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DE19642399A1 - Druckfarbenwanne für eine Druckerpresse - Google Patents

Druckfarbenwanne für eine Druckerpresse

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DE19642399A1
DE19642399A1 DE19642399A DE19642399A DE19642399A1 DE 19642399 A1 DE19642399 A1 DE 19642399A1 DE 19642399 A DE19642399 A DE 19642399A DE 19642399 A DE19642399 A DE 19642399A DE 19642399 A1 DE19642399 A1 DE 19642399A1
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rollers
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Techno Roll Co Ltd
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    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
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    • B41P2217/10Printing machines of special types or for particular purposes characterised by their constructional features
    • B41P2217/11Machines with modular units, i.e. with units exchangeable as a whole
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Description

Die Erfindung betrifft eine Druckfarbenwanne für eine Druckerpresse.
Eine Druckfarbenwanne einer üblichen Druckerpresse wird dadurch gebildet, daß eine Dosierklinge mit der Oberfläche einer Tauchwalze in Kontakt gebracht wird.
Wenn eine Druckfarbe geändert wird, erfolgt das Waschen der Druckfarbenwanne in folgenden Stufen:
  • 1. Beenden der Drehung sämtlicher Walzen der Druckerpresse;
  • 2. Entfernen der Druckfarbe aus der Druckfarbenwanne mit einem Spachtel;
  • 3. zwischen von Druckfarbenresten von der Druckfarbenwanne mit einem Lappen;
  • 4. Abwischen von Druckfarbenresten von der Druckerpresse mit einem Lappen, der mit einer Waschflüssigkeit vollständig getränkt ist, unter manuellem Drehen der Druckerpresse.
Bei einem solchen Vorgang zum Austauschen der Druckfarbe
  • (1) ist die Arbeit zum Reinigen der Druckerpresse nicht sehr effektiv, da sie manuell erfolgt,
  • (2) ist die betreffende Bedienungsperson der Gefahr ausgesetzt, daß zusammen mit dem Lappen auch die Finger zwischen die Walzen geraten, da diese Arbeit durch manuelles Antreiben der Druckerpresse geschieht,
  • (3) geht Druckfarbe verloren, die abgewischt wird und an dem Lappen klebt, und
  • (4) wird die Hand der Bedienungsperson derart verunreinigt, daß sie nur mehr schwer gereinigt werden kann.
Um die Bedienungsperson von einer derartigen gefährlichen und unsauberen Arbeit zu befreien, wurden in den japanischen Offenlegungsschriften Nr. 6-143542 und 6-198225 eine Druckerpresse mit einer Reinigungsvorrichtung angegeben. Diese weist ein Druckfarben-Verteilungsrohr für die Zuführung einer Druckfarbe zu einer Tauchwalze, ein Flüssigkeitsverteilungsrohr für die Zuführung einer Waschflüssigkeit zu einer Übertragungswalze und ein Abstreifmesser zum Abnehmen von Druckfarbenresten und Abfallflüssigkeiten auf.
Beim Wechseln der Druckfarbe wird das Druckfarben- Verteilungsrohr außer Betrieb gesetzt, das Flüssigkeitsverteilungsrohr wird in Betrieb genommen und dann wird die Waschflüssigkeit anstelle der Druckfarbe über die ganze Druckerpresse geführt. Während dieses Abschnittes des Druckfarbenwechsels wird das Abstreifmesser mit der entsprechenden Walze in Kontakt gebracht, wodurch dann Druckfarbenreste, Abfallflüssigkeit und Schmutz aus der Druckerpresse beseitigt werden. Bei Einsatz der Reinigungsvorrichtung erfolgt somit der Vorgang des Druckfarbenwechsels in kurzer Zeit.
Jedoch führt die Verwendung eines Abstreifmessers zu einer Beschädigung der Walzenoberfläche. Wenn ein Abstreifmesser aus Gummi benutzt wird, ergibt sich zwar keine Beschädigung der Walzenoberfläche, jedoch entsteht wegen des Abriebs an der Kante des Abstreifmessers leicht ein Spalt zwischen dem Abstreifmesser und der Walze.
Hinzu kommt, daß es auch beim Einsatz der Reinigungsvorrichtung nötig ist, vor der Inbetriebnahme des Flüssigkeitsverteilungsrohres und des Abstreifmessers die Hauptmenge der in der Druckfarbenwanne zurückbleibenden Druckfarbe mit einem Spachtel oder ähnlichem herauszuholen.
