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Die
Erfindung betrifft ein Verpressbackenpaar für ein Presswerkzeug zum Verpressen
von bspw. Kupplungsfittingen zur Rohrverbindung oder zum Verpressen
von Crimpverbindungen, mit einem hälftig in beiden Pressbacken
ausgebildeten Pressmaul, wobei das Presswerkzeug einen Schwenklagerbereich
aufweist, wobei vorderseitig das Pressmaul ausgebildet ist und rückseitig
sich Schwenkhebel erstrecken, die zur Verpressung gegenseitig gespreizt
werden, wobei weiter eine Mittelachse der Pressmaulöffnung mit
einer durch die Schwenkhebel aufgespannten Ebene einen spitzen Winkel
einschließt.
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Verpressbackenpaare
der in Rede stehenden Art sind bekannt und finden insbesondere Anwendung
im Zusammenhang mit elektromotorisch oder handbetätigbaren
Hydraulik-Verpressgeräten, insbesondere
zur Verpressung eines, bspw. Rohrenden verbindenden Verpressteils,
so weiter insbesondere im Sanitärbereich.
Um eine Verpressung bei engen Raumverhältnissen und/oder in Wandnähe zu ermöglichen,
ist es weiter bekannt, das Pressmaul mit Bezug auf die Schwenkhebel
der Pressbacken zu neigen derart, dass deren Pressmaul-Mittelachse einen
spitzen Winkel zu der durch die Schwenkhebel aufgespannten Ebene
einschließt.
Eine derartige Lösung
ist aus der
DE 20016
060 U1 bekannt.
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Im
Hinblick auf den zuvor beschriebenen Stand der Technik wird eine
technische Problematik der Erfindung dahin gesehen, ein Verpressbackenpaar
der in Rede stehenden Art günstiger
und universeller auszugestalten.
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Diese
Problematik ist zunächst
und im Wesentlichen durch den Gegenstand des Anspruches 1 gelöst, wobei
darauf abgestellt ist, dass eine Längsmittelebene der Schwenkhebel
einen in Richtung der Mittelachse der Pressmaulöffnung gegebenen Mittelpunkt
der Pressmaulöffnung
schneidet und dass die Pressmaul öffnung
zur Aufnahme von Wechseleinsätzen
ausgebildet ist. Zufolge dieser Ausgestaltung ist ein Verpressbackenpaar
der in Rede stehenden Art geschaffen, welches bei günstiger
Ausgestaltung universell einsetzbar ist. So ist durch die gegebene Ausrichtung
der Pressmaul-Mittelachse eine Verpressung insbesondere auch im
nahen Wandbereich ermöglicht,
wobei weiter durch den Einsatz von Wechseleinsätzen ein universelles Anpassen
an vorliegende Nennweiten der Verpressteile erreichbar ist. So ist
auch bei einer Verpressung im nahen Wandbereich eine Anpassung der
Verpressteil-Nennweite erreicht, ohne hierzu das Verpressbackenpaar
als solches vollständig
wechseln zu müssen.
Darüber
hinaus ist durch die Anordnung von Wechseleinsätzen nicht nur nennweitenbezogen
eine Anpassung ermöglicht,
sondern darüber
hinaus auch eine Anpassung an vorgegebene Verpressgeometrien erreichbar.
Des Weiteren können
die Wechseleinsätze
auch weitere Funktionen übernehmen,
so bspw. als Schneideinsätze
ausgebildet sein, womit durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung auch ein wandnahes
Schneiden von Rohren ermöglicht
ist. Die Längsmittelebene
der Schwenkhebel schneidet die Pressmaulöffnung im Zentrum, was sich
insbesondere hinsichtlich der quer zur Längsmittelebene der Schwenkhebel
gemessenen Gesamtdicke des Verpressbackenpaares als vorteilhaft
erweist. So ist die die Wechseleinsätze aufnehmende Pressmaulöffnung um
eine senkrecht zu deren Mittelachse ausgerichtete, in der Längsmittelebene
der Schwenkhebel sich erstreckenden Achse gekippt. Diesbezüglich erweist
es sich weiter als vorteilhaft, dass ein Wechseleinsatz in Längsprojektion
der Verpressbacke sich teilweise innerhalb der Kontur der Schwenkhebel
und teilweise außerhalb
erstreckt, was sich zudem insbesondere hinsichtlich der Gesamtdicke
des Verpressbackenpaares als vorteilhaft erweist. Ebenso ist hierdurch
eine Nutzung des erfindungsgemäßen Verpressbackenpaares
auch in räumlicher
Enge erreicht. Ein bedienungsfreundliches Wechseln der Einsätze ist
dadurch gegeben, dass diese zu beiden Breitseiten der Pressbacken
ein- und ausführbar sind.
