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Die
Erfindung betrifft einen Schirmhalter zur Aufnahme eines Schirmrohrs,
insbesondere eines Sonnenschirmrohrs, zum Einsatz in Strandgebieten.
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In
Strandgebieten, beispielsweise an Badeseen oder am Meer, treten
häufig
stärkere
Winde auf, die in den Sand des Strandes gesteckte Sonnenschirme
umwerfen können.
Um dies zu vermeiden, ist es bekannt, Schirmhalter zu verwenden,
die das Schirmrohr des Sonnenschirmes aufnehmen und schwer genug
ausgestaltet sind, um ein Umwerfen des Sonnenschirmes zu vermeiden.
Damit das Mitführen
eines großen
Gewichts vermieden wird, ist es aus
DE 100 20 988 A1 bekannt, einen Schirmhalter mit
einem nach oben offenen Behälter,
der am Strand mit Sand befüllt
werden kann, zu verwenden. Der Behälter des Schirmhalters weist
eine Nabe zum Einstecken oder Durchstecken eines Schirmrohres auf.
Der mit Sand gefüllte
Innenraum des Behälters
wird durch einen Behälterboden,
einen Behälterrand
und der mit dem Behälterboden
verbundenen Nabe definiert, wobei der Innenraum ggf. durch einzelne
Versteifungsrippen in einzelne Behältersegmente unterteilt ist.
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Nachteilig
bei einem derartigen Schirmhalter ist, dass er ein großes Transportvolumen
aufweist. Dies macht den Transport des Schirmhalters, insbesondere über große Strecken,
beispielsweise als Reisegepäck
in einem Flugzeug, schwierig und unbequem. Ferner ist das Verpackungsmaß im Vergleich
zum Materialvolumen sehr groß.
Dies macht die Versendung auch kleiner Chargen entsprechend aufwändig und
teuer.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, einen Schirmhalter zu schaffen, bei dem der
Transport in Strandgebiete einfach und bequem ist.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
einen Schirmhalter mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Der
erfindungsgemäße Schirmhalter
zur Aufnahme eines Schirmrohres, insbesondere eines Sonnenschirmrohres,
ist zumindest zweistückig
ausgestaltet und weist eine Gewichtaufnahmescheibe und eine mit
dieser lösbar
verbundene Aufnahmehülse auf.
Die Aufnahmehülse
weist eine Befestigungseinrichtung auf, mit deren Hilfe das Schirmrohr
eines Sonnenschirms mit der Aufnahmehülse verbunden werden kann.
Die Gewichtaufnahmescheibe weist eine vollständig geschlossene, im Wesentlichen
horizontal ausgerichtete Auflagefläche zur Aufnahme eines Schüttgutes,
wie insbesondere Sand, auf.
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Die
Gewichtaufnahmescheibe ist scheibenförmig, d.h. nicht behälterförmig. Die
maximale Dicke der Gewichtaufnahmescheibe ist somit erheblich geringer
ausgeführt.
Das notwendige Gewicht, das das Umwerfen des Sonnenschirms durch
Wind vermeidet, wird also nicht in den Schirmhalter eingefüllt, sondern
auf ihn aufgeschüttet.
Hierzu wird der Schirmhalter beispielsweise bei einem Sandstrand
in den Untergrund eingegraben oder, insbesondere bei steinigen Stränden, mit
einem aufgeschütteten
Haufen versehen. Ein hoher Behälterrand,
der das Schüttgut,
wie beispielsweise Sand oder Steine, am Wegrutschen hindert, hat
sich als unnötig
erwiesen.
