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Erfindungsgebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tisch- und Sitzvorrichtung mit einem geformten monolithischen Sitzelement.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Wie in der
US 2008 / 0 116 724 A1 beschrieben, werden in großen Mehrzweckräumen und -bereichen, die zu verschiedenen Zeiten als Speisesäle, Versammlungsräume, Tanzbereiche, Trainingsräume, Klassenzimmer und für andere unterschiedliche Aktivitäten eingesetzt, ist die Verwendung von beweglichen Mehrzweckmöbeln oft wünschenswert. Zu diesen Möbeln gehören Tische, Stühle, Bänke und/oder Hocker sowie Tisch- und Sitzkombinationen. Außerdem sind diese Möbel, wo praktikabel, klappbar, so dass sie platzsparender gelagert werden können, wenn sie sich nicht im Einsatz befinden. Bei Tisch- und Sitzkombinationen werden oft hockerartige Sitze verwendet, die für die Benutzer des Tisch- und Sitzsystems äußerst praktisch und zugänglich sind. Derartige Sitze sind zugänglich, ohne dass man über bankartige Sitzsysteme steigen muss. Derartige Systeme können klappbar sein und können für den Transport in das und aus dem Lager auf Rollfüßen oder Rädern montiert sein.
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Bisher werden bei vielen Tisch- und Sitzsystemen hockerartige Sitze mit runden Sitzelementen verwendet. Die Sitzelemente sind üblicherweise an einem mittleren Rahmen montiert. Bei den Elementen handelt es sich üblicherweise um leichte Sitze aus geformtem Kunststoff, die auf einem vertikalen rohrförmigen Stützpfosten montiert sind. Diese Sitze können mit einem herkömmlichen Bolzen mit der Sitzstütze verschraubt sein. Darüber hinaus sind gemäß der
US 2010 / 0 052 398 A1 Systeme entwickelt worden, um durch Missbrauch verursachte Schäden auf ein Minimum zu reduzieren und ein Drehen des Sitzabschnitts bezüglich des rohrförmigen Stützpfostens zu vermeiden.
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Derartige hockerartige Sitze haben sich zwar als nützlich herausgestellt, aber diese Sitze haben trotzdem einige Nachteile. Der typische Hockersitz ist ein runder Sitz mit einem konkaven mittleren Abschnitt. Derartige runde Sitze mit einer konkaven oberen Fläche mögen zwar für einen Benutzer bequemer als eine ebene obere Fläche sein, aber die runden Sitze stellen für viele Benutzer keine bequeme Kontur bereit. Außerdem mögen derartige runde Sitze zwar für einen Benutzer komfortabel sein, der nur kurze Zeit auf dem Hocker sitzt, wie beispielsweise während des Mittagessens in der Schule, aber bei längerem Gebrauch können dieselben Sitze für einen Benutzer nicht bequem sein. Darüber hinaus laufen Flüssigkeiten, wenn etwas verschüttet wird, von der konkaven oberen Fläche nicht ab. Verschüttete Flüssigkeiten sammeln sich daher in der Mitte vieler Arten von kreisförmigen Hockern an und können beim Säubern ein größeres Problem darstellen oder einem Benutzer Unbehagen bereiten.
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Es ist offensichtlich, dass Bedarf an einem neuen und verbesserten leichten, geformten Hockersitz besteht. Ein solcher Sitz sollte leicht, einfach zu formen, langlebig und an einem mittleren vertikalen rohrförmigen Rahmen montierbar sein. Darüber hinaus sollte ein derartiger Sitz einem Benutzer höheren Komfort bieten, selbst wenn er längere Zeit darauf sitzt. Ein derartiges System sollte auch eine obere Fläche haben, bei der es nicht zu einer Ansammlung von verschütteten Flüssigkeiten kommt. Die vorliegende Erfindung ist auf diese und auf andere Probleme im Zusammenhang mit hockerartigen Sitzen gerichtet.
