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[Technisches Gebiet]
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Die Erfindung betrifft einen Staubsauger,insbesondere
einen leichten Hanfstaubsauger für
Kraftwagen nach dem Anspruchs 1.
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[Stand der Technik]
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Ein typischer bekannter Handstaubsauger 4 für Kraftwagen
weist, wie in 9 gezeigt,
ein Gehäuse
mit einem an seinem einen Ende gebildeten Einsaugteil 41,
in dem eine Einsaugdüse 42 gehalten,
einen am Gehäuse
einstückig
angeformten Handgriff 43, und innen im Gehäuse nicht
gezeigt einen Ventilator und ein Filternetz auf. In Bedienung wird
der Handstaubsauger 4 handgeführt im Innenraum eines Kraftwagens
hin und her herumbewegt.
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Nachteilig ist bei diesem bekannten Handstaubsauger,
daß der
Innenraum während
der Reiniung sowohl durch die/das vom Motor erzeugte Abwärme/Geräusch als
auch durch die nicht vom Filter abgefilterten feinen Teilchen belastet,
die wegen ihrer sehr kleinen Körngröße durch
den Filter hindurchdringen und mit der abgeleiteten Luft in die
Atmosphäre
im Innenraum des Kraftwagens zum Fliegen gebracht werden, was die
dortige Hygiene negativ beeinflussen kann. Hinzu kommt, daß die an
der Oberflachen des Inneren des Kraftwagens anhaftenden Staubteilchen
durch die aus der Austrittsöffnung herausströmende Luftströmung aufgeweht
werden können.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen leichten Handstaubsauger für
Kraftwagen zu schaffen, mit dem die obengenannten Nachteile vermieden
werden können.
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Die Erfindung geht vom Gedenke aus,
daß zur
Vermeidung der Probleme der angefangen Staubteilchen, des Geräusches und
der Abwärme der
Grundkörper
des Handstaubsaugers außen
an einer geringfügig
abgesenkten Türfensterscheibe
einer Autotür
des innen zu reinigenden Kraftwagens aufgehängt wird und die Einsaugdüse mit Hilfe
eines Schlauchs durch das geringfiigig gesenkt geöffnene Türfenster
hindurch in den Innenraum des Kraftwagens hineingeführt und
vom darin verbleibenden Benutzer zur Reinigung herumgeführt wird.
Hierdurch wird erreicht, daß die
allen Belastungen infolge der/des vom Motor erzeugten Abwärme/Geräusches bzw.
der Verschmutzung der nicht abgefilterten Staubteilchen außerhalb
des Kraftwagens isoliert werden.
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Zur Halterung des Grundkörpers an
der Fenster sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Halterung
des Grundkörpers
durch eine elastische Klemmung erfolgt, in der der oberen Rand der geringfügig abgesenkten
Fensterscheibe eingespannt ist, Es wird vorteilhaft, wenn gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung die Klemmung an einem lösbaren freien Ende eines Griffs
des Handstubsaugers angeformt wird, welcher an seinem anderen Ende
am Grundkörper
schwenkbar angelenkt wird, wobei der Griff durch eine Einrastung
in seiner Ruhestellung festgehalten wird und nach Lösung der
Einrastung in seine Bedienungsstellung herausgeschwenkt werden kann,
in der der Griff mit seiner nach unten gerichteten Klemmung am oberen
Rand einer leicht abgesenkten Türfensterscheibe
angreift. Die Herausschwenkung des Griffs kann entweder in einer
parallel zur Achse des Grundkörpers
verlaufenden, nahezu horiontalen Ebene, oder in einer vertikalen,
diese Achse einschließenden
Mittelebene erfolgen, zur der der Grundkörper etwa spiegelsymmetrisch
ausgebildet ist.
