DE20309585U1 - Reinigungsvorrichtung für ein Bündel rohrförmiger, an ihrem einen Ende jeweils offenen ausgebildeter Filterelemente - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für ein Bündel rohrförmiger, an ihrem einen Ende jeweils offenen ausgebildeter FilterelementeInfo
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Description
INTENSIV-FILTER GmbH & OO.
Voßkuhlstr. 63
Voßkuhlstr. 63
D-42555 Velbert
20.06.2003
20.06.2003
ausgebildeter Filterelemente
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für ein Bündel rohrförmiger, an ihrem einen Ende jeweils offen ausgebildeter Filterelemente, vorzugsweise eines industriellen Staubfilters, mit gegenüber den Öffnungen der Filterelemente angeordneten, mit einer Druckluftversorgung verbindbaren Düsen zur Abgabe eines Druckluftstrahls in die Filterelemente, wobei die Druckluftversorgung einen gemeinsamen Druckbehälter umfaßt, an dem Ventile sowie von den Ventilen zu den Düsen führende Düsenrohre befestigt sind.
Reinigungsvorrichtungen dieser Art finden Verwendung z.B. bei industriellen Staubfiltern, wie sie z.B. aus der DE 196 27 514 A1 bekannt sind. Die Filter verfügen über eine Vielzahl von Filterelementen, z.B. in Form von Filterschläuchen, die gleichmäßig über die Fläche eines Trennbodens verteilt sind, der den Staubluftraum des Filters von dessen Reinluftraum trennt. Die in den Staubluftraum hineinragenden Filterelemente werden von außen nach innen von dem staubhaltigen Gas durchströmt, wobei sich der Staub an den Außenflächen der Filterelemente ablagert. Zur Beseitigung dieser Ablagerungen müssen die Filterelemente in Abständen gereinigt werden. Ein weit verbreitetes Reinigungssystem besteht darin, in Umkehrung der Filtrationsrichtung Druckluft impulsartig von den Öffnungen der Filterelemente her in diese einzublasen, wodurch der außen anhaftende Staub bzw. Filterkuchen abplatzt, und in eine unterhalb der Filterelemente angeordnete Sammeleinrichtung fällt.
Zur Erzeugung des Druckluftimpulses sind oberhalb der Filterelemente Injektordüsen angeordnet. In der Regel werden mehrere, in einer Reihe angeordnete Injektordüsen über ein gemeinsames Düsenrohr mit der für den Reinigungsvorgang erforderlichen Druckluft versorgt. Das Düsenrohr ist über ein schnellschaltbares Ventil an einen als Druckluftspeicher dienenden Druckbehälter angeschlossen. Zur Erzielung einer kompakten Bauweise mit geringen Strömungsverlusten sind die in der Regel in einer Mehrzahl vorhandenen Ventile direkt hinter dem Druckbehälter angeordnet bzw. in geeigneter Weise an den Druckbehälter angeflanscht.
Für die Befestigung der Ventile an dem Druckbehälter hat es sich als nachteilig herausgestellt, daß Druckbehälter zur Erzielung eines optimalen Verhältnisses zwischen Volumen und Festigkeit zylindrisch gestaltet sind. Für den Anschluß der mehrfach vorhandenen Ventile steht bei einer solchen Gestaltung des Druckbehälters nur dessen zylindrische Mantelfläche zur Verfügung. Die Anbringung der Ventile an dessen gebogenen Flächen hat sich als nachteilig herausgestellt und ist in der Fertigung aufwendig und teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit Druckluftversorgung durch einen gemeinsamen Druckbehälter arbeitende Reinigungsvorrichtung zu schaffen, die sich mit geringem Aufwand erstellen läßt.
