DE10012074C2 - Containerfuß zur Abstützung eines Containers - Google Patents
Containerfuß zur Abstützung eines ContainersInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D19/00—Pallets or like platforms, with or without side walls, for supporting loads to be lifted or lowered
- B65D19/38—Details or accessories
- B65D19/40—Elements for spacing platforms from supporting surface
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Containerfuß zur Abstüt
zung eines Containers nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Container sind üblicherweise zur Aufnahme hoher Lasten ausge
bildet und müssen dementsprechend ein hohes Maß an Stabilität
aufweisen. Darüber hinaus müssen derartige Container weitere
Bedingungen erfüllen, insbesondere im Hinblick den Schutz des
zu transportierenden Gutes, beispielsweise in Bezug auf einen
wasserdichten Abschluss des Containerinnenraumes sowie Staub
dichtigkeit und Dampfdichtigkeit und gegebenenfalls auch Druck
dichtigkeit. Darüber hinaus müssen die Container auch einen gu
ten mechanischen Schutz bieten, insbesondere gegen von außen
einwirkende Impulse, beispielsweise Schläge. Weiterhin ist zu
beachten, dass die Container stapelfähig sein sollten.
Bei der Erfüllung dieser Erfordernisse kommt den Containerfü
ßen, auf denen der Container ruht, eine besondere Bedeutung zu,
weil die Füße hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind
und dementsprechend stabil ausgebildet sein müssen, anderer
seits aber aus Stauraumgründen nur wenig Platz beanspruchen
dürfen.
Die Druckschrift DE 296 09 527 U1 offenbart einen Stützfuß, be
stehend aus einem Tragtopf, dessen offene Seite auf einer Bo
denaufstandsfläche aufliegt und dessen nach oben gewandter
Topfboden ein Lager für eine Brennkraftmaschine trägt. Der
Topfrand des Tragtopfes liegt unmittelbar auf der Bodenauf
standsfläche auf. Als Material des Tragtopfes ist Metall oder
Kunststoff vorgesehen.
Bei einem Verschieben des Containers auf dem Boden oder einem
Schlag auf den Container besteht die Gefahr, dass die beim Rut
schen auftretenden Reibungskräfte, die über den unmittelbar auf
dem Boden aufliegenden Topfrand auf den Tragtopf eingeleitet
werden, auf Grund der schmalen Ausführung des Topfrandes zu ei
ner derart hohen Spannung im Randbereich des Topfes führen,
dass Materialschädigungen nicht ausgeschlossen sind.
Ein weiterer Nachteil beim Gegenstand der DE 296 09 527 U1
liegt darin, dass die aufzunehmende Last über Schrauben mit dem
oben liegenden Tragtopfboden verbunden ist, welche eine unmit
telbare Kraftübertragung zwischen der auf dem Tragtopf ruhenden
Last und dem Tragtopf selbst bewirken. Querkräfte werden ohne
Dämpfung zwischen der Last und dem Stützfuß durchgeleitet.
Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, einen Containerfuß
zur Abstützung eines Containers anzugeben, der sich durch eine
hohe Lebensdauer bei hoher Stabilität und gutem Dämpfungsvermö
gen auszeichnet.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des An
spruches 1 gelöst.
Der neuartige Containerfuß besteht aus einer Grundplatte, wel
che Träger eines elastisch federnden Tragtopfes ist, der mit
seiner offenen Seite auf der Grundplatte befestigt ist. Die Au
ßenseite des Topfbodens des Tragtopfes dient zur Abstützung des
Containers und kann beispielsweise über Verbindungselemente an
der Containerunterseite befestigt sein. Diese Zweiteilung des
Containerfußes in eine Grundplatte und einen federnden Tragtopf
bietet den Vorteil, dass mit konstruktiv einfach gestalteten
Bauteilen ein Maximum an Feder- und Dämpferwirkung erzielt werden
kann, da jedes Bauteil mit Blick auf Material und konstruk
tive Gestaltung optimiert werden kann. Es ist insbesondere mög
lich, Grundplatte und Tragtopf aus unterschiedlichen Materia
lien zu fertigen und über die Materialauswahl Einfluss auf die
Feder- und Dämpferwirkung zu nehmen.
Die Grundplatte hat einerseits die Funktion, Schläge mit hoher
Impulskraft, welche beim Aufsetzen des Containers auf dem Boden
entstehen können, wirkungsvoll zu dämpfen, andererseits muss
die Grundplatte auf ihrer dem Boden zugewandten Unterseite eine
Oberfläche mit mittlerem Reibungskoeffizienten aufweisen, um
sicherzustellen, dass der gesamte Container im abgestellten Zu
stand mit vertretbarem Kraftaufwand verschoben werden kann und
dennoch über ein ausreichendes, reibungsbedingtes Beharrungs
vermögen verfügt, welches ein unbeabsichtigtes Verschieben und
Verrutschen des Containers insbesondere während des Transports
verhindert. Als Material für die Grundplatte wird vorteilhaft
Holz verwendet. Der Tragtopf ist dagegen zweckmäßig aus einem
anderen Material gefertigt als die Grundplatte und besteht ins
besondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Dieses Ma
terial zeichnet sich durch eine geringe Dichte bei zugleich ho
her Belastungsfähigkeit aus. Zudem können auch mit GFK gute
Dämpfungswerte erzielt werden.
