DE10005634A1 - Exzenterspannzwinge - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Spannzwinge mit einem entlang einer Gleitschiene (1) verlagerbaren und durch Aufbringen eines Kippmomentes daran festlegbaren ersten Spannbackenträger (2) mit einer von der Gleitschiene (1) zumindest bereichsweise beabstandeten ersten Spannbacke (3) und mit einem zweiten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes der Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger (4), mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke (3) angeordneten zweiten Spannbacke (5), welche sich zufolge einer Beaufschlagung des Spannbackenträgers mit einem am Ende der Gleitschiene angeordneten exzentrischen Druckkörper (6) auf die erste Spannbacke (3) zu verlagert. Als Verbesserung ist vorgesehen, dass der zweite Spannbackenträger (4) um eine Achse (13) schwenkbar ist, mittels welcher er an der Gleitschiene (1) befestigt ist. Der exzentrische Druckkörper (6) wirkt auf eine die Gleitschiene (1) schräg kreuzende Druckschulter (7) des zweiten Spannbackenträgers (4).
Description
Die Erfindung betrifft eine Spannzwinge mit einem ent
lang einer Gleitschiene verlagerbaren und durch Aufbrin
gen eines Kippmomentes daran festlegbaren ersten Spann
backenträger mit einer von der Gleitschiene zumindest
bereichsweise beabstandeten ersten Spannbacke und einem
zweiten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes
der Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger,
mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke angeordne
ten zweiten Spannbacke, welche sich zufolge einer Beauf
schlagung mit einem am Ende der Gleitschiene angeordne
ten exzentrischen Druckkörpers auf die erste Spannbacke
zu verlagert.
Eine derartige Exzenterspannzwinge ist im Stand der
Technik bekannt. Der exzentrische Druckkörper besitzt
einen Hebelarm, mit welchem er um die endseitige Achse
geschwenkt werden kann. Die Exzenterfläche drückt dabei
auf eine Druckschulter der zweiten Spannbacke, so daß
die Spannbacke im Spannstellung bringbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen
Mitteln eine gattungsgemäße Spannzwinge gebrauchsvor
teilhaft zu verbessern.
Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen
angegebene Erfindung.
Der Anspruch 1 zielt im besonderen darauf ab, daß der
zweite Spannbackenträger um eine Achse schwenkbar ist,
mit welcher er an der Gleitschiene befestigt ist. In
einer bevorzugten Ausgestaltung liegen die Achse, mit
tels welcher der exzentrische Druckkörper drehbar an
der Gleitschiene gelagert ist, und die Achse, um welche
der zweiten Spannbackenträger schwenkbar ist parallel
zueinander. Die Druckschulter, auf welche der exzentri
sche Druckkörper mit seiner exzentrisch verlaufenden
Umfangsfläche drückt, verläuft in einer bevorzugten
Ausgestaltung schräg kreuzend zur Gleitschiene. Die
Exzenterfläche geht vorzugsweise in einen Flächenab
schnitt des Betätigungsgriffs über. Der zweite Spannbac
kenträger kann mittels einer Feder in einer Schwenkend
stellung gehalten werden. Es handelt sich dabei vorzugs
weise um diejenige Schwenkendstellung, in welcher die
erste Spannbacke von der zweiten Spannbacke weggerich
tet ist, so daß die Druckschulter auch in der Nicht
spannstellung federkraftbeaufschlagt gegen die exzentri
sche Fläche des Druckkörpers anliegt. Dies hat bspw.
zur Folge, daß die Lage des Betätigungsgriffs bei nicht
eingespanntem Werkstück zwischen den beiden Spannbacken
reibschlüssig in beliebiger Schwenkstellung gehalten
wird. Die zweite Spannbacke sitzt vorzugsweise schwenk
bar am zweiten Spannbackenträger. Die Oberfläche der
zweiten Spannbacke kann sich damit den Oberflächengege
benheiten des einzuspannenden Werkstückes anpassen.
Zudem wird durch diese Schwenkbarkeit die beim Spannen
im Wege der Exzenterverlagerung ausgeübte Drehung des
Spannbackenträgers um seine Achse ausgeglichen. In
einer bevorzugten Ausgestalung bildet der zweite Spann
backenträger eine Gelenkpfanne aus. In dieser Gelenk
pfanne sitzt ein Gelenkzapfen der zweiten Spannbacke.
Der Gelenkzapfen ist dort vorzugsweise eingeklipst.