Somit ist das Problem des Druckfarbenwechsels im Stand der Technik noch nicht befriedigend gelöst.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Druckerpresse eine Druckfarbenwanne anzugeben, bei deren Benutzung im Zeitraum des Druckfarbenwechsels eine Druckfarbe automatisch aus der Druckfarbenwanne beseitigt wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, während des Zeitraums des Druckfarbenwechsels durch Zuführen einer Waschflüssigkeit zu den entsprechenden Teilen der Druckerpresse Druckfarbenreste und Waschflüssigkeit mittels eines Abstreifmessers aus Metall wirksam zu entfernen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, zu verhindern, daß bei Verwendung eines Abstreifmessers aus Metall für die Walzenreinigung eine Beschädigung der Oberfläche der entsprechenden Walze eintritt.
Diese Aufgaben werden durch die Druckfarbenwanne gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der Druckfarbenwanne sind in den Patentansprüchen 2 bis 8 angegeben.
Die Erfindung wird durch die Zeichnungen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Druckfarbenwanne gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Druckfarbenwanne der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine seitliche Schnittansicht einer Druckfarbenwanne gemäß der Erfindung;
Fig. 4 eine seitliche Schnittansicht einer Druckfarbenwanne gemäß der Erfindung;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht einer im Sinne der Erfindung eingesetzten Druckerpresse;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der in Fig. 5 gezeigten Übertragungswalze und der Waschwalze;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Druckfarbenwanne gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Druckfarbenwanne gemäß der Erfindung; und
Fig. 9 eine Unteransicht eines Teils einer Druckfarbenwanne gemäß der Erfindung.
Gemäß der Erfindung, wie beispielsweise Fig. 1 zeigt, ist eine Druckfarbenwanne 13 im Prinzip wie ein Kanal ausgebildet, bei dem eine Tauchwalze 12 und eine Wannenwalze 11A parallel zueinander angeordnet sind. Ferner sind beide Enden des Kanals mit Wandelementen 35 verschlossen.
Das Wandelement 35 weist eine halbmondähnlich gekrümmte Oberfläche 1 auf, die derart gestaltet ist, daß sie einen engen Kontakt zu den zylindrischen Oberflächen der Tauchwalze 12 und der Wannenwalze 11A hält (Fig. 7). Ferner sind an dem Wandelement 35 noch Innenoberflächen 3 vorhanden, die jeweils im rechten Winkel zu der halbmondähnlich gekrümmten Oberfläche 1 stehen und sich somit in engem Kontakt mit den Randbereichen (50) der Tauchwalze 12 und der Wannenwalze 11A befinden, und zwar dort, wo die zylindrischen Oberflächen 10A, 10B der Tauchwalze 12 und der Wannenwalze 11A im rechten Winkel auf die Außenseiten 2A, 2B der Tauchwalze 12 und der Wannenwalze 11A treffen.
Die Innenoberfläche des Wandelements 35 erstreckt sich nach unten über die Verbindungslinie zwischen den Achsen 4A, 4B der benachbarten Walzen 12, 11A hinaus.
Ein Abstreifmesser 18 ist in Verbindung mit der Wannenwalze 11A vorgesehen (Fig. 1).
Die Druckfarbenwanne ist mit einem Antrieb für die Wannenwalze 11A ausgerüstet. Der Antrieb ist derart ausgebildet, daß er die Wannenwalze 11A unabhängig von einem Antrieb für die Tauchwalze 12 in Betrieb setzt. Ferner ermöglicht es der Antrieb der Wannenwalze 11A, daß die Wannenwalze 11A unabhängig vom Antrieb der Tauchwalze 12 in Ruhe bleibt. Der Durchmesser der Tauchwalze 12 kann vom Durchmesser der Wannenwalze 11A verschieden sein.
Die Wannenwalze 11A, die sich im Eingriff mit der Tauchwalze 12 befindet, kann die Endwalze einer Walzenreihe sein, die aus einer Mehrzahl von Walzen 11A, 11B, 11C besteht, wobei benachbarte Wannenwalzen parallel zueinander angeordnet sind. In diesem Fall soll die Wannenwalze 11A, die sich am Ende der Walzenreihe befindet, in Eingriff mit der Tauchwalze 12 als Dosierwalze stehen.
Ein Abstreifmesser 18 wird an einer Wannenwalze 11C eingesetzt, die sich an dem der Tauchwalze 12 abgewandten Ende der Walzenreihe befindet.
