DE10041545A1 - Reinigungseinrichtung für Filterschläuche in einer Filteranlage - Google Patents
Reinigungseinrichtung für Filterschläuche in einer FilteranlageInfo
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Abstract
Eine Reinigungseinrichtung für Filterschläuche in einer Filteranlage, bei der jeder Reinigungseinrichtung jeweils ein Filterschlauch der mehreren in einem Trennboden der Filteranlage eingehängten Filterschläuche zugeordnet ist und jede Reinigungseinrichtung eine mittels Ventil aktivierbare Reinigungsgaszuführung aufweist, die in einem Ringkanal mit Reinigungsgasaustrittsspalt mündet, soll so weiterentwickelt werden, dass die gesamte Länge des jeweiligen Filterschlauches gereinigt wird. DOLLAR A Das wird dadurch erreicht, dass unterhalb des Reinigungsgasaustrittsspalts 10 ein Düsenkörper 8 angeordnet ist, dessen Querschnitt derart ausgebildet ist, dass von einer oberen Krümmung aus, die einen im Bereich des Reinigungsgasaustrittsspalts 10 liegenden Scheitelbereich 11 aufweist, die Seitenflächen in einem spitzen Winkel zueinander in einer Spitze 12 auslaufen, wobei die innere Strecke vom oberen Scheitelbereich 11 aus bis zur Spitze 12 länger ausgebildet ist als die äußere Strecke.
Description
Die Erfindung betrifft eine Reinigungseinrichtung für Filterschläuche in einer
Filteranlage zum Reinigen von staubbeladenem Prozessgas gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus WO 98/00001 ist ein Verfahren zum Reinigen eines Filters und eine
Filtereinheit bekannt. Die Filtereinheit besteht aus mehreren Filterelementen,
die in einem Boden eingehängt sind, der die Filtereinheit in eine untere
Produktgasseite und eine obere Reingasausgangsseite unterteilt. Über jedem
Filterelement an der Reingasausgangsseite ist eine Düse positioniert. Diese
Düsen sind sowohl mit unter Druck stehendem Gas als auch mit
Reinigungsflüssigkeit beaufschlagbar. Dazu weist jede Düse eine
Mischkammer auf, die mit einer Gaseingangsöffnung und einer
Flüssigkeitseingangsöffnung versehen ist. Die Mischkammer weist am unterem
Ende eine Ausgangsöffnung auf, die auf die Gasausgangsöffnung des
zugeordneten Filterelementes gerichtet ist. Das interne Volumen der
Mischkammer reicht aus, um während eines Flüssigkeitsimpulses zumindest
die Hälfte der Gesamtmenge der Reinigungsflüssigkeit zu enthalten. Die
Mehrzahl von den einzelnen Düsen sind mit einer Hauptleitung für Druckgas
und einer Hauptleitung für Reinigungsflüssigkeit verbunden. Weiterhin weist die
Filtereinheit mehrere Paare von Hauptleitungen für die Reinigungsflüssigkeit
und das Druckgas auf, wobei maximal zwanzig Mischkammern (Düsen) mit
einem Paar der Hauptleitungen verbunden sind.
Die Gas- und Flüssigkeitseingänge der Mischkammern sind permanent
geöffnet für den Medienzustrom aus den Hauptleitungen. Jede Hauptleitung
weist nur ein Ventil auf, durch das alle mit dieser Hauptleitung verbundenen
Mischkammern geöffnet und geschlossen werden.
Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass die in Reihe geschalteten
Reinigungseinrichtungen nur gemeinsam mit Druckluft beaufschlagt werden
können und somit die Filterelemente unabhängig von der anhaftenden
Partikelmenge in Zeitintervallen reinigen.