Es liegen zufolge dessen keine bevorzugten Ein- und Ausführrichtungen
vor. Als weiter vorteilhaft erweist sich diesbezüglich, dass die Pressmaulöffnung um eine
maulseitig die Pressbacken durchsetzende Vertikalachse geschwenkt
ist, wobei in einem bezüglich
der Vertikalachse vorderen Bereich die Schwenkung durch Abknickung
der Pressbacken realisiert ist und in einem bezüglich der Vertikalachse hinteren
Bereich durch ein breitseitiges Ausfahren eines kreisabschnittsförmigen Pressmaulbereichs
der Pressbacken. Zufolge dieser Ausgestaltung ist der abgewinkelte
Pressmaulbereich bevorzugt integraler Bestandteil der Pressbacken,
wobei sich weiter der Pressmaulbereich beidseitig der Breitseiten
der Pressbacken gleichmäßig erstreckt.
Das in Breitenrichtung der Pressbacken gemessene Überstandsmaß sowohl
des bezüglich
der Vertikalachse vorderen abgeknickten Bereichs der Pressbacken
als auch des bezüglich
der Vertikalachse hinteren ausgefahrenen Pressmaulbereichs ist weiter
so gewählt,
dass dieses maximal einem in selber Richtung gemessenen Dickenmaß von beidseitig
der Pressbacken angeordneten, diese über die Schwenklager miteinander
verbindenden Laschen entspricht, zufolge dessen durch die gewählte Verschwenkung
des Pressmaulbereiches keine Vergrößerung der Gesamtdicke des
Verpressbackenpaares inkl. der beidseitigen Laschen erreicht ist.
Demzufolge entspricht die Gesamtbreite des erfindungsgemäßen Verpressbackenpaares
der eines üblichen
Verpressbackenpaares mit einer Pressmaul-Mittelachse, die rechtwinklig zur
Schwenkhebel-Längsmittelebene
ausgerichtet ist. Diesbezüglich
erweist es sich noch als vorteilhaft, dass die Pressbacken außerhalb
des Pressmaulbereichs mit etwa gleicher Dicke im abgewinkelten wie im
geradlinig ausgeformten Bereich ausgebildet sind. Der zwischen der
durch die Schwenkhebel aufgespannten Ebene und der Pressmaulöffnungs-Mittelachse
eingeschlossene spitze Winkel beträgt etwa 70° bis 80°, bevorzugt 75°. Hinsichtlich
der vorgesehenen Wechseleinsätze
ist es bekannt, diese formschlüssig
in der Aufnahme zu haltern durch Eingriff eines eine Pressbacke
durchsetzenden und von außen
in eine Lösestellung
zu bewegenden Halterungsstifts. Zur verbesserten Handhabung ist
erfindungsgemäß vorgesehen,
dass ein äußeres Ende
des Halterungsstifts mit einem Betätigungsteller verbunden ist,
wobei der Tellerrand jedenfalls über
einen Teil des Umfangs zum Erfassen freiliegt.
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Über diesen
Betätigungsteller
ist der Halterungsstift in Axialrichtung verlagerbar, so zur Aufhebung
des Formschlusses zum Wechseleinsatz. Dadurch bedingt, dass der
Tellerrand jedenfalls über
einen Teil des Umfangs freiliegt, ist das Erfassen desselben wesentlich
erleichtert. Bevorzugt wird eine Ausgestaltung, bei welcher der
Halterungsstift durch Zug am Betätigungsteller
axial in eine Entriegelungsstellung des Wechseleinsatzes verlagert
wird und wobei der Halterungsstift entgegen Federkraft in die Lösestellung
verlagerbar ist, demzufolge zum Erlangen der Formschlussstellung
zwischen Aufnahme und Wechseleinsatz bevorzugt kein Benutzereingriff durch
Erfassen des Betätigungstellers
erforderlich ist. Die formschlüssige
Halterungsstellung wird selbstständig
aufgefunden. Weiter vorteilhaft erweist sich, dass ein Durchmesser
des Tellers an die Breite einer Pressbacke angepasst ist. Der Betätigungsteller
ragt radial nicht über
die zugewandten Seiten der Pressbacke hinaus. In vorteilhafter Ausgestaltung
ist vorgesehen, dass der Halterungsstift den bezüglich der Vertikalachse vorderen,
abgeknickten Bereich der Pressbacke durchsetzt und der Betätigungsteller durchmessermäßig an die
Breite dieses abgeschwenkten Bereichs der Pressbacke angepasst ist. Bevorzugt
ist weiter, dass der Teller zumindest teilweise in einer Einsenkung
der Pressbacke einliegt. So kann der Teller mit seiner freien Oberseite
ebenenmäßig mit
der zugewandten Pressbackenseite abschließen oder ebenenmäßig unterhalb
dieser angeordnet sein. Der freiliegende Tellerrand ist einer Pressbacken-Breitseite
zugeordnet, wobei weiter bevorzugt zwei gegenüberliegend zur Längserstreckung
einer Pressbacke freiliegende Tellerränder vorgesehen sind. Hierzu
sind im Bereich der Pressbacken-Breitseiten,
den Tellerrändern
zugeordnet, Freischnitte oder Einsenkungen vorgesehen, zur Freilegung
der zu erfassenden Tellerränder.
