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DE10005634A1 - Exzenterspannzwinge - Google Patents

Exzenterspannzwinge

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Publication number
DE10005634A1
DE10005634A1 DE10005634A DE10005634A DE10005634A1 DE 10005634 A1 DE10005634 A1 DE 10005634A1 DE 10005634 A DE10005634 A DE 10005634A DE 10005634 A DE10005634 A DE 10005634A DE 10005634 A1 DE10005634 A1 DE 10005634A1
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DE
Germany
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clamping jaw
slide rail
particular according
clamp according
clamp
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Withdrawn
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DE10005634A
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English (en)
Inventor
Zbigniew Noniewicz
Klemens Degen
Theo Gasper
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Wolfcraft GmbH
Original Assignee
Wolfcraft GmbH
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Publication date
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Publication of DE10005634A1 publication Critical patent/DE10005634A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/08Arrangements for positively actuating jaws using cams
    • B25B5/085Arrangements for positively actuating jaws using cams with at least one jaw sliding along a bar
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/16Details, e.g. jaws, jaw attachments
    • B25B5/163Jaws or jaw attachments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spannzwinge mit einem entlang einer Gleitschiene (1) verlagerbaren und durch Aufbringen eines Kippmomentes daran festlegbaren ersten Spannbackenträger (2) mit einer von der Gleitschiene (1) zumindest bereichsweise beabstandeten ersten Spannbacke (3) und mit einem zweiten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes der Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger (4), mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke (3) angeordneten zweiten Spannbacke (5), welche sich zufolge einer Beaufschlagung des Spannbackenträgers mit einem am Ende der Gleitschiene angeordneten exzentrischen Druckkörper (6) auf die erste Spannbacke (3) zu verlagert. Als Verbesserung ist vorgesehen, dass der zweite Spannbackenträger (4) um eine Achse (13) schwenkbar ist, mittels welcher er an der Gleitschiene (1) befestigt ist. Der exzentrische Druckkörper (6) wirkt auf eine die Gleitschiene (1) schräg kreuzende Druckschulter (7) des zweiten Spannbackenträgers (4).

Description

Die Erfindung betrifft eine Spannzwinge mit einem ent­ lang einer Gleitschiene verlagerbaren und durch Aufbrin­ gen eines Kippmomentes daran festlegbaren ersten Spann­ backenträger mit einer von der Gleitschiene zumindest bereichsweise beabstandeten ersten Spannbacke und einem zweiten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes der Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger, mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke angeordne­ ten zweiten Spannbacke, welche sich zufolge einer Beauf­ schlagung mit einem am Ende der Gleitschiene angeordne­ ten exzentrischen Druckkörpers auf die erste Spannbacke zu verlagert.
Eine derartige Exzenterspannzwinge ist im Stand der Technik bekannt. Der exzentrische Druckkörper besitzt einen Hebelarm, mit welchem er um die endseitige Achse geschwenkt werden kann. Die Exzenterfläche drückt dabei auf eine Druckschulter der zweiten Spannbacke, so daß die Spannbacke im Spannstellung bringbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine gattungsgemäße Spannzwinge gebrauchsvor­ teilhaft zu verbessern.
Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.
Der Anspruch 1 zielt im besonderen darauf ab, daß der zweite Spannbackenträger um eine Achse schwenkbar ist, mit welcher er an der Gleitschiene befestigt ist. In einer bevorzugten Ausgestaltung liegen die Achse, mit­ tels welcher der exzentrische Druckkörper drehbar an der Gleitschiene gelagert ist, und die Achse, um welche der zweiten Spannbackenträger schwenkbar ist parallel zueinander. Die Druckschulter, auf welche der exzentri­ sche Druckkörper mit seiner exzentrisch verlaufenden Umfangsfläche drückt, verläuft in einer bevorzugten Ausgestaltung schräg kreuzend zur Gleitschiene. Die Exzenterfläche geht vorzugsweise in einen Flächenab­ schnitt des Betätigungsgriffs über. Der zweite Spannbac­ kenträger kann mittels einer Feder in einer Schwenkend­ stellung gehalten