DE20306351U1 - Kabelbinder - Google Patents
KabelbinderInfo
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Description
Liermann-Castell P01751G
Kabelbinder
Die Erfindung betrifft einen Kabelbinder.
Die Erfindung betrifft einen Kabelbinder.
In vielen gewerblichen wie privaten Bereichen stellt sich regelmäßig die Aufgabe, elektrische Kabel oder vergleichbare längliche Gegenstände wie beispielsweise Wasserschläuche zu bündeln oder auch Werkzeuge mit beweglichen Annen bzw. Hebeln zu fixieren. Meist geschieht dies aus Gründen der Optik oder einer besseren Handhabbarkeit, im Falle von elektrischen Leitungen insbesondere dann, wenn sie gemeinsam in vorgegebene Schlitze, beispielsweise im Mauerwerk, eingefügt und überputzt werden sollen.
Teilweise kommen dabei klassische Kabelbinder zum Einsatz. Diese bestehen im Wesentlichen aus einer langen geriffelten Kunststofflasche und einer Rastdurchführung, welche an einem Ende der Kunststofflasche angeordnet ist und durch welche die Lasche nach Umschlingen der Kabel geführt werden kann. Eine kleine Rastzunge in der Rastaufhahme folgt den Riffeln der Lasche so, dass zwar ein Festzurren des Kabelbinders möglich ist, die Lasche aber nicht mehr aus der Aufnahme herausgezogen werden kann.
Solche Kabelbinder sind sehr günstig in der Herstellung. Üblicherweise sind sie aber nur für eine einmalige Verwendung gedacht und werden beim Öffnen zerstört. Auch benötigt man üblicherweise zwei Hände, um die klassisehen Kabelbinder ordnungsgemäß zu verschließen.
Liermann-Castell P01751G
Daher schlägt die US 4,939,818 einen Kabelbinder vor, welcher auf einem Haken-und-Schlaufen-Verschluss - wie beispielsweise einem Klettverschluss - basiert. Hierin sind auf einem biegsamen Substratband über einen langen mittleren Bereich Haken angeordnet und in zwei Endbereichen kurze Schlaufenfelder vorgesehen. Dabei können die Kabel zunächst mit einem Ende umschlungen werden und der lange mit Haken versehene Bereich dann schneckenförmig um die zusammengebundenen Kabel gewickelt werden. Zur Fixierung des Wickels dient der kurze Schlaufenbereich am anderen Ende des Kabelbinders.
Ein solcher Kabelbinder ist in vielen Fällen einfacher zu bedienen als der klassische Kabelbinder. Es treten jedoch auch insbesondere beim Zusammenbinden von einer Vielzahl von Kabeln oft Probleme in der richtigen Anordnung der Kabel vor dem Zusammenbinden auf. Insbesondere bei sehr steifen Kabeln - oder auch steifen anderen Leitungen - finden daher nach dem Zusammenbinden noch Umlagerungen der zusammengebundenen Bauteile vonstatten. Zwar zeigt sich dieses Problem nicht, wenn nur zwei Bauteile aneinander gebunden werden. Eine Anordnung von drei oder mehr länglichen Bauteilen ist jedoch nur dann perfekt angeordnet, wenn eine Umhüllende einen möglichst kleinen Kreis beschreibt. Bei jeder hiervon abweichenden Anordnung können die einzelnen Bauteile dazu tendieren, sich zu einer solchen perfekten Anordnung umzulagern. Beim Bündeln gerade von Stromkabeln kann dabei die geringe Gleitfähigkeit von aneinanderliegenden Gummimänteln der Kabel sehr störend sein. Im Laufe der Zeit treten Umlageningen dann in Folge von Vibrationen, Versprödungen des Materials oder
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beispielsweise durch Feuchtigkeitseinfluss auf den Oberflächen der zusammengebundenen Bauteile auf.
Um den Umlagerungen und den damit verbundenen Verlockerungen der zusammengebundenen Bauteile Einhalt zu gebieten, sind elastische Kabelbinder vorgeschlagen worden.
So zeigt die WO 97/01315 einen elastischen Umwickler, bei welchem ein schlaufenfasriges Textil an diskreten Stellen auf einem elastischen Substratband befestigt ist. Das dermaßen zusammengesetzte Band hat an einem Ende einen Hakenteil mit Haken, welche sich in den Faserschlaufen des in Wellen aufgebrachten Textilgewirks verhaken können. Der gesamte Binder ist dadurch elastisch, dass beim Aufbringen einer Zugkraft entlang der Längsrichtung - tangential um eine Achse des zu Umschlingenden bzw. im flachliegenden Zustand entlang der Längserstreckungsrichtung - das elastische Substratband dem Zug zwischen jeweils zwei diskreten Befestigungspunkten des Textils nachgeben kann, solange das Textil in diesem Bereich noch nicht gestreckt ist, sondern noch eine Restwelligkeit aufweist. Der Binder erreicht eine maximale Dehnung demzufolge dann, wenn sich das diskret befestigte Textil durchgehend linear angeordnet hat - also alle Wellen aufgebraucht sind - und das Textil in einer Ebene mit dem elastischen
20 Band liegt.
Die WO 01/67911 A2 schlägt hingegen einen Haken- und Schlaufen-Befestiger vor in Form eines langen Streifens, welcher eine kurze Hakenkomponente und eine längliche Schlaufenkomponente aufweist, die mitein-
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ander verbunden sind. Die Elastizität des Befestigers wird dadurch gewährleistet, dass zumindest die Schlaufenkomponente elastisch ist.
