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DE3112362C2 - Steckereinsatzelement für Flachschnüre - Google Patents

Steckereinsatzelement für Flachschnüre

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Publication number
DE3112362C2
DE3112362C2 DE3112362A DE3112362A DE3112362C2 DE 3112362 C2 DE3112362 C2 DE 3112362C2 DE 3112362 A DE3112362 A DE 3112362A DE 3112362 A DE3112362 A DE 3112362A DE 3112362 C2 DE3112362 C2 DE 3112362C2
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DE
Germany
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contact
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plug insert
plug
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DE3112362A
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Werner Dipl.-Ing. 5270 Gummersbach Kewitz
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Albert Ackermann GmbH and Co KG
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Albert Ackermann & Co 5270 Gummersbach GmbH
Albert Ackermann GmbH and Co KG
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Abstract

Mit der vorliegenden Erfindung wird ein Steckereinsatzelement beschrieben, das zur Aufnahme von Einzeladern von Flachschnüren dient und insbesondere zur Anbindung an Flachschnüre der Schwachstromtechnik verwendet werden kann. Das erfindungsgemäße Steckereinsatzelement zeichnet sich gegenüber den bekannten Bauarten dadurch aus, daß die in einen Blockbereich eingeführten Einzeladern abwechselnd von zwei sich gegenüberliegenden Seiten des Blockbereiches kontaktiert werden, so daß sich eine optimale Ausnutzung der Fläche des Blockbereiches ergibt. Dadurch können mehr Einzeladern einer Flachschnur bei gleichen baulichen Abmessungen kontaktiert werden, als dies bei bekannten Bauarten der Fall ist. Ebenso brauchen keine vergoldeten Kontakte verwendet werden, da die Kontaktflächen groß genug sind, um eine einwandfreie Kontaktgabe zu erhalten.

Description

Die Erfindung betrifft ein Steckereinsatzelement für Flachschnüre zur Aufnahme in einem Steckergehäuse, insbesondere zur Anbindung an Flachschnüre der Schwachstromtechnik, bestehend aus einem Isolierteil, in dem in Reihe nebeneinander einseitig geschlossene Aufnahmeführungen für die Enden der Einzeiadern der Flachschnüre ausgebildet sind, wobei in jede Aufnahmeführung eine Kontaktzunge hereinreicht, die durch die Isolierung der Einzelatfern hindurchdrückbar ist und mit der Litze der zugeordneten Einzelader eine elektrische Verbindung herstellt.
Ein derartiges Steckereinsatzelement ist aus der US-PS 41 60 574 bekannt Der dort beschriebene Stecker für Flachbandkabel weist einen Isolierteil auf, auf dessen Schenkel Kontaktbuchsen aufgesteckt sind, die mit Kontaktzungen zum Inneren des von den Schenkeln eingeschlossenen Raumes reichen. Zur Herstellung des Kontaktes ist ein weiteres Tei! erforderlich, welches eine Trennwand aufweist, die in den Innenraum des U-förmigen Isolierteils hineinragt. Bei der Montage des Steckers wird die Flachschnur über Aufnahmeführungen gelegt und durch das Eindrücken des weiteren Teiles U-förmig umgebogen. Dabei wird die Flachschnur in den Innenraum zwischen den beiden Schenkeln des Isolierteils gedrückt, wobei die Isolierungen der Einzeladern an den entsprechenden Kontaktzungen aufgeschlitzt werden, so daß die Kontaktgabe dann sichergestellt ist.