werden. Es handelt sich dabei vorzugs­ weise um diejenige Schwenkendstellung, in welcher die erste Spannbacke von der zweiten Spannbacke weggerich­ tet ist, so daß die Druckschulter auch in der Nicht­ spannstellung federkraftbeaufschlagt gegen die exzentri­ sche Fläche des Druckkörpers anliegt. Dies hat bspw. zur Folge, daß die Lage des Betätigungsgriffs bei nicht eingespanntem Werkstück zwischen den beiden Spannbacken reibschlüssig in beliebiger Schwenkstellung gehalten wird. Die zweite Spannbacke sitzt vorzugsweise schwenk­ bar am zweiten Spannbackenträger. Die Oberfläche der zweiten Spannbacke kann sich damit den Oberflächengege­ benheiten des einzuspannenden Werkstückes anpassen. Zudem wird durch diese Schwenkbarkeit die beim Spannen im Wege der Exzenterverlagerung ausgeübte Drehung des Spannbackenträgers um seine Achse ausgeglichen. In einer bevorzugten Ausgestalung bildet der zweite Spann­ backenträger eine Gelenkpfanne aus. In dieser Gelenk­ pfanne sitzt ein Gelenkzapfen der zweiten Spannbacke. Der Gelenkzapfen ist dort vorzugsweise eingeklipst. Kinematische Vorteile ergeben sich dadurch, daß die Schwenkachse des Spannbackenträgers außermittig der Längsachse der Gleitschiene liegt. Die Achse liegt dabei auf der der Spannbacke abgewandten Seite der Mittellinie der Gleitschiene. Die Gleitschiene hat vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt und ist aus Stahl gefertigt. Die Schwenkachse des exzentrischen Druckkörpers liegt vorzugsweise ebenfalls außermittig der Längsmittelebene der Gleitschiene. Diese Achse liegt jedoch auf der anderen Seite, nämlich auf der der Spannbacke zugewandten Seite.
Durch die Anlenkung des Spannbackenträgers an der Schie­ ne und die Anordnung des exzentrischen Druckkörpers in Schienenverlängerungsrichtung dazu sind spanntechnisch verbesserte Hebelverhältnisse gegeben. Die Steigung der spiralförmigen Spannfläche ist auf den geometrisch als Winkelhebel zu bezeichnenden Spannarm abgestimmt.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Druckkörper gegen Rückverlagerung verrastet in die Spannstellung bringbar ist. Dem Druckkörper bzw. dem von ihm ausgehenden Betätigungsgriff ist ein Rast­ glied zugeordnet. Dieses greift mit seinen Rastzähnen in eine an der Gleitschiene angeordnete Gegenrast. Diese Gegenrast kann bevorzugt von einem zylindrischen Körper ausgebildet sein, dessen Mantelfläche Rastni­ schen ausbildet. Der Rastzylinder wird vorzugweise von einem Ende der Gleitschiene getragen. Das Rastglied kann mittels eines Entrasthebels in eine Lösestellung gebracht werden. Vorzugsweise liegen sowohl Rastglied als auch Entrasthebel in einer U-förmigen Höhlung des aus Kunststoff gefertigten Griffs ein. Sowohl Rast­ glied, als auch Rasthebel können als Kunststoffteile ausgebildet sein und sind jeweils um gesonderte Drehach­ sen schwenkbar. Das Rastglied ist bevorzugt mehrarmig ausgebildet. Ein Arm bildet die Drehachse. Ein anderer Arm bildet die Rastzähne. Ein weiterer Arm kann mit der Rückdrückfeder zusammenwirken. Schließlich kann ein vierter Arm vorgesehen sein, auf welchen der Entrast­ hebel wirkt. Der Entrasthebel kann zweiarmig ausgebil­ det sein. Der Lösearm des Rastgliedes kann in einem Gabelmaul des Entrasthebels einliegen. Wenn der zylin­ derförmige Rastkörper vollständig ummantelt im Druckkör­ per liegt, besitzt die Vorrichtung ein gefälliges Ausse­ hen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand beige­ fügter Zeichnungen nachfolgend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Exzenterspannzwinge in der Seitenansicht;
Fig. 2 die Exzenterspannzwinge in einer um 90° gewendeten Darstellung;
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Darstellung gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Rastmechanis­ mus im Betätigungsgriff in der Raststellung;
Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 4 in der Lösestel­ lung und
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 4.
Die aus Stahl gefertigte Gleitschiene 1 besitzt einen rechteckigen Querschnitt und eine strichpunktiert ange­ deutete Längsmittellinie. Auf der Gleitschiene 1 ist ein erster Spannbackenträger 2 verschieblich gelagert. Der Spannbackenträger 2 besitzt eine erste Spannbacke 3, welche seitlich beabstandet zur Gleitschiene 1 liegt. Wird auf die Spannbacke 3 ein Moment ausgeübt, so verkantet sich der Spannbackenträger 2 an der Gleit­ schiene 1 und sitzt dort fest. Die Gleitschiene kann dazu einseitig oder beidseitig geriffelt sein.