In weiteren Ausgestaltungen nach der WO 01/67911 A2 sind sogar Sollbruchstellen oder Trennungen zwischen den Hakenreihen in der Hakenkomponenten vorgesehen, so dass die Hakenkomponente ebenfalls elastisch dehnbar ist.
Es ist unschwer zu erkennen, dass nach dem Stand der Technik elastische Kabelbinder relativ aufwendig in der Produktion und entsprechend teuer sind. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elastisehen Kabelbinder vorzustellen, welcher besonders günstig herzustellen ist und dabei hervorragende Eigenschaften aufweist.
Die Aufgabe löst ein elastischer Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, und mit einem Kontaktabschnitt des Schlaufenbereichs, welcher mindestens eine Länge des Hakenbereichs hat und in welchem der Kabelbinder in Längserstreckungsrichtung des Kabelbinders unelastisch ausgebildet ist. Dabei ist der Kontaktabschnitt in Längsrichtung dazu geeignet, den gesamten Hakenbereich aufzunehmen, so dass sämtliche Haken des Hakenbereichs in die Schlaufen des Schlaufenbereichs eintauchen und sich verhaken können. Ein der Gestalt vorgesehener Kontaktabschnitt gewährleistet somit auch eine bestmögliche Verschlussfestigkeit des Kabelbinders.
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Insbesondere abhängig von Material und Formgebung der Haken kann jeder Haken nur bis zu einer maximalen Zugkraft in einer ihn haltenden Schlaufe eingehakt bleiben. Die Gesamtzugkraft der Verbindung ergibt sich dabei aus der Addition der einzelnen Grenzzugkräfte. Eine Ausgestaltung mit der beschriebenen Länge ermöglicht demzufolge eine größtmögliche Grenzzugkraft des Kabelbinders.
Dabei ist es für die Lösung wichtig, dass gerade der Kontaktabschnitt, also derjenige Abschnitt, in welchen die Haken vollständig gedrückt werden sollen zum Verschließen des Kabelbinders, in Längsrichtung des Kabelbinders unelastisch ausgebildet ist. Denn die Grenzzugkraft des Kabelbinders ergibt sich nur dann aus der Summe der einzelnen maximal aufhehmbaren Zugkräfte, wenn eine aufgebrachte Zugkraft gleichzeitig auf alle Einhakungen verteilt wird. Wenn der verhakte Kontaktabschnitt elastisch ausgebildet ist, besteht die Gefahr, dass sich die Kraft zunächst auf einen kleinen Streifen eingangs des Kontaktabschnitts verteilt, so dass auf jede Einhakverbindung eine relativ große Zugkraft entfällt. Daher kann die vorgeschlagene Ausführung insbesondere gegenüber den Ausführungen aus der WO 97/01315 Al, der WO 01/67911 A2 und der WO 00/27235 Al, welche sämtlich fordern, dass die Haken in einen elastischen Kontaktbereich geführt werden, erhebliehe Vorteile bezüglich der maximal aufhehmbaren Grenzzugkraft bieten. In der US 4,939,818 und der US 5,142,743 sind die aufnehmenden Schlaufen zwar auch auf einen unelastischen Abschnitt angeordnet; der Hakenbereich ist jedoch dominant, was die Herstellung relativ teuer macht. Außerdem fehlt
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den vorgeschlagenen Kabelbindern jegliche als vorteilhaft festgestellte Elastizität.
Vorteilhaft kann der in vorliegender Anmeldung vorgeschlagene Kabelbinder neben dem Kontaktabschnitts noch mindestens einen zusätzlichen Aufnalimebereich mit an einer Bandebene mit konstanten Abstand untereinander angeordneten Schlaufen zur Aufnahme von Haken aus dem Hakenbereich vorgesehen sein. Diesbezüglich werden unter „konstant beabstandeten Schlaufen" Schlaufen verstanden, die zumindest einen Schlaufenpunkt, in der Regel beispielsweise Befestigungspunkte an einem Träger oder einem Schlaufen bildenden Vlies oder Gewirke, mit konstantem Abstand haben, das heißt die insbesondere unelastisch miteinander in Kontakt stehen. Eine derartige Anordnung zeichnet sich gegenüber Schlaufen auf elastischen Trägern dadurch aus, dass bei einer Zugbeanspruchung der Schlaufen diese ihren konstanten Abstand halten und sich auf diese Weise nicht einzelne Schlaufen sukzessive aus den Haken lösen, wenn punktuell die Haltekraft dieser einzelnen Schlaufen überschritten wird. Die gesamte Anordnung hält somit wesentlich stabiler bzw. kann bei gleichen Haltekräften kostengünstiger ausgebildet werden.
