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Die
Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung an einem Ständer zum
Aufspannen eines stabförmigen
Teiles, insbesondere eines Christbaumes, mit den folgenden Merkmalen:
- a) mindestens ein auf Zug belastbares, flexibles Verbindungsteil
ist endseitig mit einem drehbar gelagerten Spannkörper verbunden;
- b) wobei durch Verdrehen des Spannkörpers ein Abschnitt des flexiblen
Verbindungsteils gegen einen Umfangsbereich des Spannkörpers gezogen und
dadurch das flexible Verbindungsteil gespannt wird;
- c) an dem Spannkörper
ist drehfest eine Verzahnung vorgesehen, mit der ein beweglich gelagertes
Sperrglied in Wirkverbindung steht.
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Spanneinrichtungen
dieser Art an Christbaumständern
sind beispielsweise aus der
DE
39 32 473 C2 bekannt. Das flexible Verbindungsteil, in
der Regel ein Stahlseil, ist dabei quer verschieblich durch Öffnungen
von kranzförmig
angeordneten Haltelementen geführt,
die um ihre untere Enden schwenkbar an dem Fußteil des Ständers angelenkt
sind. Die Haltelemente werden durch Federn im Sinne eines Schwenkens
nach außen
vorgespannt. Wenn aber das flexible Verbindungsteil gespannt wird,
schwenken die Haltelemente nach innen und umgreifen den dazwischen
befindlichen Baumstamm, der schließlich mit einer erheblichen
Haltekraft festgespannt wird.
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Der
Spannkörper
der bekannten Spanneinrichtung ist dabei eine Wickelwalze, auf der
das flexible Verbindungsteil aufgewickelt wird. Die Wickelwalze
wird mittels eines Spannhebels über
ein Klinkengesperre nach Art einer sogenannten Ratsche schrittweise
verdreht. Damit die erreichte Spannstellung des Spann- oder Wickelkörpers erhalten
bleibt, muss ein Mechanismus nach Art einer Sperrklinke vorgesehen
werden, die als bewegliches Sperrglied in eine an dem Spannkörper vorgesehene
Verzahnung eingreift. Wenn der Christbaum aus dem Ständer entfernt
werden soll, muss das bewegliche Sperrglied außer Eingriff mit der an dem
Spannkörper
befindlichen Verzahnung gebracht werden, damit der Spannkörper entgegengesetzt
zur Spannrichtung gedreht und das flexible Verbindungsteil wieder
abgewickelt werden kann.
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Aus
der
DE 203 20 092
U1 ist es auch bekannt, die Spanneinrichtung eines Christbaumständers mit
einem als Spannrad bezeichneten Wickelkörper auszuführen, an dem der Spannhebel
unmittelbar angreift, ein Klinkengesperre oder eine Ratsche somit
entfällt.
Die erreichte Spannstellung wird hierbei durch eine Hirth-Verzahnung
gesichert, also ein axiales Rastgesperre, bei dem die an dem Spannrad
befindliche Verzahnung mit einer drehfest angebrachten Verzahnung
durch axiales gegenseitiges Verschieben von Spannrad und drehfester
Verzahnung in und außer
Eingriff gebracht wird.
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Wenn
der Ständer
der eingangs zuerst genannten Art geöffnet werden soll, muss der
Spannkörper
zum Rückdrehen
freigegeben werden. Hierzu ist es erforderlich, das beweglich gelagerte
Sperrglied aus der Verzahnung des Spannkörpers zurückzuziehen. Der Eingriff muss
an dem Sperrglied selbst erfolgen, das dabei unter der Last der
Rückhaltekraft steht,
mit der das gespannte flexible Verbindungsteil festgehalten wird.
Dieser Vorgang ist mit mehreren Nachteilen behaftet:
Zunächst bedeutet
die gegenseitige Bewegung zweier unter Last stehender Teile, nämlich der
Spannkörper-Verzahnung
und des Sperrgliedes, einen erheblichen Verschleiß dieser
Teile. Das gilt um so mehr, als diese Teile unter dem Zwang des
nur geringen zur Verfügung
stehenden Raumes verhältnismäßig klein bleiben
müssen.
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Sodann
kann ein übliches,
unter Last stehenden Sperrglied nur mit einem erheblichen Kraftaufwand
gelöst
werden. Ungeübte
Personen werden damit Schwierigkeiten haben, zumal die Betätigungsstelle
schwer zugänglich
ist; sie befindet sich unten am Fußboden unter den abstehenden
großen Ästen des
Christbaumes. Geübteren
Personen wird es vielleicht gelingen, zunächst durch ein leichtes weiteres Verdrehen
des Spannkörpers
in Aufwickel-Richtung das bewegliche Sperrglied zu entlasten und
erst danach das entlastete Sperrglied auf leichtere Weise zu lösen; das
erfordert aber eine erhöhte
Geschicklichkeit.
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Damit
zusammen hängt
ein weiterer Nachteil, dass nämlich
nicht mit Sicherheit abzuschätzen ist,
wann der Spannkörper
wirklich zum Rückdrehen freigegeben
ist. Das Zusammenwirken von Seilspannung, Lagerreibung des Spannkörpers und
Reibung zwischen dem Sperrglied und der Spannkörper-Verzahnung ist vielfältig und lässt die Freigabe des Spannkörpers früher oder
später
erfolgen. Wenn dabei noch Komplikationen in der Bedienung hinzukommen,
besteht die Gefahr, dass der Christbaum zu einem unerwarteten Zeitpunkt
von den Haltelementen des Ständers
freigegeben wird und umkippen kann.
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Ähnliche
Schwierigkeiten ergeben sich, wenn die bekannte Spanneinrichtung
mit der Hirth-Verzahnung unter Last gelöst werden soll.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Spanneinrichtung
der eingangs zuerst genannten Art zu schaffen, die leicht zu bedienen und betriebssicher
ist und bei der ein vorzeitiger Verschleiß ihrer Teile ausgeschlossen
ist.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe erfolgt dadurch, dass bei der Spanneinrichtung der
eingangs zuerst genannten Art die folgenden Merkmale vorgesehen werden:
- d) an dem Ständer ist ein Betätigungs-
und Sicherungsglied mit zwei Schaltstellungen zum Einstellen der
möglichen
Bewegung des Sperrgliedes vorgesehen, wobei
- e) in der ersten Schaltstellung das Sperrglied begrenzt ausweichend
mit der Spannkörper-Verzahnung
nach Art einer Einwegkupplung (Freilauf) zusammenwirkt und
- f) in der zweiten Schaltstellung eine auf das Sperrglied einwirkende
Stellkraft das vollständige
Ausrücken
des lastfreien Stellgliedes aus der Spannkörper-Verzahnung bewirkt.
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Bei
der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
ist ein besonderes Betätigungs- und Sicherungsglied
vorgesehen, mit dem zwei unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten
für das
bewegliche Stellglied eingestellt werden. In der ersten Schaltstellung
wirkt das Sperrglied begrenzt ausweichend mit der Spannkörper-Verzahnung
nach Art der üblichen Sperrklinken
zusammen, so dass die Funktion einer Einwegkupplung oder eines Freilaufes
zustande kommt. Das Sperrglied kann beispielsweise durch die Schwerkraft
oder eine Feder in die Spannkörper-Verzahnung
gezwungen werden. Der Spannkörper
kann somit nur in der Richtung gedreht werden, in der das flexible
Verbindungsteil aufgewickelt und gespannt wird.