Zur Lösung wird bei einer Reinigungsvorrichtung mit den eingangs genannten Merkmalen vorgeschlagen, daß der Druckbehälter ein eine Hauptkammer bildendes, zylindrisches Grundgehäuse und ein von außen druckdicht an das Grundgehäuse angesetztes, eine Zusatzkammer bildendes Zusatzgehäuse aufweist, welches sich entlang und in Umfangsrichtung über einen Teilumfang des zylindrischen Grundgehäuses erstreckt, daß das Zusatzgehäuse an seiner dem Grundgehäuse abgewandten Außenwand mit flach geformten Befestigungsflächen für die Ventile versehen ist, und daß das Grundgehäuse einwärts dieser Befestigungsflächen mit Öffnungen versehen ist.
Eine Reinigungsvorrichtung mit einem solcherart gestalteten Druckbehälter zeichnet sich durch eine vereinfachte Anbringung der für die Druckluftversorgung der Reinigungsdüsen erforderlichen Ventile aus. Die Befestigungsflächen für diese Ventile befinden sich nicht an der gekrümmten Außenseite des zylindrischen Grundgehäuses, sondern an einem Zusatzgehäuse, welches von außen druckdicht an das zylindrische Grundgehäuse angesetzt ist und auf diese Weise eine Zusatzkammer bildet. Ein solches Zusatzgehäuse läßt sich ohne größeren Aufwand mit eben, d.h. flach gestalteten Flächen versehen, an denen sich auch Standardventile ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Anpassungsarbeiten anbringen lassen.
Zur Erzielung der flach geformten Befestigungsflächen weist das Zusatzgehäuse eine Außenwand auf, welche vorzugsweise in ihrer Gesamtheit eben bzw. flach geformt ist. In konstruktiv und fertigungstechnisch einfacher Weise läßt sich dies dadurch erreichen, daß sich das Zusatzgehäuse entlang und in Umfangsrichtung über einen Teilumfang des zylindrischen Grundgehäuses des Druckbehälters erstreckt, wobei das Zusatzgehäuse an seiner dem Grundgehäuse abgewandten Außenwand die Befestigungsflächen für die Ventile aufweist. Einwärts dieser Befestigungsflächen ist das Grundgehäuse mit auf die
Befestigungsflächen ausgerichteten Öffnungen versehen, die dort ein Hindurchströmen des Druckgases ermöglichen.
Um die angestrebten eben geformten Befestigungsflächen für die Ventile zu erzielen, wird mit einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Außenwand des Zusatzgehäuses über ihre gesamte Länge eben geformt ist. Das Zusatzgehäuse kann in diesem Fall kostengünstig z.B. aus einem U-Profil gestaltet sein, dessen Basis nach Ansetzen des U-Profils an das zylindrische Grundgehäuse jene Außenwand bildet, an der sich die Ventile anbringen lassen.
Ebenfalls mit dem Ziel, für das Zusatzgehäuse ein U-förmiges Profil verwenden zu können, wird mit einer weiteren Ausgestaltung vorgeschlagen, daß das Zusatzgehäuse zu dem Grundgehäuse hin offen gestaltet ist, und daß der Querschnitt des Zusatzgehäuses rechteckig oder trapezförmig ist.
Mit einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß der Druckbehälter, dem Zusatzgehäuse abgewandt, für jedes Düsenrohr mit einer Durchtrittsöffnung versehen ist, durch die das Düsenrohr druckdicht hindurchgeführt ist, wobei ein Rohrabschnitt des Düsenrohrs durch die Hauptkammer und durch die Öffnung des Grundgehäuses hindurch bis in die Zusatzkammer führt, und dort in einem Ventilsitz endet, an dem bei geschlossenem Ventil ein beweglicher Ventilkörper des Ventils zur Anlage kommt. Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist eine besonders kompakte Bauweise der Baueinheit aus Druckbehälter und den Ventilen. Ferner lassen sich die durch die Strömungswege bedingten Druckverluste beim Durchströmen der Ventile gering halten.
