DE2030941A1 - Abtastvorrichtung - Google Patents
AbtastvorrichtungInfo
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Description
Unser Zeichen: C 2779
Abtastvorrichtung
Bisher bekannte Abtastvorrichtungen,auf die sich die Erfindung
bezieht, arbeiten vollständig mechanisch. Eine bekannte Abtastvorrichtung besteht aus einem Fühlerarm, der
in Abhängigkeit von dem Zuführungszustand eines Zubringers
einstellbar ist-sowie aus einem komplexen mechanischen Gestänge-,
das während einer Zuführungsphase von Signaturen oder Blättern zum Abtasten der Stellung des Pühlerarmes
durch einen direkten Eingriff bewegbar ist. Diese bekannten Abtastvorrichtungen sind in der Herstellung teuer und sie erfordern eine umfangreiche überwachung, da zwischen den sich
relativ bewegenden Teilen des mechanischen Gestänges Verschleißerscheinungen
auftreten, die eine ungenaue Tätigkeit der Abtastvorrichtung ergeben würden.
Die Erfindung betrifft.eine pneumatisch arbeitende Abtastvorrichtung,
die in der Lage ist, eine Störung bei' der Zuführung
einer Signatur eines Zubringers auf ein Transportband eines Signaturzusammentragsystems festzustellen. Insbesondere be
zieht sich die Erfindung auf eine pneumatisch arbeitende Abtastvorrichtung, die für eine Verwendung in einem Signatur-
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ausammentragsystem geeignet ist, bei dem ein elektrisches ■
Überwachungsgerät mit einem Schieberegister vorgesehen ist, das Signale von einer Mehrzahl von Abtastvorrichtungen in
Übereinstimmung mit der Stellung aufnehmen kann, bei der ei- '"
ne Störung entlang dem Transportband auftritt und "die in der Lage ist, ein unvollständiges Buch an einer Station hinter
dem letzten der Reihe von Zubringern des Systems auszustoßen.
Die pneumatisch arbeitende Abtastvorrichtung gemäß der Erfindung
besteht aus einem Fühlerarm, der zwischen einer'ersten und einer zweiten Stellung bewegbar.ist, um eine Störung in
der Zuführung einer Signatur anzuzeigen. Der Fühlerarm ist jedoch auch in eine mittlere Stellung einstellbar, wenn eine
Signatur von vorbestimmter Dicke durch einen Zubringer richtig übergeben wird. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist ein Fühlerarm mit einem Paar von Ablenkblättern ausgerüstet, das zum Absperren eines Luftstromea
eines Luftstrompaares abwechselnd einstellbar ist, wennAder
Fühlerarm sich nicht in seiner mittleren Stellung befindet. Die Luftströme werden durch einen Eneumatikkreis erzeugt,
"der aus einem verschiebbaren Pneumatikelementenpaar besteht,
um ein Ausgangsstorsignal zu erzeugen, wenn einer der beiden Luftströme blockiert ist. Es wird ein Steuersignal für das
überwachungsgerät erzeugt, wenn das Störsignal, während eines
Teiles der Übergabephase einer Signatur auftritt.
Die Ablenkblätter sind an dem Fühlerarm einstellbar ausgeführt,
um so eine genaue Einstellung der Abtastvorrichtung gemäß der
vorbestimmten Dicke einer abzutastenden Signatur zu ermöglichen.
Die Zeichnung zeigt" ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
und zwar sind:
Fig,1 ein Ausschnitt einer schematisch darges-frellten Seitenansicht, die das Verhältnis der Teile, eines Zusammen-
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203094 T-.
tragsystems zeigt, bei dem die Abtastvorrichtung
der Erfindung Verwendung findet, .