Weiterhin ist eine Filtereinheit gemäß vorgenanntem Grundaufbau bekannt, bei
der die einzelnen Düsen mit einer Druckgas- und einer Reinigungsflüssigkeits
leitung wirkverbunden ist. An die jeweiligen Zuleitungen sind mit einer Spitze
die oktaedergleich zueinander angeordneten Kreiskegel angeschlossen. Diese
Spitze ist zusätzlich von einem mit den Zuleitungen in Wirkverbindung
stehenden Ringkörper umgeben, dessen äußeres Ende an der
Kegelmantelfläche endet und dort zwischen Kegelmantelfläche und Ringkörper
einen Spalt bildet, durch den das Druckgas und die Reinigungsflüssigkeit zum
Reinigen der Filterelemente stömt.
Nach der DE 197 01 983 C1 ist ein Ringspaltinjektor bekannt, der ohne
Ventilschaltungen am Zulauf des Reinigungsgases zum Reinigen von
Filterelementen gesteuert werden kann, wobei die Ringspaltinjektoren in einer
Reinigungsvorrichtung in Abhängigkeit der anhaftenden Partikelmenge an den
jeweils zugeordneten Filterelementen einzeln aktivierbar sind und somit ein
quasi kontinuierliches Austragen der Partikel aus der Reinigungsvorichtung
ohne störenden Einfluß auf die vorgeschaltete Prozessanlage erreichen.
Hierzu ist im bzw. am Kanal jedes Ringspaltinjektors ein schaltbares
Absperrelement, z. B. eine Kreisringmembrane oder ein Ventil, angeordnet, das
den Reinigungsgasdurchgang zum Ringspalt absperrt und bei Erfordernis den
Durchgang zum Abströmen von Reinigungsgas über den Ringspalt freigibt.
Diese Lösung stellt eine kompakte Einheit dar, bei das Absperrelement über
eine separate Leitung und ein Ventil mit einem Drucklufterzeuger verbunden ist
und dabei der Mediendruck ständig mit einer hohen Druckdifferenz zur
Umgebung anliegt.
Alle diese Lösungen haben den Nachteil, dass das Reinigungsgas ungerichtet
auf die Filterelemente strömt und und somit im oberen Filterelementbereich ein
Unterdruck entsteht (Sog nach innen). Dadurch bleibt beim Reinigen in diesem
oberen Bereich Filterkuchen hängen, wodurch die wirksame Filterfläche des
jeweiligen Filterelementes für das Reinigen des Produktgases gemindert ist.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Reinigungseinrichtung für Filterschläuche zu
schaffen, durch die die gesamte Länge des jeweiligen Filterschlauches
gereinigt wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2
bis 7 beschrieben.
Vorteilhaft an der Erfindung ist die gerichtete Strahlung des Reinigungsgases
als Druckwelle in dem Filterschlauch sowie die mögliche Einzelabreinigung
jedes Filterschlauches bzw. ein Einsatz bei in Reihe geschalteten
Reinigungseinrichtungen. Weiterhin lässt die lösungsbedingte
Oberflächenstruktur der Erfindung das unkomplizierte Waschen des
Reingasraumes zu.
Der Düsenkörper ist auch aus elastischem Material herstellbar, so dass durch
eine mittels geeigneter Vorrichtung erreichte Veränderung des Ausfallwinkels
der Innenfläche des Düsenkörpers eine Richtungsänderung der Strahlung des
Reinigungsgases erreichbar ist, wodurch dieses gezielt in vorgesehene
Bereiche des Filterschlauches trifft..