Der Antrieb für die Wannenwalze kann eine Mehrzahl von Zahnrädern 15 aufweisen, die an Wellen 14A, 14B, 14C befestigt sind (Fig. 2 bis 4). Letztere erstrecken sich von der Außenseite 2B jeder Wannenwalze 11A, 11B, 11C aus (Fig. 8 und 9). Zur Übertragung der Drehbewegung zwischen den benachbarten Wannenwalzen sind ein oder mehrere Zwischenzahnräder 16 vorgesehen (Fig. 3), die sich im Eingriff mit jedem benachbarten Zahnrad 15 befinden. Ferner ist die Vorrichtung mit einem Motor zum Antrieb der Walzenreihe versehen.
Die Wandelemente 35 können in folgenden Stufen ausgebildet werden:
  • a) In der ersten Stufe wird eine Innenplatte 5, die handmondähnlich gestaltete Ausnehmungen 7 aufweist, welche den zylindrischen Oberflächen 10A, 10B der benachbarten Walzen 12, 11A angepaßt sind, in den Kanal 52 eingesetzt (Fig. 7), so daß die halbmondähnlichen Ausnehmungen 7 in engem Kontakt mit den zylindrischen Oberflächen 10A, 10B der benachbarten Walzen 12, 11A stehen;
  • b) In einer zweiten Stufe wird eine Außenplatte 6 im Abstand von der Innenplatte 5 und von den Außenoberflächen 2A, 2B der Walzen 12, 11A angeordnet (Fig. 7);
  • c) In der dritten Stufe wird der Raum zwischen der Außenplatte 6, der Innenplatte 5 und den Außenoberflächen 2A, 2B der Walzen 12, 11A mit Endplatten 8 verschlossen, so daß mit diesen Platten 5, 6, 8 ein Gießrahmen 9 gebildet wird; und
  • d) In einer vierten Stufe wird ein flüssiges Material in den Innenraum des Gießrahmens 9 gegossen, so daß die Wandelemente 35 damit gefüllt werden.
Fig. 1 bis 3 erläutern eine bevorzugte Ausführungsform einer Druckfarbenwanne, die eine Tauchwalze 12, eine Reihe weiterer Walzen, einen Motor 17 und ein Abstreifmesser 18 aufweist.
Die Reihe der Walzen besteht aus einer Anordnung von drei Wannenwalzen 11A, 11B, 11C, die parallel zueinander ausgerichtet sind, wobei einerseits die Wannenwalzen 11A und 11B und andererseits die Wannenwalzen 11B und 11C einander benachbart sind.
Die an einem Ende der Walzenreihe angeordnete Wannenwalze 11A steht im Eingriff mit der Tauchwalze 12 als Dosierwalze. Ein Spalt zwischen der Wannenwalze 11A und der Tauchwalze 12 ist durch Bewegen der Reihe der Walzen 11A, 11B, 11C zur Tauchwalze hin und von dieser weg einstellbar.
Zur Lagerung der Wannenwalzen 11A, 11B, 11C sind Rahmen 27A, 27B vorgesehen. Diese haben jeweils eine schmale rechteckige Öffnung, deren Ober- und Unterseite 29 Schienen darstellen. Drei quadratische Lager 28, welche die Wellen 14A, 14B, 14C der Wannenwalzen 11A, 11B, 11C abstützen, sind in Längsrichtung der genannten Öffnung entlang der Schienen 29 gleitbar eingepaßt (Fig. 2 und 3).
Der Druck zwischen jeweils zwei benachbarten Wannenwalzen 11A/11B, 11B/11C ist mittels einer Schraube 30 am Ende der Rahmen 27A, 27B einstellbar.
Der Spalt zwischen den Lagern 28 kann mittels Federn 31, die sich zwischen den Lagern befinden, vergrößert werden und wenn die Schrauben 30 gelockert werden, ergibt sich ein Zwischenraum zwischen jeweils benachbarten Wannenwalzen.
An jeder Welle 14 einer Wannenwalze ist ein Zahnrad 15 befestigt. Ferner befindet sich jeweils ein Zahnrad 16 an den Rahmen 27A, 27B und steht im Eingriff mit zwei benachbarten Zahnrädern 15, 15.
Ein anderes Zahnrad 33 ist am entgegengesetzten Ende der Welle 14C befestigt und greift in ein Zahnrad 32 ein, das auf der Welle des Motors 17 sitzt, der an dem Rahmen 27B montiert ist.
