DE4320539A1 - Leitungsdraht-Verbindungsklemme - Google Patents
Leitungsdraht-VerbindungsklemmeInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R4/24—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
- H01R4/2416—Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
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Landscapes
- Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
- Multi-Conductor Connections (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Leitungsdraht-Verbindungs
klemme zum Verbinden von isolierten Leitungsdrähten. Es
befindet sich eine Vielzahl derartiger Vorrichtungen auf dem
Markt, wobei es meistens erforderlich ist, daß die isolierten
Leitungsdrähte abisoliert und verzwirnt werden, um den
elektrischen Kontakt herstellen zu können. Es befindet sich
jedoch auch eine weitere Art von Verbindungsklemmen auf dem
Markt, bei welchen isolierte Leitungsdrähte in einem Gehäuse
angeordnet werden können, wobei durch Schließen von zwei
Gehäusehälften die Isolierung mittels eines elektrisch
leitenden Elements, welches sich innerhalb des Gehäuses
befindet, durchdrungen wird, um die Leitungsdrähte miteinander
zu verbinden.
Die Erfindung betrifft eine Leitungsdraht-Verbindungs
klemme und insbesondere eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme,
mittels welcher eine Mehrzahl von isolierten Leitungsdrähten
unterschiedlicher Größen ohne ein Abisolieren oder Verzwirnen
der Leitungsdrähte erzielt werden kann.
Es ist eine erste Aufgabe der Erfindung, eine Leitungs
draht-Verbindungsklemme zu schaffen, mittels welcher gleich
zeitig eine Vielzahl von Leitungsdrähten unterschiedlichen
Durchmessers ohne ein Abisolieren und/oder Verzwirnen der
Leitungsdrähte verbunden werden können.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine
Leitungsdraht-Verbindungsklemme zu schaffen, wobei die
Leitungsdrähte geführt werden und sie in der Isolierungs-
Durchdringungsvorrichtung so positioniert werden können, daß
eine gewünschte Durchdringung der Isolation durch diese
Vorrichtung gewährleistet ist.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Leitungs
draht-Verbindungsklemme zu schaffen, mittels welcher die
Leitungsdrähte provisorisch in einer gewünschten Stellung
festgehalten werden, während noch weitere Leitungsdrähte
eingesetzt werden, bevor die Leitungsdraht-Verbindungsklemme
endgültig mit den Leitungsdrähten verbunden wird.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine
Leitungsdraht-Verbindungsklemme zu schaffen, welche mit Hilfe
einer herkömmlichen Zange isolierte Leitungsdrähte unter
schiedlicher Größe miteinander verbinden kann.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine
Leitungsdraht-Verbindungsklemme des zuvor beschriebenen Typs zu
schaffen, welche wiederverwendbar ist.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine
Leitungsdraht-Verbindungsklemme zum gleichzeitigen elektrisch
leitenden Verbinden einer Mehrzahl von Leitungsdrähten zu
schaffen, wobei der Arbeitsaufwand verringert wird und das
Abisolieren und/oder Verzwirnen der Leitungsdraht-Enden erspart
bleibt.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine
Leitungsdraht-Verbindungsklemmen-Anordnung zu schaffen, bei
welcher eine Mehrzahl von Leitungsdraht-Verbindungsklemmen des
beschriebenen Typs aneinander befestigt sind.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Merkmale im
Patentanspruch 1 bzw. durch die Merkmale im Patentanspruch 11
gelöst.