Hierbei ist es insbesondere vorteilhaft, wenn der konstante Schlaufenabstand zumindest in Längserstreckungsrichtung gewälirleistet ist. Zur Vermeidung elastischer Quereinschnürungen unter Zug ist auch ein konstanter Schlaufenabstand in der Bandebene quer zur Längserstreckungsrichtung vorteilhaft.
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Dabei muss der Aufhalimebereich nicht notwendigerweise die Länge des Hakenbereichs haben. Auch in einem kürzeren Aufhahmebereich können eine Vielzahl von Haken aus dem Hakenbereich Aufnahme finden, so dass ein Verschluss gewährleistet wird. Eine Verhakung von Haken mit Schlaufen aus dem Aufhalimebereich kann dabei alleinig, unabhängig von einem Kontaktabschnitt, zum Verschließen des vorgeschlagenen Kabelbinders genutzt werden. Sie kann jedoch auch in Addition zu einer Verhakung mit einem Teil der Schlaufen aus dem Kontaktabschnitt stattfinden. Dies wird insbesondere dann ermöglicht, wenn der Aufhahmebereich relativ nah neben dem Kontaktbereich angeordnet ist.
Insbesondere bei mehreren Aufhahmebereichen neben dem Kontaktabschnitt kann aber ein zuverlässiges Verschließen stattfinden. Vorzugsweise kann dabei eine addierte Länge der Aufhahmebereiche mindestens der Länge des Hakenbereichs entsprechen.
Durch die Anordnung der Schlaufen mit konstanten Abstand untereinander wird zuverlässig der beschriebene Effekt einer nur teilweisen Verteilung einer eingebrachten Kraft vermieden. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Schlaufen bereits in einem unbelasteten, also ungedehnten Zustand des elastischen Kabelbinders an einer Bandebene angeordnet sind. Bei einem flachliegenden, unbelasteten derartigen Kabelbinder liegen alle Schlaufen im Wesentlichen in einer Ebene und ermöglichen daher statistisch eine größtmögliche Anzahl von Verhakungen mit einem angreifenden Hakenbereich. Die Schlaufen des Umwicklers in der WO 97/01315 Al hingegen, welche an der
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Oberfläche des welligen Textils liegen, treffen hingegen einen angreifenden, ebenen Hakenbereich nur in schmalen Verhakungsbereichen. Diese Verhakungsbereiche sind dabei regelmäßig etwa mittig zwischen den diskreten Befestigungslinien bzw. -punkten zwischen dem Textil und einem elastisehen Band angeordnet. Die einzige Möglichkeit, beim dort vorgeschlagenem Wickler einen vollflächigen Kontakt zu erreichen, besteht darin, den elastischen Bereich des Umwicklers bis zur maximalen Dehnung zu strecken, bevor die Haken angreifen. Es besteht jedoch die Gefahr, dass in Folge einer elastischen Verkürzung des Substratbands bereits einige Hakenverbindungen in kleinen Bereichen sukzessive gelöst werden, was die Verbindung schwächt.
Es sei betont, dass ein solcher Aufhahmebereich mit an einer Bandebene mit konstantem Abstand untereinander angeordneten Schlaufen auch unabhängig von den anderen Merkmalen vorliegender Erfindung vorteilhaft und erfinderisch ist. Denn die Aufgabe wird auch gelöst, durch einen elastischen Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, bereits wenn ein Aufnahmebereich vorhanden ist mit an einer Bandebene mit konstantem Abstand untereinander angeordneten Schlaufen zur Aufhahne von Haken aus dem Hakenbereich. Angesichts der erläuterten Stabilisierungsfunktion des Aufnahmebereichs versteht es sich, dass hierfür das zusätzliche Vorhandensein eines Kontaktabschnitts nicht notwendig ist.
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Es ist jedoch auch hier bevorzugt, wenn mindestens ein zweiter Aufhahmebereich vorhanden ist, wobei benachbarte Aufhahmebereiche elastisch verbunden sind. Hier wechseln also nicht-elastische Aufhahmebereiche und elastische Elemente im Verlauf des Kabelbinders entlang seiner Längserstreckung untereinander. Die Aufnahmebereiche sind jeweils unelastische Bereiche zum Verhaken mit den Haken des Hakenbereichs - oder mehrerer Hakenbereiche -, sie sind jedoch elastisch verbunden. Durch die Größe der Aufhahmebereiche kann die mindestens aufhehmbare Zugkraft zuverlässig gesteuert werden. Sie setzt sich zusammen aus der Summe der Grenzzugkräfte der Verhakungsverbindungen, welche in einem Aufhahmebereich stattfinden können. Je länger die Aufhahmebereiche sind, desto größer ist auch die jeweils mindestens aufnehmbare Zugkraft.