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In
der zweiten Schaltstellung des Betätigungs- und Sicherungsgliedes
wirkt die Stellkraft, die wieder durch die Schwerkraft oder eine
Feder hervorgerufen werden kann, in umgekehrter Richtung. Sobald
das bewegliche Sperrglied lastfrei ist, also nicht mehr von der
Spannkraft des gespannten flexiblen Verbindungsteils über den
Spannkörper
beaufschlagt wird, rückt
es aus dem Bereich der Spannkörper-Verzahnung
heraus. Der Spannkörper
ist danach zur Drehung in der Richtung freigegeben, in der das flexible
Verbindungsteil von dem Spannkörper
abgewickelt wird.
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Der
Vorteil der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
zeigt sich beim Lösen
der Spannstellung. Solange das flexible Verbindungsteil aufgewickelt und
gespannt wird, befindet sich das Betätigungs- und Sicherungsglied
in seiner ersten Schaltstellung; der Spannkörper lässt sich nur im Sinne des Spannens
drehen, und der Baumstamm wird festgespannt. In dieser ersten Schaltstellung
verbleibt das Betätigungs-
und Sicherungsglied auch, solange der Baumstamm eingespannt sein
soll.
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Zum
Lösen der
Spannstellung wird das Betätigungs-
und Sicherungsglied in seine zweite Schaltstellung gebracht. Danach
bleibt der Baumstamm zunächst
unverändert
eingespannt, weil das gespannte flexible Verbindungsteil die Spannkörper-Verzahnung
gegen das mit dieser im Eingriff befindliche Sperrglied drückt. Sobald
aber der Benutzer den Spannkörper
nur leicht und um einen geringen Drehwinkel im Sinne eines weiteres
Spannens betätigt, wird
das Sperrglied lastfrei, weil die Sperrflanken der Spannkörper-Verzahnung und des
Sperrgliedes außer
Eingriff kommen. Sobald das der Fall ist, bewegt sich das Sperrglied
unter dem Einfluss der jetzt umgekehrt wirkenden Stellkraft aus
der Spannkörper-Verzahnung
heraus. Die Spannung des flexiblen Verbindungsteils und auch die
Kraft von auf die Haltelemente des Ständers einwirkenden Rückstellfedern
bewirken nunmehr, dass sich der Spannkörper sich rückwärts dreht. Das flexible Verbindungsteil wird
abgewickelt, und der Baumstamm ist zur Entnahme aus dem Ständer freigegeben.
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Wenn
bei fest eingespanntem Baumstamm die Lösestellung erreicht werden
soll, muss somit nicht das Sperrglied selbst in eine andere Stellung bewegt
werden, sondern nur das Betätigungs-
und Sicherungsglied, was ohne Kraftanstrengung möglich ist. Das Sperrglied bewegt
sich erst dann aus der Spannkörper-Verzahnung
heraus, wenn es lastfrei ist; es unterliegt somit bei dieser Bewegung
keinem erhöhten
Verschleiß.
Schließlich
kann der Benutzer exakt den Zeitpunkt bestimmen, an dem der Baumstamm
zur Entnahme freigegeben wird. Er muss hierzu lediglich den Spannkörper ein
kleines Stück
weiter im Sinne des Festspannens verdrehen. Hierzu wird es in der
Regel ausreichen, dass der Benutzer kurz den Betätigungshebel antippt, in der
Regel ein Fußpedal,
das für
kräftige
Betätigung
eingerichtet ist. Sobald Spannkörper-Verzahnung und Sperrglied
auseinanderrücken,
das Sperrglied somit lastfrei ist, wird der Spannkörper somit
zur Rückwärtsdrehung
freigegeben. Damit sind die Ziele der Erfindung – leichte Bedienung, Betriebssicherheit
und geringer Verschleiß der
Spanneinrichtung in vorteilhafter Weise erreicht.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung sind in
den Ansprüchen 2
bis 15 angegeben.
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Anspruch
2 hat eine Ausführung
zum Gegenstand, bei der die Spannkörper-Verzahnung sich an einem Hemmrad befindet,
in das das beweglich gelagerte Sperrglied eingreift. Die Stellkraft
für die
beiden unterschiedlichen Wirkstellungen des Sperrgliedes wird durch
eine Feder hervorgerufen. Je nach der Schaltstellung des Betätigungs-
und Sicherungsgliedes ist die Federkraft unterschiedlich gerichtet,
und es wird entweder die Wirkung einer Einwegkupplung oder das vollständige Ausrücken des
Sperrgliedes im lastfreien Zustand herbeigeführt.
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Die
Ausgestaltung gemäß Anspruch
2 mit der Steuerung des Sperrgliedes über Federkraft ist mit einer
Spannkörper-Verzahnung
in Form einer Stirnrad-Verzahnung
des Hemmrades eben so möglich
wie in der Form einer Hirth-Verzahnung,
bei der der Spannkörper
mit dem Hemmrad einerseits und die Sperrscheibe andererseits die
axial gegeneinander verschiebbaren Kupplungshälften der Hirth-Kupplung bilden,
vgl. die Ansprüche
3 und 4.
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In
weiterer vorteilhafter Ausgestaltung können die Sperrflanken der Spannkörper-Verzahnung und
die Sperrfläche(n)
des Sperrgliedes für
einander Bewegungsbahnen mit einem Hinterschnitt im Sinne eines
Widerhakens und einer Eingriffsverstärkung bilden, wobei der Hinterschnitt
ebener Flanken und Sperrflächen
mindestens zwei Winkelgrade beträgt, vgl.
die Ansprüche
5 und 6. Der Hinterschnitt einer Verzahnung bewirkt ein besonders
stabiles Verhaken der Verzahnung unter Last. Zum Ineinandergreifen und
Ausrücken
der Verzahnung ist eine Mehrfachbewegung beider Teile erforderlich,
bei der Hirth-Verzahnung beispielsweise neben der Axialverschiebung
der Sperrscheibe auch eine Drehbewegung des Spannkörpers. Das
erschwert ein unbeabsichtigtes Lösen
der Spannstellung und trägt
zu der angestrebten betriebssicheren Bedienung bei. Ein exakt bestimmbarer
Zeitpunkt zur Freigabe des Spannkörpers in der entgegengesetzten
Drehrichtung ist damit gewährleistet.
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Die
Ansprüche
7 bis 14 sind auf eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Bauweise
mit der Hirth-Verzahnung gerichtet. Das bewegliche Sperrglied hat
dabei die Form einer axial beweglichen, aber drehfest gehaltenen
Sperrscheibe. Die auf die Sperrscheibe einwirkende Stellkraft wird
von einer stiftförmigen
Biegefeder erzeugt, die an der Sperrscheibe angebracht ist und durch
Anschlagen an wechselnde Anschlagflächen in zwei unterschiedlichen
Richtungen verspannt werden kann. Dadurch kommen die gewünschten
unterschiedlichen Richtungen der auf die Sperrscheibe einwirkenden
Stellkraft zustande. Das Verstellen kann gemäß Anspruch 8 durch ein Betätigungs-
und Sicherungsglied mit zwei Kulissenführungen erfolgen.
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Besonders
bevorzugt ist aber die Ausgestaltung gemäß Anspruch 9, bei der die stiftförmige Biegefeder
mit ihren Enden am Umfang der Sperrscheibe in Schraubführungen
verstellbar geführt
ist. Die stiftförmige
Biegefeder wird in diesem Fall selbst zum Betätigungs- und Sicherungsglied,
so dass die Zahl der Einzelteile bei der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
verringert ist.
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Bei
allen hier beschriebenen Ausführungen mit
stiftförmiger
Biegefeder kann das Betätigungs- und
Sicherungsglied wie ein Steckschlüssel von außen in die Spanneinrichtung
eingeführt
wird und auch im gespannten Zustand der Spanneinrichtung wieder davon
abgezogen werden kann, ohne dass dieser Zustand aufgehoben wird.