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Dadurch,
dass die Aufnahmehülse
von der Gewichtaufnahmescheibe gelöst werden kann, ist der Transport
des erfindungsgemäßen Schirmhalters deutlich
vereinfacht. Ein Bauteil, dass beim Transport von der Gewichtaufnahmescheibe
absteht und an Hindernissen hängen
bleiben könnte,
wird dadurch vermieden. Ferner kann der Transport deutlich kompakter
erfolgen, da unbenötigte
Hohlräume,
die das Transportvolumen und somit auch das Verpackungsmaß erhöhen, vermieden
sind. Ferner führt
die scheibenförmige
Ausgestaltung der Gewichtaufnahmescheibe dazu, dass auch größere Chargen
des erfindungsgemäßen Schirmhalters
einfach transportiert werden können,
indem beispielsweise mehrere Gewichtaufnahmescheiben direkt übereinander
gestapelt werden und die dazugehörigen
Aufnahmehülsen in
einem entsprechend kleineren Karton transportiert werden. Die Transport-
bzw. Speditionskosten einer größeren Anzahl
erfindungsgemäßer Schirmhalter
in weiter entfernte Urlaubsgebiete sind somit deutlich reduziert.
Insbesondere kann der erfindungsgemäße Schirmhalter auf Grund der
schmalen Ausführung besonders
einfach von einem Urlauber mit Hilfe einer entsprechenden Tasche
zum Strand hin und zurück transportiert
werden. Ferner kann der Schirmhalter platzsparend in einem Urlaubskoffer
angeordnet werden. Insbesondere, wenn der erfindungsgemäße Schirmhalter
aus einem Leichtbaumaterial, wie beispielsweise Kunststoff, besteht,
ist die Gefahr reduziert, dass bei einer Flugreise für das mitgeführte Gepäck eines
Urlaubers zusätzliche
Kosten durch Übergewicht
entstehen.
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Der
Schirmhalter weist vorzugsweise mindestens ein Versteifungselement
auf, wie beispielsweise eine Rippe. Das Versteifungselement kann
auf der Oberseite der Gewichtaufnahmescheibe, d.h. auf der Auflagefläche, und/
oder auf der Unterseite der Gewichtaufnahmescheibe, d.h. an einer
Standfläche, angeordnet
sein. Ferner kann das Versteifungselement auch am Rand der Gewichtaufnahmescheibe, d.h.
an einer Seitenfläche
der Gewichtaufnahmescheibe, insbesondere vollständig umlaufend angeordnet sein.
Das Versteifungselement ist also insbesondere senkrecht oder entlang
der Seitenfläche
der Gewichtaufnahmescheibe angeordnet. Durch diese Ausrichtung des
mindestens einen Versteifungselements lässt sich mit besonders wenigen
Versteifungselementen eine besonders hohe Versteifung der Gewichtaufnahmescheibe
erreichen.
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Die
Gewichtaufnahmescheibe ist scheibenförmig, also schmal, ausgestaltet.
Das bedeutet, dass die Dicke der Gewichtaufnahmescheibe im Verhältnis zur Oberfläche, d.h.
zur Auflagefläche,
klein ist. Zur Charakterisierung des Transportvolumens der Gewichtaufnahmescheibe
muss die maximale Gewichtaufnahmescheibendicke, d.h. einschließlich eventuell
vorhandener Versteifungselemente, berücksichtigt werden. Die Gewichtaufnahmescheibe ist
insbesondere schmal im Sinne der Erfindung, wenn das Verhältnis von
Auflagefläche
zu maximaler Gewichtaufnahmescheibendicke mindestens 2.500 mm2/mm beträgt.
Die Transportfähigkeit
des erfindungsgemäßen Schirmhalters
kann weiter verbessert werden, wenn das Verhältnis von Auflagefläche zu maximaler
Gewichtaufnahmescheibendicke insbesondere mindestens 4.000 mm2/mm, bevorzugt mindestens 7.000 mm2/mm und besonders bevorzugt mindestens 14.000
mm2/mm beträgt. Bei einer insbesondere
kreisförmigen
Gewichtaufnahmescheibe, die einen Durchmesser von 300 mm aufweist,
beträgt
die maximale Gewichtaufnahmescheibendicke 30 mm, insbesondere maximal
17 mm, bevorzugt maximal 10 mm und besonders bevorzugt maximal 5 mm.
Insbesondere, wenn die Gewichtaufnahmescheibe aus einem thermoplastischen
Kunststoff besteht, beträgt
die minimale Gewichtaufnahmescheibendicke vorzugsweise mindestens
4,5 mm, um Beschädigungen
der Gewichtaufnahmescheibe durch beim Transport auftretende Stöße oder
dgl. zu vermeiden.