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Eine Schnittdarstellung einer Filteranlage mit Einzelabreinigung jedes
Filterschlauches
Fig. 2 Darstellung der Reinigungsvorrichtung mit Einzelabreinigung jedes
Filterschlauches
Fig. 3 Darstellung der Reinigungsvorrichtung mit Einzelabreinigung jedes
Filterschlauches mit außerhalb der Filteranlage liegendem Ventil
Fig. 4 Darstellung der Reinigungsvorrichtung mit Reinigung mehrerer
Filterschläuche durch in Reihe verbundene Reinigungsdüsen
Die Filteranlage 1 besteht aus mehreren Filterschläuchen 5, die in einem
Trennboden 2 eingehängt sind, der die Filteranlage 1 in einen unteren
Produktgasraum 4 und einen oberen Reingasraum 3 unterteilt. Über jedem
Filterschlauch 5 ist im Reingasraum 3 eine Reinigungseinrichtung 6
angeordnet, die an die als Druckspeicher ausgeführte Reinigungsgaszuführung
7 angeschlossen ist. Die Reinigungseinrichtung 6 besteht aus einem
vorzugsweise ringförmigen und am Ringkanalkörper 20 angeordnetem
Düsenkörper 8, dessen Querschnitt ähnlich dem Querschnitt von
Flugzeugtragflächen ausgebildet ist, derart, dass von einer oberen Krümmung
aus, die einem im Bereich des Reinigungsgasaustrittsspalts 10 liegenden
Scheitelbereich 11 aufweist, die Seitenflächen in einem spitzen Winkel
zueinander in einer Spitze 12 auslaufen, wobei die innere Strecke vom oberen
Scheitelbereich 11 aus bis zur Spitze 12 länger ausgebildet ist als die äußere
Strecke. Im Bereich des Scheitelbereiches 11 ist ein Ringkanal 9 angeordnet.
Zwischen der Austrittsöffnung des Ringkanals 9 und dem Düsenkörper 8
befindet sich nach beiden Seiten des Ringkanals 9 und der oberen Krümmung
des Düsenkörpers 8 gerichtete Reinigungsgasaustrittsspalte 10, durch die das
Reinigungsgas an beide Seiten des Düsenkörpers 8 geleitet wird. Weiterhin
sind auf dem Umfang des Ringkanalkörpers 20 mehrere, quer zum Ringkanal 9
gehende und mit diesem nicht wirkverbundene Durchgangskanäle 19
angeordnet. Zwischen dem Ringkanal 9 und der Reinigungsgaszuführung 7 ist
ein Absperrventil 13 angeordnet. Dieses Absperrventil 13 besteht aus einem
Ventilunterteil 18 mit dem Durchgang 14 für das Reinigungsgas und einem
Ventildeckel 16. Am Durchgang 14 ist eine Membrane 15 angeordnet, die im
Ventildeckel 16 einspannt ist. An dem Ventildeckel 16 ist eine Steuerleitung 17
für das Betätigen des Absperrventils 13 angeschlossen, die innerhalb der
Reinigungsgaszuführung 7 angeordnet ist. Die Reinigungsgaszuführung 7 ist
an geeigneter Stelle aus der Filteranlage 1 herausgeführt. Die Steuerleitung 17
ist außerhalb der Filteranlage 1 aus der Reinigungsgaszuführung 7
herausgeführt und über ein nicht dargestelltes Ventil mit Steuerung mit einem
weiteren Druckspeicher verbunden.
An die Reinigungsgaszuführung 7, bei der ständig das Reinigungsgas anliegt,
sind alle Reinigungseinrichtungen 6 einer Filteranlage 1 angeschlossen. Jeder
Reinigungseinrichtungen 6 ist eine eigne Steuerleitung 17 zugeordnet.
Die Reinigungseinrichtungen 6 in der Filteranlage 1 dienen der Reinigung von
Filterschläuchen 5, die im Gasreinigungsprozeß mit Partikeln behaftet werden.
Zur Reinigung des Filterschlauches 5 wird das Reinigungsgas über das
Absperrventil 13 mit einem Druck von vorzugsweise etwa fünf bar zugeschaltet
und es strömt Reinigungsgas über den Ringkanal 9 und den
Reinigungsgasaustrittsspalt 10 aus. Anschließend umströmt das
Reinigungsgas, wie in Fig. 2 mittels Pfeilen an der rechten Düsenkörperseite
dargestellt, innen und außen den Düsenkörper 8. Dabei erhält das
Reinigungsgas an der Innenseite des Düsenkörpers 8 eine Beschleunigung
und es erfolgt damit eine gerichtete Stahlung des Reinigungsgases als
Druckwelle in dem gesamten Filterschlauch 5, wodurch ein Reinigen deselben
in seiner gesamten Länge erfolgt, d. h., es bleibt auch im oberen
Anfangsbereich des Filterschlauches 5 kein Filterkuchen hängen.
