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DE4320539A1 - Leitungsdraht-Verbindungsklemme - Google Patents

Leitungsdraht-Verbindungsklemme

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Publication number
DE4320539A1
DE4320539A1 DE4320539A DE4320539A DE4320539A1 DE 4320539 A1 DE4320539 A1 DE 4320539A1 DE 4320539 A DE4320539 A DE 4320539A DE 4320539 A DE4320539 A DE 4320539A DE 4320539 A1 DE4320539 A1 DE 4320539A1
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DE
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lead wire
lead
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wires
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DE4320539A
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DE4320539C2 (de
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George Ustin
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Buchanan Construction Products Inc
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Buchanan Construction Products Inc
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/24Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
    • H01R4/2416Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type
    • H01R4/2445Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives
    • H01R4/245Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives the additional means having two or more slotted flat portions
    • H01R4/2454Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands the contact members having insulation-cutting edges, e.g. of tuning fork type the contact members having additional means acting on the insulation or the wire, e.g. additional insulation penetrating means, strain relief means or wire cutting knives the additional means having two or more slotted flat portions forming a U-shape with slotted branches

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Leitungsdraht-Verbindungs­ klemme zum Verbinden von isolierten Leitungsdrähten. Es befindet sich eine Vielzahl derartiger Vorrichtungen auf dem Markt, wobei es meistens erforderlich ist, daß die isolierten Leitungsdrähte abisoliert und verzwirnt werden, um den elektrischen Kontakt herstellen zu können. Es befindet sich jedoch auch eine weitere Art von Verbindungsklemmen auf dem Markt, bei welchen isolierte Leitungsdrähte in einem Gehäuse angeordnet werden können, wobei durch Schließen von zwei Gehäusehälften die Isolierung mittels eines elektrisch leitenden Elements, welches sich innerhalb des Gehäuses befindet, durchdrungen wird, um die Leitungsdrähte miteinander zu verbinden.
Die Erfindung betrifft eine Leitungsdraht-Verbindungs­ klemme und insbesondere eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme, mittels welcher eine Mehrzahl von isolierten Leitungsdrähten unterschiedlicher Größen ohne ein Abisolieren oder Verzwirnen der Leitungsdrähte erzielt werden kann.
Es ist eine erste Aufgabe der Erfindung, eine Leitungs­ draht-Verbindungsklemme zu schaffen, mittels welcher gleich­ zeitig eine Vielzahl von Leitungsdrähten unterschiedlichen Durchmessers ohne ein Abisolieren und/oder Verzwirnen der Leitungsdrähte verbunden werden können.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme zu schaffen, wobei die Leitungsdrähte geführt werden und sie in der Isolierungs- Durchdringungsvorrichtung so positioniert werden können, daß eine gewünschte Durchdringung der Isolation durch diese Vorrichtung gewährleistet ist.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Leitungs­ draht-Verbindungsklemme zu schaffen, mittels welcher die Leitungsdrähte provisorisch in einer gewünschten Stellung festgehalten werden, während noch weitere Leitungsdrähte eingesetzt werden, bevor die Leitungsdraht-Verbindungsklemme endgültig mit den Leitungsdrähten verbunden wird.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme zu schaffen, welche mit Hilfe einer herkömmlichen Zange isolierte Leitungsdrähte unter­ schiedlicher Größe miteinander verbinden kann.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme des zuvor beschriebenen Typs zu schaffen, welche wiederverwendbar ist.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme zum gleichzeitigen elektrisch leitenden Verbinden einer Mehrzahl von Leitungsdrähten zu schaffen, wobei der Arbeitsaufwand verringert wird und das Abisolieren und/oder Verzwirnen der Leitungsdraht-Enden erspart bleibt.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Leitungsdraht-Verbindungsklemmen-Anordnung zu schaffen, bei welcher eine Mehrzahl von Leitungsdraht-Verbindungsklemmen des beschriebenen Typs aneinander befestigt sind.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch die Merkmale im Patentanspruch 1 bzw. durch die Merkmale im Patentanspruch 11 gelöst.