Kinematische Vorteile ergeben sich dadurch, daß die
Schwenkachse des Spannbackenträgers außermittig der
Längsachse der Gleitschiene liegt. Die Achse liegt
dabei auf der der Spannbacke abgewandten Seite der
Mittellinie der Gleitschiene. Die Gleitschiene hat
vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt und ist aus
Stahl gefertigt. Die Schwenkachse des exzentrischen
Druckkörpers liegt vorzugsweise ebenfalls außermittig
der Längsmittelebene der Gleitschiene. Diese Achse
liegt jedoch auf der anderen Seite, nämlich auf der der
Spannbacke zugewandten Seite.
Durch die Anlenkung des Spannbackenträgers an der Schie
ne und die Anordnung des exzentrischen Druckkörpers in
Schienenverlängerungsrichtung dazu sind spanntechnisch
verbesserte Hebelverhältnisse gegeben. Die Steigung der
spiralförmigen Spannfläche ist auf den geometrisch als
Winkelhebel zu bezeichnenden Spannarm abgestimmt.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Druckkörper gegen Rückverlagerung verrastet in
die Spannstellung bringbar ist. Dem Druckkörper bzw.
dem von ihm ausgehenden Betätigungsgriff ist ein Rast
glied zugeordnet. Dieses greift mit seinen Rastzähnen
in eine an der Gleitschiene angeordnete Gegenrast.
Diese Gegenrast kann bevorzugt von einem zylindrischen
Körper ausgebildet sein, dessen Mantelfläche Rastni
schen ausbildet. Der Rastzylinder wird vorzugweise von
einem Ende der Gleitschiene getragen. Das Rastglied
kann mittels eines Entrasthebels in eine Lösestellung
gebracht werden. Vorzugsweise liegen sowohl Rastglied
als auch Entrasthebel in einer U-förmigen Höhlung des
aus Kunststoff gefertigten Griffs ein. Sowohl Rast
glied, als auch Rasthebel können als Kunststoffteile
ausgebildet sein und sind jeweils um gesonderte Drehach
sen schwenkbar. Das Rastglied ist bevorzugt mehrarmig
ausgebildet. Ein Arm bildet die Drehachse. Ein anderer
Arm bildet die Rastzähne. Ein weiterer Arm kann mit der
Rückdrückfeder zusammenwirken. Schließlich kann ein
vierter Arm vorgesehen sein, auf welchen der Entrast
hebel wirkt. Der Entrasthebel kann zweiarmig ausgebil
det sein. Der Lösearm des Rastgliedes kann in einem
Gabelmaul des Entrasthebels einliegen. Wenn der zylin
derförmige Rastkörper vollständig ummantelt im Druckkör
per liegt, besitzt die Vorrichtung ein gefälliges Ausse
hen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand beige
fügter Zeichnungen nachfolgend erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Exzenterspannzwinge in der Seitenansicht;
Fig. 2 die Exzenterspannzwinge in einer um 90°
gewendeten Darstellung;
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung
in einer Darstellung gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Rastmechanis
mus im Betätigungsgriff in der Raststellung;
Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 4 in der Lösestel
lung und
Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Fig. 4.
Die aus Stahl gefertigte Gleitschiene 1 besitzt einen
rechteckigen Querschnitt und eine strichpunktiert ange
deutete Längsmittellinie. Auf der Gleitschiene 1 ist
ein erster Spannbackenträger 2 verschieblich gelagert.
Der Spannbackenträger 2 besitzt eine erste Spannbacke
3, welche seitlich beabstandet zur Gleitschiene 1
liegt. Wird auf die Spannbacke 3 ein Moment ausgeübt,
so verkantet sich der Spannbackenträger 2 an der Gleit
schiene 1 und sitzt dort fest. Die Gleitschiene kann
dazu einseitig oder beidseitig geriffelt sein.
Gegenüberliegend zur Spannbacke 3 ist eine zweite Spann
backe 5 vorgesehen. Die Spannbacke 5 ist ebenso wie der
Spannbackenträger 2 und die von ihm getragene Spannbac
ke 3 aus Kunststoff gefertigt. Die Spannbacke 5 bildet
einen Gelenkzapfen 11 aus, der der Spannbacke 5 ange
formt ist. Der Gelenkzapfen 11 ist in einer Gelenkpfan
ne 10 eingeklipst, die von einem ebenfalls aus Kunst
stoff gefertigten zweiten Spannbackenträger 4 ausgebil
det ist.