Im gespannten Zustand unter Last sind die Spannkörper-Verzahnung und die Sperrscheiben-Verzahnung
durch die Spannung des flexiblen Verbindungsteils so fest gegeneinandergepresst,
dass der Fortfall der von der stiftförmigen Biegefeder ausgeübten Stellkraft
ohne Bedeutung bleibt. Erst nach dem Wiedereinführen des Betätigungs-
und Sicherungsgliedes und dessen Überführen in die zweite Schaltstellung
wird das Lösen
der Spanneinrichtung möglich.
Das entfernbare Betätigungs-
und Sicherungsglied verhindert damit ein mutwilliges oder versehentliches
Lösen des
Baumstammes in seinem Ständer.
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Weitere
Einzelheiten der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
mit der an der Sperrscheibe beweglich geführten stiftförmigen Biegefeder
sind Gegenstand der Ansprüche
10 bis 14 und in den Ausführungsbeispielen
noch näher
erläutert.
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Hervorzuheben
ist auch die kompakte Bauweise, in der die erfindungsgemäße Spanneinrichtung
ausgeführt
werden kann. Das Verdrehen des Spannkörpers kann dabei auf beliebige
Weise erfolgen, also auch mit einem Klinkengesperre nach Art einer
Ratsche, die durch einen gesonderten Spannhebel betätigt wird
und den Spannkörper
schrittweise verdreht. Zur weiteren Ausgestaltung einer besonders
kompakten Konstruktion wird es jedoch bevorzugt, dass der Spannhebel
drehfest mit dem Spannkörper
verbunden ist, vgl. Anspruch 15.
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Die
Erfindung betrifft auch einen Ständer zum
Aufspannen eines stabförmigen
Teiles mit den Merkmalen des Anspruchs 16. Das Erfinderische dieses
Ständers
besteht darin, dass eine Spanneinrichtung gemäß den Ansprüchen 1 bis 15 vorgesehen wird.
Die bereits geschilderten Vorzüge
der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
führen
dazu, dass ein Ständer
mit sicherer Betriebsweise und kompakten Maßen zustande kommt, die ein
gefälliges
Aussehen ermöglichen.
Dabei sind keine Einschränkungen
hinsichtlich der Richtung gegeben, in der die Drehachse des Spannkörpers verläuft. Eine
Ausführung,
bei der die Spanneinrichtung mit tangential in Bezug auf die Symmetrieachse
verlaufender Drehachse des Spannkörpers eingebaut ist, kann ohne weiteres
verwirklicht werden, vergleiche Anspruch 17.
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Die
Erfindung ist anschließend
anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. In
den Figuren ist das Folgende dargestellt:
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1 erläutert das
Funktionsprinzip der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung anhand
einer schematischen Darstellung.
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2 zeigt
schematisch eine erste Ausführungsform
der Erfindung mit einer Spannkörper-Verzahnung
in Form einer Stirnrad-Verzahnung.
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3 ist
die Darstellung einer weiteren Ausführungsform, bei der die Verzahnungen
am Spannkörper
und am Sperrglied als Hirth-Verzahnung ausgeführt sind.
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4 gibt
eine weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
im zusammengebauten Zustand wieder.
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5 zeigt
das zu 1 gehörende
Gehäuse.
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6a stellt
die zu der Spanneinrichtung gemäß 1 gehörende Sperrscheibe
dar.
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6b ist
eine Ansicht von oben auf eine Einzelheit der Sperrscheibe gemäß 6a.
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7a ist
ein senkrechter Schnitt durch die Spanneinrichtung gemäß 4.
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7b ist
ein der 7a entsprechender Schnitt bei
einem anderen Betriebszustand.
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8a zeigt
eine Seitenansicht auf die Spanneinrichtung gemäß 4 in der
zu 4 entgegengesetzten Blickrichtung.
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8b ist
ein Blick von oben auf die Spanneinrichtung gemäß den 4 und 8a.
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8c ist
eine geschnittene Darstellung gemäß der Linie D-D in 8a.
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9 verdeutlicht
das Prinzip der Verzahnung zwischen der Sperrscheibe und dem Spannkörper.
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10 zeigt
einen vollständigen
Ständer
mit der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung.
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1 erläutert das
Funktionsprinzip einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung in einer
schematischen Darstellung. Von der Spanneinrichtung ist ein Spannkörper 1 angedeutet,
der mittels eines direkt daran befestigten Spannhebels 2 um
seine Drehachse 3 verdreht werden kann. Dadurch wird ein
flexibles Verbindungsglied 4, in der Regel ein Drahtseil, auf
dem Spannkörper 3 aufgewickelt.
An dem Spannkörper 3 befindet
sich eine Verzahnung 5, die aus Sperrflanken 6 und
Schrägflanken 7 besteht.
Ein Sperrteil 8 ist um eine ortsfeste Achse 8a schwenkbar
so angeordnet, dass es in Eingriff mit der Verzahnung 5 an
dem Spannkörper 1 gelangen
kann. Weiter ist ein in Form einer Kupplung 9 angedeutetes
Betätigungs-
und Sicherungsglied vorgesehen, durch das die Verbindung zwischen
dem Sperrteil 8 und einer ortsfest angebrachten Zugfeder 10 hergestellt
oder unterbrochen werden kann. Hierzu greift das Betätigungs-
und Sicherungsglied über
ein Gestänge 11 an dem
Sperrglied 8 an.
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Beim
Aufwickeln des flexiblen Verbindungsteils 4 wird der Spannkörper 1 mittels
des Spannhebels 2 in Richtung des Drehpfeils 12 gedreht.
Das Betätigungs-
und Sicherungsglied 9 ist dabei gelöst, so dass das Sperrglied 8 unter
der Wirkung der Schwerkraft in die Verzahnung 5 einfällt (Bewegungsrichtung 13).
Ein Rückdrehen
des Spannkörpers 1 unter
der Zugkraft des flexiblen Verbindungsteils 4 ist dann ausgeschlossen,
weil das Sperrglied 8 gegen eine der Sperrflanken 6 der
Verzahnung 5 stößt.
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Zum Übergang
in die Lösestellung
der Spanneinrichtung wird nicht etwa das unter Last stehende Sperrglied 8 gewaltsam
aus der Verzahnung 5 herausbewegt. Vielmehr wird lediglich
das Betätigungs- und
Sicherungsglied 9 in seine Koppelstellung gebracht, in
der es über
das Gestänge 11 das
Sperrglied 8 mit der Zugfeder 10 verbindet. Die
Kraft der Zugfeder würde
nicht ausreichen, das Sperrglied 8 unter Last aus der Verzahnung 5 herauszuziehen. Die
Zugfeder 10 erteilt dem Sperrglied 8 lediglich eine
Vorspannung oder Stellkraft, die im Sinne des Herausbewegens gerichtet
ist.
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Zum
Lösen der
Spanneinrichtung muss nunmehr der Spannhebel 2 ein kurzes
Stück in
der Drehrichtung 12, also im Sinne des weiteren Spannens bewegt
werden. Hierzu reicht ein leichtes Antippen aus. Sobald dadurch
die unmittelbare Berührung
zwischen dem Sperrglied 8 und der zugeordneten Sperrflanke 6 aufgehoben
ist, schwenkt das Sperrglied 8 unter der Wirkung der Feder 10 aus
der Verzahnung 5 heraus.
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Die
Wirkung der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
beruht darauf, dass die Eingriffsstellung des Sperrteils 8 erhalten
bleibt, weil die Sperrflanke 6 der Spannkörper-Verzahnung 5 gegen
das Sperrglied drückt.
Durch das Antippen des Sparnnhebels 2 wird exakt der Zeitpunkt
bestimmt, in dem das Sperrglied 8 aus der Spannkörper-Verzahnung
herausrückt
und die Spanneinrichtung in ihre Lösestellung überführt wird.