Mit anderen Worten betrifft die Erfindung speziell
Leitungsdraht-Verbindungsklemmen, bei welchen von der Technik,
die Isolierung der Leitungsdrähte zu durchdringen, Gebrauch
gemacht wird. Die nicht abisolierten und nicht verzwirnten
Leitungsdrähte werden dabei innerhalb eines Gehäuses der
Leitungsdraht-Verbindungsklemme positioniert, wobei in dem
Gehäuse eine Mehrzahl von einander parallelen Räumen für die
Leitungsdrähte ausgebildet sind. Die Leitungsdraht-Führungen
innerhalb des Gehäuses richten die Leitungsdrähte sauber
zueinander aus und stellen ebenso einen Anschlag bereit,
welcher das Maß, in welchem die Leitungsdrähte sich in das
Gehäuse hineinerstrecken können, in Abhängigkeit von dem
Durchmesser der Leitungsdrähte begrenzen. Die Zwischenräume
zwischen den Leitungsdraht-Führungen führen die, die Isolierung
durchdringenden, Leiterelemente und weisen eine Breite auf, die
knapp ausreicht, um die Vorsprünge aufnehmen zu können, wodurch
verhindert wird, daß die Vorsprünge umknicken können und so
dabei versagen, einen elektrischen Kontakt zu dem im Inneren
der Leitungsdraht-Isolierung befindlichen Draht herzustellen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter
Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Leitungsdraht-
Verbindungsklemme des beschriebenen Typs, wobei darin
eingesetzte, isolierte Leitungsdrähte dargestellt sind;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Verbindungsklemme nach
Anspruch 1 mit darin eingesetzten, isolierten Leitungsdrähten;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Leitungsdraht-Verbindungs
klemme, wobei der Deckel in einer gelösten Stellung dargestellt
ist;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gehäuse der
Leitungsdraht-Verbindungsklemme, wobei die Leitungsdraht-
Einsetzkanäle gestrichelt dargestellt sind;
Fig. 5 eine Explosions-Schnittdarstellung entlang der in
Fig. 4 mit 5-5 bezeichneten Schnittlinie;
Fig. 6 einen Schnitt analog zu Fig. 5, wobei jedoch die
Leitungsdraht-Verbindungsklemme in ihrer geschlossenen Stellung
dargestellt ist;
Fig. 7 eine Draufsicht auf das in dem Verbindungs
klemmen-Deckel angeordnete Kontaktierelement;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Kontaktierelement-
Anordnung;
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Kontaktierelement-
Anordnung;
Fig. 10 eine in Fig. 9 mit der Ebene 10-10 bezeichnete
Seitenansicht;
Fig. 11 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung
entlang der in Fig. 9 mit 11-11 bezeichneten Schnittebene;
Fig. 12 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung
entlang der in Fig. 9 mit 12-12 bezeichneten Schnittebene;
Fig. 13 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung
entlang der in Fig. 9 mit 13-13 bezeichneten Schnittebene;
Fig. 14 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungs
beispiels der Leitungsdraht-Verbindungsklemme mit darin
eingesetzten, isolierten Leitungsdrähten;
Fig. 15 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seiten
ansicht des in Fig. 14 gezeigten Ausführungsbeispiels der
Leitungsdraht-Verbindungsklemme;
Fig. 16 eine Seitenansicht noch eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Leitungsdraht-Verbindungsklemme;
Fig. 17 eine Draufsicht auf eine weitere Form der
Kontaktierelement-Anordnung;
Fig. 18 eine Seitenansicht der Kontaktierelement-
Anordnung gemäß Fig. 17;
Fig. 19 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung
entlang der in Fig. 17 mit 19-19 bezeichneten Schnittebene;
und
Fig. 20 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung
entlang der in Fig. 17 mit 20-20 bezeichneten Schnittebene.
Die Draht-Verbindungsklemme weist drei Elemente auf: ein
Gehäuse 10, einen Gehäusedeckel 12 und ein Kontaktierelement
14. Das Gehäuse 10 weist Seitenwände 16 und 18, eine Rückwand
20 und eine Vorderwand 22 auf. Weiter ist ein Boden 24
vorhanden, und das gesamte Gehäuse kann aus Kunststoff
hergestellt und als eine Einheit geformt sein.
Die Vorderwand 22 des Gehäuses 10 ist mit einer Mehrzahl
einander benachbarter Leitungsdraht-Aufnahmeöffnungen 26
gleicher Größe versehen. An die Öffnungen 26 angrenzend und
sich, ausgehend von der Vorderwand 22 erstreckend, sind eine
Mehrzahl von keilförmigen Vorsprüngen 28 vorgesehen, welche im
wesentlichen V-förmige Zwischenräume dazwischen ausbilden.
