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DE20315538U1 - Tisch für Rollstuhl-Armlehnen - Google Patents

Tisch für Rollstuhl-Armlehnen Download PDF

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DE20315538U1
DE20315538U1 DE20315538U DE20315538U DE20315538U1 DE 20315538 U1 DE20315538 U1 DE 20315538U1 DE 20315538 U DE20315538 U DE 20315538U DE 20315538 U DE20315538 U DE 20315538U DE 20315538 U1 DE20315538 U1 DE 20315538U1
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DE
Germany
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armrest
wheelchair
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armrests
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DE20315538U
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English (en)
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Karma Medical Products Co Ltd
Original Assignee
Karma Medical Products Co Ltd
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Publication date
Application filed by Karma Medical Products Co Ltd filed Critical Karma Medical Products Co Ltd
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Publication of DE20315538U1 publication Critical patent/DE20315538U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/68Arm-rest tables ; or back-rest tables
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/10Parts, details or accessories
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Abstract

Tisch, der für die Armlehnen (2) eines Rollstuhls geeignet ist, wobei der Rollstuhl einen Rollstuhlrahmen (1), zwei Armlehnen (2) und zwei Seitenplatten (3) sowie auf jeder Seite eine Rückenlehnenstange (11) und eine Sitzflächenstange (12) umfasst, gekennzeichnet durch
Schwenkhalterungen (14), die ermöglichen, dass ein hinteres Ende der jeweiligen Armlehne (2) schwenken kann, und an den Rückenlehnenstangen (11) auf beiden Seiten des Rollstuhls vorgesehen sind, wobei in jede Schwenkhalterung (14) ein Haltehebel (141) seitlich einschiebbar ist, um gegen das hintere Ende der Armlehne (2) zu drücken,
wobei ein vorderes Ende jeder Armlehne (2) relativ zu der jeweiligen Schwenkhalterung (14) angehoben werden kann und im vorderen Ende jeder Armlehne (2) ein vertikales Loch (21) vorgesehen ist, und
jede Seitenplatte (3) mit einer Hülse (31) versehen ist, in die die entsprechende Armlehne (2) eingeschoben werden kann, wobei von der Hülse (31) eine Platte (33) nach unten hängt und in der Umfangsfläche der Hülse (31) Durchgangslöcher (314) vorgesehen sind, wovon jeweils eines mittels eines Positionierungselements (4) in Bezug auf ein Loch (21, 22) in der Armlehne (2) befestigt werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Tisch, der an einer Rollstuhl-Armlehne befestigt werden kann, und insbesondere einen Rollstuhl, bei dem beide Seitenplatten jeweils so gedreht werden können, dass sie einen Tisch ergeben, wobei die Armlehne nach hinten geschwenkt werden kann, damit der Rollstuhlbenutzer seitlich in dem Stuhl bequem sitzen kann.
  • Im Allgemeinen sind an beiden Armlehnen eines Rollstuhls Tische schwenkbar angebracht, damit der Rollstuhlbenutzer beispielsweise lesen oder eine Mahlzeit einnehmen kann. Der Tisch wird im Gebrauch nach oben angehoben, um in eine horizontale Position zu gelangen. Unter den Tischen, die für Rollstühle geeignet und auf dem Markt verfügbar sind, gibt es bewegliche Tische. Der bewegliche Tisch umfasst eine Armlehne, eine Tischplatte, eine Positionierungshalterung und eine Aufhängehalterung. Hierbei ist die Positionierungshalterung außerhalb der Armlehne befestigt, während die Aufhängehalterung an der Tischplatte befestigt ist, ferner ist ein an der Aufhängehalterung vorgesehener Haken in ein Innenloch eingeschoben, das an der Positionierungshalterung vorgesehen ist, um eine Drehkomponente zu definieren. Im Normalzustand hängt die Tischplatte außerhalb der Außenseite der Armlehne. Im Gebrauch wird die Tischplatte mit dem Haken als Drehpunkt so weit nach oben geschwenkt, dass die Tischplatte gegenüber beiden Armen horizontal gehalten wird. Der Aufbau besitzt jedoch die folgenden Nachteile:
    • 1. Die Tischplatte kann durch ständiges Stoßen gegen das Rollstuhlrad während der Bewegung leicht beschädigt werden, da die Tischplatte im Normalzustand an der Außenseite der Armlehne frei nach unten hängt.
    • 2. Die Tischplatte kann im Gebrauch leicht zu weit geschwenkt werden, was zu einem Problem führen kann, wenn der Rollstuhlbenutzer versucht, seine Hand oder seine Hände zu heben, weil die Tischplatte dann, wenn sie horizontal auf beiden Armlehnen angeordnet wird, nicht in ei ner stabilen Position ist.
