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DE20308645U1 - Reinigungsvorrichtung für das Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für das Druckwerk einer Rotationsdruckmaschine

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Publication number
DE20308645U1
DE20308645U1 DE20308645U DE20308645U DE20308645U1 DE 20308645 U1 DE20308645 U1 DE 20308645U1 DE 20308645 U DE20308645 U DE 20308645U DE 20308645 U DE20308645 U DE 20308645U DE 20308645 U1 DE20308645 U1 DE 20308645U1
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DE
Germany
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collecting trough
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cleaning
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DE20308645U
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Manroland Sheetfed GmbH
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MAN Roland Druckmaschinen AG
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Publication date
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/30Recovering used solvents or residues

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  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

- 1 - M02G098
2. Juni 2003
MAN ROLAND DRUCKMASCHINEN AG
Mühlheimer Straße 341
63075 Offenbach/Main
Reinigungsvorrichtung für das Druckwerk einer
Rotationsdruckmaschine
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für das Druckwerk oder Lackwerk einer Rotationsdruckmaschine oder das Lackwerk einer Lackiermaschine mit einem an einen Zylinder des Druckwerks anstellbaren und durch einen Antrieb bewegbaren Reinigungssystem, das in einem dem Zylinder benachbarten Gehäuse angeordnet ist, einer dem Reinigungssystem zugeordneten Einrichtung zur Zuführung eines flüssigen Reinigungsmittels und einer das verbrauchte Reinigungsmittel auffangenden Auffangwanne mit einer zu einem Auffangbehälter führenden Ablauföffnung.
Bei einer aus DE 199 31 305 Al bekannten Reinigungsvorrichtung der angegebenen Art besteht das Problem, daß die während des Reinigungsbetriebs von der Auffangwanne aufgefangene, verbrauchte Reinigungsflüssigkeit nicht vollständig durch die Ablauföffnung abgeführt wird, sondern daß Rückstände in der Auffangwanne zurückbleiben, die zu einer Beeinträchtigung des Ablaufs und Verstopfung der Ablauföffnung führen können. Bleibt dies unbemerkt, so kann dies zu einer Verschmutzung der Druckmaschine durch Überlauf oder unkontrollierten Auslauf des Reinigungsmittels und zu einer erheblichen Störung des Druckbetriebes führen. Ins-
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besondere bei umweltverträglichen Reinigungsmitteln ist die Neigung zur Bildung von Rückständen in der Ablaufwanne besonders groß.
Es ist weiterhin aus DE 200 02 333 Ul eine Reinigungsvorrichtung mit einer an einer Farbwerkswalze anstellbaren Rakel und einer die abgerakelte Flüssigkeit auffangenden Wanne bekannt, die durch eine in Bodennähe mündende Entleerungsleitung mit einem Sammelbehälter verbunden ist, wobei in der Wanne eine Fördereinrichtung angeordnet ist, durch die die abgerakelte Flüssigkeit periodisch oder kontinuierlich in die Entleerungsleitung förderbar ist. Die Fördereinrichtung kann hierbei als translatorisch bewegbarer Schieber oder als Förderschnecke ausgebildet sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art dergestalt zu verbessern, daß ein störungsfreies Ablaufen der gebrauchten Reinigungsflüssigkeit aus der Auffangwanne gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Auffangwanne eine antreibbare, mechanische Fördereinrichtung angeordnet ist, die das aufgefangene, verbrauchte Reinigungsmittel zur Ablauföffnung der Auffangwanne fördert.
Mit der erfindungsgemäßen Gestaltung der Reinigungsvorrichtung wird ein störungsfreies Ablaufen und eine restlose Entsorgung von Reinigungsmittel, Färb- oder Lackpartikeln, Schmutz etc. aus der Auffangwanne gewährleistet und das Ansammeln von Rückständen der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit, die den Ablauf behindern oder verstopfen können, wirksam vermieden. Auch weniger fließfähige Bestandteile der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit werden kontinuierlich abgeführt. Dies ist insbesondere bei einem
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Wechsel der Art des Reinigungsmittels von Vorteil, da eine Vermischung von Rückständen des vorherigen Reinigungsmittels mit dem nachfolgenden vermieden wird. Die Gefahr des Überlaufens der Auffangwanne wird ebenfalls wirksam vermieden.