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Die
Funktion der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung
ist nicht an eine bestimmte Verzahnungsform, eine bestimmte Form
des Sperrgliedes oder eine bestimmte Art gebunden, in der die Stellkraft
auf das Sperrglied in wechselnden Richtungen aufgebracht wird. Das
gegenseitige Blockieren von Spannkörper und Sperrglied tritt immer
ein und kann auf Reibschluss, Formschluss oder Formschluss mit einem
Hinterschnitt beruhen.
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In 2 ist
das Prinzip einer exakten Steuerung mittels einer einzigen Feder
gezeigt. Auch hierbei wird ein Spannkörper 21 mittels eines
Spannhebels 22 um seine Drehachse 23 verdreht,
wodurch ein flexibles Verbindungsteil 24 auf dem Spannkörper 23 aufgewickelt
wird. Die Spannkörper-Verzahnung 25 wirkt
auch hier mit einem Sperrglied 28 zusammen, das um eine
ortsfeste Schwenkachse 28a schwenkbar ist.
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Der
Unterschied zu der Ausführung
gemäß 1 besteht
darin, dass das schwenkbare Sperrglied 28 ständig an
eine Zugfeder 30 angekoppelt ist. Jedoch ist der Befestigungspunkt
der Zugfeder 30 auf einer ortsfesten Führungsbahn 29 verschwenkbar
und kann mit durch das Betätigungs-
und Sicherungsglied 31 gewissermaßen über Kopf zwischen den zwei
Schaltstellungen A und B verstellt werden.
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Wenn
das flexible Verbindungsteil 24 gespannt werden soll, muss
sich das Betätigungs-
und Sicherungsglied 31 in seiner ersten Schaltstellung
A befinden. In dieser Stellung zieht die Zugfeder 30 das schwenkbare
Sperrglied in die Spannkörper-Verzahnung 25 hinein
und sichert die Funktion einer Einwegkupplung oder eines Freilaufs.
In dieser Stellung des schwenkbaren Sperrgliedes 28 wird
die endgültige
Spannstellung erreicht und bleibt auch so erhalten. Zum Einleiten
des Lösevorganges
wird das Betätigungs-
und Sicherungsglied 31 über
Kopf aus der ersten Schaltstellung A in die zweite Schaltstellung
B überführt. Das
schwenkbare Sperrglied 28 erhält damit eine Stellkraft, durch
die es im Sinne eines Herausbewegens oder Ausrückens aus der Spannkörper-Verzahnung 25 vorgespannt
ist. Beim leichten Antippen des Spannhebels 22 rückt auch
hier exakt und vorherbestimmbar das Sperrglied 28 aus der Spannkörper-Verzahnung 25 heraus,
und die Spanneinrichtung ist gelöst.
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Die
in 2 nur schematisch angedeutete erfindungsgemäße Spanneinrichtung,
bei der die Spannkörper-Verzahnung
als Stirnrad-Verzahnung ausgeführt ist
und ein gleichachsig mit dem Spannkörper 21 verbundenes
Hemmrad bildet, lässt
sich in ähnlicher
Weise auch mit einem verschiebbaren Sperrglied ausführen.
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3 hingegen
zeigt in sehr schematischer Darstellung Einzelteile einer erfindungsgemäßen Spanneinrichtung,
bei der die Spannkörper-Verzahnung
und die Sperrkörper-Verzahnung
nach Art einer Hirth-Verzahnung zusammenwirken. Dabei ist in 3 nur
der Sperrkörper
der Hirth-Verzahnung
dargestellt, der hier die Form einer Sperrscheibe 41 hat, wie
sie ähnlich
in 6a dargestellt ist. Der Sperrscheiben-Verzahnung 42 gegenüberstehend
muss man sich die Spannkörper-Verzahnung
denken. Die Sperrscheibe 41 ist in dem Gehäuse der
Spanneinrichtung unverdrehbar gehalten, dabei aber axial verschieblich,
wie das durch die beiden Pfeile 43a und 43b angedeutet
ist. An den Rändern
der Sperrscheibe 41 ist eine stiftförmige Biegefeder 44 im
Abstand gehalten, so dass ihr Mittenbereich ausgelenkt werden kann,
wie das durch die strichpunktierten Linien in 3 links
angedeutet ist.
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Die
rechte Darstellung aus 3 zeigt dieselbe Sperrscheibe 41 mit
der stiftförmigen
Biegefeder 44 von der entgegengesetzten Seite in räumlicher
Darstellung. Mit der Bezugsziffer 45 ist in 3 rechts
ein Betätigungs-
und Sicherungsglied bezeichnet, das nach Art eines Steckschlüssels von
außen
in eine gehäusefeste
Führung
der Spanneinrichtung eingesteckt und in Richtung des eingezeichneten
Doppelpfeils 45a verschoben werden kann. An dem Betätigungs-
und Sicherungsglied ist eine Kulissenführung 46 mit zwei
zusammenhängenden
Führungsbahnen 46a und 46b ausgebildet,
die in Richtung der Drehachse 47 des Spannkörpers voneinander
einen Abstand aufweisen. Die beiden Führungsbahnen 46a und 46b bilden
nach dem Einschub des Betätigungs-
und Sicherungsgliedes 45 gehäusefeste Anschlagflächen für den Mittenbereich
der stiftförmigen
Biegefeder 44. Indem das Betätigungs- und Sicherungsglied 45 unterschiedlich
weit in das Gehäuse
der Spanneinrichtung eingeschoben wird, kommt entweder die Führungsbahn 46a oder 46b zur Wirkung,
wodurch die erste oder zweite Schaltstellung gegeben ist. Die stiftförmige Biegefeder 44 wird in
der Darstellung gemäß 3 links
dann entweder nach links oder rechts ausgelenkt, womit sich für die Sperrscheibe 41 eine
Einstellkraft in Richtung auf die Spannkörper-Verzahnung oder von dieser weg ergibt.
Die Wirkung für
den Lösevorgang
der Spanneinrichtung ist dieselbe, wie sie vorher anhand der 2 für eine Spannkörper-Verzahnung
in Form einer Stirnrad-Verzahnung beschrieben worden ist.
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In 4 ist
die erfindungsgemäße Spanneinrichtung
im zusammengebauten Zustand in einer räumlichen Darstellung wiedergegeben,
während 2 allein
das zugehörige
Gehäuse 51 von
der entgegengesetzten Seite gleichfalls in einer räumlichen Darstellung
wiedergibt. Die in 4 dargestellte Spanneinrichtung
weist als wesentliche Teile das Gehäuse 51, eine Sperrscheibe 52,
einen Spannkörper 53 sowie
eine stiftförmige
Sicherungsfeder 54 auf. Das Gehäuse 51 hat eine lange
Seitenwand 55, eine kurze Seitenwand 56 und eine
Querwand 57, von der in 5 nur der
obere, etwas nach innen eingezogene Bereich zu sehen ist. Die Querwand 57 hat
eine gekrümmte
Kontur 58, mit der sie an eine kreiszylindrische Kontur
im Inneren des zugehörigen
Christbaumständers
angepasst ist. Das Gehäuse 51 ist
dabei mit etwa radial verlaufender Längsrichtung der Seitenwände 55 und 56 in
den Christbaumständer eingebaut.
In der Querwand 57 befindet sich mindestens eine Führungsnut 94,
durch die mindestens ein zu spannendes Seil hindurch geführt wird.
An den Seitenwänden 55 und 56 sind
außen
Führungsnuten 59 angebracht,
die beim Einbau des Gehäuses 51 in den
zugehörigen
Christbaumständer
zum Führen
sowie zum Fixieren der Einbaulage dienen.
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Von
der langen Seitenwand 55 steht nach innen ein Achszapfen 60 vor,
der mit einem Sockelbund 51 in die Innenfläche der
langen Seitenwand 55 übergeht.
