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DE2031402A1 - Luftreifen, insbesondere Luftreifen fur einspurige Fahrzeuge - Google Patents

Luftreifen, insbesondere Luftreifen fur einspurige Fahrzeuge

Info

Publication number
DE2031402A1
DE2031402A1 DE19702031402 DE2031402A DE2031402A1 DE 2031402 A1 DE2031402 A1 DE 2031402A1 DE 19702031402 DE19702031402 DE 19702031402 DE 2031402 A DE2031402 A DE 2031402A DE 2031402 A1 DE2031402 A1 DE 2031402A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pneumatic tires
twist
thread
tire according
reinforcing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19702031402
Other languages
English (en)
Other versions
DE2031402B2 (de
Inventor
Gerhard Neumann Hans Dipl Ing Rudiger Karl Heinz 3000 Hannover P Eckelt
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG, 3000 Hannover
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG, 3000 Hannover filed Critical Continental Gummi Werke AG, 3000 Hannover
Priority to DE19702031402 priority Critical patent/DE2031402B2/de
Priority to GB1569771A priority patent/GB1345393A/en
Priority to NL7107255A priority patent/NL7107255A/xx
Publication of DE2031402A1 publication Critical patent/DE2031402A1/de
Publication of DE2031402B2 publication Critical patent/DE2031402B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/0042Reinforcements made of synthetic materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/48Bead-rings or bead-cores; Treatment thereof prior to building the tyre

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

Continental Gummi-Werke Aktiengesellschaft, Hannover Luftreifen, insbesondere Luftreifen für einspurige Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft einen Luftreifen, insbesondere jedoch einen Luftreifen für einspurige Fahr zeuge, .-mit fadenförmigen Verstärkungseinlagen aus Polyamiden oder sich ähnlich verhaltenden Kunststoffen«
Unter Verstärkungseinlagen werden hierbei die Karkaßfäden, beim Vorhandensein eines Gürtels auch die Gürtelfäden verstanden, die regelmäßig als Cordfäden ausgebildet sind bzw. Bestandteile eines gummierten Cordgewebes sind, das mit dem Reifenkörper ein einheitliches Ganzes bildet.
Bei den bekannten Luftreifen haben die aus Polyamid bestehenden fadenförmigen Verstärkungseinlagen eine Schrumpfung von mehr als 5 Dies macht eine Behandlung des fertig vulkanisierten Reifens nach dem Vulkanisieren durch Unterdrucksetzen des Reifenkörpers und Abkühlen erforderlich.
Der Erfindung liegt im wesentlichen die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnten Verstärkungseinlagen so auszuführen, daß sie auch in wirtschaftlicher Weise für kleinere Reifen, z.B. für Fahrradreif en verwendbar sind. Gleichzeitig sollen eine Verringerung der Gewebekosten, eine Verkleinerung des Rollwiderstandes und schließlich eine größere Haltbarkeit und eine größere Durchschlagfestigkeit erreicht werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind erfindungsgemäß Verstärkungseinlagen vorgesehen, die aus einem Garn bestehen, das einen Schutzdrall aufweist und dessen Filamente bei 190° C eine Schrumpfung haben, die geringer ist als 3#, vorzugsweise jedoch etwa 1,8 % beträgt. Somit
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wird nicht ein aus zwei oder mehreren zusammengedrehten Garnen bestehender Zwirn, sondern ein aus einem Faden bestehendes Garn verwendet, dessen Filamente die vorgenannten Eigenschaften haben.
Somit ist die Verstärkungseinlage nicht nur wesentlich billiger in bezug auf die Herstellungskosten, vielmehr erübrigt sich infolge der Schrurapfarmut die eingangs erwähnte Nachbehandlung der Reifen, wenn diese die Vulkanisierform verlassen haben· Dabei versteht es sich, daß beim Weben, beim Präparieren und Gummieren der Verstärkungseinlagen mit möglichst niedrigen Fadenspannungen gearbeitet wird, um so die Schrumpfarmut zu erhalten. Um aber auch eine möglichst einwandfreie Konfektion bzw. eine vorgeschriebene Fadenlage der Verstärkungseinlagen zu erreichen bzw. Cordlagen auszuschalten, bei denen die einzelnen Verstärkungseinlagen nicht alle genau in einer Ebene angeordnet sind, ist es nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung zweckmäßig, den im Flachbandverfahren hergestellten Reifenrohling um h bis 8 %, vorzugsweise um 6 % breiter aufzubauen. Bereits bei dem Aufbau des Reifenrohlings wird somit auf die noch mögliche Restschrumpfung der fadenförmigen Verstärkungseinlagen Rücksicht genommen.
Um das Wachstum des Reifens vergleichsweise gering halten zu können, wird für das Garn nur ein Schutzdrall verwendet, z.B. ein Drall von 18O dr/m. Dies hat aber weiterhin auch den Vorteil, daß sich ein Nachzwirnen auf Vor- und Auszwirnmaschinen erübrigt. Obwohl nur ein Garn mit niedriger Drehung verwendet wird, sind die dynamischen Eigenschaften bei einspurigen Reifen wesentlich, günstiger als bei aus Baumwolle bestehenden Verstärkungseinlagen.
Um außerdem wegen der hohen Dehnung von Polyamid das Wachstum in ausreichender Weise begrenzen zu können, werden bei dem erfindungsgemäßen Luftreifen Verstärkungseinlagen eingesetzt, die eine vergleichsweise größere Gesamtfestigkeit haben im Vergleich zur Baum-
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wolle, wodurch der Vorteil einer wesentlich gesteigerten Durchschlagsfestigkeit erreicht wird. Dennoch ist die Gewebemenge vergleichsweise klein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine fadenförmige Verstärkungseinlage in vergrößerter Darstellung, und zwar schaubildlich in Form eines Fadens zur Karkaßverstärkung für einen Fahrradreifen,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch einen noch in etwa hohlzylindrischer Gestalt befindlichen Rohling für einen Fahrradreifen und
Fig. J den Reifen gemäß Figur 2 nach seiner Vulkanisation im Teilschnitt.
Die fadenförmige Verstärkungseinlage 1 ist ein Garn, das aus einer Vielzahl von Filamenten 2 besteht, welche aus Polyamid gefertigt sind« aber auch aus Polyester bestehen können. Der Werkstoff ist so eingestellt, daß die nur als Garn ausgeführte Verstärkungseinlage bei 190° C eine Schrumpfung von nur 1,8 % erfährt. Die Sehrumpf kraft beträgt bei einer Fadenstärke von 9^0 dtex 16O g. Der lediglich dem Zusammenhalt der Filamente 2 dienende Drall beträgt 18O dr/m.
Der gemäß Figur 2 noch im Flachband, also im etwa hohlzylindrischen Zustand befindliche Reifenrohling weist die von Wulst zu Wulst geführten Verstärkungseinlagen 1 auf, die zur Verankerung an den Wulstkernen 3 um diese herumgeschlungen sind. Der gegenseitige Abstand' a der Wulstkerne 3 beträgt 106 %\ der über den Bogen gemessene Abstand b beim fertig vulkanisierten Reifen ist hingegen mit 100 % angenommen worden. Diese Art der Konfektion stellt sicher,
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daß die Fadenlage erhalten bleibt bzw. auch nach der Bombage beim fertigen Reifen Verwerfungen einzelner Festigkeitsträger nicht eintreten.
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Claims (5)

