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DE102009059152A1 - Klettbandanordnung - Google Patents

Klettbandanordnung Download PDF

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DE102009059152A1
DE102009059152A1 DE200910059152 DE102009059152A DE102009059152A1 DE 102009059152 A1 DE102009059152 A1 DE 102009059152A1 DE 200910059152 DE200910059152 DE 200910059152 DE 102009059152 A DE102009059152 A DE 102009059152A DE 102009059152 A1 DE102009059152 A1 DE 102009059152A1
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DE
Germany
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velcro
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base
layer
positioning
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Application number
DE200910059152
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English (en)
Inventor
Marten 55218 Wittorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GM Global Technology Operations LLC
Original Assignee
GM Global Technology Operations LLC
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/07Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of multiple interengaging protrusions on the surfaces, e.g. hooks, coils
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R11/00Arrangements for holding or mounting articles, not otherwise provided for
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B18/00Fasteners of the touch-and-close type; Making such fasteners
    • A44B18/0003Fastener constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60R2011/0077Connection with the article using adhesive means, e.g. hook and loop fasteners

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Abstract

Klettbandanordnung 1 mit einer ersten und einer zweiten Lage 2; 3, mit Kletteinrichtungen 5; 5a; 5b; 5c; 5d, die ein- oder beidseitig auf der ersten Lage und auf der zweiten Lage angeordnet sind und dazu ausgebildet sind, bei einem Kontakt zweier Kletteinrichtungen 5; 5a; 5b; 5c; 5d eine Klettverbindung herzustellen, wobei die erste und die zweite Lage 2; 3 durch die Klettverbindung miteinander verbunden sind, wobei die Klettbandanordnung 1 in einem Grundzustand anordbar ist und zur Positionierung von Gegenständen 16 in einem Positionierzustand anordbar ist, wobei die Klettbandanordnung 1 durch eine Relativverschiebung der ersten und der zweiten Lage 2; 3 von dem Grundzustand in den Positionierzustand überführbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Klettbandanordnung, mit einer ersten und einer zweiten Lage, mit Kletteinrichtungen, die ein- oder beidseitig auf der ersten Lage und auf der zweiten Lage angeordnet sind und dazu ausgebildet sind, bei einem Kontakt zweier Kletteinrichtungen eine Klettverbindung herzustellen, wobei die erste und die zweite Lage durch die Klettverbindung miteinander verbunden sind, wobei die Klettbandanordnung in einem Grundzustand und zur Positionierung von Gegenständen in einem Positionierzustand anordbar ist. Die Erfindung betrifft auch eine Verwendung einer Klettbandanordnung als Positioniereinrichtung und ein Verfahren zur Positionierung von Gegenständen unter Verwendung einer Klettbandanordnung.
  • Klettbandanordnungen umfassen üblicherweise zwei Lagen, die jeweils eine Kletteinrichtung aufweisen und dazu ausgebildet sind, durch ein Aufeinanderlegen der Kletteinrichtungen aneinander haften zu bleiben und durch ein Abziehen einer Lage beschädigungsfrei voneinander getrennt zu werden.
  • Derartige Klettbandanordnungen sind werden üblicherweise als haltbare Schnellverschlüsse in vielfältigen Anwendungen eingesetzt. In der Textilindustrie dienen sie zum Verschluss von Bekleidungsteilen, wie z. B. Jacken oder Schuhen. Auch bei Taschen und Rucksäcken werden vielfach Klettbandanordnungen als Verschluss eingesetzt. Bekannt sind Klettbandanordnungen auch als Alternative zu herkömmlichen Kabelbindern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige und funktionelle Positioniereinrichtung bereitzustellen. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 14 und 15 gelöst. Bevorzugte oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und/oder den beigefügten Figuren.
  • Erfindungsgemäß wird eine Klettbandanordnung mit einer ersten und einer zweiten Lage vorgeschlagen. Vorzugsweise ist die Klettbandanordnung dazu ausgebildet, in einem Fahrzeug, insbesondere in einem Auto, integriert zu werden.
  • Die beiden Lagen weisen vorzugsweise die gleichen Maße und jeweils eine Länge und/oder Breite von vorzugsweise bis zu 100 cm, insbesondere von bis zu 60 cm, im Speziellen von bis zu 30 cm auf. Die erste und die zweite Lage sind vorzugsweise mindestens 3 cm breit und/oder 10 cm lang, insbesondere mindestens 10 cm breit und/oder 20 cm lang, ausgebildet.
  • Die Klettbandanordnung weist Kletteinrichtungen auf, die ein- oder beidseitig auf der ersten Lage und auf der zweiten Lage angeordnet sind. Vorzugsweise bedecken die Kletteinrichtungen die Lagen ein- oder beidseitig vollständig und/oder vollflächig. Ebenfalls ist es möglich, dass die Kletteinrichtungen eine oder beide Seiten der ersten und der zweiten Lage zu mindestens 50%, vorzugsweise zu mindestens 70%, insbesondere zu mindestens 90% bedecken.
  • Die Kletteinrichtungen sind auf beiden Lagen vorzugsweise durch Pilzbänder gebildet. Denkbar ist aber auch ein Haken- oder Pilzband, das als Kletteinrichtung auf der ersten Lage angeordnet ist und ein Flausch- oder Veloursband, das als Kletteinrichtung auf der zweiten Lage angeordnet ist.