Die Durchtrittsöffnung, durch die der Rohrabschnitt des Düsenrohrs druckdicht hindurchgeführt ist, kann gemäß einer ersten Variante in jenem Umfangsbereich der zylindrischen Mantelfläche des Grundgehäuses ausgebildet sein, der dem Zusatzgehäuse abgewandt ist.
Demgegenüber ist gemäß einer zweiten Variante die Durchtrittsöffnung außen an einem zweiten Zusatzgehäuse ausgebildet, welches druckdicht an die dem ersten Zusatzgehäuse abgewandte Außenseite des Grundgehäuses angesetzt ist. Bei dieser Variante setzt sich daher der Druckbehälter aus dem Grundgehäuse sowie insgesamt zwei Zusatzgehäusen zusammen. Das erste der beiden Zusatzgehäuse dient der Anbringung der Ventile, wohingegen das zweite, auf der abgewandten Seite des zylindrischen Behälters angeordnete Zusatzgehäuse der vereinfachten Hindurchführung des Düsenrohres durch die insoweit plan
ausbildbare Fläche dient. Eine aufwendige, da gegen Druckaustritt abzudichtende Hindurchführung des Düsenrohres bzw. dessen Rohrabschnitts durch eine gekrümmte Mantelfläche des Druckbehälters wird auf diese Weise vermieden.
Vorzugsweise erstreckt auch das zweite Zusatzgehäuse sich entlang und in Umfangsrichtung über einen Teilumfang des zylindrischen Grundgehäuses. Vorzugsweise ist das Grundgehäuse einwärts des zweiten Zusatzgehäuses mit zu den Durchtrittsöffnungen des zweiten Zusatzgehäuses gleichachsigen Öffnungen versehen, durch die die Rohrabschnitte hindurchführen, wobei die Querschnitte dieser Öffnungen größer als die Querschnitte der Durchtrittsöffnungen sind. Auf diese Weise ist das zweite Zusatzgehäuse strömungstechnisch mit dem Grundgehäuse verbunden, wodurch das zweite Zusatzgehäuse dazu herangezogen wird, das Gesamtvolumen des Druckluftbehälters zu vergrößern.
In vorteilhafter Weise wird ferner vorgeschlagen, daß der Rohrabschnitt im Bereich der Durchtrittsöffnung mit einem Außengewinde versehen ist, auf welches eine Mutter aufgeschraubt ist, welche sich von außen gegen die Außenwand des zweiten Zusatzgehäuses abstützt, wobei diese Außenwand zumindest um die Durchtrittsöffnung herum eben geformt ist. Vorzugsweise ist in diesem Fall die Mutter mit dem Rohrabschnitt verschweißt.
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In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung wird vorgeschlagen, daß zur Anbringung der Ventile die Außenwand des Zusatzgehäuses mit Montageöffnungen für die Ventile versehen ist, und daß der Schließmechanismus der Ventile durch die Montageöffnungen in die Zusatzkammer ragt.
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Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen im einzelnen:
Fig. 1 In einem Horizontalschnitt ein industrielles Staubfilter mit einer in seinem oberen Teil angeordneten Reinigungsvorrichtung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die aus einem Druckluftbehälter, Ventilen und einem System von Düsenrohren zusammengesetzte Reinigungsvorrichtung;
Fig. 3 den in der Reinigungsvorrichtung verwendeten Druckbehälter in einer Querschnittsdarstellung;
Fig. 4 den Druckbehälter in einem horizontalen Längsschnitt entlang seiner Mittelachse;
Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Druckspeichers in einer gegenüber der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 verlängerten Ausführungsform, wobei Einzelheiten der Ventile und der Düsenrohre nicht dargestellt sind;
Fig. 6 einen Querschnitt in der in Fig. 5 mit Vl-Vl bezeichneten Ebene;
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines Druckbehälters in einem horizontalen Längsschnitt und
Fig. 8 einen Querschnitt durch den Druckspeicher nach Fig. 7 in der in Fig. 7 mit VIII-VIII bezeichneten Ebene.
