DE20319849U1 - Steckverbindervorrichtung für mehradrige Flachbandkabel - Google Patents
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Abstract
Steckverbindervorrichtung
(10) für mehradrige
Flachbandkabel (15), mit einem Stecker (11), mit dem ein Ende eines
Flachbandkabels mechanisch fest verbindbar ist, mit einer Steckbuchse
(12), die von dem Flachbandkabel (15) derart durchlaufen werden
kann, dass mit ihren einen Kontaktenden (62) in den Stecker (11)
eingreifende Kontaktelemente der Steckbuchse (12) an ihren anderen
Kontaktenden (63) in IDC-Technik mit dem Flachbandkabel elektrisch
leitend verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker
(11) mit Kontaktelementen (18) versehen ist, deren eine Kontaktenden
(38) zum elektrischen Verbinden mit den einen Kontaktenden (62)
der Kontaktelemente (19) der Steckbuchse (12) ausgebildet sind und
deren andere Kontaktenden (36) zur Verbindung in IDC-Technik mit
dem Flachbandkabel (15) ausgestaltet sind.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steckverbindervorrichtung für mehradrige Flachbandkabel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Derartige Steckverbindervorrichtungen werden in Verbindung mit mehradrigen Flachbandkabeln beispielsweise in der Weise verwendet, dass im Freien ein Netz von Bauteilen, wie bspw. Detonatoren für zivile Sprenungen, ausgelegt wird, derart, dass diese Bauteile über die Flachbandkabel und die Steckverbindervorrichtungen sowohl örtlich als auch zeitlich gezielt angesteuert werden können. Hierzu müssen die Steckverbindervorrichtungen nicht nur robust, sondern auch dicht sein, so dass sie in jedem Falle die elektrische Verbindung bzw. Kontaktierung sicherstellen.
- Bei einer bekannten Steckverbindervorrichtung dieser Art besitzt die Steckbuchse am Einsteckende ihrer zylindrischer Steckeraufnahme einen Zwischenboden, der mit aufrecht angeordneten Kontaktelementen bestückt ist, die einerseits unterhalb des Zwischenbodens in einen Flachbandkabelaufnahmeraum und andererseits in den Aufnahmeraum für den Stecker ragen. Dabei sind beide Enden der Kontaktelemente in IDC-Technik ausgeführt, was bedeutet, dass sie in dem Raum zwischen dem Zwischenboden und dem Hauptboden mit dem diesen Raum durchquerenden Flachbandkabel bzw. deren einzelnen Adern elektrisch verbunden sind. Dabei ist auch das andere Kontaktende in IDC-Technik ausgeführt. Der Stecker dieser bekannten Steckverbindervorrichtung besitzt einen zylindrischen Hohlraum, in dem das Flachbundkabel U-förmig eingelegt und an der Innenseite eines Bodens des Hohlraumes anliegt. Die mechanische Fixierung des betreffenden Endes des Flachbandkabels ist durch einen in den zylindrischen Hohlraum eingebrachten Halter gegeben. Von der Steckeraußenseite ist der Boden mit Ausnehmungen versehen, durch die die in IDC-Technik ausgeführten anderen Kontaktenden der Kontaktelemente der Steckbuchse dringen und auf diese Weise mit den Adern dieses eingelegten Endes des Flachbandkabels im Stecker kontaktieren können.
- Nachteilig an dieser bekannten Steckverbindervorrichtung ist außer der mangelnden Dichtigkeit die Tatsache, dass die Zuverlässigkeit der Kontaktierung der Steckverbindervorrichtung zu wünschen übrig lässt, da die Zuordnung von Kontaktbohrungen im Stecker einerseits und die Ausgestaltung der IDC-Kontaktenden aufgrund der geringen Flexibilität und Elastizität der jeweiligen Kontaktflächen sehr genau sein muss.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Steckverbindervorrichtung für mehradrige Flachbandkabel der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl robust ist als auch eine hohe Kontaktierungszuverlässigkeit besitzt.
- Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Steckverbindervorrichtung für mehradrige Flachbandkabel der eingangs genannten Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmmale vorgesehen.
- Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist eine sichere Kontaktierung von Stecker und Steckbuchse aufgrund des Einsatzes von zusätzlichen Kontaktelementen im Stecker erreicht. Damit ist die IDC-Technik nur dort eingesetzt, wo nach der Montage des Flachbandkabels am Stecker bzw. Steckbuchse ein Überprüfung möglich ist, jedoch nicht zum Erreichen der Steckverbindung beim Auslegen eines entsprechenden Ansteuerungsnetzes für die betreffenden Geräte bzw. Detonatoren.
- Zur einfachen Anpassungen der Kontaktelemente von Stecker und Steckbuchse an die unterschiedlichen Lagen der einzelnen Adern des Flachbandkabels sind in vorteilhafter Weise die Merkmale nach Anspruch 2 bzw. diejenigen nach Anspruch 5 vorgesehen. Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Kontaktelemente des Steckers sind zweckmäßigerweise die Merkmale nach Anspruch 3 und/oder 4 vorgesehen.
- Eine einfache Herstellung der Kontaktelemente von Stecker bzw. Steckbuchse ergibt sich nach den Merkmalen des Anspruchs 6 und/oder 7.
- Eine robuste und sichere Art der Kontaktgabe zwischen Stecker und Steckbuchse ist dann gegeben, wenn die Merkmale nach Anspruch 8 vorgesehen sind, zumal es sich dabei um eine bei anderen Steckverbindervorrichtungen bewährte Kontaktierung handelt.
- Eine robuste und dichte Ausgestaltung des Steckers bzw. der Steckbuchse ergibt sich durch den konstruktiven Aufbau des jeweiligen Kunststoffgehäuses nach den Merkmalen des Anspruchs 9 bzw. denen des Anspruchs 13.
- Dabei sind in weiterer Ausgestaltung des Stecker-Gehäuses die Merkmale nach Anspruch 10 und/oder 11 und/oder 12 und in weiterer Ausgestaltung des Steckbuchsen-Gehäuses die Merkmale nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 17 vorgesehen.
- Dabei ist einerseits gewährleistet, dass die jeweiligen Kontaktelemente von einer Seite ins Gehäuse eingebracht werden können und dass andererseits das Flachbandkabel im Steckbuchsen-Gehäuse eine ausreichende Zugfestigkeit besitzt, sowie die Steckverbindung selbst insbesondere feuchtigkeitsdicht ist.
- Für eine sichere mechanische Verbindung sind die Merkmale nach Anspruch 18 vorgesehen.
- Durch die Möglichkeit, die Kontaktelemente von Stecker und Steckbuchse von einem Ende bzw. einer Seite des jeweiligen Gehäuses einzubringen, ist es gemäß den Merkmalen nach Anspruch 19 möglich, Stecker und Steckbuchse mit einer jeweils ausgewählten Belegung durch die Kontaktelemente zu versehen.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf eine Einheit aus einer Steckverbindervorrichtung, mit den Merkmalen nach Anspruch 1 und ggf. mit den Merkmalen eines oder mehrerer der folgenden Ansprüche sowie aus einem mehradrigen Flachbandkabel, welche Einheit durch die Merkmale nach Anspruch 20 gekennzeichnet ist. Dies ermöglicht ein sehr einfaches und über eine nahezu beliebige Fläche auszulegendes Ansteuerungsnetz für bestimmte Geräte, wie bspw. Detonatoren.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben und erläutert ist.