Vorzugsweise weist die Fördereinrichtung eine drehend antreibbare Förderschnecke auf, die in eine im Boden der Auffangwanne ausgebildete, an einen Bereich der Umfangskontur der Schnecke angepaßte Rinne eingreift. Der Antrieb der Förderschnecke kann durch einen eigenständigen Antriebsmotor erfolgen. Die Förderschnecke kann andererseits durch ein geeignetes Getriebe mit dem Antrieb des Reinigungssystems oder dem Maschinenantrieb bzw. dem Antrieb des Druck- oder Lackwerkes gekuppelt sein und durch diesen angetrieben werden. Bei großen Formatbreiten ist es vorteilhaft, wenn die Förderschnecke von der Mitte aus in beide Richtungen fördert, wobei die Auffangwanne an beiden Enden eine Ablauföffnung hat.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann die Fördereinrichtung einen quer zu Bodenfläche der Auffangwanne ausgerichteten Schieber aufweisen, der mit Hilfe eines Linearantriebs in Längsrichtung der Auffangwanne hin und her bewegbar ist. Bei dieser Ausgestaltung ist es vorteilhaft, wenn die Auffangwanne an ihren beiden Enden eine Auslaßöffnung aufweist. Alternativ hierzu kann der Antrieb des Schiebers so ausgestaltet sein, daß der Schieber bei einer Bewegung in Richtung der Ablauföffnung über den Boden der Auffangwanne gleitet, in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung jedoch vom Boden der Auffangwanne abgehoben ist.
Zum Antrieb des Schiebers kann erfindungsgemäß ein längs der Auffangwanne bewegliches Zugmittel, z.B. eine Kette, ein Riemen oder ein Seil vorgesehen sein, welches über
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geeignete Führungsmittel, wie Rollen oder dergleichen, geführt ist. Anstelle eines Linearantriebs mittels Zugmittel kann auch ein drehend antreibbares Spindel-Mutter-Getriebe vorgesehen sein. Als Antriebsmotor kann ein elektrischer oder pneumatischer Linearmotor dienen.
Um ein Überlauf der Auffangwanne, z.B. in Folge Ausfall der Fördereinrichtung, zu vermeiden, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ein Überlaufsensor an der Auffangwanne angebracht, der ein Überschreiten eines zulässigen Füllstandes erfaßt und der an eine Warneinrichtung zur Erzeugung eines akustischen oder optischen Warnsignals angeschlossen ist.
Das gelegentlich erforderliche Reinigen der Auffangwanne kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung durch einen in der Auffangwanne angeordneten Folieneinsatz erleichtert werden, der zum Reinigen der Auffangwanne auswechselbar ist. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung können die Förderschnecke oder der Schieber eine färb- bzw. lackabweisende Beschichtung aufweisen. Insbesondere eignet sich hierzu eine Beschichtung aus einem Homopolymer, einem Copolymerisat oder aus fluorisierten Kohlenwasserstoffen. Die Reinigung der Auffangwanne, der Abtransport des Reinigungsmittels und das Lösen von angetrockneter Farbe oder angetrocknetem Lack kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung dadurch unterstützt werden, daß über die Breite der Auffangwanne sich erstreckend eine Sprüheinrichtung zum Versprühen von Reinigungsmittel angeordnet ist, deren Sprühstrahlen auf die Oberfläche der Auffangwanne gerichtet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen
M02G098
Figur 1 den schematischen Aufbau einer Druckmaschine, an der die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung angeordnet ist,
Figur 2
eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung mit Förderschnecke und
Figur 3 eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung mit Schieber.
Figur 1 zeigt eine Offset-Rotationsdruckmaschine mit mehreren, hintereinander geschalteten Druckwerken 1, einem den Druckwerken 1 nachgeschalteten Lackwerk 2, einer Fördereinrichtung 3 zur Zuführung einzelner Bogen von einem Bogenanleger 4 und einem die bedruckten Bogen auslegenden Ausleger 5. Die einzelnen Druckwerke 1 haben einen einfach großen Gummituchzylinder 8, der jeweils mit einem doppelt großen Druckzylinder 6 zusammenwirkt. Den Gummituchzylindern 8 der Druckwerke 1 entspricht im Lackwerk 2 ein die Lackform tragender Lackzylinder 9, dem ein Lackdossiersystem 10 zugeordnet ist. Bogenführungseinrichtungen 11 sind den einzelnen Druckwerken 1 und dem Lackwerk 2 vor- und nachgeschaltet. Zur Reinigung der Gummituchzylinder 8, des Lackzylinders 9 und der Druckzylinder 6 sind diesen jeweils Reinigungsvorrichtungen 7 zugeordnet.