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Aus der
CN 202618995 U ist ein Hocker bekannt, der aus einem Hockerkörper, einer Verbindungsstange und einem Positionierungsbügel besteht, wobei der Positionierungsbügel mit einem Verbindungssitz versehen ist, der der Höhe der Verbindungsstange entspricht. Der Hockerkörper ist mit dem Verbindungssitz des Positionierungsbügels durch das vordere Ende der Verbindungsstange beweglich verbunden. Ein des Positionierungsbügels ist über eine Scheibe mit dem Boden verbunden. Ein senkrecht nach unten gerichteter Federpositionierungsbolzen ist am vorderen Ende der Verbindungsstange angeordnet. Ein zum Federpositionierungsbolzen korrespondierender Federsitz 7 ist am vorderen Ende des Positionierungsbügels angeordnet. Ein mit dem Federpositionierungsbolzen zusammenwirkendes Schraubenloch ist am vorderen Ende des Federsitzes angeordnet. Der Federsitz ist so ausgestaltet, dass, wenn der Hocker nicht belastet ist, dieser durch die Federkraft gestützt angehoben wird. Der Hockerkörper hat eine ebene obere Fläche.
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US 6 074 005 A offenbart eine Sitzvorrichtung, die ein starres Rohr umfasst, das so dimensioniert ist, dass es einen Schilderpfosten umschließt. Ein Paar von starren Sitzstrukturen sind mit dem Rohr verbunden, wodurch zwei Sitzflächen definiert werden, die annähernd senkrecht zum Rohr stehen und sich auf gegenüberliegenden Seiten des Rohrs befinden. Ein Verankerungsmechanismus ist mit einem unteren Ende des Rohrs zur Befestigung des Rohrs am Boden verbunden. Die Sitzflächen haben eine ebene obere Fläche.
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Aus
US 5 638 135 A betrifft eine zusammenklappbare Tisch- und Stuhlvorrichtung mit einem Paar von Tischplattenhälften, die schwenkbar mit zwei Paaren von Stützbeinen verbunden sind, die schwenkbar aneinander befestigt sind. Jeweils ein Sitz ist schwenkbar mit einem der Paare von Stützbeinen verbunden und mit Sitzverstrebungselementen versehen, um den Sitz in einer festen Position relativ zu dem Paar von Stützbeinen zu halten, wenn die Vorrichtung im Gebrauchsmodus entfaltet ist. Die Sitze weisen eine ebene obere Sitzfläche auf.
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Aus der
US 4 569 555 A ist eine Tisch- und Sitzvorrichtung bekannt, die eine Sitzbaugruppe mit schwenkbar montierten, länglichen Verlängerungsarmen umfasst, die zwischen einer eingeklappten und einer ausgefahrenen Position beweglich sind. Eine Tischstützstruktur stellt einen flachen oberen Oberflächenbereich bereit, auf dem Tischplattenmittel getragen werden, wobei die Stützstruktur Beinelemente umfasst, die sich konvergierend nach oben erstrecken, um eine breitere Basisfläche im Vergleich zu der von den Beinen eingeschlossenen oberen Fläche zu schaffen. Die Stützstruktur umfasst obere Paare von Verstrebungselementen, die die oberen Abschnitte der Beinelemente umschließen und gegen Bewegung stützen. Die Verlängerungsarme der Sitzbaugruppe umschließen die unteren Abschnitte der Beinelemente und stützen sie gegen Bewegung ab. Die Sitze der Sitzbaugruppe weisen eine ebene obere Sitzfläche auf.
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Aus der
US 2010 / 0 052 398 A1 ist eine Tisch- und Sitzvorrichtung bekannt, bei der eine Sattelstütze eines Sitzes in den Rahmen eines Klapptisches integriert ist. Die Sattelstütze passt mit einer Stützhalterung zusammen, die an der Unterseite des Sitzes befestigt ist. Die ausgerichteten Oberflächen der Sattelstütze und der Stützhalterung haben eine nicht kreisförmige zylindrische Form, um eine Drehung der Stützhalterung in Bezug auf die Sattelstütze zu verhindern. Die Sitze habe eine ebene obere Sitzfläche.
