch
die Enden des Zugseiles 9 in die Durchgangsbohrung 23 eingeführt und
darin beispielsweise mittels Klemmelemente gesichert gehalten sein.
Die Führung
des Zugseiles 9 erfolgt über die Stützen 10 und die ggf.
vorhandene Umlenkbolzen an der Stützwand 14 in der Weise,
dass bei Drehung in der einen Richtung das Seil aufgewickelt wird
und damit das Kegelrad zugleich in Richtung die Stützwand 14 verschiebt
und bei Drehung in der anderen Richtung abgesichert wird. Betätigt wird
das Spannrad 11 mittels beispielsweise einem fußbetätigbaren
Hebel, der durch eine Durchgangsbohrung in einer Lagerungswand 24 in
eine Aufnahme des Rades zentrisch eingeführt und darin verdrehgesichert
gehalten wird. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Rad einen
aus der Lagerungsbohrung hervorstehenden Lagerzapfen mit Vierkant-
oder Sechskantansatz aufweist, auf den das Fußbetätigungselement aufgesteckt
werden kann. Durch Fußbewegung
kann nun das Spannrad 11 beispielsweise in Rechtsdrehung
versetzt werden, wobei das Zugseil 9 gespannt wird, wodurch
die Halteelemente 3 um die Achsen 4 schwenken.
Die unteren Hebelarme 7 werden also nach außen geschwenkt,
während
die oberen Hebelarme der Haltelemente 3 in Richtung zur
Symmetrieachse verschwenken. Bei Abstimmung der Materialien des
Spannrades und der Stützwand 14 kann
durch Reibschluss bereits sichergestellt sein, dass nach der Einklemmung
des Baumstammes ein sicherer Halt gegeben ist. Es ist aber auch
möglich,
zusätzlich
z. B. ein axiales Rastgesperre vorzusehen, so dass das Spannrad
beim Fortschalten in der einen Richtung von Rast- und/oder Zahnkranzteilungen
zur folgenden Teilung fortgeschaltet werden kann. Zum Lösen des
Verbundes wird das Spannrad 11 in die andere Richtung bewegt. Das
Spannrad 11 wird dabei in axialer Richtung jeweils um die
Höhe mindestens
einer Lamelle der Rastverzahnung verschoben. Durch das Rastgesperre
ist eine Arretierung in jeder Drehwinkelstellung des Spannrades
möglich.
Die Rückstel lung
erfolgt über
die Rückstellfeder 8,
die im dargestellten Ausführungsbeispiel
ein Widerlager 20 an der Wand des Aufnahmeteils 2 einerseits
findet und dessen anderes Widerlager 21 die äußere Stirnfläche des
unteren Hebelarmes 7 ist. In 2 ist
das Seil nicht eingezeichnet. Es verläuft jedoch in gleicher Weise
wie in 1 dargestellt.
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Bei dem Ausführungsbeispiel in 3, das schematisch dargestellt
nur ein Halteelement 3 zeigt, wird dieses durch ein Kraftübertragungselement 17 verschwenkt.
Dieses Kraftübertragungselement 17 ist
bogenförmig
ausgeführt
und beispielsweise in einer Nut 16 in der Wand des Aufnahmeteils
gegen seitliches Verschieben geführt.
Dies kann beispielsweise mittels einer Rippe erfolgen, die in die
Nut 16 eingreift. Eine zusätzliche Führung kann aber auch untenseitig
im Bodenteil 1 vorgesehen sein. Das bogenförmige Kraftübertragungselement 17 ist
sowohl nach oben verschiebbar als auch gleichzeitig drehbar geführt. Es übersteht
mit dem unteren Schenkel den unteren Hebelarm 7 des Halteelementes 3,
das um die Achse 4 an der Wand des Aufnahmeteils 2 schwenkbar
gelagert ist. Das obere Ende des Kraftübertragungselementes 17 weist
eine Druckfläche 18 auf,
die reibend an der Führungskurve 15 des
unteren Hebelarmes 7 anliegt. Es ist ersichtlich, dass beim
Verdrehen und Verschieben des Kraftübertragungselementes 17 in
Richtung der symbolisch eingezeichneten Symmetrieachse die Druckfläche 18 des
Kraftübertragungselementes 17 das
Halteelement 3 untergreift und das Halteelement 3 verschwenkt
und dabei an der Führungskurve 15 entlang
gleitet. In diesem Fall bewirkt das Zugseil 9 eine Kraftkomponente
in Richtung der Symmetrieachse. Zu diesem Zweck ist das Zugseil 9 abweichend
von dem Beispiel in den 1 und 2, um bolzenförmige Stützen 10,
die an dem Bodenteil 1 befestigt sind, umgelenkt. Diese
bolzenförmigen
Stützen 10 sind seitlich
zum Kraftübertragungselement 17 versetzt
in Richtung der Wand des Aufnahmeteils 2 soweit zurückgesetzt
angebracht, dass auch bei höchstem Verschwenkungsgrad
der Halteelemente 3 noch eine Zugkraft auf das Kraftübertragungselement 17 ausgeübt wird,
zu welchem Zweck das Zugseil 9 durch ein Ende des bogenförmigen Kraftübertragungselementes
hindurch gezogen ist. Wird das Zugseil 9 entspannt, so
bewirkt die hier am Widerlager 20 an dem Bodenteil 1 einerseits
befestigte Rückstellfeder 8,
die mit dem anderen Ende an den Widerlager 21 oberhalb
der Schwenkachse 4 an dem Halteelement 3 angebracht
ist, dass das Halteelement 3 in die dargestellte Öffnungsstellung
verschwenkt. Es versteht sich von selbst, dass das Aufnahmeteil 2 auch
mit Wasser gefüllt
werden kann, insbesondere dann, wenn alle Elemente aus Kunststoff
einteilig gefertigt sind und nur die beweglichen Teile nachträglich montiert
sind. Bei Verwendung eines Rastgesperres mit axial ausrückbarem
Kopplungsrad ist es möglich,
mit einmaligem Hinuntertreten des Fußhebels eine komplette Verbindung
der Halteelemente in die Öffnungsstellung
sicherzustellen. Wird ein solches axial ausrückbares Mitnahmerad nicht verwendet,
so kann durch entsprechende Schrittschaltung das Gleiche ebenfalls
bewirkt werden.
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- 1
- Bodenteil
- 2
- Aufnahmeteil
- 3
- Halteelemente
- 4
- Schwenkachse
- 5
- Halter
- 6
- Greifenden
- 7
- Hebelarme
- 8
- Rückstellfeder
- 9
- Zugseil
- 10
- Stützen
- 11
- Spannrad
- 12
- Lagerschalen
- 13
- Achse
- 14
- Stützwand
- 15
- Führungskurve
- 16
- Nut
- 17
- Kraftübertragungselement
- 18
- Druckfläche
- 19
- Durchbruch
- 20
- Widerlager
- 21
- Widerlager
- 22
- Führungsflansch
- 23
- Durchgangsbohrung
- 24
- Lagerwand