Mit anderen Worten betrifft die Erfindung speziell Leitungsdraht-Verbindungsklemmen, bei welchen von der Technik, die Isolierung der Leitungsdrähte zu durchdringen, Gebrauch gemacht wird. Die nicht abisolierten und nicht verzwirnten Leitungsdrähte werden dabei innerhalb eines Gehäuses der Leitungsdraht-Verbindungsklemme positioniert, wobei in dem Gehäuse eine Mehrzahl von einander parallelen Räumen für die Leitungsdrähte ausgebildet sind. Die Leitungsdraht-Führungen innerhalb des Gehäuses richten die Leitungsdrähte sauber zueinander aus und stellen ebenso einen Anschlag bereit, welcher das Maß, in welchem die Leitungsdrähte sich in das Gehäuse hineinerstrecken können, in Abhängigkeit von dem Durchmesser der Leitungsdrähte begrenzen. Die Zwischenräume zwischen den Leitungsdraht-Führungen führen die, die Isolierung durchdringenden, Leiterelemente und weisen eine Breite auf, die knapp ausreicht, um die Vorsprünge aufnehmen zu können, wodurch verhindert wird, daß die Vorsprünge umknicken können und so dabei versagen, einen elektrischen Kontakt zu dem im Inneren der Leitungsdraht-Isolierung befindlichen Draht herzustellen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Leitungsdraht- Verbindungsklemme des beschriebenen Typs, wobei darin eingesetzte, isolierte Leitungsdrähte dargestellt sind;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Verbindungsklemme nach Anspruch 1 mit darin eingesetzten, isolierten Leitungsdrähten;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Leitungsdraht-Verbindungs­ klemme, wobei der Deckel in einer gelösten Stellung dargestellt ist;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gehäuse der Leitungsdraht-Verbindungsklemme, wobei die Leitungsdraht- Einsetzkanäle gestrichelt dargestellt sind;
Fig. 5 eine Explosions-Schnittdarstellung entlang der in Fig. 4 mit 5-5 bezeichneten Schnittlinie;
Fig. 6 einen Schnitt analog zu Fig. 5, wobei jedoch die Leitungsdraht-Verbindungsklemme in ihrer geschlossenen Stellung dargestellt ist;
Fig. 7 eine Draufsicht auf das in dem Verbindungs­ klemmen-Deckel angeordnete Kontaktierelement;
Fig. 8 eine Seitenansicht der Kontaktierelement- Anordnung;
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Kontaktierelement- Anordnung;
Fig. 10 eine in Fig. 9 mit der Ebene 10-10 bezeichnete Seitenansicht;
Fig. 11 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung entlang der in Fig. 9 mit 11-11 bezeichneten Schnittebene;
Fig. 12 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung entlang der in Fig. 9 mit 12-12 bezeichneten Schnittebene;
Fig. 13 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung entlang der in Fig. 9 mit 13-13 bezeichneten Schnittebene;
Fig. 14 eine Draufsicht eines weiteren Ausführungs­ beispiels der Leitungsdraht-Verbindungsklemme mit darin eingesetzten, isolierten Leitungsdrähten;
Fig. 15 eine teilweise im Schnitt dargestellte Seiten­ ansicht des in Fig. 14 gezeigten Ausführungsbeispiels der Leitungsdraht-Verbindungsklemme;
Fig. 16 eine Seitenansicht noch eines weiteren Ausführungsbeispiels der Leitungsdraht-Verbindungsklemme;
Fig. 17 eine Draufsicht auf eine weitere Form der Kontaktierelement-Anordnung;
Fig. 18 eine Seitenansicht der Kontaktierelement- Anordnung gemäß Fig. 17;
Fig. 19 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung entlang der in Fig. 17 mit 19-19 bezeichneten Schnittebene; und
Fig. 20 einen Schnitt der Kontaktierelement-Anordnung entlang der in Fig. 17 mit 20-20 bezeichneten Schnittebene.
Die Draht-Verbindungsklemme weist drei Elemente auf: ein Gehäuse 10, einen Gehäusedeckel 12 und ein Kontaktierelement 14. Das Gehäuse 10 weist Seitenwände 16 und 18, eine Rückwand 20 und eine Vorderwand 22 auf. Weiter ist ein Boden 24 vorhanden, und das gesamte Gehäuse kann aus Kunststoff hergestellt und als eine Einheit geformt sein.