    • 3. Wenn sich der Rollstuhlbenutzer von vorn auf den Rollstuhl setzen möchte, kann ihm dabei nur schwer jemand helfen, da die beiden Seiten des Rollstuhls durch die Tischplatte und die Armlehnen versperrt sind und vor dem Rollstuhl Pedale vorgesehen sind.
    • 4. Der in dem Stuhl sitzende Rollstuhlbenutzer kann es als äußerst unbequem empfinden, wenn die Höhe der Tischplatte nicht nachgestellt werden kann oder wenn der Abstand der Tischplatte von der Größe des Rollstuhlbenutzers abhängt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen für eine Rollstuhl-Armlehne geeigneten Tisch zu schaffen, bei dem beide Seitenplatten dann, wenn der Tisch verwendet werden soll, nach oben angehoben werden können, um eine Tischplatte zu bilden, und ansonsten beide Armlehnen vollständig angehoben werden können, damit sich der Rollstuhlbenutzer von jeder Seite des Stuhls setzen kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen für Rollstuhl-Armlehnen geeigneten Tisch nach Anspruch 1. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Der erfindungsgemäße Rollstuhl umfasst einen Rollstuhlrahmen, zwei Arme und zwei Seitenplatten. Der Rollstuhlrahmen umfasst auf jeder Seite eine Rückenlehnenstange und eine Sitzflächenstange sowie einen Träger, der sich zwischen der Rückenlehnenstange und der Sitzflächenstange erstreckt.
  • In dem Verbindungsbereich der Rückenlehnenstange und des Trägers ist eine Schwenkhalterung vorgesehen. Die Schwenkhalterung umfasst einen Haltehebel und ein Paar Löcher, die einen Schwenkstift für die Schwenkhalterung aufnehmen, um das hintere Ende der Armlehne zu schwenken.
  • Das vordere Ende der Armlehne ist mit einem vertikalen Loch und mit einem horizontalen Loch versehen, wobei ihr hinteres Ende zu der Schwenkhalterung geschwenkt wird, um das vordere Ende anzuheben, damit sich der Rollstuhl benutzer von jeder Seite des Stuhls auf den Stuhl setzen kann.
  • Die Seitenplatte ist mit einer Hülse versehen, in die die Armlehne geschoben werden kann. Von der Hülse erstreckt sich eine Platte nach unten, außerdem sind mehrere Durchgangslöcher für eine Einstellung auf dem Umfangsabschnitt der Hülse vorgesehen.
  • Die Durchgangslöcher beider Seitenplatten sind auf die entsprechenden Löcher in den Armlehnen für die beiden Seitenplatten, die auf den beiden Armlehnen ruhen, um einen Tisch zu bilden, ausgerichtet und daran befestigt.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird ein Tisch für Rollstuhl-Armlehnen geschaffen, der eine von einer Kappe vorstehende konkave Wand umfasst, die Positionierungslöchern entspricht, die in der Kante der Seitenplatte vorgesehen sind, so dass sie, wenn die beiden Seitenplatten horizontal orientiert sind, vorne und hinten in ihrer Stellung festgehalten werden, indem die vorstehenden Wände der Kappe in die Positionierungslöcher, die in der entsprechenden Seitenplatte vorgesehen sind, eindringen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
  • 1 eine Explosionsansicht einer bevorzugten Ausführungsform des Rollstuhl-Tisches der Erfindung;
  • 2 eine Schnittansicht einer Tischbaueinheit nach 1;
  • 3 eine perspektivische Ansicht der Tischbaueinheit im Gebrauch;
  • 4 eine perspektivische Ansicht der Tischbaueinheit in einem weiteren Verwendungszustand;
  • 5 eine Seitenansicht einer vorn oder hinten eingestellten Seitenplatte; und
  • 6 eine perspektivische Ansicht der Tischbaueinheit in einem nochmals weiteren Verwendungszustand.
  • Wie in 1 gezeigt ist, umfasst der erfindungsgemäße Rollstuhl einen Rollstuhlrahmen 1, zwei Armlehnen 2, zwei Seitenplatten 3 und zwei Positionierungselemente 4.