Diese bekannte Steckerbauart ist bezüglich der konstruktiven Ausbildung sehr aufwendig, da das Steckeinsaizelement aus mehreren, voneinander unabhängigen Elementen besieht. Dadurch wird die Herstellung und die Montage kompliziert und teuer. Außerdem baut ein derartiges Steckereinsatzelement trotz der gegenüberliegenden Kontaktausbildung relativ groß. Besonders in der Schwachstromtechnik sind jedoch kleine Stecker erwünscht.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Stekkcreinsalzclemcnt der eingangs genannten Art so auszubilden, daß möglichst viele Kontaktstellen an einem möglichst kleinen Isolierteil angebracht werden können. Es sollen also bei einem im Vergleich zu den bekannten Ausführungsformcn gleichgroßen Steckerelcment an diesem mehr Kontaktstellen angebracht werden können, b/w. bei gleicher Koniaklan/ahl wie bei den bukiiiinien Aiisführungsformcn soll das Sieckcrcinsaizelement kleiner bauen. Hierbei ist als Kandbedingung zu beachten, daß insbesondere bei Anwendung in der Schwachstromtechnik mit den dort üblichen, relativ geringen Spannungen die Funktionstüchtigkeit des Sick-
kers von der zuverlässigen Kontaktgabe abhängig ist, d. h. daß im Bereich der Kontaktierung keine großen Obergangswiderstände auftreten dürfen, um eine einwandfreie Kontaktgabe zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß der Isolierten als ein Block mit im Inneren angeordneten Aufnahmeführungen ausgebildet ist, daß die Kontaktzungen als seitlich abgewinkelte Bereiche von länglichen Kontaktfedern ausgebildet sind und daß die Kontaktfedern auf zwei zueinander parallelen Außenseiten des Blockes jeweils diametral gegenüberliegend so angeordnet sind, daß die Kontaktzungen abwechselnd von den gegenüberliegenden Seiten des Blockes aus in die Aufnahmeführungen reichen. Dies hat den Vorteil, daß auf einer Breite des Steckereinsatzelements, die einem Abstand zweier nebeneinanderliegender Einzeladern entspricht, zwei Kontaktstellen geschaffen werden. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungsformen kann somit eine sehr kleine Bauform des Steckereinsatzelements und damit auch des Steckergehäuses erreicht werden, d. h. bei gleicher Kontakianzahl wie bei übüehen Sieckereinsatzelementen wird eine kleinere Bauform erreicht bzw. bei gleicher Größe des Steckereinsatzelements kann dieses mehr Kontakte aufnehmen. Dieser Vorteil kann auch mit weiteren bekannten Ausführungsformen, wie sie beispielsweise in der US-PS 32 14 723 oder DE-AS 24 32 122 beschrieben sind, nicht erreicht werden. Bei diesen Ausführungen entfällt jeweils auf eine Breite, die dem Abstand zweier Einzeladern entspricht, nur ein einziger Kontakt.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Steckereinsatzelements besteht darin, daß die an den parallelen Außenseiten des Blockes angeordneten Kontaktfedern relativ großflächig ausgebildet werden können, da auf jeder Außenseite des Blockes nur die Hälfte der Kontaktfedern angeordnet ist Die Bauform des Steckereinsatzelements wird hierdurch nicht vergrößert. Diese großflächige Ausführung der Kontaktfedern gewährleistet eine einwandfreie Kontaktgabe. Bei den bekannten Ausführungsformen konnte das Problem der ausreichenden Kontaktgabe nur dadurch gelöst werden, daß der Blockbereich insgesamt großflächiger ausgebildet wurde — was eine relativ große Bauform des Steckers bedingt — oder daß die Kontaktberührungsstellen relativ kleinflächig ausgebildet waren, für die Klemmen jedoch ein Material extrem guter Leitfähigkeit verwendet wurde, also beispielsweise vergoldete Klemmen eingesetzt wurden.