  • Die Kletteinrichtungen sind dazu ausgebildet, bei einem Kontakt zweier Kletteinrichtungen eine Klettverbindung herzustellen, wobei die erste und die zweite Lage durch die Klettverbindung miteinander verbunden sind. Vorzugsweise ist die Klettverbindung dazu geeignet, ein Aneinanderhaften der ersten und der zweiten Lage ohne Wartezeit zu gewährleisten und ein beschädigungsfreies Lösen der Klettverbindung durch ein Abziehen einer Lage von der anderen zu ermöglichen.
  • Die Klettbandanordnung ist in einem Grundzustand anordbar. Insbesondere liegen die erste und die zweite Lage im Grundzustand flächig, insbesondere plan aufeinander und sind durch die Klettverbindung miteinander verbunden. Vorzugsweise weisen die erste und die zweite Lage im Grundzustand einen bündigen Abschluss auf. Im Speziellen weist die Klettbandanordnung keinen funktional beabsichtigten und in die Klettbandanordnung bewusst eingebrachten Krümmungsradius auf. Im Grundzustand kann die Klettbandanordnung in manchen Anwendungen eine Funktion einer Matte oder eines Belags aufweisen und/oder die Klettbandanordnung ist in manchen Anwendungen als eine Matte oder als ein Belag ausgebildet.
  • Die Klettbandanordnung ist zur Positionierung von Gegenständen in einem Positionierzustand anordbar. Vorzugsweise ist die Klettbandanordnung als eine Positioniereinrichtung von Gegenständen in einem Fahrzeuginnenraum oder -Kofferraum ausgebildet.
  • Erfindungsgemäß ist die Klettbandanordnung durch eine Relativverschiebung der ersten und der zweiten Lage von dem Grundzustand in den Positionierzustand überführbar. Insbesondere sind die erste und zweite Lage im Positionierzustand durch die Kletteinrichtung miteinander verbunden und durch die Relativverschiebung oft nicht mehr bündig angeordnet. Im Speziellen ist die Klettbandanordnung dazu ausgebildet, durch einmalige oder mehrmalige Biegung der Klettbandanordnung die Relativverschiebung der ersten und zweiten Lage zu erzeugen und den Positionierzustand einzunehmen.
  • Die Erfindung birgt den Vorteil, dass zur Positionierung von Gegenständen, insbesondere in Fahrzeugen, ein handelsübliches und kostengünstiges Klettband verwendet werden kann und keine Sonderanfertigung oder Spezialmaterialien benötigt werden. Zudem weisen die Klettbänder ein geringes Eigengewicht auf, wodurch eine Erhöhung des Fahrzeuggewichts und eine Steigerung des Treibstoffbedarfs vermieden werden können. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Möglichkeit, jederzeit zwischen dem Grundzustand und dem Positionierzustand zu wechseln und somit einen reversiblen Einsatz der Klettbandanordnung als Positioniereinrichtung für vielerlei unterschiedliche Gegenstände zu gewährleisten.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Klettbandanordnung im Positionierzustand einen formstabilen Abschnitt auf. Vorzugsweise ist der formstabile Abschnitt durch die Relativverschiebung der ersten und zweiten Lage gebildet. Insbesondere ist die Klettbandanordnung dazu ausgebildet, nahezu jeden beliebigen Gegenstand zu positionieren, indem die Klettbandanordnung im Positionierzustand zumindest teilweise eine formstabile Halterung und/oder Barriere bildet, die den Gegenstand an einer Bewegung oder einem Verrutschen hindert oder auf einer bestimmten Stelle, insbesondere im Fahrzeuginnenraum oder -Kofferraum, positioniert.
  • Vorzugsweise weist die Klettbandanordnung durch eine Eigenspannung im formstabilen Abschnitt ein frei abstehendes Ende auf. Das Ende der Klettbandanordnung ist durch den formstabilen Abschnitt selbststehend ausgebildet. Insbesondere kontaktiert das frei abstehende Ende nicht ein zweites Ende der Klettbandanordnung oder bildet mit dem zweiten Ende eine Verbindung und/oder einen Verschluss.
  • In einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist die Klettbandanordnung mindestens eine weitere Lage auf, die ein- oder beidseitig eine Kletteinrichtung aufweist und durch die Klettverbindung mit der ersten oder der zweiten Lage verbunden ist. Vorzugsweise wird eine Haltekraft und/oder Formstabilität der Klettbandanordnung im Positionierzustand durch die mindestens eine weitere Lage, insbesondere nach erfolgter Relativverschiebung der ersten, zweiten und der mindestens einen weiteren Lage, erhöht, wodurch in vorteilhafter Weise auch schwere Gegenstände, also z. B. mit mehr als 2 kg, mit der Klettbandanordnung sicher positioniert werden können.