Gemäß der Arbeitsweise des Motors 17 rotieren oder halten die drei Wannenwalzen 11A, 11B, 110 synchron. Wenn diese Walzen rotieren, wird die in der Druckfarbenwanne vorliegende Druckfarbe 34 von der Seite der Tauchwalze 12 zur Seite der letzten Wannenwalze 110 geführt, wo die Druckfarbe überfließt.
Die Wandelemente 35 verschließen die Druckfarbenwanne zu den Seiten hin. Die Unterseite 36 (Fig 1.) der Wandelemente 35 ist als halbmondähnliche Ausnehmung ausgebildet, so daß sie im montierten Zustand einen engen Kontakt zu den zylindrischen Oberflächen dieser benachbarten Walzen haben. Das Abstreifmesser 18 dient dazu, die Druckfarbe von der Wannenwalze 110 abzunehmen. Das Abstreifmesser 18 ist an einem Trägerelement 39 befestigt, das von einem Druckluftzylinder 38 angetrieben wird und zur Wannenwalze 110 hin und von dieser weg bewegbar ist.
An dem Arm 40, der sich von dem Trägerelement 39 aus erstreckt, ist ein Reservoir 37 abnehmbar befestigt.
Fig. 4 erläutert eine andere Ausführungsform des Wannenwalzenantriebs. Ein Schneckenrad 41 ist an jeder Welle einer Wannenwalze 11A, 11B, 11C befestigt und steht im Eingriff mit einer Schnecke, die am Rahmen 27 abgestützt und von dem Motor 17 angetrieben wird. Die drei Wannenwalzen 11A, 11B, 11C rotieren oder ruhen synchron entsprechend der Arbeitsweise des Motors 17.
Gemäß den Ausführungsformen, die in den Fig. 3 und 4 dargestellt sind, ist klar, daß der Wannenwalzenantrieb in verschiedener Weise ausgebildet sein kann, z. B. durch Anbringen einer Scheibe oder Seilrolle anstelle des Stirnzahnrads oder des Schneckenrads und durch Antreiben mit einem Keilriemen. Auch kann der Wannenwalzenantrieb durch Anbringen eines Stirnrads an der Wannenwalzenwelle und in Form eines Antriebs mit einem Synchronriemen oder einer geräuscharmen Kette erfolgen. Ferner ist es möglich, anstelle der in den Fig. 1 und 3 gezeigten Zahnräder 15, 16 eine Schleppwalze zu verwenden.
Es ist jedoch bevorzugt, den Wannenwalzenantrieb mittels einer Reihe von Zahnrädern 15, 16 auszubilden, wie es in Fig. 1 und 3 dargestellt ist, um dem Wannenwalzenantrieb eine kompakte Form zu geben.
Bei den obengenannten Ausführungsformen wird der Motor 17 zum Antreiben der Wannenwalzen 11A, 11B, 11C unabhängig von einem Motor zum Antreiben der Tauchwalze 12 und anderer Vorrichtungsteile 19, 20, 49 einzusetzen (Fig. 5 und 6). Wenn aber zwischen der Wannenwalze 11A und der Tauchwalze 12 und anderen Vorrichtungsteilen 19, 20, 49 eine Kupplung benutzt wird, kann die Wannenwalze 11 unabhängig von der Tauchwalze und anderen Vorrichtungsteilen 19, 20, 49 und dem sie antreibenden Motor angetrieben werden.
Der Grund, warum die Wannenwalze 11 unabhängig von der Tauchwalze 12 angetrieben wird, liegt darin, daß während des Betreibens der Druckerpresse die Wannenwalze 11 sich in Ruhe befinden und mit der Tauchwalze 12 als Dosierwalze in Eingriff stehen soll. Dagegen muß die Wannenwalze 11 während des Zeitraumes des Druckfarbenwechsels rotieren, um einen Druckfarbenrückstand aus der Druckfarbenwanne zu entfernen.
Fig. 5 erläutert eine Druckerpresse, in der an dem Weg der Druckfarbe, der sich von der Druckfarbenwanne 13 zu einem Druckplattenzylinder 19 erstreckt, ein Abstreifmesser 22 vorliegt, um damit Druckfarbenreste, Abfallflüssigkeit und Schmutz von der Druckerpresse zu entfernen.