Diese Nachteile müssen bei dem erfindungsgemäßen Steckerelement nicht in Kauf genommen werden. Weder muß die Bauform des Steckers vergrößert werden, noch ist es notwendig, die Klemmen zu vergolden. Als Material für die Klemmen kann bei einem Steckereinsatzelement gemäß der Erfindung beispielsweise Neusilber verwendet werden, was die Herstellung gegenüber vergoldeten Klemmen wesentlich verbilligt. Als die beiden sich gegenüberliegenden Seiten werden die Breitseiten des Blockbereiches verwendet, da der Blockbereich üblicherweise quaderförmig ausgebildet ist und auf den Breitseiten mehr Platz für die Anord* nung der Klemmen zur Verfügung steht. Die Aufnahmeführungen werden vorzugsweise in die Mitte des Blockes und parallel zu den die Kontaktfedern haltenden Außenseiten angeordnet, so daß der Weg für beide Klemmen bis zu den Einzeladern von beiden Seiten aus derselbe ist. Die Kontaktfedern können somit identisch ausgebildet sein. Vorzugsweise werden diese identischen Kontaktfedern in Aufnahmevertiefungen auf den Seiten des Blockes gehalten. Dies ergibt eine Fixierung der Lage der Kontaktferdern. Die Anordnung der Kontaktfedern kann so geschehen, daß sie ein Raster bilden, das den in Frage kommenden DIN-Normen für Stecker der Schwachstromtechnik entspricht
Jeder Aufnahmevertiefung wird ein korrespondierend zum abgewinkelten Bereich der Kontaktfeder ausgebildeter Führungskanal zu einer Aufnahmeführung zugeordnet In diesem Führungskanal kommen die als
ίο abgev/inkelte Bereiche der Kontaktfedern ausgebildeten Kor.taktzungen zu liegen, wobei beim Einsetzen der Kontaktfedern die entsprechend abgewinkelten Bereiche durch diese Führungskanäle geführt werden und damit automatisch in eine Position gegenüber den Aufnahmekanälen gebracht werden, in der sichergestellt ist, daß sie die Litze der Einzeladern berühren. Mit dem Einlegen der Kontaktfedern in die Aufnahmevertiefungen und dem Einführen der abgewinkelten Bereiche in die Aufnahmevertiefungen wird daher der entsprechende Sitz der Kontaktfedern fixiert
In weiterer vorteilhafter AusgestsSlang ist vorgesehen, daß das Steckereinsatzelement einen sich an den Isolierteil anschließenden gabelförmigen Aufnahmebereich mit Aussparungen aufweist, in die die Kontaktierwölbiineen der Kontaktfedern zu liegen kommen. Dieser gabeförmige Aufnahmebereich kann bei entsprechender Ausbildung ebenfalls für eine Fixierung der Kontaktfedern sorgen und dient gleichzeitig als derjenige Bereich, indem der eigentliche Kontpjct mit dem Gegen-Steckelement zustande kommt Die Kontaktfedern erstecken sich dann vom Blockbereich bis zum Ende des Aufnahmebereiches, so daß relativ großflächige Kontaktierungsstellcn entstehen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Aufnahmevertiefungen beidseitig vom Sitz des abgewinkelten Bereichs der Kontaktfeder Kunststoffverformungen aufweisen, die mit korrespondierend dazu ausgebildeten Aussparungen an den Kontaktfedern zusammenwirken. Dadurch wird mach dem Einsetzen der Kontaktfedern eine Fixierung erreicht, wobei bei geeigneter Ausgestaltung dieser Kunststoffverformungen ein einfaches Eindrücken -der Kontaktfedern ausreichen kann, um diese am Blockbereich des Steckereinsatzelementes zu arretieren.
Die Kontaktfedern können mit einer etwa im Übergangsibereich vom Isolierteil zum gabelförmigen Aufnahmebereich zu liegen kommenden schwellenförmigen Wölbung versehen sein, an die sich in Richtung zum Aufnahmebereich hin die Kontaktierungswölbung anschließt. Die schwellenförmige Wölbung dient dazu, die beim Einstecken des, Steckereinsatzelementes in Längsrichtung der Kontaktfedern auftretenden Kräfte aufzufangen, so daß sich keine Verschiebung der Lage der Konl^ksfedern einstellen kann. Die Kontaktierungswölbung im Aufnahmebereich sorgt für einen gewissen Federdiuck zur Untei Stützung der Kontakthers'-ßllung.
Weiterhin ist es günstig, wenn im Bereich des Eintritts der Einzeladern in den Isolierteil eine quer zur Aderrichtung verlaufende Ausformung vorgesehen ist, die dazu dienen kann, daß die Einzeladern in diesem Bereich eine Querschnittsverengung erfahren, wodurch sich eine Sicherung gegen Zugbeanspruchung der Flachschnur erreichen läßt. Dies geschieht dadurch, daß durch die Ausformung der sich noch zwischen den Adern und den a· «genommenen Teilen befindende
b5 Kunststoff in Richtung auf die Einzeladern gedruckt wird, was nach dem Einfügen der Einzeladern in die Aufnahmeführungen geschieht. Die Adern werden somit gegen ein Herausziehen gesichert.
