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DE1524418C - Verteilereinrichtung fur automatische Karteien - Google Patents

Verteilereinrichtung fur automatische Karteien

Info

Publication number
DE1524418C
DE1524418C DE1524418C DE 1524418 C DE1524418 C DE 1524418C DE 1524418 C DE1524418 C DE 1524418C
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DE
Germany
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bjarne Los Gatos Stauffer Russ Albert San Jose Calif Junge (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verteilereinrichtung für automatische Karteien, bei denen der zur Auswerteeinrichtung führende Hauptkanal an die einzelnen Zellen mindestens einer Zellenreihe eines in der Ebene seiner Zellen verschiebbaren Behälters anschaltbar ist.
Die wachsende Zahl von Druckschriften, Zeichnungen und anderen Unterlagen macht es vielfach erforderlich, ihren Inhalt auf Mikrofilm oder anderen photographisch oder magnetisch beschichteten Aufzeichnungsträgern zu speichern, damit der Raumbedarf verringert wird. Für einen schnellen Zugriff der Aufzeichnungen wurden sogenannte automatische Karteien bekannt, bei denen die einzelnen Aufzeichnungsträger in adressierbaren Speichern aufbewahrt und durch Greif- und Transportmittel einer Aufzeichnungs- und Auswertestation zugeführt werden, ohne daß dabei — mit Ausnahme der Eingabe der Kenn^eiclinungsdaten — irgendeine manuelle Tätigkeit ausgeführt werden muß. Rein mechanisch arbeitende SpeiclicTsysteme dieser Art sind aber verhältnismäßig langsam und erfordern einen erheblichen Aufwand; der Aufzeichnungsträgertransport mittels besonderer Greif- und Transportvorrichtungen ist außerdem nicht sehr zuverlässig, und die häufig sehr empfindlichen Aufzeichnungsträger werden teilweise erheblich beansprucht. ^.
Es wurden deshalb für solche Speichercinrichtungen pneumatische Transportsysteme bekannt, die mit größerer Geschwindigkeit arbeiten und wesentlich einfacher aufgebaut sind. Bei einem derartigen pneumatisch arbeitenden System werden entweder die Aufzeichnungsträger selbst durch Beaufschlagung ihrer rückwärtigen Flächen mit Druckluft aus den Fächern der Vorratsbehälter ausgestoßen oder die Aufzeichnungsträger enthaltenden Kapseln auf pneumatischem Wege aus ihren Ablagefächern zur Auswertestation transportiert.
Derartige Datenkapseln werden auch in der Anordnung einer pneumatischen Kartei verwendet. Diese Anordnung enthält mehrere übereinandergestapeltc und gegeneinander verschiebbare Speicherbehälter, wobei in jedem einzelnen Behälter mehrere nach der einen Seite offene und nach der anderen Seite durch eine flexible Klappe verschließba/ß Zellen zur Aufnahme der Datenkapseln., vorhanden sind. Jeder Behälter enthält außerdem mindestens eine leere, nach beiden Seiten offene Zelle, wobei der Zugriff zu der gewünschten Datcnkapsel durch Relativeinstellung der einzelnen Behälter derart erfolgt, daß die die auszuwählende Datcnkapsel enthaltende Zelle deckungsgleich eingestellt wird mit den als Zugriffs-I;;iu:' wi;!«:;amcn leeren Zellen in den übrigen Speicherbehältern. Die Beförderung der Datenkapseln erfolgt bei dieser vorgeschlagenen Anordnung auf pneumatischem Wege, indem der zur Aus: Wertestation führende Zuführungskanal unter Unterdruck gesetzt wird und wahlweise gleichzeitig die entgegengesetzte Seite der Datenkapsel mit Überdruck beaufschlagt. Bei der Rückführung der Datenkapsel in ihre Zelle werden diese Druckpotentialc umgekehrt.