Das Abstreifmesser 22 wird zusammen mit einer Waschwalze 21, die von einer Übertragungswalze 20 angetrieben wird, zu der die Waschwalze 21 hinbewegt oder davon wegbewegt wird. Dabei findet aber kein direkter Kontakt zwischen den Oberflächen der Waschwalze 21 und der Übertragungswalze 20 statt. Vielmehr sind auf den Wellen dieser beiden Walzen Reibscheiben 23, 24 befestigt. Wenn die Waschwalze 21 auf die Waschwalze 20 zubewegt wird, greifen die Reibscheiben 23, 24 ineinander und die Rotation der Übertragungswalze 20 wird auf die Waschwalze 21 übertragen. Somit werden Druckfarbenreste, Waschflüssigkeit und Schmutz von der Übertragungswalze 20 auf die Waschwalze 21 überführt und mittels des Abstreifmessers 22 beseitigt. Die Waschwalze 21 ist an einem Trägerrahmen 44 montiert, zusammen mit einem Reservoir 43 und dem Abstreifmesser 22.
Ein Druckluftzylinder 45 dient als Antrieb, um die Waschwalze 21 zur Übertragungswalze 20 hin und wieder zurück zu bewegen, zusammen mit dem Reservoir 43 und dem Abstreifmesser 22.
Ein Abstreifmesser 46 kann mit der Tauchwalze 12 in Eingriff gebracht werden und wird gleichfalls bezüglich dieser Walze hin und herbewegt. Ferner ist ein Reservoir 47 unterhalb des Abstreifmessers 46 vorgesehen.
Für die unabhängige Zufuhr einer Waschflüssigkeit zur Tauchwalze 12, Druckfarbenwalze 49 und gegebenenfalls anderen Walzen ist ein Verteilerrohr 48 vorgesehen.
In den in den Fig. dargestellten Ausführungsformen werden die Reservoirs 37, 43 zusammen mit dem Abstreifmesser 18, 22 bewegt. Jedoch können diese Reservoirs auch ohne Bewegung unterhalb des jeweiligen Bereichs angeordnet sein, wo Druckfarbenreste, Abfallflüssigkeiten und Schmutz anfallen und abgeführt werden sollen.
Fig. 7 erläutert den Aufbau der Wandelemente 35. Diese werden in folgenden Stufen ausgebildet:
  • 1. In einer ersten Stufe wird eine Innenplatte 5, die halbmondähnliche Ausnehmungen 7 aufweist, welche den Formen der zylindrischen Oberflächen 10A, 10B benachbarter Walzen 12, 11 entsprechen, derart in den Kanal 52 eingesetzt, daß die halbmondähnlichen Ausnehmungen 7 in engem Kontakt zu den zylindrischen Oberflächen 10A, 10B der benachbarten Walzen 12, 11 kommen.
  • 2. In der zweiten Stufe wird eine Außenplatte 6 im Abstand von der Innenplatte 5 und von den Außenseiten 2A, 2B der Walzen 12, 11 angeordnet und befestigt.
  • 3. In einer dritten Stufe wird der Raum zwischen der Außenplatte 6, der Innenseite 5 und den Außenoberflächen 2A, 2B der Walzen 12, 11 mit Endplatten 8 geschlossen, so daß mit diesen Platten 5, 6, 8 ein Gießrahmen 9 gebildet wird.
  • 4. In der vierten Stufe wird ein flüssiges Material in den Innenraum des Gießrahmens 9 eingegeben, so daß das Wandelement 35 gefüllt ist.
Als flüssiges Material können folgende Stoffe benutzt werden:
  • 1. Thermoplastische Harze mit Flüssigkeitseigenschaften bei Normaltemperatur, wobei das thermoplastische Harz beispielsweise ein Ethylen-Vinylacetat-Harz, Polyvinylchloridharz oder Alkydharz sein kann, jeweils gegebenenfalls zusammen mit nötigen Zusatzstoffen, wie organischen oder anorganischen Lösungsmitteln, Weichmachern, Koagulierungsmitteln, Vulkanisierungsmitteln, Dispergiermitteln und Füllstoffen.
  • 2. Wärmehärtendes Harz mit Flüssigkeitseigenschaften bei Normaltemperatur. Das Harz ist beispielsweise ein Epoxyharz oder ein Harz eines ungesättigten Polyesters, jeweils gegebenenfalls zusammen mit Zusatzstoffen, wie organischen oder anorganischen Lösungsmitteln, Weichmachern, Koagulierungsmitteln, Vulkanisierungsmitteln, Dispergiermitteln und Füllstoffen.
  • 3. Pulverförmiges Kunstharz mit niedrigem Schmelzpunkt, z. B. ein Polypropylen-, Polyethylen- oder Polystyrol-Harz, das durch Wärme geschmolzen werden muß.
  • 4. Metallpulver aus einem niedrigschmelzendem Metall, z. B. einem Lötmaterial oder Blei, die durch Wärme geschmolzen werden müssen.