Konzentrisch zu dem Achszapfen 60 ist in der kurzen Seitenwand 56 ein
kreisbogenförmiges Lagersegment 62 vorhanden,
das nach unten, zu einer Bodenplatte 71 hin, in einem radialen
Vorsprung 63 endet.
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Der
Achszapfen 60 mit dem Sockelbund 61 ist zwar einteilig
mit der langen Seitenwand 55 ausgebildet, wird aber von
einer Führungstasche 64 hintergriffen,
die in der langen Seitenwand 55 ausgenommen ist. In Richtung
des Achszapfens 60 gesehen, hat die Führungstasche 64 die
Form eines großen
X, das unten in einer Ausnehmung 65 endet, die einen Rundschlitz
bildet und durch die lange Seitenwand 55 hindurchgeht.
Im Bereich des Achszapfens 60 ist ferner in der langen
Seitenwand 55 eine Durchbrechung 66 vorgesehen,
die ebenfalls etwa die Form eines X hat, aber wesentlich kleiner
ist als die Führungstasche.
Die Durchbrechung 66 ist besonders gut aus 4 zu
erkennen. Im Bereich dieser Durchbrechung 66 springt ein
Anlagebund 67 von der Rückwand
der Führungstasche 64 nach
innen vor, wie das besonders gut aus 7a hervorgeht.
Die Führungstasche 64 ist
somit im Bereich der Durchbrechung 66 und des Sockelbundes 61 von
sehr geringer Tiefe, bleibt aber immer noch durchgehend offen. Nach
oben endet die Führungstasche 64 in
einer Rastausnehmung 68, die gegenüber der Oberkante der langen
Seitenwand 55 etwas nach unten eingezogen ist.
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Die
Innenkante 69 an dem oberen, etwas nach innen verlängerten
Bereich der Querwand 57 hat einen Bereich mit einem schräg nach vorn
verlaufenden Hinterschnitt 70, dessen Bedeutung noch anschließend erläutert wird.
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In
den 6a und 6b ist
die zu der Spanneinrichtung gehörende
Sperrscheibe 52 räumlich
und in einer vergrößerten Einzelheit
dargestellt. Die Sperrscheibe 52 hat die Grundform einer
kreisförmigen
Platte 72. Die Kreisplatte 72 ist aber nach unten
längs einer
Sekante abgeschnitten und bildet dabei eine sekantenförmige Unterkante 73 aus.
Eine Aufstecköffnung 74 ist
im Mittelpunkt der Kreisplatte 72 angebracht; bezogen auf
die gesamte Bauhöhe der
Sperrscheibe 52 ist somit die Aufstecköffnung 74 deutlich
nach unten zu der Unterkante 73 hin versetzt. Mit 75 sind
die an der Sperrscheibe 52 vorhandenen Zähne des
axialen Rastgesperres bezeichnet. Sie treten axial aus der Ebene
der kreisförmigen
Platte 72 hervor, verlaufen radial zum Mittelpunkt der
Aufstecköffnung 74 und
bilden eine Axialverzahnung oder eine Hirth-Verzahnung zum Zusammenwirken mit
entsprechenden Zähnen
an dem Spannkörper 53.
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Eine
Verdrehsicherung 76 in Form eines Rechteckzapfens steht
von der Sperrscheibe 52 nach oben vor. Ferner sind in axialer
Richtung von der Ebene der Kreisplatte 72 abstehend ein
erster Führungsflügel 77 und
ein zweiter Führungsflügel 78 ausgebildet.
Die beiden Führungsflügel 77 und 78 stehen
einander diametral gegenüber
und haben in der Ansicht von oben eine Rechteckform. In der Seitenansicht
gesehen sind sie an die Krümmung
der Kreisplatte 72 mit leichter bogenförmiger Krümmung angepasst.
-
Der
erste Führungsflügel 77 enthält eine Durchbrechung
in Form eines ersten Führungsschlitzes 79.
Dieser setzt sich aus drei Abschnitten zusammen, wie das besonders
in 6b dargestellt ist. An einen geradlinigen Mittelabschnitt 79b schließen sich zu
beiden Seiten eine erste Rastkehre 79a und eine zweite
Rastkehre 79c an.
-
In
dem zweiten Führungsflügel 78 ist
ein zweiter Führungsschlitz 80 vorgesehen,
der indessen lediglich eine einfache geradlinige Form hat. Die beiden
Führungsschlitze 79, 80 verlaufen
innerhalb der rechteckförmigen
Führungsflügel 77, 78 diagonal.
Die Richtung der Diagonalen ist dabei in den beiden Führungsflügeln 77, 78 entgegengesetzt,
wie das 6a deutlich zeigt.
-
Die
beiden Führungsschlitze 79, 80 in
den Führungsflügeln 77, 78 bilden
Schraubführungen
für die äußeren Enden
der stiftförmigen
Biegefeder 54.
-
Konzentrisch
zu der Aufstecköffnung 74 sind ferner
in der Fläche
der Kreisplatte 72 zwei bogenförmige Aufnahmemulden 81 und 82 ausgeformt,
die verhältnismäßig flach
sind und eine zusätzliche
Steuerung ermöglichen.
-
Im
Folgenden wird der Einbau der Sperrscheibe 52 in das Gehäuse 51 und
ihr Zusammenwirken mit den übrigen
Teilen der Spanneinrichtung beschrieben. Die in 3a sichtbare
Kreisfläche 72 ist diejenige,
die beim Zusammenbau an der Innenseite der langen Seitenwand 55 des
Gehäuses 51 zur
Anlage kommt. Dazu wird die Sperrscheibe 52 mit ihrer Aufstecköffnung 74 auf
den Sockelbund 61 aufgesteckt, der sich an der langen Seitenwand 55 befindet.
Nach dem lagegerechten Einbau greift der erste Führungsflügel 77 in die Rastausnehmung 68 an
der Oberkante der langen Seitenwand 55 ein. Der zweite Führungsflügel 78 gelangt
in Eingriff mit der Ausdehnung (Rundschlitz) 65 in der
langen Seitenwand 55. Ferner steht die Anlageschulter 76a der
an der Sperrscheibe 52 befindlichen Verdrehsicherung 76 dem Hinterschnitt 70 gegenüber, der
sich an der Oberkante der Querwand 57 befindet. Dieser
Einbauzustand ist in dem Querschnitt gemäß 7a gezeigt,
der einem Schnitt gemäß der Linie
C-C der 8a entspricht. In dieser Einbaustellung
kann die stiftförmige Biegefeder 54 hinzugefügt werden,
die im Wesentlichen aus einem federnden Stift, beispielsweise einem
Stahlstift, und einer Handhabe 83 besteht. Die stiftförmige Biegefeder 54 ist
in ihrer Länge
so bemessen, dass sie von oben durch die beiden Führungsflügel 77 und 78 der
Sperrscheibe 52 und die in der langen Seitenwand 55 befindliche
Führungstasche 64 hindurch
gesteckt werden kann. Die Sperrscheibe 52 und das Gehäuse 51 sind
dann miteinander verbunden.
-
Die
Winkelstellung der Sperrscheibe 52 gegenüber dem
Gehäuse 51 bleibt
bei der Funktion der Spanneinrichtung im Wesentlichen unverändert, abgesehen
von geringen Spielbewegungen, die für die Funktion sogar erwünscht sind.
Im Zusammenwirken von Gehäuse 51,
Sperrscheibe 52 und Biegefeder 54 kommt die unterschiedlich
gerichtete Stellkraft oder Vorspannung zustande, mit der die Sperrscheibe 52 in
die Spannkörper-Verzahnung
hinein oder aus dieser herausgedrückt wird. Die stiftförmige Biegefeder 54,
die mit der Handhabe 83 versehen ist, dient dabei zugleich
als Betätigungs-
und Sicherungsglied.