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Wenn der Handstaubsauger nicht in
Bedienung ist, kann der Schlauch zur Kompaktierung um den Grundkörper geschlungen
werden. Dafür
kann das Gehäuse
des Grundkörpers
unter Bildung einer Aufnahmenut mit zwei Flanschen versehen sein,
zwischen denen die Umschlingungen des Schlauches aufgenommem werden
können.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand
von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es
zeigt: [Zeichnung]
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1 in
perspektivischer Explosionssansicht ein erstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemaßen
leichten Handstaubsaugers mit einem in einer vertikalen Mittelebene
schwenkbar gelagerten Griff,
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2 eine
geschnitte Seitenansicht des Handstaubsaugers in 1 mit in seiner Ruhestellung festgehaltenem
Griff,
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3 eine
Hinteransicht des Handstaubsaugers in 1,
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4 in
geschnitter Ansicht einen mit seinem herausgeschwenkten Griff am
oberen Rand einer geringfügig
abgesenkten Türfensterscheibe
eines Kraftwagens aufgehängten
erfindungsgemäßen Handstaubsaugers
mit in den Innenraum desselben hineingeführtem Schlauch,
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5 in
perspektivischer Explosionssansicht ein zweites Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einem in einer horizontaler Ebene schwenkbar gelagerten
Griff,
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6 entsprechend 2 eine geschnitte Seitenansicht
des Handstaubsaugers in 5,
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7 entsprechend 3 eine Hinteransicht des
Handstaubsaugers in Figur51,
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8 entsprechend 4 in geschnitter Ansicht
einen am oberen Rand einer geringfigig abgesenkten Türfensterscheibe
eines Kraftwagens aufgehängten
erfindungsgemäßen Handstaubsauger.
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9 eine
perspektivische Ansicht eines bekannten Handstaubsaugers.
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[Erläuterung]
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In 1 bis 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Handstaubsaugers dargestellt,
der im wesentlichen aus einem Grundkörper 1, der beim Reinigungsbetrieb
außen
am oberen Rand einer geringfügig
abgesenkten Torfensterscheibe (4)
aufgehängt
werden kann, einem Schlauch 2, der beim Reinigungsbetrieb
durch den Spalt des geringfügig
geöffneten
Türfensters
hindurch in den Innenraum des Kraftwagens hineingeführt und
dessen freies Ende als Saugdüse
funktioniert, und einem am Grundkörper 1 angelenkten
Griff 3 mit einer stoffelastischen Klemmung oder Federung 35 zum
federelastischen Angreifen am oberen Rand der Türfensterscheibe und mit einem
Einrastungshaken 36 zur lösbaren Einrastung in einem Rastungsschlitz 19 besteht.
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Wie beim bekannten Handstaubsauger
weist der Grundkörper 1 als
wesentliche Funktionsbauteile einen Ventilator 127 zur
Erzeugung einer Luftströmung,
einen diesen in Drehbewegung antreibenden elektrischen Motor 124,
ein diesen Motor mit elektrischer Energie speisendes Kabel, einen
die eingesaugte, mit Verschmutzung belade Abluft filtrierenden Filter 122,
und eine an der Austrittsöffnung
angeordnete Gitterscheibe 15 auf.
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Der Grundkörper 1 weist innen
einen Hohlraum 11 mit einer Trennwand 12 zur Halterung
des Filters 122 auf, an der eine Vielzahl von verteilten Perforationen 121 für den Durchtritt
der eingesaugten Luft vorgesehen sind. Der Filter 122 ist
strömsaufwärts an einer
Seite der Trennwand 12 in einer Vorkammer angeordnet, während der
Motor 124 strömsabwärts an der
anderen, dem Filter 122 abgewandten Seite der Trennwand 12 in
einer Hintenkammer über
einen U-förmigen
oder jochartigen Blechstreifen 125 mittels Schraubens 126 gehalten
ist, der an seinen beiden Enden jeweils durch eine Schraube 123 im
Grundkörper
befestigt ist. Fließt
die eingesaugte Abluft durch den Filter 122 hindurch, wird
die darin gehaltene Verschmutzungsteilchen oder Staube abgefiltert.
Die sich dadurch von Verschmutzung im wesentlichen befreiende Reinluft
fließt
dann durch die Perforationen 121 der Trennwand 12 und
um den Motor, wodurch eine Kühlung
des Motoren 124 durch Wärmeabführung davon
erfolgt.
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Zur Reinigung eines mit Verschmutzung
gesättigten
Filters 122 bzw. zum Auswechseln eines verbrauchten Filters
gegen einen neuen Filter wird die Zugänglichkeit desselben dadurch
erreicht, daß das
Gehäuse
des Grundkörpers 1 an
seinem der Austrittsöffnung
und damit der Gitterscheibe gegenüerliegenden Ende offen ausgebildet
und durch eine Kappe 14 mit einem Innengewinde 141 (2) abdeckbar ist, das in
einem zu ihm komplementären Außengewinde 131 eines
Stutzens 13 eingreift. Zum Zweck der Reinigung bzw. des
Wechsels des darin liegenden Filters 122 braucht man nur
die Kappe 14 vom Grundkörper 1 lösen, wodurch
der Filter 122 von außen
zuganglich gemacht wird.