Die Übersichtsdarstellung Fig. 1 zeigt ein industriell einsetzbares Staubfilter in einer geschnittenen Gesamtdarstellung. Das Staubfilter besteht aus einem vertikal ausgerichteten, vorzugsweise zylindrischen Filtergehäuse 1, welches durch einen horizontal liegenden Trennboden 2 in einen unten liegenden Staubgasraum 3 und einen oben liegenden Reingasraum 4 unterteilt ist. Der Trennboden 2 ist ähnlich einem Rohrboden gestaltet und verfügt über eine Mehrzahl von Öffnungen für darin eingesetzte, langgestreckte Filterelemente 5. Bei den Filterelementen handelt es sich um Filterrohre, die an ihrem unteren Ende bei 5 a verschlossen und an ihrem oberen Ende offen sind. Die Filterelemente 5 sind von oben her in die Öffnungen des Trennbodens 2 eingehängt, wobei sie sich auf der Oberseite des Trennbodens abstützen. Die wirksame Filterfläche wird durch die Mantelfläche der vorzugsweise zylindrisch gestalteten Filterelemente 5 gebildet. Jeweils mehrere Filterelemente 5 des Filterrohrbündels können auch so angeordnet werden, daß sie eine Teilgruppe in Gestalt eines Filterpakets bilden.
Über einen Eintritt 8 des Filtergehäuses 1 gelangt das staubhaltige Gas in das Filter. Zum Reinigen und damit Regenerieren der einzelnen Filterelemente 5 des Filterrohrbündels befinden sich oberhalb von deren Öffnungen Düsen 6 eines Druck-Impuls-Injektorsystems.
Kurzzeitig wird über die Düsen 6 ein starker Luftstrahl von oben her in die Öffnungen der Filterelemente 5 abgegeben, wodurch die Filterelemente von dem an ihren Außenflächen ausfiltrierten Staub oder dem staubhaltigen Produkt gereinigt werden. Der Staub sammelt sich im unteren Teil des Filtergehäuses 1, weshalb dort ein Staubaustrag 7 angeordnet ist.
Das gereinigte Gas tritt bei 9 aus dem Reingasraum 4 aus.
Die nach unten gerichteten Düsen 6 bzw. Injektoren befinden sich unten an der Mantelfläche von Düsenrohren 10, 11, 12. In einer einfachsten Ausgestaltung sind hierzu die Düsenrohre 10, 11, 12 mit entsprechenden Öffnungen versehen, welche jeweils exakt auf das darunter angeordnete Filterelement 5 ausgerichtet sind. Die Düsen können aber auch
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zusätzliche Bauteile sein, die an den Düsenrohren 10 befestigt sind. Auf der Zeichnung ist mit dem Bezugszeichen 13 ein aus einer Düse 6 austretender und auf das jeweilige Filterelement gerichteter Druckluftimpuls dargestellt. Über Ventile 14 ist das von drei Düsenrohren 10, 11, 12 jeweils zentral angeordnete Düsenrohr 10 mit einem als Druckluftspeicher dienenden Druckbehälter 15 verbunden. Öffnet das jeweilige Ventil 14, gelangt Druckluft oder ein anderes Druckgas schlagartig über das Düsenrohr 10 zu dessen Düsen 6.
Die Fign. 1 und 2 lassen ferner erkennen, daß das Düsenrohr 10 zweigeteilt ist. Ein Rohrabschnitt 10 a des Düsenrohres 10 befindet sich noch innerhalb des Druckbehälters 15 und durchsetzt diesen quer zu seiner Längserstreckung. Der Rohrabschnitt 10 a ist mittels einer Verbindungsmuffe 15, die sich bereits außerhalb des Druckbehälters befindet, mit der übrigen Länge des Düsenrohres 10, an der sich auch die Düsen 6 befinden, verbunden. An dem äußeren Ende des Düsenrohres 10 verzweigt sich dieses über ein T-Stück 17 in die beiden weiteren Düsenrohre 11, 12. Diese sind an ihren Enden bei 18 verschlossen. Auch die beiden weiteren Düsenrohre 11, 12 sind jeweils mit Düsen 6 versehen, welche auf Filterelemente des Staubfilters ausgerichtet sind.