Fig.2a - 2b Ausschnitte, die die verschiedenen Stellungen
des Fühlerarmes zeigen, der einen Teil der pneumatisch
arbeitenden Abtastvorrichtung bildet und
Fig.3 eine schematische Darstellung des Pneumatikkreises,
der bei der Abtastvorrichtung der Erfindung in Verbindung mit einem Überwachungsgerät eines Zusammentragsystems
verwendet ist.
Gemäß Fig.1 ist die Abtastvoirrichtung der Erfindung; allge- ^
mein mit 1 bezeichnet. Sie gehört zu einem Signatur zusammentragsystem,
das überlicherweise aus einer Reihe von fluchtenden Zubringern 10 besteht, die Signaturen 12 von zugehörigen
Magazinen 14- auf ein Zusammentragtransportband 16
übergeben. Das Transportband 16 ist so angeordnet:, daß es in Fig.1 von links nach rechts wandert, um die aus zusammengetragenen Signaturen, bestehenden Bücher an dem rechten Ende
des Transportbandes nach dem letzten der Reihe von Zubringern an eine nicht gezeigte Buchbindeeinrichtung oder dgl. abzugeben.
Die Zahl der in einem beliebigen System verwendeten Zubringer hängt von der Zahl der verschiedenen Signaturen ab,
die zu einem Buch zusammengetragen werden. «
Die Zubringer 10 und das Transportband 16 können von beliebiger
Art sein und sie bilden keinen Teil der Erfindung. Sie werden natürlich vorzugsweise von. einer gemeinsamen nicht gezeigten
Kraftquelle angetrieben, um die Übergabe der Signaturen auf das Transportband zu synchronisieren, wenn dieses die zusammengetragenen
Signaturen nacheinander von einem Zubringer zum anderen weiterbewegt. Zur leichteren Beschreibung der Erfindung
sind jedoch, solche Zubringer 10 gezeigt, die nur eine
Signatur während jeder vollen Drehung abgeben können. Zu diesem Zweck ist der Zubringer 10 mit einer einzelnen Klemmvor-
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richtung 18 für eine Signatur ausgerüstet, die abwechselnd
zum Klemmen und Lösen der Signatur dient. Weiterhin hat jeder Zubringer eine Kombination einer nicht gezeigten Aufnahmevorrichtung,
die die unterste Signatur von dem Magazin 14- aufnehmen kann und danach diese in Verbindung mit der Klemmvorrichtung
18 des Zubringers überträgt.
Die Abtastvorrichtungen 1, von denen in "Verbindung mit jedem,
der Zubringer 10 eine vorhanden ist, werden in dem Zusammentragsystem zum Abtasten oder Feststellen von Störungen bei
der Signaturübergabe verwendet. Eine Störung kann in der Form eines Versagens der Aufnahmevorrichtung für eine rechtzeitige
Übergabe einer Signatur, einer Übergabe von mehr als der vorgesehenen
Zahl der Signaturen oder einer Übergabe einer Signatur vorliegen, die fehlerhaft übergeben ist, weil sie mehr
oder weniger als die vorbestimmte Zahl von Seiten hat oder weil sie zerrissen oder auf andere Y/eise beschädigt ist.
Gemäß Fig.1 besteht die Abtastvorrichtung 1 aus einem Fühleroder
Abtastarm 20 für eine Signatur und aus einer Abfühlvorrichtung
22 für den Fühlerarm. Der Fühlerarm ist auf einem exzentrisch angeordneten Stift 24 schwenkbar gehalten und
durch eine Zugfeder 26 in eine Ruhe-oder Normalstellung gedrückt.