-
Der
Wirkungsmechanismus ist dabei der Folgende:
Wie die 7a zeigt,
ist die stiftförmige
Biegefeder 54 in der Querrichtung des Gehäuses 51,
also in Axialrichtung des Achszapfens 60, an ihren äußeren Enden
durch die Schraubführungen
oder Führungsschlitze 79, 80 in
den beiden Führungsflügeln 77, 78 festgelegt.
In ihrem mittleren Bereich erfolgt die Festlegung durch die Gehäusebereiche 67a und 67b.
Dabei hat die stiftförmige
Biegefeder 54 das Bestreben, ihre gestreckte, geradlinige
Haltung einzunehmen, wie das in 7a dargestellt
ist.
-
Die
stiftörmige
Biegefeder 54 kann mittels der Handhabe 83 in
dem ersten Führungsschlitz 79 des
ersten Führungsflügels 77 verschoben
werden. Die beiden Rastkehren 79a und 79c ermöglichen
dabei ein Verbleiben in beiden Endstellungen. Da der erste Führungsschlitz 79 und
der zweite Führungsschlitz 80 eine
Schraubführung
bilden und damit zwar beide diagonal, aber mit entgegengesetzter
Richtung der Diagonalen verlaufen, hat ein Verschieben der stiftförmigen Biegefeder 54 an
ihrem oberen Ende in dem ersten Führungsschlitz 79 zur
Folge, dass sich auch ihr unteres Ende in dem zweiten Führungsschlitz 80 verschiebt.
Die stiftförmige
Biegefeder 54 bewegt sich dabei entsprechend der Kontur
der Führungstasche 74 nach
Art einer Radspeiche mit dem Achszapfen 60 als Drehmittelpunkt.
Bei der Darstellung gemäß 7a befindet
sich die stiftförmige
Biegefeder 54 mit ihrem oberen Ende in der zweiten Rastkehre 79c,
also in axialer Richtung nahe an der Kreisscheibe 72 der
Sperrscheibe 52. Somit muss sich auch das untere Ende der
Biegefeder 54 an demjenigen Ende des zweiten Führungsschlitzes 80 befinden,
das nahe der Kreisscheibe 72 gelegen ist. Der mittlere
Bereich der Biegefeder 54 wird dadurch gegen die gegenüberliegende
gehäusefeste
Anschlagfläche 67b gezogen.
Da die Biegefeder 54 aber bestrebt ist, eine entspannte,
also gestreckte Form anzunehmen, wird die Sperrscheibe 52 in
Richtung auf die Innenfläche
der langen Seitenwand 55 vorgespannt. Im lastfreien Zustand
der Hirth-Verzahnung bewirkt das den Auskuppelvorgang.
-
Wenn
hingegen die stiftförmige
Biegefeder 54 mittels der Handhabe 83 an das entgegengesetzte
Ende des ersten Führungsschlitzes 79 geführt und dort
in der ersten Rastkehre 79a verrastet wird, so wandert
auch das untere Ende der Biegefeder 54 in das entgegengesetzte
Ende des zweiten Führungsschlitzes 80,
das sich entfernt von der Kreisscheibe 72 der Sperrscheibe 52 befindet.
Der mittlere Bereich der stiftförmigen
Biegefeder 54 kommt dabei an die gehäusefeste Anschlagfläche 67a zu
liegen, wobei die Biegefeder 54 gekrümmt wird. Wenn die stiftförmige Biegefeder 54 ihre
gestreckte Lage einnehmen will, muss sie deshalb die Sperrscheibe 52 von
der langen Seitenwand 55 abrücken. Das bewirkt eine Vorspannung
der Sperrscheibe 52 in Richtung auf den Spannkörper 53 und
damit den Einkuppelvorgang. Dieser Zustand ist in 7b gezeigt.
Es ist somit allein durch Verdrehen der stiftförmigen Biegefeder 54 in
den Schraubführungen
oder Führungsschlitzen 79 und 80 der
beiden Führungsflügel 77, 78 möglich, Verspannungen
unterschiedlicher Richtung auf die Sperrscheibe 54 auszuüben und
damit das Ein- oder Auskuppeln der Hirth-Verzahnung einzuleiten.
-
Die
Seitenkontur des Spannkörpers 53 ist besonders
gut in 8a erkennbar. Diese Seite bietet
sich dem Betrachter dar, wenn der Spannhebel 53 in das
in 5 dargestellte Gehäuse 51 bestimmungsgemäß eingesetzt
wird. An dem Spannkörper 53 ist
ein Spannhebel 85 ausgebildet, mit dem der Spannkörper 53 unmittelbar
verschwenkt wird. Das äußere Ende
des Spannhebels 25 dient als Pedal 86 zur Fußbetätigung.
Der Einbau einer üblichen
Ratsche zum schrittweisen Verdrehen des Spannkörpers 53 ist aber
gleichfalls möglich.
-
Zum
Spannen eines oder mehrerer Seile dient das Segment 87,
das eine kreisförmige
Kontur und denselben Kreismittelpunkt wie die Aufstecköffnung 88 des
Spannkörpers 53 hat.
Mit der Aufstecköffnung 88 wird
der Spannkörper 53 auf
den Aufsteckzapfen 60 des Gehäuses 51 aufgesteckt.
Das Aufstecken muss in einer Schwenkstellung des Spannkörpers 53 erfolgen,
in der eine an dem Spannkörper 53 befindliche
Positioniernut 89 auf den an der kurzen Seitenwand 56 befindlichen
radialen Vorsprung 63 ausgerichtet ist. An dem Spannkörper 53 ist
weiter eine Lagerscheibe 90 ausgebildet, die axial aus
der Seitenebene des Spannkörpers 53 vorsteht
und an den Radius des kreisbogenförmigen Lagersegments 62 in
der kurzen Seitenwand 56 angepasst ist.
-
Der
eingesetzte Spannkörper 53 ist
damit zweifach gelagert, nämlich
einmal auf dem Achszapfen 60 und sodann in dem kreisbogenförmigen Lagersegment 62.
Nach dem axialen Einschieben des Spannkörpers 53 in das Gehäuse 51 wird
dieser auf dem Achszapfen 60 durch Anheben des Spannhebels 85 verschwenkt.
Dabei gelangt das Segment 87 hinter die kurze Seitenwand 56.
Der Spannkörper 53 ist
damit für
alle im Betrieb vorkommenden Schwenkstellungen in axialer Richtung
gegen ein Abgleiten von dem Achszapfen 60 gesichert, vgl.
hierzu 8b. Zugleich bestimmt der Abstand
zwischen der langen Seitenwand 55 und der kurzen Seitenwand 56 das
Axialspiel zwischen der Sperrscheibe 52 und dem Spannkörper 53,
begrenzt also deren axiale Verschiebbarkeit.
-
Entgegengesetzt
zu der in 8a dargestellten Seite sind
an dem Spannkörper 53 die
Zähne 91 der
Spannkörper-Verzahnung
angebracht, vgl. 4. Diese wirken als Hirth-Verzahnung
mit den an der Sperrscheibe 52 vorhandenen Zähnen 75 zusammen.
Nach dem Zusammenbau stehen die an der Sperrscheibe 52 befindlichen
Zähne 75 den
am Spannkörper 53 befindlichen
Zähnen 91 gegenüber. Beim
Verschwenken des Spannkörpers 53 gleiten dessen
Zähne 91 in
Richtung der Bewegungsebene 100 an den feststehenden Zähnen 75 der
Sperrscheibe 52 vorbei (9). Die
Bewegungsebene 100 verläuft
genau senkrecht zu der Drehachse 99 des Spannkörpers 53.