Die Vorderwand 22 des Gehäuses 10 ist mit einer Mehrzahl einander benachbarter Leitungsdraht-Aufnahmeöffnungen 26 gleicher Größe versehen. An die Öffnungen 26 angrenzend und sich, ausgehend von der Vorderwand 22 erstreckend, sind eine Mehrzahl von keilförmigen Vorsprüngen 28 vorgesehen, welche im wesentlichen V-förmige Zwischenräume dazwischen ausbilden. Jeder Zwischenraum 30 ist zu einer jeweils zugehörigen Öffnung 26 ausgerichtet und die Zwischenräume oder Schlitze dienen als Einrichtungen zum vorübergehenden Festhalten der Leitungsdrähte in ihrer Position, sobald sie durch die Öffnungen 26 in das Gehäuse 10 eingesetzt wurden.
Innerhalb des Gehäuses 10 sind eine Mehrzahl von Leitungsdraht-Führungen ausgebildet, welche mit 32, 34 und 36 bezeichnet sind. Die Leitungsdraht-Führung 32 weist eine Mehrzahl von Öffnungen 38 auf, welche koaxial zu den vorderen Leitungsdraht-Aufnahmeöffnungen 26 ausgerichtet sind und die gleiche Größe aufweisen. Die Leitungsdraht-Führung 34 weist eine Mehrzahl von Öffnungen 40 auf, welche koaxial zu den Öffnungen 38 und 26 ausgerichtet sind und einen Abschnitt 40a aufweisen, welcher die gleiche Größe wie die Öffnungen 38 aufweist, und einen Abschnitt 40b aufweisen, welcher etwas kleiner als die Öffnungen 38 ist. Ein Anschlag 40c trennt die Öffnungsabschnitte 40a und 40b ungleicher Größe voneinander.
Die Drahtführung 36 ist mit einer Mehrzahl von Öffnungen 42 versehen, welche ebenfalls koaxial zu den oben erwähnten Öffnungen angeordnet sind, und die gleiche Größe wie die etwas kleineren Öffnungsabschnitte 40b aufweisen.
Wenn bei der Verwendung eine Mehrzahl oder verschiedene isolierte Leitungsdrähte elektrisch leitend verbunden werden sollen, können Leitungsdrähte mit einer Drahtgröße, welche kleiner als die Öffnungen 26 und Öffnungen 38, aber größer als die Öffnungen 42 ist, nur durch die Öffnungen 26 durch die Leitungsdraht-Führung 32 und durch die Leitungsdraht-Führung 34 bis zu dem Anschlag 40c eingeführt werden. Ein isolierter Leitungsdraht kleineren Durchmessers kann durch die Öffnungen aller drei Leitungsdraht-Führungen passieren. Die Schulter 40c der Leitungsdraht-Führung 34 dient als Anschlag und begrenzt so das Maß, wie weit isolierte Leitungsdrähte größeren Durch­ messers in das Gehäuse eingesetzt werden können. Die Öffnungen unterschiedlicher Größe der Leitungsdraht-Führungen und der Anschlag in der Leitungsdraht-Führung 34 begrenzt so die Tiefe, bis zu welcher die Leitungsdrähte eingesetzt werden können. Die Öffnungen stellen jedoch eine Einrichtung zum Festhalten der eingesetzten Leitungsdrähte in einer vorbestimmten Position für das nachfolgende Durchdringen der Isolation mittels des Kontaktelements zwecks elektrisch leitender Verbindung der Drähte bereit.
Es befindet sich ein Zwischenraum 44 zwischen der Leitungsdraht-Führung 32 und der Vorderwand 22 des Gehäuses 10. In ähnlicher Weise befindet sich ein Zwischenraum 46 zwischen den Leitungsdraht-Führungen 32 und 34, und ein Zwischenraum 48 befindet sich zwischen den Leitungsdraht-Führungen 34 und 36, und es befindet sich ein Zwischenraum 50 zwischen der Leitungsdraht-Führung 36 und der Rückwand 20. Die Größe und Funktion dieser Zwischenräume wird nachfolgend beschrieben.
Der das Kontaktierelement aufnehmende Gehäusedeckel 12 hat eine im wesentlichen rechteckige Ausnehmung 52, in welcher das Kontaktierelement 14 untergebracht ist. Ein Zwischenraum 52 wird von den fänden 54 an den gegenüberliegenden Enden der Außenfläche des Gehäusedeckels 12 begrenzt und kann Vorsprünge 56 und 58 aufweisen, welche in Haken 59 eingreifen, die sich, ausgehend von den Gehäusewänden 20 und 22, erstrecken, wodurch der Gehäusedeckel fest in seiner Lage bezogen auf das Gehäuse gehalten wird, nachdem die Leitungsdraht-Verbindungsklemme montiert wurde.