Der zweite Spannbackenträger 4 ist um eine Achse 13
schwenkbar fest an der Gleitschiene 1 befestigt. Hierzu
bildet der Spannbackenträger 4 ebenso wie der Spannbac
kenträger 2 einen Schacht aus, durch welchen die Gleit
schiene 1 ragt. Dieser Schacht umgibt die Gleitschiene
1 mit soviel Spiel, daß der Spannbackenträger 4 um die
Schwenkachse 13 verschwenkt werden kann. Die Achse 13
wird von einem Stahlstift ausgebildet, welcher durch
eine außermittige Bohrung der Gleitschiene 1 ragt. Die
Bohrung liegt dabei auf der der Spannbacke 5 abgewand
ten Seite der Gleitschiene 1.
Während die Achse 13 etwa auf Höhe der Spannbacke 5
liegt, liegt eine die Gleitschiene 1 schräg kreuzende
Druckschulter 7 auf der anderen Seite des Schachtes und
bildet die Öffnung des Schachtes.
Am Ende der Gleitschiene 1 befindet sich ebenfalls eine
außermittige Bohrung. Letztere liegt aber auf der der
Spannbacke 5 zugewandten Seite der Mittellinie der
Gleitschiene 1. Durch diese Bohrung ist ein Zapfen 12
hindurchgesteckt. Mit diesem Zapfen 12 wird die Drehach
se ausgebildet für einen exzentrischen Druckkörper 6.
Der exzentrische Druckkörper 6 ist ebenfalls aus Kunst
stoff gefertigt und bildet eine spiralförmig zur Dreh
achse 12 verlaufende Druckfläche 6' aus, welche sprung
stellenfrei in eine Fläche 8' eines dem Druckkörper 6
angeformten Betätigungsgriffes 8 übergeht.
In dem Schacht, durch welchen die Gleitschiene 1 den
zweiten Spannbackenträger 4 durchsetzt befindet sich
noch ein Federelement 9, welches sich einerseits an der
Schachtwand und andererseits an der Gleitschiene ab
stützt. Dieses Federelement 9 übt eine Abspreizwirkung
aus, mit welcher die Spannbacke 5 entgegen der Druck
richtung des Druckkörpers 6 gegen die Exzenterfläche 6'
gedrückt wird, so daß der Druckkörper 6 reibschlüssig
in jeder Schwenkstellung gehalten ist.
Bei dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel kann die Stellung des Betätigungsgriffes
8 bzw. die Stellung des Druckkörpers 6 in bezug auf die
Druckschulter 7 durch Verrastung festgelegt werden.
Hierzu ist an dem Ende der Gleitschiene 1, an welchem
der Druckkörper 6 gelagert ist, ein Rastzylinder 14
angeordnet. Dieser Rastzylinder 14 kann mittels des
Zapfens 12 am Ende der Gleitschiene 1 befestigt sein.
Auf der Zylindermantelfläche des Rastzylinders 14 befin
den sich in Achsrichtung des Zylinders verlaufende
Rastnischen. In die Rastnischen greifen Rastzähne 20
eine Rastgliedes 15 ein.
Das Rastglied 15 ist mittels eine Drehachse 17 am Betä
tigungsgriff 8 befestigt. Es sitzt ebenso wie ein
Entrasthebel 16 in einer U-förmigen Höhlung des Griffes
8. Das Rastglied 25 bildet insgesamt vier Arme aus. Ein
Arm bildet das Drehlager 17. Ein zweiter Arm bildet die
Rastzähne 20. Ein dem die Rastzähne bildenden Arm gegen
überliegender Arm 21 ist ein Lösearm. Er kann von einem
Druckarm 22 des Entrasthebels 16 beaufschlagt werden
und liegt in einem Gabelmaul, welches von dem Druckarm
22 und einem zweiten Arm 25 des Entrasthebels 16 gebil
det ist.
Ein dem die Drehachse 17 tragenden Arm gegenüberliegen
der Federarm 19 ist mittels einer Druckfeder 18 in
Rastrichtung gegenüber dem Gehäuse des Betätigungsgrif
fes 8 abgefedert.
Der Entrasthebel 16 ist zweiarmig. Der eine Arm bildet
den besagten Druckarm 22 aus. Der in Gestrecktlage
gegenüberliegende, längere Arm bildet einen Betätigungs
arm 23 aus, der bereichsweise aus der U-Öffnung des
Betätigungsgriffes 8 herausragt. Der Betätigungsarm 23
ist mit zu einer Druckfeder 25 gegenüber dem U-Steg der
Höhlung des Griffes 8 abgefedert. Die hierzu vorgesehe
ne Druckfeder 25 liegt in einer entsprechenden Federauf
nahmekammer des Betätigungsgriffes 8 ein.