  • Der Rollstuhlrahmen 1 umfasst auf jeder Seite eine Rückenlehnenstange 11 und eine Sitzflächenstange 12, die durch einen Träger 13 miteinander verbunden sind. Eine Schwenkhalterung 14 ist in dem Verbindungsbereich zwischen dem Träger 13 und der Rückenlehnenstange 11 vorgesehen. Die Schwenkhalterung 14 umfasst einen Haltehebel 141 und ein Paar Löcher 142, die einen Schwenkstift 143 für die Schwenkhalterung 14 aufnehmen, damit das hintere Ende des Arms 2 schwenken kann. Ein am vorderen Ende der Sitzflächenstange 12 vorgesehene Verriegelungsmechanismus 15 umfasst einen Hebel 151 sowie eine Hakenplatte 152, die mit dem Hebel 151 verbunden ist und von seiner Bewegung abhängt.
  • Das vordere Ende jedes Arms 2 ist mit einem vertikalen Loch 21 und mit einem seitlichen Loch 22 versehen. Ein Schwenkblock 23 ist in das hintere Ende des Arms 2 eingeführt. Ein Durchgangsloch 231 verläuft seitlich im Schwenkblock 23, ferner verläuft ein Arretierungsstift 24 seitlich durch das vordere Ende des Schwenkblocks 23. Am hinteren Abschnitt des Arms 2 in der Nähe der Rückseite des Schwenkblocks 23 ist ein Positionierungsbolzen 25 vorgesehen.
  • Jede Seitenplatte 3 ist mit einer Hülse 31 versehen, die zwei Löcher 311 und 312, die parallel orientiert sind, aufweist. Eines der Löcher 311 und 312 ist dazu vorgesehen, die Armlehne 2 aufzunehmen. Eine Kappe 32 ist getrennt hiervon in das vordere Ende der Hülse 31 eingeschoben, während eine Arretierungsaussparung 313 am hinteren Ende der Hülse 31 vorgesehen ist. In der Umfangsfläche der Hülse 31 sind mehrere Durchgangslöcher 314 vorgesehen, die der Einstellung dienen. Eine Platte 33 erstreckt sich von der Hülse 31 nach unten. Am vorderen Ende und am hinteren Ende der Unterkante der Platte 33 ist jeweils ein Befestigungsloch 34, 35 vorgesehen. Zwei Arretierungsnuten 331 (anders als in der Zeichnung können auch mehr als zwei Arretierungsnut zen 331 vorgesehen sein), wovon jede mit einem Arretierungshebel 332 versehen ist, sind am Boden der Platte 33 in der Nähe ihres vorderen Endes vorgesehen. Vom hinteren Ende der Kappe 32 steht eine konkave Wand 321 vor, ferner ist an der Außenseite der Kappe 32 ein Zugring 322 vorhanden.
  • Das Positionierungselement 4 ist ein Stift, der die Form eines Zapfens, eines Bolzens oder einer anderen Befestigungseinrichtung haben kann.
  • Nun wird auf 2 Bezug genommen, um die Baueinheit gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung genauer zu erläutern. Der Schwenkstift 143 dringt in das Durchgangsloch 231 des Schwenkblocks 23 und in die Schwenklöcher 142 der Schwenkhalterung 14 ein, um den Arm 2 anzulenken. Am hinteren Ende des Arms 2 ist der Positionierungsbolzen 25 vorgesehen, der an dem Haltehebel 141 anliegt, damit der Arm 2 horizontal gehalten werden kann.
  • Um den Abstand zwischen der Seitenplatte 3 und der Armlehne 2 zu begrenzen, nimmt das Loch 311 oder ein weiteres Loch 312, je nachdem, ob es sich um die rechte oder um die linke Armlehne handelt, der Hülse 31 die Armlehne 2 auf, damit die Anetierungsaussparung 313 am hinteren Ende der Hülse 31 und der Arretierungsstift 24, der in die Armlehne 2 eindringt, miteinander verriegelt sind. Dadurch wird verhindert, dass sich die Seitenplatte 3 um die Armlehne 2 drehen kann. Eines der Durchgangslöcher 314 der Hülse 31 ist so beschaffen, dass es mit dem Querloch 22 der Armlehne 2 zur Deckung kommen kann, so dass das Positionierungselement 4 die Platte 33 der Seitenplatte 3 unter der Armlehne 2 hängend befestigen kann. Schließlich ist die Hakenplatte 152 in dem Verriegelungsmechanismus 15 in einer der Anetierungsnuten 331 an der Unterkante der Seitenplatte 3 angeordnet, um mit dem in der Anetierungsnut 331 vorgesehenen Arretierungshebel 332 in Eingriff zu gelangen. Daher hängt die Seitenplatte 3 unter der Armlehne 2 und wird durch die Seite des Rollstuhlrahmens 1 festgehalten, so dass die beiden Armlehnen 2 zusammen mit ihren entsprechenden Platten 33 feste Führungen beiderseits des Rollstuhlrahmens 1 sind.