Jeder Zwischenraum 30 ist zu einer jeweils zugehörigen Öffnung
26 ausgerichtet und die Zwischenräume oder Schlitze dienen als
Einrichtungen zum vorübergehenden Festhalten der Leitungsdrähte
in ihrer Position, sobald sie durch die Öffnungen 26 in das
Gehäuse 10 eingesetzt wurden.
Innerhalb des Gehäuses 10 sind eine Mehrzahl von
Leitungsdraht-Führungen ausgebildet, welche mit 32, 34 und 36
bezeichnet sind. Die Leitungsdraht-Führung 32 weist eine
Mehrzahl von Öffnungen 38 auf, welche koaxial zu den vorderen
Leitungsdraht-Aufnahmeöffnungen 26 ausgerichtet sind und die
gleiche Größe aufweisen. Die Leitungsdraht-Führung 34 weist
eine Mehrzahl von Öffnungen 40 auf, welche koaxial zu den
Öffnungen 38 und 26 ausgerichtet sind und einen Abschnitt 40a
aufweisen, welcher die gleiche Größe wie die Öffnungen 38
aufweist, und einen Abschnitt 40b aufweisen, welcher etwas
kleiner als die Öffnungen 38 ist. Ein Anschlag 40c trennt die
Öffnungsabschnitte 40a und 40b ungleicher Größe voneinander.
Die Drahtführung 36 ist mit einer Mehrzahl von Öffnungen 42
versehen, welche ebenfalls koaxial zu den oben erwähnten
Öffnungen angeordnet sind, und die gleiche Größe wie die etwas
kleineren Öffnungsabschnitte 40b aufweisen.
Wenn bei der Verwendung eine Mehrzahl oder verschiedene
isolierte Leitungsdrähte elektrisch leitend verbunden werden
sollen, können Leitungsdrähte mit einer Drahtgröße, welche
kleiner als die Öffnungen 26 und Öffnungen 38, aber größer als
die Öffnungen 42 ist, nur durch die Öffnungen 26 durch die
Leitungsdraht-Führung 32 und durch die Leitungsdraht-Führung 34
bis zu dem Anschlag 40c eingeführt werden. Ein isolierter
Leitungsdraht kleineren Durchmessers kann durch die Öffnungen
aller drei Leitungsdraht-Führungen passieren. Die Schulter 40c
der Leitungsdraht-Führung 34 dient als Anschlag und begrenzt so
das Maß, wie weit isolierte Leitungsdrähte größeren Durch
messers in das Gehäuse eingesetzt werden können. Die Öffnungen
unterschiedlicher Größe der Leitungsdraht-Führungen und der
Anschlag in der Leitungsdraht-Führung 34 begrenzt so die Tiefe,
bis zu welcher die Leitungsdrähte eingesetzt werden können. Die
Öffnungen stellen jedoch eine Einrichtung zum Festhalten der
eingesetzten Leitungsdrähte in einer vorbestimmten Position für
das nachfolgende Durchdringen der Isolation mittels des
Kontaktelements zwecks elektrisch leitender Verbindung der
Drähte bereit.
Es befindet sich ein Zwischenraum 44 zwischen der
Leitungsdraht-Führung 32 und der Vorderwand 22 des Gehäuses 10.
In ähnlicher Weise befindet sich ein Zwischenraum 46 zwischen
den Leitungsdraht-Führungen 32 und 34, und ein Zwischenraum 48
befindet sich zwischen den Leitungsdraht-Führungen 34 und 36,
und es befindet sich ein Zwischenraum 50 zwischen der
Leitungsdraht-Führung 36 und der Rückwand 20. Die Größe und
Funktion dieser Zwischenräume wird nachfolgend beschrieben.