Beide Zähne 75 und 91 haben Sperrflanken 75a und 91a,
die quer zu der Bewegungsebene 100 gerichtet sind. Die
Sperrflanken 75a und 91a sind hinterschnitten;
sie weichen um einen Hinterschnitt von etwa 2 Winkelgraden von einer
Parallelen 101 zur Drehachse 99 des Spannkörpers 53 ab.
Der Hinterschnitt der Sperrflanken 75a und 91a bewirkt
eine besondere Sperrwirkung nach Art eines Widerhakens, wodurch
der Spannkörper 53 zuverlässig an
der Sperrscheibe 52 festgehalten wird. Der Hinterschnitt
bewirkt nämlich,
dass eine radiale Bewegung der Sperrflanken 75 und 91a aufeinander
zu einer axialen Bewegung führt
und umgekehrt. Ferner haben beide Zähne 75 und 91 Schrägflanken 75b und 91b,
die im Prinzip gleichgerichtet sind. Bei einem nicht zu hohen federnden
Anpressdruck zwischen den beiden Zahnreihen kann sich die Zahnreihe 91 in
Richtung des Pfeils 100a der Bewegungsebene 100 (9)
an der Zahnreihe 75 vorbeibewegen, wobei die Schrägflanken 91b und 75b aufeinander
gleiten; eine Rückbewegung
ist jedoch ausgeschlossen, weil dann die Sperrflanken 91a und 75a nach
Art von Widerhaken ineinander greifen. Die Verzahnung bedeutet somit
einen Freilauf für
den Spannkörper 53 beim
Spannen der Seile. Zu einer Rückbewegung
müssen
die beiden Zahnreihen durch eine zusätzliche Maßnahme voneinander entfernt
werden.
-
Wenn
sich die stiftförmige
Biegefeder 54 mit ihrem oberen Ende in der zweiten Rastkehre 79c des ersten
Führungsschlitzes 79 befindet
und der Spannkörper 3 lastfrei
ist, wird die Sperrscheibe an die lange Seitenwand 55 gezogen
und die Hirth-Verzahnung ist ausgekuppelt; denn es steht ein ausreichendes
Axialspiel im Eingriffsbereich 84 der Verzahnung zur Verfügung, vgl. 7a.
Der Spannkörper 53 kann
dann mittels des Spannhebels 85 in beiden Schwenkrichtungen
bewegt werden. Wenn in der an dem Spannkörper 53 befindlichen
Seilverankerung 92 ein Seil verankert ist, so wird dieses
in der Seilfühungsnut 93 des
Spannkörpers
und der in der Querwand 57 befindlichen Führungsnut 94 geführt, wie das
aus den 4 und 8a hervorgeht.
Ein Seil 95 wird dann entweder gespannt oder entspannt; doch
bleibt eine Spannstellung nicht erhalten.
-
Hierzu
ist es erforderlich, dass die stiftförmige Biegefeder 54 mit
ihrem oberen Ende in die erste Rastkehre 79a überführt wird,
womit der aus 7b und 8b ersichtliche
Betriebszustand zustande kommt. Hierbei ist die Sperrscheibe 52 federnd
an den Spannkörper 3 angedrückt. Im
Eingriffsbereich 84 der Hirth-Verzahnung werden die an
dem Spannkörper 53 befindlichen
Zähne 91 an
die Zähne 75 der drehfest
angeordneten Sperrscheibe 52 angepresst. Beim Verdrehen
des Spannkörpers 53 bewirkt
die Hirth-Verzahnung die Funktion einer Einwegkupplung. Da die Sperrflanken 75a, 91a der
Zähne nach Art
von Widerhaken ineinandergreifen, ist ein Rückdrehen des Spannkörpers und
ein Lösen
der Spannstellung ausgeschlossen. Die Spannstellung bleibt auch
dann erhalten, wenn die stiftförmige
Biegefeder 54 aus der Spanneinrichtung herausgezogen wird,
weil die inzwischen erreichte Seilspannung die Sperrflanken 75a, 91a der
Zähne 91 und 75 betrieblich
unlösbar
gegeneinander zieht. Mit dem Abziehen der stiftförmigen Biegefeder 54 ist
eine versehentliche oder missbräuchliche
Beseitigung der Spannstellung ausgeschlossen.
-
Die
Spannstellung lässt
sich aber aufheben, wenn die stiftförmige Biegefeder 54 wieder
in die als Schraubführung
dienenden Führungsschlitze 78, 79 eingesteckt
wird, wobei dann das oberes Ende der Biegefeder in die zweite Rastkehre 79c überführt werden
muss. Wie aus der vorangegangenen Beschreibung hervorgeht, ist jetzt
die Sperrscheibe 52 durch die Biegefeder 54 im
Sinne eines Ausrückens aus
der Spannkörper-Verzahnung
vorgespannt. Das Ausrücken
der Hirth-Kupplung erfolgt aber noch nicht, weil die Seilspannung
die Spannkörper-Verzahnung
mit der Sperrscheiben-Verzahnung
fest im Eingriff hält.
Erst wenn der Spannhebel 85 ein kleines Stück im Sinne
des weiteren Festspannens betätigt, also
gewissermaßen angetippt
wird, damit der Spannkörper
um einen geringen Winkel im Sinne des Aufwickelns verdreht wird,
geht die Verzahnung in den lastfreien Zustand über. Die Vorspannung der stiftförmigen Biegefeder 54 lässt dann
die Sperrscheibe 52 zurück
zur Anlage an die Innenfläche
der langen Seitenwand 55 kommen. Dadurch wird das axiale
Spiel zwischen den Zähnen 75 an
der Sperrscheibe 52 und den Zähnen 91 am Spannkörper 53 so
weit vergrößert, dass
die Hirth-Kupplung endgültig gelöst wird.
-
Die
beiden gewünschten
Funktionsweisen können
jederzeit durch Betätigen
der stiftförmigen Biegefeder 54 gezielt
eingestellt werden.
-
Es
ist aber auch eine selbsttätige
Betriebsweise möglich,
bei der nach jedem Lösen
der Spannstellung anschließend
wieder erreicht ist, dass eine bestimmte Spannstellung zuverlässig aufrechterhalten
bleibt.
-
Hierzu
ist an dem Spannkörper 53 ein
Mitnahmestift 96 vorgesehen, vgl. die 4.
Nach dem Zurückschwenken
des Spannkörpers 53 beim
Lösen der
Spannstellung gelangt der Spannhebel 85 schließlich in
eine aufrechte Position, in der der Mitnahmestift 96 an
dem Betätigungsende
oder der Handhabe 83 der stiftförmigen Biegefeder 54 anstößt. Durch
den Mitnahmestift 96 wird somit die Biegefeder 54 aus
ihrer Raststellung in der zweiten Rastkehre 79c zuverlässig über den
geradlinigen Mittelabschnitt 79b hinweg in die erste Rastkehre 79a des
ersten Führungsschlitzes 79 an
dem ersten Führungsflügel 77 der
Sperrscheibe 52 überführt. Sperrscheibe 52 und
Spannkörper 53 werden
in dieser Stellung – wie
schon gesagt – federnd
gegeneinander gepresst, so dass beim Zurückführen des Spannhebels 85 gewährleistet
ist, dass eine erreichte Spannstellung zuverlässig aufrechterhalten bleibt.
-
Der
beschriebene Mitnahmevorgang durch den Mitnahmestift 96 wird
weiter durch die schon erwähnten
flachen bogenförmigen
Mitnahmemulden 81 und 82 erleichtert. Diese wirken
nämlich
mit zwei Abdrücknocken 97 und 98 zusammen,
die aus 6a, 8a und 8c ersichtlich
sind. Dabei entspricht 8c einem Schnitt gemäß der Linie
D-D in 8a, bei leicht versetzter Hellung
der Abdrücknocken 97, 98.