- Es zeigen:
-
1 eine Steckverbindervorrichtung einschl. Flachbandkabel gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, in auseinandergestecktem Zustand; -
2 die Steckverbindervorrichtung nach1 in zusammengestecktem Zustand; -
3 einen Schnitt längs der Linie III–III der2 ; -
4 einen Schnitt längs der Linie IV–IV der1 ; -
5 in perspektivischer aufgebrochener Darstellung den Stecker der Steckverbindervorrichtung nach1 , jedoch in einem Zustand während der Montage der Kontaktelemente; -
6 in perspektivischer teilweise aufgebrochener Darstellung die Steckbuchse mit offen liegenden Kontaktelementen der Steckverbindervorrichtung nach1 ; -
7 in perspektivischer Darstellung die Steckbuchse der Steckverbindervorrichtung nach der Montage von Kontaktelementen und Flachbandkabel, jedoch vor dem Aufbringen eines Deckelteils und -
8 eine der7 ähnliche perspektivische Darstellung mit noch abgehobenen Deckenteil. - Die in der Zeichnung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellte Steckverbindervorrichtung
10 besitzt einen Stecker11 mit elektrischen Kontaktelementen18 , sowie eine Steckbuchse12 mit elektrischen Kontaktelementen19 , die zur dichten, robusten und kontaktsicheren elektrischen Verbindung ausgestaltet sind. Der Stecker11 ist mit einem Endabschnitt14 eines mehradrigen, hier vieradrigen Flachbandkabels15 mechanisch und elektrisch verbunden, während die Steckbuchse12 das Flachbandkabel15 in durchgeschleifter Anordnung aufnimmt, so dass sich gemäß den1 und2 eine Eingangsabschnitt16 und ein Ausgangsabschnitt17 sowie ein Kontaktabschnitt20 ergeben. In nicht im einzelnen dargestellter Weise ist eine Einheit aus einer Steckverbindervorrichtung10 in Form von voneinander getrennt angeordneten und nicht miteinander zu verbindenen Stecker11 und Steckbuchse12 und aus einem Flachbandkabel15 derart aufgebaut, dass der in den Stecker11 geführte Endabschnitt14 über ein mehr oder weniger langes Stück Flachbandkabel15 in den Eingangsabschnitt16 einer Steckbuchse12 übergeht, dann im Kontaktabschnitt20 mit der Steckbuchse12 verbunden ist und nach dem Ausgangsabschnitt17 und einem weiteren mehr weniger langen Stück Flachbandkabel15 zu einem anzusteuernden nicht dargestellten Gerät, wie beispielsweise einem Detonator führt. Mehrere solcher Einheiten sind zu einem Netz von anzusteuernden Geräten, beispielsweise Detonatoren, derart verbindbar, dass die Steckbuchse12 einer ersten Einheit mit einem Stecker11 einer zweiten Einheit zur Steckverbindervorrichtung10 verbindbar ist, usw. - Der Stecker
11 besitzt ein Gehäuse21 aus thermoplastischem Elastomer, welches Gehäuse einstückig aus einem Sockelteil22 und einem Steckteil23 aufgebaut ist. Das Stecker-Gehäuse21 ist in Draufsicht etwa länglich rechteckförmig mit angerundeten Enden. Das Steckteil23 ist gegenüber dem Sockelteil22 , das mit einem Boden24 versehen ist, in der Grundfläche kleiner, d.h., es ist sowohl kürzer als auch schmaler. Das Steckteil23 besitzt mehrere axial nebeneinander angeordnete außenumfangsseitig umlaufende Dichtrippen25 . - Das Sockelteil
22 ist von einer Schmalseite her mit einer etwa länglich ovalen Sacklochausnehmung2b versehen, die parallel zum Boden24 verläuft und vor dem gegenüberliegenden Ende des Sockelteils22 endet. Der Querschnitt der Ausnehmung26 entspricht etwa dem Querschnitt des Flachbandkabels15 , d.h., der Endabschnitt14 des Flachbandkabels15 wird in den Sockelteil22 des Stecker-Gehäuses21 bis zum Ende der Sacklochausnehmung26 eingeschoben. Gemäß den1 und2 ist in nicht im einzelnen dargestellter Weise an das Sockelteil22 eine Einführungstülle27 angeformt, die zur Zugentlastung das eingeschobene Flachbandkabel15 reibschlüssig halten kann. - Das Steckteil
