DE20305209U1 - Malerwalze - Google Patents
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Description
PATENTANWÄLTE
MOLTKESTRASSE 45 76133 KARLSRUHE
MOLTKESTRASSE 45 76133 KARLSRUHE
D 5714/03
31. März 2003
31. März 2003
Fritz Deck
Norbert Keim
Norbert Keim
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Malerwalze für Färb anstriche, mit einem Handgriff, der einen mehrfach abgewinkelten Bügel aus Metall trägt, einem an dem Bügel drehbar angeordneten, eine freie Stirnseite aufweisenden Walzenkörper, einer aus einem nachgiebigen saugfähigen Material bestehenden Auflage für den Walzenkörper zur Aufnahme und Abgabe von Farbe, einem Schwenkhebel, der an dem Bügel schwenkbeweglich gelagert ist, einer am Ende des Schwenkhebels angeordneten, im Wesentlichen trapezförmigen Seitenschutzplatte, die aus ihrer Arbeitsstellung senkrecht zur Drehachse des Walzenkörpers und dessen Stirnseite gegenüberstehend vom Walzenkörper wegschwenkbar ist, und mit an den beiden Längskanten der Seitenschutzplatte vorgesehenen Farbpinseln, die zur Erstellung von Farbabgrenzlinien dienen.
Derartige Malerwalzen sind aus der DE 36 06 939 C2 bekannt und erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Sie werden nicht nur von Heimwerkern und Gelegenheitsmalern, sondern auch von Berufsmalern verwendet, um gerade und saubere Farbabgrenzlinien zu erzielen.
Die schwenkbar angeordnete Seitenschutzplatte der Malerwalze trägt zwei kleinere Farbpinsel. Diese Farbpinsel verteilen die Farbe exakt in Form einer Linie auf der zu streichenden Fläche und verhindern das Verlaufen von Farbe, die von der Malerwalze aufgetragen wird. Auf diese Weise lassen sich exakte Abschlusslinien erzielen. Besonders gut geeignet sind derartige Malerwalzen, um Farbgrenzen an Stoßkanten, beispielsweise zwischen Decke und Wand oder zwischen zwei Wänden eines Zimmers, zu ziehen. Die Flachpinsel an der Seitenschutzplatte sind vorzugsweise unter einem spitzen Winkel angeordnet, wie in der DE 4419 672 Cl beschrieben.
Die bekannten Malerwalzen weisen den Nachteil auf, dass wirklich exakte Farbgrenzen nur nach einiger Übung und mit viel Erfahrung erzielt werden können. Bei ungeübter Handhabung der Malerwalze beginnt die Seitenschutzplatte dann während des Malens zu hüpfen, wodurch sich ein unzureichender Kontakt zwischen den Flachpinseln und der Wand ergibt und sich die Flachpinsel teilweise von der Wand lösen. Dies geschieht vornehmlich bei rauhen Wänden oder beim Malen auf grobem Untergrund. Auch kann ein Verkanten der Malerwalze dazu führen, dass der Anpressdruck der Flachpinsel an der Wand eine Verformung der Flachpinsel bewirkt. Im Ergebnis hat dies zur Folge, dass keine sauberen Abschlusskanten erzielt werden können. Statt dessen tritt Farbe auch über die Begrenzungslinien heraus.
Weiterhin nachteilig ist, dass die Herstellungskosten aufgrund des angespritzten Halteteils für den Schwenkhebel deutlich über den Kosten für normale Malerwalzen liegen. Außerdem erfordert der Herstellungsprozess zusätzliche manuelle Tätigkeiten bei der Montage.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Malerwalze der oben genannten Art derart zu verbessern, dass zum einen die Herstellungskosten gesenkt werden können und zum anderen auch ungeübte Anwender in der Lage sind, exakte Abschlusskanten leicht und sicher zu erzielen. Insbesondere sollen störende Schwingungen der Seitenschutzplatte unterbunden werden.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Bügel in der Nähe des Handgriffs eine Abplattung aufweist und der Schwenkhebel an dem Ende, das der Seitenschutzplatte abgewandt ist, in Form einer Gabel ausgebildet ist. Die
Gabel des Schwenkhebels umgreift erfindungsgemäß die Abplattung des Bügels. Gleichzeitig durchsetzt die Schwenkachse des Schwenkhebels die Gabel und die Abplattung. Die ebene Abplattung ermöglicht eine direkte Anordnung des Schwenkhebels am Bügel, ohne dass eine zusätzliche Halterung an dem Bügel angespritzt oder befestigt werden muss. Die gabelförmige Ausführung des Schwenkhebels umgreift die Abplattung von beiden Seiten. Kräfte, die vom Schwenkhebel auf den Bügel übertragen werden, werden somit gleichmäßig verteilt. Die Malerwalze kann deshalb in verschiedenen Stellungen benutzt werden, ohne dass dies negative Auswirkungen auf das Schwenkgelenk hat oder dieses gar beschädigt wird.