  • In einer weiteren möglichen Ausgestaltung der Erfindung sind die erste, die zweite und optional ergänzend, die mindestens eine weitere Lage zumindest teilweise oder abschnittsweise verschiebefest, insbesondere stoffschlüssig miteinander verbunden. Vorzugsweise erfolgt die verschiebefeste Verbindung zusätzlich zur Klettverbindung der einzelnen Lagen. Insbesondere sind die Lagen zumindest teilweise oder abschnittsweise miteinander verklebt, verschweißt oder verschmolzen, um bei einer hohen Belastung, z. B. mit einem schweren zu positionierenden Gegenstand, ein Auseinanderrutschen bzw. Auseinanderreißen der ersten, zweiten und der mindestens einen weiteren Lage zu vermeiden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Klettbandanordnung ein erstes Ende, ein zweites Ende und ein Mittelstück auf, wobei die Klettbandanordnung in einem Bereich des ersten Endes und/oder des Mittelstücks zumindest teilweise plan mit einer Grundfläche verbunden ist und wobei die Klettbandanordnung im Bereich des zweiten Endes von der Grundfläche beabstandet angeordnet ist und formstabil von der Grundfläche absteht. Vorzugsweise weist die Klettbandanordnung den Positionierzustand auf, wobei das zweite Ende von der Grundfläche weg- bzw. hochgebogen ist und wobei die Lagen der Klettbandanordnung relativ zueinander verschoben sind. Durch die Relativverschiebung weist die Klettbandanordnung den formstabilen Abschnitt auf. Beispielsweise kann die Grundfläche als ein Fahrzeugboden oder Kofferraumboden ausgebildet sein.
  • Denkbar ist ebenfalls, dass die Klettbandanordnung nur im Bereich des Mittelstücks mit der Grundfläche verbunden ist und beide Enden von der Grundfläche beabstandet angeordnet sind bzw. durch die Relativverschiebung der Lagen formstabil von der Grundfläche abstehen.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Klettbandanordnung im Positionierzustand bogenförmig oder C-förmig ausgebildet. Vorstellbar ist aber auch die Ausbildung der Klettbandanordnung im Positionierzustand als eine Kurvenbahn mit beliebig vielen Kurven und/oder Biegungen, die sich beispielsweise an eine Kontur des zu positionierenden Gegenstandes anpasst und/oder dieser gleicht.
  • Eine weitere bevorzugte Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass eine Oberseite der Klettbandanordnung zumindest teilweise durch eine funktionelle Beschichtung, einen Nutzbelag und/oder eine Versteifung gebildet ist, wobei die Oberseite eine Sichtseite der Lage bildet, die im Grundzustand den größten Abstand zur Grundfläche aufweist.
  • Vorzugsweise sind die funktionelle Beschichtung, der Nutzbelag und/oder die Versteifungen dazu ausgebildet, die Klettbandanordnung im Positionierzustand zu versteifen bzw. gegen ein seitliches Wegkippen zu schützen. Insbesondere umfasst der Nutzbelag eine Gummimatte, eine Plane oder Folie, die eine Grundfläche, insbesondere einen Fahrzeugboden oder Kofferraumboden, im Grundzustand vor Abnutzung oder Beschädigung schützen kann. Im Speziellen kann die funktionelle Beschichtung als ein textiler Bezug ausgebildet sein, der als ein Designelement eine besondere Farbgestaltung oder besondere Zeichen, wie Buchstaben, Muster, Markenzeichen, Abbildungen, etc. aufweist.
  • Denkbar sind auch flächige oder rippenartige Versteifungen, die vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff gebildet sind und auf die Klettbandanordnung aufgebracht sind oder mit dieser verbunden sind. Insbesondere sind die Versteifungen mit der Lage verbunden und/oder auf diejenige Lage aufgebracht, die die Oberseite der Klettbandanordnung bildet. Vorzugsweise sind die Versteifungen auf die Lage aufgeklebt, mit der Lage verschweißt oder mit dieser verspritzt. In einer bevorzugten Ausführungsform sind mehrere flächige und/oder rippenartige Versteifungen mit dem Nutzbelag oder der funktionellen Beschichtung kombiniert und zusammen auf der Klettbandanordnung angeordnet.
  • Vorzugsweise erlauben die funktionelle Beschichtung, der Nutzbelag und/oder die Versteifung den Übergang der Klettbandanordnung vom Grundzustand in den Positionierzustand, insbesondere das Wegbiegen des zweiten Endes von der Grundfläche und die Relativverschiebung der Lagen.
  • Vorteilhaft ist, dass die Klettbandanordnung eine Doppelfunktion aufweist, indem sie im Grundzustand funktionell als flächige, vorzugsweise plane Unterlage zum Abstellen von Gegenständen benutzt werden kann und im Positionszustand als eine Versteifung der Klettbandanordnung dient, eine Stabilität der Klettbandanordnung erhöht.
  • Vorzugsweise weist die Klettbandanordnung zwischen dem flächig, insbesondere plan auf der Grundfläche angeordneten ersten Ende und/oder Mittelstück und dem zweiten Ende einen gekrümmten Verlauf mit einem Krümmungsradius auf. Insbesondere verkleinert sich der Krümmungsradius der Klettbandanordnung mit zunehmender Weg-Biegung des zweiten Endes von der Grundfläche. Im Speziellen ist der Krümmungsradius der ersten Lage größer als der Krümmungsradius der zweiten und optional ergänzend, der mindestens einen weiteren Lage.