  • 5. Anorganische Verbindungen, bei denen eine Hydratation stattfindet und die so in einen Feststoff überführt werden, beispielsweise in Form einer Zusammensetzung aus Zement, Gips, Füllstoffen oder Sand.
Vorzugsweise werden in den anorganischen Stoff Dispersionen, Emulsionen oder Lösungen von beispielsweise Ethylen- Vinylacetat-Harzen, Polyvinylchlorid-Harzen, Styrol-Butadien- Latex, Acrylvinyl-Butadien-Styrol-Latex und Naturlatex eingemischt.
Es ist auch bevorzugt, in die Harze, die Harzpulver und die anorganischen Stoffe Fasern, z. B. Glasfasern, Kohlenstoffasern und Metallfasern, sowie schwere Füllstoffe, wie Bariumsulfat, Nickel, korrosionsbeständigen Stahl, Blei und keramisches Material, einzumischen.
Vorzugsweise werden die zylindrische Oberfläche 100 und die Außenoberfläche 2A, 2B der Walze, die im Innenraum des Gießrahmens 9 freiliegen, mit einem Film, der aus Öl, Wachs oder einem anderen Schmiermittel besteht, oder mit Papier, Kunststoff, Textilgewebe oder ähnlichem beschichtet, um zu erreichen, daß das Wandelement 35 von den Walzen 11, 12 leicht abgenommen werden kann.
Es ist auch bevorzugt, im Innenraum des Gießrahmens 9 eine Verstärkung anzuordnen, um das Wandelement 35 ähnlich wie Stahlbeton auszubilden.
Zum Befestigen des Wandelements 35 am Rahmen 27A, 27B können im Inneren des Gießrahmens 9, Schrauben, Muttern und andere Befestigungselemente angeordnet werden. Das Wandelement 35 kann auch einstückig mit dem Gießrahmen 9 ausgebildet werden. Auch kann in diesem Fall der Gießrahmen 9 als einstückiges Spritzgußteil aus Kunststoff hergestellt werden, das die drei erwähnten Teile aufweist, nämlich die Innenplatte 5, die Außenplatte 6 und die Endplatten 8. Ferner können Trägerelemente zum Befestigen des Wandelements 35 an dem Rahmen 27A, 27B zusammen mit dem Gießrahmen 9 einstückig ausgebildet sein, oder die Trägerelemente werden nach der Formgebung an dem Gießrahmen 9 befestigt.
Gemäß der Erfindung wird im Zeitraum des Druckfarbenwechsels die mit der Reinigung verbundene gefährliche Arbeit an einer Druckerpresse vermieden, da restliche Druckfarbe, Abfallflüssigkeit und Schmutz durch die Wannenwalze 11 automatisch aus der Druckfarbenwanne 13 entfernt werden. Die Druckerpresse wird durch die Anwendung der Reinigungsvorrichtung nicht größer, weil die Druckfarbenwanne selbst die Funktion der Reinigungsvorrichtung erfüllt.
Die Anwendung des Abstreifmessers 22, das zur Reinigung der Druckerpresse beim Druckfarbenwechsel verwendet wird, führt zu keinen Beschädigungen der Oberfläche der Übertragungsrolle 20. Da das Abstreifmesser 22 nicht direkt mit der Übertragungsrolle 20 in Berührung kommt, sondern nur eine indirekte Verbindung über die Waschwalze 21 erfolgt, deren Rotation durch eine Bewegungsübertragung von der Übertragungswalze 20 her mittels Reibscheiben 23, 24 bewirkt wird, wird die Übertragungsrolle 20 auch sehr geschont. Die Reinigungsarbeiten und das Abführen der unerwünschten verunreinigenden Stoffe wird durch Einsatz eines festen Abstreifmessers aus Metall sehr effektiv.