Der direkt an der Abplattung angelenkte Schwenkhebel ist länger als ein an einem zusätzlichen Halteelement angeordeneter Hebel. Die direkte Anlenkung am Bügel und die Verlängerung des Schwenkhebels wirken sich positiv auf das Schwingungsverhalten des Schwenkhebels aus. Durch die Verlängerung des Schwenkhebels werden seine Torsionseigenschaften und seine Biegesteifigkeit optimiert. Seine Dämpfung wird verbessert. Ein Aufschwingen des federnden Schwenkhebels, der auch als Federstab ausgebildet sein kann, wird dadurch vermieden. Die Flachpinsel der Seitenschutzplatte, die am Ende des Schwenkhebels angeordnet ist, werden stets gleichmäßig an die Wand gedrückt. Ein zu hoher Anpressdruck der Flachpinsel, der vor allem durch ein Verkanten der Malerwalze von ungeübten Anwendern hervorgerufen werden kann, wird durch den direkt am Bügel angeordneten Schwenkhebel teilweise kompensiert. Es wird ein ausreichender Kontakt zwischen den Flachpinseln und der Wand gewährleistet. Dies ermöglicht auch einem ungeübten Anwender, mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Malerwalze saubere Abschlusskanten herzustellen.
Vorzugsweise wird die Abplattung der Malerwalze einstückig an den Bügel angeformt. Damit bleibt die Struktur und Festgigkeit des Bügels erhalten. Die Stabilität des Bügels wird durch das Gelenk nicht herabgesetzt. Zur Fertigung solcher Bügel müssen auch keine zusätzlichen Teile angeformt werden, so dass die Herstellungskosten gering sind.
In einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Schwenkachse des Schwenkhebels als Schraube mit Mutter ausgebildet. Die Realisierung der Schwenkachse mit Schraube und Mutter erlaubt die leichte Auswechselbarkeit des Schwenkhebels.
Durch einfaches Lösen der Mutter kann das Lager geöffnet und der Schwenkhebel von dem Bügel demontiert werden. Darüber hinaus erlaubt die Verwendung von einer Schraube und zugehöriger Mutter durch stärkeres Anziehen, dass die Gabel des Schwenkhebels stärker an die Abplattung des Bügels gedrückt wird. Die Reibung zwischen Schwenkhebel und Abplattung lässt sich dadurch verändern, so dass die Leichtgängigkeit der Drehbewegung des Schwenkhebels variiert werden kann. Anstelle der Kombination aus Schraube und Mutter können aber auch auch eine Niete oder andere, lösbare oder nichtlösbare Verbindungsmittel eingesetzt werden.
Der Schwenkhebel der Malerwalze kann vorteilhaft aus Kunststoff hergestellt sein. Ein solcher Schwenkhebel kann im Spritzgussverfahren sehr preiswert und in großen Mengen produziert werden. Auch lassen sich beliebige Formen in Kunststoff verwirklichen. So können Schwenkhebel mit rechteckigem, ovalem oder abgerundetem Querschnitt hergestellt werden. Darüber hinaus ist Kunststoff ein elastisches und nachgiebiges Material. Der Anpressdruck der am freien Ende des Schwenkhebels aufgesteckten Seitenschutzplatte an die Wand und damit der Anpressdruck der Flachpinsel wird durch den elastisch nachgiebigen Schwenkhebel ganz aus Kunststoff optimiert. Ein mögliches Abknicken der Flachpinsel auf der Seitenschutzplatte durch einen zu hohen Anpressdruck wird vermieden. Bei dem erfindungsgemäß ausgeführten Schwenkhebel liegen die an der Seitenschutzplatte angeordneten Flachpinsel stets sauber an der Wand an. Das Schwingungsverhalten der Seitenschutzplatte wird durch die gute Dämpfung des Schwenkhebels optimiert. Damit lassen sich auch von einem ungeübten Anwender exakte Farbabgrenzlinien ziehen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Malerwalze ist die Abplattung in Form eines Kreisbogensegments ausgebildet. Eine derartige Ausbildung der Abplattung gewährleistet eine gute Stabilität des Bügels der Malerwalze. Ein Abwinkein oder Abknicken des Bügels mit einer starken Materialdehnung wird auf diese Weise verhindert. Darüber hinaus werden scharfkantige Ecken am Bügel vermieden, was die Handhabbarkeit der Malerwalze erhöht. Auch ist eine gebogene, die Form eines Kreisbogensegments aufweisende Abwinklung des Bügels unter ästhetischen Gesichtspunkten vorteilhaft.
