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DE20307820U1 - Rohrelement mit Verbindungsringen - Google Patents

Rohrelement mit Verbindungsringen

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Publication number
DE20307820U1
DE20307820U1 DE20307820U DE20307820U DE20307820U1 DE 20307820 U1 DE20307820 U1 DE 20307820U1 DE 20307820 U DE20307820 U DE 20307820U DE 20307820 U DE20307820 U DE 20307820U DE 20307820 U1 DE20307820 U1 DE 20307820U1
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DE
Germany
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pipe
pipe element
tabs
connecting ring
element according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20307820U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Niessing Anlagenbau GmbH
Original Assignee
Niessing Anlagenbau GmbH
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Publication date
Application filed by Niessing Anlagenbau GmbH filed Critical Niessing Anlagenbau GmbH
Priority to DE20307820U priority Critical patent/DE20307820U1/de
Publication of DE20307820U1 publication Critical patent/DE20307820U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L25/00Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
    • F16L25/0018Abutment joints
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/10Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using a rotary external sleeve or ring on one part
    • F16L37/113Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using a rotary external sleeve or ring on one part the male part having lugs on its periphery penetrating into the corresponding slots provided in the female part
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/04Joints; Connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2213/00Chimneys or flues
    • F23J2213/20Joints; Connections
    • F23J2213/202Joints; Connections between duct or stack sections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2213/00Chimneys or flues
    • F23J2213/20Joints; Connections
    • F23J2213/204Sealing arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2900/00Special arrangements for conducting or purifying combustion fumes; Treatment of fumes or ashes
    • F23J2900/13003Means for reducing the noise in smoke conducing ducts or systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

Firma Nießing Anlagenbau GmbH, Marbecker Str. 74, 46326 Borken-Marbeck
"Rohrelement mit Verbindungsrinqen"
Die Neuerung betrifft ein Rohrelement, wie es zur Herstellung einer Rohrleitung verwendet wird, welche ihrerseits zur Führung von Abluft, Abgas oder Prozessluft dient, dabei ist vorzugsweise ein regelrechter Bausatz mit mehreren unterschiedlichen Typen von Rohrelementen vorgesehen. Die einzelnen Bauelemente des Bausatzes sind Rohrelemente von z. B. gleicher oder unterschiedlicher Länge, gerdlinig verlaufend oder als Winkelstücke ausgestaltet, wobei diese Rohrelemente ein Elementsystem bilden, innerhalb dessen die einzelnen Rohrelemente standardisierte Schnittstellen aufweisen, so daß sie miteinander in unterschiedlichen Konfigurationen verbunden werden können, um jeweils an die örtlichen Gegebenheiten angepaßt verlaufende Rohrleitungen zu bilden.
Die aus den Rohrelementen erstellten Rohrleitungen werden beispielsweise - wenn sie senkrecht verlaufen - als Schornstein bezeichnet, oder sie werden beispielsweise als Abgas-, Abluftoder Prozessluftleitung bezeichnet, wenn sie horizontal verlegt sind.
Die Rohrleitungen können Abluft führen, z. B. im Bereich von Klimatisierungen, Be- und Entlüftungen, und zwar im privaten Bereich, in der Industrie, z. B. bei Absauganlagen, oder im Bereich der Landwirtschaft, z. B. zur Be- und Entlüftung von Ställen.
Weiterhin können die Rohrleitungen zur Abgasführung dienen, beispielsweise bei jedweder Art von Feuerungsstätten oder bei Motoren, beispielsweise Block-Heizkraftwerken oder Motorenprüfständen.
Schließlich können die Rohrleitungen zum Führen von Prozessluft dienen, die bei Fertigungs- bzw. Bearbeitungsvorgängen in der Industrie verwendet wird.