Der in den Fign. 1 und 2 dargestellte Druckbehälter 15 ist mit insgesamt drei Ventilen 14 versehen, die den Strömungsweg zu jeweils drei Düsenrohren 10, 11,12 freigeben, so daß in der Summe Druckluftimpulse zu insgesamt neuen Düsenrohren gelangen können. Hierbei lassen sich die drei Ventile 14 getrennt voneinander schalten. Bei den Ventilen 14 handelt es sich um extrem schnellansprechende Ventile, so daß bei einem Öffnen jedes Ventils 14 schlagartig komprimierte Luft zunächst in den Rohrabschnitt 10 a und von dort aus in das Düsenrohr 10 und die Düsenrohre 11, 12 gelangt, um schließlich über die Düsen 6 auszuströmen. Das öffnen der Ventile 14 erfolgt nur kurzzeitig unter Abgabe eines Druckimpulses.
Einzelheiten in der Gestaltung des Druckbehälters sowie die Anbringung der Ventile und Ausströmrohre daran werden nachfolgend anhand der Fign. 3 und 4 erläutert.
Der Druckbehälter nach den Fign. 3 und 4 bzw. nach den Fign. 1 und 2 setzt sich aus insgesamt drei Gehäuseteilen zusammen. Hauptbestandteil ist ein Grundgehäuse 20 in Gestalt eines an beiden Enden verschlossenen Kreiszylinders. An das Grundgehäuse 20 sind von zwei Seiten her Zusatzgehäuse 21, 22 druckdicht angesetzt. Hierzu erfolgt ein Verschweißen der Zusatzgehäuse 21, 22 mit dem zylindrischen Grundgehäuse 20. Die Innenräume der drei Gehäuse 20, 21, 22 stehen in Strömungsverbindung miteinander, wodurch sich ein Gesamtvolumen des Druckbehälters ergibt, welches sich aus der von dem
Grundgehäuse 20 gebildeten Hauptkammer 30, der von dem ersten Zusatzgehäuse 21 gebildeten Zusatzkammer 31 und der von dem zweiten Zusatzgehäuse 22 gebildeten Zusatzkammer 32 zusammensetzt.
Beide Zusatzgehäuse 21, 22 bestehen zwecks einfacher Bauweise aus Blechen gebogenen U-Profilen, die mit ihrer offenen Seite an das zylindrische Grundgehäuse 20 angesetzt sind. Die U-Profile sind an ihren Enden bei 41, 42 verschlossen, und entlang der Schweißnaht 43 mit der zylindrischen Mantelfläche des Grundgehäuses 20 druckdicht verschweißt.
In einer alternativen Ausführungsform, die auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, können die aus U-Profilen gebildeten Zusatzgehäuse 21, 22 anstelle des dargestellten rechteckigen Querschnitts auch einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
Wichtig ist, daß die durch die Basis der U-Profile gebildeten Außenwände 45, 46 der Zusatzgehäuse 21, 22 im wesentlichen flach, d. h. eben gestaltet sind. Diese Gestaltung der Außenwände 45, 46 der Zusatzgehäuse 21, 22 führt zu eben bzw. flach gestalteten Befestigungsflächen und vereinfacht das Anbringen der Ventile 14 bzw. das Hindurchführen des Rohrabschnitts 10 a des Düsenrohres.