In dieser Stellung befindet sich der Fühlerarm 20 in Singriff mit der Umfangsflache des Zubringers 10, wie dies
in Fig.1 bei 20a in gestrichelten Linien und in Fig.2b in ausgezogenen Linien gezeigt ist. Wenn der Zubringer 10 gedreht
wird, um eine Signatur einer richtigen oder vorbestimmten Dicke in eine Berührung mit dem Fühlerarm 20 zu
bringen, wird der Fühlerarm 20 gedruckt, um gegen die Spannung der Feder 26 in eine mittlere Stellung zu schwenken,
die in Fig.1 und 2a in ausgezogenen Linien gezeigt ist. Der Fühlerarm 20 wird in eine veränderliche Zvveitstellung gedrückt,
die in Fig.1 mit 20b in gestrichelten Linien und in Fig.2c in ausgezogenen Linien dargestellt ist, wenn die zn übergebende
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Siena bur eine größere als die vorbesbiinmbe Dicke hot oder
wenn mehrere übereinanderliegende Signaturen von dem Zubringer gehalten werden. Wenn eine zu übergebende Signatur fehlerhart ist, dadurch daß sie weniger als die vorbestimmte
Zahl von Seiten hat und somit eine geringere Dicke als die
vorbestimmte Dicke hat, wird dadurch der Fühlerarm 20 in eine Stellung zwischen seiner Ruhe- und seiner Mittelstellung
bewegt. Diese Stellung bildet zusammen mit seiner Ruhestellung eine veränderbare erste Stellung. Somib isb die Einstellung des Fühlerarms 20 entweder in seiner ersten oder in
seiner zweiten Stellung während des Übergabebeils der Zubringerrotationsphase
für eine Signatur eine Anzeige für eine Störung bei der Übergäbe einer Signatur.
Da die Zubringer 10 für ein übergeben von Bläbbern oder Signaturen
mit einem relativ breiten Dickenbereich geeignet sind, hat der Abtastarm 20 eine Vorrichtung für eine Grob- oder
Grundeinstellung des Fühlerarms in seiner in Fig.2a gezeigten mibtleren Stellung, die von der Dicke der Signatur, deren
Übergabe■abgetastet werden soll, unabhängig ist. An dem oberen Ende des Fühlerarms 20 ist'ein Ablenkblätterpaar 28a, 28b,
beispielsweise durch Einstellschrauben 30a, 30t», schwenkbar
befestigt. Die Ablenkblätber sind gegenüber dem Fühlerarm für
eine Feineinstellung gegenüber der Abtastvorrichtung 22 einstellbar ausgeführt, um Veränderungen in dem Maß des Schwindens
des Fühlerarmes zwischen, beispielsweise seiner Ruhestellung und seiner grob eingestellten mittleren.Stellung,
zu kompensieren, was durch die Dickenunterschiede der abgebasteten
Signaturen verursacht wird.
Die Abbasbvorrichtung 22 besteht aus einem dünnen Gehäuse 32,
das an dem Rahmen der. faschine befestigb isb und das teilweise
einen in Fig.3 allgemein mit 5LV bezeichneben Pneumatikkreis
enthält. Das Gehäuse 32 ist in Fig.3 in strichpunkbierten Linien als Draufsicht dargestellt. Es hat eine r,innenförmige
Gf.'ubalb mit einer Vertiefung 36,'ö.ie die Ablenkbläbber 28a, 28b
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frei aufnehmen können, wenn der Fühlerarm 20 zwischen seiner
ersten und seiner zweiten Stellung, die in Fig.2b bzw. 2c gezeigt sind, sich bewegt.
Gemuß Fig.3 ist eine kontinuierliche oder unterbrochene
Versorgung mit einem unter Druck stehenden fließfähigen Medium, beispielsweise sauberer trockener Luft, was allgemein
durch das Symbol 38 dargestellt ist, für einen Betrieb des Pneumatikkreises 34- vorgesehen.