  • Daher ermöglichen die Durchgangslöcher 314 in der Hülse 31 und die Anetierungsnuten 331 in der Unterkante der Seitenplatte 3 eine Einstellung des rich tigen Abstands der Seitenplatte 3 am Arm 2 durch die Wahl eines entsprechenden Durchgangslochs 314 und einer entsprechenden Anetierungsnut 331.
  • Wenn der Arm 2 mit dem Schwenkstift 143 an der Schwenkhalterung 14 geschwenkt wird, kann die Armlehne 2 parallel zu der Rückenlehnenstange 11 und relativ zu der Schwenkhalterung 14 nach oben angehoben werden, was einen einfachen Zugang zu dem Rollstuhl von jeder beliebigen Seite zulässt. Wie in den 2 und 3 gezeigt ist, wird der Verriegelungsmechanismus 15, der an die Sitzflächenstange 12 angepasst ist, aus seinem Eingriff mit der Hakenplatte 152 durch den Arretierungshebel 332, der am Boden der Seitenplatte 3 vorgesehen ist, gelöst. Dann kann die Seitenplatte 3 zusammen mit der Armlehne 2 angehoben werden, um in eine zu der Rückenlehnenstange 11 parallele Orientierung zu gelangen. Das Positionierungselement 4, das in das Durchgangsloch 314 der Seitenplatte 3 eingeschoben ist, wird entnommen, um die Platte 33 der Seitenplatte 3 nach hinten zu schwenken, um einer Person das Platznehmen auf dem Rollstuhl oder das Verlassen des Rollstuhls auf irgendeiner Seite des Stuhls zu erleichtern.
  • Wenn eine der Seitenplatten 3 verwendet werden soll, wird der Hebel 151 des Verriegelungsmechanismus 15 angezogen, um die Hakenplatte 152 von dem Anetierungshebel 332 in der Arretierungsnut 331 am Boden der Seitenplatte 3 freizugeben. Das seitlich in das Querloch 22 an der Armlehne 2 eingeschobene Positionierungselement 4 wird, wie in 4 gezeigt ist, entfernt, damit die Seitenplatte 3, die ansonsten zu der Rückenlehnenstange 11 parallel ist, in ihre horizontale Position angehoben werden kann. Das Positionierungselement 4 wird in das vertikale Loch 21 der Armlehne 2 in Bezug auf das ausgewählte Durchgangsloch 314 in der Seitenplatte 3 vertikal eingeführt, damit die Seitenplatte 3 ihre horizontale Position beibehält und so einen Tisch an der Armlehne 2 für den Rollstuhlrahmen 1 bildet und etwa eine Handauflage für den Rollstuhlbenutzer, eine Ablage für bestimmte Gegenstände des Rollstuhlbenutzers oder eine Armauflage des Rollstuhlbenutzers z. B. für eine Tropfeninfusion bildet.
  • Weiterhin ermöglichen die Durchgangslöcher 314, die an der Hülse 31 der Seitenplatte 3 parallel angeordnet sind, eine Einstellung des relativen Abstandes der Seitenplatte 3 an der Armlehne 2, um eine Anpassung an die Größe des jeweiligen Rollstuhlbenutzers zuzulassen. Wie in 5 gezeigt ist, wird der relative Abstand der Seitenplatte 3 am Arm 2 zunächst für das ausgewählte Durchgangsloch 314 eingestellt, damit es mit dem entsprechenden Loch 21, das an der Armlehne 2 vorgesehen ist, überlappt, woraufhin das Positionierungselement 4 vertikal durch die beiden einander überlappender Löcher 314 und 21 eingeschoben wird, um die Seitenplatte 3 in einem optimalen Abstand zwischen der Seitenplatte 3 und dem Rollstuhlbenutzer zu befestigen, damit der Rollstuhl für den Benutzer möglichst bequem ist.
  • Wie in 6 gezeigt ist, definieren die beiden Seitenplatten 3 einen festen und stabilen Tisch für den Rollstuhl. Die Seitenplatten 3, die ansonsten vertikal orientiert sind, werden so weit umgeklappt, dass sie sich parallel zu der Sitzflächenstange 12 erstrecken. Die beiden Kappen 32, die das Ende jeder Hülse 31 verstopfen, können entnommen werden, um sie in die vorderen bzw. hinteren Enden der äußeren Seiten der beiden Platten 33 zu schieben, die sich in einer Ebene treffen, die zwischen den beiden Hülsen 31 definiert ist, wobei die beiden konkaven Wände 321 an den jeweiligen Kappen 32 in ihre entsprechenden Positionierungslöcher 34 und 35 in den beiden Seitenplatten 3 gesteckt werden können, um einen festen und stabilen Tisch am Rollstuhlrahmen 1, der durch die beiden Kappen 32 befestigt ist, zu ergeben.