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Die Gitterscheibe 15 weist
sich parallel zueinander erstreckende Umlenkungsblätter 153 und dazwischen
gebildeten Öffnungen 154 auf.
Die Umlenkungsblätter 153 sind
zur Beeinflussung der Windrichtung schräg zur axialen Richtung des Grundkörpers 1 angeordnet.
Zur einfachen lösbaren Befestigung
der Gitterscheibe 15 an der Austrittsöffnung des Grundkörpers 1 weist
diese in üblicher
Weise an ihrem Umfang zwei daran angeformte Ansätze 151 und eine diesen
diametral gegenüberliegende Rastungszunge 152 auf.
Die Lösbarkeit
der Gitterscheibe 15 ermöglicht eine erleichterte Wartung
des darin liegenden Motors 124, wobei man zur Entfernung
der Gitterscheibe 15 nur braucht, die federelastische Rastungszunge 152 nach
unten tiefzudrücken.
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Zur Aufnahme des Kabels ist in bekannter Weise
eine Aufnahmekammer 16 im Grundkörper gebildet, die mit einer
Deckplatte 161 geschlossen wird.
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Zur Kompaktierung des Schlauchs 2 ist
eine umlaufende Nut 17 zur Aufnahme des um den Grundkörper umgeschlungenen
Schlauchs 2 vorgesehen, die beiderseits jeweils durch einen
Flansch des Grundkörpers 1 begrenzt
ist.
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Über
einen Stutzen 171 kommuniziert der Schlauch 2 mit
der der Trennwand 12 vorgeordneten Vorkammer des Hohlraum 11,
in der der Filter 11 aufgenommen ist.
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Der Griff 3 ist an seinem
einem Ende über eine
Lagerung 31 mittels eines Gelenkstiftes 32 an einer
Lagerung 18 am Grundkörper 1 schwenkbar angelenkt,
indem der Gelenkstift 32 durch die zwei Öhre 311 der
Lagerung 31 und eine Öse 181 der
Lagerung 18 hindurchgeführt
wird. Hierdurch kann der Griff in einer vertikalen, die Achse des
Grundkörpers 1 einschließenden Mittelebene
um den Gelenkstift 32 von der in 2 gezeigten Ruhestellung in die in 4 gezeigte Arbeitsstellung
herausgeschwenkt werden, in der er mit seinem der Lagerung 31 gegenüberliegenden
Ende am oberen Rand einer leicht abgesenkten Türfensterscheibe (in 4 gestrichelt dargestellt)
eines Kraftwagens angreift, in dessen Innere der Schlauch 2 und
das Kabel hineingeführt werden.
Zum Angreifen am oberen Rand der Türfensterscheibe ist der Griff
an seinem der Lagerung 31 gegenüberliegenden Ende mit einer
lippenartigen stoffelastischen Klemmung 35 versehen, in
der der oberen Rand der Türfensterscheibe
beim herausgeschwenkten, in Arbeitsstellung liegenden Griff 3 eingespannt
wird.
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Zur lösbaren Festhalterung des Griffs 3 in seiner
Ruhestellung ist an seinem mit der Klemmung 35 versehenen
freien Ende ein Einrastungshaken 361 vorgesehen, der in
einen Einrastungschlitz 19 an einer Zunge 191 des
Grundkörpers 1 eingerastet wird,
die dann in einem Spalt 36 eingespannt wird. Am der Lagerung 31 gegenüberliegenden
Ende geht der widerhakenförmige
Einrastungshaken 341 über einen
stoffelastischen Steg 34 in die Klemmung über.
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Zur Stabilisierung des in der umlaufenden Nut 17 aufgenommenen,
um den Grundkörper 1 umgeschlungenen
Schlauchs 2 weist der Griff 3 ein Joch 33,
das beim in Ruhestellung liegenden Griff 3 nahezu zur Anlage
am umgeschlungenen Schlauch 2 kommt (siehe 2).