Der Pneumatikkreis 34 besteht aus einem Paar gleichen Elementen,
die die Form vori monostabilen Flip-Flop-ochnltunc;en
ΊΟίΐ, OOb haben. Die Flip-Flop-Gcha.l tungen 40a, 40b oind von
üblicher Ausführung und sie haben Einlasse 42a, 4-2b, durch
die Pneumatikluft von dem Vorrab 38 gerichtet ist. oie haben weiterhin Steuereingangsöffnungen 44a, 44b sowie Ausgangsöffnungen
46a, 46a' bzw. 46b, 46b'. Bei dem vorliegenden Schaltkreis sind die Ausgangsöffnungen 46a, 46b zur Atmosphäre
hin offen, während die Ausgangsöffnungen 46a', 46b1
mit einem Membranschalter verbunden sind, der seinerseits' das Schließen eines elektrischen Schalters 50 steuert.
Die Versorgung 38 ist ebenfalls in der Gehäusevertiefung 36
über die Leitungen 52a, 52b und die Auslaßöffnungen 54-a, 54-b
zur Atmosphäre hin offen. Von den Leitungen 52a, 52b sind Steuerleitungen 56a, 56b abgezweigt, die in Auslaßöffnungen
58a, 58b enden, die mit den Auslaßöffnungen 54a bzw. 54-b
fluchten. Steuereingangsleitungen 44a, 44b sind an die Leitungen 56a, 56b in Strömungsrichtung unterhalb von Blenden
60a, 60b angeschlossen.
Unter Betriebsbedingungen, wenn die Auslaßöffnungen 54-a-58b
unverdeckt oder nicht versperrt sind, strömt die Luft durch diese öffnungen aus. Das Durchströmen durch die öffnungen
58a, 58b ist etwas geringer als durch die Öffnungen 54a, 54-b. Die Schaltkreisanordnung ist so, daß bei diesen Bedingungen
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1 riQfi 17 /n 1-sn
- 7- 7030941
die Abgaben der Luft der Flip-Flop-Schaltungen 40a, 40b
durch die Öffnungen 46a, 46b zur Atmosphäre erfolgt. Somit
wird durch die Öffnungen 46a1, 46b' ein Drucksignal null an
den Membranschalter 48 gegeben, der in seiner nicht betätigten Stellung bleibt. In der nicht betätigten Stellung des
Iviembranschalters ist.der Schalter 50 offen.
V/enn, wie in Fig.2b bzw. 2c gezeigt ist, der Fühlerarm 20
in entweder -seine erste oder zweite Stellung geschwenkt ist, blockieren oder versperren die Ablenkblätter 28a bzw. 28b
abwechselnd das Ausströmen der zugeführten Pne.uina.tikluft
durch die Auslaßöffnungen 5^a, 58a bzw. 5^-b, 58b. V/enn beispielsweise die Auslaßöffnungen 54a, 58a versperrt sind, bewirkt der sich ergebende Strömungszustand an dem Steuereinlaß
44a der Flip—Flop-Schaltung ein Schalten des Auslasses
der Flip-Flop-ßchaltung 40a von der Auslaßöffnung 46a auf die
Auslaßöffnung 46a'. Die durch die Auslaßöffnung 46a' hindurchgehende
Pneumatikiuft bildet ein Störungssignal, das dazu
dient, den Membranschalter 48 zu betätigen, der seinerseits
den elektrischen Schalter 50 schließt. Es sei bemerkt, daß,
wenn die Auslaßöffnungen 54b,' 58b durch das Ablenkblatt 28b
versperrt ist·, die den Kreis steuernde Flip-Flop-Schaltung
40b in gleicher Weise wirksam ist, um beispielsweise seinen Auslaß zum Auslaß 46b1 zu schalten, was seinerseits zur Betätigung des iviembranschalters 48 dient. Auf diese Weise bildet
der Areis 34 durch die Ablenkblätter 28a, 28b ein Paar
von gleichen, nahe beieinanderliegenden Meßfühlern, die abwechselnd
betätigbar sind.