23 ist an seiner dem Sockelteil22 abgewandten freien Stirnfläche28 mit mehreren in Längserstreckung nebeneinander angeordneten Aussparungen29 versehen, die von der Stirnfläche28 aus durch das Steckteil23 bis in das Sockelteil22 reichen und in die dortige Flachbandkabel-Sacklochausnehmung26 münden. Die Aussparungen29 sind im Bereich des Steckteils23 rechteckförmig, nahezu quadratisch und gehen im Bereich des Sockelteils22 in schmalere schlitzförmige Öffnungen über. Die Aussparungen29 besitzen an einer Seite jeweils einen axial verlaufenden stegartigen Rücksprung31 , der wie die schlitzförmige Aussparungsverlängerung31 jeweils einen Teil der Kontaktelemente18 des Steckers11 aufnimmt. - Die Kontaktelemente
18 des Steckers11 besitzen ein erstes in IDC (Insulation Displacement Contact)-Technik ausgeführtes Kontaktende36 zur elektrisch kontaktierenden Verbindung mit der betreffenden Ader35 des Flachbandkabels15 sowie ein diesem einen Kontaktende36 abgewandtes zweites Kontaktende38 , das zur elektrisch kontaktierenden Verbindung mit dem betreffenden Teil des Kontaktelementes19 der Steckbuchse12 dient. Dieses im Steckteil23 angeordnete zweite Kontaktende38 ist als elastisch federnder Schleifkontakt ausgebildet. - Zwischen dem ersten Kontaktende
36 und dem zweiten Kontaktende38 ist ein Verbindungsteil37 oder37' oder37" usw. angeordnet, das je nach der Lage der Ader35 des Flachbandkabels15 , die es zu kontaktieren gilt, eine bestimmte Breite besitzt. Mit anderen Worten, das Verbindungsteil37 ,37' ,37" ist an und in Verlängerung einer Längskante mit dem axial abstehenden ersten Kontaktende36 und an seiner gegenüberliegenden Längskante und diesem ersten Kontaktende36 diametral abgewandten Bereich mit dem zweiten Kontaktende38 , das gegenüber der Ebene des Verbindungsteils37 um 90° abgewinkelt ist, versehen. Jedes Kontaktelement18 ist einstückig aus einem Metall gestanzt und geprägt. Das in IDC-Technik ausgebildete und in der Ebene des Verbindungsteils37 liegende erste Kontaktende36 hat die Form von zwei parallelen Zinken39 , die mit einer Schneidspitze versehen sind und zwischen sich einen Kontaktierungsschlitz41 zur Aufnahme einer Ader35 des Flachbandkabels15 bilden. Je nach der Lage der Ader35 ,35' ,35" usw. des Flachbandkabels15 ist das Verbindungsteil37 ,37' ,37" usw. entsprechend breit ausgebildet, d.h., dass die axial voneinander abgewandt gerichteten Kontaktenden36 und38 einen entsprechend gewählten Abstand in Quererstreckung des Kontaktelementes18 besitzen. - Wie der
5 zu entnehmen ist, werden die einzelnen Kontaktelemente18 ,18' ,18" usw. in die identisch ausgebildeten Aussparungen29 des Stecker-Gehäuses21 eingesetzt, bis sie auf der Isolation34 des Flachbandkabels15 aufliegen. Danach werden die Kontaktelemente weiter eingeschoben, derart, dass die IDC-Kontaktenden36 durch vorbereitete Bohrungen in der Isolation34 des Flachbandkabels15 dringen und in ihren Kontaktschlitzen41 die betreffende Ader35 ,35' ,35" usw. elektrisch kontaktierend zwischen sich aufnehmen (4 ). In dieser montierten Position befinden sich die Schleifkontaktenden38 in den Rücksprüngen31 der Aussparungen29 . Wie den4 und5 außerdem zu entnehmen ist, besitzt mindestens eines der Kontaktelemente18 ,18' ,18" in Verlängerung des zweiten Kontaktendes38 und parallel zum ersten Kontaktende36 einen als Einsteckanschlag dienenden Niederhalter42 , der in montiertem Zustand an einem Längsbereich des Flachbandkabels15 auf dessen Isolation34 aufsitzt. - Die Steckbuchse
12 besitzt ein zweiteiliges Gehäuse46 , dessen Hauptbauteil einstückig ein Steckeraufnahmeteil47 und ein Durchführungsunterteil48 zur Aufnahme des Flachbandkabels15 bildet. Das zweite Bauelement ist durch einen Deckel49 gebildet, der das Durchführungsoberteil bildet und der die Durchführung für das Flachbandkabel15 überdeckt und durch Verschweißen mit dem Durchführungsunterteil48 abdichtet. - In