Durch eine derartige Ausgestaltung des vorgeschlagenen Kabelbinders mit Aufnahmebereichen wird es möglich, mehrere und insbesondere nahezu beliebig viele elastische Elemente im Verlauf des Kabelbinders anzuordnen. Je größer die Anzahl der elastischen Elemente und je gleichmäßiger diese über die Länge des Kabelbinders verteilt sind, desto homogener wird sein Verhalten. Durch die zwischen den elastischen Elementen vorgesehenen Aufhahmebereiche sind die Schlaufen jeweils eines Aufhahmebereichs zumindest quer zur Längserstreckung in der Bandebene auch unter Belastung konstant voneinander beabstandet, so dass eine durch Zugkraft in Längserstreckungsrichtung bedingte Querkraft, welche äußere Schlaufen nach innen zieht, nicht angreifen kann. Hierdurch hält diese Anordnung stabiler als bei bekannten elastischen Kabelbindern der Fall.
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Es sei darauf hingewiesen, dass ein Aufhahmebereich dann eine möglichst große Zugkraft aufnehmen kann, wenn er eine Angriffsfläche für sämtliche Haken aus dem Hakenbereich bietet, wenn also seine Länge mindestens der Länge des Hakenbereichs entspricht. Auf diese Weise sind im Bereich der Angriffsfläche alle Schlaufen konstant beabstandet, so dass die Verbindung stabil hält.
Diese Anordnungen sind darüber hinaus äußerst kostengünstig, da unelastische Schlaufenbereiche wesentlich preiswerter bereitgestellt werden können als elastisch dehnbare Schlaufenbereiche. Es ist auch relativ aufwendig, den Hakenbereich elastisch zu gestalten. Daher ist es bevorzugt, wenn der Hakenbereich in einem Hakenabsclmitt liegt und der Aufhalimebereich in einem Schlaufenabsclmitt liegt, welcher mit dem Hakenbereich über eine elastische Brücke verbunden ist. Hierdurch werden im Schlaufenabschnitt vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für die Schlaufen ermöglicht. Beispielsweise können im Schlaufenabsclmitt ein oder melirere Kontaktabschnitte und/oder ein oder melirere Aufhahinebereiche vorhanden sein. Die elastische Brücke verbindet dann den zur Aufnahme von Haken bestimmten Längsabsclinitt des Kabelbinders mit dem zum Tragen von Haken vorgesehenen Längsabsclinitt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung eines Kabelbinders mit einem Aufhahmebereich, bei dem der Hakenbereich in einem Hakenabsclmitt liegt und ein Aufhalimebereich in einem Schlaufenabsclmitt liegt, liegt außerdem zumindest im Bereich eines Aufhahmebereichs eine Gleitschutzoberfläche auf einer Raumseite mit dem Hakenbereich dem Sclilaufenbereich gegenüber.
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Dies ermöglicht ein sicheres Fixieren des Kabelbinders an zu umwickelnden Bauteilen. Insbesondere kann der Kabelbinder mit der Gleitschutzoberfläche direkt auf die zu umwickelnden Bauteile gelegt werden. Durch die ein Gleiten verhindernd ausgeprägte Oberfläche reicht nun ein leichter Festhaltedruck, um den Kabelbinder selbst mit leichtem elastischen Strecken um die zu umwickelnden Bauteile herumzuschlingen, ohne dass der zunächst aufgelegte Bereich verrutscht. Der Hakenbereich kann so leicht um die zu umschlingenden Bauteile herumgeführt werden und aufgedrückt werden.
Im Gegensatz hierzu hat der Befestiger aus der WO 00/27235 Al zwar eine Klebefläche. Diese ist jedoch auf der Rückseite des Hakenbereichs angebracht, so dass der Schlaufenbereich zum Umschlingen herumgeführt und schließlich auf den Hakenbereich gedrückt werden muss. Hakenbereiche weisen jedoch üblicherweise eine durchgehende Kunststoffbasis auf und sind relativ stabil. Der Hakenbereich eignet sich daher deutlich besser als der Schlaufenbereich zum Ergreifen mit den Fingern. Die durchgehende, steife Kunststoffbasis verhindert zudem, dass sich der Kabelbinder beim elastischen Ziehen übermäßig querkontrahiert oder biegt. Wenn bei der Anordnung nach diesem Stand der Technik nur der Schlaufenbereich ergriffen und gezogen wird, treten demgegenüber mitunter starke Verformungen des elastischen Befestigers auf. Schließlich verteilt die Kunststoffbasis auch beim Festdrücken des Hakenbereichs die meist über eine Fingerspitze aufgedrückte Kraft über ein gewisses Flächenmaß außerhalb der Fingerauflagefläche hinaus. Daher werden beim Festdrücken des Hakenbereichs auch entfernt liegende Haken in die Schlaufen gedrückt. Auch diese Nachteile besei-
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tigt die vorstehend erläuterte Lösung, da die Zugkräfte durch die Gleitschutzoberfläche verringert werden und somit ein Einhaken ohne weiteres über eine größere Fläche erfolgen kann.