Bei den bekannten Rohrleitungs-Elementsystemen werden unterschiedliche Typen von Rohrelementen verwendet, beispielsweise Bogenstücke oder Stücke mit unterschiedlichen Längen, so dass auf preisgünstige Weise industriell vorgefertigte Rohr
elemente die Anfertigung einer individuell in die baulichen Gegebenheiten angepassten Rohrleitung ermöglichen. Dabei weisen diese Rohrelemente eine standardisierte Verbindungstechnik auf, wobei dieser Standard ggf. lediglich auf das System eines einzigen Herstellers beschränkt sein kann. Er bewirkt je
doch, dass sämtliche Elemente untereinander problemlos miteinander verbindbar sind, da sie stets über dieselbe Anschlussbzw. Verbindungstechnik verfügen, also gleichartige Schnittstellen zur Verbindung mit anderen Rohrelementen desselben Systems aufweisen. Eine Ausnahme aus den Elementsystemen bil
det bei den bekannten Rohrleitungen jeweils der Schalldämpfer, welcher mit zwischenzuschaltenden Adaptern, beispielsweise Adapterringen, an die benachberten Rohrleitungselemente angeschlossen wird.
Der insbesondere zeitliche Aufwand zur Verbindung der einzelnen Rohrelemente ist vergleichsweise groß, da üblicherweise als Anschlussmittel Flansche an beiden Enden eines Rohrelementes vorgesehen sind, welche jeweils mit einer Vielzahl von BoI-zen mit dem korrespondierenden Flansch des benachbarten
Rohrelementes verbunden werden. Die Vielzahl von Bolzen ist erforderlich, um eine zuverlässige Abdichtung an den jeweiligen Verbindungsstellen sicherzustellen, so daß dort weder Schall noch Gase in unerwünschter und ggf. gesundheitsgefährlicher Weise aus der Rohrleitung austreten können.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Rohrelement dahingehend zu verbessern, dass dieses möglichst preiswert herstellbare und schnell montierbare sowie zuverlässig abdichtende Anschlussmittel zur Verbindung mit einem benach
barten gleichartigen Rohrelement aufweist.
Diese Aufgabe wird durch ein Rohrelement mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, benachbarte Rohrelemente durch eine einfache Drehbewegung miteinander verbinden zu können. Hierzu sind Laschen vorgesehen, die sich in axialer Richtung des Rohrelementes erstrecken und die in Umfangsrichtung ausgerichtet sind, so daß sie bei einer Drehbewegung des Rohrelementes in zunehmendem Maße mit korrespondierenden Anschlußmitteln zusammenwirken. Die korrespondierenden Anschlußmittel werden durch Ausnehmungen gebildet, die im benachbarten Verbindungsring eines benachbarten Rohrelementes vorgesehen sind und die von den Laschen hintergriffen werden. Gleichzeitig bildet dieses benachbarte Rohrelement an seinem Verbindungsring gleichartige Laschen aus, welche die Ausnehmungen des erstgenannten Verbindungsringes hintergreifen. In besonders einfacher und preisgünstiger Ausgestaltung kann dies dadurch bewirkt werden, daß jeder Verbindungsring als Blechteil ausgestaltet ist, welches durch Stanzen, Laserschneiden oder ähnliche Weise und anschließende Biegung die Laschen ausbildet, so daß dort, wo die Laschen aus der Ebene des Blechteiles herausgebogen sind, automatisch die Ausnehmungen geschaffen werden, die mit den Laschen eines korrespondierenden, benachbarten Verbindungsringes zusammenwirken können.
Durch die Mehrzahl von Laschen und Ausnehmungen an einem Verbindungsring wird eine entsprechende Mehrzahl von Stellen geschaffen, wo die beiden Verbindungsringe - und damit die beiden benachbarten Rohrelemente - fest aneinandergelegt werden. Obwohl eine einzige Bewegung in Form der Drehbewegung zur Verbindung der Rohrelemente erforderlich ist, erfolgt die Verbindung der benachbarten Rohrelemente an mehreren Stellen, wofür ansonsten an diesen mehreren Stellen jeweils ein Verbindungsbolzen zu handhaben wäre, der zwei benachbarte
-A-
Endflansche der beiden benachbarten Rohrelemente verbinden würde.