Auch kann der Teller eine zentrale nach außen sich öffnende Ausnehmung aufweisen,
welche in einer weiteren Ausgestaltung gestuft ausgebildet sein
kann, mit einem durchmesserkleineren Abschnitt zum Innern der Pressbacke
hin. So ist diesbezüglich
weiter vorgesehen, dass jedenfalls der durchmessergrößere Abschnitt
hinsichtlich der Öffnungsweite
an eine Fingerspitze, bspw. an eine Daumenspitze angepasst ist, über welche
Ausnehmung auch eine Verlagerung des Halterungsstiftes per Daumendruck
in die Wechseleinsatz-Halterungsstellung erreicht werden kann. Bevorzugt
durchsetzt der Halterungsstift dezentral auf den Wechseleinsatz
gerichtet die Pressbacke, wobei der Halterungsstift mit einer mantelaußenseitig des
zugeordneten Wechseleinsatzes aufgeformten Bohrung oder dergleichen
zusammenwirkt. So kann über
den Halterungsstift der Wechseleinsatz sowohl in seiner Umfangsrichtung
als auch in Achsrichtung gefesselt sein. Bevorzugt wird diesbezüglich, dass eine
Eingriffsspitze des Halterungsstiftes nur hinsichtlich einer Axialversetzung
des Wechseleinsatzes mit diesem zusammenwirkt. Die Fesselung des Wechseleinsatzes
in dessen Umfangsrichtung erfolgt durch entsprechende formschlüssige Ausgestaltung der
Aufnahme, die ein Ein- und
Ausführen
zu beiden Breitseiten der Pressbacken zulässt.
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Nachstehend
ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen, welche lediglich
mehrere Ausführungsbeispiele
darstellt, näher
erläutert.
Es zeigt:
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1 eine
Breitseitenansicht gegen ein erfindungsgemäßes Verpressbackenpaar;
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2 die
Stirnansicht gegen das Verpressbackenpaar;
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3 die
Draufsicht auf das Verpressbackenpaar;
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4 eine
Explosionsperspektive des Verpressbackenpaares;
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5 das
Verpressbackenpaar bei Anordnung desselben an einem Verpresswerkzeug,
im Bereich eines Pressbackenmauls partiell geschnitten;
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6 den
Schnitt gemäß der Linie
VI–VI
in 5;
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7 die
Herausvergrößerung des
Bereiches VII in 5, eine Verriegelungsstellung
eines Wechseleinsatzes betreffend;
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8 eine
der 7 entsprechende Darstellung, jedoch die Lösestellung
betreffend;
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9 eine
der 3 entsprechende Draufsichtsdarstellung des Verpressbackenpaares
bei Anordnung an einem Presswerkzeug, eine Benutzungsstellung betreffend.
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Dargestellt
und beschrieben ist ein Presswerkzeug P mit einem Verpressbackenpaar 1 für ein hydraulisches
oder elektrisches Verpressgerät,
von welch letzterem in den Darstellungen – teilweise in strichpunktierter
Linienart – lediglich
ein Aufnahmehals 2 zur Aufnahme des Verpressbackenpaares 1 dargestellt
ist.
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Die
beiden Verpressbacken 3 sind zueinander formidentisch gestaltet
und mittels Bolzen 4 zwischen zwei Verbindungslaschen 5 schwenkbar
gelagert. Die Bolzen 4 durchtreten entsprechend positionierte
Bohrungen in den Verbindungslaschen 5. Die derart angeordneten
Verpressbacken 3 sind unter Zwischenschaltung einer durch
die Verbindungslaschen 5 nach außen abgedeckte Walze 6 drehbar miteinander
verbunden. Weiter sind die Verpressbacken 3 mittels einer,
gleichfalls durch die Verbindungslaschen 5 überdeckten
Druckfeder 7 gegeneinander in Schließrichtung beaufschlagt.