Wird insbesondere ein Elastomer für den Kabelbinder eingesetzt, so kann dieses zur Bildung der Gleitschutzoberfläche wegen der haftenden Eigenschaft von Elastomeren unmittelbar genutzt werden. Hierdurch baut die Anordnung kostengünstig.
Unabhängig von den übrigen vorteilhaften Merkmalen wird auch ein elastischer Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, vorgeschlagen, bei welchem ein elastischer Bereich mit einem Elastomer vorhanden ist, welches in wenigstens einem Aufhahmebereich mit an einer Bandebene mit konstantem Abstand untereinander angeordneten Schlaufen zur Aufnahme von Haken aus dem Hakenbereich durch eine Schlaufenbasis immobilisiert ist. Auch durch einen dergestalt ausgebildeten Kabelbinder wird die gestellte Aufgabe gelöst. Durch Aufbringen einer Schlaufenbasis auf ein Elastomer wird dieses wirkungsvoll immobilisiert, so dass die angestrebten Gleitschutzeigenschaften ohne Weiteres gewährleistet werden. Die Schlaufenbasis kann beispielsweise ein Schlaufenstützkörper, ein Trägerband bzw. eine Trägerfolie für die Schlaufen, ein Träger für ein Schlaufenvlies bzw. gewirke, ein Verankerungsmaterial für Schlaufen oder ähnliches sein.
Der Umwickler aus der WO 97/01315 Al hingegen weist zwar auch einen elastischen Bereich auf, welcher ein Elastomer umfasst; das Elastomer ist
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jedoch nicht immobilisiert. Vielmehr hat es noch Delinungsspielraum bis zur vollständigen Streckung des diskret befestigten Textils, so dass sich auch die dort vorhandenen Schlaufen gegeneinander, zumindest aber gegenüber den Schlaufen zweierseits eines diskreten Befestigungspunkts, verschieben können. Hierdurch wird die Gefahr einer partiellen, sukzessiven Ablösung der Einhakungsverbindungen heraufbeschworen. Zudem bilden die Schlaufen auch nur im vollständig gestreckten Zustand eine Ebene zur gleichzeitigen Aufnahme der Haken.
Alternativ oder kumulativ ist es von Vorteil, wenn ein elastischer Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, sich dadurch kennzeichnet, dass Schlaufen des Schlaufenbereichs durch ein Schlaufenvlies oder -gewirke gebildet sind, welches auf ein unelastisches Trägerband aufkaschiert ist. Ein unelastisches Trägerband kann auf vielfältige Weise und besonders günstig bereitgestellt werden. Durch einfaches Aufkaschieren eines Schlaufenvlieses oder -gewirkes wird auf besonders günstige Weise ein zusammengesetztes Element erreicht, welches stabil ist, die Schlaufen gegeneinander unverschiebbar fixiert, aber dennoch sehr biegsam ist. Die US 4,939,818 zeigt lediglich, dass Schlaufen in einem biegsamen Bereich des Kabelbinders angeordnet sein sollen, da der gesamte Kabelbinder aus dieser Druckschrift unelastisch ist. Zur Ausfuhrung wird lediglich angegeben, der Teilbereich bestehe aus den Schlaufenteil von einem unter dem Markennamen „VELCRO" erhältlichen Material. Dieses Material ist eine sehr marktgängige Variante eines Haken- und Schlaufen-Verschlussmechanismus'. Das ent-
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sprechend der vorbeschriebenen Lösung lediglich aufkaschierte Schlaufenvlies oder -gewirke ist demgegenüber deutlich günstiger in der Herstellung.
Das unelastische Trägerband kann ebenfalls ein Vlies oder Gewirke, insbesondere auch ein Non-Woven, bzw. eine Folie sein. Um die gewünschte Festigkeit zu erreichen, wird dabei vorgeschlagen, dass das unelastische Trägerband eine Flächeninasse von mindestens 20 g/m2 aufweist. Versuche mit verschiedenen Materialien haben ergeben, dass bei einer Flächengrammatur von über 20 g/m2 das Trägerband eine Reißfestigkeit von angestrebten mindestens 5 N/mm2 erreicht.