6 ist das Hauptbauteil im Bereich des Steckeraufnahmeteils47 aufgebrochen. Daraus ist zusammen mit den1 und8 ersichtlich, dass das Steckbuchsen-Gehäuse46 ebenfalls insgesamt eine länglich rechteckige Form mit abgerundeten Enden aufweist und dass das Steckeraufnahmeteil47 eine ovale Ausnehmung50 zur Aufnahme des Steckteils23 des Stecker-Gehäuses21 und mittig in Längsrichtung nebeneinander angeordnete Steckvorsprünge52 besitzt, die in die Aussparungen29 im Steckteil23 des Stecker-Gehäuses21 passen. Die Steckvorsprünge52 gehen vom Boden53 des Steckeraufnahmeteils47 aus, der den Steckeraufnahmeteil47 vom Durchführungsunterteil48 trennt. Das Durchführungsunterteil48 besitzt eine Auflageebene54 , an die sich zu beiden Seiten eine Durchführungshalbschale55 anschließt, die mit Zugentlastungsrippen56 versehen ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist in der Auflageebene54 ein senkrecht angeordneter Isolierzapfen57 angeformt. Die Kontaktelemente19 der Steckbuchse12 besitzen einen flachen ebenen Kontaktsteg61 ,61' ,61" usw. der an seinem im Bereich der Steckvorsprünge52 angeordneten zweiten Kontaktende62 zur Kontaktierung mit dem betreffenden Schleifkontaktende38 der Kontaktelemente18 des Steckers11 dient. Das diesem zweiten Kontaktende62 abgewandte Ende des Kontaktsteges61 ,61' ,62" usw. ist mit einem ersten Kontaktende63 in IDC-Technik ausgebildet. Dieses IDC-Kontaktende63 erstreckt sich an einem Längskantenbereich des Kontaktsstegs61 und senkrecht zu dessen Längsausrichtung. Der Kontaktsteg61 ist einstückig ausgebildet, wobei das IDC-Kontaktende63 rechtwinklig abgebogen ist. Wie der6 zu entnehmen ist, sind die Kontaktstege61 ,61' ,61" usw. derart angeordnet, dass die IDC-Kontaktenden63 von der Auflageebene54 des Durchführungsunterteils48 senkrecht abstehen und, da die Kontaktstege61 ,61' ,61" usw. entsprechend der Lage der zu kontaktierenden Adern35 des Flachbandkabels15 unterschiedlich lang sind, in unterschiedlichen parallelen Lagen auf der Auflageebene54 vorgesehen sind. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel liegen beispielsweise die IDC-Kontaktenden63 der ersten und vierten Kontaktstege61 in einer Linie mit dem Isolierzapfen57 , während die IDC-Kontaktenden63 der beiden Kontaktstegen61' und61" in unterschiedlichen dazu parallelen Linien liegen. In nicht im einzelnen dargestellter Weise sind die Steckvorsprünge52 mit einem Kanal51 und der Boden53 des Steckbuchsen-Gehäuses46 mit in die Kanäle51 mündenden Schlitzen64 versehen, durch die die Kontaktstege61 ,61' ,61" von der Seite der Auflageebene54 des Durchführungsunterteils48 her eingeführt werden können, bis sie an ihren ersten leicht nach innen gebogenen Kontaktenden62 in einem Rücksprung am Steckvorsprung52 rasten, so dass sie die in6 dargestellte Lage erreichen. - In der in
6 dargestellten Montageposition wird das Flachbandkabel15 in der in7 dargestellten Weise auf das Durchführungsunterteil48 aufgelegt, wobei die IDC-Kontaktenden63 durch vorbereitete Bohrungen in der Isolation34 des Flachbandkabels15 gedrückt werden und auf der anderen Flächenseite des Flachbandkabels15 sichtbar sind. Entsprechendes gilt für den Isolierzapfen57 , der eine Bohrung im Flachbandkabel15 durchdringt, wobei diese Bohrung die eine Ader35" des Flachbandkabels15 durchtrennt. Während die vierte Ader35''' beim dargestellten Ausführungsbeispiel ohne Kontaktierung und ungetrennt durch die Steckbuchse12 durchgeführt wird, sind die anderen Adern35 ,35' ,35" in den IDC-Kontaktenden63 elektrisch kontaktierend aufgenommen. Hierbei sind die IDC-Kontaktenden63 mit V-förmigen Kontaktflächen zwischen zwei Zinken65 versehen. - Nach diesem Montagevorgang wird gemäß
8 der Deckel bzw. das Durchführungsoberteil49 auf das Durchführungsunterteil48 aufgesetzt und rundum mit diesem und dem Steckeraufnahmeteil47 verschweißt. Aufgrund der Durchführungen und aufgrund des im Quererstreckung außermittig angeordneten Isolierzapfens57 ist eine Zugentlastung für das Flachbandkabel15 und eine Unverwechselbarkeit des Einlegens des Flachbandkabels15 gegeben. - Wie der