  • In einer weiteren möglichen Ausgestaltung der Erfindung weist die Grundfläche die Kletteinrichtung auf und ist durch die Klettverbindung zumindest teilweise mit der ersten Lage des der Klettbandanordnung verbunden. Vorzugsweise ist die Kletteinrichtung auf die Grundfläche aufgebracht. Insbesondere ist sie stoff- oder formschlüssig mit der Grundfläche verbunden. So kann die Kletteinrichtung auf die Grundfläche aufgeklebt, mit der Grundfläche verschweißt oder in diese eingespritzt sein. Möglich ist auch eine Befestigung der Kletteinrichtung durch Verschraubung oder Vernietung mit der Grundfläche.
  • Vorzugsweise weist die erste Lage beidseitig, die Kletteinrichtung auf. Die erste Lage kann so über die Klettverbindung zumindest teilweise mit der Grundfläche und mit der zweiten Lage verbunden sein.
  • In einer anderen möglichen Ausführungsform ist die Klettbandanordnung zumindest teilweise durch ein Befestigungselement mit der Grundfläche verbunden. So kann die Klettbandanordnung mit der Grundfläche verschraubt oder vernietet sein. Möglich ist auch eine Befestigung der Klettbandanordnung auf der Grundfläche durch Verkleben, Verschweißen oder hinterspritzen.
  • Denkbar ist ebenfalls, dass die Grundfläche die Kletteinrichtung aufweist und mit der Klettbandanordnung zumindest teilweise über die Klettverbindung verbunden ist und eine zusätzliche Befestigung durch das Befestigungselement erfolgt. In einer solchen Ausgestaltung der Erfindung dient das Befestigungselement als Sicherheitseinrichtung gegen ein Verschieben, Verrutschen oder sich Lösen der Klettbandanordnung von der Grundfläche. Insbesondere bei hohen Belastungen der Klettbandanordnung, z. B. durch schwere zu positionierende Gegenstände, ist eine solche Sicherheitseinrichtung von Vorteil, da die Klettbandanordnung sicher an der Grundfläche befestigt ist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Klettbandanordnung als eine Flaschenhalterung ausgebildet. Vorzugsweise sind zwei Klettbandanordnungen nebeneinander im Positionierzustand auf der Grundfläche angeordnet bzw. zumindest teilweise mit dieser verbunden. Insbesondere sind die zweiten Enden der beiden Klettbandanordnungen von der Grundfläche so weit beabstandet angeordnet und/oder von der Grundfläche vorzugsweise in C-Form weggebogen, dass die Klettbandanordnungen durch die Relativverschiebung der Lagen zueinander jeweils den formstabilen Abschnitt aufweisen.
  • In einer erfindungsgemäßen Anwendung ist zwischen die beiden Klettbandanordnungen, insbesondere zwischen die von der Grundfläche abstehenden Bereiche der Klettbandanordnungen, eine Flasche geklemmt. Es ist von Vorteil, dass die Flasche durch die formstabile Ausbildung der Klettbandanordnungen sicher gehalten und gegen ein Verrutschen oder Wegrollen im Fahrzeug geschützt werden kann.
  • Eine weitere mögliche Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass die Klettbandanordnung als ein Instrument zur temporären Formgebung ausgebildet ist. Beispielsweise ist die Klettbandanordnung dazu ausgebildet, sich durch einmalige oder mehrmalige Biegung an die Kontur des zu positionierenden Gegenstands anzupassen und die benötigte Formstabilität aufzuweisen.
  • Beispielsweise weist die Klettbandanordnung die Funktion eines feststellbaren Scharniers auf. Vorzugsweise ist die Klettbandanordnung dazu ausgebildet, einen Gelenkmechanismus in einem bestimmten Winkel zu halten, indem die Klettbandanordnung mit dem Gelenkmechanismus verbunden ist oder den Gegenstand stützt, der den Gelenkmechanismus aufweist. Die Klettbandanordnung ist dazu ausgebildet den Gelenkmechanismus in einem vorgesehenen Winkel zu halten, indem die Klettbandanordnung einmalig oder mehrmalig gebogen ist, die Lagen relativ zueinander verschoben sind und so den formstabilen Abschnitt bilden.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft eine Verwendung einer Klettbandanordnung als Positioniereinrichtung, wobei die Klettbandanordnung vorzugsweise nach der bisherigen Beschreibung oder einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist. Insbesondere kann die Positioniereinrichtung als eine Halterung bzw. Verrutschsicherung für Gegenstände ausgebildet sein, die in einem Fahrzeug transportiert werden. Im Speziellen ist die Positioniereinrichtung als eine Flaschenhalterung, ein Taschenrückhaltesystem oder eine Koffersicherung, z. B. für einen Kofferraum, ausgebildet.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Verwendung ist der Einsatz der Positioniereinrichtung als Winkelhalter bzw. als eine Tür- oder Klappensicherung im Fahrzeug. So kann die Klettbandanordnung beispielsweise dazu verwendet werden, eine Klappe des Handschuhfachs oder einen umgelegten Rücksitz in einer bestimmten Position bzw. in einem bestimmten Winkel zu halten oder zu fixieren.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Positionierung von Gegenständen unter Verwendung einer Klettbandanordnung, vorzugsweise der Klettbandanordnung nach der bisherigen Beschreibung oder einem der Ansprüche 1–14.