*. 5 ■* ■ Ansprüche;
1. Luftreifen, insbesondere für einspurige Fahrzeuge, mit fadenförmigen Verstärkungseinlagen aus Polyamiden oder sich ähnlich verhaltenden Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen (1) aus einem Garn bestehen, das einen Schutzdrall aufweist und dessen Filamente (2) bei 190° C eine Schrumpfung haben, die geringer ist als 3 %.
2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrumpfung bei 190° C etwa 1,5 bis 2 % beträgt.
3. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlage (1) einen Drall von 20 bis 300 dr/m, insbesondere einen Drall von 18O dr/m hat.
h. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ungummierte, aus den Verstärkungseinlagen (1) bestehende Cord-, gewebe ein Quadratmetergewicht von etwa 50 bis 80 g hat.
5. Im wesentlichen hohlzylindrischer, nach dem Flachbandverfahren hergestellter ^Reifenrohling zur Herstellung von Luftreifen nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand der Wulstkerne (3) um etwa 6 % größer ist als der gegenseitige, über den Bogen gemessene Abstand beim bombierten, vulkanisierten Seifen.
Hannover, den 23. Juni 1970
70-Mf P /h3 Q D/Fr
2 0 9811/0765
DE19702031402 1970-06-25 1970-06-25 Luftreifen fuer einspurige fahrzeuge mit fadenfoermigen verstaerkungseinlagen aus polyamid oder einem kunststoff gleicher oder aehnlicher waermeschrumpfung als unterbau Ceased DE2031402B2 (de)

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WO2018141453A1 (de) * 2017-02-01 2018-08-09 Continental Reifen Deutschland Gmbh Polyamid-kord zur verwendung als karkass-festigkeitsträger, fahrzeugluftreifen umfassend einen oder mehrere polyamid-korde sowie ein verfahren zur herstellung eines oder mehrerer polyamid-kord, ein verfahren zur herstellung einer gummierten verstärkungslage und ein verfahren zur herstellung eines fahrzeugluftreifens

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