3 zu entnehmen ist, ist die Steckverbindung bei ineinandergestecktem Stecker11 und Steckbuchse12 nicht nur dicht aufgrund der Rippen25 des thermoplastisch ausgebildeten Gehäuse21 , welche Rippen sich in entsprechender Weise dichtend an die Innenwandung der Ausnehmung50 des Steckeraufnahmeteils47 der Steckbuchse12 anlegen, sondern bildet auch eine mechanische Verrastung aufgrund eines inneren umlaufenden Rücksprungs66 innerhalb des Steckteils23 des Steckers und eines entsprechenden Vorsprungs67 an einem oder mehreren der Steckvorsprünge52 . - Wie sich aus der konstruktiven Ausgestaltung der Kontaktelemente
18 und19 und derjenigen der diese Kontaktelemente18 und19 aufnehmen Aussparungen von Stecker-Gehäuse21 und Steckbuchsen-Gehäuse46 ergibt, können die zum Kontaktieren der ausgewählten Adern35 des Flachbandkabels15 benutzten Kontaktelemente18 und19 in beliebiger Weise ausgewählt und eingesetzt werden. Mit anderen Worten, Stecker und Steckbuchse12 können je nach gewünschter Beschaltung der einzelnen Adern35 des Flachbandkabels15 in unterschiedlich verschiedener ausgewählter Weise bestückt werden. Es können also anders als beim Ausführungsbeispiel dargestellt, die Kontaktelemente18 mit den unterschiedlich breiten Verbindungsteilen37 und/oder die Kontaktelemente19 mit ihren unterschiedlich langen Kontaktstegen61 in beliebiger andersartiger hintereinander Anordnung im Stecker11 bzw. in der Steckbuchse12 in die betreffenden Gehäuse eingebracht werden. - Es versteht sich, dass die Steckverbindervorrichtung
10 auch für weniger oder mehr der hier dargestellten vier Adern35 des Flachbundkabels15 ausgebildet sein kann.
Claims (20)
- Steckverbindervorrichtung (
10 ) für mehradrige Flachbandkabel (15 ), mit einem Stecker (11 ), mit dem ein Ende eines Flachbandkabels mechanisch fest verbindbar ist, mit einer Steckbuchse (12 ), die von dem Flachbandkabel (15 ) derart durchlaufen werden kann, dass mit ihren einen Kontaktenden (62 ) in den Stecker (11 ) eingreifende Kontaktelemente der Steckbuchse (12 ) an ihren anderen Kontaktenden (63 ) in IDC-Technik mit dem Flachbandkabel elektrisch leitend verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (11 ) mit Kontaktelementen (18 ) versehen ist, deren eine Kontaktenden (38 ) zum elektrischen Verbinden mit den einen Kontaktenden (62 ) der Kontaktelemente (19 ) der Steckbuchse (12 ) ausgebildet sind und deren andere Kontaktenden (36 ) zur Verbindung in IDC-Technik mit dem Flachbandkabel (15 ) ausgestaltet sind. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Kontaktelementen (
18 ) des Steckers (11 ) zwischen den einen Kontaktenden (38 ) und den anderen IDC-Kontaktenden (36 ), die in parallel zueinander in entgegengesetzte Richtungen weisen, ein Verbindungselement (37 ) unterschiedlich gewählter Breite angeordnet ist. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kontaktende (
38 ) gegenüber dem Verbindungselement (37 ) abgewinkelt ist. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Kontaktelemente (
18 ) des Steckers (11 ) mit einem in geradliniger Flucht mit dem einen Kontaktende (38 ) verlaufender ein Endhalter (42 ) versehen ist. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei den Kontaktelementen (
19 ) der Steckbuchse (12 ) die einen Kontaktenden (62 ) und die anderen IDC-Kontaktenden (63 ) in zueinander senkrechte Richtungen weisen und dass zwischen den einen Kontaktenden (62 ) und den anderen IDC-Kontaktenden (63 ) unterschiedlich lang gewählte Verbindungselemente (61 ) vorgesehen sind. - Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (
18 ,19 ) von Stecker (11 ) und/oder Steckbuchse (12 ) einstückig aus einem Blech gestanzt und gebogen sind. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die anderen IDC-Kontaktenden (