  • Das Verfahren umfasst folgende Schritte:
    • – Zumindest teilweises flächiges, insbesondere planes Verbinden der Klettbandanordnung im Bereich des ersten oder des zweiten Endes und/oder des Mittelstücks mit der Grundfläche;
    • – Wegbiegen des/der nicht mit der Grundfläche verbundenen Endes/Enden von der Grundfläche;
    • – Relatives Verschieben der Lagen der Klettbandanordnung zueinander;
    • – Formstabiles Abstehen des/der nicht mit der Grundfläche verbundenen Endes/Enden der Klettbandanordnung von der Grundfläche.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Dabei zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch eine Klettbandanordnung im Grundzustand;
  • 2 einen Schnitt durch eine Variante der Klettbandanordnung aus 1;
  • 3 eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung der Klettbandanordnung aus 1 in einem Positionierzustand;
  • 4 eine perspektivische Ansicht der Klettbandanordnung aus 1 im Positionierzustand;
  • 5 eine Schnittansicht der Klettbandanordnung aus 3 im Positionierzustand;
  • 6 eine Schnittdarstellung der Klettbandanordnung aus 1 als Positioniereinrichtung;
  • 7 eine Draufsicht auf eine Klettbandanordnung im Grundzustand
  • 7a eine Schnittansicht entlang der Linie X-X durch die Klettbandanordnung aus 7 im Grundzustand
  • 8 die Klettbandanordnung aus 7a im Positionierzustand
  • Einander entsprechende oder gleiche Teile sind in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in der eine Klettbandanordnung 1 im Grundzustand dargestellt ist. Der Grundzustand umfasst die Klettbandanordnung im flächigen, insbesondere planen Zustand und ohne eine funktionell bewusst eingebrachte Biegung oder Krümmung in der Klettbandanordnung 1.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist zur Integration in ein Fahrzeug, insbesondere in ein Auto geeignet und als eine Klettmatte ausgebildet. Die Klettbandanordnung 1 weist eine Länge von bis zu 80 cm und eine Breite von bis zu 50 cm auf.
  • Die Klettbandanordnung 1 umfasst eine erste Lage 2 und eine zweite Lage 3. Die erste Lage 2 weist auf der Unterseite 4 eine Kletteinrichtung 5 und auf der Oberseite 6 eine Kletteinrichtung 5a auf. Die zweite Lage 3 weist eine weitere Kletteinrichtung 5b auf, die auf der Unterseite 4 der zweiten Lage 3 angeordnet ist.
  • Die Kletteinrichtungen 5; 5a; 5b sind als ein Pilzkopf-Klettband ausgebildet und dazu geeignet, bei einem Kontakt der ersten und zweiten Lage 2; 3 eine Klettverbindung herzustellen und die erste und zweite Lage 2; 3 durch die Klettverbindung miteinander zu verbinden.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist teilweise mit einer Grundfläche 7 verbunden, die als ein Kofferraumboden eines Autos ausgebildet ist. Die Grundfläche 7 weist einen Grundflächenabschnitt 7a auf, der mit einer Kletteinrichtung 5c bedeckt ist. Die Kletteinrichtung 5c verbindet den Grundflächenabschnitt 7a durch die Klettverbindung mit der ersten Lage 2 der Klettbandanordnung 1.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch eine Variante der Klettbandanordnung 1 aus 1, wobei einander entsprechende oder gleiche Teile in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
  • Die Klettbandanordnung 1 weist drei Lagen 2; 3; 8 auf, wobei die erste Lage 2 auf der Oberseite 6 die Kletteinrichtung 5a aufweist. Die zweite Lage 3 weist auf der Unterseite 4 die Kletteinrichtung 5b und eine weitere Kletteinrichtung 5d auf der Oberseite 6 auf. Die dritte Lage 8 ist auf der Unterseite 4 von einer weiteren Kletteinrichtung 5e bedeckt. Über Klettverbindungen, die durch die Kletteinrichtungen 5a; 5b; 5d; 5e gebildet sind, sind die drei Lagen 2; 3; 8 miteinander verbunden.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist mit einem Befestigungselement 17 im Grundflächenabschnitt 7a an der Grundfläche 7 befestigt. Das Befestigungselement 17 ist als eine Schiene ausgebildet, die mit der Grundfläche 7 verschraubt ist. Das Befestigungselement 17 dient auch zur zusätzlichen Verfestigung der Klettverbindung zwischen den drei Lagen 2; 3; 8.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel kann die Klettverbindung durch eine zusätzliche eingebrachte stoffschlüssige Verbindung der Lagen 2; 3; 8 verfestigt werden. Die Lagen 2; 3; 8 können zumindest teilweise miteinander verklebt oder verschweißt sein.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in 3 gezeigt, in der eine perspektivische Darstellung einer Abwandlung der Klettbandanordnung 1 aus 1 gezeigt ist. Einander entsprechende oder gleiche Teile in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist in einem Positionierzustand angeordnet, wobei ein erstes Ende 9 der Klettbandanordnung 1 und ein Bereich eines Mittelstücks 10 der Klettbandanordnung 1 flächig, insbesondere plan mit dem Grundflächenabschnitt 7a durch die Klettverbindung verbunden ist. Ein zweites Ende 11 der Klettbandanordnung 1 ist von der Grundfläche 7 beabstandet angeordnet und von der Grundfläche 7 weggebogen, so dass die Klettbandanordnung in einer Schnittansicht C-förmig ausgebildet ist.