Eine weitere Steigerung der Dämpfung wird durch die geometri
sche Gestalt des Tragtopfes erzielt, welcher einen verhältnis
mäßig großen Innenraum mit dünnwandigen Wänden umschließt. Der
artige Bauteile sind insbesondere in Achsrichtung des Topfes -
dies ist unter Normalbedingungen zugleich die Belastungsrich
tung infolge der Gewichtskraft des Containers - hoch belastbar.
Zugleich können die Dämpfungseigenschaften in Achsrichtung des
Topfes insbesondere durch eine Wahl des Verhältnisses von Topf
durchmesser zu Topfhöhe gezielt beeinflusst werden, wobei mit
zunehmendem Topfdurchmesser die federnden und dämpfenden Eigen
schaften in Achsrichtung verbessert werden.
Der Tragtopf ist zweckmäßig auf die Grundplatte aufgeschraubt,
wobei zwischen Tragtopf und Grundplatte ein zusätzliches Dämp
fungselement vorgesehen sein kann, welches die Dämpfungseigen
schaften des Containerfußes in Achsrichtung und/oder quer zur
Achsrichtung zusätzlich verbessert. Durch die Kombination un
terschiedlich gestalteter Bauteile aus unterschiedlichen Werk
stoffen kann insbesondere eine gezielte Dämpfung unterschiedli
cher Frequenzbereiche im Falle schwingungsartig auf den Contai
ner einwirkender Stöße und Schläge durchgeführt werden.
Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren
Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu ent
nehmen. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht auf einen Container mit Container
unterteil und Containerhaube, wobei am Unterteil Con
tainerfüße angeschraubt sind,
Fig. 2 eine Ansicht von unten auf den Container nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Containerfuß im Schnitt,
Fig. 4 einen Containerfuß in einer Ansicht von oben.
In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
Der in Fig. 1 dargestellte Container 1 besteht aus einem Con
tainerunterteil 2 und einer auf das Containerunterteil 2 aufge
setzten Containerhaube 3, die über Verschlusselemente 4 auf der
Containeraußenseite mit dem Unterteil 2 zu verbinden ist. Die
Verschlusselemente 4 sind vorteilhaft gleichmäßig über den Um
fang des Containers verteilt angeordnet. Weiterhin sind am Con
tainerunterteil 2 Halteelemente 5 befestigt, an denen der Con
tainer 1 anzuheben ist. Die Halteelemente 5 sitzen in Vertie
fungen in der Seitenwand des Unterteils 2.
Der Container 1 ruht auf Füßen 6, welche unverlierbar am Con
tainer 1 gehalten sind, insbesondere an der Unterseite des Un
terteils 2 des Containers 1 angeschraubt sind. Die Füße 6 sind
im Eckbereich des vorteilhaft rechteckförmigen, insbesondere
quadratischen Containers angeordnet, wobei das Unterteil 2 zur
Aufnahme der Füße in seiner Mantelfläche Ausnehmungen 7 auf
weist, in die die Füße 6 eingesetzt werden können. Auf der ge
genüberliegenden Oberseite auf der Containerhaube 3 befinden
sich entsprechende Ausnehmungen 8, die identisch ausgeführt
sind wie die Ausnehmungen 7 auf der Unterseite des Unterteils 2
und in die bei übereinander gestapelten Containern 1 die Füße
eines darüber liegenden Containers eingesetzt werden können.
Die Ausnehmungen 8 auf der Oberseite des Containers bieten den
Vorteil, dass übereinander gestapelte Container gegen seitli
ches Verrutschen gesichert sind. Die Ausnehmungen 7 und 8 auf
gegenüberliegenden Seiten des Containers 1 sind in Bezug auf
eine Mittelebene durch den Container spiegelsymmetrisch ausge
bildet. Es sind insbesondere das Containerunterteil 2 und die
Containerhaube 3 mit Ausnahme der Höhe des jeweiligen Bauteiles
identisch ausgebildet, so dass im Wesentlichen die gleichen
Werkzeuge zur Herstellung von Unterteil 2 und Haube 3 eingesetzt
werden können.
Wie Fig. 2 zu entnehmen, weist der Container 1 einen quadrati
schen Querschnitt auf. Auf der Unterseite des Unterteils 2 sind
insgesamt vier Füße 6 in den Ecken des Unterteils angeordnet.