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Aus der
US 2008 / 0 116 724 A1 ist eine zusammenklappbare Tisch- und Sitzvorrichtung bekannt, die eine Im Wesentlichen ovale Form hat und Sitzstrukturen aufweist, die um den Umfang des Tisches herum angeordnet sind. Der Klapptisch umfasst ein Paar halbkreisförmiger Tischplattenabschnitte, die entlang der geraden Kante jedes Abschnitts klappbar sind. Das Gestell erstreckt sich nach unten und nach außen zu acht Hockern, wobei in einer ersten Sitzkonfiguration vier Hocker im Abstand um den gebogenen Umfang jedes Tischplattenabschnitts angeordnet sind. In einer zweiten Sitzkonfiguration trägt das Gestell vier Bänke, wobei zwei Bänke um den gekrümmten Umfang jedes Tischplattenabschnitts herum beabstandet sind. Ein Stützteil des Gestells erstreckt sich unter jedem Hocker, um den gesamten Tisch mit Abstand zu stützen oder zwei Beine erstrecken sich von jeder Bank nach unten. Die Bänke und Hocker sind austauschbar. Sowohl die Hocker als auch die Bänke weisen eine ebene obere Fläche auf.
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Aus der
US 2007 / 0241591 A1 ist eine Tisch- und Sitzanordnung bekannt, die eine Tischplatte umfasst, welche eine Längsrichtung definiert und Längskanten aufweist. Ein Rahmen ist an einer Unterseite der Tischplatte befestigt und umfasst sich seitlich erstreckende Teile. An dem Rahmen sind Rollen oder Räder montiert, welche einen einfachen Transport der Tisch- und Sitzanordnung ermöglichen. Sitzbaugruppen mit zwei Hockern sind an dem Rahmen über Gestänge befestigt, die es ermöglichen, die Sitze aus einer Benutzungsposition, in der die Sitze über die Längskante der Tischplatte ausgefahren sind und den Boden berühren, in eine Aufbewahrungsposition zu bringen, in der die Sitze angehoben und eingezogen sind, so dass sie sich innerhalb der Kanten der Tischplatte befinden. Die Sitze weisen eine ebene obere Sitzfläche auf.
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Die
US 2006 / 0 125 294 A1 offenbart eine austauschbare Hockerbaugruppe, die abnehmbar an einem freien Ende eines Rohrs eines Möbelstücks angebracht werden kann. Die Hockerbaubaugruppe umfasst einen Basisteil, der abnehmbar am freien Ende des Rohrs befestigt werden kann und eine Vielzahl von Verstärkungsrippen, die an dem Basisteil angeordnet sind, um dem Basisteil strukturelle Integrität zu verleihen. Die Hockerbaugruppe umfasst ferner einen Sitzteil, der so ausgebildet ist, dass er einen Benutzer der Anordnung stützt und von dem Basisteil aufgenommen und abnehmbar gehalten wird. Der Sitzteil weist eine ebene obere Sitzfläche auf.
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Kurzdarstellung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tisch- und Sitzvorrichtung mit einem geformten monolithischen Sitzelement entsprechend der
US 2008 / 0 116 724 A1 . Die Tisch- und Sitzvorrichtung kann mit einem Tisch und einem den Tisch stützenden Rahmen verwendet werden. Der Rahmen weist ein vertikales Rahmenelement auf, das am oberen Ende zum Stützen eines oder mehrerer Sitze konfiguriert ist.
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Erfindungsgemäß weist der Sitzabschnitt eine obere Fläche mit einem im Wesentlichen rechteckigen Umfang auf. Der Sitzabschnitt weist gegenüberliegende erhöhte Endabschnitte und gegenüberliegende Seitenabschnitte auf. Der Sitzabschnitt weist abgerundete Eckabschnitte auf, die an die Endabschnitte und an die Seitenabschnitte anstoßen. Die obere Fläche des Sitzabschnittes ist konkav, wobei der mittlere Abschnitt niedriger als die Endabschnitte ist, die Ränder an den Seitenabschnitten jedoch gestatten, dass Flüssigkeiten ablaufen, und daher eine Ansammlung von Flüssigkeit verhindern.
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Eine Unterseite des Sitzabschnittes weist einen mittleren Aufnahmeabschnitt auf, der von der Mitte des Sitzabschnittes nach unten gerichtet ist. Der mittlere Aufnahmeabschnitt weist einen Hohlraum auf, der zur Aufnahme des vertikalen Rahmenelements des Rahmens konfiguriert ist. Der Hohlraum kann einen runden Querschnitt und einen Abschnitt mit einem nicht kreisförmigen Querschnitt aufweisen, der zur Aufnahme eines komplementären Rahmenglieds mit mindestens einem Abschnitt mit einem nicht kreisförmigen Querschnitt konfiguriert ist, um eine Relativdrehung zwischen dem Rahmen und dem Sitz zu verhindern.