Die Laschen können vorteilhaft so geformt sein, beispielsweise durch Schrägstellung oder gebogenen Verlauf, daß bei zunehmender Verdrehung der Verbindungsringe ein zunehmender Anpreßdruck zwischen den beiden Verbindungsringen aufgebaut wird. Auf diese Weise wird durch zunehmende Verdrehung der Rohrelemente gegeneinander eine zuverlässige Verbindung dieser Rohrelemente sichergestellt.
Vorteilhaft kann ein verformbarer Dichtungsring zwischen den beiden Rohrelementen vorgesehen sein, so daß beim Verdrehen der Rohrelemente gegeneinander, dieser Dichtungsring verformt wird und eine zuverlässige Abdichtung sicherstellt, beispielsweise gegen austretenden Schall oder austretende Gase aus der Rohrleitung.
Vorteilhaft können die beiden Verbindungsringe wenigstens jeweils einen Anschlag aufweisen, wobei diese beiden Anschläge miteinander zusammenwirken, derart, daß sie nach Abschluß der Drehbewegung gegeneinander fixiert werden. Dies kann beispielsweise durch eine Plombierung mit einem Drahtseil od. dgl. erfolgen oder dadurch, daß die beiden Anschläge durch eine Schraube miteinander verbunden und somit drehfest gesichert werden. Die Anschläge ermöglichen somit eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung. Zudem ermöglichen sie das Ansetzen von Spannmitteln, beispielsweise in Form der vorgenannten Schraube, so daß über die manuelle Drehbewegung hinaus anschließend unter Einsatz von Werkzeug und der vorgenannten Spannmittel, eine Reststrecke der Verdrehbewegung bewirkt werden kann, die für eine besonders sichere Verbindung der beiden Rohrelemente miteinander sorgt und die bei Verwendung eines Dichtungsringes die Aufbringung besonders hoher Preßkräfte und damit einer besonders zuver-
• ·
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lässigen Abdichtung zwischen den beiden Rohrelementen ermöglicht.
Vorzugsweise kann die Verbindungsstelle gegen Witterungseinflüsse geschützt werden. Hierzu kann vorzugsweise eine axial bewegliche Schiebemanschette vorgesehen sein, so daß kein separates loses Teil gehandhabt werden muß, sondern ein ringförmiges, manschettenartiges Bauteil, welches fest an dem Rohrelement vorgesehen ist. Dieses kann werkzeuglos axial am Rohrelement verschoben werden und die Verbindungsstelle mit
dem benachbarten Rohrelement wahlweise freigeben oder verdecken.
Vorteilhaft kann eine derartige Schiebemanschette radial innerhalb der äußeren Rohrwandung, beispielsweise innerhalb eines äußeren Verkleidungsbleches geführt sein. Bei Anordnung dieser Schiebemanschette am unteren Ende eines vertikal verlaufenden Rohrelementes ergibt sich dadurch eine dachziegelartige Abdichtung, so daß beispielsweise Regen, daran gehindert wird, in die Rohrleitung einzudringen.
Vorteilhaft kann in ein Rohrelement ein Schalldämpfer integriert sein. Die Verwendung von Schalldämpfern mit Sondermaßen oder Sonder-Anschlußmitteln erübrigt sich hierdurch. Auf diese Weise ist es möglich, die Rohrleitung optimal nahe an Wandun
gen oder in einem Bauwerk vorhandenen Störkonturen entlangzuführen, ohne daß ein besonders großer Abstand berücksichtigt werden muß, der ansonsten zur Einbindung eines Schalldämpfers mit besonders großem Durchmesser in der Rohrleitung vorgesehen sein müßte. Auch wird die Verwendung
spezieller Anschlußmittel oder Adapterringe od. dgl. überflüssig, da die mit Schalldämpfern ausgerüsteten Rohrelemente als typische Rohrelemente eines Elementsystems mit denselben vorgenannten Anschlußmitteln ausgestaltet sind und somit problemlos mit den übrigen Rohrelementen eines derartigen Ele
mentsystems verbindbar sind.