5 6
Das gesamte Steckereinsatzelement kann einstückig golden der Kontaktteile kann entfallen,
aus Kunststoff hergestellt sein, z. B. als Spritzgußteil, Die Klemmen werden in einem konischen Kanal 10
was eine sehr billige Herstellung erlaubt. Für die Kon- automatisch bei ihrem Einsetzen in den Blockbereich 2
taktfedern kann als Grundmaterial Neusilber verwen- so geführt, daß sie zwangsläufig in die Aufnahmekanäle
det werden, was die Herstellung relativ billig macht. 5 4 münden, wodurch immer eine sichere Kontaktgabe
Das Steckereinsatzelement kann in eine als Winkel- gewährleistet ist.
stecker ausgebildete Steckwandung eingebettet wer- Gemäß F i g. 2 schließt sich an den Blockbereich 2 des den, es kann aber auch in eine als Geradeaus-Stecker Stcckereinsatzelements 1 ein gabelförmiger Aufnahmeausgebildete Steckwandung eingesetzt werden. bereich 13 an. Dieser Aufnahmebereich 13 dient ebenso Im wesentlichen stellt dieses Steckereinsatzelement io wie die Aufnahmekammern 22 des Blockbereiches 2 zur also eine besondere Form der Ausgestaltung der Wur- Aufnahme einer Kontaktfeder 12, die einen abgewinkelzel- oder Kronenseite einer Flachschnur dar, welche je ten Bereich aufweist, der die Klemme 5 bildet. Dabei nach Verwendungszweck in verschiedenen Steckerge- weist die Klemme 5 beispielsweise zwei Spitzen 11 auf, hausen je nach gewünschter Bauart eingeführt werden die ein besseres Durchtrennen der Isolierung bewerkkann. 15 stelligen und für einen guten Kontakt mit der Litze 7 der
Im folgenden wird die Erfindung anhand der in den gezeigten Einzelader 3 herstellen.
Figuren gezeigten Ausführungsbeispiclen näher erläu- Nach dem Einfügen der Einzeladern 3, von denen in tert. Es zeigt F i g. 2 nur eine gezeigt ist, können diese in ihrer Lage F i g. 1 einen Querschnitt durch einen Blockbereich gegen ein Herausziehen dadurch gesichert werden, daß eines erfindungsgemäßen Steckereinsatzelementes mit 20 eine im Blockbereich 2 vorgesehene Ausformung 15 eingelegten Klemmen und Einzeladern (Querschnitt geschaffen wird, durch die mit Hilfe eines Werkzeugs entlang der Linie l-l der F i g. 2), eine Verformung des darunterliegenden Kunststoffbe-Fi g. 2 einen Längschnitt durch ein erfindungsgemäß reiches erfolgen kann. Die darunterliegende Ader wird ausgebildetes Steckereinsatzelement mit eingesetzten so geklemmt und am Herausziehen gehindert. Kontaktfedern und einer Einzelader. 25 Vor und hinter der Klemme 5 wird die Kontaktfeder Fig. 3 eine erfindungsgemäße Kontaktfeder in per- 12 nach dem Einlegen durch Kunststoffverformungen spektivischer Darstellung, 14 in ihrer Position fixiert, die in Ausnehmungen 16 der Fig. 4 eine Draufsicht in Pfeürichtung Pauf das Stek- Kontaktfeder 12 greifen. Bei entsprechender Ausbilkereinsatzelement der F i g. 2. jedoch verkleinert und dung der Kunststoffverformungen 14 ergibt sich eine nur schematisch dargestellt, 30 Klemmwirkung beim Eindrücken der Kontaktfedern 12. Fig. 5a eine Seitenansicht auf einen Stecker mit Stek- Die genaue Ausbildung der Kontaktfedern 12 kann kereinsatzelement in Winkelsteckerausführung, aus der F i g. 3 ersehen werden. Dort ist zu erkennen, F i g. 5b eine Ansicht in Pfeilrichtung Q auf den Stek- daß die Kontaktfeder in dem Bereich, in dem sie im ker der F i g. 5a, Blockbereich verläuft, die Aussparungen 16 aufweist. F i g. 6a einen mit einem Steckereinsatzelement ver- js die mit den in F i g. 2 gezeigten Kunststoffverformungen sehenen Geradeaus-Stecker und 14 in den jeweiligen Aufnahmekammern 22 zusammen-F i g. 6b eine Ansicht in Pfeürichtung R des in F i g. 6a wirken und dadurch eine Fixierung der Kontaktfedern gezeigten Steckers. erzielen lassen. Im Bereich des Übergangs vorn Biock-In der