In Grifflängsrichtung verlaufen zwei Stege 16, die dem
Griff angespritzt sind. Diese dienen als Führung des
Betätigungsarmes 23 des Entrasthebels 16.
Der verschiebliche Spannbackenträger besitzt zur
Verrastung mit der Zahnung der Gleitschiene 1 einen
Raststift, der in die aus Kunststoff bestehende Spann
backe eingelassen ist. In axialversetzter Gegenüberlage
zu diesem Zahnstift 27 trägt der Spannbackenträger 2
einen Widerlagerstift 26, mit dem sich die Spannbacke 2
auf der der Verzahnung gegenüberliegenden Seite der
Schiene 1 abstützen kann. Die Zähne des Zahnstiftes
werden durch Ausübung eines Drehmomentes auf die Spann
backe 3 in die Verzahnung gedrückt. Das Gegendrehmoment
wird vom Stift 26 aufgenommen.
Die Funktionsweise der Exzenterspannzwinge ist die
folgende. Ein nicht dargestelltes Werkstück wird zwi
schen die Spannbacken 3 und 5 derart voreingespannt,
daß der verschiebliche Spannbackenträger 2 soweit gegen
den festen aber schwenkbaren Spannbackenträger 4 gescho
ben wird, bis das Werkstück in Klemmlage zwischen Spann
backe 3 und 5 liegt. In dieser Stellung nimmt der Druck
körper 6 eine derartige Drehstellung ein, daß der radi
al kleinste Abschnitt der Exzenterfläche 6' auf der
Druckschulter 7 liegt. Wird jetzt der Druckkörper 6
durch Angriff am Betätigungsgriff 8 um seine Achse 12
geschwenkt, treten die radial größeren Abschnitte der
Exzenterfläche 6' gegen die Druckschulter 7 und ver
schwenken den Spannbackenträger 4 in Richtung des Werk
stückes, so daß sich der Druck, mit welchem die Spann
backe 5 auf das Werkstück wirkt, vergrößert. Dabei wird
die Feder 9 gespannt.
Der Spannbackenträger 4 bildet insgesamt technisch
einen Winkelhebel aus. Die Hebeldrehachse wird durch
den Befestigungszapfen 13 ausgebildet. Der eine Hebel
arm endet an der Spannbacke 5 und der in spitzem Winkel
dazu abragende zweite Hebelarm wird von der Druckschul
ter 7 ausgebildet. Die Druckschulter 7 kreuzt die
strichpunktierte Längsmittelebene der Gleitschiene 1 in
einem spitzen Winkel. Dieser Winkel ist aber stumpfer,
als der Winkel zwischen dem Druckpunkt der Exzenterflä
che 6' auf der Druckschulter 7 und der Achse 13 mit der
Längsmittelebene.
Bei dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel kann der Betätigungsgriff in seinen
Schwenkstellungen in Spannrichtung verrasten. Hierzu
greifen die oben beschriebenen Rastzähne 20 in die
Rastnischen des Rastkörpers 40 ein. Die Kraft der Druck
feder 18 sorgt für den notwendigen Andruck. Wird der
Entrasthebel 16 betätigt, also der Betätigungsarm 23 in
die U-förmige Höhlung eingeschwenkt, so drückt der
Druckarm 23 auf den Lösearm 21, so daß die Zähne 20
außer Eingriff zu den Rastnischen gebracht werden. Dann
kann der Betätigungsarm in der zuvor beschriebenen
Weise in beiden Schwenkrichtungen geschwenkt werden.
Damit ist ein Lösen der Spannbacke 5 vom Werkstück
möglich.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswe
sentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit
auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten
Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) voll
inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale
dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung
mit aufzunehmen.
Claims (18)
1. Spannzwinge mit einem entlang einer Gleitschiene (1)
verlagerbaren und durch Aufbringen eines Kippmomentes
daran festlegbaren ersten Spannbackenträger (2) mit
einer von der Gleitschiene (1) zumindest bereichsweise
beabstandeten ersten Spannbacke (3) und mit einem zwei
ten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes der
Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger (4),
mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke (3) ange
ordneten zweiten Spannbacke (5), welche sich zufolge
einer Beaufschlagung des Spannbackenträgers mit einem
am Ende der Gleitschiene angeordneten exzentrischen
Druckkörper (6) auf die erste Spannbacke (3) zu verla
gert, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Spannbac
kenträger (4) um eine Achse (13) schwenkbar ist, mit
tels welcher er an der Gleitschiene (1) befestigt ist.