Auch die Füße 6 besitzen einen quadratischen Querschnitt, wobei
jedoch im Bereich einer Ecke der quadratischen Grundfläche der
Füße 6 eine Abschrägung vorgesehen ist, die bei fertig montier
tem Container 1 in Richtung des Mittelpunktes des Unterteils 2
weist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine vergrößerte Darstellung des Con
tainerfußes 6. Der über Befestigungselemente 14, insbesondere
über Schrauben an der Unterseite des Containerunterteils 2 be
festigte Fuß 6 besteht aus einer Grundplatte 9, die in montier
ter Position dem Containerunterteil abgewandt und dem Boden zu
gewandt ist, und einem Tragtopf 10, welcher über Befestigungs
elemente 12, insbesondere über Schrauben, an der Grundplatte 9
gehalten ist. Die offene Seite des Tragtopfes 10 ist der Grund
platte 9 zugewandt, der Boden des Tragtopfes 10 dagegen dem
Containerunterteil 2. Über den Boden des Tragtopfes 10 ist der
gesamte Fuß 6 am Container befestigt. Zweckmäßig besteht die
Grundplatte 9 aus Holz und der Tragtopf 10 aus GFK. Der Trag
topf 10 weist vorteilhaft einen verhältnismäßig großen Durch
messer auf, insbesondere einen Durchmesser, welcher die in
Achsrichtung 15 gemessene Höhe des Tragtopfes übersteigt. Hier
durch wird die Nachgiebigkeit und die Dämpferwirkung in Achs
richtung 15 verstärkt.
Der Tragtopf 10 weist im Bereich seiner freien Stirnseite meh
rere abgekröpfte, horizontal verlaufende und radial außen lie
gende Flanschabschnitte 11 auf, über die der Tragtopf 10 mit
der Grundplatte 9 verbunden ist. Die Flanschabschnitte 11 lie
gen in Ausbuchtungen 16 in der äußeren Mantelfläche des Tragtopfes
10, die dadurch entstehen, dass die Seitenwand des Trag
topfes in diesen Abschnitten in Richtung des Tragtopf-
Innenraumes zurückgesetzt ist. Durch die Flanschabschnitte 11
sind die Befestigungselemente 12 zur Befestigung des Tragtopfes
10 an der Grundplatte 9 geführt, wobei die Befestigungselemente
12 üblicherweise als Schraubverbindungen ausgeführt sind.
Zur Verbesserung des Dämpfungsvermögens in Achsrichtung 15, a
ber auch quer zur Achsrichtung 15 sind Dämpfungselemente 13
zwischen Tragtopf 10 und Grundplatte 9 angeordnet. Die Dämp
fungselemente 13 sind vorteilhaft zwischen Flanschabschnitt 11
und der zugewandten Seite der Grundplatte 9 eingeklemmt.
Claims (5)
1. Containerfuß zur Abstützung eines Containers,
gekennzeichnet durch
eine Grundplatte (9) aus Holz, auf die ein elastisch federnder
Tragtopf (10) aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) aufge
setzt ist, wobei die offene Seite des Tragtopfes (10) der
Grundplatte (9) zugewandt ist und die Außenseite des Topfbodens
zur Abstützung des Containers (1) vorgesehen ist, und wobei
zwischen der Grundplatte (9) und dem Tragtopf (10) ein Dämp
fungselement (13) angeordnet ist.
2. Containerfuß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich der Stirnseite des Tragtopfes (10) ein horizon
taler Flanschabschnitt (11) zur Befestigung des Tragtopfes (10)
an der Grundplatte (9) vorgesehen ist.
3. Containerfuß nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Flanschabschnitt (11) einteilig mit dem Tragtopf (10)
ausgebildet ist.
4. Containerfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Containerfuß (6) einen rechteckförmigen Querschnitt
aufweist, wobei eine Ecke des Querschnitts schräg verkürzt ist.
5. Containerfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Tragtopf (10) mit der Grundplatte (9) verschraubt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000112074 DE10012074C2 (de) | 2000-03-14 | 2000-03-14 | Containerfuß zur Abstützung eines Containers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000112074 DE10012074C2 (de) | 2000-03-14 | 2000-03-14 | Containerfuß zur Abstützung eines Containers |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10012074A1 DE10012074A1 (de) | 2001-09-27 |
| DE10012074C2 true DE10012074C2 (de) | 2002-06-06 |
Family
ID=7634477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000112074 Expired - Fee Related DE10012074C2 (de) | 2000-03-14 | 2000-03-14 | Containerfuß zur Abstützung eines Containers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10012074C2 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29609527U1 (de) * | 1996-05-29 | 1996-08-22 | Mtu Motoren- Und Turbinen-Union Friedrichshafen Gmbh, 88045 Friedrichshafen | Transportsystem für Brennkraftmaschinen |
-
2000
- 2000-03-14 DE DE2000112074 patent/DE10012074C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29609527U1 (de) * | 1996-05-29 | 1996-08-22 | Mtu Motoren- Und Turbinen-Union Friedrichshafen Gmbh, 88045 Friedrichshafen | Transportsystem für Brennkraftmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10012074A1 (de) | 2001-09-27 |
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