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-6- ···
Insbesondere kann dabei vorteilhaft vorgesehen sein, sämtliche Typen eines derartigen Elementsystems, zumindest sämtliche geradlinigen Typen eines derartigen Elementsystems, wahlweise schallgedämmt oder ungedämmt auszugestalten, so daß besondere Einbaumöglichkeiten für spezielle Schalldämpfertypen nicht berücksichtigt werden müssen, sondern die schalldämpfende Wirkung der zu erstellenden Rohrleitung einfach dadurch beeinflußt werden kann, daß eine entsprechende Anzahl von Rohrleitungselementen als schallgedämpfte Ausführung verbaut wird.
Eine effektive und insbesondere tieffrequente Schalldämpfung kann dadurch sichergestellt werden, dass der Schalldämpfer innerhalb des Rohrelementes als Innenzug mit einem eckigen Querschnitt ausgebildet ist. Diese Schalldämpftechnik ist grund
sätzlich aus der DE 43 12 883 C1 bekannt und kann an unterschiedliche Durchmesser sowie unterschiedliche Längen der Rohrelemente angepasst werden, so dass es für den Hersteller der Rohrelemente mit geringem Mehraufwand möglich ist, die vorerwähnte Ausgestaltung jedes Rohrelemente-Typs wahlweise
ungedämpft oder als Schalldämpfer zu ermöglichen. Durch diese einfache Möglichkeit, in einem ansonsten prinzipiell unveränderten Rohrelement einen Innenzug vorzusehen, wird die Schaffung eines Elementsystems vereinfacht, bei dem sämtliche zumindest sämtliche geradlinig verlaufenden - Rohrelemente
wahlweise in ungedämpfter oder schallgedämpfter Ausführung hergestellt werden.
Ausführungsbeispiele von Rohrelementen werden anhand der rein schematischen Zeichnungen nachfolgend näher erläutert.
Dabei zeigt
Fig. 1 ein erstes und teilweise ein zweites Rohrelement,
Fig. 2 die Verbindungsstelle der beiden Rohrelemente
von Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Verbindungsstelle von
Fig. 2, und die
Fig. 4 bis 6 Ansichten ähnlich den Fig. 1 bis 3, jedoch bei als
Schalldämpfer ausgestalteten Rohrelementen.
In den Zeichnung ist jeweils mit 1 ein Rohrelement bezeichnet, welches ein äußeres Verkleidungsblech 2 aufweist, ein Innenrohr 3 sowie eine dazwischen angeordnete Isolierung 4.
Das Verkleidungsblech 2 ist an einem Ende des Rohrelementes 1 aufgeweitet, so dass innerhalb dieses Verkleidungsbleches 2 im Bereich der Aufweitung noch radial außerhalb der Isolierung 4 eine Schiebemanschette 5 angeordnet werden kann. Fig. 1 zeigt die Schiebemanschette 5 im eingeschobenen bzw. hochgeschobenen Zustand, während Fig. 2 die Schiebemanschette im herausgezogenen bzw. nach unten verschobenen Zustand zeigt, in welchem sie die Verbindungsstelle zwischen zwei Rohrelementen 1 überdeckt.
Im Bereich dieser Verbindungs- oder Schnittstelle weisen die beiden benachbarten Rohrelemente 1 zwei Verbindungsringe 6 auf, wobei der obere Verbindungsring 6 mit dem Innenrohr 3 des oberen Rohrelementes 1 fest verbunden ist, beispielsweise punktverschweißt ist. Der untere Verbindungsring 6 ist mit dem Innenrohr 3 des unteren Rohrelementes 1 fest verbunden. Beide Verbindungsringe 6 weisen Ausnehmungen auf sowie schräge Laschen 7, die sich etwa in Umfangsrichtung des Verbindungsringes 6 erstrecken. Die Laschen 7 und Ausnehmungen können beispielsweise durch etwa U-förmige Stanzlinien bzw. Laserschneidelinien geschaffen werden, wobei im Anschluß an die Erzeugung dieser Schneidelinien die Laschen 7 aus der Ebene des Verbindungsringes 6 abgebogen werden, so dass hierdurch gleichzeitig die entsprechenden Ausnehmungen im Verbindungsring 6 entstehen.