An den gegenüberliegenden Enden des Gehäusedeckels sind darüberhinaus Vorsprünge 56a und 58a vorgesehen, welche in die Haken 59 eingreifen können, um den Deckel in einer teilweise geöffneten, aber gegen Lösen gesicherten, Lage zu halten. Der Gehäusedeckel ist so nach der Herstellung in der Fabrik mit dem Gehäuse 10 zusammen montiert. Sobald die Drähte vollständig eingesetzt wurden, wird der Gehäusedeckel vollständig geschlossen.
Das Kontaktierelement, welches vorzugsweise aus dünnwan­ digem, elektrisch leitfähigem Metallmaterial hergestellt ist, weist eine Basis 60 und vier Reihen von Isolierungs-Durch­ dringungsvorsprüngen 62, 64, 66 und 68 auf. Wie im einzelnen anhand von Fig. 9 bis 13 gezeigt ist, variieren diese Durchdringungsvorsprünge in ihrer Größe und Form. Die Durch­ dringungsvorsprünge 62, welche in dem Zwischenraum 44 positioniert sind, wenn das Kontaktierelement in das Gehäuse montiert ist, stellen die Vorsprünge kleinster Größe dar und die Lücken zwischen diesen Vorsprüngen sind am größten. Diese Durchdringungsvorsprünge dienen zum Kontaktieren der Leitungs­ drähte größten Durchmessers, welche in das Gehäuse eingeführt sind und nur durch die Leitungsdraht-Führungsöffnungen bis zu dem Anschlag 40c eingeführt werden können. Die Leitungsdrähte passen in die Zwischenräume 63 zwischen den Vorsprüngen hinein und die Isolierung wird mittels der Seitenflanken dieser Vorsprünge durchdrungen. Die Vorsprünge 64 und 66 haben die Form von Zähnen, und die Spitzen dieser Vorsprünge durchstechen die Isolierung. Die Zwischenräume zwischen den Leitungsdraht- Führungen, welche die Vorsprünge aufnehmen, sind etwas größer als die Dicke des Metallmaterials, welches die Vorsprünge ausbildet. Dies gewährleistet, daß die Vorsprünge oder Zähne sich nicht umbiegen können und deshalb gezwungen werden, die Isolierung zu durchdringen und den darin befindlichen inneren Leitungsdraht zu kontaktieren. Die Vorsprünge 64 und 66 haben die gleiche Größe, während die Vorsprünge 68, welche in dem Zwischenraum 50 positioniert sind, einen kleineren Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen aufweisen und in der gleichen Weise funktionieren wie die Vorsprünge 62, d. h. daß die Seitenflanken der Vorsprünge die Leitungsdraht-Isolierung durchdringen. Die unterschiedlichen Größen der Vorsprünge gewährleisten, daß bei allen Leitungsdrähten, unabhängig von ihrer Größe, welche an den Öffnungen des Gehäuses aufgenommen werden können, die Isolierung durchtrennt wird und ein Metall-zu-Metall-Kontakt zwischen dem Kontaktierelement und den Leitungsdrähten hergestellt wird. Auf diese Weise werden alle Leitungsdrähte unterschiedlicher Größe miteinander elektrisch leitend verbunden.
Es ist vorteilhaft, das Kontaktierelement 14 als einstückiges Preßteil herzustellen. Die Vorsprünge 64 und 66 werden dabei aus der Basis 66 herausgestanzt, und die Endvor­ sprünge 62 und 68 werden durch den Stanzprozeß geformt bzw. herausgeschnitten. Dabei ist zu bemerken, daß die Tiefe bzw. Länge der Vorsprünge in der Weise unterschiedlich ist, daß die Vorsprünge 62 und 68 sich weiter in Richtung des Gehäuses erstrecken als die Vorsprünge 64 und 66. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß bei den Vorsprüngen 64 und 66 die Spitze der Vorsprünge durch die Isolierung dringt, während es bei den Vorsprüngen 62 und 68 die Flanken sind, welche die Isolierung durchdringen.