In dem normalen Schwenkbereich des Spannkörpers 53 beim Spannen
und Entspannen sind die Abdrücknocken 97 und 98 wirkungslos, weil
sie sich ausschließlich
in den flachen bogenförmigen
Aufnahmemulden 81, 82 befinden. Wenn aber der
Spannhebel 85 seine aufrechte Stellung erreicht und der
Mitnahmestift 96 sich der stiftförmigen Biegefeder 54 nähert, gleiten
die Abdrücknocken 97, 98 aus
ihren bogenförmigen
Aufnahmemulden 81, 82 heraus und an den Zähnen 75 der
Sperrscheibe 52 entlang. Dadurch wird zusätzlich ein
Abdrückvorgang ausgelöst, der
die Trennung der Sperrflanken an den Zähnen 75, 91 von
Spannkörper 53 und
Sperrscheibe 52 unterstützt.
Zugleich wird dadurch verhindert, dass die Sperrwirkung der Verzahnung
vorzeitig einsetzt und das Zurückschwenken
des Spannhebels blockiert. In demselben Sinne wirkt der Hinterschnitt 70 im
oberen Bereich der Querwand 57. Der Hinterschnitt 70 wirkt
nämlich
mit der Anlageschulter 76a an der Verdrehsicherung 76 der
Sperrscheibe 52 zusammen, wodurch radiale und axiale Steuerbewegungen
der Sperrscheibe 52 miteinander gekoppelt sind.
-
Die
10 zeigt
einen vollständigen
Ständer zum
Aufspannen eines stabförmigen
Teiles, der mit der erfindungsgemäßen Spanneinrichtung ausgestattet
ist. Aus der vorangegangenen Beschreibung geht hervor, dass die
erfindungsgemäße Spanneinrichtung
sehr günstig
mit nach unten verlagerter Drehachse des Spannteils
3 ausgeführt werden kann.
Neben der in besonderer Weise ausgebildeten Hirth-Verzahnung ergeben
sich die weiteren Vorteile, dass das flexible Verbindungsteil (Drahtseil)
auf einem großen
Radius des Spannkörpers
aufgewickelt wird und ohne Ratsche durch den direkten Ansatz eines
Spannhebels verdreht werden kann. Eine derartige Spanneinrichtung
kann wie bei den bekannten Ständern
gemäß der
DE 39 32 432 C2 oder
der
DE 102 20 879
A1 so eingebaut werden, dass die Drehachse des Spannkörpers tangential
in Bezug auf die Symmetrieachse des Ständers verläuft. Die Enden der zu spannenden
flexiblen Verbindungsteile können
dabei nach wie vor in der gewohnten Weise in etwa radialer Richtung
dem Spannkörper
zugeführt werden.
Dennoch kommt für
einen in dieser Weise ausgeführten
Ständer
eine geringe Bauhöhe
zustande, wie es unter den Gesichtspunkten eines gefälligen Aussehens
erwartet wird.
-
Bei
dem in
10 gezeigten Baumständer, sind
die üblichen
schwenkbaren Halteelemente
102 kranzförmig um eine Symmetrieachse
103 angeordnet,
die zugleich die Längsachse
des einzuspannenden Baumstamms ist. Dieser wird in eine Aufnahme
104 eingesetzt
und festgespannt, indem die Halteelemente
102 durch ein
nicht dargestelltes flexibles Verbindungsteil einwärtsgeschwenkt
werden. Das flexible Verbindungsteil wird mittels der Spanneinrichtung
105 gespannt,
wobei es auf einen Spannkörper
106 aufgewickelt
wird. Der Spannkörper
105 wird
mittels des einstückig
damit verbundenen Spannhebels
107 verdreht. Die Drehachse
99 des
Spannkörpers
105 verläuft tangential
in Bezug auf die Symmetrieachse
103, wie es von dem in
der Praxis bewährten
Stände gemäß der
DE 39 32 473 C2 geläufig ist.
-
- 1
- Spannkörper
- 2
- Spannhebel
- 3
- Drehachse
- 4
- flexibles
Verbindungsteil
- 5
- Verzahnung
- 6
- Sperrflanken
- 7
- Schrägflanken
- 8
- Sperrglied
- 8a
- ortsfeste
Schwenkachse
- 9
- Betätigungs-
und Sicherungsglied
- 10
- Zugfeder
- 11
- Gestänge
- 12
- Drehrichtung
- 13
- Bewegungsrichtung
- 21
- Spannkörper
- 22
- Spannhebel
- 23
- Drehachse
- 24
- flexibles
Verbindungsteil
- 25
- Verzahnung
- 28
- Sperrglied
- 28a
- ortsfeste
Schwenkachse
- 29
- Führungsbahn
- 31
- Betätigungs-
und Sicherungsglied
- 41
- Sperrscheibe
- 42
- Sperrscheiben-Verzahnung
- 43a,
b
- Pfeil
- 44
- stiftförmige Biegefeder
- 45
- Betätigungs-
und Sicherungsglied
- 45a
- Doppelpfeil
- 46
- Kulissenführung
- 46a,
b
- Führungsbahn
- 47
- Drehachse
- 51
- Gehäuse
- 52
- Sperrscheibe
- 53
- Spannkörper
- 54
- stiftförmige Biegefeder
- 55
- lange
Seitenwand
- 56
- kurze
Seitenwand
- 57
- Querwand
- 58
- gekrümmte Kontur
- 59
- Führungsnuten
- 60
- Achszapfen
- 61
- Sockelbund
- 62
- kreisbogenförmiges Lagersegment
- 63
- radialer
Vorsprung
- 64
- Führungstasche
- 65
- Ausnehmung
(Rundschlitz)
- 66
- Durchbrechung
- 67a
- erst
gehäusefeste
Anschlagfläche
- 67b
- zweite
gehäusefeste
Anschlagfläche
- 68
- Rastausnehmung
- 69
- Innenkante
- 70
- Hinterschnitt
- 71
- Bodenplatte
- 72
- Kreisplatte
- 73
- Unterkante
- 74
- Aufstecköffnung
- 75
- Zähne an der
Sperrscheibe 52
- 75a
- Sperrfläche
- 75b
- Schrägflanke
- 76
- Verdrehsicherung
- 76a
- Anlageschulter
- 77
- erster
Führungsflügel
- 78
- zweiter
Führungsflügel
- 79
- erster
Führungsschlitz
- 79a
- erste
Rastkehre
- 79b
- geradliniger
Mittelabschnitt
- 79c
- zweite
Rastkehre
- 80
- zweiter
Führungsschlitz
- 81
- erste
bogenförmige
Aufnahmemulde
- 82
- zweite
bogenförmige
Aufnahmemulde
- 83
- Handhabe
des Führungsgliedes
- 84
- Eingriffsbereich
der Verzahnung
- 85
- Spannhebel
- 86
- Pedal
- 87
- Segment
- 88
- Aufstecköffnung des
Spannhebels
- 89
- Positioniernut
- 90
- Lagerscheibe
- 91
- Zähne am Spannkörper
- 91a
- Sperrflanke
- 91b
- Schrägflanke
- 92
- Seilverankerung
- 93
- Seilführungsnut
- 94
- Führungsnut
- 95
- Seil
- 96
- Mitnahmestift
- 97
- erster
Abdrücknocken
- 98
- zweiter
Abdrücknocken
- 99
- Drehachse
- 100
- Bewegungsebene
- 100a
- Richtungspfeil
- 101
- Parallele
- 102
- Halteelement
- 103
- Symmetrieachse
- 104
- Aufnahme
- 105
- Spanneinrichtung
- 106
- Spannkörper
- 107
- Spannhebel
- A
- Erste
Schaltstellung (2)
- B
- Zweite
Schaltstellung (2)