-&bgr;
Die Laschen 7 verlaufen schräg oder gebogen, so dass es möglich ist, die beiden Verbindungsringe 6 aneinander zu setzen, gegeneinander zu verdrehen und dadurch die Laschen 7 jeweils in die Ausnehmung des gegenüberliegenden Verbindungsringes 6 zu führen. Durch die Anordnung der Laschen 7 wird beim weiteren Verdrehen der beiden Verbindungsringe 6 gegeneinander eine axiale Presskraft zwischen den Verbindungsringen 6 aufgebaut, so dass eine feste Verbindung zwischen den beiden Rohrelementen 1 geschaffen wird.
Die beiden Verbindungsringe 6 weisen radial nach außen vorstehende und senkrecht zur Ringebene abgekantete Anschläge 8 auf, wobei jeweils ein Anschlag 8 des einen Verbindungsringes 6 mit einem Anschlag 8 des anderen Verbindungsringes 6 zusammenwirkt. Hierzu erstreckt sich eine Schraube 9 zwischen den beiden zusammenwirkenden Anschlägen 8, wobei diese Schraube 9 mittels einer Mutter 10 gesichert ist. Die Schraube 9 und Mutter 10 ermöglichen einerseits das Aufbringen hoher Spannkräfte beim Verdrehen der beiden Verbindungsringe 6 gegeneinander und dadurch das Aufbringen hoher Presskräfte in axialer Richtung der Rohrelemente 1, so dass eine besonders zuverlässige und belastbare Verbindung zwischen den beiden Rohrelementen 1 geschaffen wird. Weiterhin sichert die Schraube zuverlässig, dass die beiden Rohrelemente 1 in dieser miteinander verbundenen Stellung gehalten werden.
Vorteilhaft ist - wie in den Fig. 3 und 6 gestrichelt angedeutet ein Dichtungsring 12 zwischen den beiden Verbindungsringen 6 vorgesehen, der aus einem verformbaren, hitzebeständigen Material besteht, beispielsweise auf Teflon- oder Kohlenstoffbasis. Durch das Spannen der beiden Verbindungsringe 6 gegeneinander wird dieser Dichtungsring verformt und legt sich optimal abdichtend an die beiden Verbindungsringe 6 an.
Nachdem die beiden Rohrelemente 1 auf die beschriebene Weise miteinander verbunden sind, wird die Schiebemanschette 5
-9-
aus der in Fig. 1 dargestellten Position über die Verbindungsstelle geschoben, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Schiebemanschette 5 weist an ihrem unteren Ende ein umlaufende Wulst 11 auf, und das Verkleidungsblech 2 jedes Rohrelementes 1 weist an seinem oberen Ende ein gleichartige Wulst 11 auf. In an sich bekannter Weise kann um diese Wülste 11 eine Spannschelle gelegt werden, welche den sicheren Verbund der beiden miteinander verbundenen Rohrelemente 1 weiter verstärkt.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen Rohrelemente 1, die jeweils als Schalldämpfer ausgestaltet sind. Hierzu weisen diese Rohrelemente 1 einen Innenzug 14 mit viereckigem Querschnitt auf, wobei dieser Innenzug 14 in an sich bekannter Weise ausgestaltet ist, beispielsweise in Form von Blechplatten, die mit schalldämpfenden Materialien beschichtet sind, so dass im Rahmen des vorliegenden Vorschlages die Ausgestaltung dieses schalldämpfenden Innenzugs 14 nicht näher erläutert wird und der Innenzug 14 lediglich rein schematisch und vereinfacht dargestellt ist. Der Innenzug 14 bewirkt eine minimale Querschnittsverringerung des freien Innenquerschnitts innerhalb des Rohrelementes 1 und nur geringfügige Druck- und Strömungsverluste.
Es kann jedoch abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine andere schalldämpfende Ausgestaltung des Rohrelementes 1 vorgesehen sein.