Beim Reinigungsvorgang wird durch den Sog des Reinigungsgases beidseitig
des Düsenkörper 8 vom Staub gereinigtes Prozessgas mitgerissen, wobei
dieses Prozessgas für den Innenraum der Reinigungseinrichtung 6 und des
Düsenkörpers 8 durch die Durchgangskanäle 19, wie in Fig. 2 mittels Pfeilen
an der linken Düsenkörperseite dargestellt, strömt.
Während der Abgasreinigung liegt an der Membrane 15 Steuerluftdruck an, so
dass diese den Durchgang 14 für das Reinigungsgases am Absperrventil 13
sperrt. Nachdem an dem zugeordneten Filterschlauch 5 genügend Partikel
anhaften wird zum Reinigen des Filterschlauches 5 das Reinigungsgas durch
Öffnen des Absperrventils 13 aus der Reinigungsgaszuführung 7 zugeschaltet.
Dazu wird die Steuerdruckluft durch die nicht dargestellte Steuerung mit Ventil
kurzzeitig entlüftet und die Membrane 15 öffnet während dieses Zeitraumes
den Durchgang für das Reinigungsgas, d. h. nach dem Reinigen des
Filterelementes wird die Steuerdruckluft wieder zugeschaltet, wodurch sich die
Membrane 15 in Richtung "Absperren" bewegt. Damit ist der
Reinigungsgasdurchgang geschlossen und es strömt kein Reinigungsgas über
den Ringkanal 9 und den Reinigungsgasaustrittsspalt 10 aus.
Die Schaltintervalle für das Reinigen der Partikel werden auf Grund von
Erfahrungswerten geschaltet. Da die Filterschläuche 5 entsprechend der
Platzierung auf dem Trennboden 2 (unterschiedliche Platzierung zu der
Gaszuströmöffnung) in zeitlicher Abhängigkeit unterschiedlich stark mit
Partikeln behaftet werden, ist diese Abhängigkeit in den Schaltintervallen
berücksichtigt. Dadurch werden nur die jeweils stark mit Partikeln behafteten
Filterschläuche 5 gereinigt und es kann ein störungsfreier Abtransport der
entfernten Partikel in einem quasi kontinuierlichem Prozeß erfolgen. Durch die
Einzelschaltung der Reinigungseinrichtungen 6 entsteht kein störender
Rückstoss in der vorgeschalteten Prozessanlage.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung anstelle der Absperrventile 13 beliebige
Ventile mit ihren bekannten Steuerungseinheiten einzusetzen. Dabei können
die Absperrelemente pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigbar
ausgebildet sein.
Im zweiten Ausführungsbeispiel wird gemäß Fig. 3 eine analoge
Grundanordnung des Düsenkörpers 8 über dem Filterschlauch 5 aus dem
ersten Ausführungsbeispiel benutzt. Im Unterschied dazu ist der Ringkanal 9
über eine Leitung gemäß Fig. 3 direkt mit dem außerhalb der Filteranlage
liegendem Ventil verbunden. Bei dieser Lösung ist jedoch für jede
Reinigungseinrichtung eine separate Zuleitung für das Reinigungsgas
erforderlich.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 wird ebenfalls eine
analoge Grundanordnung des Düsenkörpers 8 über dem Filterschlauch 5 aus
dem ersten Ausführungsbeispiel benutzt. Im Unterschied dazu ist der jeweilge
Ringkanal 9 über eine Leitung an mehrere in Reihe verbundene
Reinigungseinrichtungen angeschlossen, wobei das Ventil zum Einschalten
dieser Reinigungseinrichtungen außerhalb der Filteranlage 1 angeordnet ist.
Die Wirkungsweise und die Anwendungsbedingungen dieser beiden
vorgenannten Lösungen verlaufen prinzipiell analog dem ersten
Ausführungsbeispiel. Bei der dritten Ausführungsform ist jedoch keine
Einzelreinigung der Filterschläuche sondern nur eine gruppenweise Reinigung
möglich.