Wie aus Figur 2 zu ersehen, weisen die Reinigungsvorrichtungen 7 ein dem jeweils zu reinigenden Zylinder benachbartes Gehäuse 12 auf, das als Reinigungssystem eine Bürstenwalze 13 enthält, die parallel zu dem zu reinigenden Zylinder ausgerichtet ist. Die Bürstenwalze 13 ist in den seitlichen Gehäusewangen 14 drehbar gelagert und wird bei einem Reinigungsvorgang über ein Getriebe 15 durch einen Antriebsmotor 16 drehend angetrieben. Das Gehäuse 12 weist in seiner dem Zylinder zugekehrten Wand 17 eine Öffnung 18 auf, aus der die Bürstenwalze 13 so weit herausragt, daß
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sie mit dem zu reinigenden Zylinder in Eingriff gebracht werden kann, ohne daß das Gehäuse 12 die Mantelfläche des Zylinders berührt. Zur Zufuhr von Reinigungsflüssigkeit sind an dem Gehäuse 12 Düsen 19 angeordnet, deren Strahlen auf die Bürstenwalze 13 gerichtet sind. Die Düsen 19 sind über ein Leitungssystem 20 an eine Pumpe 21 angeschlossen, die das flüssige Reinigungsmittel aus einem Vorratsbehälter 22 zu den Düsen 19 fördert.
Unterhalb der Bürstenwalze 13 bildet das Gehäuse 12 eine Auffangwanne 23 zum Auffangen der mit Hilfe einer nicht dargestellten Rakel in üblicher Weise von der Bürstenwalze 13 abgestreiften, verbrauchten Reinigungsflüssigkeit. Die Auffangwanne 23 weist in ihrem Boden eine vertiefte Rinne 24 auf, die in Richtung auf eine Gehäusewange 14 ein Gefälle hat. Am tiefsten Ende der Rinne 24 befindet sich eine Ablauföffnung 25 mit einem in einen Sammelbehälter 26 mündenden Rohrstutzen 27. Alternativ hierzu kann der Ablauföffnung 25 eine Kolbenpumpe nachgeordnet sein, welehe ausgangsseitig mit einem Entsorgungsbehälter oder einer Recyclinganlage verbunden ist. In der Rinne 24 befindet sich eine Förderschnecke 28. Die Förderschnecke 28 ist in den Gehäusewangen 14 drehbar gelagert und durch das Getriebe 15 gemeinsam mit der Bürstenwalze 13 drehend antreibbar.
Zur Überwachung des Füllstandes in der Auffangwanne 23 ist ein Sensor 30 vorgesehen, der bei Überschreiten eines vorgegebenen maximalen Füllstandes schaltet. Der Sensor 30 ist an eine Warneinrichtung 31 angeschlossen, die bei Überschreiten des maximalen Füllstandes einen Signalgeber 32 zur Erzeugung eines akustischen und/oder optischen Warnsignals einschaltet. Der Sensor 30 kann schaltungstechnisch mit der Maschinensteuerung gekoppelt sein und füllstandsabhängig die Zufuhr von Reinigungsmittel abschalten.
• ··
•t
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Im Reinigungsbetrieb wird die beschriebene Reinigungsvorrichtung an den zu reinigenden Zylinder angestellt und Bürstenwalze 13 und Förderschnecke 28 werden gemeinsame durch den Antriebsmotor 16 in Drehung versetzt. Gleichzeitig wird über die Pumpe 21 Reinigungsmittel zu den Düsen 19 gefördert und auf die Bürstenwalze 13 gesprüht. Das verbrauchte Reinigungsmittel wird von den Bürstenwalze 13 abgerakelt und in der Auffangwanne 23 aufgefangen. Die Förderschnecke 28 fördert das aufgefangene Reinigungsmittel längs der Rinne 24 zur Ablauföffnung 25, durch die es über den Rohrstutzen 27 in den Sammelbehälter 2 6 gelangt.
Bei der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung ist in der Auffangwanne 23 ein plattenförmiger Schieber 34 angeordnet, der im wesentlichen parallel zu den Gehäusewangen 14 ausgerichtet ist und an dem Boden 35 und den Seitenwänden 3 6 der Auffangwanne 2 3 gleitend anliegt. Der Schieber 34 ist an einem flexiblen Zugmittel 37 gehalten, das sich in einem parallelen Abstand zum Boden 35 in Längsrichtung der Auffangwanne 23 erstreckt und durch Öffnungen in den Gehäusewangen 14 aus dem Gehäuse 12 herausgeführt ist. Das Zugmittel 37 kann eine Kette, ein Riemen oder ein Seil sein. Außerhalb des Gehäuses 12 ist das Zugmittel 37 über Umlenkrollen 38 zu einem Antriebsmotor 39 geführt, durch den es in beiden Zugrichtungen bewegbar ist. Der Schieber 34 ist an dem Zugmittel 37 um eine zum Boden 35 parallele Achse schwenkbar gelagert und in der Darstellung entgegen dem Uhrzeigersinn an einer an dem Zugmittel 37 angebrachten Stütze 40 abgestützt.