Die grundsätzliche Ausgestaltung der Rohrelemente 1, ob mit oder ohne Schalldämpfung, ist gleich, also die Ausgestaltung der Rohrelemente hinsichtlich Durchmesser, Länge und ihrer Verbindungstechnik, so dass problemlos eine Rohrleitung aus ungedämpften und / oder schallgedämpften Rohrelementen 1 zusammengestellt werden kann.
Selbst die nachträgliche Änderung der Rohrleitungs-Schalldämpfung kann durch Austausch einzelner ungedämpfter Rohrelemente 1 gegen schallgedämpfte Rohrelementen 1 prob-
t ···
-10-
lemlos verwirklicht werden, wenn innerhalb eines Elementsystems sämtliche geradlinigen Rohrelemente wahlweise ungedämpft und / oder schallgedämpft erhältlich sind.

Claims (9)

1. Rohrelement zur Erstellung einer Abgas, Abluft oder Prozeßluft führenden Rohrleitung, mit Anschlussmitteln an beiden Enden zur Verbindung des Rohrelementes mit weiteren, gleichartigen Rohrelementen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlussmittel als Verbindungsringe (6) ausgestaltet sind,
wobei sich von jedem Verbindungsring (6) mehrere Laschen (7) in Umfangsrichtung und vom inneren des Rohrelementes (1) weg gerichtet erstrecken,
und wobei jeder Verbindungsring (6) Ausnehmungen zur Aufnahme der Laschen (6) des korrespondierenden Verbindungsringes (6) eines benachbarten Rohrelementes (1) aufweist,
derart, dass zwei gleichartige Rohrelemente (1) aneinandergesetzt und um ihre Längsachse verdrehbar sind,
wobei unter gegenseitiger Durchdringung der Ausnehmungen des einen Verbindungsrings (6) durch die Laschen (7) des jeweils anderen Verbindungsrings (6) die beiden Verbindungsringe (6) aneinander festlegbar sind.
2. Rohrelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (7) derart geformt sind, dass bei zunehmender Verdrehung der Verbindungsringe (6) gegeneinander ein zunehmender Anpressdruck zwischen den beiden Verbindungsringen (6) resultiert.
3. Rohrelement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Dichtungsring (12) an einem Verbindungsring (6) zur Abdichtung gegenüber einem benachbarten, korrespondierenden Verbindungsring (6).
4. Rohrelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens einen Anschlag (8) am Verbindungsring (6), der mittels eines Spannmittels mit einem korrespondierenden Anschlag (8) eines korrespondierenden Verbindungsrings (6) verbindbar ist, derart, dass die beiden miteinander verbundenen Verbindungsringe (6) in ihrer verbundenen Stellung gehalten sind.
5. Rohrelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine axial bewegliche Schiebemanschette (5), die von einer das Rohrende freigebenden Montagestellung in eine Schutzstellung führbar ist, in welcher sie sich über das Ende des Rohrelementes (1) und die Anschlussstelle an ein zweites Rohrelement (1) hinaus erstreckt, und in welcher die Schiebemanschette (5) die Anschlussstelle radial außen umgibt.
6. Rohrelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebemanschette (5) radial innerhalb der äußeren Rohrwandung geführt ist.
7. Rohrelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in das Rohrelement (1) integrierten Schalldämpfer.
8. Rohrelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldämpfer tieffrequenten Schall dämpft.
9. Rohrelement nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalldämpfer als Innenzug (14) mit eckigem Querschnitt ausgestaltet ist.
DE20307820U 2003-05-20 2003-05-20 Rohrelement mit Verbindungsringen Expired - Lifetime DE20307820U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008005655B4 (de) * 2008-01-23 2014-01-16 Möck Professionelle Rohrsysteme GmbH Verbindungsleitung zwischen Einzelfeuerstätte und Schornstein

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DE102008005655B4 (de) * 2008-01-23 2014-01-16 Möck Professionelle Rohrsysteme GmbH Verbindungsleitung zwischen Einzelfeuerstätte und Schornstein

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