Um die durch die einzelnen Behälter führenden, als Führungskanal für die ausgewählten Datenkapseln benutzten Zellen an den zur Auswertestation führenden Hauptkanal anzuschließen, sind in der vorgeschlagenen Anordnung mehrere vom Uauptkanal abzweigende Weichen vorgesehen. Die Anzahl dieser in einer Dimension angeordneten Weichen ist jedoch beschränkt, so daß sich bei einer größeren Anzahl von Zellen pro Behälter Schwierigkeiten ergeben, indem bei einer größeren Zahl derartiger Weichen die Steuerung außerordentlich kompliziert wird. Hinzu kommt, daß nicht nur die Ablenkeinrichtungen gesteuert werden müssen, sondern auch ihre jeweilige Einstellage überprüft werden muß. Eine weitere Schwierigkeit bei der vorgeschlagenen An-Ordnung besteht darin, daß aus Raumgründen unmittelbar benachbarte Zuführungskanäle nicht angeschlossen werden konnten, sondern aus konstruktiven Gründen zwischen den einzelnen Abzweigungen ein gewisser Mindestabstand unabdingbar ist.
Mit der Erfindung ist es möglich, mittels einer auf einfache Weise steuerbaren unkomplizierten Anordnung sämtliche Zellen ausgewählter Reihen eines Behälters anzusteuern, so daß auch Behälter mit einer großen Anzahl matrixartig angeordneter Zellen in übereinandergestapelter Anordnung Verwendung finden können, was der Speicherkapazität einer solchen automatischen Kartei zugute kommt. Wenn die betreffenden Behälter, wie vorgesehen, gegeneinander in einer Richtung verschiebbar sind, so benötigt man für jede Zellengruppe der Behälter nur eine Spalte von Zellen, dig an den Hauptkanal und
~ "somit an die Auswerteeinrichtung anschaltbar sind. Gemäß der Erfindung ist mindestens eine mit einem Anschlußstück versehene, durch einen Stclltrieb auf eine von mehreren benachbarten Zellen einer Spalte des Behälters einstellbare Spaltenwählvorrichtung und eine den Hauptkanal mit einem der Führungskanäle der anliegenden Spaltenwählvorrichtung verbindende, durch einen weiteren Stelltrieb verstellbare Reihenwählvorrichtung vorgesehen, die aus mehreren, über Stelltriebe einzeln wahlweise in ihre Wirkstellung schwenkbaren Ablenkern besteht.
Besonders vorteilhaft ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung die Möglichkeit, die Zahl der Spaltenwählvorrichtungen jeweils so weit zu ergänzen, wie es in Anpassung an die Behältergröße erforderlich ist; entsprechend kann auch die Reihenwühl-•vorrichtung beliebig- erweitert werden, und sowohl "die Zähl der Spaltenwählvorrichtungcn als auch die Anzahl der in der Reihenwählvorrichtung vorgesehenen Ablenker wird lediglich durch die Flächengröße der Behälter bestimmt, deren Maximalabmessungen wiederum abhängig shid von dem vertretbaren Behältergewicht und dem zur Verfügung stehenden Raum. Weiterhin weist die erfindungsgemäße Verteilereinrichtung eine außerordentlich einfache Steuerung auf, die ihrerseits sowohl als Handsteuerung als auch als automatische Steuerung ausgebildet werden kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht jede Spaltenwählvorrichtung aus mehreren Gruppen zu je mehreren Zuführungskanälen, in deren mittleren Führungskanal das als Krümmer ausgebildete Anschlußstück mündet, und ist mittels je eines Stelltriebes in eine der Zahl der Zuführungskanäle entsprechende Anzahl von diskreten Stellungen verschiebbar, wobei jede Gruppe der unmittelbar neben der Reihenwählvorrichtung liegenden Spaltenwählvorrichtung direkt und jede Gruppe der folgenden Spaltenwählvorrichtungen über die voranlicgenden Spaltenwählvorrichtungen indirekt durch die Ablenker der Rcihenwählvorrichtung einzeln ansteuerbar ist. Für den pneumatischen
Betrieb der Verteilereinrichtung nach der Erfindung besteht außerdem eine besonders vorteilhafte Ausführungsform darin, daß mit den Ablenkern der Reihenvvählvorrichtung Schieber gekuppelt sind, die dafür sorgen, daß die jeweils nicht angesteuerten Zuführungskanäle mediumdicht · abgeschlossen und somit Energieverluste vermieden sind.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen in einem Ausfülmingsbeispiel erläutert. Es zeigt
F i g. X die schaubildliche Ansicht einer Verteilereinrichtung für automatische Karteien mit drei Spaltenwählvorrichtungen und einer Reihenwählvorrichtung, die sich sämtlich in ihrer Nullage befinden,
Fig. 2 eine mit Fig. 1 übereinstimmende Ansicht der Verteilereinrichtung, wobei sich die Wählvorrichtungen ebenfalls in ihrer Nullage befinden, jedoch ein Ablenker der Reihenwählvorrichtung geöffnet ist, so daß der Hauptkanal über einen Zuführungskanal und einen Krümmer der unmittelbar neben der Reihenwählvorrichtung liegenden Spaltenwählvorrichtung mit einer Behälterzelle verbunden ist,
F i g. 3 eine Darstellung ähnlich den F i g. 1 und 2, wobei sich jedoch die unmittelbar neben der Reihenwählvorrichtung liegende Spaltenwählvorrichtung in ihrer »—1 «-Stellung befindet, so daß der Haupt-, kanal über einen Krümmer der folgenden Spirttenwählvorrichtung an eine Behälterzelle angeschlossen ist,
F i g. 4 eine Darstellung ähnlich den vorhergehenden Figuren, wobei jedoch zwei Spaltenwählvorrichtungen in ihrer » — 1«-Stellung sind, so daß der Hauptkanal über einen Krümmer der dritten Spaltenwählvorrichtung an eine Behälterzelle angeschlossen ist,
F i g. 5 eine schaubildliche Ansicht der Reihenwählvorrichtung mit mehreren Ablenkern, von denen einer geöffnet ist,
F i g. 6 die Ansicht der in F i g. 5 gezeigten Reihenwählvorrichtung von unten zur Darstellung der Anordnung der Ablenker, Schieber und Überwachungsschalter,
F i g. 7 eine Sperr- und Überwachungsvorrichtung, wie sie für die Spaltenwählvorrichtungen Verwendung findet, und
F i g. 8 eine tabellarische Darstellung der Schalterzustände in Fig. 7 in Abhängigkeit von der Lage der zugehörigen Spaltenwählvorrichtung.
Gemäß Fig. 1 enthält die als Deckplatte für einen Stapel von Behältern, von denen nur der oberste Behälter 5 gezeigt ist, ausgebildete Ansteuerungseinrichtung drei Spaltenwählvorrichtungen 1, 2 und 3 und eine Reihenwählvorrichtung 4. In den Zellen 6 des Behälters 5 werden Kapseln, die Streifen oder Rollen mit Informationen enthalten, im folgenden Datenkapseln genannt, gespeichert, die mittels der Spaltenwählvorrichtungen 1 bis 3 und der Reihenwählvorrichtung 4 einzeln über eine Reihenwählvorrichtungsmündung 7 einem Hauptkanal 14 zugeführt werden können. Zur Führung derjenigen Datenkapseln, die aus den unterhalb des Behälters 5 angeordneten (nicht gezeigten) Behältern entnommen werden sollen, sind im Behälter 5 drei Spalten von Zuführungskanälen 8, 9 und 10 angeordnet. Der Behälter 5 ist in Fig. 1 in seiner Ausgangslage dargestellt, in der sich die Zuführungskanäle 8, 9 bzw. 10 zu den Krümmern der Spaltenwählvorrichtungen 1, 2 bzw. 3 ausgerichtet befinden. Der Behälter 5 kann jedoch wahlweise in je fünf Stellungen auf jeder Seite seiner Ausgangslage verschoben werden, so daß jede der Zellen 6 wahlweise in Ausrichtung mit einem Krümmer der betreffenden Spaltenwählvorrichtung gebracht werden kann, wenn die Krümmer ihrerseits in ihre möglichen Stellungen»!«, »0« bzw. » — 1« verstellt werden.
Wird mittels der Reihenwählvorrichtung 4 über
ίο eine der Spaltenwählvorrichtungen 1, 2 oder 3 ein Unterdruck an einen bestimmten Krümmer angelegt, so wird eine bestimmte Datenkapsel durch die betreffende Spaltcnwählvorrichtung hindurch zur Reihenwählvorrichtung 4 und vorbei an der Reihen-Wählvorrichtungsmündung 7 zum Hauptkanal 14 befördert.
Jede Spaltenwählvorrichtung 1, 2 und 3 besteht aus fünf miteinander verbundenen Spaltenwähleinheiten, von denen jede einen l)0°-Krümmer enthält, dessen Innenmaße so gewählt sind, daß eine Datenkapsel ohne zu große pneumatische Energieverluste hindurchgeführt werden kann. Die Zufuhr der pneumatischen Energie in Form von Unterdruck bzw. — bei der Rückführung der Datenkapseln in die Zellen — durch Überdruck zu den Spaltenwählvorrichtungen 1 bis 3 und der Reihenwählvorrich- ^. tung 4 erfolgt durch den Hauptkanal 14.
Gemäß F i g. 1 befinden sich die drei Spaltenwählvorrichtungen 1, 2 und 3 in ihrer Null- bzw. Ausgangslage, in der sich die Krümmer jeweils über dem mittleren der drei zugehörigen Zuführungskanäle 8, 9 bzw. 10 befinden. Da die Spaltenwählvorrichtungen 1 bis 3 in eine von je drei Lagen verstellbar sind und da weiterhin jede Spaltenwählvorrichtung fünf Spaltenwähleinheiten mit je einem Krümmer enthält, können durch jede Spaltenwählvorrichtung fünfzehn Zuführungskanäle angesteuert werden. Jeder Spaltenwählvorrichtung sind somit fünfzehn Zuführungskanäle 8, 9 bzw. 10 oder fünfzehn Behälterzellen zugeordnet. Die Betätigung der Spaltenwählvorrichtungen 1, 2 und 3 und der Reihenwählvorrichtung 4 erfolgt durch vier Stelltriebe 15 bis 18, durch deren wahlweise Betätigung jede der Spaltenwählvorrichtungen-1 bis 3 in "eine ihrer drei Wirklagcn »0«, »4-1« oder » — 1« gebracht werden kann. Die Stelltriebe 15, 16, 17 bzw. 18 werden über Leitungen 21 bis 23, 24 bis 26, 27 bis 29 bzw. 30 bis 32 gesteuert. Beim Anschalten der Stelltriebe wird die zugehörige Spaltenwählvorrichiung"'somit in eine ihrer drei Lagen eingestellt.
In F i g. I ist weiterhin ein Entschlüsscler 33 gezeigt, der über entsprechende Stcuerleitungen 34 bis 42 anschaltbar und insbesondere bei Verwendung eines automatisierten Steuersystems angeordnet ist.
Aus dem aufgeschnitten gezeichneten Teil der Deckplatte gemäß Fig. I ist im übrigen ersichtlich, daß in der gezeigten Lage der Spaltenwählvorrichtungen und der Reihenwählvorrichtung keine der Datenkapseizellen mit dem Hauptkanal 14 zusainmengesclialtet ist.
An Hand von Fig. 2 folgt nun eine Beschreibung der Auswahl eines bestimmten Zuführungskanals. Gemäß dieser Figur befinden sich die Spaltenwählvorrichtungcn 1, 2 und 3 wie auch die Reihenwähl-
vorrichtung4 in der gleichen Lage, wie in Fig. Γ dargestellt, nämlich jeweils in ihrer Nullage. F.ine Betätigung des Ablenkers 43 bewirkt somit eine Öffnung des Weges vom Hauptkanal 14 zum Krümmer
5 6
46 der Spaltenwählvorrichtung 3, wodurch an den rung des » + !«-Zuführungskanals der Spalte von mit diesem Krümmer fluchtenden Zuführungskanal Zuführungskanälen 10 erfolgt hingegen, indem die 10 Unterdruck bzw. Überdruck angelegt wird. Der Reihenwählvorrichtung in die Stellung » + 1« und die entsprechenden Zelle wird somit entweder eine Spaltenwählvorrichtung ebenfalls in die »-H «-Lage Datenkapscl entnommen oder zugeführt. 5 bewegt wird. Dementsprechend erfolgt die Ansteue-
In der Darstellung gemäß Fig. 3 ist die Spalten- rung des » + 1«-Zuführungskanals in der Spalte von
wählvorrichtung 3 in die Stellung »—1« verstellt, Zuführungskanälen 9 des Krümmers 48 durch Ein-
währcnd sich die Spaltenwählvorrichtungen 1 und 2 stellung der Reihenwählvorrichtung in die Stellung
sowie die Reihenwählvorrichtung 4 unverändert in » + 1« der Spaltenwählvorrichtung 3 in die Nullage
ihrer Nullage befinden. Bei der gezeigten Lage der io und der Spaltenwählvorrichtung 2 in die Lage » + 1«.
Spallenwählvorrichtung3 ist der waagerechte Kanal Weiterhin wird der » + !«-Zuführungskanal der
47 mit der durch den Ablenker 43 gebildeten ÖiTnung Spalte von Zuführungskanälen 8 angesteuert durch so verbunden, daß der Krümmer 48 der Spalten- Einstellung der Reihenwählvorrichtung 4 in die Stelwählvorrichtung 2 mit dem Hauptkanal 14 über die lung » + 1«, der Spaltenwählvorrichtung 3 in die Reihcnwählvorrichtung 4 verbunden ist. Der Ab- 15 Nullage, der Spaltenwählvorrichtung 2 ebenfalls in lenker 43 befindet sich dabei in der gleichen Lage die Nullage und der Spaltenwählvorrichtung 1 in ihre wie in F i g. 2 gezeigt. Stellung » +1«.
In der Darstellung nach Fig. 4 befindet sich die In entsprechender Weise sind durch Betätigung
Spaltenwählvorrichtung 1 in ihrer Nullage, während der den anderen Reihen zugeordneten Ablenker der
die Spaltenwählvorrichtungen 2 und 3 sich beide in 20 Rcihenwälilvorrichtung 4 auch die anderen zwölf der
ihrer »—!«-Stellung befinden; die Reihenwähl- .insgesamt fünfzehn waagerechten Zuführungskanäle
vorrichtung 4 ist ebenfalls in der Nullage. Ent- anstcuerbar. Während die Reihenwählvorrichtung 4
sprechend den Darstellungen der F i g. 2 und 3 ist in den F i g. 1 bis 4 nur teilweise dargestellt ist, zeigt
wiederum der Ablenker43 betätigt, wodurch eine Fig. 5 die vollständige Anordnung der Reihenwähl-
Verbindung zum waagerechten Kanal 47 der Spalten- 25 vorrichtung 4, die insgesamt vier Ablenker 43, 44,
wählvorrichtung 3 hergestellt ist. Da sich die Spalten- 45 und 51 aufweist. Djese Ablenker sind wahlweise
wählvorrichtung 2 nunmehr in ihrer Stelling >r—1« einzeln betätigbar. Wircl "die Spaltcnwählvorrichtung 3
befindet, befindet sich deren waagerechter Kanal 49 nicht betätigt, so stellt der Ablenker 43 bei seiner
in Ausrichtung mit dem Kanal 47 der Spaltenwähl- Betätigung eine Verbindung mit den waagerechten
vorrichtung 3, wodurch eine Verbindung zwischen 30 Zuführungskanälen 47, 52 und 53 her, je nach der
/lern Hauptkanal 14 und dem Krümmer 50 her- Stellung der Reihenwählvorrichtung. Befindet sich
gestellt ist. diese in ihrer Stellung » + 1«, wie in Fig. 5 dar-
An Hand dieser Beschreibung ist deutlich gewor- gestellt, so wird eine Verbindung zwischen dem den, auf welche Weise die von den Krümmern 46, 48 Hauptkanal 14 und dem Kanal 47 hergestellt. Ist und 50 bedienten Zuführungskanäle 8, 9 und 10 über 35 hingegen die Reihenwählvorrichtung 4 in ihrer NuIldcn mittleren, durch die Stellung »0« gekennzeich- lage, so ist der mit dem Krümmer 46 verbundene neten waagerechten Kanal angesteuert werden. Die Kanal 52 an den Hauptkanal 14 angeschlossen. Ist Ansteuerung der anderen beiden von den Krümmern die Rcihenwälilvorrichtung 4 in ihrer Stellung » — 1«, 46, 48 bzw. 50 bedienten waagerechten Zuführungs- so ist der Kanal 53 mit dem Hauptkanal 14 verbunkanäle wird in entsprechender Weise durch die wahl- 40 den. Das Entsprechende gilt hinsichtlich der Abweise Verstellung der Spaltcnwählvorrichtungen 1, 2 lenker 44, 45 und 51, von denen jeder die drei und 3 und der Reihenwählvorrichtung 4 bewirkt. Es Durchgänge der zugeordneten Abschnitte der Spaltensei angenommen, daß der dem Hauptkanal 14 am wählvorrichtung 3 bedienen .kann. Es können also nächsten, in den Zeichnungen also am weitesten links auf diese Weise alle fünfzehn Spaltenzuführungsunlcn gezeichnete waagerechte Zuführungskanal mit 45 kanäle der Spaltenwählvorrichtung 3 durch cntspre- » — 1« bezeichnet ist. während sich auf der anderen chende wahlweise Betätigung der Ablenker 43, 44, Seite der Nullage der » +ί«-Zuführungskanal be- ' 45 oder 51 und die entsprechende Verstellung der findet. Zur Anschaltung der » + 1«- und » — !«-Zu- Reihenwählvorricht.ung 4 angesteuert werden,
führungskanälc an die Krümmer46,48und 50 bleibt, Wie aus Fig. 5 weiter hervorgeht, sind zur Verwic vorher, der Ablenker 43 betätigt (vgl. F i g. 2, 3 5° hinderung von pneumatischen Energieverlusten die und 4). Um den »—1 «-Zuführungskanal durch den Kanäle 52, 52', 53, 54 und 55 durch Schieber 56 bis Krümmer 46 zu erreichen, wird die Spaltenwähl- 60 verschließbar, die mit den Ablenkern 43 bis 45 vorrichtung 3 in die Stellung» —1« gebracht und und 51 verbunden sind. Befindet sich der zugehörige ebenso die Rcihenwählvorrichtung 4. Nun wird der Ablenker in seiner geschlossenen Stellung, so bewirkt Zuführungskanal »—1« durch den Krümmer 46 be- 55 der entsprechende Schieber einen vollständigen dient, während der » — 1 «-Zuführungskanal der mediumdichten Abschluß des zugehörigen Kanals. Spalte von Zuführungskanälen 9 durch den Krüm- Bei geöffnetem Ablenker, wie z. B. Ablenker 43 in mcr 48 angesteuert wird, wenn die Reihenwähl- F i g. 5, ist andererseits auch der zugeordnete Schievorrichtung 4 in der Stellung » —1«, die Spaltenwähl- her 56 geöffnet, wodurch ein freier Durchgang vorrichtung 3 in der Nullage und die Spaltcnwähl- 60 vom Hauptkanal 14 durch den Kanal 47 gegevorrichtung 2 in der » — 1 «-Lage sind. Der » — I «-Zu- ben ist.
führungskanal der Spalte von Zuführungskanälen 8, In der Ansicht der Reihenwählvorrichtung 4 von
die durch den Krümmer 50 bedient wird, wird hin- unten gemäß F i g. 6 sind über Leitungen 88 bis 92
gegen angesteuert, indem die Rcihenwälilvorrichtung anschaltbarc Stclltricbe 62 bis 66 gezeigt, die über
in die Stellung» 1«, die Spaltcnwählvorrichtung 3 65 Federn 67 bis 71 mit den Ablcnkcrn 43 bis 45, 51
in die Nullage, die Spaltcnwühlvorrichtung 2 eben- und einem zusätzlichen Ablenker 61 verbunden sind,
falls in die Nullage und die Spaltenwählvorrichtung 1 Der Ablenker 61 ist feststehend ausgebildet, und der
in die Stellung »- I« gebracht werden. Die Ansteuc- zugeordnete Stclltricb 66 betätigt bei seiner Anschal-
tung über die Leitung 92 in diesem Fall nur den Schieber 60. ·
Wird beispielsweise über die Leitung 88 der Stelltrieb 62 wirksam, so wird über den Hebel 72 der Ablenker 43 um den'Drehpunkt 73 geschwenkt, wobei der Lenker 74 über das Gelenk 76 den Arm 77 zu einer Schwenkbewegung um den Punkt 75 im Uhrzeigersinn veranlaßt'. Gleichzeitig wird der Ablenker 43 um den Drehpunkt 73 geschwenkt, wo-
. durch sich der zu dem entsprechenden Kanal führende Durchgang öffnet. Beim Abschalten des Stelltriebes 62 veranlaßt die Feder 67 die Rückstellung des Ablenkers 43 in seine Ausgangslage, wobei gleichzeitig der Schieber 56 wieder in seine Schließstellung zurückkehrt. Jedem der zu den Ablenkern gehörigen Arme 77 ist ein Mikroschalter 78, 79, 80, 81 bzw. 82 zugeordnet, die über Leitungen 83 bis 87 Signale abgeben, zur Anzeige, ob der betreffende Schieber offen oder geschlossen ist.
F i g. 7 zeigt eine mit den Spaltenwählvorrichtun-
k gen und der Reihenwählvorrichtung zusammenwirkende Rast- und Anzeigeeinrichtung, die zur Überwachung der jeweiligen Einstellage der betreffenden Vorrichtungen dient. Eine jeder der Vorrichtungen zugeordnete Rastschiene 110 weist mit einem Sperrzahn 96 zusammenwirkende Rastkerben 93, 94 und 95 auf, die den Stellungen » — 1«, »0« bzjv- » + 1« entsprechen. Diese Sperre wird mitteln eines in einem Rahmenteil 99 gelagerten, über eine Leitung 98 anschaltbarcn elektromagnetischen oder pneumatischen bzw. hydraulischen Antrieb 97 wirksam gemacht. An der Unterseite des Antriebs 97 befindet sich ein Abfühlstift 100, an dem eine Schiene
101 befestigt ist, die zwischen zwei Schalterstiften
102 und 103 und deren zugeordneten Magneten 104 und 105 beweglich ist. Befindet sich der Sperrzahn in einer der R.astkerben 93, 94 oder 95, so wird die Schiene 101 nach oben gezogen, so daß sich die Schalterstifte 102 und 103 in Kontakt mit ihren Magneten 104 und 105 befinden. Mit der Rastschiene 110 ist außerdem über einen Bügel 106 eine Zunge 107 verbunden, die zwischen einem der Schalterstifte 102 oder 103 und dessen zugeordneten Magneten bewegt wird, wenn die Rastschiene aus ihrer Ruhestellung verstellt wird. Über die Leitungen 108 jmd 109 können somit Signale empfangen werden, ob die Sperre ordnungsgemäß eingerückt ist und in welcher Stellung sie sich jeweils befindet.
F i g. 8 dient zur Erläuterung der Betriebszustände der Sperr- und Anzeigeeinrichtung nach F i g. 7. Befindet sich die Schiene 101 zwischen einem Schalterstift 102 oder 103 und dem im zugeordneten Magneten, so wird der betreffende Schalter als geöffnet bzw. in der Nullage befindlich angesehen. Liegen hingegen die Schalterstifte ihren Magneten gegenüber frei, so gilt der betreffende Schalter als in der Eins- oder geschlossenen Stellung befindlich. Das in Abhängigkeit davon abgegebene Signal zeigt also an, 5 ob die Sperre ordnungsgemäß wirksam ist und welche Sperre sich jeweils in Tätigkeit befindet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ίο 1. Verteilereinrichtung für automatische Karteien, bei denen der zur Auswerteeinrichtung führende Hauptkanal an die einzelnen Zellen mindestens einer Zellenreihe eines in der Ebene seiner Zellen verschiebbaren Behälters anschaltbar ist, gekennzeichnet durch mindestens eine mit einem Anschlußstück (46, 48, 50) versehene, durch einen Stelltrieb (15 bis 17) auf eine von mehreren benachbarten Zellen einer Spalte des Behälters (5) einstellbare Spaltenwählvorrich- .
    ao tung (1, 2, 3) und eine den Hauptkanal (14) mit einem der Führungskanäle (47, 52, 52', 53, 54, 55) der anliegenden Spaltenwählvorrichtung (3) verbindende, durch einen weiteren Stelltrieb (18) verstellbare Reihenwählvorrichtung (4), die aus mehreren, über Stelltriebe (62 bis 65) einzeln wahlweise in ihre Wirkstellung schwenkbaren - . Ablenkern (43 bis 45f51) besteht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spaltenwählvorrichtung (1, 2, 3) aus mehreren Gruppen zu je mehreren Zuführungskanälen (47, 52, 53) besteht, in deren mittleren Führungskanal (52) das als Krümmer (46, 48, 50) ausgebildete Anschlußstück mündet, und mittels je eines Stelltriebes (15 bis 17) in eine . der Zahl der Zuführungskanäle entsprechende Anzahl von diskreten Stellungen verschiebbar ist, wobei jede Gruppe der unmittelbar neben der Reihenwählvorrichtung (4) liegenden Spaltenwählvorrichtung (3) direkt und jede Gruppe der folgenden Spaltenwählvorrichtungen (1, 2) über die voranliegenden Spaltenwählvorrichtungen (1) indirekt durch die Ablenker (43 bis 45, 51) der Reihenwählvorrichtung einzeln ansteuerbar ist.
    ..
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2,
    45. bei der der Transport der Aufzeichnungsträger bzw. der Datenkapseln mittels pneumatischer Energie erfolgt, gekennzeichnet durch mit den Ablenkern (43 bis 45,51) der_Reihenwählvorrichtung (4) gekuppelte "Schieber (56 bis 60) zum mediumdichten Abschließen der jeweils nicht angesteuerten Zuführungskanäle (47, 52, 52', 53, 54, 55) der unmittelbar neben der Reihenwählvorrichtung (4) liegenden Spaltenwählvorrichtung (3).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    009685/153

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