  • Durch die Biegung weist die Klettbandanordnung 1 einen gekrümmten Verlauf mit einem Krümmungsradius auf, wobei der Krümmungsradius der ersten Lage 2 größer ist, als der der zweiten Lage 3. Die Klettbandanordnung 1 weist durch eine durch die Biegung hervorgerufene – Relativverschiebung zwischen den beiden Lagen 2; 3 einen formstabilen Abschnitt 12 auf. Durch den formstabilen Abschnitt 12 ist die Klettbandanordnung 1 dazu geeignet, Gegenstände auf ihrer Position zu halten bzw. sicher zu positionieren. In einem alternativen Ausführungsbeispiel kann die Klettbandanordnung 1 zusätzlich zur ersten und zweiten Lage 2; 3 die dritte Lage 8 oder mindestens noch eine weitere Lage aufweisen, um eine Formstabilität des formstabilen Abschnitts 12 zu erhöhen.
  • Die Verbindung zwischen der ersten Lage 2 und der zweiten Lage 3 erfolgt durch die Klettverbindung und durch drei zusätzliche Klebepunkte 13, die im Bereich des ersten Endes 9 der Klettbandanordnung 1 angeordnet sind. Durch die zusätzlichen Klebepunkte 13 ist die Verbindung zwischen den beiden Lagen 2; 3 verfestigt, so dass ein Lösen oder Wegrutschen einer der beiden Lagen 2; 3 bei der Positionierung von Gegenständen vermieden wird. Durch die Verfestigung der Verbindung zwischen den beiden Lagen 2; 3 ist die Klettbandanordnung 1 dazu ausgebildet, auch schwere Gegenstände zu positionieren.
  • Die zweite Lage 3 der Klettbandanordnung 1 weist auf der Oberseite 6 eine Gummierung auf. Da die Klettbandanordnung 1 dazu ausgebildet ist, jederzeit vom Positionierzustand in den Grundzustand und umgekehrt überführt zu werden, weist sie eine Doppelfunktion auf und ist im Fahrzeug flexibel einsetzbar.
  • Im Grundzustand liegt sie flächig, insbesondere plan auf der Grundfläche 7, so dass sie die Funktion einer Gummimatte oder eines Fahrzeugbodenbelags aufweist. Im Positionierzustand weist die Klettbandanordnung 1 den formstabilen Abschnitt 12 auf und kann zur Positionierung von Gegenständen im Fahrzeug dienen.
  • 4 zeigt die Klettbandanordnung aus 1 in perspektivischer Ansicht. Die Klettbandanordnung 1 befindet sich im Positionierzustand, wobei das zweite Ende 11 von der Grundfläche 7 beabstandet angeordnet und weggebogen ist. Durch die bei der Biegung entstandene Relativverschiebung der ersten und zweiten Lage 2; 3 weist die Klettbandanordnung 1 den formstabilen Abschnitt 12 auf, der an eine Flasche 13 angrenzt. Die Klettbandanordnung 1 hindert die Flasche 13 so an einem Verrutschen oder Rollen in Richtung der Klettbandanordnung 1.
  • Beim Einsatz der Klettbandanordnung 1 im Fahrzeug grenzt die der Klettbandanordnung 1 gegenüberliegende Seite der Flasche 13 üblicherweise an eine in 4 nicht dargestellte Fahrzeugwand oder Fahrzeuginnenausstattung an, um auch in diese Richtung gegen eine Verrutschen oder Rollen geschützt zu sein.
  • Alternativ zur Fahrzeugwand oder Fahrzeuginnenausstattung kann eine zweite Klettbandanordnung 1 im Positionierzustand eingesetzt werden, deren formstabiler Abschnitt 12 ebenfalls an die Flasche 13 angrenzt und so zwischen den beiden Klettbandanordnungen 1 einklemmt ist und vor einem Verrutschen oder Rollen geschützt ist.
  • 5 zeigt einen Schnitt der Klettbandanordnung 1 aus 3 im Positionierzustand. Die Grundfläche 7 ist in zwei Grundflächenabschnitte 7c; 7d unterteilt. Die Grundflächenabschnitte 7c; 7d sind über ein Gelenk 14 um eine Schwenkachse A schwenkbar gelagert.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist durch die Klettverbindung zwischen der ersten Lage 2 und den Grundflächenabschnitten 7c; 7d verbunden. Die Klettverbindung wird durch die zwei Klebepunkte 13 verfestigt. Die Klebepunkte 13 erhöhen die Bindung zwischen der Klettbandanordnung 1 und den Grundflächenabschnitten 7c; 7d.