Eine alternative Form des Kontaktierelements ist in den Fig. 17 bis 20 dargestellt. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel haben alle Vorsprünge die gleiche Tiefe und alle durchdringen den Leitungsdraht von der Seite her. Das Kontaktierelement 70 ist aus zwei Stanzteilen hergestellt, welche mit 70 bzw. 74 bezeichnet sind. Das Stanzteil 72 enthält die End-Vorsprünge, welche die gleichen wie die Vorsprünge 62 und 68, wie sie in den Fig. 10 und 13 gezeigt sind, sein können. Die mittleren, durch das Stanzteil 74 ausgebildeten Vorsprünge sind in den Fig. 19 und 20 gezeigt, wobei diese Zwischenvorsprünge mit 76 und 78 bezeichnet sind. Dabei sind die Vorsprünge 78 im wesentlichen die gleichen wie die Vorsprünge 62 und sind für das Aufnehmen von Leitungsdrähten größeren Durchmessers geeignet, wozu die Vorsprünge in den Zwischenraum zwischen die Leitungsdraht-Führungen 32 und 34 passen. Die Vorsprünge 76 sind die gleichen wie die Vorsprünge 68 und diese Vorsprünge können in den Zwischenraum 48 zwischen die Leitungsdraht- Führungen 34 und 36 eingepaßt werden.
Alle Kontaktierelemente funktionieren im wesentlichen auf die gleiche Weise, indem deren Vorsprünge die Isolierungen der Leitungsdrähte durchdringen, um einen Metall-zu-Metall-Kontakt mit den Drähten herzustellen. Der wesentliche Unterschied dieser beiden Arten von Kontaktierelementen liegt in herstellungstechnischen Überlegungen.
Für die Verwendung werden die Leitungsdrähte nach dem Zufallsprinzip in dem Gehäuse plaziert, indem sie zunächst durch die Öffnungen 26 und dann durch die Öffnungen der Leitungsdraht-Führungen eingeführt werden, je nach Größe der Leitungsdrähte. Nachdem ein bestimmter Leitungsdraht die Öffnung 26 passiert hat, kann er umgebogen werden und in dem jeweiligen V-förmigen Zwischenraum zwischen einander benach­ barten, keilförmigen Vorsprüngen 28 festgehalten werden. Dies gewährleistet, daß der Leitungsdraht sich nicht ungewollt wieder aus dem Gehäuse herausbewegt, nachdem er darin wie vorgenannt eingesetzt wurde, während der Elektriker noch weitere Leitungsdrähte in das Gehäuse einfügt. Nachdem alle Leitungsdrähte sauber in dem Gehäuse plaziert wurden, wird der Gehäusedeckel 12 mit dem in dem Hohlraum 52 positionierten Kontaktierelement 14 in die geschlossene Lage gedrückt, wobei die Vorsprünge 56 und 58 und die Haken 59 gewährleisten, daß ein Verriegeln des Gehäusedeckels mit dem Gehäuse derart gewährleistet ist, daß die Leitungsdraht-Verbindungsklemme vollständig geschlossen ist. Normalerweise verwendet der Elektriker eine Zange, um die beiden Elemente fest zusammenzupressen und so ein ungewolltes Öffnen zu verhindern.
Die Leitungsdraht-Verbindungsklemme kann erneut verwendet werden, indem der Deckel 12 gelöst und entfernt wird, wobei auch das Kontaktierelement erneut verwendet werden kann, weil die Vorsprünge oder Zähne des Kontaktierelements nicht umgebogen werden, weil sie zwischen den, einander benachbarten, Leitungsdraht-Führungen geführt und damit am Umknicken formschlüssig gehindert werden. Wenn die Leitungsdraht- Verbindungsklemme wiederverwendet werden soll, werden die Vorsprünge 56 und 58 von den Haken 59 gelöst, wobei jedoch der Deckel weiterhin lose an dem Gehäuse mittels der Vorsprünge 56a und 58a festgehalten wird.