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Die Unterseite des Sitzabschnittes weist auch radiale Rippen auf, die sich von dem mittleren Aufnahmeabschnitt nach außen zu einer Lippe am Umfang des Sitzabschnittes erstrecken. Die Höhe der radialen Rippen nimmt von der Lippe am Umfang des Sitzes zum Boden des Aufnahmeabschnitts in der Mitte der Unterseite des Sitzabschnittes allgemein zu. Die Unterseite des Sitzabschnittes kann auch eine von der Lippe nach innen und vom Aufnahmeabschnitt nach außen beabstandete rechteckige Rippe aufweisen. Die rechteckige Rippe schneidet die radialen Rippen und sorgt für zusätzliche Stützung. Eine kreisförmige Rippe ist von der rechteckigen Rippe nach innen, von dem Rahmenaufnahmeabschnitt jedoch nach außen beabstandet. Die kreisförmige Rippe schneidet auch die radialen Rippen und erstreckt sich weiter als die rechteckige Rippe nach unten. Die Konfiguration der Rippen und des Sitzabschnittes stellt ein Sitzelement bereit, das fest und leicht ist und aus herkömmlichen Materialien geformt ist.
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Diese neuen Merkmale und verschiedene andere Vorteile, die die Erfindung kennzeichnen, gehen besonders aus den beiliegenden, Teil des Vorliegenden bildenden Ansprüchen hervor. Für ein besseres Verständnis der Erfindung, ihrer Vorteile und der durch ihre Verwendung erreichten Ziele sollte jedoch auf die Zeichnungen, die ebenfalls Teil des Vorliegenden bilden, und auf die beiliegende Beschreibung Bezug genommen werden, in der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht und beschrieben wird.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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In den Zeichnungen, in denen die gleichen Bezugszeichen und -zahlen für entsprechende Strukturen in den mehreren Ansichten stehen, zeigen:
- 1 eine Perspektivansicht einer Tisch- und Sitzvorrichtung nach den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung,
- 2 eine teilweise auseinandergezogene Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform einer Sitzanordnung für die in 1 gezeigte Tisch- und Sitzvorrichtung von unten,
- 3 eine Perspektivansicht eines Sitzelements für die in 1 gezeigte Tisch- und Sitzvorrichtung von oben,
- 4 eine Draufsicht auf das in 3 gezeigte Sitzelement von oben,
- 5 einen Seitenaufriss des in 3 gezeigten Sitzelements,
- 6 einen Stirnaufriss des in 3 gezeigten Sitzelements,
- 7 eine Draufsicht auf das in 3 gezeigte Sitzelement von unten und
- 8 eine teilweise auseinandergezogene Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform einer Sitzanordnung für die in 1 gezeigte Tisch- und Sitzvorrichtung von unten.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
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Die Zeichnungen und insbesondere 1 zeigen eine Tisch- und Sitzvorrichtung, die allgemein mit (100) bezeichnet wird. Die Tisch- und Sitzvorrichtung (100) weist ein Paar von einem Rahmen (102) gestützte Tischplatten (104) auf. Der Rahmen (102) hat rohrförmige Rahmenglieder mit einem allgemein runden Querschnitt, die durch Schweißen oder andere herkömmliche Techniken miteinander verbunden sind. In der gezeigten Ausführungsform ist die Tisch- und Sitzvorrichtung (100) ein Klappsystem und weist ein mittleres Klappgestänge auf, das für Klappen zwischen einer nicht gezeigten Lagerposition, in der die Tischplatten im Wesentlichen einander gegenüberliegen, und der ausgezogenen Gebrauchsposition sorgt. Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung mit anderen Tisch- und Sitzanordnungen, einschließlich solcher, die nicht klappbar sind, verwendet werden kann. Außerdem kann die vorliegende Erfindung auch mit Sitzsystemen verwendet werden, die keinen Tisch aufweisen.