1
Filteranlage
2
Trennboden
3
Reingasraum
4
Produktgasraum
5
Filterschlauch
6
Reinigungseinrichtung
7
Reinigungsgaszuführung
8
Düsenkörper
9
Ringkanal
10
Reinigungsgasaustrittsspalt
11
Scheitelbereich
12
Spitze
13
Absperrventil
14
Durchgang
15
Membrane
16
Ventildeckel
17
Steuerleitung
18
Ventilunterteil
19
Durchgangskanal
20
Ringkanalkörper
Claims (7)
1. Reinigungseinrichtung für Filterschläuche in einer Filteranlage,
bei der jeder Reinigungseinrichtung (6) jeweils ein Filterschlauch (5) der mehreren in einem Trennboden (2) der Filteranlage (1) eingehängten Filterschläuche (5) zugeordnet ist und jede Reinigungseinrichtung (6) eine mittels Ventil aktivierbare Reinigungsgaszuführung (7) aufweist, die in einem Ringkanal (9) mit Reinigungsgasaustrittsspalt (10) mündet,
dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb des Reinigungsgasaustrittsspalts (10) ein Düsenkörper (8) angeordnet ist, dessen Querschnitt derart ausgebildet ist, dass von einer oberen Krümmung aus, die einem im Bereich des Reinigungsgas austrittsspalts (10) liegenden Scheitelbereich (11) aufweist, die Seitenflächen in einem spitzen Winkel zueinander in einer Spitze (12) auslaufen, wobei die innere Strecke vom oberen Scheitelbereich (11) aus bis zur Spitze (12) länger ausgebildet ist als die äußere Strecke.
bei der jeder Reinigungseinrichtung (6) jeweils ein Filterschlauch (5) der mehreren in einem Trennboden (2) der Filteranlage (1) eingehängten Filterschläuche (5) zugeordnet ist und jede Reinigungseinrichtung (6) eine mittels Ventil aktivierbare Reinigungsgaszuführung (7) aufweist, die in einem Ringkanal (9) mit Reinigungsgasaustrittsspalt (10) mündet,
dadurch gekennzeichnet,
dass unterhalb des Reinigungsgasaustrittsspalts (10) ein Düsenkörper (8) angeordnet ist, dessen Querschnitt derart ausgebildet ist, dass von einer oberen Krümmung aus, die einem im Bereich des Reinigungsgas austrittsspalts (10) liegenden Scheitelbereich (11) aufweist, die Seitenflächen in einem spitzen Winkel zueinander in einer Spitze (12) auslaufen, wobei die innere Strecke vom oberen Scheitelbereich (11) aus bis zur Spitze (12) länger ausgebildet ist als die äußere Strecke.
2. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Umfang eines Ringkanalkörpers (20) des Ringkanals (9)
mehrere, quer zum Ringkanal (9) gehende und mit diesem nicht
wirkverbundene Durchgangskanäle (19) angeordnet sind,
3. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Ringkanal (9) und der Reinigungsgaszuführung (7) ein
Absperrventil (13) angeordnet ist.
4. Reinigungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Absperrventil (13) aus einem Ventilunterteil (18) mit einem
Durchgang (14) für das Reinigungsgas und einem Ventildeckel (16) besteht,
wobei am Durchgang (14) eine mittels Ventildeckel (16) einspannte
schaltbare Membrane (15) angeordnet ist und am Ventildeckel (16) eine
innerhalb der Reinigungsgaszuführung (7) verlaufende Steuerleitung (17) für
das Betätigen des Absperrventils (13) angeschlossen ist.
5. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringkanal (9) über eine Leitung direkt mit dem außerhalb der
Filteranlage (1) liegendem Absperrventil verbunden ist.
6. Reinigungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Ringkanal (9) über eine Leitung an mehrere in Reihe verbundene
Reinigungseinrichtungen angeschlossen ist, wobei das Absperrventil zum
Einschalten dieser Reinigungseinrichtungen außerhalb der Filteranlage (1)
angeordnet ist.
7. Reinigungseinrichtung nach den Ansprüchen 1, 3, 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Absperrventil ein beliebiges Absperrventil einsetzbar ist, das
pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch betätigbar ausgebildet sein kann.
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