In einer bevorzugten Variante des vorgeschlagenen Kabelbinders mit aufkaschierten Schlaufen umfasst ein elastischer Bereich des Kabelbinders ein Elastomer, welches in einem Befestigungsbereich auf das unelastische Trägerband aufkaschiert oder aufgeschmolzen ist. Das Elastomer kann somit die Grundlage für einen elastischen Bereich im Längsverlauf des vorgeschlagenen Kabelbinders räumlich neben einem unelastischen Abschnitt bilden, in welchem das Trägerband Verwendung findet. In einer Überlappung, welche einen Befestigungsbereich definiert, können die beiden verschiedenen Bereiche durch Aufkaschieren bzw. Aufschmelzen sehr einfach und sehr stabil verbunden werden.
Sofern eine Gleitschutzoberfläche und/oder ein Elastomer Verwendung finden, wird vorgeschlagen, dass diese vorzugsweise einen Haftreibungskoeffizienten von mindestens 0,6 gegenüber Gummi bzw. Kunststoff oder Metall, beispielsweise gegenüber dem Gummi bzw. Kunststoff einer Kabelumman-
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telung, aufweisen. Ein Verrutschen des Kabelbinders auf den von ihm umfassten Kabeln wird hierdurch effektiv vermieden.
Um eine große Variabilität in Bezug auf die Anwendung verschiedener Größen von erfindungsgemäßen Kabelbindern und zu umschlingenden Gütern zu gewährleisten, wird für sämtliche vorgeschlagenen Ausführungsformen vorgeschlagen, dass eine Raumseite des Kabelbinders in einem unbelasteten Zustand vollständig mit Schlaufenelementen versehen ist. Insbesondere fällt hierunter mindestens ein Kontaktabschnitt und/oder mindestens ein Aufhahmebereich. Bei Belastung, also bei Aufbringen einer Zugkraft längs des elastischen Kabelbinders dehnen sich die elastischen Elemente, während die unelastischen Elemente ihre Länge beibehalten. Hierdurch können über den elastischen Elementen schlaufenfreie Abschnitte entstehen, welche nicht zur Aufhahne von Haken aus dem Hakenbereich geeignet sind. Bei einer großen Anzahl von elastischen Elementen fällt allerdings bei gleicher Gesamtdehnung des Kabelbinders die Dehnung pro elastischem Element entsprechend geringer aus. Schlaufenfreie Abschnitte bleiben hierdurch relativ klein, im Idealfall deutlich kleiner als die Länge des Hakenbereichs, so dass die Haken aus dem Hakenbereich zumindest immer auf einen Schlaufenbereich treffen, auch wenn sie bei gestrecktem Kabelbinder aufgedrückt wer-
20 den.
Für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen elastischem und nicht elastischen Bandelementen wird vorgeschlagen, dass elastische Bandelemente ein Zehntel bis zwei Drittel, vorzugsweise ein Viertel bis zwei Drittel, einer Gesamt-
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länge des Kabelbinders in einem unbelasteten Zustand ausmachen. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass elastische Elemente eher teurer zu produzieren sind als unelastische Elemente. Dennoch sollten die elastischen Elemente zumindest ein Zehntel der Gesamtlänge ausmachen, um eine komfortable Dehnbarkeit des Bands zu erreichen.
Unabhängig hiervon ist es von Vorteil, wenn ein elastischer Kabelbinder in einer der vorgeschlagenen Ausfiihrungsformen zwei verbundene Lagen mit unterschiedlicher thermischer Beständigkeit aufweist. Diese können insbesondere als unelastisches Trägerband Verwendung finden. Wenn ein E-lastomer aus der Schmelze auf das unelastische Trägerband aufkaschiert wird, ist eine ausreichende thermische Beständigkeit notwendig. Ein Durchschmelzen durch eine Trägerlage wird herkömmlich durch eine entsprechende Lagendicke vennieden. Demgegenüber kann ein Trägerband durch eine Kombination von Lageninaterialien sehr viel dünner und preisgünstiger hergestellt werden: eine leicht schmelzende Seite sorgt für einen ausreichenden Verbund mit dem aufkaschierten Elastomer - oder beispielsweise auch des Hakenbereichs -, nimmt einen Großteil der aufgebrachten Wanne auf und verhindert so ein Durchschmelzen der höher schmelzenden Komponente. Insbesondere können hier Lagen auf Basis von PET und/oder PE zum Einsatz kommen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung weiter erläutert. Hierin zeigen als ein Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung
Figur 1 in einer Draufsicht fünf Kabelbinder und
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Figur 2 die Kabelbinder aus Figur 1 im Querschnitt.
Die Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5 in Figur 1 liegen aneinander als ein Produktionsband 6 so, wie sie üblicherweise bei der Produktion in einer Maschinenlaufrichtung 7 hergestellt werden. Die Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5 haben einen identischen Aufbau 8 (vgl. Figur 2). Sie können nach der Produktion in geeigneter Weise, beispielsweise durch Stanzen oder Schneiden, getrennt werden. Auch kann eine Perforation oder eine sonstige Verbindung, die ein leichtes Trennen ermöglicht, vorgesehen sein, so dass die Binder nachträglich, beispielsweise durch den Endverbraucher, getrennt werden können.