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Die
Aufnahmehülse
ist insbesondere durch eine Schraubenverbindung mit der Gewichtaufnahmescheibe
verbunden. Da die Verschraubung der Aufnahmehülse mit der Gewichtaufnahmescheibe insbesondere
am Strand erfolgt, besteht die Gefahr, dass Sandkörner in
das Gewinde eindringen. Damit auch in sandiger Umgebung eine sichere
Verschraubung erfolgen kann, wird insbesondere ein grobgängiges Gewinde
mit einer geringen Reibung zwischen den Gewindeflanken, beispielsweise
ein Trapez oder Sägengewinde,
gewählt.
Das gewählte
Gewinde weist insbesondere ein Spiel im Kerndurchmesser und/ oder
ein Spiel zwischen den nichttragenden Gewindeflanken auf. Vorzugsweise
handelt es sich bei dem Gewinde um ein metrisches Sägengewinde nach
DIN 513 T1. Durch ein derartiges Gewinde wird erreicht, dass auch
bei einer Verschmutzungsgefahr des Gewindes durch Sandkörner ein
sicheres Verschrauben der Aufnahmehülse mit der Gewichtaufnahmehülse gewährleistet
ist.
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Die
Gewichtaufnahmescheibe ist vorzugsweise mehrstückig ausgeführt und weist mehrere Gewichtaufnahmescheibenteile
auf, die lösbar
miteinander verbunden sind. Dadurch wird der Transportkomfort bzw.
die Transportfähigkeit
des erfindungsgemäßen Schirmhalters
weiter verbessert, da der Schirmhalter zum Transport flexibel an
unterschiedliche Transportbehälter
angepasst werden kann. Beispielsweise ist es möglich, den Schirmhalter vollständig zerlegt
in einer einfachen Tragetasche zu transportieren und am Strand zusammenzusetzen.
Die Verbindung der einzelnen Gewichtaufnahmescheibenteile erfolgt
vorzugsweise durch Schwalbenschwanzverbindungen und/ oder Klipsverbindungen.
Die Schwalbenschwanzverbindungen bzw. Klipsverbindungen bewirken
nicht nur eine Verbindung, sondern auch eine Versteifung der Gewichtaufnahmescheibe,
so dass durch die Schwalbenschwanzverbindungen bzw. Klipsverbindungen
Versteifungselemente ausgebildet werden, die beispielsweise als
miteinander verbundene Rippen ausgestaltet sind.
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Die
Gewichtaufnahmescheibe und/ oder die Aufnahmehülse sind vorzugsweise aus einem
Leichtbaumaterial, wie beispielsweise Kunststoff, hergestellt. Insbesondere
sind sowohl die Gewichtaufnahmescheibe als auch die Aufnahmehülse aus
demselben Kunststoff, vorzugsweise durch Spritzgießen, hergestellt.
Dadurch lässt
sich besonders kostengünstig
ein besonders leichter Schirmhalter herstellen.
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Die
Aufnahmehülse
weist vorzugsweise eine Innenkontur auf, die eine Befestigung von
Schirmrohren mit mindestens zwei unterschiedlichen Durchmessern
zumindest durch eine Dreipunktlagerung ermöglicht. Hierzu ist die Aufnahmehülse vorzugsweise
rohrförmig
mit einer am Innendurchmesser angeordneten, in Längsrichtung durchgängigen Vertiefung ausgeführt. Die
Befestigungseinrichtung der Aufnahmehülse, insbesondere in Form einer
Schraubenverbindung, ist vorzugsweise der Vertiefung gegenüberliegend angeordnet.
Dadurch ist es möglich,
dass die Schraube der Befestigungseinrichtung Schirmrohre mit unterschiedlichen
Durchmessern in Richtung der Vertiefung drückt, so dass das Schirmrohr
jeweils an einer Flanke der Vertiefung anliegt, so dass sich zusammen
mit der Schraube eine Dreipunktlagerung ergibt.
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Die
Standfläche
der Gewichtaufnahmescheibe ist vorzugsweise eben ausgeführt und
im Wesentlichen senkrecht zur Aufnahmehülse ausgerichtet. Die Standfläche ist
also nicht gebogen ausgeführt, sondern
bildet eine im Wesentlichen gerade Fläche, wobei die Standfläche geringfügig profiliert
ausgeführt
sein kann, um beispielsweise durch eine geriffelte Oberfläche die
Standfestigkeit zu erhöhen.
Auf Grund der im Wesentlichen eben ausgeführten Standfläche ist
es möglich,
den erfindungsgemäßen Schirmhalter
zusätzlich
als einen mit dem Schirmrohr verbundenen Ablagetisch zu verwenden.
Hierzu wird der Schirmhalter herumgedreht, so dass die Standfläche entgegen
der Schwerkraftrichtung, und die Auflagefläche in Schwerkraftrichtung
ausgerichtet sind. Die Standfläche
der Gewichtaufnahmescheibe liegt also nicht auf dem Boden auf, sondern
bildet die Oberfläche
eines Tisches, auf dem Gegenstände
abgelegt werden können.
Durch die zusätzliche
Funktion des erfindungsgemäßen Schirmhalters
als Ablagetisch ist der Schirmhalter flexibel multifunktional einsetzbar.
Beispielsweise ist es möglich,
bei besonders geringen Windstärken
einen Sonnenschirm ohne den zusätzlichen
Nutzen des Schirmhalters in die Erde zu stecken und den Schirmhalter
stattdessen als Tisch zu verwenden, so dass der Nutzwert des erfindungsgemäßen Schirmhalters
deutlich erhöht
ist. Sollte der Wind später
auffrischen, ist es problemlos möglich,
den als Ablagetisch verwendeten Schirmhalter wieder seiner ursprünglichen
Funktion zuzuführen.
Der dafür
notwendige Umrüstaufwand ist äußerst gering.
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Die
Erfindung betrifft ferner eine Schirmanordnung mit einem Schirm,
insbesondere einem Sonnenschirm, der ein Schirmrohr aufweist. Mit
dem Schirmrohr ist sowohl ein erster Schirmhalter als auch ein zweiter
Schirmhalter verbunden. Der erste Schirmhalter wird als Standfuß verwendet
und der zweite Schirmhalter als Ablagetisch, d.h. die Standfläche des
ersten Schirmhalters weist in Schwerkraftrichtung, also nach unten,
und die Standfläche des
zweiten Schirmhalters weist entgegen der Schwerkraftrichtung, also
nach oben. Der erste Schirmhalter und der zweite Schirmhalter sind
also im Wesentlichen punktsymmetrisch zueinander angeordnet. Die
beiden Schirmhalter sind insbesondere wie vorstehend beschrieben
weiter ausgebildet. Vorzugsweise sind der erste Schirmhalter und
der zweite Schirmhalter zueinander identisch ausgestaltet. Dadurch
ist es möglich,
einzelne Bauteile der Schirmhalter untereinander auszutauschen,
wodurch der Aufbauaufwand gering gehalten wird.
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Nachfolgend
wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 eine
schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schirmhalters,
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2 eine
schematische Draufsicht einer Gewichtaufnahmescheibe,
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3 eine
schematische Schnittansicht der Gewichtaufnahmescheibe aus 2,
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4 einen
schematischen Längsschnitt
einer Aufnahmehülse,
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5 einen
schematischen Querschnitt der Aufnahmehülse, und
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6 eine
schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Schirmanordnung.
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Der
Schirmhalter 10 weist eine Gewichtaufnahmescheibe 12 und
eine Aufnahmehülse 14 auf. Die
Aufnahmehülse 14 weist
eine als Schraubenverbindung ausgestaltete Befestigungsvorrichtung 16 auf,
mit deren Hilfe ein Schirmrohr 18 mit der Aufnahmehülse 14 verbunden
ist. Die Gewichtaufnahmescheibe 12 weist eine Auflagefläche 20,
eine Standfläche 22 und
eine Seitenfläche 24 auf.