Der das Kontaktierelement aufnehmende Gehäusedeckel 12
hat eine im wesentlichen rechteckige Ausnehmung 52, in welcher
das Kontaktierelement 14 untergebracht ist. Ein Zwischenraum 52
wird von den fänden 54 an den gegenüberliegenden Enden der
Außenfläche des Gehäusedeckels 12 begrenzt und kann Vorsprünge
56 und 58 aufweisen, welche in Haken 59 eingreifen, die sich,
ausgehend von den Gehäusewänden 20 und 22, erstrecken, wodurch
der Gehäusedeckel fest in seiner Lage bezogen auf das Gehäuse
gehalten wird, nachdem die Leitungsdraht-Verbindungsklemme
montiert wurde.
An den gegenüberliegenden Enden des Gehäusedeckels sind
darüberhinaus Vorsprünge 56a und 58a vorgesehen, welche in die
Haken 59 eingreifen können, um den Deckel in einer teilweise
geöffneten, aber gegen Lösen gesicherten, Lage zu halten. Der
Gehäusedeckel ist so nach der Herstellung in der Fabrik mit dem
Gehäuse 10 zusammen montiert. Sobald die Drähte vollständig
eingesetzt wurden, wird der Gehäusedeckel vollständig
geschlossen.
Das Kontaktierelement, welches vorzugsweise aus dünnwan
digem, elektrisch leitfähigem Metallmaterial hergestellt ist,
weist eine Basis 60 und vier Reihen von Isolierungs-Durch
dringungsvorsprüngen 62, 64, 66 und 68 auf. Wie im einzelnen
anhand von Fig. 9 bis 13 gezeigt ist, variieren diese
Durchdringungsvorsprünge in ihrer Größe und Form. Die Durch
dringungsvorsprünge 62, welche in dem Zwischenraum 44
positioniert sind, wenn das Kontaktierelement in das Gehäuse
montiert ist, stellen die Vorsprünge kleinster Größe dar und
die Lücken zwischen diesen Vorsprüngen sind am größten. Diese
Durchdringungsvorsprünge dienen zum Kontaktieren der Leitungs
drähte größten Durchmessers, welche in das Gehäuse eingeführt
sind und nur durch die Leitungsdraht-Führungsöffnungen bis zu
dem Anschlag 40c eingeführt werden können. Die Leitungsdrähte
passen in die Zwischenräume 63 zwischen den Vorsprüngen hinein
und die Isolierung wird mittels der Seitenflanken dieser
Vorsprünge durchdrungen. Die Vorsprünge 64 und 66 haben die
Form von Zähnen, und die Spitzen dieser Vorsprünge durchstechen
die Isolierung. Die Zwischenräume zwischen den Leitungsdraht-
Führungen, welche die Vorsprünge aufnehmen, sind etwas größer
als die Dicke des Metallmaterials, welches die Vorsprünge
ausbildet. Dies gewährleistet, daß die Vorsprünge oder Zähne
sich nicht umbiegen können und deshalb gezwungen werden, die
Isolierung zu durchdringen und den darin befindlichen inneren
Leitungsdraht zu kontaktieren. Die Vorsprünge 64 und 66 haben
die gleiche Größe, während die Vorsprünge 68, welche in dem
Zwischenraum 50 positioniert sind, einen kleineren Zwischenraum
zwischen den Vorsprüngen aufweisen und in der gleichen Weise
funktionieren wie die Vorsprünge 62, d. h. daß die Seitenflanken
der Vorsprünge die Leitungsdraht-Isolierung durchdringen. Die
unterschiedlichen Größen der Vorsprünge gewährleisten, daß bei
allen Leitungsdrähten, unabhängig von ihrer Größe, welche an
den Öffnungen des Gehäuses aufgenommen werden können, die
Isolierung durchtrennt wird und ein Metall-zu-Metall-Kontakt
zwischen dem Kontaktierelement und den Leitungsdrähten
hergestellt wird. Auf diese Weise werden alle Leitungsdrähte
unterschiedlicher Größe miteinander elektrisch leitend
verbunden.