Sie werden verschlossen durch einen Hakenbereich 9 mit einer Vielzahl von Haken (exemplarisch mit 10 beziffert) und einem diametral angeordnetem Kontaktabschnitt 11 in einem Schlaufenbereich 12. Im gezeigten Beispiel hat der Kontaktabschnitt 11 eine Länge 13, welche deutlich länger, nämlich ca. viermal so lang wie eine Länge 14 des Hakenbereichs 9, ist. Der Schlaufenbereich 12 ist auf einem unelastischen Trägerband 15 kontinuierlich befestigt, so dass die Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5 über die Länge 13 des Kontaktabschnitts 11 unelastisch in eine Längsrichtung 16 der Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5 sind.
Neben dem Kontaktabschnitt 11 sind Aufhahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 vorgesehen, welche ebenfalls ein Schlaufenmaterial (exemplarisch beziffert mit 23) auf einem unelastischen Trägerstück (exemplarisch beziffert mit 24) befestigt sind. Innerhalb jedes der Aufhahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 sind Schlaufen (nicht im Einzelnen dargestellt) an einer Bandebene 25
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mit konstantem Abstand zueinander angeordnet. Die jeweiligen Aufhahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 verändern ihre Länge auch bei aufgebrachter Zugkraft in Längsrichtung 16 der Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5 nicht.
Dabei sind die Aufhahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 auf einem Elastomerband 26 angeordnet, welches in Längsrichtung 16 der Kabelbinder 1, 2,
3, 4, 5 elastisch dehnbar ist. Das Elastomer ist in Befestigungsbereichen 27, 28 auf das unelastische Trägerband 15 und ein hakenseitigen Pendant 29 aufkaschiert oder aufgeschmolzen. Somit ist das Elastomerband 26 in den Befestigungsbereichen 27, 28 immobilisiert.
Im gezeigten Ausfuhrungsbeispiel liegen also die Aufhahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 sowie der Kontaktabschnitt 11 - welcher ein Aufhahmebereich mit einer Länge 13 von mehr als einer Länge 14 des Hakenbereichs 9 ist - in einem Schiaufenabschnitt 30, während der Schlaufenabschnitt 30 über einen Teil des Elastomerbands 26 als elastische Brücke mit einem Hakenabschnitt definiert durch das hakenseitige Trägerband 29, verbunden ist.
Das Elastomerband 26 liegt auf einer Raumseite 31 der Kabelbinder 1, 2, 3,
4, 5 gemeinsam mit dem Hakenbereich 9 dem Schlaufenbereich 12 gegenüber. Auf dem Elastomerband 26 ist eine Gleitschutzoberfläche 32, welche sich insbesondere zum Auflegen auf ein zu umwickelndes Bauteil eignet.
Infolge der Immobilisierung des Elastomerbands 26 in den Befestigungsbereichen 27, 28 durch das unelastische Trägerband 15, 29 reduziert sich ein elastischer Bereich auf einen Längenabschnitt zwischen den Befestigungsbereichen 27, 28. Dabei fungieren die unelastischen Trägerstücke 24 dazu, die
Liermann-Castell P01751G
Aufnahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 jeweils für sich unelastisch zu halten, damit es innerhalb der Aufhahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 nicht zu partiellen Verhakungsablösungen kommt. Insbesondere werden durch die Immobilisierung die Aufhahmebereiche auch in Querrichtung stabilisiert, so dass ein Ablösen der Haken aufgrund einer zugbedingten Verschmälerung des Elastomers vermieden wird.
Im vorliegenden Beispiel liegen die Aumahmebereiche 17, 18, 19, 20, 21, 22 relativ dicht beieinander und an dem Schlaufenbereich 12 sowie einem hakenseitigen Pendant (nicht beziffert). Auf einer schlaufenseitigen Raumseite 33 der Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5 sind diese deshalb nahezu vollständig mit Schlaufenelementen (exemplarisch beziffert mit 12) versehen. Der elastische Bereich zwischen dem Befestigungsbereichen 27, 28 hat im gezeigten Ausfuhrungsbeispiel ca. ein Viertel einer Gesamtlänge 34 der Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5. Dabei ist der elastische Bereich etwa mittig auf der Gesamtlänge 34 der Kabelbinder 1, 2, 3, 4, 5 angeordnet. Er trennt einerseits den Kontaktabschnitt 11 vom Hakenbereich 9 andererseits.