Während des Reinigungsbetriebes der Reinigungsvorrichtung wird der Schieber 34 durch das angetriebene Zugmittel 37 in Längsrichtung der Auffangwanne 23 hin und her bewegt.
Bei einer Vorwärtsbewegung in Richtung der Ablauföffnung
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25 fördert der an der Stütze 40 abgestützte Schieber 34 das verbrauchte Reinigungsmittel zur Ablauföffnung 25. Nach einem solchen Förderhub wird der Schieber 34 sogleich in die von der Ablauföffnung 25 entfernte Endstellung zurückbewegt, um nach einer Weile erneut aufgefangenes Reinigungsmittel zur Ablauföffnung 25 zu schieben. Befindet sich beim Rückhub des Schiebers 34 bereits verbrauchtes Reinigungsmittel auf dem Boden der Auffangwanne 23, so kann der Schieber 34 infolge seiner schwenkbaren Lagerung darüber hinweggleiten. Eine Förderung von Reinigungsmittel zu dem der Ablauföffnung entgegengesetzten Ende der Auffangwanne 23 wird dadurch vermieden.

Claims (15)

1. Reinigungsvorrichtung für das Druckwerk oder Lackwerk einer Rotationsdruckmaschine oder das Lackwerk einer Lackiermaschine mit einem an einen Zylinder des Druckwerks anstellbaren und durch einen Antrieb bewegbaren Reinigungssystem, das in einem dem Zylinder benachbarten Gehäuse angeordnet ist, einer dem Reinigungssystem zugeordneten Einrichtung zur Zuführung eines flüssigen Reinigungsmittels und einer das verbrauchte Reinigungsmittel auffangenden Auffangwanne mit einer zu einem Auffangbehälter führenden Ablauföffnung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auffangwanne (23) eine antreibbare, mechanische Fördereinrichtung angeordnet ist, die das aufgefangene, verbrauchte Reinigungsmittel zur Ablauföffnung (25) der Auffangwanne (23) fördert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung eine drehend antreibbare Förderschnecke (28) aufweist, die in eine im Boden der Auffangwanne (23) ausgebildete, an einen Bereich der Umfangskontur der Förderschnecke (28) angepaßte Rinne (24) eingreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke (28) durch einen separaten Antriebsmotor antreibbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke (28) von dem Maschinenantrieb antreibbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschnecke (28) durch ein Getriebe (15) an den Antrieb des Reinigungssystems gekuppelt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung einen quer zur Bodenfläche der Auffangwanne (28) ausgerichteten Schieber (34) aufweist, der mit Hilfe eines Linearantriebs in Längsrichtung der Auffangwanne (23) hin und her bewegbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Linearantrieb des Schiebers (34) mittels eines Getriebes durch den Maschinenantrieb antreibbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangwanne an ihren beiden Enden eine Auslaßöffnung aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (34) bei der Bewegung in Richtung der Ablauföffnung (25) über den Boden der Auffangwanne (23) gleitet und in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung vom Boden der Auffangwanne abgehoben ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schiebers (34) durch ein längs der Auffangwanne (23) bewegliches Zugmittel (37) antreibbar ist, das über Führungsmittel an den entgegengesetzten Enden der Auffangwanne (23) geführt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Schiebers (34) ein drehend antreibbares Spindel-Mutter-Getriebe vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Auffangwanne (23) ein Überlaufsensor (30) angebracht ist, der ein Überschreiten eines zulässigen Füllstandes erfaßt und der an eine Warneinrichtung zur Erzeugung eines akustischen oder optischen Warnsignals angeschlossen ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Auffangwanne (23) ein Folieneinsatz angeordnet ist, der zum Reinigen der Auffangwanne auswechselbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangwanne (23) und die Förderschnecke (28) oder der Schieber (34) der mechanischen Fördereinrichtung mit einer farb- oder lackabweisenden Beschichtung versehen sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über die Breite der Auffangwanne (23) sich erstreckend eine Sprüheinrichtung zum Versprühen von Reinigungsmittel angeordnet ist, deren Sprühstrahlen auf die Oberfläche der Auffangwanne (23) gerichtet sind.
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DE102006026837A1 (de) * 2006-06-09 2007-12-20 Technotrans Ag Reinigungsvorrichtung für Druckzylinder-Oberflächen
DE102007025982A1 (de) 2007-06-04 2008-12-11 Technotrans Ag Reinigungsvorrichtung für Druckmaschinen mit Förderwendel
DE102011088706A1 (de) 2011-12-15 2013-06-20 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Trockenreinigungseinrichtung für Bedruckmaterial

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