Damit ein Sonnenschirm, von dem das Schirmrohr 18 ein Teil ist,
nicht von einem Windstoß umgeworfen
werden kann, ist auf die Auflagefläche 20 der Gewichtaufnahmescheibe 12 zur
Beschwerung Sand 26 aufgeschüttet. Damit der Sand 26 die
Befestigungseinrichtung 16 nicht nachteilig beeinflusst,
ist die Befestigungseinrichtung 16 möglichst weit von der Gewichtaufnahmescheibe 22 entfernt
angeordnet. Die Befestigungseinrichtung 16 ist also bei
der Aufnahmehülse 14 möglichst
weit oben angeordnet.
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Die
einstückige
Gewichtaufnahmescheibe 12 ist kreisförmig ausgestaltet (2).
Alternativ kann sie mehrere Gewichtaufnahmescheibenteile 28 aufweisen,
die lösbar
miteinander verbunden sind. Die Gewichtaufnahmescheibenteile 28 sind
in diesem Fall kreissegmentförmig
ausgestaltet und an ihren Spitzen lösbar mit einem Gewindering 30 verbunden.
An den Verbindungsstellen der Gewichtaufnahmescheibenteile 28 werden
Rippen 32 ausgebildet, welche die Gewichtaufnahmescheibe 12 versteifen.
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In
der einstückigen
Ausführungsform
der Gewichtaufnahmescheibe 12 (3) ist ein
Basiskörper 34 der
Gewichtaufnahmescheibe 12 mit den Rippen 32, dem
Gewindering 30 und einem umlaufenden Rand 36 aus
einem einzigen Kunststoffteil, insbesondere durch Spritzguss, hergestellt.
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Die
maximale Gewichtaufnahmescheibendicke H wird durch die Höhe des Gewinderings 30 definiert.
Die Rippen 32 und der umlaufende Rand 36 erstrecken
sich maximal bis zum Rand des Gewinderings 30 und stehen
weder oben noch unten über
den Rand des Gewinderings 30 über. Vorzugsweise entspricht
die Höhe
des Gewinderings 30 der Höhe des umlaufenden Rands 36 und/
oder der Gesamthöhe der
Rippen 32. Dadurch wird erreicht, dass die Gewichtaufnahmescheibe 12 besonders
stabil und schmal ist. Die maximale Gewichtaufnahmescheibendicke
H ist also deutlich kleiner als der Durchmesser D der Gewichtaufnahmescheibe 12.
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Die
Aufnahmehülse 14 (4)
weist in ihrem unteren Bereich ein Verbindungsgewinde 38 zur
Verbindung mit dem Gewindering 30 der Gewichtaufnahmescheibe 12 auf.
Zur Begrenzung der Einschraubtiefe weist die Aufnahmehülse 14 einen
umlaufenden Absatz 40 auf, der beim Erreichen der maximalen
Einschraubtiefe an dem Gewindering 30 anschlägt. Die
Aufnahmehülse 14 weist
ferner ein Befestigungsgewinde 42 auf, das ein Teil der
Befestigungsvorrichtung 16 ist.
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Die
Aufnahmehülse 14 weist
eine in Längsrichtung
durchlaufende Ausnehmung 44 auf (5), so dass
nicht nur das Schirmrohr 18 mit einem größeren Durchmesser,
sondern auch ein Schirmrohr 46 mit kleinerem Durchmesser
mit der Aufnahmehülse 14 verbunden
werden kann. Hierzu wird eine Schraube 50 der Befestigungseinrichtung 16 immer
weiter in das Befestigungsgewinde 42 eingedreht, bis das Schirmrohr 48 an
Flanken 52 der Ausnehmung 44 anliegt und zusammen
mit der Schraube 50 an drei Punkten gehalten wird.
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Bei
der erfindungsgemäßen Schirmanordnung
(6) wird zusätzlich
zu einem ersten Schirmhalter 10 ein zweiter Schirmhalter 54 vorgesehen,
der als Ablagetisch verwendet wird. Der als Ablagetisch verwendete
zweite Schirmhalter 54 ist dabei zu dem ersten Schirmhalter 10 identisch
ausgestaltet. Mit Hilfe der Befestigungsvorrichtung 16 ist
der als Ablagetisch verwendete zweite Schirmhalter 54 flexibel
auf verschiedene Höhen
des Schirmrohrs 18 befestigbar.