Es ist vorteilhaft, das Kontaktierelement 14 als
einstückiges Preßteil herzustellen. Die Vorsprünge 64 und 66
werden dabei aus der Basis 66 herausgestanzt, und die Endvor
sprünge 62 und 68 werden durch den Stanzprozeß geformt bzw.
herausgeschnitten. Dabei ist zu bemerken, daß die Tiefe bzw.
Länge der Vorsprünge in der Weise unterschiedlich ist, daß die
Vorsprünge 62 und 68 sich weiter in Richtung des Gehäuses
erstrecken als die Vorsprünge 64 und 66. Dies ist auf die
Tatsache zurückzuführen, daß bei den Vorsprüngen 64 und 66 die
Spitze der Vorsprünge durch die Isolierung dringt, während es
bei den Vorsprüngen 62 und 68 die Flanken sind, welche die
Isolierung durchdringen.
Eine alternative Form des Kontaktierelements ist in den
Fig. 17 bis 20 dargestellt. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
haben alle Vorsprünge die gleiche Tiefe und alle durchdringen
den Leitungsdraht von der Seite her. Das Kontaktierelement 70
ist aus zwei Stanzteilen hergestellt, welche mit 70 bzw. 74
bezeichnet sind. Das Stanzteil 72 enthält die End-Vorsprünge,
welche die gleichen wie die Vorsprünge 62 und 68, wie sie in
den Fig. 10 und 13 gezeigt sind, sein können. Die mittleren,
durch das Stanzteil 74 ausgebildeten Vorsprünge sind in den
Fig. 19 und 20 gezeigt, wobei diese Zwischenvorsprünge mit
76 und 78 bezeichnet sind. Dabei sind die Vorsprünge 78 im
wesentlichen die gleichen wie die Vorsprünge 62 und sind für
das Aufnehmen von Leitungsdrähten größeren Durchmessers
geeignet, wozu die Vorsprünge in den Zwischenraum zwischen die
Leitungsdraht-Führungen 32 und 34 passen. Die Vorsprünge 76
sind die gleichen wie die Vorsprünge 68 und diese Vorsprünge
können in den Zwischenraum 48 zwischen die Leitungsdraht-
Führungen 34 und 36 eingepaßt werden.
Alle Kontaktierelemente funktionieren im wesentlichen auf
die gleiche Weise, indem deren Vorsprünge die Isolierungen der
Leitungsdrähte durchdringen, um einen Metall-zu-Metall-Kontakt
mit den Drähten herzustellen. Der wesentliche Unterschied
dieser beiden Arten von Kontaktierelementen liegt in
herstellungstechnischen Überlegungen.
Für die Verwendung werden die Leitungsdrähte nach dem
Zufallsprinzip in dem Gehäuse plaziert, indem sie zunächst
durch die Öffnungen 26 und dann durch die Öffnungen der
Leitungsdraht-Führungen eingeführt werden, je nach Größe der
Leitungsdrähte. Nachdem ein bestimmter Leitungsdraht die
Öffnung 26 passiert hat, kann er umgebogen werden und in dem
jeweiligen V-förmigen Zwischenraum zwischen einander benach
barten, keilförmigen Vorsprüngen 28 festgehalten werden. Dies
gewährleistet, daß der Leitungsdraht sich nicht ungewollt
wieder aus dem Gehäuse herausbewegt, nachdem er darin wie
vorgenannt eingesetzt wurde, während der Elektriker noch
weitere Leitungsdrähte in das Gehäuse einfügt. Nachdem alle
Leitungsdrähte sauber in dem Gehäuse plaziert wurden, wird der
Gehäusedeckel 12 mit dem in dem Hohlraum 52 positionierten
Kontaktierelement 14 in die geschlossene Lage gedrückt, wobei
die Vorsprünge 56 und 58 und die Haken 59 gewährleisten, daß
ein Verriegeln des Gehäusedeckels mit dem Gehäuse derart
gewährleistet ist, daß die Leitungsdraht-Verbindungsklemme
vollständig geschlossen ist. Normalerweise verwendet der
Elektriker eine Zange, um die beiden Elemente fest
zusammenzupressen und so ein ungewolltes Öffnen zu verhindern.