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Das Tisch- und Sitzsystem weist eine Sitzanordnung (20) mit Sitzen (20) auf, wie deutlicher aus 2 hervorgeht. Wie in 3 und 4 gezeigt, hat das Sitzelement (22) eine allgemein rechteckige Gestalt mit einer oberen Fläche (40), die bezüglich erhöhter Enden (42) konkav ist. Das Sitzelement (22) ist vorzugsweise ein monolithisches geformtes Kunststoffelement, das aus einem beliebigen geeigneten leichten Kunststoffmaterial geformt sein kann. Bei dem Sitzelement (22) sind die Enden (42) zwischen gegenüberliegenden Seiten (44) erhöht und es hat abgerundete Ecken (46). Eine Lippe (48) erstreckt sich allgemein um den Umfang des Sitzelements herum und ragt nach unten vor. Der Übergang von der Lippe (48) zur oberen Fläche (40) ist allgemein abgerundet ohne scharfe Kanten. In der gezeigten Ausführungsform ist die Länge zwischen den gegenüberliegenden Enden (42) größer als die Breite zwischen den gegenüberliegenden Seiten (44). Es versteht sich jedoch, dass die relativen Abmessungen variieren können und trotzdem in den Erfindungsgedanken und in den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fallen. Außerdem kann die konkave obere Fläche, je nach Anwendung und beabsichtigten Benutzern, eine stärkere oder geringere Krümmung haben. Nach der allgemeinen Darstellung sind die Seiten gerade, und die Enden haben eine leichte Krümmung; solange der Sitz (20) jedoch allgemein eine rechteckige Form behält, kann die wesentliche Geradheit mit einem leichten Bogen variiert werden, solange sie einfach zu formen ist. Es wird jedoch bevorzugt, dass die obere Fläche (40) keine Einbuchtung hat, in der sich etwaig verschüttete Flüssigkeiten ansammeln können. Es hat sich herausgestellt, dass Konkavheit zwischen den Enden (42) mit der etwas rechteckigen Gestalt für zufriedenstellenden Komfort für einen Benutzer sorgt.
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In 5, 6 und 7 weist die Unterseite des Sitzelements (22) einen Rahmenaufnahmeabschnitt (30) auf. Der Rahmenaufnahmeabschnitt (30) definiert einen mittleren Hohlraum (32), der zur Aufnahme eines rohrförmigen Rahmenglieds der Tisch- und Sitzvorrichtung konfiguriert ist. Der Hohlraum (32) kann allgemein abgerundete Seiten (34) aufweisen und kann Eckabschnitte (36) aufweisen, die zur Aufnahme eines Rahmens (72) konfiguriert sind, wie in 8 gezeigt. In der in 8 gezeigten Ausführungsform weist das Rahmenglied (72) einen kreisförmigen ersten Abschnitt (74), einen nicht kreisförmigen Querschnitt (76) und einen Übergangsteil (78) auf. Der Hohlraum (32) weist Eckabschnitte auf, die den Abschnitt (76) mit dem nicht kreisförmigen Querschnitt in Eingriff nehmen und eine Relativdrehung zwischen dem Rahmenglied (72) und dem Sitzelement (22) verhindern. Der Rahmenaufnahmeabschnitt (30) weist auch eine Öffnung (38) auf, die zur Aufnahme eines Bolzens oder anderen Halters (90) konfiguriert ist. Der Bolzen erstreckt sich durch eine Öffnung (82) im runden rohrförmigen Rahmen oder in den Rahmen (72). Darüber hinaus kann der Hohlraum (32) dazu konfiguriert sein, herkömmliche rohrförmige Rahmenglieder (80) aufzunehmen, wie in 2 gezeigt, wobei der Hohlraum (32) allgemein abgerundete Seiten (34) hat, die die runde äußere Fläche des rohrförmigen Rahmenglieds (80) in Eingriff nehmen. Die allgemein abgerundeten Seiten (34) nehmen die runde äußere Fläche des Rahmenglieds (80) in Eingriff. Die Öffnung (38) ist auf die Öffnung (82) im Rahmen ausgerichtet, um einen Montagebolzen aufzunehmen.