Als Schlaufenmaterial dient im vorliegendem Beispiel ein Schlaufenvlies 35 mit schlaufenförmigen Fasern (exemplarisch beziffert mit 36) auf einem nonwoven Vliessubstrat 15, welches über eine Verbindungsschicht 37 mit dem Schlaufenvlies 35 verbunden ist. Als Trägerband 15 können auch andere unelastische Werkstoffe, wie Folien, insbesondere mehrlagige Folien, Anwendung finden. Ebenso kann das Schlaufenmaterial aus einem Material
Liermann-Castell PO1751G
bestehen, das in sich schon stabil ist und nicht mehr stabilisiert zu werden braucht.
Liermann-Castell PO 175IG
1-5 Kabelbinder
6 Produktionsband
7 Maschinenlaufrichtung
8 Aufbau
9. Hakenbereich
10. Haken
11. Kontaktabschnitt 12. Schlaufenbereich
13. Länge des Kontaktabsclinitts
14. Länge des Hakenbereichs
15. Unelastisches Trägerband
16. Längsrichtung
17.-22. Aufnahmebereiche
23. Schlaufenband
22
24. Unelastisches Trägerstück
25. Bandebene
26. Elastomerband
27., 28. Befestigungsbereiche
29. hakenseitiges Trägerband
30. Schlaufenabschnitt
31 Eine Raumseite
32. Gleitschutzoberfläche
33. Schlaufenseitige Raumseite 34. Gesamtlänge
35. Schlaufenvlies
36. schlaufenförmige Fasern
37. Verbindungsschicht
Claims (16)
1. Elastischer Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, gekennzeichnet durch einen Kontaktabschnitt des Schlaufenbereichs, welcher mindestens eine Länge des Hakenbereichs hat und in welchem der Kabelbinder in Längsrichtung des Kabelbinders unelastisch ausgebildet ist.
2. Elastischer Kabelbinder nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen Aufnahmebereich neben dem Kontaktabschnitt mit an einer Bandebene mit konstantem Abstand untereinander angeordneten Schlaufen zur Aufnahme von Haken aus dem Hakenbereich.
3. Elastischer Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, gekennzeichnet durch einen Aufnahmebereich mit an einer Bandebene mit konstantem Abstand untereinander angeordneten Schlaufen zur Aufnahme von Haken aus dem Hakenbereich.
4. Elastischer Kabelbinder nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch mindestens einen zweiten Aufnahmebereich, wobei benachbarte Aufnahmebereiche elastisch verbunden sind.
5. Elastischer Kabelbinder nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmebereich mindestens eine Länge des Hakenbereichs hat.
6. Elastischer Kabelbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei der Hakenbereich in einem Hakenabschnitt liegt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmebereich in einem Schlaufenabschnitt liegt, welcher mit dem Hakenabschnitt über eine elastische Brücke verbunden ist.
7. Elastischer Kabelbinder nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei der Hakenbereich in einem Hakenabschnitt liegt und ein Aufnahmebereich in einem Schlaufenabschnitt liegt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest im Bereich des Aufnahmebereichs eine Gleitschutzoberfläche auf einer Raumseite mit dem Hakenbereich dem Schlaufenbereich gegenüber liegt.
8. Elastischer Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, gekennzeichnet durch einen elastischen Bereich, welcher ein Elastomer umfasst, welches in wenigstens einem Aufnahmebereich mit an einer Bandebene mit konstantem Abstand untereinander angeordneten Schlaufen zur Aufnahme von Haken aus dem Hakenbereich durch eine Schlaufenbasis immobilisiert ist.
9. Elastischer Kabelbinder mit einem Hakenbereich und einem Schlaufenbereich, der mit Haken des Hakenbereichs korrelierende Schlaufen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Schlaufen des Schlaufenbereichs durch ein Schlaufenvlies oder -gewirke gebildet sind, welches auf ein unelastisches Trägerband aufkaschiert ist.
10. Elastischer Kabelbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das unelastische Trägerband eine Flächenmasse von mindestens 20 g/m2 aufweist.
11. Elastischer Kabelbinder nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein elastischer Bereich ein Elastomer umfasst, welches in einem Befestigungsbereich auf das Trägerband aufkaschiert oder aufgeschmolzen ist.
12. Elastischer Kabelbinder nach einem der Ansprüche 7, 8 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschutzoberfläche bzw. das Elastomer einen Haftreibungskoeffizienten von mindestens 0,6 gegenüber Gummi aufweisen.
13. Elastischer Kabelbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Raumseite des Kabelbinders in einem unbelasteten Zustand vollständig mit Schlaufenelementen versehen ist.
14. Elastischer Kabelbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass elastische Bandelemente ein Zehntel bis zwei Drittel, vorzugsweise ein Viertel bis zwei Drittel, einer Gesamtlänge des Kabelbinders in einem unbelastetem Zustand ausmachen.
15. Elastischer Kabelbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei verbundene Lagen mit unterschiedlicher thermischer Beständigkeit.
16. Elastischer Kabelbinder nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen ein unelastisches Trägerband bilden und die thermisch unbeständigere Lage mit einem Elastomer verbunden ist.
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