Gegenüberliegend zur Spannbacke 3 ist eine zweite Spann­ backe 5 vorgesehen. Die Spannbacke 5 ist ebenso wie der Spannbackenträger 2 und die von ihm getragene Spannbac­ ke 3 aus Kunststoff gefertigt. Die Spannbacke 5 bildet einen Gelenkzapfen 11 aus, der der Spannbacke 5 ange­ formt ist. Der Gelenkzapfen 11 ist in einer Gelenkpfan­ ne 10 eingeklipst, die von einem ebenfalls aus Kunst­ stoff gefertigten zweiten Spannbackenträger 4 ausgebil­ det ist.
Der zweite Spannbackenträger 4 ist um eine Achse 13 schwenkbar fest an der Gleitschiene 1 befestigt. Hierzu bildet der Spannbackenträger 4 ebenso wie der Spannbac­ kenträger 2 einen Schacht aus, durch welchen die Gleit­ schiene 1 ragt. Dieser Schacht umgibt die Gleitschiene 1 mit soviel Spiel, daß der Spannbackenträger 4 um die Schwenkachse 13 verschwenkt werden kann. Die Achse 13 wird von einem Stahlstift ausgebildet, welcher durch eine außermittige Bohrung der Gleitschiene 1 ragt. Die Bohrung liegt dabei auf der der Spannbacke 5 abgewand­ ten Seite der Gleitschiene 1.
Während die Achse 13 etwa auf Höhe der Spannbacke 5 liegt, liegt eine die Gleitschiene 1 schräg kreuzende Druckschulter 7 auf der anderen Seite des Schachtes und bildet die Öffnung des Schachtes.
Am Ende der Gleitschiene 1 befindet sich ebenfalls eine außermittige Bohrung. Letztere liegt aber auf der der Spannbacke 5 zugewandten Seite der Mittellinie der Gleitschiene 1. Durch diese Bohrung ist ein Zapfen 12 hindurchgesteckt. Mit diesem Zapfen 12 wird die Drehach­ se ausgebildet für einen exzentrischen Druckkörper 6.
Der exzentrische Druckkörper 6 ist ebenfalls aus Kunst­ stoff gefertigt und bildet eine spiralförmig zur Dreh­ achse 12 verlaufende Druckfläche 6' aus, welche sprung­ stellenfrei in eine Fläche 8' eines dem Druckkörper 6 angeformten Betätigungsgriffes 8 übergeht.
In dem Schacht, durch welchen die Gleitschiene 1 den zweiten Spannbackenträger 4 durchsetzt befindet sich noch ein Federelement 9, welches sich einerseits an der Schachtwand und andererseits an der Gleitschiene ab­ stützt. Dieses Federelement 9 übt eine Abspreizwirkung aus, mit welcher die Spannbacke 5 entgegen der Druck­ richtung des Druckkörpers 6 gegen die Exzenterfläche 6' gedrückt wird, so daß der Druckkörper 6 reibschlüssig in jeder Schwenkstellung gehalten ist.
Bei dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel kann die Stellung des Betätigungsgriffes 8 bzw. die Stellung des Druckkörpers 6 in bezug auf die Druckschulter 7 durch Verrastung festgelegt werden. Hierzu ist an dem Ende der Gleitschiene 1, an welchem der Druckkörper 6 gelagert ist, ein Rastzylinder 14 angeordnet. Dieser Rastzylinder 14 kann mittels des Zapfens 12 am Ende der Gleitschiene 1 befestigt sein. Auf der Zylindermantelfläche des Rastzylinders 14 befin­ den sich in Achsrichtung des Zylinders verlaufende Rastnischen. In die Rastnischen greifen Rastzähne 20 eine Rastgliedes 15 ein.
Das Rastglied 15 ist mittels eine Drehachse 17 am Betä­ tigungsgriff 8 befestigt. Es sitzt ebenso wie ein Entrasthebel 16 in einer U-förmigen Höhlung des Griffes 8. Das Rastglied 25 bildet insgesamt vier Arme aus. Ein Arm bildet das Drehlager 17. Ein zweiter Arm bildet die Rastzähne 20. Ein dem die Rastzähne bildenden Arm gegen­ überliegender Arm 21 ist ein Lösearm. Er kann von einem Druckarm 22 des Entrasthebels 16 beaufschlagt werden und liegt in einem Gabelmaul, welches von dem Druckarm 22 und einem zweiten Arm 25 des Entrasthebels 16 gebil­ det ist.
Ein dem die Drehachse 17 tragenden Arm gegenüberliegen­ der Federarm 19 ist mittels einer Druckfeder 18 in Rastrichtung gegenüber dem Gehäuse des Betätigungsgrif­ fes 8 abgefedert.