F i g. 1 ist mit 2 der Blockbereich eines erfin- bereich 2 zum Aufnahmebereich 13 ist die Kontaktfcder dungsgemäßen Steckereinsatzelementes bezeichnet, 40 12 mit einer schwellenförmigen Wölbung 17 versehen, der einen rechteckigen Querschnitt aufweist. Im Inne- die korrespondierend zu einer Wölbung des Steckereinren des Blockbereiches 2 sind Aufnahmekanäle 4 ange- satzelemcntes 1 an diesem Übergangsbereich ausgebilordnet. die in einem gleichbleibenden Abstand zueinan- det ist. Beim Einschieben des mit einem solchen Einsatzder verlaufen. In diese Aufnahmekanäle 4 sind die Ein- element versehenen Steckers werden dadurch die in zeladern 3 einer Flachschnur eingesteckt. Von Ober- 45 Längsrichtung der Kontaktfeder 12 auftretenden Kräfte und Unterseite 8 und 9 aus erstrecken sich Klemmen 5 aufgefangen. An diesem Bereich schließt sich in Richbis in den Bereich der Einzeladern, durchtrennen deren tung zum Aufnahmebereich 13 hin eine Kontaktie-Isolierung und kontaktieren mit den Litzen 7 der Einzel- rungswölbung 18 an, in deren Bereich die eigentliche ädern 3. Die Klemmen 5 sind dabei so angeordnet, daß Kontaktherstellung erfolgt. Diese Wölbung ist so ausgesie für nebeneinanderliegende Einzeladern 3 abwech- 50 bildet, daß ein federnder Anpreßdruck beim Zusamselnd aus den sich gegenüberliegenden Ober- und Un- menbringen des Steckverinders entsteht, der eine s; heterseiten 8 und 9 des Blockbereiches 2 in die Aufnah- rc Kontaktgabe über einen großflächigen Bereich gemekanäle 4 münden. Im gezeigten Falle werden acht währleistet.
Einzeladern kontaktiert, wobei von jeder der Ober- und In F i g. 4 ist eine Draufsicht in Pfeürichtung P auf das Unterseiten 8 und 9 aus vier Klemmen zu den entspre- 55 Steckereinsatzelement der F i g. 2 gezeigt, wobei die chenden Einzeladern führen. Die Klemmen sind mit ei- Anordnung der Kontaktfedern 12 zu erkennen ist Daner Kontaktfläche 6 versehen, die relativ breit gewählt bei schließt sich an die Kontaktierungswölbung 18 vom werden kann. Die Kontaktflächen weisen einen be- Aufnahmebereich 13 in Richtung zum Blockbereich 2 stimmten Rasterabstand S zueinander auf. der den er- hin die schwellenförmige Wölbung 17 an, die dann in forderlichen DIN-Normen für solche Stecker genügen 60 den Teil übergeht, an dem die Klemme 5 ausgebildet ist. kann. Durch diese Anordnung der abwechselnden Kon- Am einsteckscitigcn Ende des Blockbereiches 2 ist die taktierung mit Hilfe der Klemmen 5 können relativ viele quer zur Einsieckrichtung verlaufende Ausformung 15 Einzeladern kontaktiert werden, wobei dennoch ausrei- zu erkennen, die zur Sicherung gegen ein Herausziehen chend Platz für die Kontaktflächen besteht, so daß sich der Einzeladern dient, indem mit Hilfe eines Werkzeugroße Kontaktflächen erzielen lassen. Dadurch ist es 65 ges der zwischen Ader und Ausformung verbleibende nicht erforderlich, für die Klemmen Material mit sehr Kunststoff in Richtung auf die Adern gepreßt wird, guter elektrischer Leitfähigkeit zu verwenden. Das bei In den F i g. 5a und 6b ist gezeigt, wie das Steckereinbekannten, klein bauenden Steckern notwendige Ver- satzelcment zusammen mit entsprechenden Steckerge-
hausen Verwendung finden kann. Dabei zeigt Fig. 5a ein als Winkclstecker 19 ausgebildetes Steckergehäuse, in welchem das Steckercinsatzclemcnt 1 aufgenommen und fixiert ist. Eine Flachschnur 20 mündet in das Winkelsteckergehäuse und wird dort gehalten. Die Einzel- ί ädern werden in dem Steckereinsatzelement aufgenommen, wie dies aus den vorhergehenden Ausführungen entni.^-imen werden kann. F i g. 5b zeigt eine Ansicht in Pfeilrichtung Q der Fig.5a auf diesen Stecker, wobei die Kontaktierungswölbungen 18 der Kontaktfedern zu erkennen sind.