Hierzu lassen die Fign. 3 und 4 erkennen, daß die mit einer flachen Unterseite versehenen Ventilgehäuse der Ventile 14 sich in besonders einfacher Weise auf der ebenfalls flach bzw. eben gestalteten Außenwand 45 des ersten Zusatzgehäuses 21 befestigen lassen. Eine spezielle Adaptierung, wie sie bei der Anbringung des Ventils unmittelbar an der gewölbten Außenwand des zylindrischen Grundgehäuses 20 erforderlich wäre, entfällt auf diese Weise, so daß die druckdichte Montage der Ventile an dem Druckbehälter wesentlich vereinfacht wird.
Die extrem schnell schaltbaren Ventilkörper der Ventile 14 arbeiten mit Ventilsitzen zusammen, die an den freien Enden der Rohrabschnitte 10 a ausgebildet sind. Hierzu können entweder auf die Enden der Rohrabschnitte 10 a zusätzliche Buchsen 47 aufgesetzt sein, deren Stirnflächen die Ventilsitze 48 bilden. Oder aber das freie, offene Ende des Rohrabschnitts 10 a ist in solcher Weise bearbeitet, daß es selbst den Ventilsitz 48 für den in Längsrichung des Rohrabschnitts 10 a hin- und herbeweglichen Ventilkörper bildet.
Die Länge des Rohrabschnitts 10 a ist dabei so bemessen, daß dieser, wie ebenfalls die Fign. 3 und 4 erkennen lassen, durch die Hauptkammer 30 hindurch bis in die Zusatzkammer 31 führt, und sich daher das Rohrende und damit der Ventilsitz 48 bereits innerhalb der
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Zusatzkammer 31 befindet. Damit der Rohrabschnitt 10 a mit seinem offenen Ende bis in diese Zusatzkammer 31 reichen kann, ist das Grundgehäuse 20 einwärts der an der Außenwand 45 ausgebildeten Befestigungsflächen 49 für die Ventile mit auf diese Befestigungsflächen 49 ausgerichteten Öffnungen 50 versehen. Diese Öffnungen 50 in der zylindrischen Mantelfläche des Grundgehäuses 20 sind in etwa rund gestaltet, und ihr Querschnitt ist größer als der Querschnitt des dort hindurchtretenden Rohrabschnitts 10 a, wodurch die Öffnungen 50 ringförmige Überströmquerschnitte bilden, über die die Zusatzkammer 31 mit der Hauptkammer 30 verbunden ist. Druckluft gelangt daher über die Öffnungen bzw. Überströmquerschnitte 50 in den Bereich der Zusatzkammer 31, und von dort bei geöffnetem Ventil 14 über den Ventilsitz 48 in den Rohrabschnitt 10 a und von dort zu dem Düsenrohr 10. Da die Öffnung 50 den Rohrabschnitt 10 a vorzugsweise symmetrisch umgibt, erfolgt eine allseitige Zuströmung der Druckluft zu dem Ventilquerschnitt zwischen festem Ventilsitz 48 und beweglichem Ventilkörper. Zusätzlich kann Luft aus dem Volumen der ersten Zusatzkammer 31 zu dem Ventilsitz strömen.
An seinem anderen Ende ist der Rohrabschnitt 10 a bei 52 durch die Außenwand 46 des zweiten Zusatzgehäuses 22 druckdicht hindurchgeführt. Die Hindurchführung 52 ist dadurch konstruktiv vereinfacht, daß auch die Außenwand 46 des zweiten Zusatzgehäuses, ebenso wie die Außenwand 45 des ersten Zusatzgehäuses, plan bzw. eben gestaltet ist. In vorteilhafter Weise ist der Rohrabschnitt 10 a im Bereich der Hindurchführung 52 mit einem Außengewinde versehen. Auf das Außengewinde sind ein oder zwei Muttern 53 aufgeschraubt, welche sich von außen gegen die flachgestaltete Außenwand 46 des zweiten Zusatzgehäuses 22 abstützen. Die Muttern 53 sind rundum mit der Außenwand 46 druckdicht verschweißt, wodurch sich eine feste Lage des in den Druckbehälter hineinragenden Rohrabschnitts 10 a ergibt. Einwärts der Durchtrittsöffnung 52 zur Hindurchführung des Rohrabschnitts durch das Zusatzgehäuse 22 ist das Grundgehäuse 20 wiederum mit gleichachsigen Öffnungen 54 versehen, durch welche der Rohrabschnitt 10 a zentrisch hindurchführt. Die Querschnitte der Öffnungen 54 sind größer als die Querschnitte der Durchtrittsöffnungen 52, so daß Druckluft über die Öffnungen 54 zwischen Hauptkammer 30 und zweiter Zusatzkammer 32 überströmen kann.