Der Entrasthebel 16 ist zweiarmig. Der eine Arm bildet den besagten Druckarm 22 aus. Der in Gestrecktlage gegenüberliegende, längere Arm bildet einen Betätigungs­ arm 23 aus, der bereichsweise aus der U-Öffnung des Betätigungsgriffes 8 herausragt. Der Betätigungsarm 23 ist mit zu einer Druckfeder 25 gegenüber dem U-Steg der Höhlung des Griffes 8 abgefedert. Die hierzu vorgesehe­ ne Druckfeder 25 liegt in einer entsprechenden Federauf­ nahmekammer des Betätigungsgriffes 8 ein.
In Grifflängsrichtung verlaufen zwei Stege 16, die dem Griff angespritzt sind. Diese dienen als Führung des Betätigungsarmes 23 des Entrasthebels 16.
Der verschiebliche Spannbackenträger besitzt zur Verrastung mit der Zahnung der Gleitschiene 1 einen Raststift, der in die aus Kunststoff bestehende Spann­ backe eingelassen ist. In axialversetzter Gegenüberlage zu diesem Zahnstift 27 trägt der Spannbackenträger 2 einen Widerlagerstift 26, mit dem sich die Spannbacke 2 auf der der Verzahnung gegenüberliegenden Seite der Schiene 1 abstützen kann. Die Zähne des Zahnstiftes werden durch Ausübung eines Drehmomentes auf die Spann­ backe 3 in die Verzahnung gedrückt. Das Gegendrehmoment wird vom Stift 26 aufgenommen.
Die Funktionsweise der Exzenterspannzwinge ist die folgende. Ein nicht dargestelltes Werkstück wird zwi­ schen die Spannbacken 3 und 5 derart voreingespannt, daß der verschiebliche Spannbackenträger 2 soweit gegen den festen aber schwenkbaren Spannbackenträger 4 gescho­ ben wird, bis das Werkstück in Klemmlage zwischen Spann­ backe 3 und 5 liegt. In dieser Stellung nimmt der Druck­ körper 6 eine derartige Drehstellung ein, daß der radi­ al kleinste Abschnitt der Exzenterfläche 6' auf der Druckschulter 7 liegt. Wird jetzt der Druckkörper 6 durch Angriff am Betätigungsgriff 8 um seine Achse 12 geschwenkt, treten die radial größeren Abschnitte der Exzenterfläche 6' gegen die Druckschulter 7 und ver­ schwenken den Spannbackenträger 4 in Richtung des Werk­ stückes, so daß sich der Druck, mit welchem die Spann­ backe 5 auf das Werkstück wirkt, vergrößert. Dabei wird die Feder 9 gespannt.
Der Spannbackenträger 4 bildet insgesamt technisch einen Winkelhebel aus. Die Hebeldrehachse wird durch den Befestigungszapfen 13 ausgebildet. Der eine Hebel­ arm endet an der Spannbacke 5 und der in spitzem Winkel dazu abragende zweite Hebelarm wird von der Druckschul­ ter 7 ausgebildet. Die Druckschulter 7 kreuzt die strichpunktierte Längsmittelebene der Gleitschiene 1 in einem spitzen Winkel. Dieser Winkel ist aber stumpfer, als der Winkel zwischen dem Druckpunkt der Exzenterflä­ che 6' auf der Druckschulter 7 und der Achse 13 mit der Längsmittelebene.
Bei dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel kann der Betätigungsgriff in seinen Schwenkstellungen in Spannrichtung verrasten. Hierzu greifen die oben beschriebenen Rastzähne 20 in die Rastnischen des Rastkörpers 40 ein. Die Kraft der Druck­ feder 18 sorgt für den notwendigen Andruck. Wird der Entrasthebel 16 betätigt, also der Betätigungsarm 23 in die U-förmige Höhlung eingeschwenkt, so drückt der Druckarm 23 auf den Lösearm 21, so daß die Zähne 20 außer Eingriff zu den Rastnischen gebracht werden. Dann kann der Betätigungsarm in der zuvor beschriebenen Weise in beiden Schwenkrichtungen geschwenkt werden. Damit ist ein Lösen der Spannbacke 5 vom Werkstück möglich.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswe­ sentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) voll­ inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (18)

1. Spannzwinge mit einem entlang einer Gleitschiene (1) verlagerbaren und durch Aufbringen eines Kippmomentes daran festlegbaren ersten Spannbackenträger (2) mit einer von der Gleitschiene (1) zumindest bereichsweise beabstandeten ersten Spannbacke (3) und mit einem zwei­ ten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes der Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger (4), mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke (3) ange­ ordneten zweiten Spannbacke (5), welche sich zufolge einer Beaufschlagung des Spannbackenträgers mit einem am Ende der Gleitschiene angeordneten exzentrischen Druckkörper (6) auf die erste Spannbacke (3) zu verla­ gert, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spannbac­ kenträger (4) um eine Achse (13) schwenkbar ist, mit­ tels welcher er an der Gleitschiene (1) befestigt ist.