Als Beispiel sind die Ablenkblätter 28a, 28b so gezeigt, daß
sie parallel verlaufen und von den Auslaßöffnungen 54a, 58a bzw. 54b, 58b einen gleichen Abstand haben, wenn der Fühlerarm 20 sich in seiner mittleren Stellung befindet, die dadurch bestimmt ist, daß die Signatur mit einer Dicke innerhalb
des Signaturdickenbereichs liegt, für die der Zubringer
10 eingestellt ist. Eine Einstellung der Abtastvorrichtung,
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^ ORIGINAL
um Veränderungen in dem Grad des Schwingens der Abtastvorrichtung
auszugleichen, was durch Veränderungen der Signaturdicke zwischen den Zusammentragfolgen bedingt ibt, und
zwar veranlaßt entweder durch die Zahl der Blätter in den Signaturen, die veränderbar ist, um ein unterschiedliches
Buch zusammenzutragen, oder durch die Verwendung einer unterschiedlichen
Papierdicke für eine Ausbildung derselben Signatur kann leicht durch eine Einstellung der Ablenkblätter 28a,
28b ausgeführt werden. Da ein dünnes Blatt oder eine dünne Signatur nur ein geringes Schwingen erzeugt, während eine
Dicke Signatur oder eine Mehrzahl von Signaturen ein relativ großes Schwingen bedingt, können die Ablenkblätter 28a, 28b
abwechselnd, wie durch die Pfeile 62 gezeigt ist, leicht voneinander weg und, wie durch die Pfeile 64 angedeutet ist, zueinander
hin geschwenkt werden, um dies auszugleichen.
Sowohl der Schalter 50 als auch die Schalter 5Oa-5On, die -zu -·
den übrigen in dem Zusammentragsystem verwendeten Abtastvorrichtungen gehören, ist gemäß Fig.3 mit einem Mikroschalter
68 in Reihe geschaltet. Der luikroschalter 68 wird geschlossen, um einen Kreis über den Schalter. 50 bei seinem Eingriff mit
einem Nocken 70 zu vervollständigen. Der Nocken 70 wird durch
die nicht gezeigte Kraftquelle des Zusammentragsystems angetrieben, so daß er betätigbar ist, um den Mikroschalter 68
nur während des Teiles der Rotationsphase des Zubringers 10 zu schließen, während der eine Signatur an dem Fühlerarm 20
der Abtastvorrichtung auf das Transportband 16 übergeben wird. Auf diese V/eise wird der Zustand des Schalters 50 tatsächlich
nur während des Teiles der Signaturübergabephase abgetastet, für den die Stellung des Fühlerarmes für die Anzeige einer
auftretenden Störung bedeutsam ist. Anderenfalls würde der Schalter 50 ein Steuersignal während der Teile der Zubringerrotationsphase,
bei denen keine "Übergabe erfolgt, erzeugen, wenn der Fühlerarm 20, bedingt durch die Wirkung der Zugfeder
26, sich in seiner Ruhestellung befindet, in der" die Öffnungen
54-a, 58a blockiert sind.
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- : -BAD ORIGINAL
Es sei bemerkt, daß bei dem Typ' des gezeigten Zusamrnentrag-.systems,
bei'dem die Zubringer 10 synchronisiert sind und·
nur eine Signatur während -jeder Rotationsphase überleben,
der Ivlikros cha lter 68 mit jedem der Schalter 50-5On in Reihe
geschaltet ist und nur einmal während Jeder Rotationsphase
der Zubringer betätigt wird. I7enn jedoch mehrere Signaturen
nacheinander durch den gleichen Zubringer während jeder Phase übergeben werden, wird der Mikroschalter 68 entsprechend oft
betätigt, v/enn für das System mehrere Gruppen oder Reihen
von Zubringern mit unterschiedlichen Robationsphasen zwischen den Gruppen verwendet werden, ist es erforderlich,
eine getrennte Mikroschältersbeuerung für jede Gruppe vorzusehen. ' I
V.ährend das Störsignal, daß das Schließen des elektrischen
Schalters 50 bewirkt, während des normalen Übergabeteils
der Zubringerrotationsphase verwendet werden kann, um automatisch die Tätigkeit des ganzen Zusammentragsystems anzuhalten
und ein passendes Signal gegeben werden kann, daß ein einzelner Zubringer eine Störung hat, ist es zu bevorzugen,
ein solches Signal an ein elektrisches überwachungsgerät zu
geben, das in der Zeichnung allgemein mit 7^ bezeichnet ist.