In den Fign. 5 und 6 ist eine andere Ausführungsform des Druckbehälters dargestellt. Dieser erlaubt den Anschluß von insgesamt sechs Düsenrohren über sechs Ventile. Da ausschließlich der Druckbehälter 15 selbst dargestellt ist, sind die in dessen Grundgehäuse 20 sowie in seinen Zusatzgehäusen 21, 22 ausgebildeten Öffnungen und Durchtrittsöffnungen besonders gut zu erkennen. Ferner zu erkennen ist, daß die Außenwand 45 des ersten Zusatzgehäuses 21 mit Montageöffnungen 56 für die Ventile
versehen ist. Auf diese Weise kann der Schließmechanismus der Ventile durch diese Montageöffnungen 56 in die Zusatzkammer 31 ragen, wo sich der feste Ventilsitz befindet. Die Befüllung des Druckbehälters erfolgt über entsprechende Anschlußstutzen 57 im Grundgehäuse 20.
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Eine wiederum andere Ausführungsform des Druckbehälters ist in den Fign. 7 und 8 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform fehlt das bei allen anderen Ausführungsformen vorgesehene zweite Zusatzgehäuse 22. Statt dessen befindet sich die Durchtrittsöffnung 52 für die Hindurchführung des Rohrabschnitts 10 a unmittelbar in der zylindrischen Mantelfläche des Grundgehäuses 20. Die lagegenaue Fixierung des Rohrabschnitts 10 a ist hierbei fertigungstechnisch etwas schwieriger.
| 1 | Filtergehäuse |
| 2 | Trennboden |
| 3 | Staubgasraum |
| 4 | Reingasraum |
| 5 | Filterelement |
| 5a | Verschluß |
| 6 | Düse |
| 7 | Staubaustrag |
| 8 | Eintritt |
| 9 | Austritt |
| 10 | Düsenrohr |
| 10a | Rohrabschnitt |
| 11 | Düsenrohr |
| 12 | Düsenrohr |
| 13 | Druckluftimpuls |
| 14 | Ventil |
| 15 | Druckbehälter |
| 16 | Verbindungsmuffe |
| 17 | T-Stück |
| 18 | verschlossenes Ende |
| 20 | Grundgehäuse |
| 21 | erstes Zusatzgehäuse |
| 22 | zweites Zusatzgehäuse |
| 30 | Hauptkammer |
| 31 | erste Zusatzkammer |
| 32 | zweite Zusatzkammer |
| 41 | verschlossenes Ende |
| 42 | verschlossenes Ende |
| 43 | Schweißnaht |
| 45 | Außenwand |
| 46 | Außenwand |
| 47 | Buchse |
| 48 | Ventilsitz |
| 49 | Befestigungsfläche |
| 50 | Öffnung |
| 52 | Durchtrittsöffnung, |
| Hindurchführung | |
| 53 | Mutter |
| 54 | Öffnung |
| 56 | Montageöffnung |
| 57 | Anschlußstutzen |
Claims (12)
1. Reinigungsvorrichtung für ein Bündel rohrförmiger, an ihrem einen Ende jeweils offen ausgebildete Filterelemente, vorzugsweise eines industriellen Staubfilters, mit gegenüber den Öffnungen der Filterelemente angeordneten, mit einer Druckluftversorgung verbindbaren Düsen (6) zur Abgabe eines Druckluftstrahls in die Filterelemente, wobei die Druckluftversorgung einen gemeinsamen Druckluftbehälter (15) umfaßt, an dem Ventile (14) sowie von den Ventilen (14) zu den Düsen (6) führende Düsenrohre (10a, 10, 11, 12) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (15) ein eine Hauptkammer (30) bildendes, zylindrisches Grundgehäuse (20) und ein von außen druckdicht an das Grundgehäuse (20) angesetztes, eine Zusatzkammer (31) bildendes Zusatzgehäuse (21) aufweist, welches sich entlang und in Umfangsrichtung über einen Teilumfang des zylindrischen Grundgehäuses (20) erstreckt, daß das Zusatzgehäuse (21) an seiner dem Grundgehäuse (20) abgewandten Außenwand (45) mit flach geformten Befestigungsflächen (49) für die Ventile (14) versehen ist, und daß das Grundgehäuse (20) einwärts dieser Befestigungsflächen (49) mit Öffnungen (50) versehen ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter, dem Zusatzgehäuse (21) abgewandt, für jedes Düsenrohr (10a, 10) mit einer Durchtrittsöffnung (52) versehen ist, durch die das Düsenrohr (10a, 10) druckdicht hindurchgeführt ist, wobei ein Rohrabschnitt (10a) des Düsenrohrs durch die Hauptkammer (30) und durch die Öffnung (50) des Grundgehäuses (20) hindurch bis in die Zusatzkammer (31) führt, und dort in einem Ventilsitz (48) endet, an dem bei geschlossenem Ventil ein beweglicher Ventilkörper des Ventils (14) zur Anlage kommt.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (50) des Grundgehäuses (20), durch die der Rohrabschnitt (10a) führt, Haupt- und Zusatzkammer miteinander verbindet.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (52) in jenem Umfangsbereich der zylindrischen Mantelfläche des Grundgehäuses (20) ausgebildet ist, der dem Zusatzgehäuse (21) abgewandt ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (52) außen an einem zweiten Zusatzgehäuse (22) ausgebildet ist, welches druckdicht an die dem ersten Zusatzgehäuse (21) abgewandte Außenseite des Grundgehäuses (20) angesetzt ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auch das zweite Zusatzgehäuse (22) sich entlang des Grundgehäuses (20) und in Umfangsrichtung über einen Teilumfang des zylindrischen Grundgehäuses (20) erstreckt.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgehäuse (20) einwärts des zweiten Zusatzgehäuses (22) mit zu den Durchtrittsöffnungen (52) des Zusatzgehäuses (22) gleichachsigen Öffnungen (54) versehen ist, durch die die Rohrabschnitte (10a) hindurchführen, wobei die Querschnitte dieser Öffnungen (54) größer als die Querschnitte der Durchtrittsöffnungen (52) sind.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrabschnitt (10a) im Bereich der Durchtrittsöffnung (52) mit einem Außengewinde versehen ist, auf welches eine Mutter (53) aufgeschraubt ist, welche sich von außen gegen die Außenwand (56) des zweiten Zusatzgehäuses (22) abstützt, wobei diese Außenwand (46) zumindest um die Durchtrittsöffnung (52) herum eben geformt ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (53) mit dem Rohrabschnitt (10a) verschweißt ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (45) des Zusatzgehäuses (21) mit Montageöffnungen (56) für die Ventile (14) versehen ist, und daß der Schließmechanismus der Ventile (14) durch die Montageöffnungen (56) in die Zusatzkammer (31) ragt.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand (45) des Zusatzgehäuses (21) über ihre gesamte Länge eben geformt ist.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzgehäuse (21) zu dem Grundgehäuse (20) hin offen gestaltet ist, und daß der Querschnitt des Zusatzgehäuses (21) rechteckig oder trapezförmig ist.
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