Einen anderen Einsatz eines Steckereinsatzelcmentes zeigt Fig.6a, bei dem als Steckergehäuse ein Geradeaus-Stecker 21 dient, in dem in entsprechender Weise das Steckereinsatzelement gehalten wird. F i g. 6b zeigt die Draufsicht in Pfeilrichtung R auf das in F i g. 6a dargestellte Steckereinsatzelement, ebenfalls wieder mit den Kontaktierungswölbungen 18.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
25
JO
40
45
50
55
60
65

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Steckereinsatzelement für Flachschnüre zur Aufnahme in einem Steckergehäuse, insbesondere zur Anbindung an Flachschnüre der Schwachstromtechnik, bestehend aus einem Isolierteil, in dem in Reihe nebeneinander einseitig geschlossene Aufnahmeführungen für die Enden der Einzeladern der Flachschnüre ausgebildet sind, wobei in jede Aufnahmeführung eine Kontaktzunge hereinreicht, die durch die Isolierung der Einzeladern hindurchdrückbar ist und mit der Litze der zugeordneten Einzelader eine elektrische Verbindung herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierteil (2) als ein Blick mit im Inneren angeordenten Aufnahmeführungen (4) ausgebildet ist. daß die Kontaktzungen (5) als seitlich abgewinkelte Bereiche von länglichen Kontaktfedem (12) ausgebildet sind und daß die kontaktfedern (12) auf zwei zueinander parallelen AuSenseiien (8,9) des Blockes jeweils diametral gegenüberliegend so angeordnet sind, daß die Kontaktzungen abwechselnd von den gegenüberliegenden Seiten (8,9) des Blockes (2) aus in die Aufnahmeführungen (4) reichen.
2. Steckereinsatzelement nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeführungen (4) in der Mitte des Blockes (2) und parallel zu den die Kontaktfedem (12) haltenden Außenseiten (8,9) angeordnet sind. K
3. Steckereujatzelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nJle Kontaktfedem (12) identisch ausgebildet und in Aufnahmevertiefungen (22) auf den Seiten (8, «> des Blockes (2) gehalten sind.
4. Steckereinsatzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Aufnahmevertiefung (22) eine korrespondierend zum abgewinkelten Bereich der Kontaktfeder (12) ausgebildeter Führungskanal (10) zu einer Aufnahmeführung (4) zugeordnet ist
5. Steckereinsatzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Slckkereinsatzelement (1) einen sich an den Isolierteil (2) anschließenden gabelförmigen Aufnahmebereich (13) mit Aussparungen aufweist, in die Kontaktierungswölbung (18) der Kontaktfeder (12) zu liegen kommt.
6. Steckereinsatzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevertiefung (22) beidseitig vom Sitz des abgewinkelten Bereichs der Kontaktfeder (12) Kunststoffverfoimungen (14) aufweist die mit korrespondierend dazu ausgebildeten Aussparungen (16) an den Kontaktfedem (12) zusammenwirken.
7. Steckereinsatzelemenl nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedem (12) mit einer etwa im Übergangsbereich vom Isolierteil (2) zum gabelförmigen Aufnahmebereich (13) zu liegen kommenden ω schwellenförmigen Wölbung (17) versehen sind, an die sich in Richtung zum Aufnahmebcrcich (13) hin die Kontaklicrungswölbung (18) anschließt.
8. Sleckcrcinsaizclcmeni nach einem der vorangegcgangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, μ daß im Bereich des Kintritts der Kin/.eladcm (3) in den Isolierteil (2) eine quer zur Aden iehtung verlaufende Ausformung (15) vorgesehen ist.
9.SteckereinsatzeIement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckereinsatzelement (1) einstückig aus Kunststoff hergestellt isL
10. Steckereinsatzelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckereinsatzelement (1) von einem als Winkelstecker (19) ausgebildeten Steckergehäuse umgeben ist
11. Steckereinsatzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckereinsatzelement (1) von einem als Geradeaus-Stecker (21) ausgebildeten Steckergehäuse umgeben ist.
DE3112362A 1981-03-28 1981-03-28 Steckereinsatzelement für Flachschnüre Expired DE3112362C2 (de)

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