Das überwachungsgerät 7^ besteht aus einem Schieberegister,
das die Signale von den Abtastvorrichtungen des Systems in Übereinstimmung mit der Stellung, bei der eine Störung ent- ,-lang
dem Zusammentragtransportband auftritt, aufnehmen kann. Dieses "überwachungsgerät ist in der Lage, ein unvollständiges
Buch an der nicht gezeigten Ausstoßstation hinter dem letzten Zubringer der Reihe, ohne ein Unterbrechen der
const hohen Betriebsgeschwindigkeit des Systems, auszustoßen,
es sei denn, daß mehr als eine vorbestimmte' Zahl von aufeinanderfolgenden
Störungen durch dieselbe Abtastvorrichtung festgestellt wird. .-'--.'.
Das überwachungsgerät 7^- wird durch ein Signal betrieben,
das ein synchron mit den Zubringern betriebener Übertrager
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erzeugt. Zur Erläuterung ist der übertrager 76 mit einer drehbar gehaltenen Scheibe gezeigt, die einen Uagneten
hat, der an einer Aufnahme 80 einmal wahrend jeder Kotationsphase
des Zubringers 10 vorbeigehen kann. Der durch den-übertrager 76 erzeugte Eingangsimpuls liegt zeitlich
so, daß er das überwachungsgerät 7^ anschließend an eine
Tätigkeit eines Likroschalters 68 schaltet und auf diese
V/eise die Einleitung irgendeines Störungssteuersignals in das überwachungsgerät vornimmt.. Das in dem .überwachungsgerät
-74 enthaltene Schieberegister ist seinerseits durch
eine iüehrzahl von nicht gezeigten in Reihe geschalteten.
Funktionselementen gebildet, deren Zahl der Zahl der in der Zubringerreihe verwendeten Zubringer entspricht, die
für das Zusammentragen vollständiger Bücher auf dem Zusammentragtransportband
verwendet werden. Je einer der Schalter 50-5On ist an ein solches Funktionselement angeschlossen.
Es sei bemerkt, daß, wenn der Schalter 50 und der iwikroschalter
68 gleichzeitig geschlossen werden, dabei ein Informationsbit erzeugt wird, das an das entsprechende Funktionselement
übertragen wird. Ein solches Informationsbit wird danach
durch das Schieberegister während der nachfolgenden Rotationsphasen
der Zubringer weitergegeben, so daß, wenn ein durch eine Störung entstandenes unvollständiges Buch eine
Ausstoßstation erreicht, ein beispielsweise durch einen Magneten 82 gesteuerter Ausstoßmechanismus betätigt wird, um
das unvollständige Buch zurückzuweisen. Das Überwachungsgerät
hat vorzugsweise auch eine Anordnung zur Speicherung von Störinformationen, die ein Anhalten des Zusammentragsystems,
beispielsweise durch ein Erregen eines Magneten 84,ermöglicht,
wenn eine vorbestimmte Zahl von aufeinanderfolgenden Störungen an einem beliebigen Zubringer auftritt.