2. Spannzwinge nach Anspruch 1 oder insbesondere da­ nach, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Druckkörper (6) auf eine die Gleitschiene (1) schräg kreuzende Druckschulter (7) des zweiten Spannbackenträ­ gers (4) wirkt.
3. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Exzenterfläche (6') in einem Betäti­ gungsgriff (8) zugeordnete Fläche (8') im wesentlichen stufenlos übergeht.
4. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der zweite Spannbackenträger (4) mittels Feder (9) in die von der ersten Spannbacke weg weisende Schwenkendstellung gedrückt wird.
5. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Spannbacke (5) schwenkbar am zweiten Spannbackenträger (4) sitzt.
6. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der zweite Spannbackenträger (4) eine Gelenkpfanne (10) für einen Gelenkzapfen (11) der zwei­ ten Spannbacke (5) ausbildet.
7. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Spannbacke (5) mit dem Gelenk­ zapfen (11) in der Gelenkpfanne (10) eingeklipst ist.
8. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schwenkachse (13) von einem Stift ausgebildet ist, welcher in einer Bohrung sitzt, wel­ cher außermittig auf der der Spannbacke (5) abgewandten Seite der Gleitschiene (1) liegt.
9. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Schwenkachse (12) des exzentrischen Druckkörpers (6) von einem Stahlzapfen gebildet wird, welcher in einer außermittigen Bohrung der Gleitschiene sitzt, welche sich auf der der Spannbacke zu gewandten Seite der Längsmittellinie der Gleitschiene befindet.
10. Spannzwinge mit einem entlang einer Gleitschiene (1) verlagerbaren und durch Aufbringen eines Kippmomen­ tes daran festlegbaren ersten Spannbackenträger (2) mit einer von der Gleitschiene (1) zumindest bereichsweise beabstandeten ersten Spannbacke (3) und mit einem zwei­ ten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes der Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger (4), mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke (3) ange­ ordneten zweiten Spannbacke (5), welche sich zufolge einer Beaufschlagung des Spannbackenträgers mit einem insbesondere am Ende der Gleitschiene angeordneten exzentrischen, einen Hebelarm aufweisenden Druckkörper (6) auf die erste Spannbacke (3) zu verlagert, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (6) in Schwenkstel­ lungen verrastbar ist, und die Ver­ rastung mittels eines parallel zum Hebelarm verlaufen­ den Entrasthebel (16) lösbar ist.
11. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (6) gegen Rückverla­ gerung verrastet in die Spannstellung bringbar ist.
12. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Druckkörper (6) zugeordnete Ende der Gleitschiene (1) einen Rastzylinder (14) oder Rastzylinderabschnitt trägt, dessen Zylindermantelwand Rastnischen ausbildet zum Eingriff eines im Druckkörper (6) zugeordneten Rastgliedes (15).
13. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglied (14) sowie ein das Rastglied (15) außer Wirkung bringbarer Entrasthebel (16) in einer Höhlung des Betätigungsgriffes (8) sitzt.
14. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlung des Betätigungsgriffes (8) Führungsstege (26) ausbildet, zwischen welchen sich der Entrasthebel (16) erstreckt.
15. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lösearm (21) des durch Feder­ druck (18) in der Raststellung gehaltenen Rastgliedes (15) von einem Druckarm (22) des zweiarmigen Entrast­ hebels (16) beaufschlagbar ist.
16. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckarm (22) in einem Gabel­ maul (22, 25) des Entrasthebels (16) liegt.
17. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastzylinder (14) von der Wan­ dung des Druckkörpers (6) ummantelt ist.
18. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge­ henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbackenträger (2) der beweg­ lichen Spannbacke (3) aus Kunststoff gefertigt ist und zur verkantenden Anlage an die Gleitschiene (1) ver­ setzt zueinander liegende Stifte (26, 27) aus Stahl besitzt, von denen vorzugsweise der eine Stift (27) eine Verzahnung ausbildet zum Eingriff in eine Kanten­ verzahnung der Gleitschiene (1).
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