Bevorzugt schließt das Kreisbogensegment einen Winkel zwischen 15° und 75°
ein. Durch die Veränderung des Winkels wird der Abstand zwischen der Farbwalze und dem Handgriff variiert. Je größer der eingeschlossene Winkel ist, desto näher kann der Handgriff an der Farbwalze angeordnet werden. Durch geeignete Wahl des Winkels kann außerdem das Schwingungsverhalten der Malerwalze beeinflusst werden. Darüber hinaus erlaubt ein Kreisbogensegment in einem derartigen Winkel eine besonders ergonomische Gestaltung der Malerwalze, was ebenfalls zu einer guten Handhabbarkeit führt. Kreisbogensegmente eines solchen Winkels erzeugen zudem einen optisch ansprechenden Eindruck beim Benutzer.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine Malerwalze, in der Draufsicht;
Figur 2 die Malerwalze von Figur 1, in Seitenansicht.
Die in den beiden Figuren 1 und 2 wiedergegebene Malerwalze besteht im Wesentlichen aus einer Farbwalze 1, einer Seitenschutzplatte 2, einem Bügel 3 und einem Handgriff 4.
Die zylindrische Farbwalze 1 besteht aus einem Abschnitt eines aus Kunststoff hergestellten Rohres und ist mit einer Auflage 5 überzogen, die aus einem saugfähigen Material besteht, das geeignet ist, die zu verarbeitende Farbe aufzunehmen und abzugeben. Die Auflage 5 kann beispielsweise aus einem Florgewebe bestehen, dessen Flor radial nach außen gerichtet ist. Die Farbwalze 1 ist auf das abgewinkelte Ende des im Wesentlichen S-förmig gebogenen Bügels 3 drehbar aufgesteckt. Die Farbwalze 1 ist somit in einem rechten Winkel zum Handgriff 4 ausgerichtet. Sie weist auf ihrer dem Bügel 3 abgewandten Seite eine freie Stirnseite 6 auf.
Die Seitenschutzplatte 2 steht in Arbeitsstellung parallel zur freien Stirnseite 6 der Farbwalze 1. Die Seitenschutzplatte 2 ist am freien Ende eines schwenkbeweglichen Schwenkhebels 7 über eine lösbare Steckverbindung 8 befestigt. Die Seitenschutzplatte 2 kann vom Schwenkhebel 7 abgezogen werden, um im Verschleißfall einfach austauschbar zu sein. Der Schwenkhebel 7 hat einen rechtecki-
gen Querschnitt. An seinem anderen, der Seitenschutzplatte 2 abgewandten Ende ist der Schwenkhebel 7 in Form einer Gabel 9 ausgebildet. Die Gabel 9 umgreift mit ihren beiden Enden eine Abplattung 10 des Bügels 3.
Die Abplattung 10 ist oberhalb des Handgriffs 4 an den Bügel 3 einstückig angeformt. Sie weist eine ebene Oberfläche auf und hat die Form eines Kreisbogensegments. Das Kreisbogensegment der Abplattung 10 erfasst einen Winkel &agr; von ca. 30°, so dass sich am Bügel 3 eine Biegung von ca. 60° ergibt. Die Abplattung 10 ist derart ausgebildet, dass ihre Breite größer ist als der Durchmesser des im Querschnitt runden Bügels 3. Damit ergibt sich eine Kröpfung des Bügels 3.
Eine Bohrung 11 in der Abplattung 10 nimmt eine Schraube 12 auf, die durch eine korrespondierende Bohrung 13 am gabelförmigen Ende des Schwenkhebels 7 hindurch ragt. Der Schwenkhebel 7 ist um die Schraube 12 drehbar. Die Verschwenkung der Seitenschutzplatte 2 geschieht in Richtung des Pfeils 14 zwischen der Arbeitsstellung, bei der die Seitenschutzplatte 2 parallel zur Stirnseite 6 angeordnet ist, und einer von der Farbwalze abgewandten Ruhestellung, deren Position durch den Handgriff 4 begrenzt wird. Wird die Farbwalze 1 in einen Farbbehälter eingetaucht, um Farbe aufzunehmen, befindet sich die Seitenschutzplatte 2 in ihrer Ruhestellung.