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Der
von dem Bolzen 4 durchsetzte Abschnitt einer Verpressbacke 3 formt
einen Schwenklagerbereich 8 aus, zu welchem vorderseitig
ein hälftig
in beiden aufeinander zuweisenden Pressbacken 3 ausgebildetes
Pressmaul 9 ausgeformt ist und rückwärtig des Schwenklagerbereichs 8 sich
Schwenkhebel 10 erstrecken, welche zur Verpressung gegenseitig über pressgeräteseitige
Presswalzen 11 gespreizt werden.
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Die
Pressmaulöffnung
formt eine Aufnahme 12 für Wechseleinsätze 13 aus,
welche Wechseleinsätze 13 eine
der zu verpressenden Verpressteil-Nennweite entsprechende Auslegungs-Nennweite
aufweisen. Diese Wechseleinsätze 13 können beidseitig
der Verpressbacken-Breitseiten ein- und auch ausgeführt werden
und sind in der Montagestellung durch einen Hintergriff 14 gegen
Herausfallen bzw. Verdrehen in Umfangsrichtung eines Wechseleinsatzes 13 gesichert.
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Gegen
seitliche, d. h. in bezogen auf das Pressmaul 9 axiale
Rückverlagerung
der Wechseleinsätze 13 sind
diese durch in den Verpressbacken 3 im Bereich des Pressmauls 9 angeordnete,
abgefederte Halterungsstifte 15 gesichert, womit die Wechseleinsätze 13 in
der Aufnahme 12 des jeweiligen Pressmaulabschnittes verankert
sind.
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Das
Pressmaul 9 ist mit dem diesen umgebenden Abschnitt der
Verpressbacke 3 gegenüber dem überwiegend
geradlinig ausgeformten Bereich abgewinkelt, wozu die durch die
Wechseleinsätze 13 geformte
Pressmaulöffnung 16 um
eine die Pressbacken 3 durchsetzende Vertikalachse x geschwenkt ist,
wobei diese Vertikalachse x einen in Richtung der Mittelachse y
der Pressmaulöffnung 16 gegebenen Mittelpunkt
M schneidet. Weiter ist die abgeschwenkte Anordnung der Pressmaulöffnung 16 so
gewählt, dass
eine Längsmittelebene
E der Schwenkhebel 10 gleichfalls den in Richtung der Mittelachse
y der Pressmaulöffnung 16 gegebenen
Mittelpunkt M der Pressmaulöffnung 16 schneidet
(vgl. insbesondere 6). Hierbei schließt die Mittelachse
y der Pressmaulöffnung 16 mit
der durch die Schwenkhebel 10 aufgespannten Ebene E eine
spitzen Winkel α von ca.
75° ein.
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Wie
weiter insbesondere aus der Draufsichtdarstellung in 3 zu
erkennen, ist jede Verpressbacke 3 außerhalb des Pressmaulbereichs
mit etwa gleicher Dicke d' im
abgewinkelten, dem Pressmaul 9 zugeordneten Bereich als
auch im ansonsten geradlinig ausgeformten Bereich, insbesondere
Schwenkhebelbereich ausgebildet. So beträgt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
die Dicke d im geradlinigen Bereich etwa 20 mm und die Dicke d' im abgeschwenkten
Bereich etwa 23 mm.
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Durch
die gewählte
Anordnung der Vertikalachse x ist erreicht, dass die Wechseleinsätze 13 in Längsprojektion
der Verpressbacke sich teilweise innerhalb der Kontur der Schwenkhebel 10 und
teilweise außerhalb
erstrecken, so weiter beidseitig außerhalb über die Breitseiten der Verpressbacken 3 überstehend.
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Der
beidseitige Überstand über die
Pressbackenbreitseiten ist gleichmäßig.
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Wie
weiter aus den Darstellungen zu erkennen, ist die Schwenkung des
Pressmaulabschnittes durch Abknickung der Pressbacken 3 in
einem bzgl. der Vertikalachse x vorderen Bereich realisiert, wobei in
einem bzgl. der Vertikalachse x hinteren Bereich die Verschwenkung
durch ein pressbackenbreitseitiges Ausfahren eines dem abgeknickten
Bereich gegenüberliegenden,
kreisabschnittsförmigen
Pressmaulbereichs 17 der Pressbacken 3 erreicht
ist.