  • Die Erfindung kann auch auf andere Typen von Rollstühlen wie etwa eine Gehhilfe oder einen motorbetriebenen Rollstuhl angewendet werden.
  • Es wird angemerkt, dass die Armlehne 2 der Erfindung andere geometrische Formen, etwa rechtwinklig oder polygonförmig, besitzen kann und nicht zwangsläufig rund sein muss, wie dies in der bevorzugten Ausführungsform dargestellt ist, wobei dann die Form der Löcher 311 und 312 in der Hülse 31 an die gewählte Armlehnenform angepasst ist.

Claims (7)

  1. Tisch, der für die Armlehnen (2) eines Rollstuhls geeignet ist, wobei der Rollstuhl einen Rollstuhlrahmen (1), zwei Armlehnen (2) und zwei Seitenplatten (3) sowie auf jeder Seite eine Rückenlehnenstange (11) und eine Sitzflächenstange (12) umfasst, gekennzeichnet durch Schwenkhalterungen (14), die ermöglichen, dass ein hinteres Ende der jeweiligen Armlehne (2) schwenken kann, und an den Rückenlehnenstangen (11) auf beiden Seiten des Rollstuhls vorgesehen sind, wobei in jede Schwenkhalterung (14) ein Haltehebel (141) seitlich einschiebbar ist, um gegen das hintere Ende der Armlehne (2) zu drücken, wobei ein vorderes Ende jeder Armlehne (2) relativ zu der jeweiligen Schwenkhalterung (14) angehoben werden kann und im vorderen Ende jeder Armlehne (2) ein vertikales Loch (21) vorgesehen ist, und jede Seitenplatte (3) mit einer Hülse (31) versehen ist, in die die entsprechende Armlehne (2) eingeschoben werden kann, wobei von der Hülse (31) eine Platte (33) nach unten hängt und in der Umfangsfläche der Hülse (31) Durchgangslöcher (314) vorgesehen sind, wovon jeweils eines mittels eines Positionierungselements (4) in Bezug auf ein Loch (21, 22) in der Armlehne (2) befestigt werden kann.
  2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Unterkante der Seitenplatte (33) eine Arretierungsnut (331) vorgesehen ist, in die ein Arretierungshebel (332) eindringt, an der Sitzflächenstange (12) ein der Arretierungsnut (331) der Seitenplatte (33) entsprechender Verriegelungsmechanismus (15) vorgesehen ist und sowohl der Verriegelungsmechanismus (15) als auch der Anetierungshebel (332) in der Arretierungsnut (331) in gegenseitigem Eingriff sind, um die von der Armlehne (2) nach unten hängende Seitenplatte (33) in ihrer Position zu befestigen.
  3. Tisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungs mechanismus (15) einen Hebel (151) und eine Hakenplatte (152), die mit dem Hebel (151) verbunden ist, aufweist und die Seitenplatte (33) dwch die an dem Arretierungshebel (332) in der Arretierungsnut (331) der Seitenplatte (33) anliegende Hakenplatte (152) befestigt ist.
  4. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Enden jeder Seitenplatte (33) ein Befestigungsloch (34, 35) vorgesehen ist und jeweils zwei Befestigungslöcher (34; 35), die benachbart sind, wenn sich die beiden Seitenplatten (33) in ihrer horizontalen Position befinden, mittels einer Kappe (32) miteinander verbunden werden können.
  5. Tisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (32) eine konkave Wand (321) aufweist, die in die Befestigungslöcher (34, 35) der Seitenplatten (33) eindringen kann, um die beiden Seitenplatten (33) aneinander zu befestigen.
  6. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hülse (31) jeder Seitenplatte (33) zwei Öffnungen vorgesehen sind und eines der beiden Löcher zum Einschieben der entsprechenden Armlehne (2) ausgewählt wird.
  7. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im vorderen Ende der Armlehne (2) ein seitliches Loch (22) vorgesehen ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1864594A3 (de) * 2006-06-09 2008-04-02 HNI Technologies Inc. Armlehne mit Tablett für einen stapelbaren Stuhl
CN109567452A (zh) * 2019-01-21 2019-04-05 韩承书 一种坐躺座椅

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1864594A3 (de) * 2006-06-09 2008-04-02 HNI Technologies Inc. Armlehne mit Tablett für einen stapelbaren Stuhl
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