Es sei bemerkt, daß andere Schaltkreisanordnungen als die gezeigte für ein Schließen des Schalters 50 bei einer Einstellung
des Fühlerarms entweder in seiner ersten oder in seiner zweiten Stellung verwendet werden können. In diesem
109817/0150 ' " bad
Pall muß das Störsignal von den Ausgängen 46a', 46b'
Flip-Flop-Schaltung zu einer oder/oder nicht-Torschaltung
gehen, deren Ausgangssignal an den Membranschalter gegeben
wird. Bei einer anderen für die Erfindung verwendbaren Anordnung würden die Ausgänge 46a, 46b der Flip-Flop-Gchaltung
mit einem Membranschalter verbunden sein, der dazu dient, den elektrischen Schalter zu schließen, wenn ihm
ein Null- oder Negativdruclaugnal mitgeteilt wird. Bei noch
einer anderen Anordnung können die Ablenkblätter verwendet werden, um die Auslaßöffnungen 5^-a, 58a und 54b, 58b zu
sperren, wenn sich der Fühlerarm in seiner mittleren Stellung
befindet. In diesem Fall wäre die eine oder die andere der Öffnungen unverdeckt, wenn sich der Fühlerarm in der
ersten oder zweiten Stellung befindet. Es sei auch bemerkt, daß auf die Grobeinstellung des Fühlerarms verzichtet werden
kann. In diesem Fall erfolgt der Ausgleich für eine Veränderung beim Schwingen der Abtastvorrichtung, was durch Unterschiede
in den Dicken der Signaturen auftritt, durch ein Schwenken beider Ablenkblätter in die gleiche Richtung.
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Claims (1)
- PatentansprücheAbtastvorrichtung zur Verwendung in einem Signatur- oder Blattzusammentragsystem, bei dem die Abtastvorrichtung in der Lage ist, eine Störung bei der Übergabe einer Signatur durch einen Zubringer auf ein Zusammentragtransportband festzustellen, gekennzeichnet_durch einen Fühlerarm für eine Signatur, der während eines Teiles der Betriebsphase zur Signaturübergab'e des Zubringers in 'Übereinstimmung mit-dessen Signaturübergabezustand einstellbar ist, so daß eine erste und eine zweite Stellung des Fühlerarras für eine Störung bei' der Signaturübergabe, kennzeichnend sind und eine mittlere Stellung des Fühlerarms eine. Anzeige für eine normale Signaturübergabe ist und durch.einen Pneumatikschaltkreis, wobei der Pneumatikschaltkreis in der Nähe des Fühlerarms ein Paar Messfühler hat, die zusammenarbeiten, um ein Signal zu erzeugen, das für die Stellung des Fühlerarms kennzeichnend ist.2. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerarm eine Vorrichtung hat, um wahlweise den Fühlerarm gegenüber den Messfühlern einzustellen,- um dadurch einen Ausgleich für ^/eränderungen in den Fühlerarmbewegungen zu ermöglichen, die durch Dickenveränderungen zwischen durch den Zubringer zu übergebenden Signaturen auftreten. .5. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerarm ein Paar Teile hat, daß jeder der Messfühler die Stellung .einer der Teile abtastet und daß der Fühlerarm eine Vorrichtung hat, um die Teile gegenüber dem Fühlerarm einzustellen.4. Abtastvorrichtung nach einem der vorhergegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal,ein pneumatisches Signal ist, daß der Schaltkreis einen membranbe-1 0 9817/0 T5 0 ■tätigten elektrischen -Schalter hat, der durch aas Signal betätigbar ist und daß eine-'weitere Kombinationsvorrichtung vorhanden ist, uiü den Zustand des Schalters nur während des Teiles der Betriebsphase des Zubringers bei · einer Signaturübergabe zu prüfen.5. Abtastvorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter mit einem zu dem Zubringer gehörenden Funktionselement elektrisch verbunden ist.und daß ein zweiter elektrischer Schalter vorhanden ist, wobei der zweite Schalter nur während des Teiles der Zubringerbetriebsphase für eine Signaturübergabe schließbar ist, um einen elektrischen Schaltkreis über den Schalter aufzubauen, wodurch, wenn beide Schalter geschlossen sind, ein Steuersignal an das Funktionselement gegeben, wird.109817/0150 bad original
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Also Published As
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