Bei manchen Anwendungen kann es für den Elektriker von Vorteil sein, Leitungsdraht-Verbindungsklemmen der zuvor beschriebenen Art zur Verfügung zu haben, wobei mehrere dieser Verbindungsklemmen miteinander zu einer Verbindungsklemmen- Anordnung verbunden sind. Fig. 16 zeigt eine solche Anordnung, bei welcher ein Paar von Leitungsdraht-Verbindungsklemmen, wie in Verbindung mit den weiter oben beschriebenen Figuren bereits beschrieben wurde, wobei die Verbindungsklemmen mit 80 bzw. 82 bezeichnet sind, mittels einer Verbindungsrippe 84 miteinander verbunden sind, welche einstückig an die Gehäuse beider Verbindungsklemmen angeformt sein kann. Drähte können von dem oberen Ende der Verbindungsklemme 80 her und von dem unteren Ende der Verbindungsklemme 82 her eingesetzt werden. Die Verbindungsrippe 84 kann eine geeignete Flexibilität aufweisen, so daß die Verbindungsklemmen in verschiedene Positionen gebogen werden können, um den durch die Positionen der zu verbindenden Drähte gegebenen Erfordernissen gerecht zu werden oder durchtrennt werden zu können, falls Platzprobleme auftreten.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform können die Mehrfach­ draht-Verbindungsklemmen auch als Einzeldraht-Verbindungs­ klemmen ausgebildet sein, wie in den Fig. 14 und 15 gezeigt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Leitungsdraht- Verbindungsklemmen des in den Fig. 1 bis 13 gezeigten Typs Rücken an Rücken aneinandergeformt und weisen eine gemeinsame Bodenwand auf. Die Anordnung 86 kann sonst in jeder Hinsicht den in den Fig. 1 bis 13 gezeigten Verbindungsklemmen ent­ sprechen, und die Drähte werden, wie in Fig. 15 gezeigt, von der gleichen Seite der Anordnung her eingesetzt. Alternativ kann ein Satz von Drähten in eine Leitungsdraht-Verbindungs­ klemme von einem Ende her und der andere Satz von Drähten von dem gegenüberliegenden Ende der Leitungsdraht-Verbindungsklemme her eingesetzt werden. Es ist eine Vielzahl von unterschiedlichen Gestaltungen hinsichtlich der Anzahl und Einführungsposition der Leitungsdrähte möglich.
Obgleich eine Leitungsdraht-Verbindungsklemme offenbart wurde, bei welcher eine Mehrzahl von Drähten, welche elektrisch miteinander verbunden werden sollen, in die Verbindungsklemme eingesetzt wurden, ist es auch möglich, die Leitungsdraht- Führungen mit unterschiedlich großen Öffnungen und das Kontaktierelement mit unterschiedlich großen Vorsprüngen zu versehen, so daß, unabhängig voneinander, mehrere Gruppen von Drähten in Abhängigkeit von dem Durchmesser der Leitungsdrähte sowie der Anzahl und Lage der Kontaktierelemente miteinander verbunden werden. Es sind daher viele Modifikationen und Varianten möglich.

Claims (20)

1. Leitungsdraht-Verbindungsklemme zum Verbinden einer Mehrzahl isolierter Leitungsdrähte ohne Abisolieren oder Verzwirnen der Leitungsdrähte, wobei die zu verbindenden Leitungsdrähte von gleichem oder unterschiedlichem Durchmesser sein können, wobei die Leitungsdraht-Verbindungsklemme versehen ist mit:
einem Gehäuse, welches eine Mehrzahl von Öffnungen zum Einsetzen der isolierten Leitungsdrähte aufweist;
einer Mehrzahl von Leitungsdraht-Führungen, welche innerhalb des Gehäuses angeordnet sind und sich in Querrichtung zu den innerhalb des Gehäuses positionierten Leitungsdrähten erstrecken, wobei jede der Leitungsdraht-Führungen mit Öffnungen versehen ist, welche zu den Gehäuseöffnungen ausgerichtet sind, wobei die Öffnungen in jeder Leitungsdraht- Führung den gleichen Durchmesser aufweisen, und die Öffnungen aufeinanderfolgender Leitungsdraht-Führungen eine unterschiedliche Größe aufweisen, wobei diejenige Leitungsdraht-Führung, welche die Öffnung kleinsten Durch­ messers aufweist, am weitesten entfernt von den Gehäuse­ öffnungen angeordnet ist; und
einem elektrisch leitfähigem Kontaktierelement, welches eine Mehrzahl von, zwischen den Leitungsdraht-Führungen sich erstreckenden, Vorsprüngen zum Durchdringen der Isolierungen der Leitungsdrähte aufweist, um zumindest einen Teil der in die Öffnungen der Leitungsdraht-Führungen einge­ setzten Leitungsdrähte elektrisch leitend miteinander zu verbinden.
2. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseöffnungen einander benachbart sind und die gleiche Größe aufweisen.
3. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Leitungsdraht- Führungen koaxial zueinander ausgerichtet sind.
4. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zwei Teile aufweist, wobei die Leitungsdraht-Führungen in einem ersten Teil angeordnet sind, und das Kontaktierelement in dem zweiten Teil angeordnet ist.
5. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich quer erstreckende Zwischen­ räume zwischen den Drahtführungen vorgesehen sind, um die Vorsprünge des Kontaktierelements aufzunehmen.
6. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den Leitungsdraht-Führungen eine Breite aufweisen, welche nur geringfügig größer als die Dicke der Kontaktierelement- Vorsprünge ist, um so ein Umknicken der Vorsprünge zu verhindern und ein Durchdringen der Isolierung sicherzustellen.
7. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktierelement-Vorsprünge jeweils in Reihen angeordnet sind, wobei die Vorsprünge in jeder Reihe die gleiche Größe und Form aufweisen.
8. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Vorsprünge in den Reihen variiert, wobei der größte Vorsprung sich in denjenigen, sich quer erstreckenden Zwischenraum hineinerstreckt, welcher derjenigen Leitungsdraht-Führung benachbart ist, welche die kleinste Öffnung aufweist.
9. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung am Äußeren des Gehäuses in der Nähe der Gehäuseöffnungen zum provisorischen Halten der Leitungsdrähte.
10. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung zum provisorischen Halten eine Mehrzahl von Vorsprüngen aufweist, zwischen welchen Öffnungen ausgebildet sind, welche zum provisorischen Festhalten der Leitungsdrähte dienen.
11. Leitungsdraht-Verbindungsklemme zum elektrischen Verbinden isolierter Leitungsdrähte ohne ein Abisolieren oder Verzwirnen, wobei die Leitungsdrähte den gleichen oder einen unterschiedlichen Durchmesser aufweisen können, wobei die Leitungsdraht-Führungen weiter eine Halteeinrichtung aufweisen, welche zum Begrenzen derjenigen Tiefe dient, bis in welche ein Leitungsdraht in Abhängigkeit von dessen Durchmesser in die jeweilige Drahtführung eingesetzt werden kann, und mit einem elektrisch leitfähigen Kontaktierelement, welches eine Mehrzahl von, die Isolierung durchdringende, Vorsprünge aufweist, um die isolierten Leitungsdrähte elektrisch leitend zu verbinden.
12. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsdraht-Führungen eine Mehrzahl von koaxial zueinander ausgerichteten Öffnungen aufweisen, wobei die Öffnungen in jeder der Leitungsdraht- Führungen jeweils die gleiche Größe aufweisen, aber die Öffnungen in einander benachbarten Leitungsdraht-Führungen in ihrer Größe unterschiedlich sind.
13. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittlere Leitungsdraht-Führung einen inneren Anschlag in jeder ihrer Öffnungen aufweist, um die Eindringtiefe der Leitungsdrähte in die Verbindungsklemme zu begrenzen.
14. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen in den Leitungsdraht- Führungen, welche der Leitungsdraht-Führung mit den Anschlägen gegenüberliegend angeordnet sind, die gleiche Größe wie diejenigen Öffnungen der mittleren Leitungsdraht-Führung aufweisen, welche dazu benachbart angeordnet sind.
15. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen jeder Leitungsdraht- Führung ein sich quer zu den isolierten Leitungsdrähten er­ streckender Zwischenraum befindet, dessen Breite nur gering­ fügig größer als die Dicke der Kontaktierelement-Vorsprünge ist, um ein Umknicken der Vorsprünge zu verhindern und das Durchdringen der Leitungsdraht-Isolierung sicherzustellen.
16. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktierelement Vorsprünge unterschiedlicher Tiefe aufweist, wobei die Vorsprünge an den gegenüberliegenden Enden des Kontaktierelements sich um ein größeres Maß in die Verbindungsklemme hineinerstrecken als die Vorsprünge im mittleren Bereich des Kontaktierelements.
17. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Vorsprünge einer Reihe die Form von Zähnen haben, deren Spitzen die Isolierung der Leitungsdrähte durchdringen, während bei den anderen Reihen von Vorsprüngen Zwischenräume zwischen den Vorsprüngen vorgesehen sind, um den isolierten Leitungsdraht auf zunehmen, wobei die Seitenflanken der Vorsprünge die Isolierung durch­ dringen.
18. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Leitungsdraht- Verbindungsklemmen miteinander verbunden sind, um eine Leitungsdraht-Verbindungsklemmen-Anordnung auszubilden.
19. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsdraht-Verbindungs­ klemmen Ende an Ende miteinander verbunden sind.
20. Leitungsdraht-Verbindungsklemme nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsdraht-Verbindungs­ klemmen eine gemeinsame Bodenwand aufweisen.
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