36 ,63 ) der Kontaktelemente (18 ,19 ) von Stecker (11 ) und Steckbuchse (12 ) mit zwei Kontaktzinken (39 ,65 ) versehen sind, zwischen denen parallele oder V-förmige Kontaktflächen gebildet sind. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander kontaktierenden einen Enden (
38 ,62 ) der Kontaktelemente (18 ,19 ) von Stecker (11 ) und Steckbuchse (12 ) als Kontaktschleifer ausgebildet sind, wobei die Kontaktschleifer von Stecker und/oder Steckbuchse senkrecht zur Richtung der Kontaktierungsflächen federnd elastisch ausgebildet sind. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (
11 ) ein einstückiges Elastomer-Gehäuse (21 ) aufweist, das einen Sockel (22 ) und ein demgegenüber schmaleres und/oder kürzeres Steckteil (23 ) besitzt und dass der Sockel (22 ) von seinem einen Ende (14 ) her eine Sacklochausnehmung (26 ) zum Einschieben eines Endes eines Flachbandkabels (15 ) und das Steckteil (23 ) mit zur Sacklochausnehmung im Sockel (22 ) senkrechten Einsetzaufnahmen (29 ) für die Kontaktelemente (18 ) aufweist. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsetzaufnahmen (
29 ) im Steckteil (23 ) für die Kontaktelemente (18 ) von der Stirnfläche des Steckerteils (23 )) ausgehen. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil (
23 ) des Steckergehäuses (21 ) außenumfangsseitig mit umlaufenden Dichtrippen (25 ), versehen ist. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Stecker-Gehäuse (
21 ) als weicher Formstoffkörper aus einem thermoplastischen Elastomer ausgebildet ist. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckbuchse (
12 ) ein zweiteiliges Kunststoff-Gehäuse (46 ) aufweist, dessen Steckaufnahmeteil (47 ) und Durchführungsunterteil (48 ) für das Flachbandkabel (15 ) einstückig sind und dessen Durchführungsoberteil (49 ) auf das Durchführungsunterteil (48 ) nach Einlegen des Flachbandkabels (15 ) dicht und mechanisch fest aufbringbar, vorzugsweise schweißbar ist. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckaufnahmeteil (
47 ) des Steckbuchsen-Gehäuses (46 ) im Bereich seiner Halter (52 ) für die Kontaktelemente (19 ) mit Ausnehmungen (51 ,64 ) versehen ist, die einen Boden (53 ) des Steckaufnahmeteils (47 ) durchdringen und in bzw. auf das Durchführungsunterteil (48 ) münden. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchführungsunterteil (
48 ) mit einem von seiner Kabelauflagefläche (54 ) senkrecht abstehenden und angeformten Stift (57 ) versehen ist. - Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (
57 ) außerhalb der Mittellinie des Flachbandkabels (15 ) angeordnet ist. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchführungsunterteil (
48 ) und/oder das Durchführungsoberteil (49 ) mit Ein- bzw. Ausführungshalbschalen (55 ) mit gerippter Innenfläche versehen sind. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem oder den Haltern (
52 ) für die Kontaktelemente (19 ) am Steckbuchsen-Gehäuse (46 ) und der Kontaktelementen-Aufnahmen (29 ) am Steckteil (23 ) des Stecker-Gehäuses (21 ) Rasthinterschneidungen (66 ) bzw. Rastvorsprünge (67 ) vorgesehen sind. - Steckverbindervorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Belegung des Stecker-Gehäuses (
21 ) und/oder des Steckbuchsen-Gehäuses (46 ) mit entsprechenden Kontaktelementen (18 ,19 ) bezüglich der zu erreichenden Ader (35 ) des Flachbandkabels (15 ) wählbar ist. - Einheit aus einer Steckverbindervorrichtung (
10 ) nach Anspruch 1 und ggf. einem der folgenden Ansprüche und einem mehradrigen Flachbandkabel (15 ), gekennzeichnet durch einen an einem Ende des Flachbandkabels (15 ) angeordneten Stecker (11 ) der Steckverbindervorrichtung (10 ) und durch eine Steckbuchse (12 ) der Steckverbindervorrichtung (10 ) im Zuge des Flachbandkabels (15 ) sowie einem elektrisch anzusteuernden Bauteil, wie einem Detonator, am anderen Ende des Flachbandkabels (15 ).
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