Die Seitenschutzplatte 2 weist einen im Wesentlichen trapezförmigen Grundriss auf (Fig. 2). An ihren beiden Außenkanten 15,16 ist je ein dünner Flachpinsel 17, 18 angeordnet, die parallel zur Außenkante verlaufen. Die Flachpinsel 17,18 dienen zur Erstellung der Farbabgrenzlinien.
In Figur 2 ist zu sehen, dass die Abplattung 10 deutlich dünner ist als der Durchmesser des Bügels 3. Die Abplattung 10 ist symmetrisch zur Mittelachse des im Querschnitt runden Bügels 3 angeordnet. Die Übergänge zwischen der Abplattung 10 und dem Bügel 3 sind abgeschrägt, so dass keine scharfen Kanten vorhanden sind.
Am gabelförmigen Ende des Schwenkhebels 7 sind zwei parallel verlaufende Endabschnitte 19, 20 angeformt, die die Zinken der Gabel 9 darstellen. Ihr Abstand entspricht in etwa der Dicke der Abplattung 10. Die Gabel 9 umgreift die Abplattung 10 des Bügels 3 von beiden Seiten, wobei die beiden Endabschnitte
19, 20 an der Oberfläche der Abplattung 10 anliegen. Durch die ebene Abplattung 10 und die ebenfalls planen Innenflächen der Gabel 9 bzw. deren Endabschnitte 19, 20 ergibt sich eine große Auflagefläche, die geeignet ist, auch größere, senkrecht angreifende Kräfte aufzunehmen. Die Endabschnitte 19, 20 werden durch die Schraube 12 und eine korrespondierende Mutter 21 von beiden Seiten an die Abplattung 10 angepresst. Der Anpressdruck sorgt für eine definierte Reibung, so dass sich der Schwenkhebel 7 nicht selbsttätig aus seiner Position bewegt.
D 5714/03 31. März 2003
Zusammenstellung der Bezugszeichen
| 1 | Farbwalze |
| 2 | Seitenschutzplatte |
| 3 | Bügel |
| 4 | Handgriff |
| 5 | Auflage |
| 6 | Stirnseite |
| 7 | Schenkhebel |
| 8 | Steckverbindung |
| 9 | Gabel |
| 10 | Abplattung |
| 11 | Bohrung (von 10) |
| 12 | Schraube |
| 13 | Bohrung (von 7) |
| 14 | Pfeil |
| 15 | Außenkante |
| 16 | Außenkante |
| 17 | Flachpinsel |
| 18 | Flachpinsel |
| 19 | Endabschnitt |
| 20 | Endabschnitt |
21 Mutter
Claims (6)
1. Malerwalze für Farbanstriche, mit dadurch gekennzeichnet, dass
- einem Handgriff, der einen mehrfach abgewinkelten Bügel aus Metall trägt,
- einen an dem Bügel drehbar angeordneten, eine freie Stirnseite aufweisenden Walzenkörper,
- einer aus einem nachgiebigen saugfähigen Material bestehenden Auflage für den Walzenkörper zur Aufnahme und Abgabe von Farbe,
- einen Schwenkhebel, der an dem Bügel schwenkbeweglich gelagert ist,
- einer am Ende des Schwenkhebels angeordneten, im wesentlichen trapezförmigen Seitenschutzplatte, die aus ihrer Arbeitsstellung senkrecht zur Drehachse des Walzenkörpers und dessen Stirnseite gegenüberstehend vom Walzenkörper wegschwenkbar ist,
- an den beiden Längskanten der Seitenschutzplatte vorgesehenen Farbpinseln, die zur Erstellung von Farbabgrenzlinien dienen,
- der Bügel (3) eine Abplattung (10) in der Nähe des Handgriffs (4) aufweist;
- der Schwenkhebel (7) an dem der Seitenschutzplatte (2) abgewandten Ende in Form einer Gabel (9) ausgebildet ist;
- die Gabel (9) des Schwenkhebels (7) die Abplattung (10) des Bügels (3) umgreift; und
- die Schwenkachse des Schwenkhebels (7) die Gabel (9) und die Abplattung (10) durchsetzt.
2. Malerwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abplattung (10) einstückig an den Bügel (3) angeformt ist.
3. Malerwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse des Schwenkhebels (7) als Schraube (12) mit Mutter (21) ausgebildet ist.
4. Malerwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (7) aus Kunstoff ist.
5. Malerwalze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abplattung (10) in Form eines Kreisbogensegments ausgebildet ist.
6. Malerwalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kreisbogensegment der Abplattung (10) einen Winkel (α) zwischen 15° und 75° umfasst.
Priority Applications (1)
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Legal Events
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