  • Die erste und die zweite Lage 2; 3 sind durch die Klettverbindung verbunden, welche durch die Klebepunkte 13 ebenfalls verfestigt wird. So schützen die Klebepunkte 13 die erste und zweite Lage 2; 3 im Positionierzustand gegen ein Ablösen voneinander.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist in einem flexiblen Führungskanal 15 angeordnet, der die Verbindung zwischen der Klettbandanordnung 1 und den Grundflächenabschnitten 7c; 7d zusätzlich sichert und gegen ein Abrutschen oder Ablösen der Klettbandanordnung 1 von den Grundflächenabschnitten 7c, 7d schützt. Der flexible Führungskanal 15 ist auch als eine Sichtblende ausgebildet, die einen Blick auf die Klettbandanordnung 1 verwehrt und ansprechend designt ist.
  • Alternativ zum flexiblen Führungskanal 15 kann auch die Oberseite 6 der zweiten Lage 3 ansprechend gestaltet sein, als Sichtoberfläche im Fahrzeuginnenraum dienen und die Klettbandanordnung 1 zusätzlich versteifen.
  • Die Klettbandanordnung 1 weist die Funktion eines feststellbaren Scharniers auf, indem sie die Grundflächenabschnitte 7c; 7d zueinander in einem Winkel Beta (β) hält. Der Winkel β wird durch den formstabilen Abschnitt 12 der Klettbandanordnung 1 gehalten, der durch die Relativverschiebung der beiden Lagen 2; 3 bei einer Schwenkung des zweiten Endes 11 um die Schwenkachse A erzeugt wird.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist als ein Mittel zur temporären Formgebung ausgebildet, da der Winkel β durch eine Biegung bzw. Schwenkung des ersten oder des zweiten Endes 9; 11 um die Schwenkachse A beliebig veränderbar und feststellbar ist.
  • 6 zeigt die Klettbandanordnung 1 aus 1 in der Ausbildung als Positioniereinrichtung. Der Gegenstand 16 ist fest auf der Grundfläche 7 positioniert und gegen ein Verrutschen gesichert, indem zwei Klettbandeinrichtungen 1 auf beiden Seiten des Gegenstands 16 durch die Klettverbindung mit der Grundfläche verbunden sind und die Klettbandeinrichtungen 1 jeweils einen formstabilen Abschnitt 12 aufweisen, der jeweils durch die Biegung der Klettbandanordnung 1 entlang einer Kontur des Gegenstands 16 gebildet wurde. Der Gegenstand 16 ist somit zwischen den zwei formstabilen Abschnitten 12 eingeklemmt und fest auf der Grundfläche 7 positioniert.
  • 7 zeigt eine Draufsicht auf eine Klettbandanordnung 1 im Grundzustand, 7a zeigt die Klettbandanordnung 1 aus 7 in einer Schnittansicht entlang der Linie X-X. Einander entsprechende oder gleiche Teile sind in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Klettbandanordnung 1 ist als eine Bodenmatte zur Integration in den Kofferraum des Fahrzeugs ausgebildet. Die Klettbandanordnung 1 weist eine flächige Versteifung 18 und drei rippenartige Versteifungen 19 auf, die auf der zweiten Lage 3 angeordnet sind.
  • Die flächige Versteifung 18 ist rechteckig ausgebildet und bedeckt die zweite Lage 3 zu ca. 60%. Die rippenartigen Versteifungen 19 sind streifenförmig ausgebildet und auf der zweiten Lage 3 in einem Abstand von ca. 10 cm zur flächigen Versteifung 18, und in einem Abstand von ca. 5 cm zueinander, angeordnet. Die Versteifungen 18; 19 weisen jeweils eine Dicke von ca. 1 cm auf. In 7a sind die rippenartigen Versteifungen 19 in der Schnittansicht dreieckig ausgebildet. Die Versteifungen 18; 19 erlauben eine Biegung der Klettbandanordnung 1 um eine aus der Zeichenebene herauskommende Achse Z, verwehren jedoch eine Biegung um eine in der Zeichenebene liegende Achse Y.
  • Die Versteifungen 18; 19 sind mit der zweiten Lage 3 stoffschlüssig verbunden, indem sie auf die zweite Lage 3 aufgespritzt sind. In einem alternativen Ausführungsbeispiel sind die Versteifungen 18; 19 mit der zweiten Lage verklebt bzw. verschweißt.
  • Die Versteifungen 18; 19 sind aus einem Kunststoffmaterial gebildet. Sie dienen im Grundzustand der Klettbandanordnung 1 als eine Abstellfläche für Gegenstände im Kofferraum. Die rippenartigen Versteifungen 19 sind durch die dreieckige Form dazu ausgebildet, die Gegenstände im Kofferraum an einem Verrutschen zu hindern.
  • 8 zeigt die Klettbandanordnung aus 7a im Positionierzustand. Die rippenartigen Versteifungen 19 bilden in den Abständen zwischen sich und zu der flächigen Versteifung 18 spezifische Verformungsbereiche, die beim Übergang vom Grundzustand in den Positionierzustand die Relativverschiebung der ersten und zweiten Lage 2; 3 ermöglichen und so den formstabilen Abschnitt 12 schaffen.