In den Innenraum des Gießrahmens 9, wo nicht nur die zylindrischen Oberflächen 10A, 10B, 10C sondern auch die Außenoberflächen 2A, 2B der benachbarten beiden Walzen freiliegen, die derart angeordnet und eingestellt sind, daß sie zwischen sich die Druckfarbe aufnehmen, wird ein flüssiges Material eingefüllt. Selbst dann, wenn die Achsen 4A, 4B und die Oberflächen 10A, 10B der benachbarten beiden Walzen der Druckfarbenwanne sich nicht genau in ihrer festgelegten Position befinden, besteht durch zwei Oberflächenpaare des Wandelements und der Walzen, nämlich durch die halbmondähnlich gekrümmte Oberfläche 1 des Wandelements, zusammen mit der Oberfläche 10 der Walze, und durch die Innenoberfläche 3 des Wandelements, zusammen mit der Außenoberfläche 2 der Walze, jeweils ein enger Kontakt zwischen den entsprechenden Teilen, ohne daß dort ein Spalt vorliegt. Es gibt dann auch kein Auslaufen der Druckfarbe und der Abfallflüssigkeit durch den Unterschied g zwischen den Achsen dieser Walzen (Fig. 8) und durch den Unterschied d in der senkrechten Ebene zwischen den Außenoberflächen der Walzen (Fig. 9). Diese Unterschiede g und d sind beim Zusammensetzen der Druckfarbenwanne vorteilhaft, vor allem dann, wenn der Durchmesser der Tauchwalze 12 vom Durchmesser der Wannenwalze 11 verschieden ist. Da bei der Erfindung die Differenzen g und d kein Auslaufen verursachen, kann die Druckfarbenwanne rasch zusammengesetzt werden, ohne genau darauf zu achten, daß die Walzen in ihre festgelegte Position gebracht werden.
Der Rand 50 der Walze der Druckfarbenwanne 13, wo die zylindrische Oberfläche 10 und die Außenoberfläche 2 im rechten Winkel aufeinanderstoßen, steht im Kontakt mit der halbmondähnlichen Ausnehmung 36 und wird von dieser abgedeckt (Fig. 1). Durch die Zentrifugalwirkung werden die Druckfarbe und die Waschflüssigkeit, die beim Betrieb an der Außenoberfläche 2 haften, zu dem Rand 50 hin bewegt. Durch die Fuge zwischen dem Wandelement und den Walzen kann keine Druckfarbe oder Waschflüssigkeit austreten sowie durch die Zentrifugalwirkung verstreut werden, auch dann nicht, wenn zwischen dem Wandelement und der Walze eine durch Reibung entstandene Fuge vorliegt. Um ein Auslaufen aufgrund der Differenzen g und d und auch ein Auslaufen an der Linie, wo sich die beiden benachbarten Rollen berühren, zu verhindern, ist es empfehlenswert, die Innenoberfläche 3 des Wandelements 35 nach unten über die Verbindungslinie zwischen den Achsen 4A, 4B der benachbarten beiden Walzen hinaus zu verlängern.
Die zylindrischen Oberflächen 10A, 10B der benachbarten Walzen, die parallel und nebeneinander nur an dem Rahmen 7 montiert sind, sollen sich eng berühren und keinen Spalt zwischen sich bilden. Zu diesem Zweck werden die Walzen an ihrer zylindrischen Oberfläche 10 besonders bearbeitet, nämlich (a) mit einem Fräser an der Oberfläche behandelt, wobei (b) der Fräser parallel zur Achse 4A, 4B bewegt wird und (c) die Walze rotiert.
Auch wenn die benachbarten Walzen in engem Kontakt miteinander stehen, können ihre beiden Enden mit den Außenoberflächen 2A, 2B nicht immer in der festgelegten senkrechten Ebene angeordnet werden, und zwar durch einen Meßfehler in der Walzenlänge, welcher beim Schneiden des Walzenkörpers leicht auftritt.
Bei der vorliegenden Erfindung wird selbst dann, wenn eine Differenz d zwischen den senkrechten Ebenen der Außenoberflächen 2A, 2B der benachbarten Walzen wegen eines Unterschieds in ihren Längen auftritt, kein Auslaufen der Druckfarbe verursacht.
Wie erwähnt, ermöglicht es die vorliegende Erfindung, daß
  • 1. die Reinigungsarbeit der Druckerpresse während des Zeitraumes des Druckfarbenwechsels perfekt und automatisch durchgeführt werden kann,
  • 2. die Bedienungsperson der Druckerpresse von gefährlicher und schmutziger Arbeit befreit wird und
  • 3. ein Druckfarbenwechsel in kurzer Zeit durchgeführt werden kann, so daß
  • 4. die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden kann.

Claims (9)

1. Druckfarbenwannenanordnung für eine Druckerpresse, gekennzeichnet durch eine Druckfarbenwanne (13), die durch Anordnen einer Tauchwalze (12) und einer oder mehrerer Wannenwalzen (11A, 11B, 11C), die alle parallel zueinander angeordnet sind, kanalartig ausgebildet ist, wobei beide Seiten des Kanals mit Wandelementen (35) verschlossen sind, und Antriebsmittel, die derart ausgebildet sind, daß damit die Wannenwalze (11A) unabhängig von einem Antriebsmittel für die Tauchwalze (12) angetrieben wird oder in Ruhe bleiben kann.
2. Druckfarbenwannenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wannenwalze (11A) ein Abstreifmesser (18) angeordnet ist.
3. Druckfarbenwannenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wannenwalze (11A) zusammen mit anderen Wannenwalzen (11B, 11C) eine Walzenreihe bildet, wobei diese Wannenwalzen (11A, 11B, 11C) parallel zueinander angeordnet sind, benachbarte Wannenwalzen (11A/11B, 11B/11C) sich einander berühren und die am Ende der Walzenreihe angeordnete Wannenwalze (11A) im Eingriff mit der Tauchwalze (12) als Dosierwalze steht.
4. Druckfarbenwannenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wannenwalzenantrieb folgende Merkmale aufweist:
  • a) eine Mehrzahl an Zahnrädern (15), die an den Wellen (14A, 14B, 14C) befestigt sind, die sich von der Außenoberfläche 2 der Wannenwalzen (11A, 11B, 11C) aus erstrecken,
  • b) ein oder mehrere Zwischenzahnräder (16), die zwischen benachbarten Zahnrädern (15) angeordnet sind, die sich an den Wannenwalzen (11A/11B, 11B/11C) befinden, für die Übertragung der Drehbewegung zwischen den benachbarten Wannenwalzen (11A/11B, 11B/11C), und
  • c) einen Motor (17) für das Antreiben der Walzenreihe.
5. Druckfarbenwannenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstreifmesser an der Wannenwalze (11C) angeordnet ist, die sich an dem der Tauchwalze (12) abgewandten Ende der Walzenreihe befindet.
6. Druckfarbenwannenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Wandelement (35) folgende Merkmale aufweist:
  • a) eine halbmondähnlich gekrümmte Oberfläche (1), die in engem Kontakt zu den zylindrischen Oberflächen (10A; 10B) der Tauchwalze (12) und der Wannenwalze (11A) steht, und
  • b) Innenoberflächen (3), die im rechten Winkel zu der halbmondähnlich gekrümmten Oberfläche (1) stehen, so daß sich ein enger Kontakt zwischen dem Wandelement (35) und den Randbereichen der Tauchwalze (12) und der Wannenwalze (11A) ergibt, wobei beide zylindrischen Oberflächen (10A, 10B) der Tauchwalze und der Wannenwalze (11A) im rechten Winkel zu den Außenoberflächen (2A, 2B) der Tauchwalze und der Wannenwalze (11A) stehen.
7. Druckfarbenwannenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Tauchwalze (12) vom Durchmesser der Wannenwalze (11) verschieden ist.
8. Druckfarbenwannenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Innenoberfläche (3) des Wandelements (35) nach unten über die Verbindungslinie zwischen den Achsen (4A, 4B) der benachbarten Walzen (10A, 10B) hinaus erstreckt.
9. Druckfarbenwannenanordnung für eine Druckerpresse, gekennzeichnet durch einen Kanal (52), der zwischen zwei parallel zueinander angeordneten Walzen (12, 11) und Wandelementen (35), die beide Seiten des Kanals (52) abschließen, gebildet wird, wobei über den beiden Walzen (12, 11) ein Gießrahmen (9) angeordnet ist, der aus einer Innenplatte (5), einer Außenplatte (6) und Endplatten (8) besteht, wobei die Innenplatte (5) halbmondähnliche Ausnehmungen (7) aufweist, die der Form der zylindrischen Oberflächen (10A, 10B) der benachbarten Walzen (12, 11) entsprechen, wobei die Innenplatte (5) und die Außenplatte (6) parallel zueinander angeordnet sind und zwischen sich einen Abstand aufweisen sowie an beiden Enden über Endplatten (8) miteinander verbunden sind, wodurch in dem Gießrahme (9) ein Innenraum zur Aufnahme eines flüssigen Materials gebildet wird, und wobei der Gießrahmen (9) derart über den beiden Walzen (12, 11) angeordnet ist, daß (a) die halbmondähnlichen Ausnehmungen (7) in engem Kontakt zu den zylindrischen Oberflächen (10A, 10B) der benachbarten Walzen (12, 11) stehen und (b) die Außenplatte (6) von den Außenoberflächen (2A, 2B) beabstandet ist, so daß der Innenraum für das einzufüllende flüssige Material auch zwischen der Außenplatte (6) und den Außenoberflächen (2A, 2B) besteht.
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