Die Leitungsdraht-Verbindungsklemme kann erneut verwendet
werden, indem der Deckel 12 gelöst und entfernt wird, wobei
auch das Kontaktierelement erneut verwendet werden kann, weil
die Vorsprünge oder Zähne des Kontaktierelements nicht
umgebogen werden, weil sie zwischen den, einander benachbarten,
Leitungsdraht-Führungen geführt und damit am Umknicken
formschlüssig gehindert werden. Wenn die Leitungsdraht-
Verbindungsklemme wiederverwendet werden soll, werden die
Vorsprünge 56 und 58 von den Haken 59 gelöst, wobei jedoch der
Deckel weiterhin lose an dem Gehäuse mittels der Vorsprünge 56a
und 58a festgehalten wird.
Bei manchen Anwendungen kann es für den Elektriker von
Vorteil sein, Leitungsdraht-Verbindungsklemmen der zuvor
beschriebenen Art zur Verfügung zu haben, wobei mehrere dieser
Verbindungsklemmen miteinander zu einer Verbindungsklemmen-
Anordnung verbunden sind. Fig. 16 zeigt eine solche Anordnung,
bei welcher ein Paar von Leitungsdraht-Verbindungsklemmen, wie
in Verbindung mit den weiter oben beschriebenen Figuren bereits
beschrieben wurde, wobei die Verbindungsklemmen mit 80 bzw. 82
bezeichnet sind, mittels einer Verbindungsrippe 84 miteinander
verbunden sind, welche einstückig an die Gehäuse beider
Verbindungsklemmen angeformt sein kann. Drähte können von dem
oberen Ende der Verbindungsklemme 80 her und von dem unteren
Ende der Verbindungsklemme 82 her eingesetzt werden. Die
Verbindungsrippe 84 kann eine geeignete Flexibilität aufweisen,
so daß die Verbindungsklemmen in verschiedene Positionen
gebogen werden können, um den durch die Positionen der zu
verbindenden Drähte gegebenen Erfordernissen gerecht zu werden
oder durchtrennt werden zu können, falls Platzprobleme
auftreten.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform können die Mehrfach
draht-Verbindungsklemmen auch als Einzeldraht-Verbindungs
klemmen ausgebildet sein, wie in den Fig. 14 und 15 gezeigt
ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Leitungsdraht-
Verbindungsklemmen des in den Fig. 1 bis 13 gezeigten Typs
Rücken an Rücken aneinandergeformt und weisen eine gemeinsame
Bodenwand auf. Die Anordnung 86 kann sonst in jeder Hinsicht
den in den Fig. 1 bis 13 gezeigten Verbindungsklemmen ent
sprechen, und die Drähte werden, wie in Fig. 15 gezeigt, von
der gleichen Seite der Anordnung her eingesetzt. Alternativ
kann ein Satz von Drähten in eine Leitungsdraht-Verbindungs
klemme von einem Ende her und der andere Satz von Drähten von
dem gegenüberliegenden Ende der Leitungsdraht-Verbindungsklemme
her eingesetzt werden. Es ist eine Vielzahl von
unterschiedlichen Gestaltungen hinsichtlich der Anzahl und
Einführungsposition der Leitungsdrähte möglich.
Obgleich eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme offenbart
wurde, bei welcher eine Mehrzahl von Drähten, welche elektrisch
miteinander verbunden werden sollen, in die Verbindungsklemme
eingesetzt wurden, ist es auch möglich, die Leitungsdraht-
Führungen mit unterschiedlich großen Öffnungen und das
Kontaktierelement mit unterschiedlich großen Vorsprüngen zu
versehen, so daß, unabhängig voneinander, mehrere Gruppen von
Drähten in Abhängigkeit von dem Durchmesser der Leitungsdrähte
sowie der Anzahl und Lage der Kontaktierelemente miteinander
verbunden werden. Es sind daher viele Modifikationen und
Varianten möglich.