  • Die Versteifungen 18; 19 dienen im Positionierzustand zu einer Stabilisierung der Klettbandanordnung 1. Sie schützen die Klettbandanordnung 1 vor allem vor einem seitlichen Wegkippen. Zudem erhöhen die Versteifungen 18; 19 die Formstabilität der Klettbandanordnung 1, wodurch auch schwere Gegenstände positioniert werden können.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Klettbandanordnung
    2
    Erste Lage
    3
    Zweite Lage
    4
    Unterseite
    5
    Kletteinrichtung
    6
    Oberseite
    7
    Grundfläche
    8
    Dritte Lage
    9
    Erstes Ende
    10
    Mittelstück
    11
    Zweites Ende
    12
    Formstabiler Abschnitt
    13
    Flasche
    14
    Gelenk
    15
    Flexibler Führungskanal
    16
    Gegenstand
    17
    Befestigungselement
    18
    Flächige Versteifung
    19
    Rippenartige Versteifung

Claims (15)

  1. Klettbandanordnung (1), mit einer ersten und einer zweiten Lage (2; 3), mit Kletteinrichtungen (5; 5a, 5b; 5c; 5d) die ein- oder beidseitig auf der ersten Lage (2) und auf der zweiten Lage (3) angeordnet sind und dazu ausgebildet sind, bei einem Kontakt zweier Kletteinrichtungen (5; 5a; 5b, 5c) eine Klettverbindung herzustellen, wobei die erste und die zweite Lage (2; 3) durch die Klettverbindung miteinander verbunden sind, wobei die Klettbandanordnung (1) in einem Grundzustand anordbar ist und zur Positionierung von Gegenständen (16) in einem Positionierzustand anordbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) durch eine Relativverschiebung der ersten und der zweiten Lage (2; 3) von dem Grundzustand in den Positionierzustand überführbar ist.
  2. Klettbandanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) im Positionierzustand einen formstabilen Abschnitt (12) aufweist.
  3. Klettbandanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch mindestens eine weitere Lage (8), die ein- oder beidseitig die Kletteinrichtung (5; 5a; 5b; 5c) aufweist und durch eine Klettverbindung mit der ersten oder der zweiten Lage (2; 3) verbunden ist.
  4. Klettbandanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, die zweite und optional ergänzend die mindestens eine weitere Lage (2; 3; 8) zumindest teilweise oder abschnittsweise unverschiebbar, insbesondere stoffschlüssig miteinander verbunden sind.
  5. Klettbandanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) ein erstes Ende (9), ein zweites Ende (11) und ein Mittelstück (10) aufweist, wobei die Klettbandanordnung (1) in einem Bereich des ersten Endes (2) und/oder des Mittelstücks (10) zumindest teilweise flächig, insbesondere plan mit einer Grundfläche (7) verbunden ist und wobei die Klettbandanordnung (1) im Bereich des zweiten Endes (3) von der Grundfläche (7) beabstandet angeordnet ist und formstabil von der Grundfläche (7) absteht.
  6. Klettbandanordnung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberseite (6) der Klettbandanordnung (1) zumindest teilweise durch eine funktionelle Beschichtung, einen Nutzbelag und/oder eine Versteifung gebildet ist, wobei die Oberseite (6) eine Sichtseite einer Lage (3, 8) bildet, die im Grundzustand den größten Abstand zur Grundfläche (7) aufweist.
  7. Klettbandanordnung (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) zwischen dem flächig auf der Grundfläche (7) angeordneten ersten Ende (9) und/oder dem Mittelstück (10) und dem zweiten Ende (11) einen gekrümmten Verlauf mit einem Krümmungsradius aufweist.
  8. Klettbandanordnung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der ersten Lage (2) größer ist, als der Krümmungsradius der zweiten (3) und optional ergänzend, der mindestens einen weiteren Lage (8).
  9. Klettbandanordnung (1) nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche (7) die Kletteinrichtung (5) aufweist und durch die Klettverbindung zumindest teilweise mit der ersten Lage (2) der Klettbandanordnung (1) verbunden ist.
  10. Klettbandanordnung (1) nach einem der Ansprüche 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) zumindest teilweise durch ein Befestigungselement (17) mit der Grundfläche verbunden ist.
  11. Klettbandanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) als eine Flaschenhalterung ausgebildet ist.
  12. Klettbandanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) als ein Instrument zur temporären Formgebung ausgebildet ist.
  13. Klettbandanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettbandanordnung (1) eine Funktion eines feststellbaren Scharniers aufweist.
  14. Verwendung einer Klettbandanordnung (1) als Positioniereinrichtung, wobei die Klettbandanordnung (1) vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
  15. Verfahren zur Positionierung von Gegenständen (16) unter Verwendung einer Klettbandanordnung (1), vorzugsweise der Klettbandanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass – die Klettbandanordnung (1) im Bereich des ersten oder des zweiten Endes (9; 11) und/oder des Mittelstücks (10) zumindest teilweise flächig, insbesondere plan mit der Grundfläche (7) verbunden wird; – das andere, nicht mit der Grundfläche (7) verbundene Ende von der Grundfläche (7) weg gebogen wird; – die Lagen (2; 3; 8) der Klettbandanordnung (1) relativ zueinander verschoben werden; – die Klettbandanordnung (1) im Bereich des anderen, nicht mit der Grundfläche (7) verbundenen Endes, formstabil von der Grundfläche (7) absteht.
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