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Wie aus 4 ersichtlich, wird im Betrieb der Griff 3 hochgeschwenkt
und mit seiner Klemmung an dem getrichelt dargestellten, leicht
geöffneten
Türfenster
aufgehängt, über welche
der Schlauch 2 und das Kabel in den Innenraum des Kraftwagens
hineingeführt
werden. Dadurch wird erreicht, daß die allen Belastungsfaktoren
wie die nicht abgefilterten feinen Staubteilchen, das durch den
Motor 124 erzeugte Geräusch,
und die ebenfalls durch diesen entstehende Abwärme, durch die nur geringfügig geöffnete Türfensterscheibe
isoliert werden, was zur Folge hat, daß für die im Kraftwagen bleibende
Bedienungsperson eine belastungsfreie gunstige Arbeitsumgebung für ihre Reinigung
geschaffen wird.
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Die Lösung des Einrastungshakens
vom Einrastungsschlitz 33 kann einfach durch ein Tiefdrücken der
Klemmung 35 mit einer Finger erfolgen.
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5 bis 8 illustrieren ein zweites
Ausführungsbeispiel
der Erfindung, wobei die gleichbleibenden Bauteile mit dengleichen
Bezugszeichen beziffert werden. Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich vom ersten nur darin, daß die
Herausschwenkung des Griffs 3 nicht in einer vertikalen
Mittelebene, sondern in einer etwa horizontalen Ebene erfolgt. Dementsprechend
wird der Griff 3 um eine vertikale Lagerachse 31' in einer Lagerung 18' (Öse 181' ) schwenkbar
am Grundkörper 1 gelagert.
Zur unverschieblichen Halterung in axialer Richtung der Lagerachse 31' weist diese
eine umlaufende Ringnut 311',
in der zwei Halterungsstifte 32' hineindringen, die jeweils durch
eine in der Öse 181' der Lagerung 18' eingearbeitete
Bohrung 182' hindurch
bis in die Ringnut 311' hindurchgeführt werden,
wodurch ein Herausfallen des Griffs aus seiner Lagerung vermieden
wird.
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Es ist zu bemerken, daß in diesem
zweiten Ausführungsbeispiel
die Klemmung 35 keine Rolle zur Halterung an der Türfenstercheibe
spielt. Sie erleichtert lediglich die Lösung des Einrastungshakens 341 vom
Einrastungsschlitz 19.
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Hier wird die Halterung des Grundkörpers 1 an
der Türfensterscheibe durch
den Einrastungshaken 341 unternommen.
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Im Betrieb wird der Griff 3 von
seiner Einrastung gelöst
und um die Lagerachse 31' in
einer horizontalen Ebene aus seiner Ruhestellung in 6 in seine Arbeitsstellung in 8 herausgeschwenkt und dort
mit seinem Einrastungshaken 341 am oberen Rand der Türfensterscheibe
aufgehängt.
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Die Endung hat gegenüber den
bekannten Handstaubsaugern die folgenden Vorteile:
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- 1) Mit dem herausgelenkbaren Griff 2 kann
der erfindungsgemäße Handstaubsauger
je nach Bedarf sowohl mit im Grundkörper eingerasteten Griff 2 wie
ein bekannter Handstaubsauger als ein bewegliches Ganze in bekannter
Weise herum geführt
verwendet als auch bei außen
an einer Türfenster
aufgehängtem
Grundkörper 1 mit
seiner Schlauch 2 als ein bewegliches Teil im Kraftwagen
hin und her geführt
verwendet werden.
- 2) Dank der erfindungsgemäßen Wirkungsweise, in
der der Grundkörper 1 außen an einem
Türfenster
eines Kraftwagens gehalten wird, werden die allen Belastungsfaktoren
wie die nicht abgefilterten feinsten Staubteilchen, das durch den
Motor erzeugte Geräusch,
und die ebenfalls dadurch entstehende Abwärme weitgehend vermieden, wodurch
eine bequeme Reinigungsarbeit gewährleistet wird.
- 3) Im Vergleich mit dem bekannten Handstaubsauger, bei dem der
gesamte Grundkörper
als ein bewegliches Ganze von der Hand herum geführt bewegt werden muß, wird
beim erfindungsgemäßen Handstaubsauger
nur der Schlauch als bewegliches Teils geführt, was die Reinigungsarbeit erheblich
erleichtert. Ferner ist vorteilhaft, daß mit dem erfmdungsgemäßen Handstaubsauger
auch die schmalen, ansonst schwer zugänglichen Ecken leicht renigbar
sind.
- 4) Durch das Umschlingen des Schlauchs 2 um den Grundkörpers 1 in
Zusammenwirkung mit der Stabilisierung des Jochs wird eine einwandfreie sichere
Kompaktierung des erfindungsgemäßen Handstaubsaugers
erreicht.