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Durch
die gewählte
Verschwenkung ist im Zusammenhang mit den gewählten Maßen ein Verpressbackenpaar 1 mit
einer Abkröpfung
im Bereich des Pressmaules 9 geschaffen, dies unter Beibehaltung
einer günstigen
Gesamtdicke und unter Schaffung eines universell einzusetzenden
Verpressbackenpaares durch Anordnung von Wechseleinsätzen 13.
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Wie
weiter insbesondere aus der Darstellung in 3 zu erkennen,
ist die in Breitenrichtung einer Verpressbacke 3, d. h.
in Erstreckungsrichtung der von den Bolzen 4 definierten
Schwenkachsen gemessene Gesamtdicke d" jeder Verpressbacke 3 kleiner
gewählt
als die in selber Richtung gemessenen Dicke des mittels der Verbindungslaschen 5 verbundenen
Verpressbackenpaares 1 im Bereich der Verbindungslaschen 5,
so dass die durch die Verbindungslaschen 5 definierte Gesamtdicke
des Verpressbackenpaares 1 sowohl im geradlinigen Bereich
als auch im abgeschwenkten Bereich nicht überschritten wird.
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Der
Halterungsstift 15 ist zur Festlegung eines Wechseleinsatzes 13 im
Bereich seines äußeren Endes
mit einem Betätigungsteller 18 verbunden, welcher
Betätigungsteller 18 als
Handhabe zur Verlagerung des Halterungsstiftes 15 in eine
Lösestellung dient.
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Der
Betätigungsteller 18 liegt
in einer Schmalseite 19 der zugeordneten Verpressbacke 3 im
Bereich einer dort ausgeformten Einsenkung 20 ein, wobei
weiter der Durchmesser des Betätigungstellers 18 an
die Breite der Verpressbacke 3 im Bereich deren Schmalseite 19 angepasst
ist, so in dem dargestellten Ausführungsbeispiel diesem entspricht.
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Zum
Greifen des Betätigungstellers 18 liegen
zwei gegenüberliegend
zur Längserstreckung des
den Halterungsstift 15 aufnehmenden Abschnitts der Verpressbacke 3 angeordnete
Tellerränder
frei, was durch entsprechend in den gegenüberliegenden Pressbacken-Breitseiten 21 positionierte
Ausnehmungen 22 erreicht ist.
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Die
Anordnung des Betätigungstellers 18 bzw.
die Ausbildung der diesen aufnehmenden Einsenkung 20 ist
so gewählt,
dass die freie Oberfläche des
Betätigungstellers 18 sich
in der Ebene der Verpressbacken-Schmalseite 19 erstreckt.
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Des
Weiteren weist der Betätigungsteller 18 eine
zentral nach außen
sich öffnende
Ausnehmung 23 auf, welche gestuft ausgebildet ist mit einem durchmesserkleineren
Abschnitt zum Innern der Pressbacke 3 hin, wobei der axialäußere, durchmessergrößere Abschnitt
hinsichtlich der Öffnungsweite an
eine Fingerspitze angepasst ist.
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Der
auf der der Ausnehmung 23 des Betätigungstellers 18 gegenüberliegenden
Seite angeordnete Halterungsstift 15 durchsetzt die Verpressbacke 3 dezentral
auf den Wechseleinsatz 13 gerichtet (vgl. 5).
Die mit dem Wechseleinsatz 13 zusammenwirkende Eingriffsspitze 24 greift
in der formschlussgehalterten Stellung in eine mantelaußenseitig
an dem Wechseleinsatz 13 ausgeformte, radial umlaufende
Nut 25, zufolge dessen der Halterungsstift 15 mit
dem Wechseleinsatz hinsichtlich einer Axialversetzung zusammenwirkt.
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Der
dem Wechseleinsatz zugewandte Teilabschnitt des Halterungsstiftes 15 durchsetzt
eine durchmesservergrößerte Bohrung 26 der
Verpressbacke 3, in welcher eine Druckfeder 27,
den Halterungsstift 15 umfassend angeordnet ist. Diese
Druckfeder 27 stützt
sich einerends bodenseitig der vergrößerten Bohrung 26 ab
und beaufschlagt andernends einen Radialkragen 28 des Halterungsstiftes 15,
zufolge dessen der Halterungsstift 15 in Verriegelungsrichtung
vorgespannt ist.
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Durch
Ziehen des Betätigungstellers 18,
was eine Axialverlagerung des Halterungsstiftes 15 entgegen
der Federkraft zufolge hat, wird die Verriegelung aufgehoben, wonach
die Wechseleinsätze 13 entlang
der quer zur Achse des Halterungsstiftes 15 ausgerichteten
Pressmaulachse y ausgezogen werden können.
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Alle
offenbarten Merkmale sind (für
sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird
hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehö rigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen.