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DE20308756U1 - Urodynamik-Katheter - Google Patents

Urodynamik-Katheter

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DE20308756U1
DE20308756U1 DE20308756U DE20308756U DE20308756U1 DE 20308756 U1 DE20308756 U1 DE 20308756U1 DE 20308756 U DE20308756 U DE 20308756U DE 20308756 U DE20308756 U DE 20308756U DE 20308756 U1 DE20308756 U1 DE 20308756U1
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DE
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channel
catheter
urodynamic
pressure
outlet openings
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DE20308756U
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Urovision Gesellschaft fur Medizinischen Tech De
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UROVISION GmbH
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Description

Urovision GmbH Anwaltsakte: 27260
D-83043 Bad Aibling
Deutsches Gebrauchsmuster
Urodynamik-Katheter
BESCHREIBUNG:
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Urodynamik-Katheter zum Einführen in die Harnröhre und die Harnblase bestehend aus einem Katheterkörper und mindestens drei innerhalb des Katheterkörpers angeordneten, koaxial zum Katheterkörper verlaufenden Kanälen, wobei der erste Kanal zur Befüllung der Harnblase mit einer Flüssigkeit dient und in mindestens einer ersten Austrittsöffnung am körpernahen Ende des Katheters endet, der zweite Kanal zur Aufzeichnung des Drucks innerhalb des Harnblase dient und in mindestens einer zweiten Austrittsöffnung am körpernahen Ende des Katheters endet und der dritte Kanal zur Aufzeichnung des Harnröhrendrucks ausgebildet ist.
Urodynamik-Katheter sind bekannt. Sie werden in der Urodynamik eingesetzt, wobei die Urodynamik eine Untersuchung darstellt, mit deren Hilfe verschiedene Harnblasenfunktionen beurteilt werden können. Dabei wird über einen dünnen Messkatheter, nämlich den Urodynamik-Katheter die Blase gefüllt, die Blasendrucke werden registriert und über einen im Enddarm liegenden weiteren Messkatheter mit denen des Bauchinneren verglichen. Neben der Aufzeichnung des Blasendrucks während einer urodynamischen Untersuchung ist zudem eine Messung des Harnröhrendruckprofils möglich. Urodynamik-Katheter der eingangs genannten Art, das heißt Katheter mit drei Kanälen, sind bekannt. Nachteilig an diesen
0!·;··&udigr;6-03
bekannten Urodynamik-Kathetern ist jedoch, dass der Kanal, der zur Aufzeichnung des Harnröhrendrucks ausgebildet ist, nur eine Austrittsöffnung zur Druckaufnahme aufweist. Damit können die bekannten Urodynamik-Katheter den Verschlussdruck der Harnröhre nur an einem Punkt messen. Zudem werden die Messergebnisse dadurch verfälscht, dass bei der Messung die einzige Öffnung des Kanals zur Aufzeichnung des Harnröhrendrucks oftmals durch die sogenannte Harnröhrenschleimhaut verschlossen wird.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Urodynamik-Katheter der &iacgr;&ogr; eingangs genannten Art bereitzustellen, welcher bessere und genauere Messungen des Harnröhrenverschlussdrucks beziehungsweise des Harnröhrendruckprofils gewährleistet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Urodynamik-Katheter mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Ein erfindungsgemäßer Urodynamik-Katheter zum Einführen in die Harnröhre und die Harnblase weist einen Katheterkörper mit mindestens drei innerhalb des Katheterkörpers angeordneten, koaxial zum Katheterkörper verlaufenden Kanälen auf. Dabei ist der dritte Kanal zur Aufzeichnung des Harnröhrendrucks ausgebildet und weist mindestens zwei, radial zum Katheterkörper und/oder zum Umfang des dritten Kanals angeordnete dritte Austrittsöffnungen auf, wobei die dritten Austrittsöffnungen am körpernahen Ende des Katheters und relativ zu der ersten und zweiten Austrittsöffnung der beiden anderen Kanäle in Richtung des körperfernen Endes des Katheters versetzt angeordnet sind. Durch die radiale Anordnung der Austrittsöffnungen im dritten Kanal ist eine nahezu zirkuläre Druckmessung in der Harnröhre möglich. Dadurch ist eine exakte und gleichmäßige Messung des Harnröhrenverschlussdrucks und des Harnröhrendruckprofils insgesamt gewährleistet. Durch die Ausbildung von mehreren Austrittsöffnungen wird zudem die Möglichkeit, dass die Austrittsöffnungen durch die Harnröhrenschleimhaut verschlossen werden, minimiert.
Ü=t 06-03
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen der erste Kanal und/oder der zweite Kanal und/oder der dritte Kanal einen asymmetrischen Kanaldurchmesser auf. Der asymmetrische Kanaldurchmesser gewährleistet eine schnelle Befüllung der Harnblase mit dem Füllmedium, was zum Beispiel im Rahmen von Provokationstests (zum Beispiel Eiswassertest) notwendig ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Kanaldurchmesser des ersten und zweiten Kanals kleiner als der des dritten Kanals. Durch diese Maßnahme kann vorteilhafterweise ein relativ großer Druck auf die &iacgr;&ogr; Harnröhreninnenwand ausgeübt werden. Der dritte Kanal weist vorteilhafterweise fünf dritte Austrittsöffnungen auf.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Katheter im Bereich des körpernahen Endes mindestens eine röntgendichte Markierung auf.
Damit kann vorteilhafterweise die Lage des Urodynamik-Katheters innerhalb des Körpers kontrolliert werden. Dabei können insbesondere mehrere röntgendichte Markierungen angeordnet sein, wobei mindestens eine Markierung im Bereich der dritten Austrittsöffnungen ausgebildet ist, derart, dass sie von den körpernäher angeordneten Markierungen unterscheidbar ist. Dadurch ist es möglich, jederzeit die Lage der dritten Austrittsöffnungen des dritten Kanals zu kontrollieren.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Kanäle im Bereich des körperfernen Endes des Katheters jeweils mindestens eine Anschlussvorrichtung auf. Dabei kann der erste Kanal über eine erste Anschlussvorrichtung und einen daran angeordneten Schlauch mit einer Füllpumpe verbunden sein. Der zweite Kanal kann über die zweite Anschlussvorrichtung und einen daran angeordneten druckstabilen Verbindungsschlauch mit einem Druckaufnehmer gekoppelt sein. Schließlich kann der dritte Kanal über die dritte Anschlussvorrichtung und einen daran angeordneten druckstabilen Verbindungsschlauch mit einem Druckaufnehmer gekoppelt sein. Die dritte Anschlussvorrichtung ist vorteilhafterweise als Y-Ansatz mit zwei Anschluss-Schenkeln ausgebildet, wobei an dem ersten Schenkel ein Schlauch, der mit einer Durchströmpumpe verbunden ist, angeordnet ist und an einem zweiten Schenkel
O'fO6"O3
der druckstabile Verbindungsschlauch angeordnet ist. Eine derartige Anordnung der Anschlussvorrichtungen gewährleistet einerseits eine exakte Aufzeichnung des Blasendrucks während der urodynamischen Untersuchung und andererseits eine anschließende exakte Messung des Harnröhrendruckprofils.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen
&iacgr;&ogr; Figur 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Urodynamik-Katheters;
Figur 2 eine schematische Darstellung eines körpernahen Endes des
erfindungsgemäßen Urodynamik-Katheters gemäß Figur 1; und
Figur 3 einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Urodynamik-Katheters gemäß Figur 1.
Figur 1 zeigt in einer schematischen Darstellung einen Urodynamik-Katheter 10 zum Einführen in die Harnröhre und Harnblase bestehend aus einem Katheterkörper 12 und drei innerhalb des Katheterkörpers 12 angeordneten, koaxial zum Katheterkörper 12 verlaufenden Kanälen 14, 16, 18 (vergleiche auch Figur 3). Der erste Kanal 14 dient dabei zur Befüllung der Harnblase mit einer Flüssigkeit und endet in einer ersten Austrittsöffnung 20 am körpernahen Ende 22 des Katheters 10. Der zweite Kanal 16 dient zur Aufzeichnung des Drucks innerhalb der Harnblase und endet in einer zweiten Austrittsöffnung 24 (vergleiche auch Figur 2 und 3) am körpernahen Ende 22 des Katheters 10. Der dritte Kanal 18 ist zur Aufzeichnung des Harnröhrendrucks ausgebildet und weist in dem Ausführungsbeispiel insgesamt fünf, radial zum Katheterkörper 12 und/oder zum Umfang des dritten Kanals 18 angeordnete dritte Austrittsöffnungen 26 auf. Dabei sind die dritten Austrittsöffnungen 26 am körpernahen Ende des Katheters 10 und relativ zu der ersten und zweiten Austrittsöffnung 20, 24 in Richtung des körperfernen Endes 28 des Katheters 10 versetzt angeordnet.
Ok Oft- 03
Der Katheter 10 gemäß dem Ausführungsbeispiel besteht aus einem ca. 35 cm langen druckstabilen PVC-Schlauch mit den drei Kanälen 14, 16, 18. Der Außendurchmesser des Katheters 10 beträgt im vorliegenden Fall 3,3 mm. Im Bereich des körperfernen Endes 28 des Katheters 10 sind Anschlussvorrichtungen 32, 34, 36 angeordnet. Dabei ist der erste Kanal 14 über die erste Anschlussvorrichtung 32 und einen daran angeordneten Schlauch mit einer Füllpumpe (nicht dargestellt) verbunden. Der zweite Kanal 16 ist über die zweite Anschlussvorrichtung 34 und einen daran angeordneten druckstabilen
&iacgr;&ogr; Verbindungsschlauch mit einem Druckaufnehmer (nicht dargestellt) gekoppelt. Der dritte Kanal 18 ist über die dritte Anschlussvorrichtung 36 und einen daran angeordneten druckstabilen Verbindungsschlauch mit einem weiteren Druckaufnehmer (nicht dargestellt) gekoppelt. Man erkennt, dass die dritte Anschlussvorrichtung 36 als Y-Ansatz mit zwei Anschluss-Schenkeln 38, 40 ausgebildet ist. An dem ersten Schenkel 38 wird ein Schlauch befestigt, der mit einer Durchströmpumpe (nicht dargestellt) verbunden ist. An dem zweiten Schenkel 40 wird der druckstabile Verbindungsschlauch angeordnet.
Des Weiteren erkennt man aus Figur 1, dass im Bereich der dritten Austrittsöffnungen 26 zwei röntgendichte Markierungen 30 zur Positionskontrolle des Katheters 10 beziehungsweise der Austrittsöffnungen 26 angeordnet sind.
Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des körpernahen Endes 22 des Urodynamik-Katheters 10. Man erkennt insbesondere die koaxiale Lage der Kanäle 16 und 18, sowie die Anordnung der entsprechenden Austrittsöffnungen 24 und 26.
Figur 3 zeigt einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Urodynamik-Katheter 10. Man erkennt die Ausbildung der drei Kanäle 14, 16, 18 innerhalb des Katheterkörpers 12. Des Weiteren erkennt man, dass der erste Kanal 14 und der zweite Kanal 16 einen kleineren Durchmesser aufweisen als der dritte Kanal 18. Alle drei Kanäle weisen einen asymmetrischen Kanaldurchmesser auf. Figur 3 zeigt weiterhin andeutungsweise die Lage der dritten Austrittsöffnungen 26, die
radial zum Katheterkörper 12 beziehungsweise zum Umfang des dritten Kanals 18 angeordnet sind. Auf der am Katheterkörper 12 gegenüberliegenden Seite sind die erste Austrittsöffnung 20 und die zweite Austrittsöffnung 24 angeordnet. Letztere sind jedoch relativ zu den dritten Austrittsöffnungen 26 körpernäher angeordnet.
Im Folgenden wird die Funktionsweise des Urodynamik-Katheters 10 beschrieben.
Während der Füllphase der Harnblase (Cystometrie) erfolgt die Befüllung über
&iacgr;&ogr; den ersten Kanal 14, die Druckmessung in der Harnblase erfolgt über den zweiten Kanal 16. Fakultativ kann bereits während der Füllphase stationär der Harnröhrenverschlussdruck gemessen werden, wobei die röntgendichten Markierungen 30 zur genauen Positionierung des Katheters 10 während der Cystometrie dienen. Um den Verschlussdruck zu messen, müssen die dritten Austrittsöffnungen 26 des dritten Kanals 18 fortlaufend mit einer minimalen Flussrate durchströmt werden, um eine unmittelbare Drucktransmission zu ermöglichen und eine Verlegung der dritten Austrittsöffnungen 26 durch die Harnröhrenschleimhaut zu verhindern. Der erste Schenkel 38 der dritten Anschlussvorrichtung 36 wird deshalb über einen Schlauch an die Druckdurchströmpumpe angeschlossen, der zweite Schenkel 40 über den druckstabilen Verbindungsschlauch mit dem Druckaufnehmer verbunden.
In einer zweiten Messphase erfolgt die Messung des Harnröhrendruckprofils. Dabei wird der Katheter zunächst mit allen Austrittsöffnungen 20, 24, 26 in die Blase vorgeschoben und anschließend durch eine Rückzugsvorrichtung langsam mit konstanter Geschwindigkeit unter Perfusion des dritten Kanals 18 zurückgezogen. Die fortlaufende computergestützte Subtraktion des gemessenen Blasendrucks über den ersten Kanal 14 von dem durch den über den dritten Kanal 18 gemessenen Harnröhrenverschlussdruck ergibt das Harnröhrendruckprofil.

Claims (11)

1. Urodynamik-Katheter (10) zum Einführen in die Harnröhre und die Harnblase bestehend aus einem Katheterkörper (12) und mindestens drei innerhalb des Katheterkörpers (12) angeordneten, koaxial zum Katheterkörper (12) verlaufenden Kanälen (14, 16, 18), wobei der erste Kanal (14) zur Befüllung der Harnblase mit einer Flüssigkeit dient und in mindestens einer ersten Austrittsöffnung (20) am körpernahen Ende (22) des Katheters (10) endet, der zweite Kanal (16) zur Aufzeichnung des Drucks innerhalb des Harnblase dient und in mindestens einer zweiten Austrittsöffnung (24) am körpernahen Ende (22) des Katheters (10) endet und der dritte Kanal (18) zur Aufzeichnung des Harnröhrendrucks ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kanal (18) mindestens zwei, radial zum Katheterkörper (12) und/oder zum Umfang des dritten Kanals (18) angeordnete dritte Austrittsöffnungen (26) aufweist, wobei die dritten Austrittsöffnungen (26) am körpernahen Ende (22) des Katheters (10) und relativ zu der ersten und zweiten Austrittsöffnung (20, 24) in Richtung des körperfernen Endes (28) des Katheters (10) versetzt angeordnet sind.
2. Urodynamik-Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kanal (14) und/oder der zweite Kanal (16) und/oder der dritte Kanal (18) einen asymmetrischen Kanaldurchmesser aufweisen.
3. Urodynamik-Katheter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanaldurchmesser des ersten und zweiten Kanals (14, 16) kleiner ist als der des dritten Kanals (18).
4. Urodynamik-Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kanal (18) fünf dritte Austrittsöffnungen (26) aufweist.
5. Urodynamik-Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Katheter (10) im Bereich des körpernahen Endes (22) mindestens eine röntgendichte Markierung (30) aufweist.
6. Urodynamik-Katheter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere röntgendichte Markierungen (30) angeordnet sind, wobei mindestens eine Markierung (30) im Bereich der dritten Austrittsöffnungen (26) ausgebildet ist, derart, dass sie von den körperferner angeordneten Markierungen unterscheidbar ist.
7. Urodynamik-Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (14, 16, 18) im Bereich des körperfernen Endes (28) des Katheters (10) jeweils mindestens eine Anschlussvorrichtung (32, 34, 36) aufweisen.
8. Urodynamik-Katheter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kanal (14) über die erste Anschlussvorrichtung (32) und einen daran angeordneten Schlauch mit einer Füllpumpe verbunden ist.
9. Urodynamik-Katheter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kanal (16) über die zweite Anschlussvorrichtung (34) und einen daran angeordneten druckstabilen Verbindungsschlauch mit einem Druckaufnehmer gekoppelt ist.
10. Urodynamik-Katheter nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kanal (18) über die dritte Anschlussvorrichtung (36) und einen daran angeordneten druckstabilen Verbindungsschlauch mit einem Druckaufnehmer gekoppelt ist.
11. Urodynamik-Katheter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Anschlussvorrichtung (36) als Y-Ansatz mit zwei Anschluss- Schenkeln (38, 40) ausgebildet ist, wobei an dem ersten Schenkel (38) ein Schlauch, der mit einer Durchströmpumpe verbunden ist, angeordnet ist und an dem zweiten Schenkel (40) der druckstabile Verbindungsschlauch angeordnet ist.
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