2. Spannzwinge nach Anspruch 1 oder insbesondere da
nach, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische
Druckkörper (6) auf eine die Gleitschiene (1) schräg
kreuzende Druckschulter (7) des zweiten Spannbackenträ
gers (4) wirkt.
3. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Exzenterfläche (6') in einem Betäti
gungsgriff (8) zugeordnete Fläche (8') im wesentlichen
stufenlos übergeht.
4. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Spannbackenträger (4) mittels
Feder (9) in die von der ersten Spannbacke weg weisende
Schwenkendstellung gedrückt wird.
5. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Spannbacke (5) schwenkbar am
zweiten Spannbackenträger (4) sitzt.
6. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Spannbackenträger (4) eine
Gelenkpfanne (10) für einen Gelenkzapfen (11) der zwei
ten Spannbacke (5) ausbildet.
7. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zweite Spannbacke (5) mit dem Gelenk
zapfen (11) in der Gelenkpfanne (10) eingeklipst ist.
8. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schwenkachse (13) von einem Stift
ausgebildet ist, welcher in einer Bohrung sitzt, wel
cher außermittig auf der der Spannbacke (5) abgewandten
Seite der Gleitschiene (1) liegt.
9. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schwenkachse (12) des exzentrischen
Druckkörpers (6) von einem Stahlzapfen gebildet wird,
welcher in einer außermittigen Bohrung der Gleitschiene
sitzt, welche sich auf der der Spannbacke zu gewandten
Seite der Längsmittellinie der Gleitschiene befindet.
10. Spannzwinge mit einem entlang einer Gleitschiene
(1) verlagerbaren und durch Aufbringen eines Kippmomen
tes daran festlegbaren ersten Spannbackenträger (2) mit
einer von der Gleitschiene (1) zumindest bereichsweise
beabstandeten ersten Spannbacke (3) und mit einem zwei
ten im wesentlichen ortsfest im Bereich eines Endes der
Gleitschiene sitzenden zweiten Spannbackenträger (4),
mit einer in Opposition zur ersten Spannbacke (3) ange
ordneten zweiten Spannbacke (5), welche sich zufolge
einer Beaufschlagung des Spannbackenträgers mit einem
insbesondere am Ende der Gleitschiene angeordneten
exzentrischen, einen Hebelarm aufweisenden Druckkörper
(6) auf die erste Spannbacke (3) zu verlagert, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckkörper (6) in Schwenkstel
lungen verrastbar ist, und die Ver
rastung mittels eines parallel zum Hebelarm verlaufen
den Entrasthebel (16) lösbar ist.
11. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckkörper (6) gegen Rückverla
gerung verrastet in die Spannstellung bringbar ist.
12. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß das dem Druckkörper (6) zugeordnete
Ende der Gleitschiene (1) einen Rastzylinder (14) oder
Rastzylinderabschnitt trägt, dessen Zylindermantelwand
Rastnischen ausbildet zum Eingriff eines im Druckkörper
(6) zugeordneten Rastgliedes (15).
13. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rastglied (14) sowie ein das
Rastglied (15) außer Wirkung bringbarer Entrasthebel
(16) in einer Höhlung des Betätigungsgriffes (8) sitzt.
14. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die Höhlung des Betätigungsgriffes
(8) Führungsstege (26) ausbildet, zwischen welchen sich
der Entrasthebel (16) erstreckt.
15. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Lösearm (21) des durch Feder
druck (18) in der Raststellung gehaltenen Rastgliedes
(15) von einem Druckarm (22) des zweiarmigen Entrast
hebels (16) beaufschlagbar ist.
16. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckarm (22) in einem Gabel
maul (22, 25) des Entrasthebels (16) liegt.
17. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rastzylinder (14) von der Wan
dung des Druckkörpers (6) ummantelt ist.
18. Spannzwinge nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Spannbackenträger (2) der beweg
lichen Spannbacke (3) aus Kunststoff gefertigt ist und
zur verkantenden Anlage an die Gleitschiene (1) ver
setzt zueinander liegende Stifte (26, 27) aus Stahl
besitzt, von denen vorzugsweise der eine Stift (27)
eine Verzahnung ausbildet zum Eingriff in eine Kanten
verzahnung der Gleitschiene (1).
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