Claims (20)
1. Leitungsdraht-Verbindungsklemme zum Verbinden einer
Mehrzahl isolierter Leitungsdrähte ohne Abisolieren oder
Verzwirnen der Leitungsdrähte, wobei die zu verbindenden
Leitungsdrähte von gleichem oder unterschiedlichem Durchmesser
sein können, wobei die Leitungsdraht-Verbindungsklemme versehen
ist mit:
einem Gehäuse, welches eine Mehrzahl von Öffnungen zum Einsetzen der isolierten Leitungsdrähte aufweist;
einer Mehrzahl von Leitungsdraht-Führungen, welche innerhalb des Gehäuses angeordnet sind und sich in Querrichtung zu den innerhalb des Gehäuses positionierten Leitungsdrähten erstrecken, wobei jede der Leitungsdraht-Führungen mit Öffnungen versehen ist, welche zu den Gehäuseöffnungen ausgerichtet sind, wobei die Öffnungen in jeder Leitungsdraht- Führung den gleichen Durchmesser aufweisen, und die Öffnungen aufeinanderfolgender Leitungsdraht-Führungen eine unterschiedliche Größe aufweisen, wobei diejenige Leitungsdraht-Führung, welche die Öffnung kleinsten Durch messers aufweist, am weitesten entfernt von den Gehäuse öffnungen angeordnet ist; und
einem elektrisch leitfähigem Kontaktierelement, welches eine Mehrzahl von, zwischen den Leitungsdraht-Führungen sich erstreckenden, Vorsprüngen zum Durchdringen der Isolierungen der Leitungsdrähte aufweist, um zumindest einen Teil der in die Öffnungen der Leitungsdraht-Führungen einge setzten Leitungsdrähte elektrisch leitend miteinander zu verbinden.
einem Gehäuse, welches eine Mehrzahl von Öffnungen zum Einsetzen der isolierten Leitungsdrähte aufweist;
einer Mehrzahl von Leitungsdraht-Führungen, welche innerhalb des Gehäuses angeordnet sind und sich in Querrichtung zu den innerhalb des Gehäuses positionierten Leitungsdrähten erstrecken, wobei jede der Leitungsdraht-Führungen mit Öffnungen versehen ist, welche zu den Gehäuseöffnungen ausgerichtet sind, wobei die Öffnungen in jeder Leitungsdraht- Führung den gleichen Durchmesser aufweisen, und die Öffnungen aufeinanderfolgender Leitungsdraht-Führungen eine unterschiedliche Größe aufweisen, wobei diejenige Leitungsdraht-Führung, welche die Öffnung kleinsten Durch messers aufweist, am weitesten entfernt von den Gehäuse öffnungen angeordnet ist; und
einem elektrisch leitfähigem Kontaktierelement, welches eine Mehrzahl von, zwischen den Leitungsdraht-Führungen sich erstreckenden, Vorsprüngen zum Durchdringen der Isolierungen der Leitungsdrähte aufweist, um zumindest einen Teil der in die Öffnungen der Leitungsdraht-Führungen einge setzten Leitungsdrähte elektrisch leitend miteinander zu verbinden.
2. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseöffnungen einander
benachbart sind und die gleiche Größe aufweisen.
3. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Leitungsdraht-
Führungen koaxial zueinander ausgerichtet sind.
4. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zwei Teile aufweist,
wobei die Leitungsdraht-Führungen in einem ersten Teil
angeordnet sind, und das Kontaktierelement in dem zweiten Teil
angeordnet ist.
5. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich quer erstreckende Zwischen
räume zwischen den Drahtführungen vorgesehen sind, um die
Vorsprünge des Kontaktierelements aufzunehmen.
6. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den
Leitungsdraht-Führungen eine Breite aufweisen, welche nur
geringfügig größer als die Dicke der Kontaktierelement-
Vorsprünge ist, um so ein Umknicken der Vorsprünge zu
verhindern und ein Durchdringen der Isolierung sicherzustellen.
7. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktierelement-Vorsprünge
jeweils in Reihen angeordnet sind, wobei die Vorsprünge in
jeder Reihe die gleiche Größe und Form aufweisen.
8. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Vorsprünge in den
Reihen variiert, wobei der größte Vorsprung sich in denjenigen,
sich quer erstreckenden Zwischenraum hineinerstreckt, welcher
derjenigen Leitungsdraht-Führung benachbart ist, welche die
kleinste Öffnung aufweist.
9. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine Einrichtung am Äußeren des Gehäuses
in der Nähe der Gehäuseöffnungen zum provisorischen Halten der
Leitungsdrähte.
10. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung zum
provisorischen Halten eine Mehrzahl von Vorsprüngen aufweist,
zwischen welchen Öffnungen ausgebildet sind, welche zum
provisorischen Festhalten der Leitungsdrähte dienen.
11. Leitungsdraht-Verbindungsklemme zum elektrischen
Verbinden isolierter Leitungsdrähte ohne ein Abisolieren oder
Verzwirnen, wobei die Leitungsdrähte den gleichen oder einen
unterschiedlichen Durchmesser aufweisen können, wobei die
Leitungsdraht-Führungen weiter eine Halteeinrichtung aufweisen,
welche zum Begrenzen derjenigen Tiefe dient, bis in welche ein
Leitungsdraht in Abhängigkeit von dessen Durchmesser in die
jeweilige Drahtführung eingesetzt werden kann, und mit einem
elektrisch leitfähigen Kontaktierelement, welches eine Mehrzahl
von, die Isolierung durchdringende, Vorsprünge aufweist, um die
isolierten Leitungsdrähte elektrisch leitend zu verbinden.
12. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsdraht-Führungen eine
Mehrzahl von koaxial zueinander ausgerichteten Öffnungen
aufweisen, wobei die Öffnungen in jeder der Leitungsdraht-
Führungen jeweils die gleiche Größe aufweisen, aber die
Öffnungen in einander benachbarten Leitungsdraht-Führungen in
ihrer Größe unterschiedlich sind.
13. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß eine mittlere Leitungsdraht-Führung
einen inneren Anschlag in jeder ihrer Öffnungen aufweist, um
die Eindringtiefe der Leitungsdrähte in die Verbindungsklemme
zu begrenzen.
14. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Leitungsdraht-
Führungen, welche der Leitungsdraht-Führung mit den Anschlägen
gegenüberliegend angeordnet sind, die gleiche Größe wie
diejenigen Öffnungen der mittleren Leitungsdraht-Führung
aufweisen, welche dazu benachbart angeordnet sind.
15. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen jeder Leitungsdraht-
Führung ein sich quer zu den isolierten Leitungsdrähten er
streckender Zwischenraum befindet, dessen Breite nur gering
fügig größer als die Dicke der Kontaktierelement-Vorsprünge
ist, um ein Umknicken der Vorsprünge zu verhindern und das
Durchdringen der Leitungsdraht-Isolierung sicherzustellen.
16. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktierelement Vorsprünge
unterschiedlicher Tiefe aufweist, wobei die Vorsprünge an den
gegenüberliegenden Enden des Kontaktierelements sich um ein
größeres Maß in die Verbindungsklemme hineinerstrecken als die
Vorsprünge im mittleren Bereich des Kontaktierelements.
17. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Vorsprünge einer
Reihe die Form von Zähnen haben, deren Spitzen die Isolierung
der Leitungsdrähte durchdringen, während bei den anderen Reihen
von Vorsprüngen Zwischenräume zwischen den Vorsprüngen
vorgesehen sind, um den isolierten Leitungsdraht auf zunehmen,
wobei die Seitenflanken der Vorsprünge die Isolierung durch
dringen.
18. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Leitungsdraht-
Verbindungsklemmen miteinander verbunden sind, um eine
Leitungsdraht-Verbindungsklemmen-Anordnung auszubilden.
19. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsdraht-Verbindungs
klemmen Ende an Ende miteinander verbunden sind.
20. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsdraht-Verbindungs
klemmen eine gemeinsame Bodenwand aufweisen.
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