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In 2 und 5 - 7 hat die Unterseite des Sitzes (20) radiale Rippen (50), die sich vom Rahmenaufnahmeabschnitt (30) allgemein radial nach außen zu der Lippe (48) erstrecken. Erste radiale Rippen (52) erstrecken sich vom Rahmenaufnahmeabschnitt (30) nach außen zu den Ecken (46). Zweite radiale Rippen (54) erstrecken sich vom Rahmenaufnahmeabschnitt (30) radial nach außen zu den Seiten (44). Dritte radiale Rippen (56) erstrecken sich vom Rahmenaufnahmeabschnitt (30) nach außen zu den Enden (42). Für die Rippen in der Nähe der Öffnung (38) erstreckt sich jedoch eine kürzere Form der Rippen (58) vom Rahmenaufnahmeabschnitt (30) nach außen zu den Enden (42). Die Rippen (58) erstrecken sich auch in geringerem Maße nach unten als die radialen Rippen (56), um für den Bolzen (90) und die Öffnung (38) für Zugang zu sorgen. Es versteht sich, dass die Höhe jeder der radialen Rippen (52, 54 und 56) allgemein von der Lippe (48) zum mittleren Rahmenaufnahmeabschnitt (30) zunimmt. Die radialen Rippen (52, 54, 56 und 58) haben allgemein alle eine Höhe, die im Wesentlichen gleich der Höhe der Lippe (48) an einem äußersten Teil ist. Außerdem erstrecken sich die radialen Rippen (52, 54 und 56) alle an einem inneren Ende allgemein nach unten zum Boden des Rahmenaufnahmeabschnitts (30) an ihren inneren Enden. Die radialen Rippen (52, 54, 56 und 58) haben jeweils einen ersten Teil (60), dessen Höhe von der Lippe nach innen in einem ersten Winkel allgemein zunimmt. Ein zweiter Teil (62) hat eine Höhe, die vom innersten Ende des ersten Abschnitts (60) zum Rahmenaufnahmeabschnitt (30) hin in einem zweiten Winkel, der größer als der erste Winkel ist, zunimmt.
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Außer den radialen Rippen (50) weist der Sitz (20) eine rechteckige Rippe (64) auf. Die rechteckige Rippe (64) ist von der Lippe (48) nach innen beabstandet und verläuft allgemein parallel zum Ende (42) und zu den Seiten (44). Die rechteckige Rippe (64) schneidet die radialen Rippen und weist Ecken auf, die die ersten radialen Rippen (52) schneiden. Die rechteckige Rippe (64) hat einen oberen Abschnitt, der die Unterseite der konkaven oberen Fläche (40) des Sitzes (20) in Eingriff nimmt. Der untere Rand der rechteckigen Rippe (64) ist in einer horizontalen Ebene.
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Eine kreisförmige Rippe (66) ist von der rechteckigen Rippe (64) nach innen beabstandet. Die kreisförmige Rippe (66) liegt daher zwischen dem Rahmenaufnahmeabschnitt (30) und der rechteckigen Rippe (64). Die kreisförmige Rippe (66) ist höher als die rechteckige Rippe (64) und erstreckt sich weiter nach unten als die rechteckige Rippe (64). Der Sitz (20) ist so konfiguriert, dass die Höhe der Stützstrukturen vom äußeren Rand zur Mitte allgemein zunimmt. Der mittlere Abschnitt (30) ist höher als die kreisförmige Rippe (66), die höher als die rechteckige Rippe (64) ist, die höher als die Lippe (48) ist. Die kreisförmige Rippe (66) wird von den radialen Rippen (50) geschnitten und hat einen unteren Rand, der am Schnittpunkt auf derselben Ebene wie der untere Rand der radialen Rippen (50) liegt. Der untere Rand der kreisförmigen Rippe (66) liegt auch in einer horizontalen Ebene, die unter der horizontalen Ebene des unteren Rands der rechteckigen Rippe (64) liegt.
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Es versteht sich, dass die Sitzanordnung (20) der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu dem Sitz, der vom Stand der Technik bereitgestellt wird, für einen leichten, bequemeren Sitz sorgt. Außerdem lässt sich der Sitz (20) leicht an herkömmliche Sitzsysteme anpassen und kann runde hockerartige Sitze ersetzen. Nachrüsten erfolgt einfach durch Abschrauben des alten Hockers und Anbringen des Sitzes (20). Darüber hinaus stellt die vorliegende Erfindung einen einfachen, langlebigen, leichten, einfach zu formenden und kostengünstigen monolithischen Sitz (20) bereit. Der Sitz (20) weist einen Rahmenaufnahmeabschnitt auf, der sowohl herkömmliche runde rohrförmige Elemente als auch Rahmen mit einem Abschnitt mit einem nicht kreisförmigen Querschnitt aufnehmen kann. Es versteht sich, dass ein derartiges Sitzsystem oder derartige Sitze (20) mit allen diesen Merkmalen und Vorteilen im Stand der Technik weder gelehrt noch nahegelegt werden.